Nubert nuPro XS-8500 RC: Premium-Soundbar mit Dolby Atmos und DTS:X

Nubert hat seine neue High-End-Soundbar nuPro XS-8500 RC vorgestellt. Neben Dolby Atmos ist hier auch DTS:X für 3D-Sound an Bord.


So bewirbt Nubert die neue nuPro XS-8500 RC als seine „bisher mächtigste und leistungsfähigste Soundbar“. Es handelt sich hier um ein 7.1.4-System, das seinen Preis hat. So ruft Nubert einen Preis von stolzen 1.969 Euro aus. Die Soundbar ist ab sofort vorbestellbar und geht ab Mitte August 2022 in die Auslieferung. Der Hersteller bewirbt das neue Modell als Ersatz für die komplette Stereo-/Heimkinoanlage.

Dabei kommt man ab Werk ohne Rear-Speaker oder Subwoofer aus. Stattdesen wirbt Nubert mit einem integrierten Subwoofer mit bis zu 32 Hz Tiefgang (-3 dB) und insgesamt bis zu 820 Watt Musikleistung. Bis zu acht Surround- und Deckenlautsprecher lassen sich nachträglich kabellos mit X-Connect Surround verbinden. So ist die Nubert nuPro XS-8500 RC auch über einen zusätzlichem Subwoofer der nuSub-Serie erweiterbar. eARC und Bluetooth aptX HD Low Latency sind ebenfalls vorhanden.

Die Anschlüsse der Nubert nuPro XS-8500 RC. |
Die Anschlüsse der Nubert nuPro XS-8500 RC. | Bild: Nubert Electronic GmbH

X-Room Calibration soll für optimierten Klang und Basswiedergabe sorgen. Zur Fernsteuerung über mobile Endgeräte wartet die App X-Remote. Die nuPro XS-8500 RC gibt, wenn Dolby oder DTS anliegen, von Haus aus zudem ein passendes Downmix-Signal wieder. Die beiden 204-mm-Tieftontreiber erhalten das Basssignal des LFE-Kanals. Für die Sprachwiedergabe hat Nubert Mitteltöner in symmetrischer Anordnung mit 119 mm Durchmesser verbaut. Die Darstellung im Hochtonbereich übernimmt ein 25-mm-Treiber.

Nubert nuPro XS-8500 RC kostet 1.969 Euro

Dabei ist die Soundbar 120 cm breit und nutzt vorne einen transparenten Stoff, durch den auch das OLED-Display ablesbar ist. Es sind auch zusätzliche Funktionen wie „Voice+“ dabei, um die Sprachverständlichkeit, z. B. in Action-Filmen, zu erhöhen. Das erwähnte X-Room Calibration erlaubt hingegen die Raumeinmessung. Über einen Equalizer können Besitzer den Sound auch manuell für sich optimieren. Neben HDMI (eARC) sind als Anschlüsse auch noch zweimal Optical und Koaxial an Bord. Ein Plattenspieler mit integriertem Vorverstärker findet am analogen Eingang seinen Platz.

Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist ab Mitte August lieferbar.
Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist ab Mitte August lieferbar. | Bild: nubert Electronic GmbH

Die Nubert nuPro XS-8500 RC ist in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 1.969 € erhältlich. Ausgeliefert wird die Soundbar bis Mitte August. Bis zum Lieferstart erhalten alle Kunden, die sich frühzeitig entscheiden, eine kostenfreie Garantieverlängerung auf insgesamt 5 Jahre.

Quellenubert
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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4 Kommentare
  1. Nubert schafft sich auch ab. Damals wurde diese Virtualisierung bei den Soundbars usw. immer zurecht verteufelt. Leider hat man sich ja jetzt dem Mainstream-Markt gebeugt, den man trotzdem nicht erreicht da zu teuer und zu klobig.

    Gefühlt kommen ja auch öfter neue Nubert Aktiv LS/Soundbars pro Jahr als iPhones. Was ich auch bedenklich finde.

    • Solche Produkte und insbesondere auch Soundbars sind eben sehr praktisch und im Massenmarkt beliebt, warum sollte sich ein Hersteller so etwas entgehen lassen? Anders als mit Virtualisierung lässt es sich mit einer Soundbar allein doch auch nicht bewerkstelligen. Mit zusätzlichen Sub und Rear Lautsprechern erweitert wird das für den normalen Gebrauch auch vollkommen ausreichend sein. Die Frage bleibt natürlich ob man mit dem benötigten Budget dann nicht mit einem klassischen Surround System besser fahren würde, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
      Für absolute Hifi Enthusiasten ist das natürlich nichts, aber dafür gibt es doch auch genug Alternativen.

      • Was an Soundbars praktisch sein soll wüsste ich persönlich nicht. Man kann ja nicht mal vernünftig den Ton einstellen und sonst ist man mit einer Soundbar auch um einiges eingeschränkter als mit einem AV-Receiver. Für mich sind Soundbars nichts aber ich weiß, dass nicht jeder auf große Lautsprecher steht oder den Platz für sowas hat. Die Zielgruppe von Soundbars sind auch eher Leute die es einfach haben wollen. Sozusagen plug and play.

      • Gegen Soundbars spricht IMHO auch nicht. Dennoch finde ich es lachhaft, wie man seitens Nubert damals propagiert hat, dass Virtualisierung für die Tonne ist (was ja auch stimmt) und dann stattdessen damals bewusst nur auf Stero gesetzt hat. Nun ist man halt selber kein Stück besser als der 0-8-15 Soundbarhersteller. Aber hauptsache die Sticker sind drauf und die die Kunden zahlen dann die Lizenzgebühren. Doppelmoral hoch 10.

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