Tenet auf 4K UHD Blu-ray im Test: Nolan liefert ganz großes Kino!

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Dafür wurde Heimkino gemacht: TENET auf 4K Blu-ray
Dafür wurde Heimkino gemacht: TENET auf 4K Blu-ray

Inhalt (85%)

Alle paar Jahre gibt es diese Filme, auf die Fans, Kritiker und Filmindustrie sehnlichst warten. Filme, die dem ganzen Business einen Stoß versetzen. Filme, die fernab vom Franchising und x-ten Aufgüssen von altbekannten Themen oder Figuren wirklich originäre und originelle Geschichten liefern. Nicht selten wartet man auf Filme eines bestimmten Regisseurs, der stets als so etwas wie der Heilsbringer Hollywoods angesehen wird, weil er sich bewusst gegen die Konventionen und Standards stemmt. Die Rede ist von Christoper Nolan. Der vor allem durch Memento bekannt gewordene Regisseur ist der große Visionär und Geschichtenerzähler Hollywoods. Selbst wenn er mal ein Franchise anpackt, wird es großartig – wie im Falle seiner Batman-Trilogie.

Besonders sind aber stets die Filme, die für sich stehen; jene Werke, die sich erzählerisch deutlich abheben und noch dazu mit Visualisierungen aufwarten, die selbst den größten Technik-Geeks die Kinnladen nach unten klappen lassen. Wer erinnert sich nicht an die kippenden Städte in Inception? Dabei sollte man sich nicht in die Irre führen lassen. Nolan ist niemand, der seine Filme den CGIs opfert. Ganz im Gegenteil. So weit es irgendwie möglich ist, nutzt er praktische Effekte am Set. Und wenn er dafür einen kompletten LKW mit Anhänger einen Salto schlagen lässt. Geht nicht, gibt’s nicht, im nolan’schen Universum.

Eigener Sauerstoff ist überlebenswichtig, wenn man in der zeit rückwärts schreitet

Nachdem der Regisseur 2017 im Kriegsfilm-Genre wilderte und im Falle von Dunkirk durchaus auch ein wenig negative Kritik bekam, waren die Spannungen ob seines jüngsten Films umso größer. Würde die Geschichte, die von ihrer Erzähldynamik und den visuellen Einfällen ein wenig an Inception erinnert, wieder sämtliche Fans und Kritiker unter einen Hut bringen? Und würde Tenet wirklich der Film werden, der das Kino nach der ersten Covid-19-Lockdown-Phase wieder reanimieren würde? Nun, die letzte Frage darf uneindeutig mit „Jein“ beantwortet werden. Denn knapp 360 Mio. Dollar sind für einen Nolan-Film eher durchschnittlich und reichen auch nicht komplett aus, um die 200-Mio.-Dollar-Produktion auf die Gewinnerstraße zu bringen. Der Grund, wie kann es anders sein, lag nach wie vor an der weltweiten Pandemie.

Denn gerade in den USA konnte der Film aufgrund der zahlreichen geschlossenen Kinos und der sehr limitierten Vorführungen nicht seine Kraft entfalten. Aber Einspiel ist das eine. Der künstlerische Aspekt das andere. Und auch hier gab es etwas Uneinigkeit. Viele Zuschauer bemängelten die künstlich verkomplizierte Handlung, die eigentlich leicht zu durchschauen wäre. Andere brauchten mehrere Durchgänge, um die Story überhaupt nachvollziehen zu können. Festhalten darf man durchaus, dass Nolan auch in Tenet alle Register zieht, die großes Kino ausmachen. Von Beginn an ist klar, dass die Geschichte viele subtile Anspielungen aufweist und durchaus verschachtelt ist. Das Konzept, die zeitliche Linearität aus den Angeln zu heben, ähnelt ein wenig den Traumwelten in Inception, die infrage stellten, was für die Protagonisten Realität und was Traum ist. Nolan erzählt hier aber weniger komplex und deutlich linearer.

Das Ganze hat ein wenig Bond-Flair, wenn es im Grunde darum geht, eine Art Weltkrieg zu vermeiden, in dem man einem Bösewicht das Handwerk legt. Erneut ist es die Optik des Films, die für Extravaganz sorgt. Setzte der Regisseur im Leonardo-Dicaprio-Streifen die Schwerkraft außer Funktion, spielt er hier mit der Zeit. Sobald der Protagonist in die entsprechenden Kämpfe gerät, in denen die Entropie der Objekte umgekehrt wird, erschafft Nolan bemerkenswerte Szenen, in denen die Zeit teils vorwärts und teils rückwärts läuft oder beides gleichzeitig tun scheint. Während der Schlüsselszene zwischen Minute 82 und 86 wird deutlich, dass Hollywood doch noch einen Rest an guten Ideen übrig hat, denn diese Sequenz setzt dem Film selbst ein kleines Denkmal.

Kenneth Branagh ist sensationell als Fiesling

Mit Kameramann Hoyte Van Hoytema hat er dabei erneut einen äußerst erfahrenen Mann an seiner Seite. Seine Kameraführung während der Kampfszenen ist fantastisch und die Dynamik während der Momente, in denen sich die Kämpfenden mal vorwärts in der Zeit und mal rückwärts bewegen (oder beides gleichzeitig) ist unglaublich. Man bemüht oft Superlative, aber solche Kampfszenen hat man bisher nun wirklich noch nicht gesehen.
Apropos „gesehen“: Sprechen wir doch mal über das, was man hört. Tenet kommt dieses Mal nicht mit einem Score von Hans Zimmer, sondern mit einem weit experimentelleren Vertreter seiner Zunft. Der Schwede Ludwig Göransson (Black Panther) hat einen Klangteppich komponiert, der treibend und mehr als nur unterlegte Musik ist. Er ist selbst Protagonist. Über seine experimentellen Klänge forciert und unterstützt er das Geschehen auf ganz besondere Weise. Ohne Hans Zimmer disrespektvoll zu begegnen, ist zweifelhaft, ob auch er so viel Freude zum Experimentieren gehabt hätte. Nicht jedem wird das gefallen – vor allem nicht jenen, die auf einen zweiten Inception-Score gehofft hatten.

Darstellerisch fehlt Tenet in den Hauptrollen ein wenig der Glanz und das Charismatische seines 2010er Traum-Thrillers – vor allem in den beiden Rollen der Agenten. John David Washington gibt sich Mühe und ist physisch präsent, wirkt als Charakter aber zu kühl und unnahbar. Robert Pattinson zeigt einmal mehr, dass er kein Actiondarsteller ist. Klassisch fehlbesetzt stolpert er mehr durch die körperlichen Szenen, lässt jede Dramatik im Gesicht vermissen und wirkt auch in den Gesprächen mit J.D. Washington irgendwie müde und deplatziert – kein gutes Omen für seine Darstellung des kommenden Batman. Man stelle sich an den Stellen der beiden Tom Hardy und Joseph Gordon-Levitt vor und weiß schlagartig, wie viel mehr an Dynamik drin gewesen wäre.

So reißen es hier deutlich die beiden anderen Darsteller raus. Elizabeth Debicki gibt als Kat eine wirklich starke Performance und der sonst so lammfromme Kenneth Brannagh ist ein richtig fieser Bad Guy, der auch einem der nächsten Bond-Filme gut stehen würde. Man schrickt förmlich zusammen, wenn er ohne jeden Anflug von befreiendem Humor immer wieder unerbittlich und aggressiv auf Kat einbrüllt, sie vor geifernder Wut anspuckt oder gar am Boden liegend auf sie eintritt – wer hätte gedacht, dass der Shakespeare-Mime und -Regisseur so auf harter Kerl machen kann.

Tenet (4K Ultra HD) (+ Blu-ray 2D)
Preis: 24,99 €
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Bildqualität (95%)

Wie oben bereits erwähnt, hat Christopher Nolan auch Tenet zu großen Teilen mit IMAX-Kameras gefilmt. Was dafür nicht geeignet war (bspw. intimere Dialogszenen oder sehr enge räumliche Begebenheiten) ging allerdings ebenfalls auf analogen Film – und das sogar ebenfalls auf 65 mm. Neben den diversen IMAX-Kameras kam für diese Szenen die Arriflex 765 zum Einsatz. Das kombinierte Filmmaterial wurde fotochemisch finalisiert und gelangt nun mit voller 4K-Auflösung auf die UHD-Blu-ray. Warner liefert Tenet allerdings lediglich mit statischem HDR10 sowie (natürlich) einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum aus.

Ob 2,20:1 oder IMAX-1,78:1 – Das Bild der UHD-Blu-ray ist vorzüglich kontrastiert und extrem scharf

Wie bei der Blu-ray auch, muss man bei der UHD-BD also ebenfalls mit den Formatwechseln leben. Gegenüber einem The Dark Knight, der eher moderate Wechsel beinhaltete, macht es bei Tenet leider oft nicht wirklich Sinn. Man merkt durchaus, dass Nolan das nicht als Stilmittel einsetzt, sondern einfach immer dann, wenn es geht – mit dem Bedauern, dass es halt nicht in jeder Szene möglich ist. Weit über 50 Formatwechsel, teils im Takt von wenigen Sekunden bekommt man hier zu sehen. Insgesamt entfallen bei einer effektiven Laufzeit von 144’21 (ohne Abspann) ~76 Minuten auf Szenen im Format von 2,20:1 und ~68 Minuten auf die IMAX-Szenen.

Letztere liefern für die 4K-Auflösung noch einmal etwas mehr Information und Klarheit als die ohnehin schon guten Aufnahmen aus der Arriflex 765. Es ist schon fantastisch, was man aus den IMAX-Szenen auf der UHD-Blu-ray zu sehen bekommt. Und so lohnt sich die UHD-BD auch vor allem für jene, die das letzte bisschen an Detaildarstellung haben möchten. Denn die reine Kontrastausbeute ist nicht weltbewegend anders und das Color Grading ist nur in Nuancen anders.

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Tonqualität (90%)

Auch beim Ton kann man mit den Worten „wie von Nolan gewohnt“ beginnen. Denn der Regisseur lehnt bisher „Spielereien“ wie Dolby Atmos ab. Entsprechend muss auch Tenet mit einer herkömmlichen 5.1-Abmischung auskommen. Diese liegt in unkomprimiertem DTS-HD-Master für beide Sprachfassungen vor. Und sie gibt in Sachen Score den Tenor des Films vor, wenn der schwedische Komponist Ludwig Göransson das Stimmen der klassischen Instrumente dafür nutzt, die Sounds ein wenig rückwärts klingen zu lassen.
Die Dynamik, die dann einsetzt, wenn die Terroristen die Vorstellung stürmen, sucht indes akustisch ihresgleichen. Was der Score hier an Feuer und Brutalität erzeugt, hat man auch selten gehört. Dazu gibt’s mitunter ein paar unregelmäßige Schläge, die tief ins Bassfundament gehen und satten Druck erzeugen – erst Recht, wenn bei 2’54 das Pumpen der Beats den Sitz wackeln lässt.

Bis auf wenige Schüsse gab’s zu diesem Zeitpunkt praktisch keine Effekte und keine Dialoge. Es ist einzig der Score, der diese heftige Dynamik und Lautstärke erzeugt. Während der Kinovorstellungen wurde des Öfteren kritisiert, dass Nolan dem Score in Sachen Lautstärke alles andere unterordnet. Und so ganz falsch ist das nicht. Die Musik ist absolut tonangebend. Die abgefeuerten Schüsse sind maximal gleich laut, oft aber leiser. Die deutsche Synchro hat bisweilen ebenso Mühe wie der O-Ton, die Stimmen verständlich durch zu bringen. Das liegt natürlich auch an den zu Beginn und später nur durch Masken gesprochenen Dialoge, aber eben auch daran, dass Nolan bewusst auf Lautstärke zielt. Es braucht schon pegelfeste Anlagen, um sich das mit Genuss anzuhören.

Die Soundabmischung ist extrem aggressiv geraten und ein echter Test für potente Heimkinos

In Summe versteht man die Synchro besser als die Originalstimmen. Erstmalig gut zu hören beim Gespräch zwischen den beiden nach etwas über 10 Minuten. Während im Hintergrund die Wellen rauschen, ist im Vordergrund die Verständlichkeit der deutschen Sprache besser als im O-Ton. In Sachen Sprachverständlichkeit ist Tenet also – gerade im Original – nicht perfekt (das aber bewusst). In puncto Dynamik und Wucht gab’s aber lange nichts Heftigeres. Wenn die invertierten Schüsse bei Minute 16 in der Waffe des Protagonisten landen, hat man die Sounds nicht nur innovativ umgesetzt, sondern auch extrem satt gemastert. Ebenso satt wie die Kickbässe währen der Faustschläge des Protagonisten nach 33 Minuten.

Wenn dann nach etwas über 40 Minuten das Flugzeug für den gewünschten Lockdown sorgt, geht’s im Bassbereich bisweilen massiv ruppig zu – auch hier in einer Kombination aus Soundeffekten und dem brutal wummernden Score. Nahezu ohrenbetäubend und grenzwertig clippig wird’s während des Ausflugs im Katamaran – das ist in puncto Lautstärke und Maximalpegel schon ein wenig zu viel des Guten. Auch den wummernden Bass im Score bei Minute 74’30 muss die Anlage abkönnen. Nicht wenige Subwoofer werden hier möglicherweise aussteigen.

  • Deutsch: DTS HD-Master (90%)
  • Englisch: DTS HD-Master (85%)

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial befindet sich komplett auf der beigelegten dritten Blu-ray. Weder die UHD-BD, noch die Film-Blu-ray weisen Extras auf – nicht einmal den Trailer zum Film. Offenbart hat man möglichst viel Platz auf den Disks lassen wollen, um eine möglichst hohe Datenrate zu verwirklichen. Die dedizierte Bonusdisk enthält dann das 75-minütige Making-of, in dem wir über mehrere Kapitel hinweg erfahren, wie es zur Idee des Films kam, wie wichtig das Produktionsdesign war und wie die Entwicklung der Charaktere vorwärts getrieben wurde. Sehr spannend ist das dritte Kapitel, in dem gezeigt wird, wie man die Inversion auch filmisch umgesetzt hat. Ein weiteres Kapitel kümmert sich um die weltweiten Schauplätze und der Flugzeug-Crash bekommt ebenfalls sein eigenes Featurette. Insgesamt ein tolles und sehr aufschlussreiches Bonusmaterial.

Gesamtbewertung Tenet  (90%)

Tenet ist ein starker Film, ohne Frage. Er erreicht aber nie so ganz die Sphären eines Inception. Dafür fehlt ihm etwas die Finesse sowie die Tiefe seiner Figuren. Die bleiben vor allem in den beiden Agenten erschreckend blass und unterbelichtet. Dass Nolans jüngster Film visuell beeindruckend ist, steht indes außer Frage. Die Szenen mit den invertierten Zeiten sind grandios umgesetzt worden. Während das Bild der Blu-ray bereits (bis auf kleinere Ausnahmen) nahezu perfekt ist, punktet die UHD-BD mit einem ultrascharfen Bild während der IMAX-Szenen, bietet aber nur bedingt mehr Kontrast.

Beim Sound fällt die Bewertung sehr schwer. Für Dynamik und Wucht müsste es fast die Höchstwertung geben – mit leichten Abstrichen aufgrund teils zu drastischer Einpegelung. Die Dialoge im O-Ton gehen allerdings in einigen Szenen fast komplett unter. Die Originalstimmen mögen in den besser eingepegelten Szenen authentischere Dialoge liefern, aber die Synchron-Abmischung bietet durchweg mehr Verständlichkeit – auch in den lauten Actionszenen.

Tenet (4K Ultra HD) (+ Blu-ray 2D)
Preis: 24,99 €
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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 17. Dezember 2020 Review am: 14. Januar 2021
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 150 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,78: 1 (IMAX-Szenen)
2.20:1 / 16:9
Tonspur:
Deutsch DTS HD-Master
Englisch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

„Tenet“ Trailer:

Der echte Filmfan bleibt im Heimkino: Das Bild ist besser, der Sound unmittelbarer und die Sitznachbarn angenehmer - Timo rezensiert seit 2002 mit Leidenschaft (fast) durch alle Genres. Aktuelle Rezensionen findest du auf blu-ray-rezensionen.net

22 KOMMENTARE

  1. „Es braucht schon pegelfeste Anlagen, um sich das mit Genuss anzuhören.“ Danke für das Review. Mit welcher Anlage bzw. LS testet ihr und kamen Upmixer wie Neural:X zum Einsatz?

  2. Die Schlagzeile „Ganz großes Kino“ hats definitiv nicht verdient. Ohne Atmos, kein großes Kino!
    Versteh gar nicht, warum es so unfassbar schwer ist Atmos auf die Scheibe zu bringen. Im Kino gab es die Atmos Fassungen ja bereits in bombiger Qualität, AUCH von Tenet. Wo fehlt es denn da diesen Ton einfach auf die Blu-Ray zu packen.
    Absolut unverständlich vor allem bei den Filmen, bei denen die Spur in Englisch auf der Scheibe ist, aber nicht in Deutsch. Sind wir „nur“ Deutsche, die kein Atmos nötig haben?
    Das Thema regt mich schon tierisch auf.

    • Wie kann man Atmos nur so überbewerten!? Die DTS HD Spur und Neural:X haben gestern richtig abgeliefert. Habe nichts vermisst. Sound und Effekte waren sehr gut. Der Film ist Geschmackssache und etwas anstrengend aber trotzdem gut. Ohne Witz, Atmos ist ein Hype mehr nicht. Klar auch wieder Geschmackssache aber persönlich ziehe ich oft Neural:X der Atmos Spur vor. Bei Atmos passiert mir einfach zu wenig an der Decke 🙂

      • Ja das ist ja grundsätzlich das Problem wo ich dir Recht gebe. Ich höre für meinen Teil alles in Auro 3D.
        Das was ich eben nicht verstehe im Kino gab es ja tolles Atmos. Warum fehlt dann plötzlich alles auf den Scheiben. Geht mir einfach nicht in den Kopf.

    • Schwer zu sagen. Auf einem Apple TV 4K sicherlich nicht schlecht. Die Bitraten sind dort ja ganz gut. Auf Drittgeräten ist die Bitrate meines Wissens niedriger (integrierte Apps im TV, Fire TV usw.).

      • Ist bei OLEDs nicht nachgewiesen, bei meinem 77CX habe ich Router exakt die identische Bitrate bei den Filmen wenn ich interne AppleTV App nutze, oder eben die beim AppleTV.

        Beim C9 meines Bruders ist das auch so.

  3. Das ist großes Kino was Nolan da wieder geschaffen hat. Im IMAX kam der Sound brachial daher. Die Ideen sind wieder abseits des Mainstream und effektreich und viel handgemacht umgesetzt. Endlich mal wieder ein Film der zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Top.

  4. Für mich ist das emotionsloses Effektkino. Die Figuren bleiben blass und belanglos. Hat mich überhaupt nicht berührt. Leider geht Nolan immer mehr in diese Richtung.

  5. Für mich gibt es zu viele fehlbesetzung. Washington als Hauptdarsteller ohne Mimik plus Bart gleich Null. Der andere Schauspieler der einen bösen Russen nimmt, einfach unglaubwürdig.

  6. Im Kino eigentlich sehr bombastisch rüber gekommen. Die anfangs Sequenz ähnlich wie der Auftritt von Joker in The Dark Knight. Danach etwas zu kompliziert. Vermute daheim auf dem heimischen TV doch etwas zu lahm. Für 10€ kaufe ich mir den Mal. Die Acton ist gut und die Effekte wirklich gut, Dank vieler realer Effekte und Kulissen. Aber letztendlich eben zu kompliziert das ganze. Würde mir einen weiteren Batman von Nolan wünschen. Aber wir nie kommen.

  7. Langweiliger Film, unsympathische Charaktere und extrem nerviger Soundtrack. Hab nach etwa der Hälfte abgeschaltet. War unerträglich, mit Abstand der schlechteste Nolan Film.

  8. Wirre verschachtelt, und das alles um einen Gangster zu fangen,nicht meins,die neuverfilmungen von batman sind super,der Rest der gemachten Filme ist wohl oder übel Geschmackssache.

  9. Diese Zeit-zurück Sequenzen in unterschiedlichster Ausprägung sind unverständlich und behindern eigentlich den Filmgenuss, da ich mich dauernd damit auseinandersetzten musste, was da eigentlich gerade technisch passiert.

    Ansonsten nicht schlecht, technisch auf hohem Niveau von Kamera und Ton, aber von der Besetzung auch nicht gerade auf den Punkt.

    Insgesamt eine Enttäuschung. Der Hype ist sicher nicht gerechtfertigt.

    Schade, es gibt momentan eh keine neuen Blockbuster am Markt.

    • Was für ein Hype? Zu Tenet? Höre ich zum ersten Mal…

      Der einzige Hype den es da gab war, dass er der erste Film im Kino nach einem Lockdown sein sollte. Der Film selber wurde nie gehypt, 0815 Person da draußen kennt ihn teils gar nicht.

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