Samsung UE105S9W Timeless: 105 Zoll curved 4K Fernseher im 21:9 Format

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UE105S9W 105 Zoll Ultra HD Fenseher von Samsung
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Samsung präsentierte auf dem IFA Innovations Briefing sein neues Flaggschiff UE105S9W. Der neuste 4K Fernseher der Premium-S9 Serie hat ein 105 Zoll großes curved Display im 21:9 Kinoformat. Mit 5.120 x 2.160 Pixel übertrifft die Auflösung die geläufige Ultra HD Auflösung (3.840 x 2.160) um rund 3 Millionen Pixel.

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Es ist bereits jetzt klar, welches Modell die Besucher auf der IFA 2014 in den Samsung-Ausstellungsräumen begrüßen wird. Mit 99%iger Wahrscheinlichkeit wird der UE105S9W Fachbesuchern und Pressevertretern das erste „WOW“ entlocken. Ultra HD Fernseher mit über 100 Zoll Diagonale sind nicht neu, das 21:9 Kinoformat (Cinemascope) in dieser Größenordnung hingegen schon. Der UE105S9W garantiert damit Kinogenuss ohne störende schwarze Balken die über und unter dem Bild herausragen. Das curved Design lässt Bilder äußerst räumlich wirken, auch ohne 3D-Brille. Bildverzerrungen und Kontraständerungen bei der Veränderung des Blickwinkels sind mit werden mit dem gewölbten Display ebenfalls minimiert.

UE105S9W Originelles Design – beeindruckende Bildqualität

Der 105 Zoll Fernseher hat ein schlichtes, aber doch originelles Design. Wie bereits die S9-Modelle mit flachem Display scheint der Bildschirm in einem Rahmen „aufgehängt“ zu sein, was einem das Gefühl vermittelt, dass das Display schwebt. Der Standfuß ist ein langer Bogen und ist wie der Rahmen in einem Chrome-Metallic-Look gehalten. Zwei kleine Standfüße stützen das Pixelmonster nach hinten ab. Im unteren Teil des Rahmens ist auch das wuchtige Soundsystem mit 60 Watt Leistung untergebracht. Die Rückwand hat eine Holzoptik und hat neben einem Anschluss für die-One Connect-Box dem Stromanschluss und einem kleinen Bedienjoystik keine weiteren Anschlüsse.

Smart Touch Control und One Connect Box sind im Lieferumfang enthalten
Smart Touch Control und One Connect Box sind im Lieferumfang enthalten

Die Redaktion von areadvd.de war im ersten Sichttest vom der Bildqualität des UE105S9W begeistert. Das Bild wirkt plastisch und hat eine sehr gute Bildstabilität. Auch bei schnellen Bewegungen bleibt das Bild ruhig. Motion Plus trägt hierzu seinen Teil bei. Negative Effekte wie Pixelwölkchen am Bildrand sind zu verkraften. Die Farben wirken satt und realitätsnah und der Blickwinkel ist durch das gebogene Display extrem weit.

Die genauen technischen Eigenschaften des UE105S9W werden wohl im Vorfeld der IFA 2014 bekanntgegeben. Man kann aber davon ausgehen, dass alle aktuellen Standards wie HDMI 2.0, HEVC und HDCP 2.2 unterstützt werden. Dies lässt bereits die One-Connect-Anschlussbox vermuten. Auch Samsung-Technologien wie PurColor und Micro Dimming Ultimate werden sicherlich ebenfalls zum Einsatz kommen. Für die einfache Navigation durch die Samsung Smart Hub Bedienoberfläche steht die Smart Touch Control Fernbedienung bereit.

„Schnäppchen“ für 119.999 Euro

Wer sich den UE105S9W leisten möchte, braucht nicht nur genug Platz in der Wohnung, sondern auch ausreichend Geld auf dem Konto. Der UE105S9W wird für jeden Kunden speziell angefertigt und ist ab dieser Woche für 119.999 Euro bei ausgewählten Fachhändlern bestellbar.

Samsung UE105S9W Timeless: 105 Zoll curved 4K Fernseher im 21:9 Format
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3 KOMMENTARE

  1. Zu allererst Gratulation zu dieser tollen und sehr übersichtlichen Website! Ich habe sie erst kürzlich entdeckt und werde in Zukunft sicher regelmäßig hier vorbeischauen.

    Das Thema 21:9-UHDTV interessiert mich besonders. Ich sehe hier eine Möglichkeit für die Branche, neben dem beinharten Preiskampf im herkömmlichen 16:9-UHD-Segment, eine Premium-Heimkino-Schiene mit höheren Gewinnmargen zu etablieren. Bis jetzt gibt es zwar nur sehr wenige und noch sündteure Geräte bzw. Prototypen, aber das ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ähnliche Geräte auch für eine größere Zielgruppe erschwinglich werden.

    Damit das 21:9-Format eine Chance hat, wäre es aus meiner Sicht notwendig, die Bestimmungen für DVB-Broadcasting in Hinblick auf ein optional anamorphes UHD-Signal für Filme in Cinemascope zu ergänzen, d.h. ein optionales Pixelseitenverhältnis von 1,33:1 im Rahmen der UHD-DVB Spezifikationen zu definieren. Für 16:9 UHDTVs mit integriertem Tuner oder UHD-DVB-Settop-Boxen sollte es technisch keine große Herausforderung sein, ein anamorphes Signal mit 3840×2160 Pixeln vertikal auf korrekte Proportionen zu stauchen und als Letterbox-Signal wiederzugeben. Auf einem 21:9-UHDTV mit 5120×2160 Pixeln hingegen, müsste das anamorphe Bild nur horizontal auf volle Breite gestreckt werden; auch das sollte keine große Hürde sein. Der Vorteil wäre, dass die volle Auflösung des UHD-Übertragungsstandards für die Bildinformation – ohne schwarzer Balken – genützt werden könnte, wobei natürlich in erster Linie 21:9-UHDTVs von der höheren Bildauflösung profitieren würden.

    Was ein Blu-Ray Nachfolgeformat betrifft, so könnte bei Cinemascope-Filmen sowohl die oben beschriebene anamorphe Speicherung mit 3840×2160 Pixeln als auch – im Idealfall – die native Zuspielung in 5120×2160 eine Option sein, wenn dies im Nachfolgeformat entsprechend definiert werden würde. Hinsichtlich der Kompatibilität zu 16:9-UHDTVs sollte auch hier in beiden Fällen das Abwärts-Skalieren auf ein Letterbox-Signal (durch eine entsprechende Einstellung im Player-Bildmenü) vor der Ausgabe über die HDMI 2.0 Schnittstelle möglich sein. Somit müsste nur eine Version eine Films auf Datenträger veröffentlicht werden und könnte sowohl auf 16:9- als auch auf 21:9-UHDTVs in der jeweils bestmöglichen Auflösung gesehen werden. Wenn Cinemascope-Filme vermehrt in 5120×2160 vorliegen würden, wäre die – gegenüber den rund 3840×1620 „aktiven“ Pixeln auf einem 16:9-UHDTV – nochmals deutlich gesteigerte Auflösung wohl ein gutes Verkaufsargument für 21:9-UHDTVs im Heimkino-Bereich.

    • Hallo Alexander,

      vielen Dank für das Lob und deine sehr interessante Ausführung. Das Thema 21:9 hat in der Vergangenheit im Heimkino-Bereich sicherlich nicht die Aufmerksamkeit bekommen die es verdient hätte. Ich hoffe nur, dass die neuen 21:9 Screens von Samsung und Toshiba (Toshiba Ultra Wide 5K Fernseher) nicht nur zum Kräftemessen genutzt werden, sondern, dass 21:9 auch weiter verfolgt wird. Hier müsste aber bereits an der Basis gearbeitet werden. Wie du bereits geschrieben hast, müsste neben den Bestimmungen für DVB-Übertragungen auch die Spezifikationen des UltraHD Standards aktualisiert werden.

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