Netflix gibt Ausblick auf kommende deutschsprachige Eigenproduktionen

Netflix hat heute in seiner „Content Remote Show“ einen Ausblick auf kommende deutschsprachige Inhalte gegeben. Insgesamt 19 Eigenproduktionen stellte man vor.

Zehn davon wurden heute komplett neu angekündigt, die restlichen hatte man schon in den vergangenen Wochen und Monaten zumindest angedeutet. Dabei handelt es sich nun konkret um neun frische Serien, fünf Filme und zudem fünf non-fiktionale Formate wie beispielsweise die Reality-Serie „Queer Eye Germany“. Dabei gibt Netflix an, dass man von 2021 bis 2023 seine Investitionen in lokale Inhalte verdoppele – auf ca. 500 Mio. Euro.

Was man erwähnen sollte: Ganz freiwillig geschieht das auch wieder nicht, denn es gibt in der EU eine Quote für Streaming-Anbieter. Plattformen wie Apple TV+, Disney+ oder eben Netflix sind also verpflichtet einen gewissen prozentualen Anteil ihrer Produktionen im Programm aus der EU zu beziehen – ob das nun qualitativ Sinn ergibt oder eben nicht. Das solltet ihr für euch entscheiden, wenn ihr eventuell in die neuen Titel hereinschaut.

Die deutschsprachigen Produktionen stammen nicht nur aus Deutschland, sondern auch Österreich und der Schweiz. Zum Beispiel ist „Buba“ ein Spin-off der erfolgreichen Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Der Film entsteht unter Regie von Arne Feldhusen mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle.

Folgende Filme werden dabei in deutscher Sprache im Auftrag von Netflix gedreht:

  • Buba (Österreich)
  • Im Westen nichts Neues
  • Blood & Gold (Österreich)
  • Faraway (Österreich)
  • Paradise (Österreich)

Netflix will mit deutschsprachigen Produktionen auf Erfolgskurs bleiben

Unter den Serien ist etwa auch die Adaption des gleichnamigen Buches von Karten Dusse „Achtsam Morden“. Ebenfalls stellt „Liebes Kind“ eine Buchumsetzung dar – basierend auf dem Roman von Romy Hausmann. Wer historische Stoffe schätzt, findet vielleicht in „The Empress oder der zweiten Staffel von „Barbaren“ neues Futter.

Deutschsprachige Serien:

  • Totenfrau
  • King of Stonks (Österreich)
  • Kleo
  • Barbaren: Staffel 2
  • The Empress
  • 1899
  • Neumatt
  • Liebes Kind (Österreich)
  • Achtsam Morden (Österreich)

Netflix wildert auch im Non-fiction-Bereich

Zusätzlich wären da eben die Non-fiction-Formate, worunter Netflix einerseits Dokumentationen und andererseits Reality-Shows versteht. Beispielsweise wäre da das True-Crime-Format „Söring“ genau so zu nennen wie „Wirecard“, was sich natürlich um den Skandal dreht, der sich um das deutsche Finanzunternehmen mit engen Verstrickungen zur Politik abzeichnete. Ist für euch etwas dabei?

Non-fiction-Formate in deutscher Sprache:

  • Queer Eye Germany
  • Söring (Österreich)
  • Gladbeck (Österreich)
  • Wirecard (Österreich)
  • Facing North
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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2 Kommentare

  1. „1899“ ist die Zweite Serie von Baran Bo Odar, dem Schöpfer von „Dark“, der mit Abstand besten deutschen Serie und auch insgesamt eine der besten Serien die ich bis dato gesehen hab.
    Hier stimmt einfach alles.
    Von den Locations, über das Casting und das Colorgrading bis hin zum phantastischen gänsehauterregenden Soundtrack.
    Wenn er „1899“ ebenfalls mit einer solchen Perfektion inszeniert hat, erwartet uns da etwas ganz großartiges.

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