Marvel: Das sind die Neuankündigungen der Comic-Con

Auf der Comic-Con in San Diego hat Disney bzw. Marvel etliche Filme und Serien genauer vorgestellt. An dieser Stelle bündeln wir die wichtigsten Informationen.


So hat Marvel beispielsweise den Erscheinungstermin des kommenden „Blade“-Films konkretisiert: Es ist der 3. November 2023. Neue Informationen gab es zu dieser Neuauflage rund um den Daywalker und Vampirjäger allerdings nicht. Früher gespielt von Wesley Snipes, schlüpft nun Mahershala Ali in die Hauptrolle. Als Regisseur wird Bassam Tariq fungieren.

Ebenfalls hat Marvel noch gleich zwei weitere „Avengers“-Filme vorgestellt. Sie werden sogar im selben Jahr anlaufen: 2025. Als erster Teil wird dann „Avengers: The Kang Dynasty“ am 2. Mai 2025 starten. Es folgt am 7. November 2025 schließlich „Avengers: Secret Wars“. Wer jetzt hofft, hier könnten die Russo-Brüder Regie führen, die sich in der Vergangenheit interessiert an einer solchen Verfilmung gezeigt hatten: Kevin Feige hat dies bereits dementiert.

Dabei muss man abwarten, welche Rächer genau die Hauptrollen spielen werden. Denn viele Haudegen wie Iron Man, Black Widow oder auch Steve Rogers als Captain America stehen ja leider nicht mehr bereit. Mal sehen, ob Kandidaten wie Shang-Chi da adäquater Ersatz aus Sicht der Kinobesucher sind.

Marvel: Das sind die weiteren, neuen Filme

Neben „Blade“ und den beiden „Avengers“-Filmen gab es ein neues Poster, siehe das Artikelbild, zu „Ant-Man & The Wasp: Quantumania“. Dieser Film mit Paul Rudd als Ant-Man und Evangeline Lilly als Wasp startet am 17. Februar 2023. Der Gegenspieler wird Kang sein.

Zusätzlich veröffentlichte Marvel einen neuen Teaser zu „Black Panther: Wakanda Forever“, der am 11. November 2022 anlaufen wird. Auch gab es eine Ankündigung zu „Thunderbolts“. Dieser Film startet am 26. Juli 2024. In den Comics ist Baron Zemo der Anführer dieses Schurken-Teams. „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ von James Gunn startet früher, am 5. Mai 2023. „The Marvels“ fehlt noch: Dieser Film wird am 28. Juli 2023 in den Kinos anlaufen.

Am 8. November 2024 soll zudem eine neue Verfilmung der „Fantastic Four“ ihren Einstand geben. Mal sehen, ob erneut John Krasinski als Reed Richards zu sehen sein wird. In „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ hatte jener einen Gastauftritt. Ebenfalls ist ein neuer Film namens „Captain America: New World Order“ geplant, in dem nun Sam Wilson, gespielt von Anthony Mackie, das Schild schwingen wird.

Das sind die neuen Serien

Kommen wir auf die Serien zu sprechen, dann wird 2023 eine zweite Staffel von „What If…?“ anlaufen. Doch schon vor dem Start hat Marvel auf der Comic-Con bereits eine Season 3 bestätigt. Zu Staffel 2 gab es dann auch auf der Messe einen exklusiven Trailer, der noch nicht offiziell im Web zur Verfügung steht. In den neuen Episoden wird etwa Shang-Chi auf Odin treffen oder wir sehen in einer anderen Folge Steve Rogers als Winter Soldier. Könnte spannend werden.

Dazu gesellt sich „X-Men ’97“, eine Fortsetzung der Animationsserie aus den 1990er-Jahren. 2023 soll die erste Staffel anlaufen, eine zweite Staffel ist schon bestellt. Cyclops, Wolverine, Jean Gray, Storm, Jubilee, Gambit, Rogue und Beast spielen erneut die Hauptrollen. Ihr Anführer ist jedoch mittlerweile Magneto. Weitere Charaktere sind Cable, Bishop, Morph und Nightcrawler. Für die Story werden auch der Hellfire Club und Mr. Sinister entscheidende Rollen spielen.

2023 soll auch „Spider-Man: Freshman Year“ starten, eine Animationsserie, die vor „Captain America: Civil War“ spielt und erzählt, wie es Spider-Man so erging. Eine zweite Staffel namens „Spider-Man: Sophomore Year“ ist hier ebenfalls schon bestellt. Der Stil der Serie wird wohl an die Comic der 1960er-Jahre erinnern.

„Marvel Zombies“ wird ein Spin-Off zu „What If…?“ und wird uns Hawkeye, Captain America, Captain Marvel, Wanda Maximoff und Okoye als Untote zeigen. Yelena Belova, Kate Bishop, Red Guardian, Jimmy Woo, Death Dealer, Shang-Chi und Kamala Khan werden aber auch vorkommen.

 

„She Hulk: Attorney at Law“ sieht etwas trashig aus und startet am 17. August 2022 bei Disney+. Außerdem wird im Frühling 2024 die Serie „Daredevil: Born Again“ zu Disney+ stoßen. Wie in der Netflix-Serie verkörpert Charlie Cox die Hauptrolle. Vincent D’Onofrio kehrt als Kingpin zurück. Im Frühling 2023 wird außerdem „Secret Invasion“ anlaufen. Diese Serie wird sich auf Nick Fury und Maria Hill fokussieren, die eine Alien-Verschwörung aufdecken.

2023 starten zudem noch beim Streaming-Anbieter Disney+ „Ironheart“ und „Agatha: Coven of Chaos“, ein Spin-off zu „WandaVision“. Ausreichend Futter für Marvel-Fans also, um sie bei Laune zu halten.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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9 Kommentare
  1. Das einzige, was daran neu ist, sind die Bestätigungen der beiden neuen Avengers-Filme und von Daredevil: Born Again. Von den anderen Projekten hatte ich schon öfter mal gehört.

  2. Als Comic Fan seit Kindheitsalter sind das zur Zeit fabulöse Zustände. Extreme Summen und tolle Schauspieler, gerne immer und immer weiter so!

    Wenn ich da an die Fantasy oder gar Comicfilme von 1980-2000 denke —-> gruselig! Kaum Budget und teils furchtbare Schauspieler und Sets und Kostüme aus der Hölle…

  3. Ich freu mich, auch wenn ich mit der aktuellen Phase nicht so viel anfangen kann und wieder auf besserung hoffe.
    Wobei mir Spiderman 3 und Thor 4 gefiehl. Geschmäcker sind hald unterschiedlich.
    Aber was mir auffällt ist das somit in den nächsten Jahren kein Spiderman Film kommt

      • Produziert wird der in den Marvel-Studios und Sony hat die Vermarktungsrechte und bekommt somit seinen Anteil von den Einnahmen.
        Ein großer Vorteil ist, dass die Spiderman-Blu-Rays mit Dolby-Vision und DTS-HD MA rausgebracht werden, was bei den anderen Marvel-Filmen leider nicht der Fall ist (außer bei Black Panther).

        • Falsch, Sony produziert die Filme selbst, Marvel Studios ist nur Co-Produzent.
          Die Einnahmen gehen daher ebenfalls zu einem Großteil an Sony.
          Der DTS-HD Master Ton ist ebenfalls irrelevant, wenn er so undynamisch wie bei No Way Home klingt.
          Viel wichtiger als irgendwelche Bezeichnungen ist die Abmischung.
          Und Dolby Vision setzt sich auch nur in sehr seltenen Fällen wirklich entscheidend von HDR10 ab.

        • Vermarktungsrechte bekommt man aber auch nicht, ohne den größten Teil des Budgets zu übernehmen.
          Abgesehen davon geht es hier ja um Disneys Ankündigungen zu MCU Filmen, nicht um Sonys. Das werden die schon selbst machen. Und die werden mit Sicherheit weitere Spider-Man Filme produzieren, weil sonst die Lizenz verfällt. Vielleicht würden auch Spider-Man Spin-Offs reichen, um das zu verhindern, aber die Spider-Man Filme sind bisher im Durchschnitt deutlich erfolgreicher.

          • Die Spin-Offs können sie gerne ganz einstellen, ob Venom oder Morbius, das waren absolute Vollkatastrophen.
            Damit tut sich Sony keinen Gefallen.

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