Sonos Beam: Soundbar mit Amazon Alexa – außerdem Kooperation mit Ikea für „Symfonisk“

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Sonos Beam Soundbar mit Amazon Alexa Sprachassistent
Sonos Beam Soundbar mit Amazon Alexa Sprachassistent

Sonos hat mit der Beam eine neue Soundbar vorgestellt. Allerdings kann die Soundbar deutlich mehr, als nur Filme und Serien untermalen. So unterstützt die Beam nämlich die Sprachsteuerung Amazon Alexa. Zudem ist der Lautsprecher auch noch zu Apples brandneuem AirPlay 2 kompatibel.


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Anwender haben bei der Bedienung viel Flexibilität. Denn neben der Sprachsteuerung über Amazon Alexa kann die Sonos Beam auch via App oder über einige Touch-Bedienfelder direkt am Gerät gesteuert werden. Damit Amazon Alexa korrekt arbeitet, verbaut Sonos in der Beam fünf Fernfeld-Mikrofone. Letztere lassen sich auf Wunsch aber auch deaktivieren. Die Sonos Beam ist 65 cm lang und damit auch für kompakte Heimkinos geeignet.

Ist der jeweilige TV kompatibel, lässt er sich über den Sonos Beam via Alexa sogar direkt ein- und ausschalten. Auch Kommandos wie „Alexa, schalte den Ton auf stumm“ sollen dann funktionieren. Damit alles mit der Audioübertragung reibungslos läuft, sollten Käufer die Sonos Beam an einen Eingang mit HDMI ARC (Audio Return Channel) am Fernseher anschließen. Das sorgt für die optimiale Synchronisierung von Bild und Ton. Damit die Sonos Beam auch im vollen Umfang mit dem TV kommunizieren kann, muss jener CEC unterstützen. Das ist allerdings im Grunde seit Jahren bei so gut wie allen Fernsehern der Fall. Auch ein Ethernet-Anschluss ist an der Sonos Beam vorhanden.

Sonos Beam
Sonos Beam mit Amazon Alexa und Apple AirPlay 2

Wer die Sonos Beam wiederum über den mitgelieferten Adapter via Optical an den Fernseher hängt, muss leider auf die Steuerung des TVs via Amazon Alexa verzichten. Dabei gibt Sonos zu Protokoll, dass auch mehrere Sonos Beam über die hauseigene App bzw. Apple AirPlay 2 als Multiroom-Lautsprecher verwendbar sind. Zudem kann man die Sonos Beam etwa mit zwei Sonos One zu einem Surround-System kombinieren. Die Steuerung der Soundbar ist übrigens auch über kompatible Drittanbieter-Apps wie Spotify, Audible, Pandora und Tidal möglich.

Sonos Beam erscheint am 17. Juli 2018 zum Preis von 449 Euro

In Deutschland erscheint die Soundbar Sonos Beam am 17. Juli 2018. Der Preis liegt bei 449 Euro, was angesichts der Features durchaus günstig erscheint. Als Farbvarianten stehen Schwarz und Weiß mit einem matten Finish zur Verfügung. Die Vorbestellung ist bereits direkt über Sonos möglich.

Sonos Beam
Sonos Beam kann auch mit Multiroom-Funktionen aufwarten

Zu beachten ist, dass Apple AirPlay 2 über ein Software-Update im Juli, also voraussichtlich passend zur Veröffentlichung, für die Sonos Beam nachgereicht wird. Auch der Sonos One, die Playbase sowie die zweite Generation des Play:5 erhalten zeitgleich entsprechende Aktualisierungen.

Sonos Partnerschaft mit Ikea trägt ebenfalls Früchte: Symfonisk

Zusätzlich zur Sonos Beam zeigte Sonos auch noch in Kooperation mit Ikea Bilder eines anderen Prototypen: Symfonisk. Ende 2017 hatten wir ja bereits über die Partnerschaft berichtet. Der Symfonisk soll unter Ikeas Banner erscheinen, aber wohl kompatibel zur App und den anderen Produkten von Sonos sein. Auch die Vernetzung mit Ikeas weiterem Smart-Home-Bereich (Trådfris) sei vorgesehen.

Ikea Symfonisk
Ikea Symfonisk: Neue Früchte der Kooperation mit Sonos

Ikea plant für die Symfonisk günstige Preise ein, welche man aber aktuell noch nicht konkretisieren will. Das wundert auch nicht unbedingt, denn am Markt sollen die smarten drahtlosen Lautsprecher erst ab Sommer 2019 zu haben sein. Entsprechend sollte man auch damit rechnen, dass sich das Design bis dahin noch ändern könnte.

Ikea Symfonisk
Ikea Symfonisk soll ein günstiger Einstieg in den Bereich der Smart Speaker werden

Auch die die genaue Verknüpfung mit anderen Produkten von Sonos dann verlaufen soll, bleibt abzuwarten. Schließlich dürfte sich Sonos nicht die eigene Marke kaputtmachen wollen. Sehr interessant bleibt die Kooperation mit Ikea aber allemal.

Sonos Beam: Soundbar mit Amazon Alexa – außerdem Kooperation mit Ikea für „Symfonisk“
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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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