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Vestel bringt Smart-TV mit TiVo OS nach Deutschland

Vestel veröffentlicht neue Smart-TVs mit TiVo OS unter den Marken JVC und Telefunken in Deutschland. Die Geräte sind ab sofort erhältlich.

Grundsätzlich beackert Vestel das Einstiegssegment. Dies gilt dann auch für die kommenden Smart-TVs mit TiVo OS der Marken JVC und Telefunken. Ihr werdet sie im Handel sowohl bei den üblichen Online-Händlern als auch wahrscheinlich bald bei Angeboten in Discountern und Supermärkten vorfinden.

Obacht: TiVo OS ist eine Plattform, die zentral auf Werbung setzt. So betreibt der Anbieter im Hintergrund für Werbetreibende TiVo One und will, wie auch andere Systeme wie Roku TV, Fire TV und webOS, personalisierte Werbung forcieren. Auch auf dem Homescreen soll dies geschehen. Man umgarnt die Werbeindustrie damit, die Zielgruppen präzise zu erreichen und Nutzer besonders gut an die Oberfläche zu binden.

Panasonics W60A setzt auf TiVo OS.
Panasonics W60A setzt auf TiVo OS.

Man könnte auch sagen, dass sich hier der Kreis schließt, denn Vestel fertigt auch für Panasonic Einstiegs-LCDs. Und die Japaner haben mit dem Panasonic W60A ebenfalls schon einen Smart-TV mit TiVo OS auf den Markt gebracht. Als Hintergrund könnt ihr auch im Kopf behalten: TiVo gehört wiederum zu Xperi, die auch hinter DTS stecken. Da ergeben sich also einige Verstrickungen.

Kann TiVo OS sich am Markt durchsetzen?

Die Frage wird sein, ob sich TiVo OS am Markt gegen die bereits etablierte Konkurrenz wird durchsetzen können. Neben den bereits erwähnten Plattformen Roku TV, Fire TV und webOS wären da ja beispielsweise auch noch Android TV / Google TV und Tizen. Auf den Markt kommen, sollen die neuen Smart-TVs mit TiVo OS der Vestel-Marken jedenfalls in Diagonalen von 32 bis 75 Zoll.

Preislich wird es für die einfachsten Modelle mit 32 Zoll und HD-Auflösung ab 289 Euro losgehen. Die Smart-TVs mit 75 Zoll und 4K-Auflösung sollen dann bei 1.599 Euro landen.

Sony gewährt bis zu 43 Prozent EM-Rabatt auf beliebte 4K Fernseher!

Ihr seid auf der Suche nach einem passenden 4K Fernseher, um die EM 2024 in Deutschland bestmöglich genießen zu können? Sony gewährt Rabatte von bis zu 43 Prozent auf beliebte 4K TVs in Größen zwischen 55 und 85 Zoll.

Ausgewählte 4K Ultra HD Fernseher von Sony sind zum perfekten Zeitpunkt stark im Preis gesunken. Ihr könnt insgesamt zwischen fünf Modellreihen wählen, wobei 4K Fernseher in Größen von 55 bis 85 Zoll angeboten werden. Man merkt jedoch, dass der Fokus der Aktion definitiv auf größeren Displaydiagonalen mit 75 Zoll (ca. 191 cm) oder gar 85 Zoll (ca. 216 cm) liegt. Die XL-Varianten mit 85 Zoll gibt es bereits ab 1.599 Euro! Die gesamte Auswahl reduzierter Aktionsgeräte findest du hier. Nach dem Link gehen wir noch mal genauer auf die Auswahl an TV-Geräten und deren Hauptfeatures ein!

Reduzierte Sony 4K Fernseher mit EM-Rabatt auf mediamarkt.de

Sony X75WL – Günstiges 4K-Upgrade

SONY BRAVIA KD-55X75WL LED TV (Flat, 55 Zoll / 139 cm, HDR 4K, SMART TV, Google TV)

Sony X75WL 4K-LED-LCD-TV mit 55 Zoll für 666 Euro auf mediamarkt.de Sony X75WL 4K-LED-LCD-TV mit 65 Zoll für 833 Euro auf mediamarkt.de Sony X75WL 4K-LED-LCD-TV mit 75 Zoll für 1.099 Euro auf mediamarkt.de

Den Anfang machen die Einstiegsmodelle der X75L-Serie (2023). Diese werden in 55, 65 und 75 Zoll vergünstigt angeboten und können mit Rabatten zwischen 25 und 31 Prozent aufwarten. Der 4K LED-LCD-TV besitzt ein direktes LED-Backlight mit Frame-Dimming mit einer maximalen Bildwiederholungsrate von 50/60Hz. Unterstützt werden alle wichtigen HDR-Formate inkl. HLG, HDR10 und Dolby Vision sowie Dolby Atmos 3D-Sound. Mit Unterstützung für 4K und HLG könntet ihr die EM-Spiele entsprechend in bester Qualität genießen. Preislich liegen die Geräte zwischen 666 und 1.099 Euro!

X80L – XXL-TV mit 85 Zoll

SONY BRAVIA KD-85X80L LED LED TV (Flat, 85 Zoll / 215 cm, UHD 4K, SMART TV, Google TV)

Sony X80L 4K-LED-LCD-TV mit 85 Zoll für 1.599 Euro auf mediamarkt.de

Eine ähnliche Ausstattung wie die X75WL-Serie bietet euch der angebotene Sony X80L mit 85 Zoll Displaydiagonale! Ihr erhaltet hier ebenfalls ein 4K LCD-LED-TV mit direkter LED-Hintergrundbeleuchtung und Frame-Dimming, mit einer maximalen Bildwiederholungsrate von 50/60Hz. Auch HLG, HDR10, Dolby Vision und Dolby Atmos ist mit an Bord! Der Unterschied liegt darin, dass der bessere X1 HDR Bildprozessor zum Einsatz kommt und, dass das Gerät mit einer X-Anti-Reflection-Schicht ausgestattet ist, welche Reflexionen und Spiegelungen effektiv reduziert! Bei einem so großen TV, auf dem ggf. mehrere Leute parallel die EM-Spiele verfolgen, vielleicht keine so schlechte Mehrinvestition!

Sony X85L mit FALD und 120Hz!

SONY BRAVIA KD-55X85L LED TV (Flat, 55 Zoll / 139 cm, UHD 4K, SMART TV, Google TV)

Sony X85L 4K-LCD-TV (120Hz) mit 55 Zoll für 799 Euro auf mediamarkt.de Sony X85L 4K-LCD-TV (120Hz) mit 65 Zoll für 899 Euro auf mediamarkt.de Sony X85L 4K-LCD-TV (120Hz) mit 75 Zoll für 1.399 Euro auf mediamarkt.de

Jetzt nähern wir uns langsam der Championsleague der TV-Unterhaltung. Der X85L bringt alle Vorteile der bereits vorgestellten Serien mit sich, erweitert diese jedoch in zwei Punkten. Zum einen wird das direkte LED-Backlight nicht mehr via Frame-Dimming, sondern via Local-Dimming gesteuert, was einen deutlich besseren Kontrast, Schwarzwert und Farbdarstellung mit sich bringt. Zum anderen besitzt das Panel eine maximale Bildwiederholungsrate von 100/120Hz, womit das dargestellte Bild mittels Zwischenbildberechnung noch flüssiger dargestellt und auch nativ von Gaming-Konsolen wie der PS5 oder Xbox Series X voll ausgereizt werden kann. Entsprechend stehen auch vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse bereit!

Sony X90L High-End-TV mit 85 Zoll

SONY BRAVIA XR-85X90L LED TV (Flat, 85 Zoll / 215 cm, UHD 4K, SMART TV, Google TV)

Sony X90L 4K-LCD-TV (120Hz) mit 85 Zoll für 2.222 Euro auf mediamarkt.de

Zu den Top-Geräten 2023 zählte auf jeden Fall der Sony X90L, der mit noch mehr Dimming-Zonen ausgestattet ist (im Vergleich zum X85L) und zudem vom fortschrittlichen Cognitive Processor XR befeuert wird. Dieser liefert eine noch präzisere Bild- und Audiodarstellung und liefert vor allem bei schnellen Bewegtbildern wie Fußball oder Formel 1 detailreiche Bilder dank XR Smoothing in Kombination mit XR Motion Clarity. Nicht nur die Fußball-EM, auch Gaming kommt auf diesem 85 Zoll-Boliden extrem gut zur Geltung!

Sony A80L Premium-OLED fürs Wohnzimmer

SONY BRAVIA XR-55A80L OLED TV (Flat, 55 Zoll / 139 cm, UHD 4K, SMART TV, Google TV)

Sony A80L 4K OLED TV (120Hz) mit 55 Zoll für 1.499 Euro auf mediamarkt.de Sony A80L 4K OLED TV (120Hz) mit 65 Zoll für 1.888 Euro auf mediamarkt.de Sony A80L 4K OLED TV (120Hz) mit 77 Zoll für 2.899 Euro auf mediamarkt.de

Zur OLED-Technologie müssen wir hoffentlich nichts mehr sagen. Die selbstleuchtenden Pixel-perfekten Displays liefern einen perfekten Schwarzwert und den bislang besten Kontrast bei TV-Geräten. Und Sony weiß es wie kein Zweiter diese Technologie mit seinen Bildprozessoren zusammenarbeiten zu lassen. Die A80L-Serie ist eigentlich für alle Inhalte perfekt geeignet, ob lineares TV, Live-Sport, Streaming, Filme oder Gaming… alles wird in bester 4K Qualität dargestellt (sofern die Signalquelle mitspielt). Einziger Hinweis, Reflexionen sind bei OLED-TVs leider immer noch ein Thema, somit sollte man darauf achten, den TV nicht gegenüber einer Lichtquelle oder bei extremen Lichtverhältnissen einzusetzen (lichtdurchflutetes Wohnzimmer). Es gilt „Abdunkeln“, um das volle Potenzial der OLED-Technik erfahren zu dürfen!

Amazon Prime Video: Jetzt für die Sammelklage gegen Werbung anmelden

Amazon hat bei Prime Video im Februar 2024 als Standard Werbung eingeführt. Deswegen läuft eine Klage, für die ihr euch ab sofort mit registrieren könnt.

Ursache: Amazon hat Anfang Februar 2024 als Teil von Prime Video Werbung eingeführt. Über diese Verschlechterung der Vertragsbedingungen informierte der Online-Riese lapidar per E-Mail. Doch das sei laut den Rechtsexperten von der Verbraucherzentrale Sachsen so rechtswidrig. Vielmehr hätte Amazon für so eine einseitige Verschlechterung der Konditionen die aktive Zustimmung der Betroffenen einholen müssen.

Da dies jedoch nicht geschehen ist, hatte man bereits zuvor eine Sammelklage eingeleitet. Inzwischen hat das Bundesamt für Justiz das Klageregister geöffnet. Das bedeutet, dort könnt ihr euch jetzt eintragen, um am Ende zu profitieren, sollte die Klage denn erfolgreich sein. Dabei gibt es aber auch einige Aspekte zu beachten. Etwa müsst ihr vor dem 5. Februar 2024 ein Prime-Abo abgeschlossen haben. Ob dieses aktuell noch weiterläuft, ist jedoch egal.

Auch spielt es keine Rolle, ob ihr die Werbung in Kauf genommen oder das kostenpflichtige Zusatz-Abo für die Werbefreiheit gebucht habt. Letzteres kostet 2,99 Euro im Monat. Hinter jene Bezahlschranke hat Amazon zudem auch noch Dolby Atmos und Dolby Vision geschoben – beide fehlen mittlerweile im Standard-Tarif.

Bei erfolgreicher Klage winken Erstattungen

Sollte die Klage erfolgreich sein, winken pro Jahr Erstattungen von ca. 36 Euro – das entspricht dem Betrag, den das Zusatz-Abo für die Werbefreiheit im Jahr kostet. Die Verbraucherzentrale Sachsen rechnet allerdings damit, dass es mehrere Jahre dauern kann, bis der Rechtsstreit endet. Mit Einsicht seitens Amazon rechnet man jedenfalls offenbar nicht.

Wer Unterstützung beim Eintrag ins Klageregister benötigt, kann sich an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden. Termine können online oder telefonisch unter 0341 – 696 2929 vereinbart werden. Bleibt abzuwarten, ob die Verbraucherschützer am Ende Recht bekommen oder Amazon doch als letzter lacht.

Künstliche Intelligenz (KI) mit Daten aus Hollywood: Google und Meta nehmen Verhandlungen auf

Google, Meta und OpenAI wünschen sich Trainingsdaten aus Hollywood. Zumindest bei einem Filmstudio stoßen sie auf offene Ohren.

So haben offenbar Disney und Netflix derartigen Lizenzvereinbarungen eine Absage erteilt. Allerdings signalisierten sie Offenheit für anderweitige Kooperationen. Hingegen soll Warner Bros. Discovery hellhörig geworden sein. Zwar könne man sich nicht vorstellen alle Inhalte zu lizenzieren, Teile könnten allerdings als Grundlage für das Training von KI-Modellen bald für Google, Meta und auch OpenAI zur Verfügung stehen.

Die Tech-Konzerne wollen die entsprechenen Daten, also etwa Filme und Serien, nutzen, um ihre KI-Modelle zur Generierung von Videos zu trainieren. Über einfache Text-Prompts lassen sich dann komplette Videos generieren. OpenAI hat da seit der Vorstellung seines Modells Sora bereits in Hollywood für viel Aufregung gesorgt.

Auch Schauspieler und Autoren dürften da genau hinschauen. Denn der Einsatz von künstlicher Intelligenz war eines der zentralen Themen in den Streiks des letzten Jahres. Einerseits ist man sich in der Industrie einig, dass KI neue Chancen eröffnet und auch Kosten sparen kann. Andererseits befürchtet man den Verlust von Arbeitsplätzen und massives Missbrauchspotenzial.

Künstliche Intelligenz: Es geht um Milliarden

Am Ende geht es hier nicht um Millionen-, sondern um Milliardenbeträge. Künstliche Intelligenz ist ein Thema, dass Kreative in den nächsten Jahren noch sehr beschäftigen wird – und auch in vielen anderen Segmenten wie dem Kundendienst, der Programmierung und z. B. der Spieleentwicklung immer bedeutsamer wird. Chancen und Risiken stehen hier nebeneinander. Führend sind derzeit die USA und China, während Europa dem Klischee gerecht wird, mit Regulierungen schnell zur Stelle zu sein, aber im Hinblick auf die technischen Innovationen hinterherzuhinken.

DAZN nimmt 10 kostenlose FAST-Sender ins Angebot auf

Der Sportstreaming-Anbieter DAZN nimmt gleich zehn FAST-Channels in sein Repertoire auf. Diese können kostenlos genutzt werden.

DAZN bietet euch nicht nur ein kostenpflichtiges Abonnement bzw. mehrere Varianten dessen an, sondern kredenzt auch mehrere FAST-Kanäle (Free Ad-supported Streaming Television). Auf 10 neuen Sendern will man auch mit Schwerpunkten wie Kampfsport, Darts und Motorsport anlocken. Auch wenn ihr nicht mit Geld bezahlen müsst, so bezahlt ihr hier mit Zeit und Aufmerksamkeit. Denn man jubelt euch Werbung unter.

Neu ist diese Masche bei DAZN nicht. In seiner App bietet man schon eine ganze Weile auch den kostenfreien Zugriff auf mehrere FAST-Sender an. Um jene zu nutzen, ist kein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich. Bei DAZN müsst ihr allerdings zumindest mit einem Konto registriert sein. Hier sieht der Sportstreaming-Anbieter sicherlich auch ein Einstiegsangebot und hofft, dass ihr über die Gratis-Sender auf den Geschmack kommt, um am Ende vielleicht doch ein Abo abzuschließen.

DAZN wird von dem Verbraucherzentrale Bundesverband verklagt.
DAZN sieht sein FAST-Angebot sicherlich auch als „Einstiegsdroge“.

Für seine 10 neuen FAST-Kanäle kooperiert DAZN auch mit Amagi. Unter den neuen FAST-Sendern sind etwa Matchroom Boxing und Boxing TV, die sich, wen wundert es, eben um das Boxen drehen – und das rund um die Uhr. Dazu gesellen such PDC Darts, Motorvision TV, Lacrosse TV, Moto America TV und Billard TV. Anhand der Namen könnt ihr schon ableiten, welche Sportarten dort jeweils zu sehen sind.

DAZN will verstärkt mit kostenlosem Content locken

In der Vergangenheit hatte DAZN schon angedeutet, stärker mit Gratis-Inhalten auf Kundenfang gehen zu wollen. So hat das Unternehmen seine Abonnements in den vergangenen Monaten immer weiter verteuert, was vielleicht manchen Bestandskunden doch zu bunt geworden ist.

DAZN wollte Sky bei den Bundesliga-Rechten ausstechen.
DAZN macht Sportstreaming fast schon zum Luxus.

Im Ergebnis hat das natürlich auch damit zu tun, dass DAZN es anfangs genau wie andere Streaming-Anbieter auch, primär auf Wachstum abgesehen hatte. Nachdem der große Streaming-Goldrausch aber vorüber ist, will man schwarze Zahlen schreiben. Sportrechte sind eine kostspielige Sache und deswegen sind die Preise deutlich nach oben geklettert.

Fernbedienung verloren? Bald hilft Google TV bei der Suche

Google TV soll eine neue Funktion erhalten: Diese kann euch helfen eure Fernbedienung wiederzufinden, wenn ihr sie verlegt habt.

So gibt es in den USA mit dem Streaming-Player Walmart Onn Google TV 4K Pro bereits ein Gerät mit der entsprechenden Funktion „Find My Remote“. Um diese auszulösen, drückt ihr direkt an dem Gerät einen kleinen Button. Als Reaktion fangen die LEDs an eurer Fernbedienung an zu blinken und sie gibt über ihren Lautsprecher ein lautes Piepen von sich.

Auch wenn die Remote dann also unter den Tisch gestürzt oder unter einem Kissen gebraben worden ist, könnt ihr sie leichter auffinden. Dieses Feature soll ab Android TV 14, der technischen Basis für Google TV, grundsätzlich für alle Smart-TVs und Streaming-Player zur Verfügung stehen. Funktionieren wird das Spielchen aber natürlich nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Google TV kann euch bald helfen, eine verlegte Fernbedienung zu finden.
Google TV kann euch bald helfen, eine verlegte Fernbedienung zu finden.

So benötigt eure Fernbedienung natürlich eine entsprechende LED-Beleuchtung und einen Lautsprecher. Idealerweise ist an eurem Gerät ein Button vorhanden, über den ihr „Find My Remote“ als Funktion aktivieren könnt. Ist das allerdings nicht der Fall, verbleibt die Chance, das Smartphone mit dem Smart-TV zu verbinden, um das Feature auszulösen.

„Find My Remote“ wohl nur für kommende Geräte mit Google TV

Allerdings sieht es danach aus, dass „Find My Remote“ Android TV 14 bei neuen Geräten als Basis voraussetzen wird und nicht für bereits veröffentlichte TVs und Mediaplayer nachgerüstet wird. Trotzdem funktioniert das Prinzip auch nur dann, wenn sich eure Fernbedienung noch in Reichweite befindet. Habt ihr sie also in ein anderes Zimmer geschleppt, könnte es möglicherweise schwierig werden.

Wann Google die Funktion Find My Remote breiter verteilen wird, steht in den Sternen. Am Ende des Tages handelt es sich hier um eine nette Komfortfunktion für diejenigen, die ihre Fernbedienung gerne einmal verschusseln.

Hisense stellt die neuen QLED-TVs A5NQ , E7NQ, A7NQ und E7NQ Pro vor

Hisense bringt in Deutschland vier neue QLED-Modelle auf den Markt. Dazu gesellt sich das Einstiegsgerät A6N mit einem technischen Upgrade.

Das technisch hochwertigste Modell findet sich im Hisense E7NQ Pro, der mit bis zu 100 Zoll Diagonale in den Handel kommt. Als Betriebssystem dient VIDAA. Obendrein wirbt der Hersteller mit 144 Hz Bildwiederholrate, HDMI 2.1 und der Möglichkeit, die Bildwiederholrate bei 1080p auf 240 Hz zu erhöhen. Auch die Zertifizierung für AMD FreeSync Premium liegt vor – entsprechend ist HDMI VRR ebenfalls an Bord. ALLM darf ebenfalls nicht fehlen. Für Spieler fungiert überdies die Game Bar als Dashboard. Was HDR betrifft, so könnt ihr hier nicht nur auf HLG und HDR10 zählen, sondern auch HDR10+ und Dolby Vision IQ.

Es folgen die beiden QLED-Modelle A7NQ & E7NQ. Sie nutzen, wie auch der E7NQ Pro, Quantum Dots zur Verbesserung der Farbdarstellung. Der Adaptive Light Sensor kann dabei die Helligkeit an die Umgebung anpassen. Beide Modellreihen unterstützen neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision. Zusätzlich hebt Hisense den Filmmaker Mode hervor, der auf Knopfdruck für ein originalgetreues Bild sorgen kann.

Der Hisense A7NQ.
Der Hisense A7NQ.

Die Lautsprecher unterstützen Dolby Atmos und für Spieler gibt es den Game Mode Plus, womit Hisense im Wesentlichen Support von ALLM meint. Über die Game Bar könnt ihr die wichtigsten Settings im Blick behalten. Das Design der beiden neuen QLED-Serien unterscheidet sich durch die Positionierung der Standfüße: Die A7NQ–Modelle sind mit einem Mittelstandfuß versehen. Die E7NQ setzen auf seitliche Standfüße, deren Abstand bei Bedarf variiert werden kann. Beide Modelle nutzen VIDAA als OS und lassen sich daher sowohl über VIDAA Voice als auch Amazon Alexa steuern.

Hisense A6N und A5NQ – Noch mehr TV-Modelle

Dazu gesellen sich die 4K-TVs (ohne Quantum Dots) der Reihe A6N. Hier handelt es sich um Einstiegsmodelle, die aber immerhin neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision mitbringen. Auch hier ist der Adaptive Light Sensor an Bord, um den Bildschirm an die Umgebungsbeleuchtung anzupassen. Auch hier bewirbt Hisense ALLM, zugleich erwähnt man auch noch VRR als Feature. Über den Filmmaker Mode könnt ihr alle Bild-Verschlimmbesserer ausknipsen. Erneut dient hier VIDAA als Betriebssystem.

Der Hisense A5NQ.
Der Hisense A5NQ.

Die Hisense A5NQ bieten eine etwas kuriose Mischung. Im Gegensatz zu den A6N bieten sie erneut Quantum Dots für eine verbesserte Farbwiedergabe, klösen allerdings nur mit 1080p auf. Auch hier dient VIDAA wieder als Betriebssystem. Die Lautsprecher unterstützen Dolby Atmos.

Fehlen nur noch die Preisangaben für den deutschen Markt, welche ihr weiter unten findet. Alle neuen TV-Modelle sind hierzulande ab sofort verfügbar.

Die Hisense E7NQ Pro

  • 55 Zoll: UVP 999,00 Euro
  • 65 Zoll: UVP 1.299,00 Euro
  • 75 Zoll: UVP 1.699,00 Euro
  • 85 Zoll: UVP 2.599,00 Euro
  • 100 Zoll: UVP 3999,00 Euro

Die Hisense A7NQ

  • 43 Zoll: UVP 599,00 Euro
  • 50 Zoll: UVP 699,00 Euro
  • 55 Zoll: UVP 799,00 Euro
  • 65 Zoll: UVP 999,00 Euro

Die Hisense E7NQ

  • 43 Zoll: UVP 549,00 Euro
  • 50 Zoll: UVP 599,00 Euro
  • 55 Zoll: UVP 699,00 Euro
  • 58 Zoll: UVP 749,00 Euro
  • 65 Zoll: UVP 849,00 Euro
  • 75 Zoll: UVP 1.199,00 Euro
  • 85 Zoll: UVP 1.999,00 Euro

Die Hisense A6N

  • 43 Zoll: UVP 449,00 Euro
  • 50 Zoll: UVP 529,00 Euro
  • 55 Zoll: UVP 599,00 Euro
  • 58 Zoll UVP 699,00 Euro
  • 65 Zoll: UVP 799,00 Euro
  • 75 Zoll: UVP 1.199,00 Euro
  • 85 Zoll: UVP 2.199,00 Euro

Die Hisense A5NQ

  • 32 Zoll: UVP 399,00 Euro
  • 40 Zoll: UVP 449,00 Euro

Sharp stellt noch 2024 die LCD-Fertigung in Japan ein

Sharp wird ab September 2024 keine LCD-Panels mehr in seiner Fabrik in Japan herstellen. Die Produktion ist schlichtweg nicht mehr wirtschaftlich.

Dies dürfte Leser, die mit diesem Thema vertraut sind, wenig wundern. Mittlerweile sitzen die verbleibenden LCD-Fertiger vor allem in China. Sie bieten die Panels zu niedrigen Preisen an, mit denen ausländische Zulieferer kaum noch konkurrieren können. Auch Samsung Display hat aus diesem Grund etwa die LCD-Herstellung bereits aufgegeben.

Sharp hatte mit seinen Panels aus seiner Fabrik im japanischen Osaka teilweise auch Panasonic beliefert. Bis Ende September 2024 wird die Produktion der LCDs noch laufen, um dann ersatzlos gestrichen zu werden. Damit geht das Licht in der letzten LCD-Panel-Fabrik für TVs in Japan aus. Die Fabrik, welche Sharps Tochterfirma Sakai Display Products Corp. betreibt, soll stattdessen in Zukunft als Datenzentrum dienen.

Sharp gehört mittlerweile zum taiwanesischen Konzern Hon Hai Precision Industry Co. Die LCD-Fertigung hatte das zweite Geschäftsjahr in Folge für rote Zahlen gesorgt. Eine Hoffnung auf Besserung hat man wohl für die Zukunft nicht mehr gesehen und daher den Stecker gezogen. Generell muss Sharp Restrukturierungen vornehmen und will sich in Zukunft verstärkt auf Hausgeräte und Office-Equipment fokussieren – auch mit KI-Technik.

Sharp will das LCD-Restgeschäft reduzieren

In anderen Werken stellt Sharp in Japan aktuell noch kleine LC-Displays für Fahrzeuge und Tablets her. Dort will man die Produktion herunterfahren und dann schauen, was die Zukunft bringt. Sharp forscht auch an neuartigen Display-Technologen wie „echten“ Quantum-Dot-Displays, die man als QDEL-Displays bezeichnet.

Sharps QDEL-Display vereint die Vorteile von LCD und OLED.
Sharps QDEL-Display vereint die Vorteile von LCD und OLED.

Dies ist ein Bereich, in dem man möglicherweise die nächste große Display-Revolution nach OLED verortet. Micro LED konnte hier die hochgesteckten Hoffnungen nicht erfüllen, da die Produktionskosten immer noch zu hoch sind, um außerhalb des Bereichs für Geschäftskunden Eindruck zu hinterlassen.

TiVo steigt aggressiv in den TV-Markt ein und greift mit Werbung an

TiVo ist bislang primär in den USA eine Hausnummer. Das will man mit seiner Smart-TV-Plattform TiVo OS und einer umfangreichen Werbeoffensive ändern.

So haben wir ja schon darüber berichtet, dass der neue W60A von Panasonic als eines der ersten TV-Modelle TiVo OS verwendet. Im Ergebnis will sich das Tochterunternehmen von Xperi (DTS) also mit Konkurenten wie Android TV / Google TV, Roku TV, LG webOS, Samsung Tizen und Amazon Fire TV direkt messen. Als Partner hat man sich dabei auch Vestel auserkoren. Das türkische Unternehmen vermarktet Smart-TVs unter verschiedenen Marken wie Toshiba, Telefunken und JVC. Obendrein fertigt man für Panasonic LCD-TVs, sodass sich der Kreis hier schließt.

Partner will TiVo dabei vor allem durch sein umfangreiches System TiVo One gewinnen, das im Hintergrund besteht und für Werbung verantwortlich ist. Dieser Faktor wird für Smart-TV-Hersteller immer wichtiger und für Kunden umgekehrt immer mehr zum Ärgernis. Denn auch nach dem TV-Kauf wollen die Anbieter gerne noch Einnahmen generieren. Dies führt dazu, dass direkt in die TV-Betriebssysteme immer aggressiver Werbung integriert wird – auch direkt auf dem Homescreen.

Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.
Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.

Spannenderweise wirbt TiVo auch schon damit, dass TiVo One nicht nur Smart-TVs einbeziehe, sondern auch In-Car-Entertainment-Systeme. So will man sich für Werbetreibende besonders interessant machen. Obendrein erklärt man, dass TiVo OS so gestaltet worden sei, dass es möglichst viel Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehe. Denn je mehr die Anwender mit der Plattform interagieren, desto größer ist natürlich für Werbetreibende die Chance, wahrgenommen zu werden.

Werbung an Smart-TVs: Ein milliardenschwerer Markt.

Laut TiVo stehe der Markt für Werbung an Smart-TVs ab 2026 wohl für 36 Mrd. US-Dollar. Klar also, dass man da unbedingt mitmischen will. Werbetreibende haben ein immer größeres Interesse direkt an Fernsehgeräten ihre Botschaften zu platzieren, da die Bedeutung des linearen Fernsehens immer stärker abnimmt – gerade bei der besonders spannenden, jungen Zielgruppe.

Auch TiVo plant im Übrigen personalisierte Werbung direkt auf dem Homescreen. Partner will man mit besonders ausgefuchster Auswertung locken, sodass die Ausspielung der Werbung exakt auf die Zielgruppe zugeschnitten werden könne und erfolgsversprechend sei.

Micro LED für Monitore rückt deutlich näher

Micro LED ist eine neuartige Display-Technologie, die immer noch vor Hürden steht. Doch jetzt rückt sie zumindest für Monitore näher.

Micro LED kommt aktuell in erster Linie bei Geschäftskunden zum Einsatz. Das hat mehrere Gründe. Zum einen fällt es Herstellern wie Samsung Display schwer, die Micro LEDs zu schrumpfen und sie so für kleinere Bilddiagonalen einzusetzen. Zum anderen sind die Displays immer noch so teuer, dass kaum ein Privatkunde das notwendige Geld mitbringt. AUO will jetzt aber einen wichtigen Durchbruch erzielt haben.

So hat AUO im Rahmen der Display Week 2024 etwa ein Foldable mit Micro-LED-Bildschirm vorgeführt, das auf 17,3 Zoll Diagonale kommt. Dabei habe es sich laut dem Hersteller um ein Single-Screen-Micro-LED-Display gehandelt. Denn normalerweise müssen stets mehrere Module zusammengesetzt werden, wodurch sich auch kleine „Nähte“ ergeben, die bei genauerem Blick sichtbar sein können.

Das faltbare Micro-LED-Display von AUO.
Das faltbare Micro-LED-Display von AUO. | Bild: AUO Corporation

Der Radius des Scharniers beträgt hier nur 4 mm und das entsprechende Gerät könnte als Tablet oder auch als portabler Monitor dienen. Man deckt hier 100 % des Farbraums Adobe RGB ab und erreicht eine Helligkeit von 1.000 Nits.

AUO stellt Micro LED mit 31 Zoll aus einem Modul vor

Zusätzlich hat AUO einen Monitor gezeigt, der das bisher größte Single-Screen-Micro-LED-Display der Welt darstellen soll: mit 31 Zoll Diagonale. Es soll zudem spezielle Techniken einsetzen, um Spiegelungen und Reflexionen zu minimieren. Daher sei der Bildschirm gar für den Outdoor-Einsatz geeignet. Man verspricht auch extrem große Blickwinkel. Dazu gesellen sich weitere Micro-LED-Displays, die in Fahrzeugen zum Einsatz kommen könnten und auch als rahmenlose und transparente Varianten zur Verfügung stehen. Diese Screens können bis zu 5.000 Nits hell werden und weisen Pixeldichten von 163 ppi auf.

AUO hat sogar transparente Micro LED gezeigt.
AUO hat sogar transparente Micro LED gezeigt. | Bild: AUO Corporation

AUO wirbt auch für neue Micro-LED-Lösungen mit integrierten Under-Display-Kameras, die sich ebenfalls für Fahrzeuge eignen. Man sieht hier also den Automotive-Sektor als wichtige Einnahmequelle der Zukunft an. Da kann dann schon fast untergehen, dass der Hersteller auch Bildschirme mit LTPS-Technik für Laptops gezeigt hat, die auf 13,3 Zoll Diagonale kommen und mit QHD auflösen.