Paramount+ ist in den USA das Streaming-Angebot von CBS bzw. Viacom. Auch international möchte man sich allerdings mehr und mehr ausbreiten.
Paramount+ ist dabei gar nicht so neu, wie das Angebot auf den ersten Blick wirkt. Denn im Grunde handelt es sich hier um das umgetaufte CBS All Access, das schon 2015 gestartet ist. Bis 2024 möchte man nun 65 bis 75 Mio. Abonnenten erreichen. Mittlerweile ist das Angebot auch in Lateinamerika und Skandinavien sowie Kanada gestartet. Und Australien, Neuseeland sowie weitere Länder Europas nimmt man bereits ins Visier.
Wann Paramount+ allerdings in Deutschland starten könnte, ist ungewiss. Bei uns hat man laufende Lizenzabkommen mit Netflix („Star Trek: Discovery“) und Amazon („Star Trek: Picard“, „Star Trek: Lower Decks“) abgeschlossen. Laut dem Management sei aber logisch, dass man möglichst viele Menschen weltweit erreichen wolle. Das Potenzial für Paramount+ auf dem internationalen Markt sei gigantisch und das müsse man ausnutzen.
Pluto TV gibt es auch in Deutschland
Große Hoffnungen setzt man seitens ViacomCBS aber nicht nur auf Paramount+, sondern auch auf Pluto TV – in Deutschland ist dieses werbefinanzierte Streaming-Angebot ja auch bereits verfügbar. Bis 2024 rechnet man für Pluto TV mit 100 bis 120 Mio. aktiven Benutzern. Paramount+ soll sich davon international durch ein abweichendes Angebot abheben, das auch mit regionalen Eigenproduktionen punkten soll.
Der Streaming-Markt fragmentiert sich
Die Frage ist natürlich, wann die Zahlungsbereitschaft der Kunden endet. Der Markt für Streaming geht immer mehr in die Breite. Kaum ein Kunde wird dauerhaft Amazon Prime Video, Apple TV+, Disney+, HBO Max, Netflix, Paramount+ und womöglich weitere Abonnements unterhalten. Bis HBO Max allerdings in Deutschland starten könnte, soll es wohl bis mindestens 2025 laufen. Denn da gibt es ja noch bestehende Abkommen zwischen Warner und Sky.
Amazon bietet 4K Blu-rays von Disney, Star Wars, Marvel und Co. mit 33 Prozent Rabatt in der neuen 3 für 2-Aktion an! Wählt aus über 80 Titeln eure Favoriten und spart!
Die Aktion wurde am Sonntag gestartet (etwas ungewöhnlich) und läuft ganze zwei Wochen bis zum 2. Mai 2021. Genug Zeit um sich das komplette Angebot einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu den Highlight-Filmen gehören unter anderem Titel von Marvel wie „Avengers: Endgame“, „Guardians of the Galaxy Vol. 2“, „Thor: Tag der Entscheidung“, oder „The First Avenger: Civil War“. Dazu gesellen sich die überarbeiteten Filme der Star Wars-Saga, darunter auch die Spin-Off – wir nennen es mal Versuche – „Rogue One – A Star Wars Story“ und „Solo – A Star Wars Story“.
Familienfreundliches Entertainment liefern die Live-Action-Verfilmungen beliebter Disney-Klassiker wie „Der König der Löwen“, „Die Schöne und das Biest“, „Aladdin“ oder „Dumbo“. Dazu gesellen sich ehemalige Blockbuster von 20th Century Fox. Zu meinen persönlichen Favoriten zählt unter anderem „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“, „The Revenant – Der Rückkehrer“ (muss man einfach haben), „Deadpool 2“ und „JoJo Rabbit“ – letzterer besticht wohl eher durch den Inhalt, als durch seine audiovisuelle Aufmachung.
Legt wie gesagt drei Titel in euren Warenkorb und Amazon reduziert den Gesamtpreis dann entsprechend an der Kasse. Dabei ist es wohl egal, ob die Filme unterschiedliche Preise haben. Vom Gesamtbestellwert werden dann 33 Prozent abgezogen. Weitere 4K Blu-ray-Schnäppchen auf Amazon findest du hier:
Die iF Design Awards erlauben uns einen Blick auf die noch unangekündigten Philips 4K OLED-Modellreihen OLED936 und OLED986 – beide mit Bowers & Wilkins-Soundsystem und 4-seitigem Ambilight.
Es ist kein Geheimnis, dass Philips (TP Vision) zur IFA im September sein TV-Lineup immer noch um ein paar Modelle erweitert. In fast schon guter alter Tradition werden unter anderem die Premium-OLED-Modelle für das laufende Jahr erstmals auf der Ausstellungsfläche der Berliner Messe gezeigt. Ein „Sneak Peak“ liefern meist die iF Design Awards, die mit einer kurzen Beschreibung und ersten Abbildungen der OLED-Serien aufwarten können. Nachfolgend präsentieren wir euch die Beschreibung der iF-Jury sowie die ersten Bilder der OLED986 und OLED936 4K-OLED-Fernseher mit Ambilight:
Philips OLED986:
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Der OLED986 4K OLED TV
mit Bowers & Wilkins Dolby Atmos Soundystem
inkl. dem ikonischen mittleren Hochtöner
Stylische Dolby Atmos Soundbase des OLED986
mit Bowers & Wilkins Logo
Auf der Rückseite des OLED986 gut zu erkennen, das 4-seitige Ambilight
„Dieser Fernseher wurde entwickelt, um ultimative Bildqualität in Kombination mit der Flaggschiff-Audiowiedergabe der von Bowers & Wilkins (B & W) entwickelten Soundlösung zu vermitteln. Der einzigartige, minimalistische Archetyp-Standfuß präsentiert die ultimative TV-Lautsprechertechnologie, mit einem sichtbaren zentraler Hochtöner, der die Audioleistung verbessert und die optimierte Audioqualität von B&W auch visuell kommuniziert. Die Herausforderung bestand darin, die Bild- und Tonleistung des Flaggschiffs mit einem Design in Einklang zu bringen, das in moderne Häuser passt. Der maßgeschneiderte Kvadrat-Akustikstoff liefert eine klare Verbindung zu modernen Möbeltrends, während das Metall-Micro-Mesh-Material frische und herausragende technische Leistungsmerkmale einführt.“
Philips OLED936:
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Der Philips OLED936 4K OLED TV
Mit Bowers & Wilkins Dolby Atmos Soundbase
mit mittig angebrachtem B&W Hochtöner
Das Soundsystem bildet auch den Standfuß des OLED936
Die Rückseite des OLED936 inkl. 4-seitigem Ambilight
„Dieser Fernseher wurde entwickelt, um ultimative Bildqualität in Kombination mit einer High-End-Audiowiedergabe in der „Engineered Sound Base“ von Bowers & Wilkins zu präsentieren. Die einzigartige, minimalistische Architektur des Standfußes präsentiert die ATMOS-Lautsprechertechnologie in Kombination mit dem sichtbaren zentralen Hochtöner, der die Audioleistung verbessert und die optimierte Audioqualität von B&W auch visuell kommuniziert. Die größte Herausforderung beim Design bestand darin, Spitzentechnologie und High-End-Leistung mit einem Design in Einklang zu bringen, das in moderne Häuser passt. Der maßgeschneiderte Kvadrat-Akustikstoff liefert eine klare Verbindung zu modernen Möbeltrends, während das Metall-Micro-Mesh-Material herausragende technische Designmerkmale hervorbringt.“
Philips 4K-Premium-OLED mit HDMI 2.1
Der Jury-Text verrät jetzt nicht allzu viel über die technischen Fähigkeiten des OLED986 und OLED936. Fest steht, beide Modelle sind in der Lage Dolby Atmos Audiosignale zu verarbeiten und simuliert über das Bowers & Wilkins Soundsystem wiederzugeben. Beide Modelle nutzen 4-seitiges Ambilight, ein 4K-120Hz-OLED-Panel und besitzen auch mindestens eine HDMI 2.1 Schnittstelle. Bei den Standards wird Dolby Vision und Dolby Atmos sicherlich mit an Bord sein. Preis, Verfügbarkeit und ausführliche Details werden wir im Rahmen der IFA 2021 in Erfahrung bringen.
Die erste Staffel der Amazon-exklusiven „Herr der Ringe“-Serie mit Produktionskosten von fast einer halben Milliarde US-Dollar alles Dagewesene in den Schatten stellen.
Der neuseeländische Minister für wirtschaftliche Entwicklung Stuart Nash, hatte die Produktionskosten von rund 650 Millionen neuseeländischen Dollar dem Nachrichten-Portal RNZ.com mitgeteilt. Umgerechnet sind das um die 465 Millionen US-Dollar oder 388 Millionen Euro. Um diese Summe in Relation setzen zu können, eine Staffel der Erfolgsserie „Game of Thrones“ kostete in etwa 100 Millionen US-Dollar – macht pro Folge um die 15 Millionen Dollar. Je nachdem wie viele Folgen die erste Staffel der „Herr der Ringe“-Serie umfasst, könnten pro Folge um die 45 Millionen US-Dollar an Produktionskosten anfallen. Der derzeitige Spitzenreiter in puncto Kosten ist übrigens die HBO-Serie „The Pacific“ (2010), mit 21.7 Millionen US-Doller je Folge.
Gesamtkosten von bis zu 1 Milliarde US-Dollar
Amazon hatte sich 2017 die TV-Rechte an einer Serie im „Herr der Ringe“-Universum gesichert. Der Konzern legte dafür bereits 250 Millionen US-Dollar auf den Tisch und stach damit angeblich Mitbewerber wie Netflix oder HBO aus, die ebenfalls Interesse an einer Serien-Adaption aus dem J.R.R. Tolkien-Universum gezeigt haben sollen. Geplant sind mindestens fünf Staffeln, von denen alle in Neuseeland gedreht werden sollen. Sicher ist auch, dass die Produktionskosten für Staffel 2-5 sinken werden, da Kostüme, Sets usw. über die Laufzeit der Serie natürlich wiederverwendet werden. Insgesamt soll die Serie über die gesamte Produktionslaufzeit inkl. Kosten für Rechte, Werbung usw. gut und gerne eine Milliarde US-Dollar verschlingen.
Herr der Ringe-Serie startet 2021
Die Serie ist sicherlich zum großen Teil ein persönlicher Traum von Jeff Bezos, der selbst ein kleiner Science-Fiction- und Fantasy-Nerd ist (spielte eine Nebenrolle im Film „Star Trek: Beyond“). Neben Herzblut stecken natürlich auch finanzielle Interessen in dem Großprojekt. Die Serie soll neue Abonnenten für Amazons Prime-Angebot generieren. Der Serienstart ist übrigens für dieses Jahr geplant. Es würde uns nicht wundern, wenn wir die ersten Folgen zur Vorweihnachtszeit im November/Dezember zu sehen bekommen.
Disney+ nimmt im Mai 2021 wieder neue Titel ins Programm. Hier lest ihr, auf welche Filme, Serien und mehr ihr euch im nächsten Monat freuen dürft.
Disney+ hat sein Angebot zuletzt besonders durch die Integration von Star aufgestockt. Unter jenem Banner kredenzt man euch nun auch Inhalte für Erwachsene. Beispielsweise bündelt Star auch Filme und Serien wie „Deadpool“, „The Walking Dead“ oder „Sons of Anarchy“. Allerdings hat Disney auch den Preis für sein Streaming-Angebot erhöht. Für Neukunden beträgt er mittlerweile 89,99 Euro im Jahres- und 8,99 Euro im Monatsabonnement.
Rechtfertigen will man das eben mit mehr Content, was auch die Neuheiten im Mai zeigen. Für Fans von Star Wars stößt etwa nun die neue Animationsserie „Star Wars: The Bad Batch“ hinzu. Wer schon „Star Wars: The Clone Wars“ mochte, kommt da sicherlich auf seine Kosten. Auch einen neuen VIP-Film wird es übrigens geben: Das wird „Cruella“ mit Emma Stone sein, für den dann jedoch nochmals als Kaufpreis 21,99 Euro anfallen. Vielleicht geduldet man sich da eher ein paar Monate, bis er regulär mit ins Angebot kommt.
Neuheiten bei Disney+
Dienstag, 4. Mai
Star Wars: The Bad Batch – Staffel 1, Episode 1 (Special)
Freitag, 7. Mai
Big Shot – Staffel 1, Episode 4
Mighty Ducks: Game Changers – Staffel 1, Episode 7
Star Wars: The Bad Batch – Staffel 1, Episode 2
Freitag, 14. Mai
Gilbert und Saddie – Staffel 1 (Disney)
High School Musical Das Musical Die Serie – Staffel 2, Episode 1
Big Shot – Staffel 1, Episode 5
Mighty Ducks: Game Changers – Staffel 1, Episode 8
Die physische Filmsammlung wirkt mittlerweile aus der Zeit gefallen. Doch gibt es vielleicht noch gute Gründe für das Sammeln?
Wer erinnert sich nicht an „den einen Film-Nerd“ im Bekanntenkreis, der immer die neuesten VHS-Kassetten, LaserDiscs, DVDs oder Blu-rays besessen hat und die erste Anlaufstelle für einen Filmabend gewesen ist? Vielleicht seid ihr genau jener Cineast ja „damals“ selbst gewesen. Ein randvolles Regal mit Filmen, das war vor 20, ja sogar vor 10 Jahren, noch etwas Besonderes, mit dem nicht jeder aufwarten konnte. Perfekt, wie man nicht auf das Fernsehprogramm angewiesen war und seine Favoriten gemeinsam aus dem Regal pickte.
Was früher Bewunderung erntete, sorgt heute insbesondere bei der jüngeren Generation eher für mitleidige Blicke: Warum noch einen Haufen Plastikmüll ansammeln, der ohnehin nur Platz blockiert? 2021 verfügt potenziell jeder über eine gigantische Film- und Seriensammlung für jeden Geschmack: Das Abonnement von Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix genügt.
Zu VHS-Zeiten war der Kauf von Filmen noch etwas Besonderes
Doch ist damit das Sammeln von physischen Medien vollkommen obsolet geworden? Für die meisten Zuschauer dürfte das tatsächlich zutreffen. Statt einen neu erschienenen Film für 30 Euro auf UHD Blu-ray zu erwerben, um ihn sich ein- bzw. zweimal anzusehen und dann als Staubfänger im Regal stehen zu haben, zahlt das Gros der Verbraucher lieber für mehrere Monate den Streaming-Anbieter der Wahl mit seiner gesamten Bibliothek.
Die klassische Sammlung hat noch ihre Daseinsberechtigung
Trotzdem hat so eine klassische Filmsammlung zum Anfassen noch für Enthusiasten ihre Daseinsberechtigung. Zum einen ist man nicht von der Verfügbarkeit bei Streaming-Anbietern abhängig. Denn gerade wer gerne ältere oder unbekanntere Filme konsumiert, guckt da regelmäßig bei den Streaming-Anbietern in die Röhre. Auch hat so eine eigene Filmsammlung noch eine „Persönlichkeit“. Besucht man einen Freund oder auch einen neuen Bekannten, erfährt man möglicherweise viel über ihn, wenn man seine Sammlung durchstöbert – und entdeckt spontan Gemeinsamkeiten und Gesprächsanlässe.
Die persönliche Filmsammlung ist sozusagen „kuratiert“. Zumal es auch für sich einfach Spaß machen kann: Auf der Suche nach der besten 4K-Version eines Films vergleicht man internationale Versionen unterschiedlicher Vertriebe, entdeckt womöglich abweichende Schnittfassungen, neues Bonusmaterial und spezielle Auflagen. Wer gezielt einen Film aus dem Regal nimmt, wählt vermutlich auch bewusster seine Abendunterhaltung aus, als wenn durch die Empfehlungen bei Netflix und Co. gezappt wird.
Amazon Prime Video und Co. ersetzen für viele Zuschauer die Filmsammlung im Regal
Dazu kommen freilich die technischen Vorteile einer Ultra HD Blu-ray: Verbesserte Kompression, verlustfreie Tonspuren und eben (im Idealfall) reichhaltiges Bonusmaterial. Kommt noch eine ästhetische Aufmachung dazu, stellt man sich manchen Film möglicherweise einfach gerne ins Regal. Streaming und eine Filmsammlung müssen sich ja auch nicht gegenseitig ausschließen: Manch einer kauft seine Lieblingsfilme weiterhin gerne auf Disc, konsumiert Popcorn-Kino für den einmaligen und kurzweiligen Genuss aber via Stream.
Klar ist aber, dass es unbestritten früher einen anderen Status innehatte, wenn man Hunderte von Filmen daheim zur Verfügung hatte – heute ist dies eben im Gegensatz zu etwa den 2000er-Jahren nichts Besonderes mehr. Wie sieht es denn bei euch aus? Sammelt ihr noch Filme in einem Regal? Oder habt ihr den Kauf von Discs reduziert bzw. aufgegeben? Haben Downloads und Streaming euer Konsumverhalten beeinflusst? Ist so eine physische Filmsammlung für euch etwas Bewundernswertes, auf das man stolz blicken kann? Oder geratet ihr da eher ins Fremdschämen, weil der Besitzer nicht mit der Zeit gegangen ist?
In den USA streiten sich aktuell diverse Fernsehsender um die Erfassung der Einschaltquoten. Deutlich wird daran auch das bröckelnde Modell des linearen TVs.
Stein des Anstoßes ist Nielsen: Die Nielsen Ratings sind in den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten das wichtigste Kriterum für Unternehmen bzw. Agenturen, die Werbespots in TV-Sendungen schalten wollen. Da hängen also freilich enorme Einnahmen für die Fernsehsender an diesem Aspekt. Die US-Networks bemängeln nun, dass die Einschaltquoten von Nielsen in Zeiten der Pandemie generell zu niedrig eingestuft worden seien.
Ein Konsortium von TV-Sendern verlangt nun also eine unabhängige Überprüfung der Nieseln Ratings. Da hat auch das sogenannte Video Advertising Bureau Stellung bezogen. Das ist in den USA eine Branchenvertretung, die quasi die Brücke zwischen den TV-Sendern und den Werbeschaltenden schlägt. Auch jene Organisation wirft Nielsen vor, dass die Einschaltquoten nicht korrekt erfasst worden seien. Man habe sich der Pandemie nicht in einer Messmethodik angepasst und daher zu geringe Quoten ausgewiesen.
Nieseln bestreitet die Vorwürfe und gibt an, weiterhin realistische Angaben getätigt zu haben. Dennoch lassen die Sender nicht locker und fordern, dass rückwirkend die Angaben zu den Einschaltquoten ab März 2021 geprüft werden sollten. Diesen Auftrag möchte man Ernst and Young übertragen.
Das lineare Fernsehprogramm ist ein Auslaufmodell
Der Zwist zeigt, wie sehr die linearen Fernsehsender von den Werbeeinahmen abhängen und wie hoch der wirtschaftliche Druck geworden ist. Insbesondere jüngere Menschen haben immer weniger Interesse am klassischen Fernsehprogramm. Selbst wenn klassische Sender mit ihren Inhalten noch konsumiert werden, geschieht das immer häufiger über Mediatheken und nicht mehr über das zeitlich lineare Programm. Das hat zu neuen Herausforderungen bei der Erfassung der Einschaltquoten geführt.
Die Rolle des Fernsehens wird nicht von heute auf morgen komplett verändert, langfristig ist aber damit zu rechnen, dass die lineare Ausstrahlung immer weiter an Relevanz verliert. Das ist auch in Deutschland bereits zu sehen, da sowohl die Privatsender als auch die öffentlich-rechtlichen Anbieter mehr und mehr Geld in ihre Online-Angebote pumpen.
Auf Apple iTunes wurden wieder mehrere 4K Filme auf 3.99 Euro reduziert. Hochwertige Unterhaltung liefert unter anderem „1917“, „Get Out“, „Schindlers Liste“, „Inception“ oder „2001: Odyssee im Weltraum“.
Es soll die nächste Woche ja etwas wärmer, dafür aber immer etwas bewölkt und schmuddelig werden (euer 4KFilme-Wetterbericht). Also vielleicht noch nicht die perfekten Rahmenbedingungen um sich am Grill oder Baggerseee zu versuchen. Da kommen ein paar reduzierte Blockbuster-Filme ganz gelegen. Nachfolgend eine Mischung aus bereits und neu reduzierten 4K Filmen mit HDR – meist sogar mit Dolby Vision (Dolby Atmos liegt meist nur für die englische Tonspur vor):
Aus der letzten 3.99-Aktion sind noch ein paar Titel übernommen worden. Dabei handelt es sich jedoch nicht unbedingt um Filme, die ich mir persönlich kaufen würde, auch nicht zum Preis von 3.99 Euro. Aber vielleicht ist ja etwas für euch dabei:
Um die digitalen 4K Filme bestmöglich wiederzugeben, empfehlen wir auch weiterhin Apples hauseigenen Streamingplayer „Apple TV 4K“. Wir haben die kleine Box in den letzten Monaten wirklich Lieben gelernt und im direkten Vergleich mit integrierten Apple TV+ Applikationen, oder dem Fire TV Stick würden wir behaupten, dass die Bildqualität (Bitrate) zum Teil deutlich höher ist.
Die Internationale Funk Ausstellung (IFA) in Berlin möchte 2021 zu ihren „persönlichen“ Wurzeln zurückkehren. Nach einer reduzierten, zum Teil nur digitalen Ausgabe in 2020, ein Schritt Richtung Normalität!
Update: Die IFA 2021 wird laut Veranstalter im gewohnten Umfang vom 3. bis 7. September 2021 auf dem Berliner Messegelände stattfinden. Man geht davon aus, dass mit fortschreitenden Impfungen der nationalen und internationalen Besucher eine Messe in vollem Umfang möglich ist. Voraussetzung bleibt natürlich ein umfassendes Hygienekonzept und man rechnet auch nicht damit, dass neue Besucherrekorde aufgestellt werden. Laut der jüngsten Pressemitteilung sind auch bereits 80 Prozent der Ausstellungsfläche von den Unternehmen gebucht worden.
Originalbeitrag: Die Coronavirus-Pandemie, die sich Anfang letzten Jahres auf der ganzen Welt ausbreitete, erzwang die Absage physischer Ausstellungen und Shows. Die meisten Events wurden rein digital abgehalten, womit sich aber die persönliche Erfahrung einfach nicht kompensieren lässt. Die CES 2021 fand beispielsweise komplett online statt. Unternehmen präsentierten alle ihre neuen Produkte für dieses Jahr über eine spezielle webbasierte Veranstaltungen. Leider war es dadurch nicht möglich, die Neuheiten persönlich zu inspizieren. Auch Bildaufnahmen und Videos, die dem Leser einen ersten Eindruck von den Geräten vermitteln sollen, waren so nicht möglich. Zudem war der Informationsfluss doch recht allgemein gehalten.
IFA 2020 war ein Flopp
Die IFA 2020 hatte sich damals gegen eine rein digitale Variante entschieden, was sich im Nachhinein wohl als Fehler herausgestellt hat – so zumindest unsere Einschätzung. Die nur wenigen hundert, akkreditierten Fachbesucher und Journalisten konnten die Messehallen unter bestimmten, sozialen Distanzierungsvorgaben besuchen, jedoch waren viele der Hallen einfach leer! Wir kannten in unserer Bubble auch niemanden, der das Event besuchte.
Große gefüllte Messehallen mit aufwendigen Installationen könnten 2021 wieder möglich sein!
Unternehmen wie Samsung oder Philips hatten ihre Teilnahme kurzerhand abgesagt. Offiziell um ihre Mitarbeiter zu schützen, aber sicherlich auch, weil die „IFA Lite“ einfach nicht den Aufwand (und letztendlich die Gefahr) wert war. Journalisten konnten viele Informationen über die digitalen Zugänge der IFA einholen, die praktische Erfahrung und das „Ausprobieren“ der Geräte fiel jedoch flach.
IFA wie damals 2019?
Man kann nur hoffen, dass die letztjährige Variante eine einmalige Sache war und dass die IFA 2021 wieder geregelt vom 3. bis 7. September stattfinden kann. Sollten die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit Kontaktbeschränkungen und Impfung fruchten, stehen die Chancen vielleicht gar nicht so schlecht. Auch eine IFA mit verringerter Teilnahme von privaten Anwendern (nur Fachpublikum) wäre eine Möglichkeit.
Vorläufiges Feedback sei positiv
Das vorläufige Feedback der Hersteller, vor allem aus dem Bereich „Home Applicances“ sei durchweg positiv. IFA-Geschäftsführer Jens Heithecker sagte, er sei „überwältigt“ von dem starken Engagement seiner Partner. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich große, internationale Player wie Samsung, LG Electronics oder Philips für das physische Event interessieren.
Der Hersteller Gigabyte hat neue Gaming-Monitore für Anspruchsvolle vorgestellt. Ein Modell setzt auf ein OLED-Panel und bietet HDMI 2.1.
Laut Pressemitteilung sind Modelle mit 32 (FI32U), 43 (FV43U) und sogar 48 Zoll Diagonale (FO48U) geplant. Alle Monitore der Aorus Reihe werden HDMI 2.1 bieten. Dadurch sollten sie sich nicht nur als Anlaufstelle für Gaming-PCs eignen. Vielmehr sind sie dann auch prädestiniert für den Anschluss einer Sony PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Gigabte wirbt da mit „4K UHD Tactical Gaming Monitors“. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der Gigabyte Gaming-Monitore)
Das OLED-Panel des Flaggschiffs mit 48 Zoll beherrscht bis zu 144 Hz bei Reaktionszeiten von nur 0,5 ms. Außerdem sei dieser Monitor laut Gigabyte nah dem VESA-Standard DisplayHDR in der Stufe DisplayHDR 1000 eingestuft. Demnach muss dieses Exemplar Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.000 Nits erreichen. Weitere technische Details verschweigt Gigabyte allerdings aktuell weitgehend noch. Da müssen wir also leider noch etwas abwarten.
Die Geschwistermodelle mit 32 (IPS-Panel) und 43 Zoll (VA-Pabel) sind LCD-Modelle, die aber immerhin ebenfalls HDMI 2.1 einsetzen. Auch hier fehlen uns aber leider zum aktuellen Zeitpunkt weitere technische Details. Beispielsweise wäre interessant zu wissen, wie und ob die Monitore VRR (Variable Refresh Rate) einbinden. Vermutlich dürften da auch Kompatibilität zu Nvidia G-Sync, AMD FreeSync Premium Pro und HDMI VRR an Bord sein.
LG Display liefert das OLED-Panel
Das OLED-Panels für den 48-Zoller stammt von LG Display und ist das gleiche, das auch in den 48-Zoll-OLED-TVs von LG zum Einsatz kommt. Hier hat Gigabyte aber eben keinen Fernseher, sondern einen Monitor daraus gestrickt. Wir sind nun arg gespannt auf die offiziellen Erscheinungstermine und Preisempfehlungen. Jene dürften wohl sehr hoch ausfallen und mindestens beim OLED-Monitor manche TVs überflügeln, wenn man z. B. von Samsungs jüngsten Gaming-Monitoren ausgeht und diese als Maßstab nimmt.
Zuletzt aktualisiert am 4. November 2026 um 22:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2026 um 18:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.