Sony PlayStation 5: 8K, 20 GByte RAM und verbessertes VR sind möglich

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Gaming Teaser
Die Sony PS5 könnte 20 GByte RAM mitbringen
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Die Sony PlayStation 5 ist unausweichlich: Könnte die neue Konsole vielleicht sogar bereits rund um die E3 2019 angekündigt werden? Derzeit kursieren jedenfalls wieder einige Gerüchte um die Next-Generation-Plattform aus dem Hause Sony.


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Während Microsoft mit Anaconda und Lockhart wohl gleich zwei neue Xbox-Varianten plant, welche die Xbox One S und Xbox One X beerben sollen, rechnet man bisher aus dem Hause Sony mit nur einer Konsole. Microsoft möchte dabei seine leistungsschwächere, neue Xbox wohl auch mit einem Fokus auf Streaming versehen. Da könnte etwa das Game-Streaming-Angebot Project xCloud ins Spiel kommen. Zusätzlich wird die nächste Konsolengeneration aber auch mit Google Stadia konkurrieren.

Ob letzteres ein Erfolg wird oder sich am Ende in die lange Reihe zunächst groß beworbener und dann sang- und klanglos wieder eingestellter Google-Dienste einreihen wird, muss uns aber noch die Zeit zeigen. Aktuell wissen wir noch zu wenig über Google Stadia, um sicher über Erfolg oder Misserfolg spekulieren zu können. Dass Sony wiederum mit der PlayStation 5 ein heißes Eisen im Feuer hat, ist klar. Schließlich ist die PS4 unangefochtener Marktführer im Konsolensegment.

Nun heißt es, die PS5 könnte eventuell bis zu 20 GByte GDDR6-RAM plus weitere 4 GByte DDR4-RAM nur für das Betriebssystem beinhalten. Das wären eventuell mehr als bei der nächsten Xbox, der man aktuell 16 GByte GDDR6-RAM nachsagt. Auch 8K-Unterstützung ist im Gespräch, so munkelt man. Ob das aber in der Praxis sinnvoll wäre, darüber kann man sich streiten. Viele Spieler würden sich sicherlich mehr über natives 4K mit 60 fps freuen, als über 8K. Denn letzteres ist aktuell noch eine Nische und wird es wohl auch die nächsten Jahre bleiben. So haben auch wir uns für 4K-Gaming mit 60 fps stark gemacht.

Sony PlayStation 5 eventuell mit 14,2 Teraflop Leistung

Dank einer GPU der Reihe AMD Navi sowie einem Acht-Kern-Prozessor der Reihe AMD Zen2, könnte die PS5 auf 14,2 TFLOPS an Leistung kommen. Das wären sogar deutlich mehr, als die von Google für die virtuellen Stadia-Rechner ausgewiesenen 10,7 TFLOPS. Sony soll bei der Leistung hoch hinaus wollen, um nicht nur Raytracing, sondern auch eine verbesserte VR-Erfahrung zu ermöglichen. Allerdings sind das aktuell natürlich alles noch Gerüchte.

So lautet die entscheidende Frage, ob eine derartige Konsole zu einem vernünftigen Preis realisierbar wäre. Da sammelte Sony nämlich anno dazumal bei der PS3 schlechte Erfahrungen: Die Spielekonsole erschien zu einem Launchpreis von 599 Euro und verkaufte sich anfangs mehr schlecht als recht. Erst einige Revisionen und Preissenkungen verhalfen der Konsole zu mehr Absatz. Daher besann man sich für die PS4 auf eine andere Strategie und veröffentlichte sie direkt für 399 Euro – eine magische Preisgrenze im Konsolenmarkt.

Frühestens dürfte die Sony PlayStation 5 2020 erscheinen. Für das nächste Jahr ist eventuell auch mit den neuen Xbox zu rechnen. Vielleicht warten sowohl Sony als auch Microsoft aber auch noch bis 2021.

Sony PlayStation 5: 8K, 20 GByte RAM und verbessertes VR sind möglich
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QUELLEBeyond3D
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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

6 KOMMENTARE

  1. Verbessertes VR fängt dann wohl zuerst mit einer Steigerung der Pixel-Auflösung in den PSVR-Brillen an…

    8K mag vielleicht für große Projektionsbilder sinnvoll sein, auf nem klassischen Fachbildschirm werden die meisten das „noch“ mehr an Auflösung mit der Lupe suchen müssen.

    • Hast recht, ich habs mal umformuliert :-). Microsoft will auf der E3 laut eigenen Aussagen was „Großes“ machen, mal sehen, was da ansteht :-).

  2. 8K Support wäre für Supersampling und neuer PSVR zu begrüßen. Dazu passen auch Spekulationen zur 120hz/240hz Bildwiederholrate.

    4k 60 FPS, je nachdem.
    1080p/ 60Fps empfinde ich bei Uncharted 4 (+Nathan Drake Collection)als Atmosphärische Abwertung. Da macht der gewollte „Film-Look“ einfach mehr „Feeling“. Glücklicherweise konnte man The Last Of Us Remastered mit 30Fps spielen. Andernfalls wäre die Stimmung flöten gegangen.

    Crytek hat eine Raytraycing Demo mit niedriger Texturauflösung auf einer AMD Vega 56 zum laufen gebracht. Somit könnte es eingeschränkten Support für die PS5 geben.
    Sony sucht anscheinend auch nach Entwicklern, die sich mit dem Thema befassen sollen.

    • An deiner Stelle würde ich einen PC kaufen. Dann kannst du immer auf 24p stellen und dieses unglaublich cineastische Feeling geniessen. Und zwar bei jedem Spiel… 😉

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