Godzilla vs. Kong auf 4K Blu-ray im Test: Dolby Atmos-Referenz!

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Gozilla vs. Kong 4K Blu-ray im Test: Dolby Atmos-Sound auf Referenzniveau!
Gozilla vs. Kong 4K Blu-ray im Test: Dolby Atmos-Sound auf Referenzniveau!

Inhalt (65%)

014, 2017, 2019 und 2021 – das sind die Eckdaten des MonsterVerse, das vor sieben Jahren mit Gareth Edwards großartigem Godzilla begann. Zunächst war das Reboot der Riesenechse gar nicht als Beginn eines neuen Universums erdacht, ging dann aber genau diesen Weg, nachdem der damalige Legendary-Entertainment-CEO, Thomas Tull, davon träumte, das Ganze irgendwann in Godzilla vs. Kong gipfeln zu lassen. Über den Umweg von Kong: Skull Island und Godzilla: King of the Monsters geht sein Wunsch nun in Erfüllung und erstmals seit 1962 (Die Rückkehr des King Kong) treffen die beiden Giganten wieder aufeinander.

Als Regisseur verpflichtete man den vor allem im Horrorfach beheimateten Adam Wingard, der mit You’re Next ein echtes Genre-Highlight fabriziert hatte. Es zeugt durchaus von Mut, einem jungen Filmemacher, ein Budget von (geschätzt) 150-200 Mio. Dollar an die Hand zu geben, um zwei der bekanntesten Filmmonster aller Zeiten aufeinander loszulassen. Doch der Erfolg gab den Produzenten Recht. Zwar verschob sich im Zeitraum der Covid-19-Pandemie die Kinoauswertung immer weiter, doch erstaunlicherweise spielte der Monster-Clash trotz beschränkter Kinozugänge und des parallelen Starts über eine Streaming-Plattform bisher knapp 500 Mio. Dollar ein. Damit ist er lange Zeit der erfolgreichste Film, der zu Zeiten von Covid-19 im Kino starten konnte.

Die junge Jia kann mit Kong kommunizieren

Und das hat natürlich seine Gründe … die allerdings nicht in der Tiefe der Figuren zu suchen sind. Während Edwards Godzilla tatsächlich in der Lage war, eine berührende Vater-Sohn-/Familien-Geschichte innerhalb des Bombasts zu erzählen, ging es mit den Charakteren daraufhin immer weiter den Weg allen Spektakelkinos. Die Figuren wurden austauschbar und dienten lediglich als Staffage zwischen den immer enger aufeinanderfolgenden Actionsequenzen. Besonders bei Godzilla: King of the Monsters war das bereits so. Und es ist noch mal schlimmer in Godzilla vs. Kong. Was schade ist, denn mit Alexander Skarsgård und Rebecca Hall hat man immerhin zwei gern gesehene Darsteller besetzt, die weitaus mehr können als mit staunendem (oder wahlweise entsetztem) Gesicht zu den Giganten aufzublicken. Die Chance, sie entsprechend gewichtiger in die Story zu integrieren, muss aber als misslungen gelten.

Auch das Trio aus Madison, Josh und Bernie trägt nicht dazu bei, mehr Charaktertiefe zu bieten. Ohnehin wirkt deren Sideplot ziemlich entbehrlich und vielleicht nur als Vorsatz dafür, dass Kyle Chandler seinen erneuten Auftritt im MonsterVerse bekommt. Übrigens der erste Schauspieler, der damit in zwei unterschiedlichen King-Kong-Filmen mitspielt. Seine Screentime ist hier allerdings erfreulicherweise kurz genug, um sich nicht schon wieder über dessen darstellerisches Unvermögen aufregen zu müssen. Tatsächlich ist das größte schauspielerische Highlight und der bewegendste emotionale Kniff die Verbindung zwischen Ilenes Adoptivtochter Jia und King Kong. Die taubstumme Ahnin der Iwi kommuniziert per Gebärdensprache mit dem Riesenaffen und sämtliche Szenen zwischen den beiden sorgen für mehr Gefühl als alle anderen Figuren summiert an Tiefe bieten.

Wenn er wütend ist, ist er RICHTIG wütend: Kong

Immerhin gibt’s erzählerisch eine ganz nette Idee, indem Wingard und das Autorenteam aus Borenstein/Pearson mal eben den ollen Jules Verne aus der Mottenkiste graben. Der Einfall mit der Hohlerde und die entsprechend spektakuläre Reise zu diesem fantastischen Punkt inmitten der Erde erinnert nicht von ungefähr an Vernes “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde”. Und es sorgt für einen kurzen Moment der Faszination in einem Film, der kaum eine Atempause zwischen den epischen Schlachten kennt. Wenn die Gruppe sich von Kong dorthin führen lässt, wo die Vorfahren des Riesenaffen ihren Ursprung haben, haben nicht nur die VFX-Künstler Spaß an ihrem Job, sondern auch der Zuschauer beim Genuss der tollen Bilder. Für einen Moment hat man den Zwist zwischen Kong und Godzilla fast vergessen und möchte eigentlich mehr Zeit in dieser urwüchsigen Umgebung verbringen.

Doch schnell, schnell geht es weiter zum nächsten Showdown, in dem die beiden Titanen final aufeinandertreffen. Dass Regisseur Wingard sich spürbar auf eine Seite schlägt, kann man ihm ankreiden. Objektiv erzählt ist der Fight definitiv nicht. Aber spektakulär. Und das ist ja letztlich das, was das Publikum sehen möchte. Und es ist das, was man offenbar nach gut einem Jahr weitgehender Abstinenz in den Kinos erleben wollte: Unterhaltung ohne große Kopfanstrengung. Abschalten vom Corona-Alltag und entführen lassen ins Reich der Gigantomanie.

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Bildqualität (90%)

Godzilla vs. Kong wurde hauptsächlich mit ARRIs größtem Pferd im Stahl aufgenommen, der Alexa 65. Wenige Szenen, in denen die ARRI Alexa Mini zum Einsatz kam, ergänzten das Material. Entsprechend wurde hauptsächlich in einer Auflösung von 6.5K gedreht, während die ergänzenden Szenen mit der Mini bei 3.4K geschossen wurden. Von diesem kombinierten Ausgangsmaterial gab’s ein 4K-DI, sodass man die Ultra-HD-Blu-ray getrost als native 4K-Scheibe bezeichnen kann. Warner legte noch HDR10+ und Dolby Vision als dynamische HDR-Formate auf das (natürlich ebenfalls enthaltene) statische HDR10 drauf und schmiss das Ganze in einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Im laufenden Bild fällt gegenüber der Blu-ray der wesentlich dynamischere, aber gleichzeitig besser abgestimmte Kontrastumfang auf. Denn die Oberflächen, die über die Blu-ray noch überkontrastierten, werden durch die HDR-Dynamik wieder eingefangen. Das Riffeldach bei 13’01 bleibt komplett durchzeichnet.

Die UHD Blu-ray von Godzilla vs. Kong ist wesentlich dynamischer als jene von Godzilla: King of Monsters

Lediglich leichtes digitales Rauschen in dunkleren Szenen (bspw. beim ersten Treffen zwischen Lind und Simmons) trübt den Eindruck ein wenig. Wenn man dann aber sieht, dass die 4K-Auflösung durchaus in der Praxis zu sehen ist, ist das wieder verziehen. So wirkt der Schirm der Tischlampe bei 16’37 plastischer. Man kann über die UHD-BD erkennen, dass es sich um lauter Stofffäden handelt, die auf dem Kunststoffschirm angebracht sind. Über die Blu-ray könnte es auch ein Aufdruck sein. Dass die CGIs hier auch in 4K gerendert sind, sieht man sogar noch deutlicher. Zahlreiche Leuchtschriften von Instrumenten oder auch Details in animierten Hintergründen sind klarer konturiert und detaillierter. Hier werden die Vorzüge der UHD-BD ziemlich deutlich offenbar.

Ebenso bei den Spitzlichtern. So sind die Neonlichter in HongKong ein wahrer Genuss (ab 74’00) und viel prägnanter als über die BD. Auch Feuer ist mal wieder viel besser durchzeichnet und bietet Informationen, die man über die Blu-ray vergeblich sucht. Dolby Vision ist, wie so oft, in sehr dynamischen Momenten noch mal dieses Quäntchen strahlender und über die gesamte Laufzeit im Kontrast ausgewogener. Insgesamt zeigt die 4K-Scheibe in allen HDR-Varianten trotz kleinerer Problemchen im Rauschverhalten das deutlich bessere Bild.

Godzilla vs. Kong (4K Ultra HD) (+ Blu-ray 2D)
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Tonqualität (100%)

Godzilla vs Kong erscheint hierzulande schon auf der Blu-ray mit einer Dolby-Atmos-Spur. Und WENN ein Film das Zeug zum Referenztitel haben sollte, dann doch wohl dieser, oder? Sollte daran jemand Zweifel haben, dann höre er sich einfach nur die ersten sieben Minuten an. Was hier an Räumlichkeit, Auflösung und Druck produziert wird, sucht derzeit seinesgleichen. Der abschließende Basseinsatz bei der Einblendung des Titel-Schriftzugs könnte den Heimkinoboden kaum stärker zum Beben bringen. Und wenn wir beim Tiefbass bleiben: Jede Aktion, jede Bewegung, jedes Ausrasten von Kong und Godzilla sorgt für eine seismische Aktivität im Heimkino. Wenn der Riesenprimat auf dem Schiff zu rebellieren beginnt, sollte man sich beispielsweise gut festhalten.

Und es wird noch kräftiger, wenn kurz darauf Godzilla auftaucht und die zwei Giganten erstmalig aufeinandertreffen. Gleiches gilt natürlich für den Showdown, in dem auch MechaGodzilla noch ein Wörtchen mitzureden hat. Im Clinch der Bio- und Roboter-Echse wird das Heimkino tatsächlich zum Zentrum akustischer Attacken, wie man sie selten erlebt. Akustisches Highlight ist aber der Eintritt in die Hohlerde – inklusive kurzzeitigem akustischem Aussetzer, der für einen kleinen Moment das Gefühl vermittelt, die Heimkinoanlage hätte ihren Geist komplett aufgegeben.

Beim Sound macht dem Film so bald keiner was vor

Und dann ist da ja noch Dolby Atmos, also der 3D-Sound. Schon während der Logos zu Beginn wird es hier aktiv. Und wenn die Vögel über die Kamera fliegen, gibt’s erste dedizierte und ziemlich coole Geräusche aus der Höhe. Plätschert Kong durch den Wasservorhang, rauscht es erfrischend von oben. Weil unser aller Lieblings-Primat doch ziemlich groß ist, hört man sein Schnauben und Greinen stets aus der Höhe, sobald die Kamera unter ihm ist und er etwas von sich gibt. Während der Schrifteinblendungen im Vorspann hört man außerdem umher schwirrende Stimmen der TV-/Radiokommentatoren.

Wenn nach 9’45 der Alarm im Apex-Komplex losgeht, kommt die Durchsage ebenfalls deutlich hörbar von oben und beim Auftritt von Godzilla brandet auch der Score voluminös aus den Heights auf. Das wird dann nochmals intensiviert, wenn der coole Electro-Score zu Godzillas Angriff bei Minute elf zu hören ist. Kurz darauf setzt dann ein Energiestrahl der Echse das Heimkino in Brand und man geht unweigerlich in Deckung. Und so geht es weiter und weiter und weiter. Es gibt kaum eine Minute, in der es mal ruhig ist, von oben. Durchsagen in der Schule, fliegende Helikopter, heftige Gewitter (19’24),
Sensationell ist aber immer wieder die Naturkulisse im hermetisch abgeriegelten Resort von Kong. Was beispielsweise ab Minute 20 von oben kommt, versetzt einen direkt in den Urwald.

Mechagodzilla lässt’s krachen

Aber es gibt nicht nur Licht, sondern auch (ein wenig) Schatten. Hin und wieder übersprechen Dialoge mit auf die Heights, wenn dort in dem Moment Geräusche platziert werden, die dort oben hingehören. Wenn dann in der gleichen Szenen die Geräusche nicht mehr nötig sind, da sie nicht mehr vorhanden sind, verstummt auch plötzlich der Widerhall der Stimme von oben, obwohl die Dialoge durchgehend zu sehen sind. Außerdem hört man schon mal einen Hubschrauber von oben, der eigentlich unterhalb der Kamera fliegt (22’23). Aber das sind Ausnahmen in einem ansonsten phänomenalen Atmos-Soundtrack.
Der auch dann wieder aktiv wird und viele dedizierte 3D-Sounds liefert, wenn Kong und Godzilla im Meer und auf den Flugzeugträgern erstmalig gegeneinander kämpfen. Ob das Wasserfontänen von den Heights sind, fliegende Raketen oder glucksende Luftblasen unter Wasser – hier wird schon mächtig was geboten.

Mächtig ist dann das richtige Wort für den Abschuss des G10 bei 51’00. Die Lichtenergiefelder sorgen für einen sensationellen 3D-Sound. Das gilt auch für den Moment kurz darauf, wenn im Inneren des G10 sämtliche Gravitationen auf den Kopf gestellt werden. Man könnte unendlich so weiter machen, da es hier einfach ständig scheppert und man kaum Ruhe bekommt. Springen wir aber mal kurz ins Finale, wird es noch mal richtig heftig, wenn Godzilla auf MechaGodzilla trifft. Auch hier bleiben die Heights kaum still und man hört das Raunen der beiden Giganten, zerberstende Drahtseile, umherfliegende Trümmer uvm.

  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (100%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (100%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Auf der 4K-Scheibe gibt’s nur den Audiokommentar von Regisseur Wingard (nicht untertitelt) und auf der Blu-ray dann ein in vier Teile unterteiltes Bonusmaterial. Unter “Der Gott” gibt’s zwei Teile, die sich mit dem neuen, bösen Godzilla beschäftigen und auch einen Blick auf die Tradition der Gojira-Figur werfen. “Der König” ist wiederum in vier Teile aufgeteilt und zeichnet den Weg von Kong durch die verschiedenen Stadien des Films nach. Auch hier geht man im letzten Teil noch mal etwas intensiver auf die Geschichte von King Kong, das “achte Weltwunder” ein. “Mechagodzilla” schildert dann, wie man den mechanischen Endgegner von Godzilla charakterisiert hat und in “Die Kämpfe” gibt’s nähere Einblicke in die drei großen Titanen-Schlachten.

Gesamtbewertung Godzilla vs. Kong  (85%)

Godzilla vs. Kong ist gewaltiges Titanenkino-Spektakel, das visuell und akustisch neue Maßstäbe setzt. Tiefgründige Figuren oder schlüssige Story sollte man hier allerdings nicht suchen. Beides gibt’s noch weniger als in den drei vorangegangenen MonsterVerse-Filmen. Wer aber mal so richtig Dampf im Heimkino ablassen möchte, der liegt hier genau richtig und kann seinen Subwoofern mal so richtig zeigen, wo Kong die Axt hat. Entsprechend brutal geht der Referenzsound in Dolby Atmos zu Werke. Was hier abgeliefert wird, gehört zu den dynamischsten und kraftvollsten Abmischungen seit es physische Bildmedien gibt. Die UHD-BD punktet zudem mit einem sehr kontrastreichen und strahlenden Bild mit nativer 4K-Basis.

Der Titel führt auch bereits unsere Top 10 Liste mit deutschem Dolby Atmos/DTS:X-Ton an!

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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 30. September 2021 Review am: 23. Oktober 2021
Erscheinungsjahr Film: 2021 Laufzeit: 113 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR 10+
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Godzilla II: King of the Monsters Trailer:

 



Der echte Filmfan bleibt im Heimkino: Das Bild ist besser, der Sound unmittelbarer und die Sitznachbarn angenehmer - Timo rezensiert seit 2002 mit Leidenschaft (fast) durch alle Genres. Aktuelle Rezensionen findest du auf blu-ray-rezensionen.net

12 KOMMENTARE

  1. Viel zu aufdringliche Nutzung der Deckenlautsprecher, unzählige Signale, die dort nichts zu suchen haben, deutlich hörbare Schwächen im Hochtonbereich und teils unsaubere Mitten sind feststellbar.
    Das ist keine Referenz, das ist dröhnender Krachwumm-Sound, der außer kräftigen Bässen und akzeptabler Räumlichkeit noch viel Luft nach oben lässt.
    Wie schlecht der Film ist, darüber brauchen wir erst gar nicht reden.

        • Da ist sie auch schon die Krachwumm-Fraktion.
          Wenn das einem gefällt, gibt es ja nichts dran auszusetzen.
          Aber eine solche Tonbewertung sollte trotzdem objektiv ablaufen.
          Wie hier teilweise aus Ärger über fehlenden deutschen HD-Ton jener mit unterirdischen 50 % abgestraft wird, obwohl er zwar nicht brilliant aber völlig solide klingt ist unverständlich, wenn gleichzeitig offenkundige Schwächen bei auf dem Blatt Papier perfekten Tonspuren ignoriert werden.

          • Hi k-ulf.
            Du kennst und schätzt meine Arbeit ja nun schon seit einiger Zeit.
            Ich habe auf die Schnelle mal geschaut, welche Tonspur hier bei 50% landete, weil sie nicht HD ist … und keine gefunden.
            Tonspuren, die eine schlechte Wertung bekommen haben (zuletzt bspw. Wonder Woman 1984 oder der gruselige Sound von Die unendliche Geschichte) hatten das aus objektiver Sicht auch verdient (und bei Wonder Woman 1984 ist es auch eine Mischkalkulation aus den 5% für die nicht vorhandenen 3D-Sounds).
            Deine Worte implizieren ja ein wenig, dass ich nicht objektiv an die Wertung der Atmos-Abmischung von Godzilla vs. Kong rangegangen bin. Ich wüsste jetzt allerdings nicht, welche Subjektivität ich da an den Tag gelegt hätte, zumal ich (du kennst meine Wertungen zu bspw. A QUIET PLACE) sehr wohl Fan gerade von differenzierten und nicht ständig ballernden Tonsektoren bin.
            Im Text ist außerdem aufgeführt, dass es Schattenseiten gibt – über ganze sechs Zeilen spreche ich davon. Im Verlaufe des Films halte ich diese Probleme aber für verschmerzbar. Gerade was die Sounds angeht, die oben nicht zwingend hin gehören. Und auch in diesem Punkt weißt du, dass gerade ich immer wieder auf solche Dinge hinweise (bspw. Regen, der eigentlich nicht auf die Heights gehört). Wie gesagt: In Summe einer ansonsten hervorragend funktionierenden Atmos-Abmischung halte ich diese Probleme für relativ geringfügig.
            Ob man nun Bombast mag oder nicht, ist natürlich subjektiv. Das darf dir natürlich auch NICHT gefallen. Allerdings fandest du damals die Atmos-Fassung von GODZILLA 2 fantastisch. Und so viel Differenz liegt zwischen den beiden ja nun nicht – jedenfalls nicht im Hochton-/Mitteltonbereich. So ganz kann ich deine Kritik deshalb (abseits von subjektivem Geschmack) nicht nachvollziehen.

            • Ich hab das nochmal überprüft, da es mich überhaupt nicht losgelassen hat.
              Offenbar liegt der Fehler bei mir, gleich 2 Hochtöner sind defekt.
              Die Atmos Effekte von der Decke sind natürlich Geschmackssache.

            • Lol wie schlecht K-ulf, erst ätzen und dann sind plötzlich die Lautsprecher defekt…

              Anstatt Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen… ugh

        • @Dennis
          Wie praktisch, dass andere immer besser über einen selbst Bescheid wissen.
          Wie du aus Timo’s Antwort rauslesen kannst, erfreue ich mich an seinen (UHD) Blu-ray Rezensionen auf seiner Website schon seit Jahren.
          Klar ich bin vorhin etwas aufbrausend geworden, aber das hat rein private Gründe.
          Gegen die Person zu „ätzen“, die mir vor jedem Kauf bei der Entscheidung hilft, ob 4K oder 1080p Disc – was hätte ich davon.
          Trotzdem möchte ich mich auch nochmal bei dir entschuldigen, Timo.
          Die 50 % Bewertung hatte ich falsch von Terminator: Genysis und Star Trek Beyond im Gedächtnis, was ohnehin schon länger zurück liegt.

          • Alles gut 🙂
            Und Unrecht hast du ja nicht, was einige meiner Aussagen zu Nicht-HD-Tonspuren angeht. Gerade zu Beginn, als einige Anbieter den Weg von lossless-Formaten zurück zu Dolby Digital gingen, habe ich das sehr deutlich ausformuliert und auch schon mal durch Abwertungen abgestraft. Letztlich der Versuch, die Anbieter in diesem Punkt wachzurütteln. Zumal einige DD-Tonspuren dann auch wirklich mies klangen. Leider hat’s bis heute ja keine Veränderung bei der Politik der Anbieter bewirkt.

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