Cruella auf 4K Blu-ray im Test: nicht so bunt wie gedacht

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Disneys Cruella als Live-Action-Verfilmung auf 4K Blu-ray im Test
Disneys Cruella als Live-Action-Verfilmung auf 4K Blu-ray im Test

Inhalt (75%)

1961 inszenierte Wolfgang Reitherman mit 101 Dalmatiner den 17. abendfüllenden Spielfilm von Walt Disney und bediente sich dafür einer Romanvorlage, die einige Jahre zuvor erschien. Die Geschichte der beiden Dalmatiner Pongo und Perdita, die vor der ruchlosen Modedesignerin Cruella de Vil fliehen, die aus ihrem gepunkteten Fell einen Mantel machen möchte, rührte zahllose Generationen zu Tränen. 35 Jahre später gab’s dann ein Realfilm-Remake des Stoffes, in dem Glenn Close herrlich böse die Cruella gab, während man sich sehr nahe am Originalstoff hielt.

Nun, weitere 25 Jahre danach rebootet man das Ganze, bzw. schickt eine Art Prequel an den Start. Als Cruella darf nun Emma Stone ran und zeigen, dass auch in ihr eine herrlich durchtriebene Modedesignerin steckt – und das nun auch im Heimkino. Die Veröffentlichung auf Silberscheibe ist vor allem deshalb zu begrüßen, weil man sich sogar zu einer UHD-Blu-ray hat durchringen lassen. Und das an Highlights wahrlich nicht reiche Heimkinojahr 2021 bekommt mit Cruella tatsächlich einen veritablen Hit – jedenfalls, wenn man sich den Film unter bestimmten Gesichtspunkten anschaut. Doch dazu später mehr.

Estella macht große Augen, als sie bei der Baronin eingestellt wird.

Bereits die erste Viertelstunde ist derart temporeich, dass sie wie im Flug vorbeigeht. Das liegt nicht nur an der flotten Inszenierung, sondern auch (und vor allem) am opulenten Set-Design und der jungen Tipper Seifert-Cleveland, die Estella als kleines Mädchen spielt. Fast schade, dass nach einer Viertelstunde Emma Stone übernimmt. Wobei: auch nicht wirklich. Denn deren Performance ist wieder einmal oscarverdächtig. Wenn Sie nach 50 Minuten den Wandel zu Cruella vollzieht, sieht man Ihr den Spaß an der Übertreibung in jeder Sekunde an. Wenn Sie von netter Graumäusigkeit auf Dominator wechselt, ist das wirklich herrlich. Spätestens wenn sie zu Blondies One Way or Another auf einem Roller einen Burnout in die überraschte Menge dreht, verziert mit einem Gesichts-Tattoo, das den Schriftzug „Future“, hat man das Gefühl, Vivienne Westwood hätte gerade ihre genialste Guerilla-Aktion gefahren.

Ebenso großartig wie Stone ist aber auch die andere Emma, die Thompson. Was sie in ihrer Rolle als Baroness an Überheblichkeit, Geringschätzigkeit und Arroganz an den Tag legt, dürfte der eigentlich höchst charmanten und liebenswerten Schauspielerin einen Höllenspaß gemacht haben. Dermaßen extrovertiert hat man sie lange nicht gesehen. Und ebenso viel Spaß macht es dem Zuschauer, ihr dabei zuzuschauen – beispielsweise, wenn sie aus reiner Freude ein paar ihrer Angestellten mit einem Elektro-Taser traktiert. Die beiden Emmas gehen aufgrund ihres tollen Schauspiels glücklicherweise in all dem Pomp und Bombast der Ausstattung nicht unter und tragen den Film locker über die stattliche Laufzeit von 133 Minuten. Und weil zwei tolle Schauspielleistungen noch nicht reichen, gibt’s noch Nebenfiguren, die wirklich klasse funktionieren. Beispielsweise Jamie Demetriou in der Rolle des Geschäftsführers des Liberty Department Stores. Aber auch in Joel Fry und Paul Walter Hauser hat man ein toll aufspielendes Diebe-Duo gefunden. Selbst wenn die Figuren Horace und Jasper komplett anders angelegt sind als in der Animationsvorlage.

Die Baronin ist es gewohnt, sich feiern zu lassen

Dazu liest sich der Soundtrack zum Film wie ein Who is Who der 70er. Über 30 Klassiker verwöhnen das Ohr. Von Supertramps Bloody Well Right über Stones‘ Sympathy for the Devil bis hin zu Iggy Pops I Wanna be Your Dog. Und immer wird das treffend zur Szene, bzw. dem Inhalt gesetzt. Manchmal derart plakativ, dass es schon ein bisschen „drüber“ wirkt. Diese übermäßige Anreicherung von bekannten Songs wird nicht wenigen Zuschauern zu viel des Guten sein, während andere sie als Tempomacher begrüßen dürften. Doch der inflationäre Nutzen von Filmmusik ist nicht das größte Problem des Films. Womit wir beim eingangs erwähnten „dazu später mehr“ wären.

Denn ein noch größeres Problem hat Cruella an anderer Stelle: Er funktioniert so richtig nur als eigenständiges Werk, nicht als Prequel zu 101 Dalmatiner oder dessen Realverfilmung mit Glenn Close. Die gepunkteten Hunde beispielsweise hätte es überhaupt nicht gebraucht. Überdies trifft Regisseur Gillespie oftmals den Ton nicht richtig. Abgesehen von der oft düsteren Atmosphäre wird hier ständig von Tod und Mord gesprochen, was mitunter in ziemlich schockierenden Bildern umgesetzt oder angedeutet wird. Die Skrupellosigkeit der Figuren, die sie einerseits zwar interessant macht, bietet gerade für jüngere Zuschauer bald keinerlei Identifikationsmöglichkeit mehr – oder, noch schlimmer: eine zweifelhafte Identifikation. Umso ärgerlicher, dass die FSK falsch geurteilt hat und den Film ab sechs Jahren freigab. Das ist, mit Verlaub, ein ordentlicher Griff ins Klo. Selbst in den USA hatte Cruella ein PG-13-Rating – und dort geht man mit Gewaltdarstellungen und Brutalität oft weniger zimperlich um.

Die berühmten Hunde sind in „Cruella“ nur Staffage

Dass das Drehbuch den Figuren insgesamt (und trotz stattlicher Laufzeit) zu wenig Tiefe gibt, ist ein weiterer Fakt. Cruella stellt Optik und Stil über Substanz – ganz unabhängig davon, dass die Optik wirklich grandios ist. Ein mögliches Sequel könnte sicherlich noch weiter ergründen, warum aus Estella die böse Cruella werden konnte, aber dieser Film hier liefert dafür zu wenig nachvollziehbare Gründe. Während man das gegenüber der Baroness noch versteht, bleibt völlig unerklärt, warum sie sich auch gegenüber Jasper und Horace von einer Sekunde zur nächsten eiskalt, abweisend und arrogant verhält. Das passt, wie die beiden richtig feststellen, so gar nicht zu dem Mädchen, das sie zehn Jahre zuvor am Brunnen aufgelesen hatten. Und der Film erklärt auch nur äußerst lapidar, warum sich die beiden Diebe dennoch weiter in Cruellas Dienst stellen, obwohl sie sich so schlecht behandelt fühlen. Das Dumme daran: Schielt man auf den Original-Animationsfilm, so ist Cruella trotz ihrer schlussendlichen Überheblichkeit immer noch nicht böse genug, um als jüngere Version jener Dame durchzugehen, die dereinst unbedingt einen Mantel aus Hundefellen anfertigen will. Wie gesagt: In puncto Tonalität ist das bisweilen unglücklich.

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Bildqualität (80%)

Cruella wurde, komplett digital gefilmt. Hierfür kamen ARRI Alexa 65 und Alexa Minis zum Einsatz. Das Ganze ging über ein 4K DI einen nativen 4K-Weg. Hinzu kam ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie HDR10 als Kontrastdynamik. Im laufenden Bild sind die Unterschiede zur Blu-ray allerdings gering. Weder offeriert die UHD-BD eine herausragende Bildhelligkeit, noch kann sie sich im Grading deutlich absetzen. Hautfarben wirken einen Hauch kräftiger gebräunt, während neutrale Oberflächen etwas weniger grünlich, dafür etwas rötlicher erscheinen. Rottöne (Lippenstift oder Nagellack sowie das tolle rote Kleid bei 57’00) kommen dank des erweiterten Farbraums noch etwas satter rüber und die Spitzlichter während der Blitze beim Besuch der jungen Estelle und ihrer Mutter bei der Baronin sind etwas eindrucksvoller.

Der Film ist bunt, die UHD Blu-ray hätte das kontrastreicher darstellen dürfen

Nichts von all dem erzeugt allerdings einen „Wow-Effekt“. Zumal der Kontrastumfang auch bei der UHD-BD bewusst reduziert bleibt und die 60er/70er authentisch reduziert wirken lässt. Wer jetzt aufgrund des 4K-DIs auf mehr Auflösung spekulierte, der wird sich ebenfalls etwas enttäuscht sehen. Schon die BD war in Close-ups wirklich knackig. Hier kann die UHD-BD abseits vom besseren Encoding, das für (noch) weniger Artefakte rund um Objekte sorgt, nicht viel mehr offerieren. Kleinere Fältchen wirken noch eine Spur feiner und besser dargestellt, während die BD bei Nase-auf-dem-Display-Abstand dann im direkten Vergleich etwas wachsig-digital wirkt. Aber das sind Nuancen, die man wirklich nur auf handbreite Sichtabstand wahrnehmen kann. Schade, dass vor allem die Kontraste so zurückgenommen sind, dass es eine HDR-Dynamik eigentlich gar nicht gebraucht hätte, weil sie kaum Möglichkeit zur Entfaltung hat.

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Tonqualität (70%)

Disney-typisch kommen Blu-ray und UHD Blu-ray mit altbekannten Tonspuren: Die BD bekommt einen DTS HD-Master-Sound fürs Englische und Dolby Digital Plus – beide in 7.1. Zunächst die gute Nachricht: In der Sounddarstellung (ausgenommen die Dialoge) klingen deutscher und englischer Ton absolut vergleichbar. Der Originalton kann seinen verlustfreien Datentransfer nicht zu seinen Gunsten ausspielen. Was auch daran liegt, dass echte Dynamik hier eher Mangelware ist. Tatsächlich sind bis auf wenige Ausnahmen lediglich die Songs des lebhaften Soundtracks überhaupt in der Lage, für etwas Pfund zu sorgen.

Ansonsten konzentriert sich das Geschehen auf die authentische Darstellung der Umgebungsgeräusche und die Dialoge. Die klingen in der deutschen Fassung zwar ein wenig dünner als im Original, sind aber gut verständlich und durchaus angenehm zu hören. Gewöhnen muss man sich daran, dass Emma Stone hier ausnahmsweise nicht von Anja Stadlober, sondern von Friederike Walke eingesprochen wurde. Hat man das verkraftet, sind die Stimmen gut eingebettet, aber eben etwas weniger voluminös als im Original. Ohnehin ist es jedem mit halbwegs guten Englischkenntnissen empfohlen, den Film mit der Original-Tonspur zu hören. Es ist einfach zu köstlich, wenn Emma Stone auf geschwollenes und aristokratisches Britisch-Englisch macht. Das bekommt keine Synchro in dieser Form hin. Cruella bleibt indes durchweg durchschnittlich, was Räumlichkeit, Auflösung und Dynamik angeht.

Beim Sound geht’s nicht so spektakulär zu wie auf dem Laufsteg von Cruella

Gegenüber der Blu-ray tut sich bei der UHD-BD in Sachen Ton etwas. Typisch für Disney hat man die englische Sprachfassung auf der 4K-Scheibe mit Atmos kodiert, während die deutsche Synchro identisch bei DD+ verharrt. Jetzt ist Cruella nicht wirklich ein Film, der von einer 3D-Sound-Kodierung profitiert, bzw. überhaupt Anlass dafür gibt. Und so passiert lange Zeit nur eines auf den Höhen-Speakern: Sie addieren die Filmmusik beständig und bei jedem Song von oben hinzu. Wenige echte Geräuscheffekte gesellen sich dazu – wie bspw. das Trällern der Polizeipfeife nach rund 12 Minuten. Hier und da wird mal ein Vocal eines Gesangs isolierter für die Höhenspeaker abgelegt und in der Kreativwerkstatt der Baronin hallen die Dialoge etwas von Decke und Wänden wider. Auf der regulären Ebene kommt der Tiefbass etwas stärker zur Geltung, was man gut bei Queens Stone Cold Crazy hören kann. Und dann, nach 62’45 gibt’s doch noch einen echten 3D-Soundeffekt, wenn die Motten aus dem Tresor über die Gäste der Baroness hinweg fliegen.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 7.1 (70%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (10%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Insgesamt sechs Featurettes finden sich im Bonusmaterial von Cruella – neben ein paar entfernten Szenen und Outtakes. Eins der Featurettes kümmert sich um die beiden Hauptdarstellerinnen, die hier ausgiebig zu Wort kommen und erzählen dürfen, was sie an ihren Rollen gereizt hat. Ebenfalls kümmert man sich um Horace und Jasper sowie um den Mode-Aspekt in „Cruella-Coutur“. Dass die Kostümdesignerin Jenny Beavan hier absolut Fantastisches geleistet hat, sieht man jeder Minute dieses Hintergrundberichts an. Zwei weitere Featurettes kümmern sich um das Setdesign und den Vergleich zum Zeichentrickfilm. Und natürlich gibt’s noch ein kleines Making-of des Hundetrainings.

Gesamtbewertung Cruella  (75%)

Cruella ist ein höchst unterhaltsamer und wirklich famos gespielter Film, dessen Ausstattung unbedingt oscarnominiert gehört. Als Prequel im Kanon des Animationsfilms von 1961 funktioniert er allerdings nur leidlich gut. Wer das außen vor lässt, kann 130 Minuten Spaß haben. Wer aber auf die filmhistorische Entwicklung der Figur gesetzt hatte, muss zwangsläufig etwas enttäuscht werden.

Die UHD Blu-ray zeigt sich etwas farbkräftiger und dynamischer als die Blu-ray, ohne sich aber großartig absetzen zu können. Der deutsche DD+-Ton geht akustisch in Ordnung – zumal das englische Original nicht wirklich besser klingt.

Cruella 4K UHD [Blu-ray]
Preis: 24,90 €
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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 19.08.2021 Review am: 12.09.2021
Erscheinungsjahr Film: 2021 Laufzeit: 134 Minuten
Filmstudio: Disney FSK: ab 6 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Cruella Trailer:

3 KOMMENTARE

  1. „Als Prequel im Kanon des Animationsfilms von 1961 funktioniert er allerdings nur leidlich gut. Wer das außen vor lässt, kann 130 Minuten Spaß haben. Wer aber auf die filmhistorische Entwicklung der Figur gesetzt hatte, muss zwangsläufig etwas enttäuscht werden.“

    So viel ich weiß, ist da eine Fortsetzung geplant, die dann eine alternative Version von 101 Dalmatians von der anderen Seite der Medaille sein könnte, ähnlich wie das bei Maleficent (2014) und Sleeping Beauty (1959) der Fall war. Darauf hätte ich wirklich extrem Bock.

  2. „Gesamtbewertung Cruella (75%)

    Jungle Book verrät glücklicherweise nicht den Zeichentrickfilm von 1967 und schafft es dennoch, eine neue Generation mit der warmherzigen und tiefgründigen Geschichte zu begeistern. Viel mehr hätte man sich von Favreaus Remake nicht wünschen können. Dazu sind die Tier-CGIs wirklich hervorragend gelungen und bereiteten den Weg für den drei Jahre später realisierten König der Löwen. Technisch kann die UHD mit etwas mehr Kontrast, den besseren Spitzlichtern und vor allem der besseren Durchzeichnung auf hellen Oberflächen dienen. Dazu gesellt sich ein munterer Atmos-Sound für Fans des O-Tons.“

    Jetzt bin ich aber echt verwirrt. Sollte das nicht ein Cruella Review sein? 😉 😀

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