Samsung Display zeigt ersten QD-OLED mit 77 Zoll Diagonale

Samsung Display hat einen QD-OLED mit 77 Zoll vorgestellt. Das öffnet die Tür für neue TV-Modelle im Jahr 2023.

Samsung Display wird da aber natürlich nur die entsprechenden Panels ausliefern. Es liegt dann an den Partnern, bisher sind das für QD-OLED-TVs konkret der Mutterkonzern Samsung Electronics sowie Sony, TV-Modelle zu präsentieren. Aktuell gibt es QD-OLED-TVs nur mit wahlweise 55 und 65 Zoll Diagonale – etwa den Samsung S95B. Im Falle Sonys handelt es sich um den Bravia XR A95K.

Dazu gesellen sich aber noch QD-OLED-Panels für Monitore, die sowohl die Marke Alienware des Herstellers Dell als auch Samsung selbst für seinen Odyssey OLED G8 einsetzen. Mit einem neuen Pendant mit 77 Zoll könnte man dann die Zuschauer abholen, die eine größere Bilddiagonale wünschen. Die Preise dürften jedoch hoch ausfallen. QD-OLED-TVs sind teurer als „normale“ OLED-Fernseher und die aktuelle Inflation dürfte noch ihr Übriges tun.

Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!
Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!

Samsung Display hat jedenfalls sein 77-Zoll-QD-OLED-Panel erstmals auf der International Meeting on Information Display (IMID 2022) in Südkorea gezeigt. Das ist eine Messe, die sich an Industrievertreter richtet. Weitere Details zu dem neuen Panel liegen derzeit nicht vor, außer dass es wohl mit einer 4K-Auflösung arbeitet. Vor 2023 dürften wir aber keine Modelle von Partnern im Handel erblicken.

Samsung Display: QD-OLED mit 49 Zoll geplant?

Neben dem großen Modell mit 77 Zoll Diagonale soll Samsung Display auch ein weiteres QD-OLED-Panel planen – mit 49 Zoll Diagonale. Dies soll aber nicht für Fernsehgeräte, sondern vielmehr für übergroße Monitore gedacht sein. Aktuell ist diese Variante aber noch unbestätigt, sodass man die Angaben mit Vorsicht genießen sollte. Auf der IFA 2022 in Berlin wurden zudem leider noch keine neuen QD-OLED-TVs vorgestellt. Da müssen wir uns also schlichtweg noch etwas gedulden.

QuelleHelloT
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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10 Kommentare
    • Meinen OLED Tausche ich ganz sicher nicht gegen einen Beamer ein… soo scharf bin ich auf die Größe dann doch nicht das ich mich absichtlich verschlechternde von der Bildqualität etc…

      • Ist ja kein schlechteres Bild, eher ein anderes Bild.
        Heimkino gewinnt durch Größe enorm.
        Wenn du einmal Godzilla auf der vollen Breite und Höhe deiner Kellerwand gesehen hast, willst du nie wieder auf einen TV zurückwechseln.
        Selbst 77 Zoll wirken für mich mittlerweile eher wie 55 wenn ich einen sehe.

            • Was ist den das für ein seltsames Problem? Der Center kommt entweder ins Lowboard oder an die Wand…

              Den Kontext zum Center verstehe ich aber nach wie vor nicht?

          • Der Center kann mit TV-Setup nicht auf die Korrekte Position gebracht werden.
            Diese befindet sich ja genau auf Höhe des Fernsehers. Da dieser jedoch nicht akustisch transparent ist, muss er kompromissweise unter oder über den TV, was für gewöhnlich auch heißt, nicht auf Ohrhöhe.
            Die Illusion der Stimmen die aus dem Bild kommen, wie im Kino, verfliegt.
            Je größer der TV, desto größer die Diskrepanz zwischen optimaler Position und tatsächlicher Position.
            Das Lowboard ist eine denkbar schlechte Position.
            Ab 120 Zoll würde OLED auch für mich verlockend klingen, aber harmoniert mit Center nicht.

        • Nicht jeder findet die Bunker- und Kelleratmosphäre geil. Für mich war mein Beamer die schlechteste Entscheidung die ich jemals für ein Bildwiedergabegerät getroffen habe. Im Vergleich zwischen den 5000€ für Beamer und Leinwand, was nach 5 Tagen komplett Retoure ging, gewinnt der jetzige LG 83C1 OLED für 3200€ in jeder bildqualitätentscheidenten Hinsicht
          Wenn man zwischen „Gut“ und „Schlecht“ bewertet, dann gibt es kein „anders“, entweder ist es das eine oder das andere. Das einzige womit ein Beamer punktet ist die Größe der Bildausgabe, bei allen anderen bildlichen Qualitätsmerkmalen zieht er den kürzeren sowohl im dunkler als auch im heller Umgebung.

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