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Netflix gewährt 50 % Rabatt – bei exklusiven Rückhol-Angeboten

Netflix lässt Ex-Kunden derzeit personalisierte Angebote zukommen. Man will diese mit 50 % Rabatt zur Rückkehr locken.

Wichtig: Diese Deals sind personalisiert und richten sich ausschließlich an ehemalige Kunden von Netflix, die in der jüngeren Vergangenheit bereits ein Abonnement abgeschlossen hatten. Ausgewählte erhalten die entsprechenden Offerten direkt vom Streaming-Dienst per E-Mail. Dabei ist natürlich möglich, dass die Höhe des Rabatts je nach Kunde variiert. Wir haben z. B. für ein vor ca. 14 Tagen gekündigtes Konto etwa einen Preisnachlass von besagten 50 % erhalten.

Netflix macht zeitlich beschränkte Angebote

Das Spannende an der Angelegenheit ist, dass Netflix eben normalerweise so gar nicht für solche Rückhol-Angebote bekannt ist. Das kennt man sonst vor allem von Sky Deutschland bzw. dessen Streaming-Dienst WOW. Netflix startet auch im Gegensatz zu Disney+ oder Paramount+ sonst keine Rabattaktionen. Die einzigen Möglichkeiten, Netflix vergünstigt zu buchen, beinhalten entweder VPN-Kniffe oder Bundles – mit z. B. MagentaTV oder waipu.tv.

Netflix lockt ehemalige Kunden mit 50 % Rabatt.
Netflix lockt ehemalige Kunden mit 50 % Rabatt.

Dabei ist es im Rahmen der Rückhol-Angebote auch möglich, das Abo hochzustufen. In unserem Fall wurde zuvor der Standard-Tarif mit Werbung verwendet. Netflix wollte uns jedoch auch mit 50 % Preisnachlass zum Standard-Abo oder gar dem Premium-Abo locken. Die neuen Preise beliefen sich im Ergebnis auf jeweils 2,49 Euro, 6,99 Euro bzw. 9,99 Euro im Monat. Doch das Ganze hat natürlich auch einen Haken.

Netflix begrenzt den Preisnachlass auf einen Monat

Zum einen muss man sich innerhalb von 14 Tagen entscheiden, ob man den Deal in Anspruch nehmen möchte. Sonst verfällt das personalisierte Angebot. Zum anderen gilt der reduzierte Preis nur im ersten Monat. Anschließend fallen wieder die regulären Gebühren an. Allerdings wäre es natürlich möglich, Netflix auf diese Weise für einen Monat zum stark reduzierten Preis mitzunehmen, um dem Streaming-Dienst danach direkt wieder den Laufpass zu geben.

Aktuell ist offen, wie vielen Kunden Netflix derartige Rückhol-Angebote unterbreitet. Sicherlich ist es für den Streaming-Dienst in einem zunehmenden fragmentierten und gesättigten Markt einfacher und kostengünstiger, zunächst zu versuchen, Ex-Kunden wieder auf den Geschmack zu bringen, als komplette Neukunden zu gewinnen. Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann?

Google TV: Disney zieht alle seine Filme und Serien ab

Google und Disney streiten sich aktuell um Lizenzgebühren. Als Folge sind derzeit alle Filme und Serien des Studios von Google TV entschwunden.

Dies trifft auch in Deutschland zu. Doch wir wollen das Ganze kurz erklären: Es geht hier um Kauf- und Leihtitel, welche du über Google TV als Store-Plattform erwerben kannst. Die App für Google TV gibt es sowohl für mobile Endgeräte als auch für Smart-TVs und Streaming-Player. Suchst du dort also nach z. B. „Lilo & Stitch“, findest du den Film zwar noch, wirst aber nur noch zu Disney+ weitergeleitet. Kaufen oder Leihen entfällt hingegen. Betroffen sind davon auch die Titel von Fox, beispielsweise „Alien: Romulus“.

Disney und Google streiten sich um YouTube TV

Diese Vorgehensweise ist insofern bemerkenswert, als sich der Streit gar nicht um Google TV dreht, sondern um YouTube TV in den USA. Über die Plattform können zahlende Kunden auch Fernsehkanäle von Disney konsumieren. Doch der bisherige Deal läuft bald aus und The Walt Disney Company und Google können sich nicht bezüglich der Höhe der Lizenzgebühren einigen. Als Folge startet man Machtspielchen und Disney hat eben seine Filme und Serien zum Kaufen und Leihen bei Google TV entfernt.

Disney+ führt HDR10+ ein - zunächst aber nur an Smart-TVs von Samsung.
Disney+ führt HDR10+ ein – zunächst aber nur an Smart-TVs von Samsung.

So handhabt man das nicht nur in den USA, sondern weltweit. Wer also nichts vom Zoff zwischen Disney und Google in den Vereinigten Staaten ahnt, wundert sich vielleicht einfach nur über diesen plötzlichen Schachzug.

Disney+ ist nicht betroffen

Betonen möchten wir, dass Disney+ dabei völlig unbehelligt geblieben ist – auch unter Google TV. Ihr könnt über den Streaming-Dienst also nach wie vor alle enthaltenen Titel, unabhängig von der Plattform, ansehen. Es geht hier wirklich ausdrücklich um Kauf- und Leihfilme im Store von Google TV.

Auswege aus der Misere gibt es natürlich auch: Wer z. B. bei Amazon Filme im digitalen Store kaufen oder leihen will, findet dort auch unter Google TV nach wie vor die Titel von Disney. Obendrein könnt ihr bereits gekaufte Inhalte ebenfalls weiterhin abrufen.

„Zurück in die Zukunft“ und „Jurassic Park“-Trilogien jetzt für nur 9.99€ auf Apple TV (4K UHD)

Apple TV hat wieder mehrere interessante Filmsammlungen im Preis gesenkt. So gibt es neben den „Zurück in die Zukunft“ und „Jurassic Park“-Trilogien für je 9.99 Euro auch die „Fast & Furious 10-Film-Kollektion“ für nur 24.99 Euro. Weitere Angebote findest du in unserer Übersicht!

Zum Wochenstart hat Apple TV erneut sein komplettes Schnäppchenangebot mit Filmbundles und 4K-Titeln ab 3.99 Euro überarbeitet. Der Fokus verschiebt sich von Grusel- und Horrorfilmen zu Halloween hin zur hochwertigen Blockbuster-Unterhaltung. Dabei stechen die Filmtrilogien zu „Zurück in die Zukunft“ und „Jurassic Park“ direkt ins Auge. Alle Filme werden auf Apple TV in 4K Ultra HD (+HDR) präsentiert und für einen Preis von nur 9.99 Euro (digitaler Kauf) wirken die Filme eher geschenkt (Einzelpreis 3.33 Euro). Wer von Dinosauriern nicht genug haben kann, darf sich auch gerne die „Jurassic World 7-Film-Kollektion“ mit allen Filmen aus dem Franchise inkl. „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ für 24.99 Euro sichern.  Aber es geht noch günstiger!

Da hätten wir zum einen die „Fast & Furious 10-Film-Kollektion“ die zu einem Gesamtpreis von 24.99 Euro angeboten wird – also nur 2.50 Euro je Film (alle Filme in 4K UHD). Genauso günstig ist die neue „Dreamworks Essential Collection“ mit zehn Animationsfilmen wie z.B. „Shrek“, „Kung Fu Panda“, „The Gangster Gang“ oder „Trolls“. Insgesamt bietet die Bundle-Auswahl einen ausgewogenen Mix für Erwachsene und Heranwachsende. Alle derzeit interessanten Angebote haben wir euch in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.

Reduzierte Film-Bundles und Collections

*Klickt auf das Cover der Kollektion, um direkt zum Angebot auf Apple TV zu gelangen. 

10 Filme (4K) für 24.99€Fast and Furious 10 Film Collection in 4K UHD auf Apple TV kaufen 10 Filme (5x5K) für 24.99
Dreamworks Animation 10-Film-Essential Collection auf Apple TV
5 Filme (4K) für 14.99€Bourne 5-Film Ultimate Collection auf Apple TV kaufen
3 Filme (4K) für 9.99€Zurück in die Zukunft Trilogie in 4K Ultra HD auf Apple TV kaufen / leihen 3 Filme (4K) für 9.99€Jurassic Park Classic Trilogie in 4K Ultra HD auf Apple TV kaufen / leihen 7 Filme (4K) für 24.99€Jurassic World 7 Film-Collection in 4K Ultra HD auf Apple TV kaufen / leihen
4 Filme (2x4K) für 12.99€Robert Eggers 4-Film-Collection Nosferatu, The Northman, Der Leuchtturm, The Witch in auf Apple TV kaufen. 3 Filme (4K) für 9.99€Jordan Peele 3-Film-Collection Nope, Wir, Get Out in 4K Ultra HD auf Apple TV kaufen / leihen 6 Filme (4K) für 19.99€Ich Einfach Unverbesserlich 6-Film-Collection in 4K Ultra Hd auf Apple TV kaufen
4 Filme (4K) für 12.99€Schrek 4 Film Collection auf Apple TV kaufen 3 Filme (HD) für 14.97€Fack Ju Göhte 3-Film-Collection Apple TV 3 Filme (4K) für 9.99€Fifty Shades of Grey 3-Film-Collection auf Apple TV
5 Filme (4K) für 14.99€The Porge 5-Film-Collection auf Apple TV kaufen 3 Filme (4K) für 9.99€Pitch Perfect Trilogie auf Apple TV 3 Filme (4K) für 9.99€Drachenzähmen leicht gemacht Trilogie Apple TV 4K
10 Filme (4x4K) für 19.99€ 10 Filme (2x4K) für 19.99€

Jarhead – Willkommen im Dreck erscheint erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray (Steelbook) (Update)

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Der Anti-Kriegsfilm „Jarhead – Willkommen im Dreck“ (2005) mit Jake Gyllenhaal und Peter Sarsgaard erscheint erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray. Der Erstveröffentlichung spendiert Universal Pictures eine schicke Steelbook-Variante. 

Update: Das limitierte Steelbook ist wieder auf jpc.de vorbestellbar:

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Originalbeitrag: "Jarhead - Willkommen im Dreck" gehört definitiv zu den Filmen, auf dessen 4K-Release wir bereits seit längerer Zeit sehnsüchtig warten. Der Titel wurde bereits vor Wochen in anderen Ländern (USA, Kanada, Frankreich...) angekündigt, die Variante für den deutschsprachigen Raum ließ jedoch etwas auf sich warten. Die gute Nachricht ist: Der Anti-Kriegsfilm erscheint noch in diesem Jahr, genauer gesagt am 10. Dezember 2025 auf 4K Ultra HD Blu-ray. Die schlechte Nachricht: Der Titel ist hochbegehrt und wird auf den bekannten Onlineplattformen immer mal wieder vergriffen sein. Nachfolgende Onlineshops haben das limitierte 4K Ultra HD Blu-ray Steelbook bereits gelistet:

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Zur Ausstattung ist bekannt, dass es sich hierbei um ein 4K-Master mit HDR10 und Dolby Vision HDR handeln soll. Es gibt bereits Listungen in Kanada mit Dolby Atmos 3D-Sound im englischen Originalton. Wir würden entsprechend vermuten, dass es dieser Soundmix auch auf die deutsche Variante schafft. Angaben zur deutschen Tonspur fehlen leider noch. Hier konnten wir bei den Import-Varianten lediglich einen deutschen DTS 5.1-Soundmix entdecken. Dieser wird für die DE-Version aber sicherlich aufgewertet – mindestens auf DTS-HD MA 5.1. Die Laufzeit soll 123 Minuten betragen, das Bildverhältnis wird mit 2.35:1 angegeben.

"Jarhead - Willkommen im Dreck" erzählt die Geschichte eines Marine-Platoons, welches sich im Alleingang durch den heißen Wüstensand in Richtung Feind vorkämpft. Konfrontationen sind in der irakischen Wüste an der Tagesordnung. Sergeant Skyes und sein Scharfschütze Swoof halten sich jedoch mit schwarzem Humor und Sarkasmus über Wasser.

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Mit diesen 5 Tipps die Raumakustik im Heimkino verbessern!

Ihr wollt die Raumakustik in eurem Wohnzimmer oder Heimkino verbessern? Mit diesen 5 Tipps könnt ihr euren Heimkino-Sound zum größten Teil selbst optimieren.

Das Thema Raumakustik, egal ob im Studio, im Wohnzimmer oder im Heimkino ist umfangreich und zum Teil recht komplex. Es gibt jedoch einige Regeln, die einfach beachtet gehören, um der Soundanlage einen guten Klang zu entlocken. Dabei ist es egal, ob man nur ein Stereo-Setup, eine Surround-Sound-Anlage oder gar ein vollwertiges 3D-Soundsystem für Dolby Atmos, DTS:X und/oder Auro-3D sein Eigen nennt. Es gibt sogar Unterschiede, welche akustischen Signale man verarbeiten möchte. Für Musik gelten z.B. bei der Nachhallzeit andere Regeln, als bei Kinosound. Wir möchten Anfängern, aber auch fortgeschrittenen Nutzern, eine kleine Hilfestellung geben und zählen die in unseren Augen (oder besser gesagt Ohren) fünf besten Tipps auf, um die Raumakustik im Wohnzimmer oder Heimkino zu verbessern.

0. Wir kaufen einen Teppich

Ein Teppichboden kann die Raumakustik bereits verbessern, da Schall abgefangen bzw zerstreut wird
Ein Teppichboden kann die Raumakustik bereits verbessern, da Schall abgefangen bzw zerstreut wird

Wir müssen gestehen, eigentlich haben wir 6 Tipps für euch. Diesen ersten Basic-Tipp haben wir erst nachträglich hinzugefügt, da wir diesen Schlichtweg nicht auf dem Schirm hatten bzw. ihn vielleicht als selbstverständlich betrachten. Dabei ist dieser erste Tipp wirklich einfach umzusetzen. Denn der Boden in unserem Heimkino trägt viel zu unserer Raumakustik bei. Viele fühlen sich jetzt vielleicht ertappt, dass sie auch nur in vertikalen Ebenen denken und sehr viel Zeit in die akustische Optimierung der Wände und Decken gesteckt haben, den Boden aber außen vor lassen.

Ein Teppichboden ist ideal, um den Raum vorzubereiten, da dieser nicht nur Schritte dämpft, sondern auch Schall schluckt, der sonst zu ungewollten Reflexionen führt. Zudem sorgt ein Teppich für ein wohliges Ambiente im Heimkino, was in den meisten Fällen sicherlich weitaus einladender wirkt, als ein Boden mit Fliesen, Laminat, Parkett oder Holz. Bereits ein kleiner Teppich positioniert zwischen Zuhörer und Lautsprecher kann hier Wunder wirken.

1. Wir starten mit dem Bass (Subwoofer)

Bereits beim ersten Schritt scheiden sich ggf. die Geister. Viele würden nämlich als Erstes sicherlich erst einmal die Lautsprecher im Stereo-Dreieck (später dazu mehr) ausrichten. Wir finden jedoch, man sollte auf jeden Fall mit dem Subwoofer/Bass beginnen, da sich damit das „akustische Spielfeld“ für weitere Schritte optimieren lässt.

Wir regen den akustischen Raum im niedrigen Frequenzbereich mit unserem Subwoofer an
Wir regen den akustischen Raum im niedrigen Frequenzbereich mit unserem Subwoofer an (Bild: SVSound)

Wer keinen Subwoofer hat, sollte darüber nachdenken, sich einen anzuschaffen und in sein Lautsprecher-Setup zu integrieren. Wer bereits einen Subwoofer besitzt, sollte sich ggf. noch einen zweiten oder dritten Sub anzuschaffen. Und keine Angst, das hat nichts mit „schau mal, wie krass das hier scheppert“ zu tun. Denn je mehr Chassis im Tieftonbereich (Subwoofer) im Einsatz sind, desto gleichmäßiger lässt sich der Raum „anregen“. So können Überlagerungen von Schallwellen, auch Raummoden genannt, reduziert werden. Überhöhungen am Hörplatz, die im extremen Fall bis zu 20 Dezibel betragen können, sollten mit einem, zwei oder gar drei Subwoofern nicht mehr auftreten.

Wer jetzt sagt, diese Überhöhungen kann ich doch auch über einen Equalizer herausrechnen, dem können wir nur zustimmen. Wir persönlich sind jedoch der Meinung, dass eine physikalische Lösung in diesem Fall einer elektronischen Behebung vorzuziehen ist. Bei einer Behebung mit dem Equalizer bleibt uns z.B. immer noch die Nachhallzeit bestehen, welche sich mit der physikalischen Lösung bereits etwas optimieren lässt.

1.1 Stellt euren Bass in ein Minima

Als untergeordneten Hinweis (sozusagen ein „Sub-Tipp“) möchten wir euch noch folgendes mitgeben. Stellt euren Bass/Subwoofer im Raum immer in ein Minima und nicht in ein Maxima des Raumes. Im Maxima hat der Bass die meiste Kraft und im Minima die geringste. Das bedeutet nicht, dass wir im Minima von unserem Subwoofer nichts mehr mitbekommen, sondern, dass alle Personen im Raum die gleiche Bass-Intensität erfahren.

Bass Subwoofer Minima Maxima Raumakustik
Einfaches Modell. In den grünen Bereichen (Minima) sollte der Subwoofer aufgestellt werden. Das Maxima und die eher toten Bereiche in der Mitte (rot) sollten vermieden werden.

Also vermeiden wir die Maxima, die sich in den Ecken des Raumes und jeweils an den Mitten der Seitenwände befinden. Und ja, ein Subwoofer sieht in der Ecke stehend ganz gut und aufgeräumt aus, mit einer dreifachen Stärkung des Reflexionsschalls (zwei Seitenwände + Boden) ist diese Position aber einfach nur suboptimal.

Die Minima lasst sich ganz einfach ermitteln. Hierzu wird einfach ein Viertel der Raumbreite/-länge genommen. In einem rechteckigen Raum mit 5 x 3 Metern würde der Subwoofer mit 0.75 x 1.25 Meter von einer Ecke entfernt optimal stehen.

2. Lautsprecher korrekt ausrichten (Stereodreieck)

Wenn ihr den Begriff „Stereodreieck“ noch nicht gehört habt, dann habt ihr womöglich eines der größten Potenziale für eine optimale Raumakustik noch nicht ausgeschöpft. Denn die korrekte Ausrichtung der Haupt-Lautsprecher, also der linken und rechten Stereo-Treiber, gehört neben dem Subwoofer wohl zu den wichtigsten Regeln in der Raumakustik. So lenken wir den Direktschall der Lautsprecher auf den Sweetspot, also der Position, an der am Ende der Zuschauer sitzt. Dabei ist es wichtig, dass die Klangwellen der Stereo-Lautsprecher zum gleichen Zeitpunkt beim Zuschauer ankommen – Stichwort symmetrische Abstände.

Stereodreieck Lautsprecher erklärt
In einem Stereodreieck trifft der Schall des linken und rechten Lautsprechers im 30° Winkel und im gleichen Abstand auf den Zuhörer

Markiert euch als Erstes, wo eure Sitzposition liegt. Hier ist wichtig, dass ihr wirklich den Punkt „markiert“, an dem sich am Ende euer Kopf befindet, wenn ihr Musik, Filme oder Serien genießt. Von dort aus könnt ihr mit einem Maßband ausmessen, ob die Abstände zu den Lautsprechern gleich sind. Dieser Abstand, in unserem Beispiel 3 Meter, sollte dann auch zwischen den beiden Lautsprechern liegen. Die Lautsprecher sollten auch direkt auf die Sitzposition ausgerichtet sein. Am Ende ergibt sich daraus ein gleichschenkliges Dreieck.

Wer jetzt einen Schritt weitergehen möchte, sucht sich die Vorgaben für die Platzierungen der Lautsprecher von Dolby, DTS bzw. Auro-3D raus (je nachdem, auf welches Setup man optimieren möchte) und versucht die anderen Lautsprecher anhand der Ausgangsposition der Stereo-Lautsprecher anzugleichen. Alle Möglichkeiten hier aufzulisten, würde leider den Rahmen des Beitrags sprengen. Aber mit den korrekt positionierten Stereo-Lautsprechern, ist die Positionierung des Centers, der Surround- und Rear-Lautsprecher definitiv einfacher.

Auch wenn man die Lautsprecher nicht optimal aufstellen, z.B. nicht in Richtung des Zuhörers drehen kann, sollte man dennoch auf symmetrische Raumverhältnisse achten
Auch wenn man die Lautsprecher nicht optimal aufstellen, z.B. nicht in Richtung des Zuhörers drehen kann, sollte man dennoch auf symmetrische Raumverhältnisse achten

Wir wissen, dass es nicht in allen Wohnsituationen möglich ist, das Stereodreieck perfekt einzuhalten. Manchmal sitzt man mit der Couch einfach zu weit weg, als dass man die Lautsprecher optimal ausrichten könnte, oder die Lautsprecher lassen sich einfach nicht im gleichen Abstand zum Zuhörer aufstellen. Trotzdem sollte man versuchen, diese Faustregel so gut wie möglich umzusetzen. Es gilt, jeder Zentimeter kann das Hörerlebnis verbessern. Am Ende ist es dringend, auf die Symmetrie zu achten.

2.1 Die Couch gehört weg von der Wand!

Ein weiterer Tipp, der viel für die Raumakustik leistet, ist die Bestimmung des Sitzplatzes. Im Heimkino werden die Sitzmöglichkeiten meist auf 1/3 der Gesamtlänge des Raumes gelegt. Bedeutet bei einem Heimkino mit 6 Metern Länge, ist hinter den Kinosesseln rund 2 Meter Platz. Nach vorn zur Leinwand/TV-Gerät sind es dann um die 4 Meter Entfernung. Das macht man natürlich nicht, um hinter den Sesseln oder Sofas besser staubsaugen zu können (obwohl das natürlich hilft), sondern um eine „verzerrte Akustik“ durch Reflexionen zu vermeiden. Zudem lassen sich so Surround-Lautsprecher und ggf. Rear-Lautsprecher definitiv besser um die Zuschauer platzieren.

3. (Erst-) Reflexionspunkte ausmachen

Wir haben den Raum mit unserem Subwoofer angeregt und unser Stereodreieck optimal ausgerichtet. Nun gilt es, die akustischen Reflexionspunkte, primär die Erstreflexionspunkte auszumachen. Frühe Reflexionen (erste) haben eine hohe Schallenergie. Diese prallt dann von Wänden, Fenstern usw. ab und trifft verzögert zum ersten Akustikstrahl beim Zuhörer ein. Dieser verzögerte indirekte Schall kann vom Zuschauer wahrgenommen werden, viele haben sich jedoch nie um das Thema Reflexionspunkte gekümmert und kennen daher womöglich nur diesen verzerrten Klangeindruck. Erst nach einer Bereinigung mit Absorbern, die den Schall so gut wie möglich schlucken wird erst klar, was für eine Klangleistung die heimische Audioanlage wirklich leisten kann.

Erstreflexionspunkte (Rot) und weitere Reflexionspunkte (Gelb) zeigen, wo akustische Absorber/Diffusoren zum Einsatz kommen sollten.
Erstreflexionspunkte (Rot) und weitere Reflexionspunkte (Gelb) zeigen, wo akustische Absorber/Diffusoren zum Einsatz kommen sollten.

Um die Reflexionspunkte zu ermitteln, ist es am besten, man erstellt von seinen Räumlichkeiten einen exakten Plan, auf der ihr Wände, Säulen, Lautsprecher und die bevorzugte Sitzposition (ggf. mehrere Sitzpositionen) einträgt. Und jetzt versetzen wir uns zurück in unsere Schulzeit und berechnen die Punkte mit der Spiegelmethode. Hierbei gilt, Einfallswinkel = Ausfallswinkel.

Reißbrett, Geodreieck und Lineal

Optimal wäre es, wenn man auf einem schön großen Plan mit zwei Geodreiecken arbeitet. Es gibt auch Programme, zum Teil sogar kostenlos und online, mit denen sich Reflexionspunkte berechnen lassen. Selbst in unserem Grafikprogramm, haben wir es relativ gut hinbekommen, die Erstreflexionspunkte (Rot) und die weiteren Reflexionspunkte (Gelb) festzulegen. Man erkennt schnell, wo man mit Absorbern arbeiten sollte. Reflexionspunkte im Wohnzimmer, die z. B. auf Fenster oder Fenstertüren treffen, sollten mit Vorhängen abgeschwächt werden.

Geometrie Planung Raumakustik
Beim Rausrechnen der Reflexionspunkte fühlen wir uns in die Schulzeit zurückversetzt

Die Berechnung aller Reflexionspunkte kann gut und gerne mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Hierbei sollte man Reflexionen, die hinter dem Zuhörer auftreten sowie Deckenreflexionen nicht vergessen. Es gilt, je genauer die Vorarbeit, desto einfacher und präziser lassen sich am Ende die Absorber positionieren.

Absorber oder Diffusor?

Links ein Breitband-Absorber gegenüber einem Diffusor (rechts)
Links ein Breitband-Absorber gegenüber einem Diffusor (rechts) || Bild: MWAcoustics & t.akustik

Wer sich fragt, soll ich einen Absorber (schluckt den Schall) oder lieber einen Diffusor (verteilt den Schall) einsetzen, dem sei ganz klar der Absorber empfohlen. Diese sind weitaus günstiger und man kann damit einfacher arbeiten und auch mit weniger Fachwissen gute Ergebnisse erzielen.

4. Nachhallzeit messen

Wenn wir jetzt unser Wohnzimmer oder Heimkino mit absorbierenden Materialien optimiert haben, können wir anhand der Nachhallzeit messen, ob unsere Maßnahmen und Berechnungen einen Effekt hatten. Die Nachhallzeit ist die Zeit, in der die Schallenergie nach Abschalten der Schallquelle auf ein Millionstel (um 60dB) abfällt.

Die Nachhallzeit sollte für Filme und Serien zwischen 200 und 250ms betragen
Die Nachhallzeit sollte für Filme und Serien zwischen 200 und 250ms betragen

Bedeutet, wir haben den direkten Schall vom Lautsprecher zum Zuhörer, einzelne Reflexionen, die im Bestfall bereits durch Absorber deutlich abgeschwächt sind und dann den Nachhall, der nur bei unoptimierten Räumen groß ins Gewicht fallen dürfte. Zwischen Direktschall und dem Ende der Nachhallzeit, also wenn der Schall um 60dB abgefallen ist, sollten bei für Musik optimierten Räumen (abhängig von deren Volumen) zwischen 300 und 400ms vergehen. Bei Filmen und Serien sollten es nur 200-250ms sein, da sonst der Nachhall negativ auffällt, da Klangeffekte asynchron zum Bild vom Zuschauer wahrgenommen werden.

So weit, so gut. Jedoch ist eine Messung für Laien sicherlich nicht einfach und in den meisten Fällen mit einem Geldaufwand verbunden. Optimal, wenn man einen Freund hat, der bereits entsprechendes Messequipment besitzt und für ein Bier und eine Pizza entsprechende Messungen anstellen kann. Alle anderen dürfen sich natürlich gerne in die Thematik des Messvorgangs einlesen oder man behilft sich wirklich mit einem Profi, der für einen festgelegten Betrag die Messungen vornimmt. So bekommt ihr vielleicht auch gleich noch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag, sollte etwas im Rahmen der Messung auffallen.

5. Heimkinoraum nach dem LEDE-Prinzip optimieren

Der letzte und wohl am aufwendigsten umzusetzende Tipp ist, den Heimkinoraum nach dem LEDE-Prinzip zu optimieren. Hier sei gleich gesagt, dass dies im Wohnzimmer einfach nicht funktionieren kann und ist somit nur eine Empfehlung für Enthusiasten.

LEDE steht für „Live End Dead End“. Der vordere Bereich des Raumes, wo die meisten Lautsprecher stehen, wird so gut wie „schalltot“ gemacht und im hinteren Bereich des Raumes werden die Schallwellen mit Diffusoren verworfen. So kann man die sogenannte Schallglocke verbessern und Reflexionen deutlich reduzieren. Der Direktschall kann so am besten wahrgenommen werden, da der indirekte Schall im hinteren Teil des Raumes nicht auf einen Punkt gebündelt trifft, sondern durch die Diffusoren auf so viele Punkte aufgeteilt werden.

Beim LEDE-Prinzip (Live End Dead End) wird der vordere Teil des Heimkinos (Dead End) mit Absorbern (rot) ausgestattet um frühe Reflexionen zu vermeiden, während um die Sitzplatzpositionen (Live End) mit Diffusoren gearbeitet wird.
Beim LEDE-Prinzip (Live End Dead End) wird der vordere Teil des Heimkinos (Dead End) mit Absorbern (rot) ausgestattet um frühe Reflexionen zu vermeiden, während um die Sitzplatzpositionen (Live End) mit Diffusoren gearbeitet wird.

Wer sich jetzt die Frage stellt, wieso nicht den Raum komplett mit Absorbern ausstatten und schalltot machen, dem sei gesagt, dass sich so ein Raum ohne jegliche Schallreflexionen unwirklich anfühlt und sicherlich nicht zu einem behaglichen Kinoabend einlädt. Wir waren schon einmal in einem fast schalltoten Raum, als wir das „Labor“ von Samsung Audio besucht haben. Faszinierend, aber auf längere Zeit sicherlich nicht angenehm.

Den Heimkinoraum komplett schalltot zu machen, sollte nie das Ziel sein
Den Heimkinoraum komplett schalltot zu machen, sollte nie das Ziel sein

Auch hier gilt, wer möchte, kann statt Diffusoren auch erst einmal zu einzelnen Absorbern im hinteren Teil des Raumes greifen. Wieso? Weil Absorber weitaus günstiger sind als Diffusoren, auch die Anbringung ist ggf. einfacher. Und der akustische „Gewinn“ zwischen Diffusor und Absorber steht ggf. nicht im Verhältnis zum Preis. Man sollte es jedoch nicht übertreiben (schalltoter Raum)! Wir verstehen jedoch, wenn jemand das letzte Quäntchen an Akustikleistung aus seiner Anlage holen und lieber mit Diffusoren arbeiten möchte.

In Kürze: 5 Tipps zur Optimierung der Raumakustik

Das waren unsere 5 Tipps, um die Raumakustik im Heimkino oder Wohnzimmer zu verbessern. Anbei nochmals in Kürze:

  • Sorgt für ausreichend Bass-Leistung / Subwoofer, um den Raum zu „beleben“
  • Richtet eure Lautsprecher so gut wie möglich aus und denkt an das Stereodreieck
  • Findet die Reflexionspunkte der Lautsprecher und versorgt diese mit Absorbern, Akustikvorhängen etc.
  • Messt die Nachhallzeit und erkennt so Schwachstellen in eurem Lautsprecher-Absorber-Setup
  • Heimkinoräume können nach dem LEDE-Prinzip (Live End – Dead End) optimiert und für eine gute Klangperformance optimiert werden.

Vielen Dank an Nils Hitschke von FM-Audio für die Inspiration und Zusammenarbeit!

tvOS 26.1: Update für den Apple TV 4K ist verfügbar

Apple spendiert seinem Apple TV 4K ein Update. So ist inzwischen tvOS 26.1 zum Download verfügbar.

Wer sich jetzt Hoffnungen auf größere Neuerungen macht, sollte aber direkt seine Erwartungen dämpfen. So enthält die frische Firmware tvOS 26.1 keine neuen Features, sondern ist im Grunde ein reines Sicherheits- und Stabilitätsupdate. Wer einen Apple TV 4K besitzt, kann die neue Software bereits herunterladen. Die breite Verteilung hat bereits gestern Abend begonnen.

tvOS 26.1 erfüllt die Hoffnungen nicht

Einige Nutzer warten etwa immer noch auf die Passthrough-Funktion, welche sich vor einigen Monaten für den Apple TV 4K abgezeichnet hatte. Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass diese bereits in tvOS 26 enthalten sein dürfte, doch sie fehlt weiterhin – auch im neuen Update tvOS 26.1. Letzten Endes ist dieses Update, das demonstriert bereits der Mini-Versionssprung, einfach eine kleine Aktualisierung zur Verbesserung der Stabilität und Sicherheit. Der Download empfiehlt sich daher zwar, ihr werdet aber wohl keine Auswirkungen auf euer Nutzererlebnis spüren.

Der nächste Apple TV 4K erscheint wohl erst 2026.
Der nächste Apple TV 4K erscheint wohl erst 2026.

Größere Neuerungen darf man von tvOS wohl erst wieder erwarten, wenn auch ein neuer Apple TV 4K auf den Markt kommt. Ursprünglich hatte man für 2025 mit einem neuen Streaming-Player aus Cupertino gerechnet. Doch inzwischen ist klar, dass erst im nächsten Jahr eine neue Generation erscheinen dürfte. Hier muss man also immer noch Geduld beweisen.

Apple TV 4K floriert in der Nische

Der Apple TV 4K beansprucht zwar keine so hohen Marktanteile für sich wie günstigere Modelle, ist aber in seiner Premium-Nische aus verschiedenen Gründen sehr beliebt. Es gibt etwa im direkten Vergleich mit den Amazon Fire TV Sticks oder dem Google TV Streamer so gut wie keine Werbung. Auch das entsprechende Tracking ist deutlich eingeschränkter. Dazu kommt natürlich der Zugriff auf Apple TV, inklusive gekaufter Filme und Serien.

HDR10+ Advanced: Das ist Samsungs Konkurrenz für Dolby Vision 2

Samsung präsentiert mit HDR10+ eine Konkurrenz für Dolby Vision 2. Die technischen Vorteile lesen sich dann auch tatsächlich sehr ähnlich.

Bei einem Event in Südkorea hat Samsung also seinen direkten Rivalen für Dolby Vision 2 gezeigt: HDR10+ Advanced. Damit stirbt dann auch die vage Hoffnung, dass das Unternehmen sich doch endlich zur Unterstützung von Dolby Vision durchringen könnte. Vielmehr lesen sich die Mehrwerte der beiden HDR-Standards der nächsten Generation sehr ähnlich. Auch HDR10+ Advanced kann etwa jetzt die Zwischenbildberechnung nach Vorgaben der Filmemacher einspannen, um die Bewegungsdarstellung zu optimieren.

HDR10+ Advanced ist übersichtlicher als Dolby Vision 2

Ein klarer Vorteil: Während Dolby Vision 2 zwei verschiedene Abstufungen nutzt, Dolby Vision 2 Max wird es nur an Premium-TVs geben, ist HDR10+ Advanced einheitlich. Auch hat Samsung sogar bereits den ersten Partner bestätigt: Amazon Prime Video. Da muss man aber mal abwarten, denn die Plattform hat auch das reguläre HDR10+ bisher eher sporadisch eingesetzt. Neu ist für das fortgeschrittene Format im Übrigen auch eine Erweiterung der statischen Metadaten. In Verbindung mit KI-Algorithmen sollen kompatible TVs daher Farben und Helligkeit stark verbessert darstellen können – etwa mit bis zu 5.000 Nits.

Zudem beinhaltet HDR10+ eine Genre-basierte Optimierung. Das Bild kann daher z. B. für Sportereignisse anders angepasst werden als für einen Actionfilm. Auch neu ist ein „adaptiver Cloud-Gaming-Modus“ speziell für das Gamestreaming. Dieser soll das Tonemapping für entsprechende Spiele in Echtzeit optimieren. Zudem will Samsung für das Tonemapping ausgefuchstere Berechnungen einsetzen, die mehr einzelne Bildbereiche berücksichtigen.

HDR10+ Advanced: Ab 2026 auf ersten Smart-TVs

Laut Samsung kommt HDR10+ Advanced bereits ab 2026 auf ersten Smart-TVs des Unternehmens zum Einsatz, steht aber natürlich auch Partnern wieder vollkommen offen. Vage erwähnt man auch eine präzisere Farbwiedergabe, lässt da aber weitere Details offen. Weitere Details zum HDR-Format der nächsten Generation werden wir dann sicherlich spätestens auf der CES 2026 erfahren.

Offen ist, ob HDR10+ Advanced auch als Aktualisierung für ältere TV-Geräte verteilt werden könnte. Vermutlich wird das aber, ähnlich wie bei Dolby Vision 2, eher nicht der Fall sein.

Sony PlayStation 5 im Mini-Format: Modder schrumpft die Konsole massiv

Ein Modder hat die Sony PlayStation 5 massiv zusammengeschrumpft. Trotz des Mini-Formats läuft die Spielekonsole kühler. Der Nachbau ist allerdings kompliziert.

Vorgestellt hat die sogenannte Tiny PS5 Redux der YouTube-Kanal Not From Concentrate (NFC). Der Channel bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachmachen sogar für jedermann zum Kauf an – zum Preis von 8,95 Euro. Auch wenn die Idee spannend klingt, würden wir das Vorhaben aber nur sehr versierten Bastlern empfehlen. Denn der Prozess ist kompliziert. Dass damit ein Garantieverlust einhergeht, sollte ebenfalls jedem klar sein.

Tiny PS5 Redux: Verbesserte Kühlung im kleineren Format

Die Tiny PS5 Redux erinnert in ihrem Design mehr an einen Mini-PC als an eine Spielekonsole. Das dürften viele Menschen als Upgrade sehen, denn die Optik der PlayStation 5 ist von Anfang an sehr umstritten geblieben. Auch wir sind etwa keine Fans des Original-Designs. Die Mod-Version schrumpft die Spielekonsole jedenfalls massiv zusammen, sodass sie in ein 6-Liter-Gehäuse passt.

Für die Kühlung verwendet man in diesem Fall eine Kombination aus dem PC-CPU-Kühler Alpenföhn Black Ridge und zwei 120-mm-Lüftern der österreichischen Kühlungsspezialisten von Noctua. Dazu kommen drei 60-mm-Lüfter, welche die Wärme nach draußen abführen. Bei ersten Tests erwies sich die Tiny PS5 Redux als sowohl kühler als auch stromsparender als das Original.

PlayStation-5-Eigenbau ist etwas für Fortgeschrittene

Wichtig: Die Tiny PS5 Redux verfügt nicht über ein optisches Laufwerk. Letzten Endes ist das natürlich ein spannendes Projekt, das es euch ermöglicht, euch eine kleine, hübschere (Geschmackssache) und kühlere PlayStation 5 zu basteln. Ob der Aufwand sich lohnt, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Es ist immer ein gewisses Risiko dabei, die Hardware beim Umbau zu beschädigen.

Die Tiny PS5 Redux entspricht optisch mehr einem Mini-PC.
Die Tiny PS5 Redux entspricht optisch mehr einem Mini-PC.

Wer sich für versiert genug hält und Lust auf ein DIY-Projekt hat, kann sich ja einmal am Umbau seiner PlayStation 5 versuchen – auf eigene Gefahr.

Dank OLED auf Erfolgskurs: LG Display verbucht wachsende Einnahmen und Gewinne

OLED-Displays erfreuen sich wachsende Beliebtheit. Davon profitiert auch LG Display und verbucht wachsende Einnahmen und Gewinne.

Obacht: LG Display fertigt nicht nur OLED-Panels für Smart-TVs, sondern etwa auch für Monitore, Smartphones und Tablets. Jetzt hat man jedenfalls seine Quartalsergebnisse vorgelegt. Im dritten Quartal 2025 konnte LG Display seine Einnahmen um 2 % steigern, wenn man mit dem dritten Quartal 2024 vergleicht – auf 6.957 Mrd. KRW. Man erreichte einen Gewinn von 431 Mrd. KRW. Das ist ein erheblicher Sprung nach vorne, nachdem man im gleichen Zeitraum 2024 noch 81 Mrd. KRW Verlust hinnehmen musste.

LG Display hat sich von der LCD-Fertigung verabschiedet

LG Display fertigt dabei keine LC-Displays mehr. Stattdessen fokussiert sich der südkoreanische Zulieferer auf OLED sowie andere, moderne Display-Techniken wie Micro LED. Laut dem Anbieter seien die OLED-Auslieferungsmenge dabei in allen Sparten gewachsen. Mittlerweile stehen OLED-Produkte dabei für 65 % der Einnahmen von LG Display. Der Prozentsatz ist beim Anbieter nach eigenen Angaben noch nie so hoch gewesen.

Der LG OLED evo M5 kommt bald in den dt. Handel.
Der LG OLED evo M5 kommt in den dt. Handel.

OLED-Panels für Smart-TVs haben dabei 16 % der OLED-Einnahmen im dritten Quartal 2025 eingebracht. Doch 37 % hat man mit Panels für IT-Geräte verdient, wozu Laptops, Tablets und Monitore zählen. 39 % der OLED-Einnahmen stammen dann aus Panels für mobile Endgeräte, also Smartphones und Tablets. Fehlen noch Automotive-Displays, welche 8 % der Einnahmen ausmachen.

LG Display will stärker Premium-Panels forcieren

LG Display hat erklärt, dass man den Anteil seiner Premium-Produkte erhöhen will. 2025 hat man da etwa im TV-Segment die neuen RGB-Tandem-Panels auf den Markt gebracht, welche der Mutterkonzern für den LG OLED G5 einsetzt. Gleichzeitig will man die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Was uns da 2026 im TV-Markt erwarten könnte, muss man natürlich abwarten. Klar ist, dass auch Samsung mit seinen QD-OLEDs Konkurrenzdruck aufgebaut hat.

8K: Forscher zeigen, warum euch die Auflösung (wahrscheinlich) nichts bringt

8K ist am Markt immer noch eine Nische – und das wohl zurecht, wenn man nach einer neuen Studie geht.

So haben Forscher der Universität Cambridge und des Meta Reality Labs sich verschiedene Aspekte betrachtet, die sich auf die menschliche Wahrnehmung von Auflösung und Bildqualität auswirken. Darunter sind z. B. der Sitzabstand, die Pixeldichte, die Umgebungsbeleuchtung und mehr gewesen. Auch 8K haben sie dabei in den Fokus gerückt. Das Ergebnis lautet, dass so gut wie kein Haushalt wirklich von der Auflösung profitiert.

8K-Test: Kein Unterschied zu 1440p feststellbar

Beispielsweise können die Menschen bei einer verwendeten Bilddiagonale von 50 Zoll bei 3 Metern Sitzabstand, ein verbreitetes Szenario in deutschen Wohnzimmern, keinen Unterschied mehr zwischen 8K und 1440p als Auflösung erkennen. Ausnahme: 1 % mit extrem guter Sehkraft. Erhöht man dann allerdings die Vergleichsauflösung auf 4K, fallen selbst jene 1 % heraus. Im Klartext müsste man so nah an den Screen heranrücken, dass von einem angenehmen Filmgenuss wohl keine Rede mehr sein könnte.

8K steht immer noch ganz am Anfang.
8K steht immer noch ganz am Anfang.

Realistisch gesehen, sitzen die meisten Menschen schon von ihren 4K-TVs so weit entfernt, dass sie die Auflösung nicht ansatzweise ausnutzen, sodass 1080p keinen Unterschied für sie machen würde. Allerdings spielen neuere Fernsehgeräte, insbesondere mit OLED oder Mini LED, natürlich andere Vorteile aus, die nicht vom Sitzabstand abhängen – etwa bei der Farbwiedergabe und dem Kontrast dank HDR.

Das ist der Zweck der Studie

Warum interessieren sich die Forscher für 8K? Sie wollen herausfinden, ob sich die hohe Auflösung für Hersteller und Kunden lohnt bzw. in welchen Szenarien sie Vorteile hat. Schließlich kosten entsprechende Bildschirme auch die Anbieter in der Produktion mehr. Für Anwender sind wiederum nicht nur die Anschaffungskosten erhöht, sondern auch die Kosten für den Betrieb. Denn 8K-TVs verbrauchen mehr Strom als vergleichbare 4K-Fernseher.

Am Ende lohnt sich 8K nach aktuellem Stand der Dinge im Heimkino bei verbreiteten Bilddiagonalen und gängigen Sitzabstand nicht. Anders sieht es im Bereich Mixed Reality aus, denn die entsprechenden Brillen, wie z. B. die Apple Vision Pro, sitzen ja sehr nahe an den Augen.