Sonos könnte an einem eigenen „Home Theater OS“ werkeln

Sonos soll sich aus seiner Komfortzone wagen. Angeblich arbeite der Hersteller von Multiroom-Lösungen an einem eigenen Home Theater OS.


So geben Stellenanzeigen des Herstellers darüber Aufschluss, dass Sonos derzeit vermehrt nach neuen Mitarbeitern sucht, die Erfahrungen mit Smart-TV-Software haben. Offenbar ist der Plan eben, ein eigenes Betriebssystem für Fernsehgeräte und womöglich Mediaplayer vorzustellen. Allerdings ist jener Markt heiß umkämpft. Der CEO von Roku etwa prophezeite bereits, dass es am Ende nur Platz für 2 bis 3 Anbieter geben werde.

Sonos könnte dabei natürlich loyale Kunden des Unternehmens überzeugen wollen: Die könnten dann sicherlich einen TV oder Mediaplayer mit Software von Sonos direkt mit ihren Multiroom-Lautsprechern verbinden – beispielsweise der Sonos Arc. Möglicherweise wäre dann sogar ein Arbeiten der TV-Lautsprecher im Tandem mit anderen Speakern möglich, ähnlich Samsungs Q Symphony. Generell soll Sonos schon seit Jahren nach Chancen gesucht haben, um im Streaming-Markt eine größere Rolle zu spielen.

Sonos Arc Schwarz Lifestyle
Die Sonos Arc ersetzt die Playbar und Playbase

Aktuell sind die Meldungen um ein Home Theater OS von Sonos aber nur Gerüchte. Der Hersteller selbst enthält sich eines Kommentars. In seinen Stellenanzeigen sucht der Hersteller jedenfalls nach neuen Kollegen, die unter anderem Erfahrungen mit Android bzw. Android TV mitbringen sollen. Sonos Chief Innovation Office, Nick Millington, gab bei LinkedIn auch schon direkt an, an einem „neuen Heimkino-Projekt“ zu arbeiten.

Sonos: Soundbars als Mediaplayer?

Vielleicht geht Sonos auch einen ähnlichen Weg wie Roku oder Amazon. Beide Unternehmen bieten Partnern die Möglichkeit, Soundbars zu entwickeln, die dann jeweils direkt Roku OS bzw. Fire OS als Betriebssystem verwenden. Diese Soundbars können dann eine Doppelfunktion erfüllen und auch als Mediaplayer herhalten. Bisher sind derlei Hybrid-Lösungen auf dem Markt aber eher eine Nische. Aktuell können wir also letzten Endes nur abwarten und uns überraschen lassen.

QuelleProtocol
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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2 Kommentare

  1. Hihi, also beim obigen Bild würde mich das schon stören , wenn da Gläser und Pflanzenblätter das TV Bild verdecken würden :)) . Generell kann ich mich mit diesen Soundbars nicht anfreunden – wenn das Ding da angebracht ist – wo soll dann der AV Receiver, Platterspieler, Blu Ray player , Set-Top Box etc alles hin?
    Denn Center LS kann ich schön in das Regal einpassen (vom Lowboard natürlich)…alles andere ggf obendrauf….auch wegen der Wärme…Plattenspieler geht ned anders…
    Eine Soundbar ….komisch ….passt iwie nirgend so recht hin….für mich zumindest….naja…denke vllt zu komplex :))
    Bei dem zweiten Bild – die Kabel zum TV gehen hinter der Soundbar UP , oder wie? Wo wäre bei einem Samsung TV die Connectionbox? Hmhm…
    Hab das mal für einen Kunden für seine B&O Anlage so gemacht…die Leitungen zum Gerät…zum LS etc alles UP…das war vllt ein Mist :))…bzw umständlich….

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