Sammelklage gegen Amazon: So könnt ihr euch anschließen und ggf. Geld zurückholen

Amazon sieht sich mit einer weiteren Sammelklage konfrontiert. Dieses Mal geht es nicht um die Werbung bei Prime Video, sondern um die letzte Preiserhöhung.

Deswegen müssen wir zunächst eine Abgrenzung vornehmen. Die Verbraucherzentrale Sachsen verklagt Amazon nämlich wegen der Einführung der Werbung bei Prime Video. Da ist das Klageregister ebenfalls noch geöffnet. Doch die Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW dreht sich hingegen um die generelle Prime-Preiserhöhung aus dem Jahr 2022. Ähnlich wie bei der Einführung der Werbung, änderte Amazon damals in laufenden Verträgen die Bedingungen. Das halten die Verbraucherschützer für widerrechtlich.

Sammelklage gegen Amazon: Das müsst ihr wissen

So hätte Amazon die Kunden damals um aktive Zustimmung bitten müssen, um die Preiserhöhung bei Prime rechtskonform umzusetzen, argumentieren die Verbraucherschützer. Die AGB-Klausel, auf die sich der Online-Riese damals stützte, sei unwirksam. Zwei Gerichte haben bislang bereits zugunsten der Verbraucherzentrale NRW geurteilt. Amazon gibt jedoch nicht klein bei und ist sich bisher keiner Schuld bewusst. Die Sammelklage könnte sich entsprechend noch einige Jahre hinziehen.

Prime Video generiert Staffel-Rückblicke in Zukunft per KI.
Prime Video generiert Staffel-Rückblicke in Zukunft per KI.

Angekündigt hatte die Verbraucherzentrale NRW diese Sammelklage bereits Anfang 2025. Auf ihrer Website bieten die Verbraucherschützer für euch dabei auch einen sogenannten Klage-Check an. Diesen könnt ihr Schritt für Schritt durchgehen, um auszuloten, ob ihr teilnehmen könnt bzw. was für eine Erstattung euch winken könnte. Denn die mögliche Summe hängt davon ab, ob ihr jährliche oder monatliche Zahlungsweise nutzt und wie lange euer Abo bereits läuft.

Preiserhöhung bei Prime – um diese Summen geht es

Grundsätzlich geht es um die Prime-Preiserhöhung aus dem Herbst 2022. Damals erhöhte Amazon in laufenden Vertragsverhältnissen den Jahrespreis von Prime von 69 auf 89,90 Euro – bzw. von 34 auf 44,90 Euro für Studenten. Die Monatspreise stiegen wiederum von 7,99 auf 8,99 Euro bzw. im Falle von Studenten von 3,99 auf 4,49 Euro. Amazon müsste, sollte die Sammelklage Erfolg haben, die jeweilige Differenz zwischen ursprünglich vereinbartem Preis und dem neuen Preis zurückerstatten.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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