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JMGO OS2 Ultra: Der kleinste Laser-TV der Welt mit 4K-Auflösung

JMGO hat auf der CES 2025 den neuen Laser-TV OS2 Ultra vorgestellt. Er punktet mit 4K-Auflösung und sogar Dolby Vision.

Dabei bewirbt JMGO den O2S Ultra als den „weltweit kleinsten Laser-TV“. Da will man also die Konkurrenz von etwa Hisense klar ausstechen. Zu beachten ist, dass JMGO den Laser-TV zwar mit 4K-Auflösung bewirbt, die native Auflösung dürfte aber wie bei Konkurrenzmodellen nur bei 1080p liegen. So setzt man auf Pixel-Shifting, um sich die höhere Auflösung zu „erschummeln“. Auch wenn der Name „Laser-TV“ zudem ein Fernsehgerät suggeriert, so steht diese Produktgruppe für Ultrakurzdistanzbeamer.

JMGO O2S Ultra erzeugt Diagonalen von bis zu 180 Zoll

Maximal erzeugt der JMGO O2 Ultra Diagonalen von 180 Zoll. Bereits bei nur 14,6 cm Wandabstand sind 100 Zoll möglich. Die Maße dieses Beamers mit Triple-Laser-Design und der proprietären Technik MALC 3.0 betragen nur 31,2 x 28,9 x 13,9 cm. Laut JMGO umschiffe man mit diesem Gerät bisherige Kompromisse zwischen Helligkeit, Farbgenauigkeit und Kontrast. Etwa könne man den Farbraum BT.2020 zu 110 % abdecken.

Der Kontrast des JMGO O2S Ultra liegt bei 1.800:1. Neben HLG und HDR10 ist der Ultrakurzdistanzprojektor auch für Dolby Vision bereit. Technologiebedingt ist die HDR-Darstellung aber an Laser-TVs keinesfalls mit klassischen Fernsehern vergleichbar. Zu den weiteren Funktionen zählen auch eine automatische Keystone-Korrektur und Autofokus. Als Oberfläche dient Google TV, was eine App-Vielfalt garantiert. In den Handel kommt der Beamer allerdings erst im 4. Quartal 2025.

JMGO stellt weitere Beamer mit Google TV vor

Generell will JMGO im Laufe des Jahres 2025 noch mit weiteren Beamern mit Google TV punkten. Auf der CES hat man auch noch die N3 Ultra Max und N1S Ultimate 4K präsentiert. Das zuerst genannte Modell nutztt ebenfalls Triple-Laser-Technologie bzw. MALC 3.0. Zudem sollen KI und ein Gimbal aushelfen. Der JMGO N1 Ultimate 4K wird nur vage als neuer Laser-Beamer mit Flaggschiffqualitäten umschrieben.

JMGO stellt auf der CES 2025 zahlreiche neue Beamer mit Google TV vor.
JMGO stellt auf der CES 2025 zahlreiche neue Beamer mit Google TV vor.

Im 1. Quartal 2025 will JMGO überdies noch mit Google TV die Modelle N1S 4K, einen Mini-Triple-Laser-Beamer, sowie den N1S SE mit Triple-Laser-Technik nachreichen. Später soll der N1S Nano mit LED und Gimbal folgen.

Harman Kardon Enchant: Neue Soundbars sollen verzaubern

Harman Kardon hat auf der CES 2025 zwei eigene Soundbar vorgestellt. Vorbild ist bei den Funktionen teilweise Sonos.

So könnt ihr die neuen Modelle Enchant 1100, Enchant 900 sowie die Enchant Speaker und den Enchant Sub nämlich per Wi-Fi in ein Multiroom-Set-up einbinden und über die App Harman Kardon One steuern. Auf diese Weise ist es zudem auch möglich, z. B. zunächst nur eine der Soundbars zu kaufen und später zwei Rear-Lautsprecher und / oder den Subwoofer nachzurüsten. So kennen wir das ja auch von Sonos.

Harman Kardon Enchant 1100 nutzt elf Treiber

Das neue Soundbar-Flaggschoff ist die Enchant 1100 mit elf Treibern und 315 Watt Leistung. Diese teilt sie auf, auf elf Fullrange-Treiber mit je 30 und drei Tweeter mit je 25 Watt. Dank einiger Upfiring-Treiber ist der Klangriegel auch für DTS:X und Dolby Atmos bereit. Obendrein ist er Roon Ready. HDMI mit eARC, Optical, Wi-Fi 6 und Bluetoooth 5.3 sind explizit als Schnittstellen genannt. Der USB-Port ist nur für den Service gedacht.

Die Harman Kardon Enchant 1100 steht für ein Soundbar-Flaggschiff.
Die Harman Kardon Enchant 1100 steht für ein Soundbar-Flaggschiff.

Der Klangriegel wiegt 4,6 kg und misst 1150 x 65 x 130 mm. Zu den weiteren Merkmalen zählen auch noch Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect plus Tidal Connect. Die Enchant 1100 kann auch 4K-Video mit HDR10 und Dolby Vision durchschleifen.

Harman Kardon Enchant 900, Speaker und Sub ergänzen das Angebot

Die Soundbar Harman Kardon Enchat 900 muss auf DTS:X und Roon Ready verzichten. Zudem streicht sie die Treiber auf 9 zusammen – sechs Fullrange mit je 25 Watt und drei Tweeter mit je 15 Watt – für eine Gesamtleistung von 195 Watt. HDMI eARC, Dolby Atmos sowie Passthrough für 4K mit HDR10 / Dolby Vision bleiben aber genau so erhalten wie die weiteren Schnittstellen, also Optical, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3.

Die Enchant 900 ist deutlich günstiger.
Die Enchant 900 ist deutlich günstiger.

Die Harman Kardon Enchant 900 misst 870 x 65 x 130 mm bei einem Gewicht von 3,5 kg. Beide Soundbars des Unternehmens nutzen im Übrigen die hauseigene MultiBeam-Technik und optionales PureVoice, um Dialoge anzuheben. Dazu kommen dann eben noch der Enchant Speaker und der Enchant Sub, welche sich ebenfalls per Wi-Fi einbinden lassen.

Der neue Enchant Sub ergänzt das Multiroom-Line-up.
Der neue Enchant Sub ergänzt das Multiroom-Line-up.

Ihr könnt den Enchant Speaker sowohl für sich einfach als Multiroom-fähigen Lautsprecher nutzen, oder ihn als Rear für die Soundbars einbinden. Hier schweigt Harman Kardon aber noch zu exakteren Spezifikationen – genau wie auch beim Sub.

Der Enchant Speaker lässt sich auch unabhängig von den Soundbars aufstellen und nutzen.
Der Enchant Speaker lässt sich auch unabhängig von den Soundbars aufstellen und nutzen.

Die Harman Kardon Enchant 1100 kostet umgerechnet 1.020 Euro. Die Enchant 900 landet bei 515 Euro. Enchant Speaker und Sub kommen für je 240 bzw. 420 Euro auf den Markt. Allerdings sind das die offiziellen Preisangaben für das Vereinigte Königreich. Für den deutschen Markt fehlen aktuell noch genauere Informationen.

Telekom bringt neuen MagentaTV Stick mit mehr Speicherplatz auf den Markt

Die Telekom bringt den neuen MagentaTV Stick der 2. Generation auf den Markt. Er erhält mehr Speicherplatz und ist auch für 4K mit Dolby Vision gerüstet.

Der neue MagentaTV Stick ersetzt im Übrigen nicht die Premium-Box MagentaTV One, sondern ergänzt diese. Dabei erhält die neue Generation unter anderem mehr Speicherplatz, der jetzt 16 GByte beträgt. Im Lieferumfang ist auch eine Bluetooth-Remote enthalten. Dieser fehlt jedoch die Hintergrundbeleuchtung des Pendants für die MagentaTV One. Allerdings bringt sie individuell belegbare Stern-Taste und mehrere Shortcut-Buttons mit. Auch könnt ihr über die den Sprachassistenten aufrufen, um Inhalte zu suchen oder Kernfunktionen zu starten.

MagentaTV Stick ist ab 16.01.2025 erhältlich

Kaufen könnt ihr den MagentaTV Stick ab dem 16. Januar 2025 zum Preis von 69 Euro. Alternativ kann man den Streaming-Player auch für 3 Euro im Monat mieten. Dabei wiegt das Device an sich nur 74 g und wird natürlich einfach an einen HDMI-Anschluss an eurem Fernseher angestöpselt. Wichtig ist aber, dass der Stick euch alleine wenig nutzt. Wie die zweite Generation der MagentaTV One so ist auch der neue MagentaTV Stick ausschließlich mit neuen MagentaTV-Tarifen sinnvoll.

MagentaTV erreicht immer mehr Geräte.
MagentaTV erreicht immer mehr Geräte.

Er bietet in Kombination mit den Abos über 160 TV-Sender in HD, Timeshift, Restart, Cloud Speicher für TV-Aufnahmen, MagentaTV+ mit Serien, Filmen, Shows und Dokumentationen auf Abruf. Obendrein lassen sich freilich Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix an dem MagentaTV Stick beanspruchen.

4K, HDR und Dolby Vision stehen stramm

Glücklicherweise handelt es sich hier nicht um einen HD-Player. Vielmehr beherrscht der MagentaTV Stick 4K/Ultra HD, HDR, Dolby Vision und auch Dolby Atmos für den Ton. Technisch gesehen zählen neben den erwähnten 16 GByte Speicherplatz noch ein Quad-Core, 2 GByte RAM und Android TV als Betriebssystem zur Ausstattung. Insofern könnt ihr auch Apps auf dem offiziellen Google Play Store beziehen.

Hisense auf der CES 2025 mit Micro-LED-TV und Mini LED mit 116 Zoll

Hisense hat auf der CES 2025 zwei neue TVs vorgestellt, die es in sich haben: einen Mini-LED- und einen Micro-LED-TV mit jeweils 10.000 Nits Helligkeit.

Bleiben wir zunächst beim Hisense 116UX, der auf dem Beitragsbild zu sehen ist. Dieser LCD-TV mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung wird bis zu 10.000 Nits hell. Er nutzt laut dem Hersteller eine neue Art von RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, welche man TriChroma getauft hat. Sie soll es ermöglichen, den Farbraum BT.2020 zu 97 % abzudecken, was ziemlich beeindruckend klingt. Die exakte Anzahl der Dimming-Zonen verschweigt Hisense zwar, spricht aber von „zehntausenden von fokussierten, optischen RGB-LED-Linsen“.

Hisense 116UX kommt mit Google TV

Der Hisense 116UX unterstützt nicht nur HDR10 sowie HLG, sondern auch Dolby Vision. Auch für IMAX Enhanced ist er bereit. Das Betriebssystem der Wahl ist hier Android TV mit der Oberfläche Google TV. Es sind überdies 6.2.2-Lautsprecher mit Dolby Atmos verbaut. Zum Preis schweigt der Hersteller noch. Auch ist offen, ob der Fernseher es wirklich nach Europa schaffen wird – bislang ist der Launch nur für die USA und China bestätigt.

Der Hisense 136MX nutzt Micro LED.
Der Hisense 136MX nutzt Micro LED.

Dann wäre da als Nächstes noch der Micro-LED-TV Hisense 136MX. Auch diese erreicht 10.000 Nits Helligkeit. Er deckt den Farbraum BT.2020 zu 95 % ab und gewährleistet einen Kontrast von 1.000.000:1, was jeden LCD-TV alt aussehen lässt. Dieser TV löst ebenfalls mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf – auf 136 Zoll Diagonale. Es sind HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision IQ vorhanden. Die Bildwiederholrate beträgt 120 Hz. Somit ist der TV auch für ALLM, VRR, 4K bei 120 Hz, IMAX Enhanced und den Filmmaker Mode gewappnet.

Hisense sieht die Zukunft in Micro LED

In seiner Pressemitteilung gibt Hisense an, dass die Zukunft des TV-Marktes in Micro LED liege. In der Tat vereint diese neue Display-Technologie die Vorteile von sowohl LCD als auch OLED. Denn sie bietet pixelgenaues Dimming, perfektes Schwarz und ideale Kontraste, leidet aber nicht unter Einbrennen und ermöglicht hohe Helligkeiten. Allerdings ist Micro LED derzeit noch so teuer, dass die Technik fast nur im professionellen Bereich zu finden ist – etwa in der Filmproduktion.

Der neue Micro-LED-TV von Hisense soll in den USA noch 2025 auf den Markt kommen. Zum Preis schweigt das Unternehmen aktuell noch. Mal sehen, ob dieser Smart-TV den Preis nach Europa wagt – und weniger als 100.000 Euro kosten wird.

Panasonic W95B: Neuer Mini LED mit 2.5x mehr Dimming-Zonen und Fire TV

Panasonic hat auf der CES 2025 seinen neuen Mini-LED-TV W95B präsentiert. Erneut nutzt man Fire TV als Plattform.

Der Panasonic W95B ist ein LCD-Fernseher mit 4K-Auflösung und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Er verwendet Amazons Fire TV als Plattform – mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Dank des Systems könnt ihr z. B. direkt Amazon Alexa zur Sprachsteuerung nutzen und erhaltet eine breite App-Vielfalt. Dabei wirbt der Hersteller, wie bei seinen neuen OLED-Flaggschiffen, auch hier mit dem Prime Video Calibrated Mode und der Rückkehr der Calman-Kalibrierung und ISFccc-Unterstützung.

Panasonic W95B mit deutlich mehr Dimming-Zonen

In den Handel kommt der Panasonic W95B mit Mini LED in den Diagonalen 55, 65, 75 und 85 Zoll. Für Spieler wirbt man auch mit ALLM und VRR – inklusive AMD Freesync Premium. Die Bildwiederholrate steht bei 144 Hz. Auch wenn der Hersteller dabei keine genaue Anzahl an Dimming-Zonen nennt, erklärt man, dass die 2,5-fache Anzahl integriert sei, wenn man mit dem Vorjahresmodell vergleiche. Als Chip dient hier der HCX Pro AI Processor MK II mit 4K Remaster Engine.

Der Panasonic W95B kommt mit bis zu 85 Zoll Diagonale auf den Markt.
Der Panasonic W95B kommt mit bis zu 85 Zoll Diagonale auf den Markt.

Auch nutzbar sind natürlich HLG, HDR10 und Dolby Vision IQ mit Precision Detail für eine verbesserte Darstellung, die auch das Umgebungslicht einbezieht. Für den Sound kann man freilich Dolby Atmos vorweisen und integriert auch ein Lautsprechersystem mit einem Subwoofer mit 20 Watt. Externe Subs können bei Bedarf direkt an den TV angeschlossen werden. Kompatibilität zu Apple AirPlay 2 besteht zum Zwecke des Castings ebenfalls.

Mit Fire TV Ambient und Penta-Tuner

Der Panasonic W95B mit Mini LED verfügt auch über Fire TV Ambient, was euch bei Nichtbenutzung z. B. al Widgets bzw. Bildschirmschoner persönliche Fotos, Wetterinformationen oder Kalendereinträge feilbieten kann. Der Penta-Tuner, der Satelliten-, terrestrischen, Kabel-, IPTV- und TV to IP-Empfang unterstützt, ist ebenfalls an Bord geblieben. Erwähnt sei, dass auch HGiG unterstützt wird, um speziell in Games doppeltes Tonemapping zu vermeiden.

Der Panasonic W95B erscheint im Frühsommer 2025.
Der Panasonic W95B erscheint im Frühsommer 2025.

Preis und Verfügbarkeit

Die W95B-Serie von Panasonic in 55, 65, 75 und 85 Zoll Diagonale wird voraussichtlich ab Frühsommer 2025 im deutschen Handel erhältlich sein. Die unverbindlichen Preisempfehlungen stehen noch nicht fest.

Panasonic Z95B: OLED-Flaggschiff mit neuartigem RGB-Tandem-Panel

Panasonic hat auf der CES 2025 sein neues OLED-Flaggschiff vorgestellt: den Z95B. Er setzt auf ein neuartiges RGB-Tandem-Panel.

Auch wenn Panasonic das OLED-Panel anders bezeichnet als LG, so sollte es sich doch um das gleiche 4-Stack-Panel handeln, welches auch für die LG OLED evo G5 und M5 zum Einsatz kommt. So kann das neue Panel laut Panasonic für den Z95B eine um 40 % höhere Lichteffizienz garantieren als bei herkömmlichen OLED-TVs. Obendrein gewährleiste man einen breiteren Farbraum. Dabei erscheinen die neuen Z95B im Übrigen in den Diagonalen 55, 65 und 77 Zoll.

Panasonic OLED Z95B: Erneut mit Fire TV als Plattform

Sicher eine kontroverse Entscheidung: Panasonic bleibt beim neuen Flaggschiff weiterhin bei Amazon Fire TV als Plattform. Man behält gleichzeitig Alleinstellungsmerkmale wie seinen Penta-Tuner mit Empfangsmöglichkeiten für Antenne, Kabel, Satellit sowie IPTV und TV to IP. Punkten soll der neue Fernseher aber auch mit seinem überarbeiteten ThermalFlow-Kühlsystem. Das soll das OLED-Panel effizient kühlen und so z. B. längerem Nachleuchten vorbeugen.

Der Panasonic OLED Z95B nutzt Fire TV als Oberfläche.
Der Panasonic OLED Z95B nutzt Fire TV als Oberfläche.

Mit von der Partie sind auch für das Bild der Prime Video Calibrated Mode mit Rückkehr der Calman-Kalibrierung und ISFccc-Unterstützung. Das verbesserte 360-Grad-Soundsystem, optimiert von Panasonics Marke Technics, bietet nun einen mächtigeren Subwoofer mit 30 statt 20 Watt. Für Gamer sind 144 Hz Bildwiederholrate genannt und auch Unterstützung für ALLM und VRR – inklusive AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync. Als Chip des Panasonic OLED Z95B dient wiederum der HCX Pro AI Processor MK II mit 4K Remaster Engine.

Panasonic OLED Z95B unterstützt Dolby Vision IQ mit Precision Detail

Neben HDR10 und HLG unterstützt das neue OLED-Flaggschiff auch Dolby Vision IQ mit Precision Detail. Das soll egal bei welchem Umgebungslicht die HDR-Wiedergabe optimieren. Zu den Zusatzfunktionen zählen aber auch noch die Sprachsteuerung über Amazon Alexa oder Support für Apple AirPlay 2. Auch HGiG ist an Bord, um bei Spielen doppeltes Tonemapping zu vermeiden.

Der Panasonic OLED Z95B kommt im Frühsommer 2025 auf den dt. Markt.
Der Panasonic OLED Z95B kommt im Frühsommer 2025 auf den dt. Markt.

Zu den Preisen der Panasonic OLED Z95B mit 55, 65 und 77 Zoll Diagonale herrscht noch Schweigen. Die TV-Geräte, welche erstmals auf der CES 2025 zu sehen sind, kommen auch erst im Frühsommer 2025 in den Handel.

LG OLED und weitere Smart-TVs erhalten die Xbox-App für Cloud-Gaming

LG hat zur CES 2025 bestätigt, dass die Xbox-App auf die hauseigenen Smart-TVs kommt. Das öffnet die Tür zum Cloud-Gaming.

So startete die Xbox-App für Smart-TV ehemals exklusiv für Fernsehgeräte von Samsung. Im letzten Jahr erreichte sie dann allerdings auch die Amazon Fire TV. Jetzt stellt sich Microsoft noch breiter auf und bringt die Anwendung eben auch auf ausgewählte Modelle von LG. Konkretisiert haben das die Partner aber leider noch nicht. Fest davon ausgehen kann man, dass die neuen OLED-TVs des Jahres 2025 die Xbox-App und damit das Cloud-Gaming erhalten werden.

LG-TVs mit der Xbox-App: Ihr benötigt den Game Pass Ultimate

Es nützt euch allerdings wenig, wenn ihr die Xbox-App auf euren Smart-TV von LG ladet und annehmt, dann könntet ihr bereits loszocken. Denn um Zugriff auf das Cloud-Gaming zu haben, ist auch ein kostenpflichtiges Abonnement des Xbox Game Pass Ultimate notwendig. LG und Microsoft werben natürlich forsch damit, dass das Abo euch an den Smart-TVs dann direkt ohne eine Spielekonsole oder einen Gaming-PC Zugriff auf Hunderte von Spielen gewährt.

Microsoft und LG wollen Smart-TVs zu einer Xbox machen - per Cloud-Gaming.
Microsoft und LG wollen Smart-TVs zu einer Xbox machen – per Cloud-Gaming.

Unter den Titeln im Game Pass Ultimate sind etwa „Indiana Jones und der Große Kreis“, Call of Duty: Black Ops 6″ oder kommende Titel wie das RPG „Avowed“. Zugreifen könnt ihr auf die Spiele bzw. die Xbox-App über das Gaming Portal an kompatiblen Smart-TVs. Das ist im Grunde LGs Alternative zu Samsungs Gaming Hub.

LG Gaming Portal wartet auf dem Startbildschirm

Zu finden ist das Gaming Portal von LG auf dem Startbildschirm des Betriebssystems webOS in aktuellen Versionen. Dort findet ihr natürlich nicht nur die neue Xbox-App, sondern auch webOS-Spiele, die sich mit der Fernbedienung steuern lassen, sowie andere Gaming-Apps.

Das Gaming Portal bietet euch abseits der Xbox-App noch weitere Möglichkeiten zum Spielen an.
Das Gaming Portal bietet euch abseits der Xbox-App noch weitere Möglichkeiten zum Spielen an.

Es sei daran erinnert, dass LG auf der CES 2025 seine neuen OLED-TVs vorgestellt hat. Auf die LCD-Reihe mit Mini LED, die QNED, hatte man ja schon 2024 einen Ausblick gegeben.

ARD stellt endlich die SD-Übertragung ein

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ARD und die Dritten Programme haben heute die SD-Ausstrahlung eingestellt. Auch im Kabelnetz von Vodafone ist das Ende der Fahnenstange erreicht.

Während mancher Leser vielleicht unvorbereitet getroffen wird, dürfte das Gros diese Abschaltung schon länger erwartet oder vielleicht sogar herbeigesehnt haben. Denn die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte diesen Schritt bereits 2020 von ARD und ZDF gefordert. So attestierte man schon damals ein Sparpotenzial von 13,7 Mio. Euro. Die SD-Ausstrahlung sei laut der KEF nicht mehr notwendig, da die absolute Mehrheit der Menschen die öffentlich-rechtlichen Programme in HD empfangen könne.

Bye, bye SD

Schon vor der heutigen Abschaltung konntet ihr im Übrigen checken, ob ihr von den Auswirkungen betroffen seid. Denn Arte strahlt schon seit geraumer Zeit nur noch in HD aus. Konntet ihr den Kultursender also in der Vergangenheit nicht mehr empfangen, dann dürften für euch nun auch Das Erste sowie die dritten Programme wie MDR, WDR und BR plötzlich entschwunden sein. Allerdings: Betroffen sind nur Anwender mit sehr alten TV-Geräten ohne moderne Tuner oder externe, kompatible HD-Receiver. Hat euer Fernseher also nicht unbedingt 10 Jahre oder mehr auf dem Buckel, dann könnt ihr euch wahrscheinlich zurücklehnen.

Im Kabelnetz sieht es ähnlich aus: Laut Vodafone haben weniger als 2 % der Kabelnutzer so alte Geräte im Betrieb, dass sie kein HD empfangen können. Das trifft auf User zu, die noch veraltete Receiver von Kabel Deutschland oder Unitymedia nutzen. Im Übrigen seid ihr grundsätzlich nicht betroffen, wenn ihr aktuell das TV-Programm via IPTV, OTT oder DVB-T2 (Antenne) empfangt. Es geht hier nur um die Empfangswege Satellit und Kabel.

ARD legt vor, ZDF wird noch nachziehen

Abhilfe schafft bei veralteten Geräten der Zukauf eines neueren, HD-fähigen Receivers. Diese gibt es bereits ab ca. 30 Euro. Sollte also keine allzu große Lücke in den Geldbeutel reißen. Alternativ schaut ihr euch nach einem neuen Fernsehgerät um. Wer etwa noch mit einem Röhrenfernseher unterwegs ist, dürfte ins Staunen geraten, sollte auf einmal ein aktueller OLED-TV ins Wohnzimmer wandern.

Nach mehreren Verzögerungen schaltet im Übrigen nicht nur dir ARD in diesem Jahr endlich die SD-Ausstrahlung ab. Das ZDF zieht am 18. November 2025 nach. Zu einem 4K-Sendebetrieb wechselt man allerdings keineswegs. Bis auf Weiteres will man bei HD verbleiben.

4K-Gaming der nächsten Generation: Nvidia GeForce RTX 50 sind offiziell

Nvidia hat auf der CES 2025 neue Grafikkarten vorgestellt. Die GeForce RTX 50 sollen 4K-Gaming auf die nächste Stufe hieven.

Mit der gebotenen Leistung verscheucht man auch eine PlayStation 5 Pro weinend in die Ecke. Allerdings hat das auch seinen Preis. Wem schon die Spielekonsole für 799,99 Euro zu kostspielig erscheint, der wird sich bei den neuen Grafikkarten die Augen reiben. Zumal allein eine Grafikkarte natürlich zum Spielen nicht ausreicht – ihr benötigt einen kompletten Gaming-PC inklusive Mainboard, RAM, CPU und mehr. Das neue Flaggschiff von Nvidia jedenfalls, die GeForce RTX 5090, wechselt ab Ende Januar 2025 für satte 2.329 Euro den Besitzer.

Nvidia GeForce RTX 50: Mit der neuen Technik DLSS 4

Die neuen Grafikkarten können exklusiv auf die neue Generation von Deep Learning Super Sampling (DLSS) in der Version 4 zugreifen. DLSS 4 beinhaltet neben dem verbesserten Upscaling auch die neue Multi-Frame-Generation. Hier werden statt einem jeweils gleich drei Zwischenbilder für jeweils einen „echten“ Frame generiert. Das soll die Bildraten erheblich in die Höhe schrauben können. Zu bedenken ist aber, dass dies nicht den Input-Lag gleichermaßen beeinflusst, sodass man abwarten muss, wie brauchbar das Ganze in der Praxis ist. DLSS 3 etwa war erst dann sinnvoll, wenn mindestens auch 60 fps nativ erreicht werden konnten.

Die neuen Nvidia GeForce RTX 50 basieren auf der Architektur Blackwell.
Die neuen Nvidia GeForce RTX 50 basieren auf der Architektur Blackwell.

In den Handel kommen die ersten Modelle, die GeForce RTX 5080 und 5090, bereits Ende Januar 2025. Die beiden Modelle GeForce RTX 5070 / 5070 Ti folgen dann im Februar 2025. Die Grafikkarten nutzen nicht nur schnellere bzw. fortgeschrittenere Chips, sondern auch neuen GDDR7-RAM. Teilweise bringt Nvidia selbst Founders Editionen auf den Markt. Natürlich werden Partner wie Asus, MSI, Zotac und Co. aber Custom-Designs offerieren.

GeForce RTX 50 mit sinnvollerer Preisgestaltung

In diesem Jahr hat Nvidia nicht den gleichen Fehler gemacht wie bei den GeForce RTX 40. Damals wurde zum Launch scharf kritisiert, dass die GeForce RTX 4080 preislich nahe am Topmodell, der GeForce RTX 4090, gelegen hat – trotz eines erheblichen Leistungsunterschiedes. Dieses Mal kommt die GeForce RTX 5080 mit größerem Preisabstand zur GeForce RTX 5090 auf den Markt. Mit 1.169 Euro ist sie allerdings immer noch kein Schnäppchen.

Zur Minimierung der Latenz hat Nvidia mit Reflex 2 ebenfalls eine neue Technik-Generation eingeführt. Im Gegensatz zu DLSS 4 soll sie aber auch ältere Grafikkarten erreichen – darunter sind selbst noch die GeForce RTX 20. Auch die GeForce RTX 30 und RTX 40 bedenkt man. Die weiteren, technischen Daten der neuen Nvidia GeForce RTX sind weiter unten in der Tabelle zu finden. Liebäugelt ihr mit dem Kauf einer neuen Grafikkarte?

GeForce RTX 50 – Technische Daten

Modell GeForce RTX 5090 GeForce RTX 5080 GeForce RTX 5070 Ti GeForce RTX 5070
Architektur Blackwell Blackwell Blackwell Blackwell
GPU GB202-300 GB203-400 GB203-300 GB205-300
CUs 170 84 70 50
Shader 21.760 10.752 8.960 6.144
Taktraten 2.410/2.010 2.620/2.300 2.450/2.300 2.510/21.160
Speicher 32 GB GDDR7 16 GB GDDR7 16 GB GDDR7 12 GB GDDR7
Speicherinterface 512-bit 256-bit 256-bit 192-bit
Speicherdurchsatz 28 Gbps 30 Gbps 28 Gbps 28 Gbps
Bandbreite 1.792 GB/s 960 GB/s 896 GB/s 672 GB/s
PCI-Express 5.0 x16 5.0 x16 5.0 x16 5.0 x16
TDP 575 W 360 W 300 W 250 W
Founders Edition Ja Ja Nein Ja
2 Slot (304 mm) 2 Slot (304 mm) / 2 Slot (242 mm)
Stromanschluss (mind.) 1x 12V-2×6 (600 Watt) 1x 12V-2×6 (min. 450 Watt) 1x 12V-2×6 (min. 300 Watt) 1x 12V-2×6 (min. 300 Watt)
I/O 3× DisplayPort 2.1b
1× HDMI 2.1
3× DisplayPort 2.1b
1× HDMI 2.1
noch offen 3× DisplayPort 2.1b
1× HDMI 2.1
DLSS-Version DLSS 4 DLSS 4 DLSS 4 DLSS 4
AI TOPS 3.352 1.801 1.406 988
Launch 30. Januar 2025 30. Januar 2025 Februar 2025 Februar 2025
UVP (ink. MwSt.) 2.329 Euro 1.169 Euro 879 Euro 649 Euro

Dangbei stellt auf der CES 2025 einen Heimkino-Beamer mit 4K und Google TV vor

Dangbei hat auf der CES 2025 einen neuen Projektor fürs Heimkino vorgestellt. Der MP1 Max löst mit 4K auf und setzt auf Google TV.

Dank Google TV könnt ihr natürlich direkt ab Werk und ganz ohne externe Zuspieler zahlreiche Apps nutzen. Von Amazon Prime Video über Disney+ bis hin zu YouTube sollte da so einiges dabei sein. Zu beachten ist aber, dass der Dangbei MP1 Max nicht nativ mit 4K auflöst, sondern sich diese Auflösung, wie aktuell noch bei den meisten Beamern üblich, mit Pixel-Shifting „erschummelt“.

​Dangbei MP1 Max mit LED- und Tri-Laser-Lichtquelle

Dangbei bewirbt den Projektor mit seiner LED- und Tri-Laser-Lichtquelle. Diese Kombination soll reale Vorteile haben. So erreiche man einerseits eine sehr hohe Helligkeit und Farbtreue, andererseits minimiere man aber Flecken und Farbsäume. So gibt man als Helligkeit stolze 3.100 ISO-Lumen an, was auch für hellere Zimmer durchaus geeignet wäre. Die neue Qualas-Lasertechnologie soll nicht nur die Schärfe erhöhen, sondern sorgt auch für eine Abdeckung des Farbraums BT.2020 zu 110 %. Ein spezieller Bildmodus bietet kalibrierte Einstellungen für eine Farbtemperatur von D65 und eine Farbgenauigkeit von Delta E<1.

Der Dangbei MP1 Max kommt auch nach Deutschland.
Der Dangbei MP1 Max kommt auch nach Deutschland.

Im Gegensatz zu herkömmlichen RGB-Laserprojektoren ist der Dangbei MP1 Max mit allen Arten von Projektionsleinwänden kompatibel, einschließlich hochreflektierender ALR-Leinwände. Doch damit nicht genug, der asiatische Hersteller wirbt auch noch mit einem anderen Kniff.

Dangbei MP1 Max bringt eine Gimbal-Halterung mit

So verfügt de  MP1 Max über eine Gimbal-Halterung. Diese soll nicht nur das Bild stabilisieren, sondern erlaubt auch eine vertikale Neigung von bis zu 135° und eine horizontale Drehung von bis zu 360°. Das soll die Aufstellung bzw. Befestigung erleichtern. Dazu hebt der Hersteller das verbesserte InstanPro AI Image Setup 2.0 hervor. Ihr habt da auch die Chance, Autofokus und die Echtzeit-Keystone-Korrektur zu beanspruchen.

Den Preis des Dangbei MP1 Max ist noch offen.
Den Preis des Dangbei MP1 Max ist noch offen.

Der Dangbei MP1 Max soll in der ersten Jahreshälfte 2025 in Deutschland auf den Markt kommen. Zum Preis schweigt der Hersteller leider derzeit noch.