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Paramount+ erhöht die Preise (zunächst USA)

Der Streaming-Anbieter Paramount+ erhöht in den USA die Preise. Auch in Deutschland dürfte es bald teurer werden.

In den Vereinigten Staaten geht es jedenfalls im August 2024 los. Um genau zu sein, ist der 20.08.2024 der Stichtag. Teurer werden in den USA die Tarie für Paramount+ mit Showtime, Paramount+ Essential und Paramount+ mit eingeschränkter Werbung. Allerdings verbleiben die Preise der Jahresabos zunächst konstant.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Paramount+

So erhöht sich der Preis für das Abo mit dem Pay-TV-Sender Showtime von 11,99 aus 12,99 US-Dollar im Monat. Der Essential-Tarif steigt von 5,99 auf 7,99 US-Dollar im Preis. Und das Abo mit eingeschränkter Werbung soll satt 6,99 bald ebenfalls 7,99 US-Dollar kosten. Zu beachten ist, dass die US-Tarife anders gestaffelt sind als in Deutschland. Daher kann man keine 1:1-Vergleiche anstellen.

Die neuen Preise gelten ab 20. August 2024 für Neukunden. Essential-Abonnenten zahlen zunächst weiter ihren bisherigen Preis von 5,99 US-Dollar. Wer Paramount+ mit Showtime abonniert hat, kann zumindest noch bis 20. September 2024 seinen alten Preis beibehalten.

Paramount+ plant neue Abos für Deutschland

Oft sind Preiserhöhungen in den USA ein Vorbote auf Preissteigerungen in Deutschland. Hierzulande hat Paramount+ aktuell aber nur einen einzigen Tarif im Angebot. Dieses kostet 7,99 Euro im Monat. Aktuell bietet man in jenem Tarif bedauerlicherweise weder 4K, noch HDR / Dolby Vision oder Dolby Atmos. Es wurde aber schon die Einführung eines teureren Premium-Abos mit jenen Features angekündigt. In Frankreich ist so eine Variante in diesem Jahr bereits gestartet.

Auch einen werbefinanzierten Tarif sieht Paramount+ für den deutschen Markt vor. Das ist man in guter Gesellschaft, denn solche Abos haben auch Disney+ und Netflix bereits im Gepäck. Amazon hat Werbung in Prime Video sogar einfach direkt zum Standard erhoben.

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R-volution Player One 8K: Ultra HD Media-Player ist mit allen Wassern gewaschen

Der Hersteller R-volution präsentiert mit dem Player One 8K sein neues Media-Player-Flaggschiff. Was der neue Premium-Player so kann, lest ihr anbei:

  • Technische Merkmale: Der Player unterstützt HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D, sowie 8K-Content und den AV1-Codec. Zusätzlich können Inhalte zu 8K hochskaliert werden.
  • Speichermöglichkeiten und Software: Der Player verfügt über einen Slot für Festplatten mit bis zu 32 TByte Speicher, was ihn als digitales Medienzentrum nutzbar macht. Die Software R_video wird kostenlos mitgeliefert.
  • Anschlüsse und Kritikpunkte: Der Player bietet Anschlüsse wie dreimal USB 3.0, Ethernet, Optical, Analog-Audio und einen IR-Extender, jedoch nur einen HDMI-Port.
  • Signature Edition und Preis: Die Player One 8K Signature Edition kostet 1.799 Euro und bietet angeblich bessere Bild- und Klangqualität durch aufgewertete Komponenten. Der Standard-Player kostet 799 Euro.

Der Hersteller ist noch ziemlich frisch am Markt, denn das Unternehmen wurde erst 2023 gegründet. Doch man will seine Chance nutzen, um Enthusiasten anzusprechen. Da im Markt für Premium Media-Player relativ wenig passiert, könnte der Plan gelingen, anspruchsvolle Kunden zu erreichen, die sich von den etablierten Herstellern vernachlässigt fühlen. Und da hat der R-volution Player One 8K seinen großen Auftritt.

So beherrscht das Abspielgerät für digitale Medien nicht nur HDR10, sondern auch die beiden dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision. Im Ergebnis deckt man da also alle wichtigen Formate ab. Ähnlich sieht es beim Ton aus. Denn neben Dolby Atmos und DTS:X ist sogar Auro 3D an Bord. Neben 4K-Inhalten kann der R-Volution Player One auch 8K-Content wiedergeben, denn man unterstützt den AV1-Codec. Obendrein können niedriger aufgelöste Inhalte zu 8K hochskaliert werden.

Die Schnittstellen des R-volution Player One 8K.
Die Schnittstellen des R-volution Player One 8K.

Spannend ist, dass auch ein Slot für Festplatten vorhanden ist, über den bis zu 32 TByte hinterlegt werden können. Warum? So könnt ihr den 4K Media-Player auch direkt als Sammelbecken für eure digitalisierte Filmsammlung nutzen. Punkten will man da überdies mit dem digitalen Medienzentrum R_video. Die Software erhaltet ihr kostenlos dazu, wenn ihr den Player One 8K erwerbt.

R-volution Player One 8K: Auch als Signature Edition erhältlich

Als Chip dient im Übrigen der Amlogic S928X. Dabei kostet der brandneue R-voltuion Player One 8K stolze 799 Euro. Unverständlich ist für uns, dass man nur einen einzigen HDMI-Port integriert hat. Sinnvoller wären zwei Anschlüsse, um z. B. das Bild direkt zum TV abzuführen und den Ton an eine Soundbar oder einen AV-Receiver zu leiten. Das ist hier bedauerlicherweise via HDMI nicht möglich. Dafür warten als weitere Anschlüsse dreimal USB 3.0, Ethernet, Optical, Analog-Audio und ein IR-Extender.

Der R-volution Player One 8K geizt nicht mit Funktionen.
Der R-volution Player One 8K geizt nicht mit Funktionen.

Wer ein wenig Hi-Fi-Voodoo nicht abgeneigt ist, kann auch zur Player One 8K Signature Edition greifen. Diese kostet 1.799 Euro und ist in der Ausstattung grundsätzlich identisch. Aber: Hier hat man im Inneren einige Komponenten aufgewertet. Die Auswirkungen seien angeblich ein sauberes Bild und noch sauberer, digitaler Klang. Wirklich quantifizieren kann und will man das aber nicht, sodass hier jeder selbst entscheiden sollte, ob 1.000 Euro Aufpreis gerechtfertigt wirken.

Klar, dass auch allerlei Komfortfunktionen an Bord sind. Zum 8K-Upscaling gesellt sich etwa die Chance, SDR-Content zu HDR umzuwandeln und umgekehrt. Wer also nach einem neuen Media-Player der gehobenen Klasse sucht, ist mit dem neuen R-volution Player One eventuell nicht schlecht beraten.

Mad Max: Fury Road 4K Steelbook ist wieder bestellbar!

Mad Max: Fury Road ist ab sofort wieder im limitierten 4K UHD Blu-ray Steelbook bestellbar! Wie immer gilt, solange der Vorrat reicht. Man sollte sich mit der Bestellung somit nicht allzu lange Zeit lassen!

Hier gelangt ihr direkt zu den lieferbaren Angeboten auf MediaMarkt.de und Saturn.de. Aufgrund der Beleibtheit der Artikel könnten diese innerhalb weniger Stunden ausverkauft sein:

Mad Max: Fury Road 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf mediamarkt.de Mad Max: Fury Road 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf saturn.de

Hisense E8N Ultra: Mini LED strahlt mit 5.800 Nits

Hisense hat den neuen 4K-TV E8N Ultra vorgestellt. Dieser erreicht bis zu 5.800 Nits und arbeitet je nach Diagonale mit fast 5.400 Dimming-Zonen.

Wermutstropfen: Zunächst hat Hisense das LCD-Fernsehgerät nur für den chinesischen Markt präsentiert. Wir müssen also abwarten, ob der TV jemals unsere Breitengrade erreicht. Der Hisense E8N Ultra erreicht dabei eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Er lässt sich auch mit 288 Hz betreiben, bleibt dann aber auf 1080p-Auflösung beschränkt. In den Handel kommen zwei Modelle mit jeweils 75 bzw. 85 Zoll Diagonale.

Während das „kleinere“ Modell 4.000 Dimming-Zonen nutzt, sind es bei der größeren Variante stolze 5.376. Als maximale Helligkeit nennt Hisense beeindruckende 5.800 Nits. Ebenfalls soll der Farbraum DCI-P3 zu 98 % abgedeckt werden und BT.2020 zu 90 %. Das integrierte Soundsystem soll immerhin 2.1.2-Klang mit Dolby Atmos bieten.

Der Hisense E8N Ultra.
Der Hisense E8N Ultra.

Hisense wirbt auch mit vollwertigem HDMI 2.1 für Gaming in 4K-Auflösung bei 120 Hz bzw. in Kombination mit Gaming-PCs auch 144 Hz. Dafür unterstützt man auch AMD FreeSync Premium Pro. Bedauerlicherweise sind es aber auch bei dem Hisense E8N Ultra nur zwei vollwertige Ports für HDMI 2.1, die anderen beiden sind auf HDMI 2.0 beschränkt.

Kommt der Hisense EN8 Ultra nach Deutschland?

Speziell für den chinesischen Markt beherrscht der Hisense E87N Ultra auch einige Kniffe wie mmWave, NFC und auch Bluetooth 5.3 mit LE Audio. Ansonsten wirbt der Hersteller nicht nur mit der Unterstützung von HDR10 und HLG, sondern bietet auch HDR10+ und Dolby Vision IQ. Die Zertifizierung für IMAX Enhanced liegt ebenfalls vor, sodass der Fernseher auch DTS:X bei Streaming-Anbietern bewerkstelligen sollte.

Freilich darf auch der Filmmaker Mode nicht fehlen. In China kostet der neue Hisense E8N Ultra mit 75 Zoll Diagonale umgerechnet etwa 1.670 Euro. In Deutschland würden aufgrund der höheren Steuern und Abgaben natürlich wesentlich höhere Summen anfallen.

Netflix wägt Gratis-Abo mit mehr Werbung ab

Netflix verfügt bereits über einen werbefinanzierten Tarif. Allerdings kostet dieser dennoch Geld. Jetzt soll der Streaming-Anbieter eine gänzlich kostenlose Variante abwägen.

So ist zu beobachten, dass ohnehin die Grenzen am Markt verschwimmen. Google hat ehemals vor allem mit Werbung sein Geld verdient, versucht aber immer stärker auch über Abos für z. B, YouTube Premium, Google One und mehr abzukassieren. Umgekehrt blicken Streaming-Anbieter, für ihre Flatrates bekannt, immer stärker auf den Werbemarkt.

Um neue Zielgruppen zu erreichen, soll Netflix deswegen intern prüfen, ob in Asien und Teilen Europas ein komplett werbefinanzierter Tarif ohne monatliche Kosten Sinn ergeben könnte.  Mit so einem Abo hatte man bereits in Kenia experimentiert, bietet einen derartigen Tarif inzwischen aber nicht mehr an. Konkrete Pläne für eine Einführung soll es dann derzeit auch nicht geben. Intern würden allerdings immer wieder Debatten darüber geführt.

Versprechen würde sich Netflix davon vor allem gegenüber Werbetreibenden mit einem noch größeren Adressatenkreis argumentieren zu können. So ist die Werbeindustrie wohl aktuell gar nicht so begeistert vom Streaming-Anbieter. Netflix sei im Bereich der Online-Werbung gerade so in den Top 10 vertreten, versuche aber Werbetreibenden doppelt so viel abzuluchsen, wie andere Anbieter. Daher sei es aktuell für viele Unternehmen unattraktiv, bei Netflix zu werben.

Netflix will, dass das werbefinanzierte Abo wächst

Amazon ist drastischer vorgegangen – zum Unmut vieler Kunden, aber zur Freude der Werbeindustrie: Man hat bei Prime Video nassforsch Werbung als Standard implementiert. Deswegen läuft allerdings in Deutschland auch eine Klage gegen das Unternehmen. Amazon und auch Disney+ sollen zudem niedrigere Preise für Werbekunden ausrufen als Netflix.

Innerhalb der Industrie rechnet man im Übrigen damit, dass Netflix irgendwann nicht mehr signifikant wachsen wird und dann die Einnahmen dadurch steigern wollen wird, dass Werbung auch in den Premium-Tarif einzieht. Konkrete Pläne dafür gibt es aktuell aber noch nicht.

Apple TV: Reduzierte 4K Filme, Bundles, Tom Cruise-Aktion + neue 4K-Upgrades

Zum Wochenstart legt sich Apple TV mächtig ins Zeug, was die aktuelle Film- und Schnäppchen-Auswahl anbelangt! Neben ein paar günstigen 4K-Upgrades gibt es so etwas wie ein „Tom Cruise-Special“ und interessante Film-Bundles zum Vorteilspreis!

4K-Upgrades + Neuheiten auf Apple TV

Schöner könnte man nicht in die neue Woche starten. Apple TV liefert uns einen perfekten Mix aus günstigen 4K Filmen, Bundles, Vorteilsaktionen und Neuzugängen. Beginnen wir bei den Neuheiten bzw. Upgrades. „Collateral“ (5.99€ Kauf/ 3.99€ Leihen) und „Die Firma“ (5.99€ Kauf/ 3.99€ Leihen) mit Tom Cruise, „Bad Boys II“ (9.99€ Kauf / 3.99€ Leihen) und „10 Cloverfield Lane“ (5.99€ Kauf/ 3.99€ Leihen), haben alle ein UHD-Upgrade erhalten und werden erstmals in bester Streaming-Qualität auf Apple TV präsentiert. Da die meisten Titel auch parallel im Preis gesenkt wurden, findet man diese auch in den aktuellen Verkaufscharts von Apple TV wieder. Ganz neu und hoch in der Gunst der Film-Fans stehen dagegen „The Fall Guy“ mit Ryan Gosling und Emily Blunt, „Immaculate“ mit Sydney Sweeney und „Challengers“ mit Zendaya. Alleine mit diesen Titel kann man sich ein großartiges Film-Wochenende gestalten.

Film-Bundles + Tom Cruise Special (5.99 Euro-Titel)

Weiter geht es mit den Film-Bundles, die nicht so ausgeprägt sind, aber mit einem guten Preisvorteil locken. Neu mit dabei ist die „Mission Impossible 6-Film-Collection“, die „Beverly Hills Cop“-Trilogie und die „Tom Cruise 5-Film-Collection“. Parallel dazu stehen immer noch die 10-Film Collections „Best of 50s“ und „Best of 60s“ bereit. Wie immer gibt es auch günstige 4K-Filme ab 3.99 Euro und 4.99 Euro, die jedoch nicht allzu viel Zuwachs erfahren haben. Interessant wird es bei den Filmen ab 5.99 Euro. Hier bietet Apple TV eine breite Auswahl an Action-Krachern mit Tom Cruise an, darunter die Mission Impossible-Einzeltitel, „Krieg der Welten“, „Tage des Donners“, „Jack Reacher“, „Vanilla Sky“ uvm. Wer den Schauspieler mag, wird hier auf jeden Fall fündig!

Apple TV 4K-Neuzugänge:

Reduzierte 4K Film-Bundles auf Apple TV

3 Filme (2x4K) für 11.97€ 6 Filme (4K) für 35,94€ 3 Filme (4K) für 17,97€
5 Filme (4K) für 29.95€ 10 Filme (3x4K) für 29.99€ 10 Filme (3x4K) für 29.99€

Apple TV 4K Filme für 3.99 Euro​

iTunes 4K Filme für 4.99 Euro

The Outpost auf Apple TV in 4K-Qualität kaufen/leihen

Apple TV 4K Filme für 5.99 Euro

Apple TV 4K Filme für 7.99 Euro

The Turning auf Apple TV in 4K-Qualität kaufen/leihen

Disney+: Auch Bestandskunden müssen bald mehr zahlen

Disney+ ist 2023 teurer geworden – zunächst für Neukunden. Doch bedauerlicherweise geht es jetzt auch Bestandskunden an den Kragen bzw. ans Portemonnaie.

Zur Erklärung: Neukunden zahlen seit November 2023 für Disney+ mit 4K, Dolby Vision und Dolby Atmos wahlweise 11,99 Euro im Monat bzw. 119,90 Euro im Jahr. Bestandskunden profitieren aktuell noch von den „alten“ Preisen, die bei 8,99 bzw. 89,90 Euro liegen. Allerdings benachrichtigt der Streaming-Anbieter aktuell deutsche Nutzer, dass ihr jeweiliges Abonnement ab dem nächsten Abrechnungszeitraum auf die höheren Preise umgestellt wird.

Hier geht es zum kompletten Angebot von Disney+

Wem das zu teuer ist, dem rät Disney+ zu einem Downgrade auf das Standard-Abo. Jenes beschränkt sich dann allerdings maximal auf 1080p, 5.1-Sound und verzichtet auf HDR bzw. Dolby Vision. Dafür zahlt ihr dann weiterhin 8,99 bzw. 89,90 Euro. Als zweite Alternative bleibt noch das Standard-Abo mit Werbung, das im Monat 5,99 Euro kostet – ein Jahresabo fehlt hier. Doch was ihr an Geld spart, bezahlt ihr hier mit Zeit und Aufmerksamkeit.

Disney+ wird auch für Bestandskunden teurer.
Disney+ wird auch für Bestandskunden teurer.

Im Endeffekt muss dann jeder selbst für sich abwägen, was ihm Disney+ wert ist. Zu bedenken ist, dass auch das Passwort-Sharing eingedämmt wird. Hier will der Streaming-Anbieter die gleichen Maßnahmen ergreifen wie Netflix. So ist das Ziel, das bisher stillschweigend tolerierte Teilen über einen Haushalt hinaus einzudämmen. In angepassten Nutzungsbedingungen bereitet Disney+ auch bereits kostenpflichtige Zusatzmitgliedschaften vor.

Disney+ soll noch 2024 Gewinn machen

Disney+ schreibt aktuell noch Verluste. Vor Ende 2024 will man jedoch in die Gewinnzone gelangen und schwarze Zahlen schreiben. Entsprechend sind weitere Preiserhöhungen im Jahresverlauf denkbar. Aber auch das Vorgehen gegen das Sharing soll die Anzahl der Abos erhöhen. Bei Netflix konnte man ja beobachten, dass diese Taktik aufgehen kann. Ob dies auch bei Disney+ ähnlich erfolgreich verlaufen wird, muss uns die Zeit zeigen.

LG Display schickt innovative Tandem-OLEDs in die Massenproduktion

LG Display schickt die nach eigenen Angaben weltweit ersten Tandem-OLEDs für Laptops in die Produktion. Dadurch könnte die Bildqualität tatsächlich steigen.

Die neuen Tandem-OLEDs kommen auf 13 Zoll Diagonale und sollen eine höhere Bildqualität bei reduziertem Stromverbrauch liefern, wenn man mit konventionellen OLED-Panels vergleicht. Das erreicht man dadurch, dass man jeweils nicht nur eine Schicht roter, grüner und blauer Pixel-Schichten nutzt, sondern zwei miteinander kombiniert.

Daher kommt eben auch der Name, denn diese Layer arbeiten eben wirklich im Tandem. Dadurch sollen sie laut LG Display auch eine höhere Lebensdauer erhalten sowie höhere Spitzenhelligkeiten gewährleisten als bisher. Grundsätzlich setzt der Zulieferer diese Technik schon eine Weile für OLED-Displays in Fahrzeugen ein, wo sie besonders belastet werden. Jetzt will man sie im nächsten Schritt auf Notebooks, Tablets und auch Monitore bringen.

LG Display hat sich fast 1 Mrd. US-Dollar für weitere OLED-Investitionen gesichert.
LG Displays Meta Technology 2.0 steigert ebenfalls die Helligkeit.

Laut LG Display eignen sich Tandem.OLEDs besonders gut für IT-Geräte, da sie längeren Bildschirmzeiten und statischen Inhalten besser standhalten. Das Unternehmen erklärt, die Tandem-OLEDs sollen ca. die doppelte Lebensdauer und etwa die dreifache Helligkeit von konventionellen Single-Layer-OLEDs erreichen. Parallel sinke der Stromverbrauch um bis zu 40 %. Das ist natürlich ideal für den mobilen Bereich.

Tandem-OLED: Leichter und dünner als herkömmliche OLED-Displays

Auch sind die Tandem-OLEDs laut LG Display ca. 40 % dünner und 28 & leichter, als konventionelle OLED-Displays. Die ersten Panels für Notebooks lösen dabei mit 2.880 x 1.800 Pixeln auf und decken den Farbfraum DCI-P3 zu 100 % ab. Auch können entsprechende Bildschirme nach VESA DisplayHDR True Black 500 zertifiziert werden. In die Panels sind auch direkt Touch-Sensoren integriert.

Könnte LG Display diese Tandem-OLEDs langfristig auch für TVs anbieten? Möglich ist das sicherlich, doch wer zwischen den Zeilen liest, dürfte einen Stolperstein erkennen. Technisch mögen die Tandem OLEDs ein Sprung sein, doch auch die Herstellung dürfte wesentlich kostspieliger sein. Deswegen werden wir sie wohl auch nur in Premium-Notebooks erleben. Zumal LG Display noch keine konkreten Partner nennt.

PlayStation VR2: Sony soll das VR-Headset intern quasi aufgegeben haben

Die PlayStation VR2 hat am Markt keinen großen Eindruck hinterlassen. Intern soll Sony bereits Konsequenzen gezogen haben.

Es ist kein Geheimnis, dass sich die PlayStation VR2 nicht sonderlich gut verkauft. Hinweise auf eine zögerliche Annahme hatte es sogar schon vor dem eigentlichen Launch gegeben. Auch der kommende PC-Adapter dürfte wohl kaum für Schwung sorgen, stehen doch viele zentrale Alleinstellungsmerkmale des Wearables am Rechner nicht zur Verfügung. Etwa fehlen HDR, die adaptiven Trigger oder auch Eye-Tracking.

Derzeit gibt es nun Berichte, die auch auf interne Quellen aus dem Unternehmen berufen, laut denen Sony das VR-Headset quasi fast begaben habe. Demnach stelle der japanische Hersteller für die Entwicklung von VR-Headsets ein deutlich geringeres Budget zur Verfügung als zuvor. Derzeit entwickle Sony deswegen auch nur noch zwei Spiele für die PlayStation VR2. Ob diese aber wirklich fertiggestellt werden, sei nicht einmal sicher.

Die Sony PlayStation VR2 soll sich nur bescheiden verkauft haben.
Die Sony PlayStation VR2 soll sich nur bescheiden verkauft haben.

Überraschend ist diese Nachricht keineswegs, da in der gesamten Spieleindustrie aktuell Einsparmaßnahmen dominieren und viele Studios geschlossen und Games eingestampft worden sind. Dass Sony also rund um die PlayStation VR2 die Schere ansetzt, die wirtschaftlich wohl eher ein Flop ist, erscheint logisch.

PlayStation VR2: Wer gehört zur Zielgruppe?

Die PlayStation VR2 hat es schwer, eine Zielgruppe zu finden. Core-Gamer vermissen echte Triple-A-Spiele, während Gelegenheitsspieler kaum gewillt sind, mehr für ein Accessoire zu bezahlen, als für die PlayStation 5. Dazu kommt das klassische Henne-Ei-Problem: Entwickler scheuen sich für die PS VR2 kostspielige Titel zu produzieren, da die Zielgruppe zu klein anmutet. Gamer wiederum warten auf Must-Have-Titel, bevor sie Geld auf den Tisch legen.

Auch zusätzliche VR-Modi für seine regulären Spiele bietet Sony trotz anfänglicher Aussagen bisher nur für „Gran Turismo 7“ an. Drittentwickler fokussieren sich statt auf die PlayStation VR2 primär auf die Modelle der Reihe Meta Quest. Beispielsweise ist für diese „Assassin’s Creed Nexus VR“ erschienen, die PS VR2 hat man ausgelassen. Im Endeffekt vegetiert die PlayStation VR2 am Rande vor sich hin. Es ist aber nicht mehr mit einem echten Push seitens Sonys zu rechnen.

KI-Film „The Last Screenwriter“ läuft nach Protesten doch nicht im Kino

Mit „The Last Screenwriter“ gibt es einen Film, der komplett von einer KI geschrieben worden ist. Ins Kino kommt er nach Protesten jetzt jedoch nicht mehr.

Falls ihr euch fragt, welche KI genau das Drehbuch verfasst hat: Es is ChatGPT bzw. konkret Version 4 des LLMs (Large Language Model) gewesen. Einen breiteren Kinostart hatten die Macher von Spotlight Media allerdings ohnehin nicht vorgesehen. Doch immerhin die Premiere sollte eigentlich im The Prince Charles Cinema in London an diesem Sonntag stattfinden.

Das Kino hat die Veranstaltung jedoch abgesagt, nachdem rund 200 Beschwerden eingegangen waren. Regie hat bei „The Last Screenwriter“ der Schweizer Peter Luisi geführt. Gefördert wurde der Film durch die Züricher Filmstiftung. Der Regisseur zeigt sich von der Entscheidung des Kinos enttäuscht.

Zu „The Last Screenwriter“ hat ChatGPT alle Dialoge geschrieben, die Handlung entworfen und natürlich auch die Charaktere entwickelt. Die Handlung dreht sich um einen Drehbuchautor, der feststellen muss, dass er einer künstlichen Intelligenz in seinem Metier unterlegen ist. Zumindest wenn wir da auf die Qualität vieler aktueller Serienproduktionen blicken, scheint diese Zukunft vielleicht gar nicht mehr so weit entfernt.

„The Last Screenwriter“: Trotz KI hat es menschliche Eingriffe gegeben

Allerdings hat das Team von Spotlight Media beim durch ChatGPT verfassten Drehbuch durchsaus noch Eingriffe vorgenommen. So wurden nicht alle Szenen übernommen, welche die KI sich ausgedacht hat. Andere sind zwar Teil des fertigen Films, wurden aber gekürzt. Zu erwähnen ist auch, dass „The Last Screenwriter“ kein gewinnorientiertes Projekt ist. Vielmehr wird der fertige Film nämlich am 11. Juli 2024 komplett kostenlos veröffentlicht.

Luisi zeigt sich dabei unberührt von Kontroversen um seinen Film und schiebt sie auf Missverständnisse. „The Last Screenwriter“ solle schließlich nicht etwa die Zukunft der Filmindustrie aufzeigen. Nach Veröffentlichung des Films sollen im Übrigen auch das Drehbuch selbst und weitere Informationen dazu, welche Prompts genutzt worden sind, online gestellt werden.

"The Last Screenwriter" geht im Juli 2024 kostenlos online. |
„The Last Screenwriter“ geht im Juli 2024 kostenlos online. | Bild: Spotlight Media

Für „The Last Screenwriter“ standen allerdings noch reale Schauspieler vor der Kamera. Doch OpenAIs Sora, ein Modell für die Videoerstellung, könnte selbst das in Zukunft überflüssig machen. Denn damit lassen sich per Prompt ganze Videos generieren. Letzten Endes wird es aber nichts helfen, die KI zu verdammen, denn verschwinden wird sie nicht mehr. Man kann sich nur darauf einstellen.