Samsung schickt OLED-Displays mit 90 Hz für Notebooks in die Massenproduktion

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Samsung produziert OLED-Displays mit 90 Hz für Laptops.
Samsung produziert OLED-Displays mit 90 Hz für Laptops.

OLED-Displays sind mittlerweile auch für Laptops im Kommen. Samsung schickt nun ein neues Panel mit 90 Hz in die Massenproduktion.

Während OLED-Bildschirme sich in Smartphones sehr flott ausgebreitet haben und auch im TV-Bereich immer beliebter werden, sieht es bei Monitoren und Notebook-Bildschirmen noch anders aus. Das liegt daran, dass die Anforderungen dort besonders hoch sind. So dominiert an Computern eben die Ansicht statischer Inhalte, was eine Herausforderung für die OLED-Displays ist.

Da kommt das Stichwort „Einbrennen“ zum Tragen: Werden statische Inhalte zu lange an derselben Bildposition angezeigt, können sie sich bei OLED-Displays einbrennen und hinterlassen ein permanentes Geisterbild. Mittlerweile kriegt man das Problem zunehmend in den Griff und mehr und mehr Monitore und Notebooks setzen auf OLED-Bildschirme. Samsung Display will da die nächste Runde einläuten: mit einem Pendant mit 90 Hz.

Samsung Display wirbt da auch damit, dass Bilder mit dem OLED-Panel mit 90 Hz mit weniger Blur / Verwischen dargestellt werden sollen, als bei einem LCD mit 120 Hz. Als erster Hersteller wird Asus die neuen Displays verwenden, und zwar in seinen neuen ZenBook und VivoBook Pro. Auch Gamer dürften nun aufhorchen, auch wenn sie vermutlich auf Monitore und Notebook-Displays mit OLED-Panels und 120 Hz hoffen.

Asus bietet bereits Notebooks mit OLED-Displays an.
Asus bietet bereits Notebooks mit OLED-Displays an.

Samsung Display beliefert bereits Partner wie Asus, Dell, HP, Lenovo und natürlich den Mutterkonzern Samsung Electronics mit OLED-Panels für Notebooks. Man hofft, da auch mit den 90-Hz-Modellen viele Kunden zu überzeugen. Allerdings sind die Verkaufspreise für OLED-Notebooks noch vergleichsweise hoch.

Preisverfall bei OLED-Notebooks setzt noch nicht ein

So sind OLED-TVs, insbesondere von LG, ja immer wieder in Angeboten zu bekommen und damit oft bessere Deals als vergleichbare LCD-Fernseher. Im Notebook-Segment aber auch bei Monitoren sieht es noch anders aus. Hier dürfte es also noch eine Weile dauern, bis OLED-Bildschirme sich über das Premium-Segment hinaus ausbreiten.

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