Sony hat seine neue RGB-LED-Displaytechnologie vorgestellt, die erstmals in den Premium-Fernsehern 2026 zum Einsatz kommen wird. Die Farbdarstellung und maximale Helligkeit von bis zu 4.000 cd/m² sollen auf dem Niveau professioneller Referenzmonitore liegen.
Sony hebt die Display-Technologie auf das nächste Level: Mit der neu entwickelten RGB-LED-Hintergrundbeleuchtung möchte der japanische Elektronikhersteller eine bisher unerreichte Farbdarstellung und Kontrasttiefe erreichen. Das System basiert auf „einer hochdichten LED-Backlight-Struktur, bei der die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau individuell gesteuert werden können“. Im Prinzip handelt es sich weiterhin um die LCD-Displaytechnologie, jedoch bestehen die Mini-LEDs der Hintergrundbeleuchtung aus den drei Primärfarben. Die gleiche Technik wurde bereits von TCL, Samsung und Hisense auf der CES 2025 vorgeführt, jeweils unter anderem Namen (RGB Mini LED, RGB Micro LED usw.)
Werte der Sony RGB-LED-Display überzeugen
So sind Sonys 2025 Premium-Fernseher mit Mini-LED-Backlight und QD-Farbfilter aufgebaut
Bei Sonys neuer RGB-LED-Displaytechnologie wird die Farbdarstellung über die Hintergrundbeleuchtung optimiert
Trotzdem darf man gespannt sein, was Sony da in Japan „zusammenschraubt“. Denn in der Vergangenheit hat der Elektronikhersteller immer wieder bewiesen, dass man sich deutlich von der Konkurrenz abheben kann, auch wenn mehrere Unternehmen die gleiche technische Basis nutzen. Doch nun wieder zurück zum Thema: Dank unabhängiger Ansteuerung jeder RGB-LED soll das neue System eine fast perfekte Farbdarstellung erreichen, die den DCI-P3-Farbraum zu über 99 % und den ITU-R BT.2020-Standard zu etwa 90 % abdeckt. Im Vergleich zu herkömmlichen Display-Technologien ermöglicht diese Lösung eine erheblich detailliertere Farbwiedergabe. Die Bilddarstellung bleibt über den gesamten Helligkeitsbereich hinweg konsistent und differenziert. Das sogenannte Clipping der Farben, was immer noch ein Problem der beliebten OLED-Fernseher darstellt, ist bei Sonys RGB-LCD-TV wohl nicht vorhanden.
Präzision auf Pixel-Ebene
Sonys RGB-LED-Technik soll das bislang beste Farbvolumen besitzen. Hier im Vergleich mit WRGB-OLED, QD-OLED und LCD-TVs mit Mini-LED
Sonys neue Backlight-Technologie ist speziell darauf ausgelegt das volle Potenzial des Panels auszuschöpfen. Dabei wird die Leuchtdichte dynamisch an die jeweilige Szene angepasst, sodass Farben und Kontraste originalgetreu wiedergegeben werden können. Zudem erlaubt das System Spitzenhelligkeitswerte von über 4000 cd/m² und soll damit eine beispiellose Signalverarbeitung mit einer hohen Bitrate von 96 Bit bieten. Beeindruckende Kontraste und feinste Farbabstufungen ohne Banding sollen damit garantiert werden. Zudem profitiert das neue Panel von einer extrem guten Blickwinkelstabilität, die sich auf dem Niveau eines OLED-TV befinden soll.
Von der Filmproduktion ins Heimkino
Sony ist seit Jahren ein fester Bestandteil der professionellen Film- und TV-Produktion. Die Erfahrungen aus der Entwicklung von Farbkorrektur-Monitoren und BRAVIA-Referenzfernsehern (z.B. BVM-HX310) flossen direkt in die neue Display-Technologie ein. Das Ziel: Kreativen ein Werkzeug an die Hand zu geben, das ihre Visionen ohne Kompromisse in Farbe, Kontrast und Dynamik umsetzt, damit diese auch 1-zu-1 im Heimkino der Nutzer dargestellt werden können. Die neue Display-Technologie soll 2025 in die Massenproduktion gehen und sowohl in professionellen Monitoren für die Content-Erstellung als auch in High-End-Heimkinos Einzug halten.
Somit werden wir wohl erst zur CES 2026 die neue Technologie in einem Konsumenten-Produkt – sprich Premium-Fernseher – zu sehen bekommen. Das Warten könnte sich jedoch lohnen, zumindest für diejenigen, die schon seit Längerem auf eine würdige Displaytechnologie für ihr Heimkino warten und auch dazu bereit sind, einen gewissen Preis zu zahlen.
RTL+ nimmt im April 2025 wieder neue Filme und Serien ins Programm auf. Die Highlights stehen bereits fest.
RTL+ ist das deutsche Streaming-Portal der RTL Gruppe und bündelt die Inhalte des Sender-Imperiums. Inzwischen hat der Konkurrent von Joyn, das ja zu ProSiebenSat.1 gehört, die kommenden Höhepunkte für den April 2025 enthüllt. Dabei hat man neben traditionellen Filmen und Serien auch wieder reichlich Reality-TV-Shows im Gepäck. Da muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er sich derlei Inhalten hingeben will.
RTL+ zeigt Reality-Shows wie „Ex on the Beach“ mit Staffel 6
Unter den Filmen ist z. B. auch exklusiv der US-Horrorfilm „The Nun 2“ mit Taissa Farmiga („American Horror Story“) und mehr. Wer an Reality-Shows Gefallen findet, kann sich in 18 neuen Folgen flirtwillige Singles begutachten, wie sie am sonnigen Strand auf ihre Verflossenen treffen – und zwar in „Ex on the Beach“. In die beeindruckende 17. Staffel geht die Serie „Heartland – Paradies für Pferde“. Wer Horror lieber im Serienform erleben will, schaltet vielleicht bei der 3. Staffel der Serie „Chucky“ ein.
https://youtu.be/eDlmNjDI-io
Das RTL+-Original „Sterben für Anfänger“ kehrt ebenfalls mit neuen Folgen zurück und bietet erneut eine Mischung aus Humor und Tiefgang, so zumindest der Sender selbst. Auch mit von der Party sind zahlreiche Krimiklassiker der Reihe „Edgar Wallace“, wie ihr den Listen weiter unten entnehmen könnt. Und auch die Realverfilmung „Asterix & Obelix: Mission Kleopatra“ wird um die Gunst der Zuschauer buhlen.
Trifft der deutsche Streaming-Anbieter den richtigen Ton?
RTL+ will dabei Abonnements einsammeln und arbeitet dafür z. B. auch mit MagentaTV der Deutschen Telekom zusammen. Über die selbst produzierten Inhalte aus dem Portfolio der RTL Gruppe kann man sich sicherlich streiten, doch es sind eben auch zahlreiche Lizenztitel im Programm, die man durchaus als sehenswert bezeichnen darf. Allerdings wuchern derzeit viele Streaming-Anbieter nur so und nach etlichen Preiserhöhungen der letzten Jahre, werden sich sicherlich viele Leser genauer überlegen, welchen Plattformen sie treu bleiben.
Uns bleibt im Endeffekt nur, allen Abonnenten im April 2025 viel Spaß beim Streaming zu wünschen! RTL+ nimmt monatlich neue Titel ins Programm auf und unten findet ihr eben die Neuzugänge für den nächsten Monat. Hoffentlich ist etwas für euren Geschmack dabei!
Sony wird angeblich in Europa bald keinerlei Beamer mehr anbieten. Die Ursachen sind wohl vielfältig.
Dabei handelt es sich aktuell noch um Gerüchte, es fehlt also eine öffentliche Bestätigung des japanischen Herstellers. Sony soll jedoch schon Partner informiert haben, dass ab sofort keine neuen Projektoren mehr nach Europa geliefert werden. Betroffen soll nicht nur die Europäische Union (EU) sein, sondern auch Großbritannien. Dabei gibt es wohl zwei zentrale Ursachen, die Sonys Ausstieg aus dem europäischen Markt für Beamer forciert haben.
Sony nennt wohl zunehmende Regularien als Hindernis
Zum einen spielen wohl zunehmende Regularien innerhalb Europas für Sonys Entscheidung eine Rolle. So tritt etwa am 1. Januar 2026 ein neues Gesetz in der EU in Kraft, das die Herstellung sowie den Import von quecksilberhaltigen Produkten verbietet. Da betrifft auch einige Lampen für Projektoren. Nicht betroffen sind Beamer mit Laser-Technologie – wie auch Sony sie im Programm hat. Daher ist dies wohl nur ein Teil des Gesamtbildes.
Sony verlässt wohl den europäischen Markt für Beamer.
Angeblich haben auch die Sanktionen gegen Russland und China bzw. der entsprechende, aktuelle Handelskrieg eine Rolle gespielt. Sonys Zuliefererketten stehen dadurch wohl arg unter Spannung. Anzunehmen ist auch, dass Sony ohnehin nur geringe Umsätze mit seinen Projektoren im Europa erzielt. Denn der Markt ist in den letzten Jahren nicht unbedingt gewachsen und Beamer sprechen eine verhältnismäßig kleine Zielgruppe an.
Sony hat das Aus für die Beamer noch nicht bestätigt
Sony ist einer der wenigen Hersteller, der ab einer gewissen Preisklasse auch Beamer mit nativen 4K-Auflösungen anbietet. Im Grunde alle Modelle unter 5.000 Euro arbeiten üblicherweise nämlich mit Pixel-Shifting, „erschummeln“ sich Ultra HD also nur und lösen meistens nativ mit 1080p auf. Allerdings liegt noch keine offizielle Mitteilung zum Ausstieg aus dem Beamer-Segment in Europa vor.
Es heißt eben, dass Sony jedoch seine Partner schon informiert habe, dass man keine Projektoren mehr in die EU bzw. nach Großbritannien verschiffe. Betroffen sind davon Modelle wie die VPL-XW8100, VPL-XW6100 und VPL-XW5000. Am Ende könnten also sowohl Privat- als auch Geschäftskunden in Europa bald keine Sony-Beamer mehr gehen, wenn sich die Gerüchte bewahrheiten sollten.
Paramount+ führt in Deutschland noch in dieser Woche seinen 4K-Tarif ein. Er wird 12,99 Euro im Monat kosten und beinhaltet auch Dolby Atmos.
Paramount+ bietet seit 2022 seine Dienste auch in Deutschland an – allerdings maximal in HD. Noch in dieser Woche, nämlich ab dem 26. März 2025, wird es einen 4K-Tarif geben. Das neue Abonnement soll 12,99 Euro im Monat kosten. Es beinhaltet außerdem auch HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos. Im Sommer will der Streaming-Dienst überdies ein neus Basis-Abo mit Werbung nachreichen.
Für 12,99 Euro erhaltet ihr also ab Übermorgen den neuen Tarif Paramount+ Premium. Der beinhaltet 4K Ultra HD, HDR10 / Dolby Vision und für den Ton Dolby Atmos. Wir unterstellen aber, dass in erster Linie englischsprachige Tonspuren in Atmos vorliegen werden. Denn so verhält es sich auch bei anderen Streaming-Diensten. Wer deutschsprachige Synchronisationen nutzt, wird da wohl kaum Futter erhalten.
Das neue Premium-Abo von Paramount+ startet neben Deutschland zeitgleich auch in Österreich und der Schweiz. Es ermöglicht statt der zwei parallelen Streams des Standard-Abos vier gleichzeitige Streams, stellt also auch in diesem Bezug eine Aufwertung dar. Dieses Abonnement ist, genau wie das Standard-Abo, frei von Werbung. Zu beachten ist, dass, wie auch bei Netflix und Co., nicht alle, sondern nur ausgewählte Inhalte in 4K zur Verfügung stehen werden.
Paramount+ Basis: Im Sommer 2025 folgt der werbefinanzierte Tarif
Das neue Basis-Abo für 5,99 Euro im Monat wird ab Sommer 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Ergänzung fungieren. Es beinhaltet, wie der Standard-Tarif, 1080p-Auflösung und Stereo-Sound, fügt aber Werbung hinzu. Außerdem ist hier nur ein paralleler Stream möglich und die Download-Funktion der anderen beiden Abos entfällt komplett.
Serien in 4K sind der Traum für viele Fans der ultrahohen Auflösung. Doch das Angebot ist speziell auf Disc überaus mau.
Dabei sind mittlerweile bei Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix immer mehr Serien in 4K Ultra HD verfügbar. Auf physische Medien schaffen es davon aber nur Ausnahmen – und wenn, dann meistens auf Blu-ray. Selbst bei großen Marken wie „Star Trek“ ist das Ganze auch 2025 noch ein Glücksspiel. Beispielsweise gibt es zwar „Star Trek: Strange New Worlds“ auf Ultra HD Blu-ray, nicht aber beispielsweise „Star Trek: Discovery“ oder „Star Trek: Picard“.
Zu hohe Preise, zu niedrige Verkaufszahlen
Generell ist der Markt für Discs innerhalb der letzten Jahre deutlich geschrumpft. Die potenzielle Zielgruppe ist also kleiner geworden. Dazu kommt, dass Serienboxen natürlich generell teuer sind als Film-Veröffentlichungen. Das Gros der Zuschauer sagt sich dann natürlich: „Warum soll ich eine Serie auf Ultra HD Blu-ray kaufen, wenn ich für das gleiche Geld mehrere Monate Netflix abonnieren kann?“. Das hat auch einen gewissen Trend ausgelöst.
So kann man beobachten, dass primär Premium-Serien, z. B. von HBO, noch als Ultra HD Blu-ray auf den Markt kommen. Zum Beispiel gilt das für „Dune: The Prophecy“. Allerdings kann man auch darauf zumindest in Deutschland nicht immer zählen. Beispielsweise hat Warner Home Entertainment die Serie „The Penguin“ zwar in den USA auf Ultra HD Blu-ray veröffentlicht, hierzulande erscheint sie aber nur auf Blu-ray. Neben Warner Bros. versorgt uns mittlerweile auch Disney mit einigen Serien auf Ultra HD Blu-ray.
Disney fokussiert sich auf Star Wars und Marvel
Disney selektiert dabei jedoch stark. So konzentriert man auch bei seinen Serien auf Ultra HD Blu-rays zu Produktionen seiner starken Marken Marvel und Star Wars. Auch da beschränkt man sich jedoch auf die erfolgreichsten Formate wie etwa „The Mandalorian“. Dass „The Book of Boba Fett“ oder „The Acolyte“ eine Ultra HD Blu-ray erhalten, erscheint beispielsweise eher unwahrscheinlich.
„Das Buch von Boba Fett“ wird wohl keine Ultra HD Blu-ray erhalten.
Serien-Fans, die ihre Lieblinge somit gerne zu Hause unabhängig vom Streaming auf Disc archivieren wollen, haben es schwer. Das gilt besonders für Eigenproduktionen von Netflix Etwa sind noch die ersten drei Staffeln des Hits „Cobra Kai“ zumindest auf Blu-ray erschienen. Die Staffeln 4 und 5 gibt es dann nur noch auf DVD, während Season 6 komplett durch Abwesenheit glänzt. Von einem 4K-Release müssen wir wohl ewig träumen.
Die goldenen Zeiten des Serien-Sammelns sind vorüber
Selbst digital sind viele Serien im Übrigen in der höchsten Auflösung an ihre jeweiligen Streaming-Dienste gebunden. Beispielsweise kann man die Serien von HBO zwar bei Apple TV unabhängig von Sky / WOW, wo sie in Deutschland laufen, digital auch kaufen – aber nur in HD. Generell sind es also keine guten Zeiten mehr für diejenigen, welche Serien unabhängig von Streaming-Diensten für sich selbst archivieren und sammeln wollen. Ändern wird sich das vermutlich in absehbarer Zeit leider nicht mehr.
Insofern muss man die Brosamen mitnehmen, welche die Industrie uns aktuell noch auf Disc anbietet. Außer besonders hochkarätigen Titeln zu großen Marken, die eine große Fanbasis mitbringen, wird es aber wohl kein großes Angebot mehr geben.
Netflix will seinen Gaming-Bereich neu fokussieren. So will man für mehr Wiedererkennungswert sorgen.
So hat es bei Netflix Games zuletzt viel Tumult gegeben. Das hauseigene Triple-A-Studio ist geschlossen worden und in der Führungsriege hat es ebenfalls einige Wechsel gegeben. Aktuell leitet mit Alain Tascan ein ehemaliger Manager von Epic Games die Spieleabteilung des Streaming-Anbieters. Er will sie auf vier Säulen stützen und auch von manchen bisherigen Konzepten Abstand nehmen.
Netflix sieht sich nicht als Indie-Game-Anlaufstelle
Eine Säule sollen etwa Spiele sein, die sich speziell an Kinder richten. Dazu kommen Titel, die einen narrativen Fokus haben und auf hauseigenen Produktionen basieren – wie etwa die Mobile Games auf Basis der Reality-Show „Too Hot to Handle“. Als Drittes nennt der Netflix-Manager Multiplayer-Party-Games. Fehlen noch „Mainstream“-Veröffentlichung mit möglichst breiter Zielgruppe. Da ordnet der Streaming-Anbieter z. B. das kommende MMO „Spirit Crossing“ ein.
Dabei gesteht Tascan ein, dass Netflix noch seinen eigenen Weg finden müsse, um im Gaming-Bereich nach vorne zu preschen. Man verabschiede sich jedoch weitgehend von Indie Games. Letzten Endes müsse man eingestehen, dass Netflix für Indie-Fans nicht die beste Anlaufstelle sei bzw. jene sich bevorzugt anderweitig umsehen.
Netflix visiert Gaming direkt am TV an
Ein Ziel ist es auch, noch 2025 Gaming über Netflix direkt am Fernseher möglich zu machen. Bislang hat man sich ja auf Mobile Games fokussiert. Dabei soll das Smartphone aber auch am Fernseher als Steuerungsmittel dienen. Zudem ist langfristig auch Cloud-Gaming das Ziel. Denn der Streaming-Anbieter wünscht sich, dass Kunden unabhängig vom Gerät direkt in ihre Games einsteigen können – so schnell wie auch in einen Film oder eine Serie.
Abwarten sollte man natürlich, ob das alles wirklich im Sinne der Abonnenten ist. Manch einer denkt sich angesichts der vielen Preiserhöhungen bei Netflix, dass andere Aspekte und Investitionen sinnvoller wären.
Teufel legt seine legendäre ULTIMA-Serie neu auf, und wir haben das Surround-Set 5.1 bereits testen dürfen. Welche Verbesserungen das Teufel ULTIMA 40 MK4 Surround-Set 5.1 (2025) mit sich bringt, lest ihr in unserer umfassenden Review.
Inhaltsverzeichnis: Test ULTIMA 40 MK4 5.1-Set (2025)
Vorab ist es sicherlich wichtig zu wissen, dass es sich beim Teufel ULTIMA 40 MK4 Surround-Set 5.1 (2025) eher um ein kosmetisches als technisches Upgrade handelt. Bedeutet, die Lautsprecher besitzen die gleichen akustischen Eigenschaften wie der Vorgänger. Das liegt daran, dass es sich hierbei um die mittlerweile 4. Version der beliebten Heimkino-Lautsprecher handelt und in den vergangenen Revisionen alle möglichen Verbesserungen eingearbeitet wurden. Wer sich noch überhaupt nicht mit dem Surround-Set von Teufel auseinandergesetzt hat, wird sich sicherlich für den kompletten Test begeistern können. Fans der ULTIMA-Serie liefern wir dafür einen umfassenden Einblick in die visuellen Design-Verbesserungen der ULTIMA MK4-Modelle. Das Beste können wir aber jetzt schon verraten: Teufel erhöht nicht die Preise seiner legendären Lautsprecher-Serie – was in Zeiten steigender Preise und Inflation definitiv ein positives Signal an die Kunden darstellt. Und das Qualitätsversprechen in Form von 12 Jahre Garantie und 8 Wochen Rückgaberecht bleibt ebenfalls erhalten! Und jetzt, viel Spaß mit unserem Test:
Neuauflage der legendären ULTIMA-Serie
Neu und doch vertraut. Das ULTIMA 40 Surround 5.1-Set MK4, welches uns Teufel zum Test ausgeliehen hat, besteht aus vier Komponenten, von denen drei überarbeitet wurden. Da hätten wir einmal die ULTIMA 40 MK4 Standlautsprecher, die ULTIMA 20 MK4 Regallautsprecher und den ULTIMA Center MK4 – allesamt passive Lautsprecher. Vervollständigt wird das Set mit dem Teufel T10 Aktiv-Subwoofer, der kein Update erfahren hat. Alle Lautsprecher sind übrigens in einer weißen und schwarzen Ausführung erhältlich.
Wer in den akustischen Genuss der ULTIMA-Serie kommen möchte, benötigt zudem einen AV-Receiver/AV-Verstärker (Vielen Dank an Tobias an dieser Stelle, der mir für mehrere Tage seinen Denon AVC-X4800H ausgeliehen hat). Passende Geräte sind in den bekannten Online-Shops, aber auch auf der Webseite von Teufel zu finden (werden auch im Set angeboten). Wir möchten euch die neuen ULTIMA-Lautsprecher erst einmal einzeln vorstellen und auf deren technischen Eigenschaften und Design-Verbesserungen eingehen:
ULTIMA 40 MK4 Standlautsprecher (2025)
Die neuen Teufel Ultima 40 MK4 Standlautsprecher (2025)
Es ist kein Geheimnis, wer der heimliche Star des Teufel Ultima MK4 5.1-Sets ist. Die Standlautsprecher Ultima 40 MK4 sind nicht nur imposant, was das Design anbelangt, sondern tragen auch das Set mit ihrem großartigen Klang. Beim Ultima 40 MK4 handelt es sich um ein 3-Wege-System, das den Frequenzbereich zwischen 39 – 20.000Hz abdeckt. Wer sich einmal den Spaß erlaubt, das Lautsprecher-Paar ohne die anderen Komponenten aus dem 5.1-Set zu betreiben, merkt bereits, wie viel die Lautsprecher zum Gesamteindruck beitragen. Genau dafür wurden die Ultima 40 MK4 auch konzipiert, die bei vielen Kunden als Stereo-Setup für breites Grinsen sorgen.
Die Teufel Ultima MK40 Standlautsprecher mit Staubschutz-Abdeckung
Die Standlautsprecher haben auch alles an Bord, um die Klangleistung bestmöglich nach vorn zu bringen. Das Volumen ist mit 54 Litern sehr großzügig bemessen und liefert dem 25mm Hochtöner (Gewebe), dem 165mm Mitteltöner (mit dem ikonischen Kevlar-Fieberglasmembran) und den zwei 165mm-Tieftönern mit Bassreflex (2 Öffnungen) ausreichend Spielraum. Das Gehäuse aus MDF wurde dabei ausgesteift, damit die Lautsprecher nicht selbst zu schwingen beginnen. Das 3-Wege-System deckt einen breiten Frequenzbereich ab und schafft optimale Übergänge zwischen den Hoch-, Tief- und Mitteltönern. Verbunden werden die Ultima 40 MK4 Standlautsprecher über Bi-Wiring-Schraubterminals, die auch für dickere Kabel und Bananenstecker geeignet sind.
Das Schraubterminal (Bi-Wiring) des Teufel Ultima 40 MK4 wirkt etwas stabiler.
Das Design der Teufel Ultima 40 MK4 Standlautsprecher hat unserer Auffassung nach doch deutlich zum positiven hin verändert. Nach dem Auspacken fällt direkt die überarbeitete Stoffabdeckung auf, die in einem anthraziten Farbton daherkommt. Die Abrundung an den Kanten der Abdeckung ist jetzt auch etwas klarer und das Teufel Logo wurde durch ein dezentes „Teufel-T“ ersetzt, das das Gesamtbild jetzt nicht mehr so aufreibt. Richtig schick wird es jedoch erst, wenn man den Staubschutz abnimmt. Dann präsentieren sich die Standlautsprecher mit ihrem ikonischen Kevlar-Mitteltöner in Bronze. Jetzt präsentiert sich auch das Teufel-Logo wieder im Ganzen. Die Serienkennzeichnung „Ultima“ ist auch verschwunden und so wirkt der Lautsprecher auch nicht mehr so „unterbrochen“. Das „Ultima-Logo“ findet sich jetzt als kleine „Flagge“ am Staubschutz wieder.
Der neue Standfuß des Teufel Ultima 40 MK4 (2025). Deutlich schicker und wertiger.
Eine der wichtigsten Änderungen befindet sich aber ganz unten. Der Standfuß wurde überarbeitet und wirkt jetzt nicht mehr wie ein „günstiger Plastiksockel“. Übrigens lassen sich die Lautsprecher auf einem flachen Boden dank der neuen Standfüße wunderbar leicht von A nach B schieben – kein Vergleich zum störrischen Vorgänger. Und wer sich für die weiße Variante entscheidet, erhält jetzt auch wirklich einen weißen Lautsprecher, inkl. weißem Standfuß und weißer Front. Der letzte Unterschied findet sich auf der Rückseite der Ultima 40 MK4 wieder. Anschlussterminal wirkt etwas wertiger und unterstreicht den erwachsenen Charakter der Lautsprecher.
Technische Details des Teufel Ultima 40 MK4 (2025) ausklappen
Maße / Gewicht:
21,5 x 106,5 x 32 cm / 20 kg
AV-Receiver geeignet:
Ja
Bananenstecker geeignet:
Ja
Bi-Amping/Bi-Wiring:
Ja
Maximaler Kabeldurchmesser:
4 mm
Ausgleichsöffnung (Position):
hinten
Ausgleichsöffnungen:
2
Front-Abdeckung abnehmbar:
Ja
Gehäusematerial:
MDF
Gehäuseoberfläche:
Folie
Netto-Innen-Volumen:
54 L
Spikes vorbereitet:
Ja
Standfuß integriert:
Ja
Hochtöner (Anzahl pro Box):
1
Hochtöner (Durchmesser):
25 mm
Hochtöner (Material):
Gewebe
Mitteltöner (Anzahl pro Box):
1
Mitteltöner (Durchmesser):
165 mm
Mitteltöner (Material):
Kevlar
Tieftöner (Anzahl pro Box):
2
Tieftöner (Durchmesser):
165 mm
Tieftöner (Material):
Glasfaser
Dauerbelastbarkeit (IEC – Long Term):
120 W
Empfindlichkeit (2.83 V / 1 m):
87 dB
Frequenzbereich von/bis:
39 – 20000 Hz
Impulsbelastbarkeit (IEC – Short Term):
200 W
Maximaler Schalldruck:
108 dB/1m
Nennimpedanz:
4 – 8 Ohm
Akustisches Prinzip:
3-Wege-System
Gehäuseaufbau:
Bassreflex
ULTIMA 20 MK4 Regallautsprecher (2025)
Die neuen Teufel Ultima 20 MK4 Regallautsprecher (2025)
Die Teufel Ultima 20 MK4 unterstützen im 5.1-Set je nach Wahl als Surround- oder Rear-Lautsprecher, um die räumliche Klangwirkung weiter nach vorn zu bringen. Trotz ihrer kompakten Maße von 21,5 x 33,5 x 23,5 cm und einem Volumen von etwa 10 Litern liefern die Lautsprecher eine satte Klangwiedergabe. Als 2-Wege-System setzen sie auf einen 165 mm Tiefmitteltöner aus Glasfaser sowie einen 25 mm großen Hochtöner mit einer Gewebekalotte.
Sieht einfach schicker aus ohne Staubschutzabdeckung. (Teufel Ultima 20 MK4)
Der Klang der Ultima 20 MK4 zeigt sich detailreich, wobei die Stärken sicherlich bei der Wiedergabe von Stimmen, Effekten und Instrumenten liegen. Vor allem bei Filmen profitieren Nutzer von einer realistischen Surround-Kulisse, die das Geschehen hinter bzw. neben dem Hörer platziert. Auch bei Musik überzeugen die Lautsprecher durch ein ausgewogenes Klangbild, wobei der Teufel Ultima 20 MK4 die tiefen Frequenzen logischerweise nicht zu greifen bekommt. Das ist in diesem Set auch überhaupt nicht die Aufgabe des Ultima 20 MK4 und stellt somit keinen Negativ-Punkt dar.
Details sind wichtig. Die Lasche des Ultima-Logos am Staubschutz des Ultima 20 MK4
Etwas dezenter präsentiert sich das „Teufel-T“ auf dem Regallautsprecher Ultima 20 MK4 (2025)
Optisch wirken die Ultima 20 MK4 ebenfalls frischer und aufgewertet – vielleicht sogar etwas „cleaner“. Das MDF-Gehäuse ist absolut sauber foliert und die überarbeitete Staubschutz-Abdeckung trägt die neue MK4-Designsprache. Den typischen Teufel-Flair bekommt man aber erst präsentiert, wenn man sich dieser entledigt und der schöne Kevlar-Konus zum Vorschein kommt. Für den Anschluss eignen sich Kabel mit bis zu 4 mm Durchmesser, und auch Bananenstecker können problemlos verwendet werden. Die Ultima 20 MK4 Regallautsprecher sind für die Wandmontage vorbereitet oder können mit optional erhältlichen Standfüßen von Teufel schick ins Heimkino integriert werden. Letztere sind unserer Meinung nach ein Upgrade, über das sich Käufer des Ultima 40 MK4 5.1-Sets (2025) auf jeden Fall Gedanken machen sollten.
Das Anschlussterminal auf der Rückseite des Ultima 20 MK4 (2025)
Die klanglichen Eigenschaften des Ultima 20 MK4 Regallautsprechers konnten wir übrigens bereits in einer anderen Variante – dem Ultima 25 Aktiv – unter die Lupe nehmen. In der uns vorliegenden Variante verzichtet Teufel natürlich auf die aktive Verstärkertechnik.
Technische Details des Teufel Ultima 20 MK4 (2025) ausklappen
Maße / Gewicht:
21,5 x 33,5 x 23,5 cm / 5.7 kg
Bananenstecker geeignet:
Ja
Maximaler Kabeldurchmesser:
4 mm
Ausgleichsöffnung (Position):
hinten
Ausgleichsöffnungen:
1
Front-Abdeckung abnehmbar:
Ja
Gehäusematerial:
MDF
Gehäuseoberfläche:
Folie
Netto-Innen-Volumen:
10 L
Wandhalterungsbefestigung:
Ja
Hochtöner (Anzahl pro Box):
1
Hochtöner (Durchmesser):
25 mm
Hochtöner (Material):
Gewebe
Tiefmitteltöner (Anzahl pro Box):
1
Tiefmitteltöner (Durchmesser):
165 mm
Tiefmitteltöner (Material):
Glasfaser
Dauerbelastbarkeit (IEC – Long Term):
50 W
Empfindlichkeit (2.83 V / 1 m):
87 dB
Frequenzbereich von/bis:
70 – 20000 Hz
Impulsbelastbarkeit (IEC – Short Term):
80 W
Maximaler Schalldruck:
104 dB/1m
Nennimpedanz:
4 Ohm
Akustisches Prinzip:
2-Wege-System
Gehäuseaufbau:
Bassreflex
Trennfrequenz interne Weiche:
2600 Hz
ULTIMA Center MK4 Center-Lautsprecher (2025)
Der neue Teufel Ultima Center-Lautsprecher MK4 (2025)
Der Teufel Ultima Center MK4 ist der zentrale Ankerpunkt des Teufel Ultima 40 MK4 5.1-Sets und sorgt vor allem dafür, dass Dialoge und Stimmen klar verständlich wiedergegeben werden. Dafür setzt Teufel beim Ultima Center MK4 auf ein geschlossenes 2-Wege-System, bestehend aus zwei 130-mm-Tiefmitteltönern (ebenfalls mit Kevlar-Glasfaser-Membran) sowie einem mittig platzierten 25-mm-Hochtöner mit Gewebekalotte. Das optische Erscheinungsbild fügt sich dabei nahtlos in die Ultima-Serie ein. Der größte, visuelle Unterschied der MK4-Version liegt auch hier beim Design der Frontabdeckung. Diese präsentiert sich in einem anthraziten Farbton und besitzt ebenfalls die „Ultima“-Lasche. Entfernt man die Frontabdeckung, gibt man den Blick auf die auffälligen Tiefmitteltöner mit ihrem verchromten Phase-Plug frei.
Mit der neuen Frontabdeckung inkl. Teufel-T-Logo: Ultima Center MK4
In Sachen Klangqualität ist der Ultima Center MK4 genau auf die restlichen Komponenten des Sets abgestimmt. Stimmen klingen natürlich, sauber und sind klar vom restlichen Klanggeschehen abgegrenzt. Selbst in lauten Filmszenen schafft es der Center-Lautsprecher, dass die Zuschauer nicht den Faden verlieren und den Inhalt über die hohe Sprachverständlichkeit folgen können. Da es sich um ein geschlossenes Gehäuse handelt, verzichtet der Ultima Center bewusst auf tiefe Bassfrequenzen, was wiederum die Wiedergabequalität und den maximalen Schalldruck verbessert. Für kräftige Bässe ist ohnehin der Subwoofer zuständig.
Schickes Design mit Kevlar-Mitteltönern als Eyecatcher: Teufel Ultima Center MK4
Eine Besonderheit der Bauweise ist, dass Teufel beim Center-Lautsprecher eine liegende sogenannte D’Appolito-Anordnung verwendet, bei der die beiden Tiefmitteltöner den Hochtöner einrahmen. Diese Bauweise erzeugt zwar eine gewisse Bündelung des Klanges in der horizontalen Ebene, was allerdings im Praxiseinsatz weniger ins Gewicht fällt. Die Sprachwiedergabe bleibt klar, solange man den Lautsprecher nicht zu weit außerhalb des idealen Hörbereiches platziert.
Die Anschlüsse und Vorbereitungen für eine Wandinstallation des Teufel Ultima Center MK4 (2025)
Die Verarbeitung des Ultima Center MK4 ist hochwertig und solide. Das MDF-Gehäuse besitzt eine perfekte Folierung die sich erfolgreich gegen kleine Kratzer und Fingerabdrücke wehrt. Der Lautsprecher bietet flexible Anschlussmöglichkeiten für Lautsprecherkabel bis zu 4 mm Durchmesser und unterstützt ebenfalls Bananenstecker. Zudem verfügt der Ultima Center MK4 ab Werk über vorbereitete Halterungen auf der Rückseite, die eine unkomplizierte Montage an der Wand ermöglichen.
Technische Details des Teufel Ultima Center MK4 (2025) ausklappen
Maße/Gewicht:
42 x 16,9 x 15,9 cm / 5.7 kg
Bananenstecker geeignet:
Ja
Maximaler Kabeldurchmesser:
4 mm
Front-Abdeckung abnehmbar:
Ja
Gehäusematerial:
MDF
Gehäuseoberfläche:
Folie
Schlüssellochaufhängung:
Ja
Wandhalterungsbefestigung:
Ja
Hochtöner (Anzahl pro Box):
1
Hochtöner (Durchmesser):
25 mm
Hochtöner (Material):
Gewebe
Tiefmitteltöner (Anzahl pro Box):
2
Tiefmitteltöner (Durchmesser):
130 mm
Tiefmitteltöner (Material):
Kevlar-Glasfaser
Dauerbelastbarkeit (IEC – Long Term):
100 W
Empfindlichkeit (2.83 V / 1 m):
88 dB
Frequenzbereich von/bis:
90 – 20000 Hz
Impulsbelastbarkeit (IEC – Short Term):
150 W
Maximaler Schalldruck:
107 dB/1m
Nennimpedanz:
4 – 8 Ohm
Akustisches Prinzip:
2-Wege-System
Gehäuseaufbau:
Geschlossen
Teufel T10 Subwoofer
Der Teufel T10 Subwoofer
Der Teufel T10 Subwoofer ergänzt das Ultima 40 MK4 5.1-Set sinnvoll und unterstützt mit tiefen, kräftigen Bässen. Seine Stärke liegt besonders in der Vielseitigkeit, da er sowohl als Frontfire- als auch als Downfire-Subwoofer betrieben werden kann. Die Ausrichtung erfolgt einfach durch Anbringen der beiliegenden Standfüße. Im Gehäuse aus stabilem MDF sitzt ein 250-mm-Aluminium-Tieftöner, der mit einer 150 Watt starken Class-D-Endstufe für ausreichend Druck sorgt.
Sorgt für Tiefgang und Gänsehaut im Heimkino: Der Teufel T10 Subwoofer
Besonders praktisch ist das integrierte Wireless-Modul, das eine kabellose Verbindung mit kompatiblen AV-Geräten ermöglicht. Im Fall unseres Ultima 40 MK4 5.1-Sets ist das Modul jedoch ohne Nutzen. Wir haben es uns jedoch nicht nehmen lassen, den T10 Subwoofer einmal unseren eigenen Teufel Ultima 40 Aktiv-Lautsprechern zu verbinden, was dem Set sofort einen klanglichen Mehrwert verleiht. Klanglich überzeugt der T10 durch einen satten Tiefgang bis 33 Hz.
Die stabilen Standfüße des Teufel T10 Subwoofers ermöglichen auch eine n alternativen Aufbau
Zur Feinabstimmung sind Pegel-, Phasen- sowie ein optionaler Bassboost-Regler vorhanden, während die Frequenztrennung sinnvollerweise direkt über den AV-Receiver erfolgt. Insgesamt ein bewährter und solider Begleiter fürs Heimkino.
Technische Details des Teufel T10 Subwoofer ausklappen
Maße / Gewicht:
35,1 x 48,3 x 38 cm / 15,6 kg
Untere Grenzfrequenz (-3 dB):
33 Hz
AV-Receiver geeignet:
Ja
Ausgleichsöffnungen:
1
Downfire:
Ja
Frontfire:
Ja
Gehäusematerial:
MDF
Gehäuseoberfläche:
Folie, matt
Standfuß integriert:
Ja
Tieftöner (Anzahl pro Box):
1
Tieftöner (Durchmesser):
250 mm
Tieftöner (Material):
Aluminium
Frequenzbereich von/bis:
33 – 190 Hz
Maximaler Schalldruck:
115 dB/1m
Akustisches Prinzip:
1-Wege-System
Gehäuseaufbau:
Bassreflex
Audioqualität
Das Teufel Ultima 40 5.1 System überzeugt insgesamt durch eine ausgewogene Klangqualität, die in erster Linie durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. Dabei unterscheiden sich die Stärken leleicht,e nach Einsatzbereich:
Beim regulären Fernsehen und Serien zeigt sich der Center-Lautsprecher Ultima Center 40 MK4 als besonders nützlich, denn er sorgt dafür, dass Dialoge klar und deutlich hörbar bleiben, ohne von Hintergrundgeräuschen überlagert zu werden. Die Stimmen klingen natürlich und verständlich, was insbesondere bei Sendungen mit viel Dialoganteil positiv auffällt. Allerdings könnte der horizontale Abstrahlwinkel etwas breiter sein – sitzt man deutlich außerhalb der direkten Mitte vor dem Fernseher, wird der Klang minimal weniger klar. In diesem Fall wird man jedoch noch von den Ultima 40 MK4 Standlautsprechern abgeholt, sofern diese im richtigen Winkel zum Hörplatz stehen.
Für Filme & Streaming entfaltet das Ultima-Set seine vollen Qualitäten. Die großen Frontlautsprecher (Ultima 40 MK4) bieten eine detaillierte und dynamische Wiedergabe, wodurch Filmszenen erst richtig zum Leben erweckt werden. Effekte wie Explosionen oder dramatische Musikpassagen sind kraftvoll, verdrängen dabei aber nicht akustische Details. Dabei ergänzen Surround-Lautsprecher (Ultima 20 MK4 Regallautsprecher) das Klangbild überzeugend und erzeugen ein Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Die Räumlichkeit und der Eindruck von Tiefe im Klangbild sorgen dafür, dass Filmfans voll auf ihre Kosten kommen. Gleichzeitig zeigt der Subwoofer T10 hier seine Stärke und liefert kräftige, tiefe Bässe. Bei sehr basslastigen Szenen kann es manchmal jedoch etwas zu viel des Guten sein, da der Bass eher weich und voluminös ausfällt. Eine etwas straffere und präzisere Abstimmung wäre hier wünschenswert gewesen. Dabei handelt es sich jedoch eher um Meckern auf hohem Niveau.
Bei der Musikwiedergabe schlägt sich das Ultima 40 MK4 5.1-Set ebenfalls solide. Hier profitieren besonders Pop-, Rock- oder elektronische Musikstücke von der breiten und kraftvollen Wiedergabe. Die großen Standlautsprecher bieten eine klare Trennung zwischen Höhen, Mitten und Tiefen, sodass Instrumente und Gesang gut zur Geltung kommen. Bei „feinster“ akustischer Musik oder Klassik offenbart sich dann doch noch etwas Verbesserungspotenzial. Gerade hier wirkt der kräftige, weiche Bass manchmal etwas weniger präzise, was auch nur audiophilen Hörern oder mit einem direkten Vergleichs-Setup auffallen dürfte.
Insgesamt überzeugt das System dennoch auf breiter Linie, besonders wenn man bedenkt, dass vergleichbare Lösungen häufig deutlich teurer ausfallen. Trotz der erwähnten kleineren Schwächen – speziell im Bereich der Basspräzision und der leicht eingeschränkten Abstrahlcharakteristik des Center-Lautsprechers – bietet das Teufel Ultima 40 MK4 5.1-System ein sehr attraktives Gesamtpaket, das gerade Einsteigern oder Heimkino-Begeisterten mit gehobenem Anspruch viel Freude bereiten dürfte.
Preise und Farbvarianten
Bevor wir zum Fazit kommen, widmen wir uns noch den Farbvarianten und Preisen des Sets sowie den Einzelkomponenten. Das uns zur Verfügung gestellte Teufel Ultima MK4 5.1 Set präsentiert sich in sattem Schwarz, was sich nahtlos in die meisten Wohnsituationen einfügen dürfte. Alle hier vorgestellten Varianten gibt es jedoch auch in Weiß – ausgenommen vom Subwoofer, welcher in der Regel ja nicht sehr präsent im Blickfeld platziert wird. Und diesmal gibt es auch keine Kompromisse bei den weißen Lautsprechern, die mit einer weißen Front-Plate und einem weißen Standfuß ausgestattet sind. Wer diesen, eher minimalistischen Look bevorzugt, den plagen zukünftig keine Zweifel, ob das Set wirklich in das eigene Interieur passt. Wir haben hier eine umfassende Fotostrecke der weißen Version für euch:
Wie schon erwähnt, hat Teufel die Preise des Ultima 5.1 Sets MK4 (2025) nicht erhöht. Das Set sowie die Einzelkomponenten werden zu folgenden Preisen angeboten:
Teufel Ultima MK4 4.1-Set (2025) für 999.99 Euro (UVP)
Teufel Ultima 40 MK4 (2025) Standlautsprecher für 499.99 Euro (UVP)
Teufel Ultima 20 MK4 (2025) Regallautsprecher für 249.99 Euro (UVP)
Teufel Ultima Center MK4 (2025) Center-Lautsprecher für 179.99 Euro (UVP)
Teufel Ultima T10 Subwoofer für 299.99 Euro (UVP 419.99 Euro)
Unser Test des Teufel Ultima 40 MK4 Surround-Lautsprecher-5.1-Set
Gut bleibt gut und wird sogar noch besser. Die überarbeitete Variante des Heimkino-Klassikers wirkt erwachsener und liefert Musik- und Heimkino-Fans ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Teufel Ultima 40 MK4 5.1-Set überzeugt erneut durch seine ausgewogene Klangqualität und ein attraktives Design-Update, ohne am bewährten Klangkonzept der Vorgänger zu rütteln. Besonders lobenswert ist, dass Teufel trotz hochwertigerer Optik den Preis von 999 Euro nicht erhöht und weiterhin großzügige 12 Jahre Garantie sowie eine 8-wöchige Rückgabefrist bietet. Kleine akustische Schwächen im Bass und bei der Center-Abstrahlung trüben den positiven Gesamteindruck kaum – das Set bleibt eine absolute Empfehlung für preisbewusste Heimkino-Fans.
Samsung will „echte“ Quantum-Dot-Fernsehgeräte innerhalb der nächsten Jahre in den Handel bringen. Wird man dieses spektakuläre Ziel erreichen?
Als Reinholer: Aktuelle QLED-TVs nutzen zwar Quantum Dots, basieren aber auf althergebrachter LCD-Technik. QD-OLEDs wiederum kombinieren OLED-Displays mit Quantum Dots. Doch es gibt eben auch neuartige, „echte“ Quantum-Dot-TVs. Sie speisen Elektrizität direkt in die QDs ein, welche dann selbst leuchten. Das Ergebnis könnte ein deutlicher Sprung in der Display-Technologie sein. Samsung bezeichnet diese Technik auch als EL-QD, wobei das „EL“ für Elektrolumineszenz steht.
Samsung EL-QD: Wirklich innerhalb der nächsten Jahre startklar?
Zu beachten ist, dass Samsung sich da ein sehr anspruchsvolles Ziel setzt – und das nicht z zum ersten Mal. Ursprünglich wollte man nämlich auch Micro LED im Heimkino zur Technik der nächsten Generation küren. Doch es ist dem Unternehmen misslungen, die Herstellungspreise zu drücken. Deswegen bleibt Micro LED nur gut Betuchten und Geschäftskunden vorbehalten. So ersetzten Micro-LED-Displaywände z. B. in der Filmproduktion teilweise Greenscreens.
LG und Samsung wollen wohl bei Micro LED erst einmal zurückstecken.
Da Micro LED also die Erwartungen nicht erfüllen konnte, will man EL-QD vorantreiben. Doch auch da gibt es noch Herausforderungen, welche die Effizienz und die Stabilität der Panels betreffen. Sollte man jene Probleme lösen, könnte die Technik OLED ablösen. Dank selbstleuchtender Pixel sind auch hier perfektes Schwarz, ideale Kontraste und eine besonders gute Farbwiedergabe möglich, die auch QD-OLED übertreffen soll.
Druck durch die Konkurrenz aus China
Samsung will EL-QD zu einer höheren Priorität machen, da man auch im OLED-Segment bereits durch Rivalen aus China unter Druck geraten ist. Allerdings forscht die Konkurrenz an EL-QD. Bei Sharp nennt sich die Technik etwa QDEL. Aber auch NanoLED ist bereits gebräuchlich. Potenziell soll die Technik effizientere, langlebigere und hellere Bildschirme ermöglichen als bei OLEDs.
Sharps QDEL-Display vereint die Vorteile von LCD und OLED.
Nun bleibt abzuwarten, ob Samsung wirklich als erster Hersteller mit EL-QD nach vorne preschen kann oder doch vielleicht ein anderer Konkurrent vorbeizieht. Wer hier die größten Fortschritte erzielt, wird den TV-Markt innerhalb der nächsten Jahre sicherlich deutlich aufmischen.
Apple TV+ ist für Apple offenbar ein Problemkind. Der Streaming-Dienst soll im Jahr rund 1 Mrd. US-Dollar Verlust machen.
So konnten Apples Abonnements zuletzt allgemein die Erwartungen des Unternehmens nicht erfüllen. Das betrifft nicht nur Apple TV+, sondern auch weitere Dienste wie Apple Music, iCloud oder Apple Fitness+. Offenbar hat also selbst die letzte, massive Preiserhöhung keinen Aufschwung bei den Einnahmen gebracht. Vermutlich lassen sich zu wenige Kunden zu einem Dauerabo hinreißen.
Apple TV+: Keine Masse und auch keine Klasse?
Zum Start wurde Apple TV+ vom Unternehmen mit Klasse statt Masse beworben. Doch man kann sich angesichts mauer Produktionen wie „Ghosted“, „City on Fire“ oder „Her Voice“ fragen, ob dies so ganz der Wahrheit entspricht. So ergeht es Apple ganz genauso wie auch Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix: Hits und Flops wechseln sich im Grunde ab, was die Kritiken und die Resonanz durch die Zuschauer betrifft.
Allerdings erreicht Apple TV+ ein deutlich kleineres Publikum als die Konkurrenz und kommt „nur“ auf ca. 45 Mio. Abonnenten. Viele davon sind womöglich keine sonderlich aktiven Zuschauer und haben den Streaming-Dienst eher durch das Kombi-Abo Apple One „nebenbei mitgenommen“. Als Vergleich: Netflix kommt etwa auf über 300 Mio. Abonnenten. 2024 hat Apple als Reaktion schon die jährlichen Ausgaben für Content für seinen Streaming-Dienst vom 5 Mrd. US-Dollar im Jahr auf 4,5 Mrd. US-Dollar im Jahr abgesenkt.
Lockt Apple TV+ Kunden ins Apple-Ökosystem?
Jetzt könnte man einwenden, dass Apple TV+ vielleicht Käufer ins größere Ökosystem von Apple lockt. Immerhin nutzt Amazon ja z. B. auch Prime Video eher als Einfallstor, um Kunden zu einem Prime-Abo zu bewegen und so auch das Online-Shopping anzuheizen. Doch es gibt keine Hinweise darauf, dass Apple TV+ den Kauf von Apple-Geräten attraktiver machen könnte.
Letzten Endes muss man sagen, dass Apple dennoch genügend Mittel in der Kampfkasse hat, um Apple TV+ weiterzubetreiben. Doch irgendwann wird man sich Gewinne versprechen oder bei der Plattform stärker die Schere ansetzen wollen. Denkbar sind sicherlich auch noch höhere Preise oder das Schalten von Werbung. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
Aktuell führen LG Display und Samsung Display im OLED-Markt. Doch sie fürchten eine Aufholjagd durch die chinesische Konkurrenz.
So hat der Präsident von Samsung Display, Lee Cheong, davor gewarnt, dass der Konkurrenzkampf im OLED-Markt deutlich zunehme. Chinesische Zulieferer würden technisch deutlich aufholen. Es gebe zwar immer noch einen deutlich Vorsprung für Samsung Display, doch der Druck sei definitiv gewachsen. Man müsse in Südkorea dafür sorgen, dass man im OLED-Bereich weiterhin führend bleiben könne.
Samsung Display hat den LCD-Markt bereits verlassen
Sonst droht nämlich eine ähnliche Entwicklung wie im LCD-Bereich. LG Display und Samsung Display haben da die Fertigung aufgegeben, weil der Preisdruck durch die chinesische Konkurrenz schlichtweg zu groß geworden war. Es gilt zu verhindern, dass es den beiden Display-Spezialisten aus Südkroea am Ende im OLED-Markt ganz ähnlich ergeht.
Die LG OLED 2025 kommen ab März 2025 in den Handel.
Es geht hier im Übrigen nicht nur um den TV-Markt. Vielmehr rücken chinesische OLED-Hersteller auch im Bereich kleiner Displays, etwa für Smartphones, Tablets oder gar Monitore, vor. Zu merken ist der chinesische Vorstoß etwa daran, dass Apple für seine iPhones auch verstärkt OLED-Panels von BOE und anderen Zulieferern beziehen will. Samsung Display könnte daher 2025 mit um 3,5 % sinkenden Auslieferungsmengen leben müssen.
OLED-Displays gewinnen in allen Segmenten an Bedeutung
Die LCD-Technologie hängt dabei quasi an der Beatmungsmaschine, denn auch Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen sind nur eine Notlösung. Vor allem in Sachen Bewegungsschärfe verbleiben eklatante Nachteile der LCD-Technik, zumal beim Gaming die filigranen Hintergrundbeleuchtungen stark vereinfacht angesteuert werden müssen, um die Latenzen niedrig zu halten. Deswegen geht man bei Samsung Display davon aus, dass OLED-Bildschirme sich zunehmend ausbreiten werden – etwa auch in Monitoren, Laptops und Fahrzeugen.
Die Apple Vision Pro nutzt OLED-Displays.
Dazu sind OLED-Displays etwa auch für den Mixed-Reality-Markt bedeutsam. Skeptisch ist man sowohl bei Samsung Display als auch LG Display bezüglich der US-Regierung rund um Donald Trump. Zölle, welche Elektronikgeräte treffen, machen auch den Display-Zulieferern automatisch zu schaffen. Die Zukunft werde dabei sehr herausfordernd.