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Neuausrichtung bei Disneys Pixar: Mehr Kino, weniger Therapie

Pixar musste in den vergangenen Jahren einige Flops hinnehmen. Es folgt ein Strategiewechsel, ganz im Sinne der meisten Investoren – aber auch der Kinogänger.

Es gab eine Zeit, da waren die Animationsfilme von Pixar weitestgehend unantastbar: Sie erhielten Jahr für Jahr exzellente Kritiken und begeisterten im Kino Jung und Alt. Bei den Oscarverleihungen wurde es schon langweilig, denn man wusste, dass Pixar die Kategorie „Bester Animationsfilm“ für sich gepachtet hatte. Doch in den vergangenen Jahren haben sich einige Flops angehäuft. Filme wie „Lightyear“ oder „Elio“ führten zu Millionenverlusten, andere wie „Elemental“ blieben zumindest hinter den Erwartungen zurück. Die Schlussfolgerung ist ein Strategiewechsel.

Pixar plant deutlich mehr Sequels

Das Kriseln begann in der Pandemie, als Filme wie „Soul“, „Turning Red“ oder „Luca“ direkt bei Disney+ landeten. Danach fiel es Pixar schwer, wieder zu sich selbst zurückzufinden. Man kehrt nun das Verhältnis um: Früher galt die Regel, dass Pixar für jedes Sequel zwei neue Original-Filme veröffentlicht. Den Spieß dreht man jetzt um. Das heißt, auf jeden Original-Film als neue Marke kommen zwei Sequels zu etablierten Franchises. Neben „Toy Story 5“ sind deswegen etwa Fortsetzungen zu „Monsters, Inc.“, „The Incredibles“, „Coco“ und mehr geplant.

Ein Fehler: Nachdem John Lasseter als langjähriger Kopf von Pixar wegen einiger Vorwürfe Pixar verließ, übernahm Pete Docter das Zepter. Unter ihm entstanden zahlreiche eher autobiografisch angehauchte Filme unterschiedlicher Regisseure, die nicht das breite Publikum ansprechen konnten, das Pixar gewohnt war. Inzwischen will man sich daher auch von derartigen Erzählungen verabschieden und eher universelle Konzepte und Geschichten aufgreifen, mit denen besonders viele Menschen etwas anfangen können.

Gleichzeitig spielt auch bei neuen Ideen eine Rolle, ob sie sich für Fortsetzungen eignen. Da möchte man also direkt abwägen, wie das kommerzielle Potenzial für eine neue Marke ist. Docter hat dabei auch ungewöhnlich direkt zu Protokoll gegeben, dass es nicht Pixars Aufgabe sei, für Hunderte Millionen US-Dollar persönliche Therapien zu finanzieren. Man müsse die Menschen unterhalten. Das soll wieder das oberste Credo bei Pixar sein. Deswegen wurde z. B. auch der in der Produktion befindliche, autobiografische Film „Be Fri“ komplett eingestampft.

Disney und Pixar werden neutraler

Lange Zeit sah sich Disney der Kritik ausgesetzt, in Filmen eine sehr linke, politische Schlagseite unterzubringen. Das hat zwar einigen Zuschauern gefallen, andere aber in der gebotenen, direkten Form vor den Kopf gestoßen. Pixar verabschiedet sich daher ebenfalls von derlei Thematiken – aus „Elio“ wurden deswegen etwa zahlreiche Verweise auf die Homosexualität der kindlichen Hauptfigur entfernt. Aus der Animationsserie „Win of Lose“ strich man Hinweise auf die Transsexualität einer Figur.

Am Ende kann man es gut oder schlecht finden, aber die Realität des Marktes ist, dass viele Eltern es nicht gutheißen, wenn Kinder in jungem Alter mit Themen wie Homosexualität, Transsexualität bzw. generell Sexualität konfrontiert werden. Zumal sich in den USA generell die politische Stimmung gedreht hat. Dem muss sich auch Pixar stellen. Die Filme des Studios sollen nicht in erster Linie politische Botschaften vermitteln, sondern möglichst breit unterhalten.

Video-Überflutung: Viele Menschen sitzen zeitgleich vor Smartphone und TV

Wer am Smart-TV sitzt, nutzt oft gleichzeitig sein Smartphone für Videos. Das zieht sich mittlerweile quer durch die Altersgruppen.

Zumindest haben das die Marktforscher von Omdia ermittelt, welche dazu in den Vereinigten Staaten eine Erhebung durchgeführt haben. In Europa dürften die Verhältnisse aber vermutlich nicht allzu anders ausfallen. Spannend ist dabei, dass man ja vor allem der Gen Z nachsagt, die Aufmerksamkeit quer zu verteilen und sich nicht auf eine einzige Sache zur Zeit konzentrieren zu können/wollen. Doch die simultane Nutzung von Fernseher und Smartphone zum Videokonsum betrifft mittlerweile auch ältere Zuschauer.

Smart-TV und Smartphone: Multitasking liegt im Trend

So nutzen etwa laut Omdia Research auch 52 % der befragten US-Zuschauer im Alter zwischen 45 und 54 Jahren beim Fernsehen ihr Smartphone für Videoclips. Vor rund drei Jahren waren es nur 39 %, sodass sich eine deutliche Zunahme ergeben hat. Von den 55- bis 64-Jährigen handhaben dies ebenfalls 35 % so – vor drei Jahren waren es nur 20 %. Auch ältere Menschen nehmen beim Fernsehen also häufiger das Smartphone zur Hand und schauen dort parallel andere Videos.

Mehr und mehr Menschen konsumieren beim Fernsehen auch am Smartphone Videos.
Mehr und mehr Menschen konsumieren beim Fernsehen auch am Smartphone Videos.

Führend sind da zwar immer noch die 18- bis 24-Jährigen und die 25- bis 34-Jährigen, die jeweils zu 63 bzw. 61 % parallel zum Fernsehen auch Videos am Phone laufen lassen. Da stagniert der prozentuale Anteil allerdings tendenziell eher. Es kristallisiert sich aber eben heraus, dass das mobile Endgerät auch bei der Nutzung des Fernsehgeräts immer noch einen Sog ausübt.

Gründe für das Nutzungsverhalten sind offen

Offen bleibt natürlich, warum die Befragten einerseits den TV mit Videos laufen lassen, dem dann aber so wenig Aufmerksamkeit schenken, dass sie am Phone gleichzeitig ein anderes Video laufen lassen. Fesseln sie die Inhalte moderner Streaming-Anbieter und Fernsehsender nicht ausreichend? Oder bildet sich verstärkt eine Art Suchtverhalten und sie können das Smartphone einfach nicht mehr zur Seite legen? Darüber liefert uns die Untersuchung von Omdia Research keinerlei Aufschluss.

Klar ist, dass Streaming-Dienste, Fernsehsender und auch Werbetreibende deswegen wohl ihre Strategien anpassen müssen. Denn aufgrund der fragmentierten Aufmerksamkeit der Zuschauer erreichen sie diese sonst nicht mehr richtig. Selbst das Heimkino bzw. Wohnzimmer wird damit zu einem Second-Screen-Zentrum.

Habt ihr auch immer das Smartphone dabei, wenn ihr euch vor den Fernseher setzt oder legt ihr das „Handy“ bewusst weg – oder noch besser – verbannt ihr es ganz aus dem Raum? Könnt ihr euch auf eine Serie / Film vollends konzentrieren, oder ist euch auch bereits aufgefallen, dass ihr dem Fernseher durch die ständige Ablenkung des Smartphones nicht mehr folgen könnt? Schreibt uns gerne einen Kommentar, wie ihr damit umgeht!

Thomson Go Plus Pro UHD: Mobiler 4K-TV mit HDR und Touchscreen

Thomson bringt den neuen Go Plus Pro UHD auf den Markt. Dieser 4K-Fernseher ist mobil und bietet euch einen rollbaren Ständer sowie Touchscreen-Funktionen.

So integriert Thomson in den Fernseher Go Plus Pro UHD tatsächlich einen Akku, der ihn für bis zu vier Stunden ohne Steckdose nutzbar macht. Trotzdem löst der Fernseher auf 27 Zoll Diagonale mit 4K Ultra HD (3.840 x 2.160 Pixel) auf und unterstützt sogar HDR. Letzteres wird jedoch durch die Helligkeit von 450 Nits ausgebremst. Als Plattform dient in diesem Fall Android 14, sodass ihr alle bekannten Streaming-Apps aus dem Play Store beziehen könnt und auch der Google Assistant zur Verfügung steht.

Thomson Go Plus Pro UHD: Für Arbeit und Vergnügen

Thomson bewirbt den Go Plus Pro UHD dabei spannenderweise als Lösung für Entertainment und Arbeit gleichermaßen. Denn aufgrund der kompakten Diagonale eignet sich der LCD-TV natürlich auch als Monitor-Ersatz. Zumal direkt eine Webcam integriert ist. Und auch Touchscreen-Funktionen sind an Bord. Wer den Bildschirm dank seines integrierten Akkus im Übrigen mobil oder im Garten nutzen will, kann dank des rollbaren Ständers leicht den Aufstellort wechseln.

Der Thomson Go Plus UHD Pro verfügt über einen rollbaren Ständer.
Der Thomson Go Plus Pro UHD verfügt über einen rollbaren Ständer.

Fürs Gaming ist der Thomson Go Plus Pro UHD hingegen nicht wirklich geeignet. So beschränkt er die Bildwiederholrate auf 60 Hz und verfügt nur über HDMI 2.0. Im Inneren sorgen im Übrigen ein nicht näher aufgeschlüsselter Achtkerner, 8 GByte RAM plus 64 GByte Speicherplatz für Leistung. Ebenfalls sind direkt Lautsprecher mit 42 Watt integriert, ein kleiner Subwoofer sitzt direkt im erwähnten Ständer.

Thomson Go Plus Pro UHD: Das kostet der flexible Smart-TV

Zu den Schnittstellen des Thomson Go Plus Pro UHD zählen neben einmal HDMI 2.0 auch noch Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6 und USB-C. Im deutschen Handel ist dieser Hybrid aus Monitor und Smart-TV mit Touchscreen, Akku und rollbarem Ständer ab sofort zum Preis von 699 Euro zu haben.

Vielleicht ist das Gerät ja für den ein oder anderen Leser einen Blick wert? Im Grunde handelt es sich hier um ein Konkurrenzmodell zu LGs StanbyME-Reihe.

4K Ultra HD Blu-ray: Es geht wieder aufwärts

Streaming dominiert zwar im Heimkino, doch es bleibt auch Platz für Discs. So konnte die UHD Blu-ray 2025 wieder ein Aufbäumen erreichen.

Zumindest trifft das zu, wenn wir uns den wichtigen US-Markt ansehen. 2025 haben laut den Marktforschern der Digital Entertainment Group (DEG) zwar die Verkaufszahlen von DVDs und Blu-rays weiter abgebaut, die Einnahmen durch Ultra HD Blu-rays sind aber um immerhin 12 % angestiegen. Befeuert wurde dies, obwohl im 4. Quartal 2025 ein Mangel an hochkarätigen Neuveröffentlichungen herrschte. Offenbar sind es aber auch viele Katalogtitel, die Fans zum Zuschlagen bringen.

Ultra HD Blu-ray hat eine lange Phase des Zusammenschrumpfens hinter sich

Zu beachten ist jedoch, dass die Ultra HD Blu-ray zuvor seit 2018 im Grunde jedes Jahr ein Minus bei den Verkaufszahlen und Einnahmen hinnehmen musste. Dass es 2025 ein Wachstum gegeben hat, führt das Medium also nicht plötzlich auf einen Kurs zur Massenkompatibilität. Es bleibt ein Nischenmedium für Enthusiasten, die gewillt sind, die hohen Preise von 20 bis 30 Euro pro Film zu berappen, um die bestmögliche, technische Qualität zu erhalten.

Disc haben im Heimkino 2024 weiter an Bedeutung verloren.
Disc hatten im Heimkino 2024 weiter an Bedeutung verloren.

In den Vereinigten Staaten haben die Kunden im Jahr 2025 rund 870 Mio. US-Dollar in DVDs, Blu-rays und UHD Blu-rays investiert. Das entspricht gegenüber 2025 einem Minus von 9,3 %. Immerhin hat sich das Zusammenschrumpfen des Gesamtmarktes verlangsamt. Von 2023 auf 2024 hatte sich etwa ein sattes Minus von 23,4 % ergeben. Allerdings sind auch die Verkäufe auf digitalen Plattformen wie Apple TV eingebrochen, wenn auch geringfügiger – um insgesamt 3,3 % gegenüber 2024. Sie lagen bei 2,2 Mrd. US-Dollar. Damit ist der Markt für digitale Kauf-Filme bereits deutlich größer als der für Discs.

Streaming wächst weiter

Der US-Markt für digitale Leihfilme stand 2025 im Übrigen für ein Umsatzvolumen von 1,6 Mrd. US-Dollar. Im Übrigen ist der Markt für Streaming-Abos weiter gewachsen. In den USA hat sich da im letzten Jahr ein Wachstum von 48 Mrd. US-Dollar (2024) auf 57,4 Mrd. US-Dollar (2025) ergeben. Das entspricht einem Plus von 19,8 %.

Nubert motzt euer Heimkino mit zwei neuen nuVero nova auf

Nubert hat zwei neue Lautsprecher für seine Reihe nuVero nova vorgestellt. Beide Exemplare richten sich an Heimkino-Besitzer.

Der deutsche Hersteller Nubert ist seit 1975 aktiv und im Gegensatz zu anderen Landesgenossen wie Loewe tatsächlich für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Die beiden neuen Lautsprecher des Unternehmens sind nun konkret die nuVero nova 7 und nuVero nova 1w. Das zuerst genannte Modell ist ein Center, während der zweite Speaker einen Subwoofer darstellt. Damit ergänzt man also nun bereits erhältliche Modelle der Reihe, wie den Surround-Lautspecher nuVero nova 5.

Das ist der Nubert nuVero nova 7

Der Nubert nuVero nova 7 steht für einen Center, der durch sein breites, horizontales Abstrahlverhalten punkten soll. Das soll eine exakte Wiedergabe ermöglichen, die über eine allzu enge Hörposition hinausgeht. Integriert wurde ein eng gruppiertes Hoch- und Mitteltonfeld. Im Ergebnis soll euch dieser Center eine gleichmäßige und räumlich starke Wiedergabe liefern.

Der neue Center Nubert nuVero nova 7.
Der neue Center Nubert nuVero nova 7.

Der Nubert nuVero nova 7 ist ein neuer Center für dein Heimkino. | Bild: Nubert

Zur weiteren Ausstattung des Centers gehören auch ein Metall-Hochtöner, eine 4-Lagen-Carbonmembranen im Mittel- und Tieftonbereich und natürlich eine hochwertige Frequenzweiche. Wer Interesse hat, kann den frischen Nubert nuVero nova 7 ab sofort in den Farben Hochglanz-Schwarz und Hochglanz-Weiß erwerben. Der Preis liegt bei 1.650 Euro.

Nubert nuVero nova 1w: Der neue Subwoofer

Dazu gesellt sich als Ergänzung eben der Subwoofer Nubert nuVero nova 1w. Der bietet euch einen 15-Zoll-Tieftöner an und verfügt über eine Endstufe mit 1.200 Watt Nennleistung bzw. 3.200 Watt Musikleistung. Der aktive Subwoofer bringt auch einen XLR-Anschluss mit. Er ist auch per App steuerbar und bietet mit X-Room Calibration eine automatische Einmessfunktion für den Bereich von 20 bis 160 Hz.

Der Subwoofer Nubert nuVero nova 1w erscheint in zwei Farben.
Der Subwoofer Nubert nuVero nova 1w erscheint in zwei Farben.

Nubert empfiehlt euch dabei natürlich, ein komplettes nuVero-nova-System aufzubauen. Denn alle Lautsprecher sind auf ein harmonisches Zusammenspiel miteinander abgestimmt. Preislich liegt der neue Subwoofer Nubert nuVero nova 1w, ebenfalls erhältlich in den Farben Hochglanz-Schwarz und Hochglanz-Weiß bei 3.550,00 Euro.

LG 2026 Soundbars & Audio-Neuheiten: Von Stereo über Dolby Atmos bis hin zur modularen LG Sound Suite

Wir präsentieren euch die LG 2026 Soundbars & Audio-Neuheiten, mit denen ihr euer Heimkino-Setup akustisch aufwerten könnt. Mit dabei sind eine neue Premium Dolby Atmos Soundbar, ein günstiges Stereo-System und die modulare LG Sound Suite, die vor allem mit kompatiblen LG TV-Modellen ihr volles Potenzial entfaltet!

Einleitung

LG erfindet sein Audio Line-up 2026 nicht komplett neu, sondern integriert punktuell Neuheiten, die zusammen mit Vorjahresgeräten ein rundes Angebot abbilden, das eigentlich für jeden Endkunden das passende Gerät bereithält. In diesem Jahr gibt es mit der LG Sound Suite noch einen großartigen Neuzugang, der erstmals einen absolut flexiblen und modularen Einsatz unterschiedlicher Audiogeräte bietet – dazu jedoch später mehr. Wir konzentrieren uns in diesem Beitrag auf jeden Fall auf die Audio-Neuzugänge 2026 und wünschen euch viel Spaß mit unserem kleinen Special:

DS30A Soundbar + Subwoofer Kombo (2.1-Kanal / 140 Watt)

Die 2.1-Kanal Soundbar DS30A mit Subwoofer und AI Sound Pro
Die 2.1-Kanal Soundbar DS30A mit Subwoofer und AI Sound Pro

Die DS30A hat einen ganz klaren Auftrag innerhalb des LG Audio-Line-ups: ein erschwingliches Klang-Upgrade kombiniert mit intelligenten Features. Bei den meisten Einstiegs-Soundsystemen, bestehend aus einer Stereo-Soundbar und einem Subwoofer, bekommt man oft das Gefühl, dass es sich hierbei lediglich um ein „dummes“ Signal rein-/Klang raus-System handelt. Die DS30A 2.1-Soundbar denkt jetzt etwas weiter, ohne es zu übertreiben. Für 219 Euro (UVP) erhaltet ihr eine Stereo-Soundbar inkl. drahtlosem Subwoofer mit einer Gesamtklangleistung von 140 Watt, die sich via HDMI (ARC) mit dem Smart TV verbinden lässt.

Die LG DS30A 2.1-Soundbar eröffnet das Segment der "smarten" Klangriegel bei LG
Die LG DS30A 2.1-Soundbar eröffnet das Segment der „smarten“ Klangriegel bei LG

In Kombination mit einem kompatiblen LG Fernseher (die meisten QNED und OLED TVs ab 2022) kann man auf zwei zusätzliche Features zugreifen. Zum einen lässt sich mit WOW Orchestra der Klang der Soundbar mit den TV-Lautsprechern kombinieren und mit WOW Interface kann der Soundbar direkt am LG TV gesteuert werden. Über die letztere Funktion lässt sich z.B. der Klangmodus auswählen. Der Klangmodus „AI Sound Pro“ funktioniert auch ohne einen kompatiblen LG TV und liefert dem Zuhörer immer das optimale Klanggenre, welches automatisch durch AI analysiert und ausgewählt wird. Eine interessante Klangoptimierung für euer Wohnzimmerkino zum überschaubaren Preis.

  • LG DS30A.ADEULLK 2.1 Soundbar – erhältlich ab Februar 2026 – ab 209 Euro (UVP)
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DS95AR Referenz Dolby Atmos Soundbar (9.1.5-Kanal / 810 Watt)

Mit der DS95AR präsentiert LG Electronics den Nachfolger der vielfach ausgezeichneten DS95TR Dolby Atmos Soundbar. Bei diesem Modell bewegen wir uns bereits in der Referenzebene, und für uns wäre es sicherlich einfacher zu erzählen, was die DS95AR 9.1.5 Dolby Atmos Soundbar eigentlich nicht kann. Das Klangsystem besteht aus einer schicken Soundbar, zwei Rear-Lautsprecher und einem überarbeiteten Subwoofer, der tiefere Frequenzen besser abdecken soll. Alle Komponenten sind zueinander wireless/drahtlos, können also frei im Raum platziert werden und verbinden sich dann miteinander. Die Soundbar lässt sich sogar drahtlos zu kompatiblen TV-Geräten von LG verbinden und bietet trotzdem Dolby Atmos-Qualität (falls es die Signalquelle unterstützt).

Die Spezifikationen der LG DS95AR 9.1.5-Kanal Dolby Atmos Soundbar sind üppig!
Die Spezifikationen der LG DS95AR 9.1.5-Kanal Dolby Atmos Soundbar sind üppig!

Mit einer kombinierten Klangleistung von 810 Watt, mehreren Upfiring-Speakern und Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X, ist die DS95AR perfekt dafür geeignet, auch etwas größere Wohnzimmer bestmöglich zu beschallen. Das Ganze wird durch unzählige Komfort-Funktionen wie z.B. der AI Room Calibration Pro, ein Upscaling für Stereo- und Surround-Soundformate, AI Sound Pro Genreauswahl oder HD-Musikstreaming (z.B. auf Tidal, Spotify oder Chromecast) erweitert. Die DS95AR lässt sich auch bei Amazon Alexa und Google Home integrieren. Mit kompatiblen LG‑TV‑Modellen wird auch die ganze Welt von „WOW-Audio“ mit WOW Orchestra/Synergy oder WOW Interface (Steuerung am TV) freigschaltet. Und Gamer können ihre Signalquelle via HDMI 2.1 (1x Eingang / 1x Ausgang) mit bis zu 120Hz mit VRR und HDR durchschleifen. Mehr Details und alle unterstützenden Features, findet ihr auch in der Artikelbeschreibung:

  • LG DS95AR.DDEULLK 9.1.5 Dolby Atmos Soundbar – erhältlich ab März 2026 – ab 1699 Euro (UVP)
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LG Sound Suite (DAFC – Dolby Atmos FlexConnect / maximal 13.1.7-Kanal)

Die LG Sound Suite ist so etwas wie ein Audio-Baukastensystem, dass einen flexiblen und modularen Einsatz erlaubt.
Die LG Sound Suite ist so etwas wie ein Audio-Baukastensystem, dass einen flexiblen und modularen Einsatz erlaubt.

Kommen wir zu einem meiner vorläufigen Audio-Highlights 2026: die LG Sound Suite. Hinter dem Namen verbirgt sich ein modulares und flexibel einsetzbares Audiosystem, welches auf der Dolby Atmos FlexConnect-Technologie (DAFC) aufbaut. Im ersten Step schickt LG eine Soundbar, einen Subwoofer und zwei unterschiedliche Satelliten-Lautsprecher (alle drahtlos) ins Rennen. Entweder man holt sich die LG H7 Soundbar als Herzstück des Audiosystems und verbindet dann entsprechend zusätzliche Lautsprecher und Subwoofer mit dem Klangriegel (bis maximal 13.1.7-Kanal-Sound) oder man erweitert seinen kompatiblen LG Smart TV mit einzelnen Komponenten aus dem LG Sound Suite Line-up (z.b. dem kraftvollen W7 Subwoofer). So lässt sich das System auch in mehreren Schritten erweitern, wenn man sich z.B. nicht alles auf einmal leisten möchte, oder man merkt, dass noch „akustisches Potenzial“ im Heimkino vorhanden ist. Über den nachfolgenden Link könnt ihr alles im Detail zur LG Sound Suite erfahren, oder ihr folgt unseren Beschreibungen einzelnen Komponenten beginnend mit der H7 Soundbar.

  • Kompatible LG TV-Modelle für die LG Sound Suite: OLED evo C5 und G5 (2025), OLED/OLED evo B6, C6, G6 und W6 (2026) sowie die 2026er LG Micro RGB TVs
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H7 Soundbar (5.1.3 / 500 Watt)

Die LG Sound Suite H7 ist das technische Zentrum des neuen Line-ups und gleichzeitig die mit Abstand kompletteste Lösung im Verbund. Die All-in-One-Soundbar bringt ein 5.1.3-Setup mit 500 Watt Ausgangsleistung mit, unterstützt Dolby Atmos, AI Sound Pro+, Sound Follow sowie Room Calibration Pro und ist laut LG das Herzstück des modularen Systems. Besonders spannend ist dabei Dolby Atmos FlexConnect: Die H7 kann zusätzliche Sound-Suite-Komponenten intelligent in den Raum einbinden, ihre Position erkennen und die Audiowiedergabe in Echtzeit anpassen. Hinzu kommen WOW Orchestra, WOW Interface, AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect, WLAN, Bluetooth 5.4 sowie HDMI 2.1 mit eARC. Wer also eine zentrale Schaltstelle sucht, an die sich M7, M5 und der W7 sinnvoll andocken lassen, landet praktisch automatisch bei der H7.

  • Soundbar H7.AEUTLLK – erhältlich ab März 2026 – ab 999 Euro (UVP)
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M7 Lautsprecher (2.1.1 Kanal / 100 Watt)

Der M7 ist innerhalb der Sound Suite der flexibelste Premium-Speaker für den Ausbau eines immersiven Heimkino-Setups. LG stattet ihn mit einem 2.1.1-Kanalaufbau, 100 Watt Leistung, Upfiring-Speaker für Dolby Atmos, AI Sound Pro, Bass Boost, Clear Voice Pro, Custom EQ und AI Room Calibration Pro aus. Im Alltag ist primär die Interoperabilität entscheidend: Der M7 kann über Dolby Atmos FlexConnect in ein kompatibles LG-Setup eingebunden werden, allerdings nur in Verbindung mit einem kompatiblen Fernseher oder der H7. Genau dort liegt seine Stärke: Er erweitert das Klangfeld nicht nur, sondern lässt sich dank WLAN-Streaming, Google Cast, Apple AirPlay 2 und ThinQ-App auch eigenständig oder im Netzwerk komfortabel nutzen. Wer also aus einer Soundbar-Lösung ein deutlich flexibleres, räumlicheres System machen möchte, bekommt mit dem M7 den naheliegenden Ausbau-Lautsprecher.

  • Lautsprecher M7.AEUTLLK – erhältlich ab März 2026 – ab 399 Euro (UVP)
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M5 Lautsprecher (1.1.1-Kanal / 50 Watt)

Der M5-Lautsprecher mit 1.1.1-Kanal-Sound und 50 Watt eignet sich hervorragend um kleine "akustische Löcher" zu stopfen.
Der M5-Lautsprecher mit 1.1.1-Kanal-Sound und 50 Watt eignet sich hervorragend um kleine „akustische Löcher“ zu stopfen.

Der M5 ist die kompaktere Alternative im Line-up, bleibt beim Funktionsumfang aber erstaunlich nah am größeren Bruder. LG nennt hier ein 1.1.1-Kanal-Layout mit 50 Watt, Dolby Atmos, AI Sound Pro, Bass Boost, Clear Voice Pro, Custom EQ, Upfiring-Treiber sowie AI Room Calibration Pro. Im Verbund ist der M5 vor allem deshalb interessant, weil er ebenfalls FlexConnect-fähig ist – allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Für die DAFC-Nutzung müssen mindestens zwei M5-Einheiten eingebunden werden, oder der Speaker wird zusammen mit einer kompatiblen H7-/TV-Konfiguration betrieben. Dazu kommen Google Cast, Apple AirPlay 2 und die ThinQ-App zur Steuerung und Verwaltung des gesamten Setups. Letztlich ist der M5 als cleverer Baustein für Anwender zu sehen, die ein modulares Surround-System mit kleinerem Formfaktor aufziehen wollen, oder einen bestimmten Bereich ihrer „Surround-Ebene“ nicht mit dem teureren M7 abdecken wollen (z.B. für die Klangwiedergabe der hinteren Kanäle).

  • Lautsprecher M5.AEUTLLK – erhältlich ab März 2026 – ab 249 Euro (UVP)
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W7 Subwoofer (bis zu 25,9Hz Tiefenbass / 220 Watt)

Der W7 übernimmt im Sound-Suite-Universum die Rolle des Bass und sorgt als Subwoofer für Tiefgang. LG spricht von einem 8-Zoll-Peerless-Treiber, 220 Watt Leistung und einer Bass-Erweiterung bis hinunter auf 25,9 Hz. Praktisch ist dabei die flexible Platzierung, denn der W7 kann vertikal oder horizontal aufgestellt werden und lässt sich so unauffälliger in unterschiedliche Wohnumgebungen integrieren. Für das Zusammenspiel im System ist wichtig: Der W7 ist DAFC-kompatibel und kann in eine Sound-Suite-Gruppe eingebunden werden, arbeitet laut LG jedoch nicht selbst als eigenständiger DAFC-Lautsprecher, sondern klar als Bassmodul zur Ergänzung von H7, M7 und M5. Gesteuert und verwaltet wird das Ganze ebenfalls über die ThinQ-App. Wer dem modularen LG-Setup also das nötige Fundament für Filmton, Effekte und Druck im Tiefbass verpassen will, kommt am W7 kaum vorbei.

  • Subwoofer W7.AEUTLLK – erhältlich ab Mai 2026 – ab 599 Euro (UVP)
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Preise und Verfügbarkeiten

Wir haben euch zu den einzelnen Modellen die Preise und Verfügbarkeiten angegeben. Wir möchten euch jedoch einen kompakten und einfachen Überblick, über die Preisstruktur und Verfügbarkeit der neuen Audioprodukte von LG Electronics bieten. Nachfolgend findet ihr alle Modellnummern, Verfügbarkeiten und Preisempfehlungen des Herstellers.

Modell Verfügbarkeit Preis (UVP)
Soundbar H7.AEUTLLK März 999 €
Subwoofer W7.AEUTLLK Mai 599 €
Lautsprecher M7.AEUTLLK März 399 €
Lautsprecher M5.AEUTLLK März 249 €
DS95AR.DDEULLK März 1699 €
DS30A.ADEULLK Februar 209 €

Fazit

Mit der LG Sound Suite positioniert sich LG 2026 klar modular und deutlich flexibler als bei klassischen Soundbar-Systemen: H7, M7, M5 und W7 lassen sich je nach Raum, Anspruch und Budget zu einem skalierbaren Heimkino-Verbund kombinieren, wobei die H7 als Zentrale sogar auf ein 13.1.7-Kanal-Setup erweitert werden kann. Dolby Atmos FlexConnect ist dabei der eigentliche USP, weil das System die Lautsprecher intelligent einbindet und die Aufstellung deutlich freier gestaltet als bei vielen herkömmlichen Lösungen.

Mit Blick auf das restliche Line-up deckt LG damit im Grunde drei klare Klangwelten ab: Die DS30A bleibt die unkomplizierte Einstiegslösung für Nutzer, die mit 2.1 Kanälen, Subwoofer und 140 Watt vor allem mehr Druck und Präsenz gegenüber dem TV-Ton suchen. Die DS95AR spielt dagegen als ausgewachsene Referenz-Soundbar mit 9.1.5 Kanälen, 810 Watt, Subwoofer und Upfiring-Rücklautsprechern klar in der Heimkino-Oberklasse. Die neue Sound Suite sitzt genau dazwischen beziehungsweise darüber: nicht zwingend als klassischer Ersatz, sondern als smartes, ausbaufähiges Audio-Ökosystem für alle, die maximale Flexibilität, moderne Streaming-Funktionen und ein anpassbares Premium-Setup wollen.

LG verteilt Eclipsa Audio für seine Smart-TVs

LG verteilt für seine Smart-TVs bereits ein Upgrade auf Eclipsa Audio. In den Genuss kommen ausgewählte Modelle aus dem Vorjahr.

So erhalten aktuell die OLED-TVs LG C5, CS5 und G5 aus dem Jahr 2025 eine neue Firmware, welche sie für Eclipsa Audio fit macht. Dabei handelt es sich offenbar um dieselbe Aktualisierung, die schon Dolby Atmos FlexConnect mitgebracht hat. Auch ein LCD-TV kommt schon in den Genuss, nämlich der QNED9M.

Eclipsa Audio: LGs Fernseher aus dem Jahr 2026 beherrschen es ab Werk

Spannend ist an der Sache auch, dass hinter Eclipsa Audio federführend nicht nur Google, sondern auch LGs Erzrivale Samsung steckt. Die beiden Unternehmen haben das immersive Audioformat gemeinsam aus der Taufe gehoben. Betreut wird es aber von der Alliance for Open Media. So sieht man Eclipsa Audio als Konkurrenz für z. B. Dolby Atmos an. Ein Vorteil: Für Eclipsa Audio fallen keine Lizenzgebühren an. Dennoch ist offen, ob man damit die Dominanz von Dolbys 3D-Tonformat wird brechen können.

Samsung nutzt Eclipsa Audio schon in diesem Jahr für seine Soundbars und TVs.
Samsung nutzt Eclipsa Audio schon in diesem Jahr für seine Soundbars und TVs.

LG hatte die Unterstützung von Eclipsa Audio bereits vor einer Weile bestätigt. Das immersive Tonformat lässt sich einerseits über die integrierten TV-Lautsprecher ausgeben, funktioniert aber andererseits auch bei der Weiterleitung des Tons per HDMI an kompatible Soundbars und AV-Receiver. An LGs TVs aus dem Jahr 2025 ist Eclipsa Audio ab der Firmware-Aktualisierung in der Version 33.30.80 verfügbar.

Es fehlt noch an Content

Zusätzlich ist Eclipsa Audio auch Teil des kommenden Smart-TV-Betriebssystems Android TV 16. Es wird also bald noch deutlich mehr Smart-TVs erreichen. Problem ist aber ohnehin weniger der Hardware-Support. Vielmehr fehlt es aktuell schlichtweg an Inhalten. Denn im Wesentlichen ist YouTube die einzige Plattform, welche das immersive Tonformat aktiv nutzt. Das könnte sich aber in Zukunft ändern. So rechnet man damit, dass auch Filme, Serien, Musik und sogar Spiele mit dem Format erscheinen werden.

Samsung Display tüftelt wieder an QNED – für den nächsten TV-Quantensprung

Samsung Display hat die Entwicklung von QNED-TVs wieder aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Bildschirm-Technologie der nächsten Generation.

So hatten wir schon vor einigen Jahren über diese Technik berichtet. QNED steht für Quantum Dot Nanorod Light Emitting Diode. Gemeint sind damit Bildschirme, welche anorganische LEDs mit Quantum Dots für selbstleuchtende Pixel kombinieren. Pro Pixel sind dabei offenbar zehn Nanorod-LEDs notwendig. Vorsicht: LG bietet bereits QNED-TVs an, meint damit aber stinknormale LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Wie wir es leider von den Herstellern kennen, so werden die Begrifflichkeiten im Marketing bunt durcheinander gewürfelt.

Samsung Display greift die Arbeit an QNED erneut auf

Ebenfalls nicht zu verwechseln ist QNED mit ähnlichen Techniken wie EL-QD, QDEL oder NanoLED. Diese „echten“ Quantum-Dot-Displays verzichten komplett auf separate LEDs. QNED wäre also fast eine Art Zwischenschritt. Dabei hatte Samsung Display die Entwicklung 2022 jedenfalls vorläufig beendet, soll sie jedoch gegen Ende 2025 wieder aufgenommen haben. Offenbar sieht man neues Potenzial in der Technologie.

Die ersten Details und Bilder der LG 2026 QNED-Fernseher mit bis zu 100 Zoll sind online.
Die ersten Details und Bilder der LG 2026 QNED-Fernseher mit bis zu 100 Zoll sind online.

QNED ähnelt im Grunde stark QD-OLED, das ja bereits von Samsung Display gefertigt wird. Samsung Electronics, der Mutterkonzern, vertreibt entsprechende Fernsehgeräte auf QD-OLED-Basis wie die S95F. QNED hätte gegenüber QD-OLED aber den Vorteil, dass anorganische Materialien zum Einsatz kommen. Dadurch erhöht sich nicht nur die Langlebigkeit, sondern es fehlt auch das Burn-in-Risiko. Zudem könnten die Herstellungskosten sinken.

QNEDs können „gedruckt“ werden

Denn die QNED-Displays ließen sich offenbar im Inkjet-Verfahren herstellen, also quasi drucken. Das könnte die Fertigungskosten senken und zu weniger Ausschuss führen. Bei diesem Verfahren werden die Quantum Dots quasi direkt auf das Display-Panel „gedruckt“. QNED verspricht zudem eine gesteigerte Energieeffizienz, erhöhte Spitzenhelligkeiten und ein erhöhtes Farbvolumen bei hoher Luminanz.

Allerdings gibt es immer noch technische Herausforderungen für Samsung Display. Beispielsweise ist es wohl schwierig eine gleichäßige Leuchtkraft und LED-Verteilung zu gewährleisten. Heute oder morgen werden entsprechende TV-Geräte also nach wie vor nicht auf den Markt kommen können.

Mehrere Videos des Sony Bravia 9 II True RGB Mini LED TV 2026 aufgetaucht

Sonys 2026er TV-Flaggschiff – der Sony Bravia 9 II mit True-RGB-Mini-LED-Display – wird vom Hersteller wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Jetzt gibt es jedoch mehrere Videos des Premium-Fernsehers, die auf einer Messe in China aufgenommen wurden und den RGB-Mini-LED-TV in Aktion zeigen.

Seit mehreren Monaten kursieren bereits umfangreiche Details zum neuen TV-Line-up von Sony im Internet. Die Spezifikationen und Feature-Übersichten wurden von mehreren Quellen zusammengetragen, aber bislang noch nicht von Sony offiziell bestätigt. Das dürfte wohl erst Ende April im Rahmen eines offiziellen Kick-off-Events passieren. Interessant ist, dass Sony in diesem Jahr primär auf Mini LED und RGB Mini LED setzt. Auch das Flaggschiff-Modell, der Sony Bravia 9 II, ist mit der neuen Hintergrundbeleuchtungstechnologie ausgestattet, und TV-Begeisterte fiebern dem 4K-Fernseher bereits entgegen.

Sony konnte bislang verhindern, dass Bildmaterial des neuen Fernsehers im Internet landet. Das liegt vor allem daran, dass bisher nur Prototypen hinter verschlossenen Türen und ausschließlich auf Einladung gezeigt wurden. Auf der „Appliance & Electronics World Expo“ 2026 in China, die aktuell stattfindet, bricht Sony nun endlich das „visuelle Schweigen“ und ermöglicht Journalisten erstmals, den Premium-TV in Aktion abzulichten. Der neu eröffnete YouTube-Kanal „fR“ eines chinesischen Bloggers hat mittlerweile mehrere Videos zum Sony Bravia 9 II True RGB Mini LED TV veröffentlicht:

Sony Bravia 9 II: Anti-Reflexions-Demo im Video

In den Videos zeigt er den 4K-Fernseher in Aktion und liefert zudem mehrere technische Details, die sich größtenteils mit den bereits im Internet kursierenden Daten decken. So gibt es zum Beispiel auch ein Video, das die Funktion des RGB-Mini-LED-Backlights ohne die darüberliegenden LC-Schichten zeigt, sowie einen Versuchsaufbau, der das Thema Anti-Reflexion in den Fokus rückt.

Vor allem bei großen Displaydiagonalen dürfte der Sony Bravia 9 II von den fortschrittlichen Anti-Reflexionseigenschaften profitieren. Denn laut vorläufigen Angaben soll es den True-RGB-Mini-LED-TV auch in XL-Größen mit 85, 98 und 115 Zoll geben – zusätzlich zu den Modellen mit 65 und 75 Zoll. Das Display soll übrigens von TCL CSOT stammen (WHVA-2.0-Panel mit 4×3 RGB-LEDs), was keine große Überraschung sein dürfte. Interessant wird vielmehr sein, was Sony in Kooperation mit TCL auf die Beine stellt. Denn in puncto Signalverarbeitung und Optimierung bestehender Displaytechnologien ist Sony unserer Auffassung nach weiterhin federführend.

Bevor wir euch die neuen Sony-Bravia-9-II-Modelle zeigen können, werden sicherlich noch ein paar Wochen vergehen. Wir hatten bereits auf der IFA 2025 die Gelegenheit, das Modell in Augenschein zu nehmen, allerdings waren weder Bild- noch Videoaufnahmen erlaubt. Spätestens zur IFA 2026 bekommen wir aber hoffentlich die Möglichkeit, den Referenz-Anwärter für 2026 in Bild und Ton für euch festzuhalten. Bis dahin präsentieren wir euch nachfolgend erst einmal die vorläufigen Spezifikationen und Features des Bravia 9 II, die die Videos gut ergänzen:

Technische Details (vorläufig) Sony Bravia 9 II – True RGB mini LED TV:

*Die nachfolgenden Angaben sind weder final noch von Sony bestätigt.

Modell / Jahr Sony Bravia 9 II
2026
Modellnummern
  • K-115XR9M2
  • K-98XR9M
  • K-85XR9M
  • K-75XR9M
  • K-65XR9M2
Displaygrößen / Panels
  • 115 Zoll – WHVA 2.0 (CSOT)
  • 98 Zoll – WHVA 2.0 (CSOT)
  • 85 Zoll – WHVA 2.0 (CSOT)
  • 75 Zoll – WHVA 2.0 (CSOT)
  • 65 Zoll – WHVA 2.0 (CSOT)
Bildwiederholungsrate voraussichtlich 165 Hz
Antireflexion „True Black Panel“
(115 Zoll ohne Anti-Reflexionsfilter)
Dimming-Zonen
  • 115 Zoll – 11.520 Dimming-Zonen (RGB)
  • 98 Zoll – 4.032 Dimming-Zonen (RGB)
  • 85 Zoll – 3.360 Dimming-Zonen (RGB)
  • 75 Zoll – 2.553 Dimming-Zonen (RGB)
  • 65 Zoll – 1.860 Dimming-Zonen (RGB)
RGB-LED-Aufbau 4×3 Subpixel = 1 Zone
Maximale Helligkeit
  • 115 Zoll – 3500 nits
  • 98 Zoll – 4000 nits
  • 85 Zoll – 4000 nits
  • 75 Zoll – 4000 nits
  • 65 Zoll – 3000 nits
Farbraum +100% BT.2020
HDR HLG
HDR10
Dolby Vision
SoC (System on a Chip) MediaTek MT9655
(Pentonic 800)
+ MediaTek MT9131
HDMI 4x HDMI 2.1
Konnektivität Wi-Fi 6 / Bluetooth 5.3 / 1x USB 3.0 / 1x USB 2.0

Disney+: Dolby Vision fehlt (nur) in Deutschland weiterhin

Starkes Stück: Disney+ bringt Dolby Vision in Europa zurück. Doch inzwischen ist es bestätigt, dass Deutschland die Ausnahme bleibt.

So hatten wir gestern die scheinbar gute Nachricht aufgegriffen: Disney+ hatte bestätigt, dass Dolby Vision in Europa wieder verfügbar ist. Das stimmt auch tatsächlich, denn in Ländern wie Dänemark und Österreich ist der dynamische HDR-Standard nachweislich zurück. In Deutschland sieht es aber anders aus, wie auch wir feststellen mussten. Gingen wir gestern noch davon aus, dass Dolby Vision einfach nach und nach für alle Geräte und Nutzer zurückkehren dürfte, müssen wir heute schon die Hiobsbotschaft verkünden.

Dolby Vision fehlt in Deutschland weiterhin bei Disney+

So ist inzwischen aus verlässlichen Quellen bekannt geworden, dass Deutschland als einziges Land bei der Rückkehr von Dolby Vision bei Disney+ außen vor bleibt. Wer sich hierzulande also schon gefreut hatte, den dynamischen HDR-Standard wieder fürs Streaming beanspruchen zu können, wird sich stattdessen weiterhin in Geduld üben müssen. In diesem Zusammenhang erinnern wir daran: In einigen Regionen bietet der Streaming-Dienst auch HDR10+ an. Dies wurde aber in Europa bislang nie eingeführt, fehlt also so oder so weiterhin in unseren Breitengraden.

Disney+ verfügt wieder über Dolby Vision.
Disney+ verfügt wieder über Dolby Vision.

Der Verbraucherschutz rät euch im Übrigen, bei Disney+ nach einer Erstattung zu fragen. Rechtlich liege hier nämlich ein Mangel vor, da der Streaming-Dienst nicht die ursprünglich zugesicherte Qualität liefern könne. Deswegen habt ihr aus Sicht der Verbraucherschützer ein Recht auf eine Teilerstattung. Von alleine wird die Plattform da aber nicht auf euch zukommen, ihr solltet vielmehr aktiv eine Anfrage stellen.

Wann kommt Dolby Vision zurück?

Wann könnte Dolby Vision dann endlich in Deutschland wieder zur Verfügung stehen? Bedauerlicherweise bleibt das derzeit schlichtweg offen. Da es im Rest Europas Fortschritte gegeben hat, können wir erst einmal nur hoffen.