The Abyss soll am 6. Dezember 2023 für einen Abend erneut ins Kino kommen. „The Abyss: Special Edition“ wird die in 4K UHD restaurierte Fassung des Science-Fiction-Klassikers zeigen!
Die Veröffentlichung von James Camerons „The Abyss“ auf 4K UHD Blu-ray rückt immer näher. Heute ging ein Kinotrailer restaurierten 4K UHD-Fassung auf Youtube live, welches zudem das Kino-Event am 6. Dezember 2023 ankündigt. Nur an einem Abend soll nämlich der Science-Fiction-Klassiker erneut in den Lichtspielhäusern gezeigt werden. Der Film, der erstmals im Sommer 1989 gezeigt wurde, erscheint in einer sogenannten „Special Edition“. Cameron sagte in seiner offiziellen Erklärung: „Wenn du den Film noch nicht gesehen hast, ist dies die Art und Weise, ihn zu erleben, und wenn du ihn bereits gesehen hast, wird es sein, als wäre es das erste Mal. Also ab ins Kino und genießt es.“
I’m excited for you to experience The Abyss: Special Edition, now remastered in 4K, only in theaters on December 6. pic.twitter.com/3BxySSMcJU
Leider haben wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen einholen können, ob die Special Edition von „The Abyss“ auch in Deutschland gezeigt wird. Der Vorverkaufsstart für die Kinotickets soll am 20. November 2023 starten – bislang nur bestätigt für die USA. Sollte es der Film in der restaurierten 4K-Fassung auch in die deutschen Kinos schaffen, wird der Ansturm zu diesem ganz besonderen Abend sicherlich groß sein. Wer sich dem Hype um das Remaster nicht hingeben möchte, wird den Film sicherlich bald erstmals auf 4K UHD Blu-ray bzw. als digitalen 4K-Videostream kaufen können.
Bangen um die Qualität der 4K UHD Blu-ray
Und ab diesem Zeitpunkt beginnt auch wieder das Bangen, um die Ausstattung der 4K UHD Blu-ray. Überraschenderweise, erscheint die 4K Blu-ray von „Titanic“, welches von Walt Disney vertrieben wird, inkl. dynamischen Dolby Vision HDR. Dolby Atmos 3D-Sound steht jedoch wie so oft nur im englischen Originalton bereit. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die visuelle Präsentation der deutschen 4K UHD Blu-ray von „The Abyss“ erneut mit der US-Variante gleichzieht.
Sony hat begonnen, seine OLED- und LCD-Modelle aus den Jahren 2018, 2019 und 2020 von Android 9 auf Android 10 zu aktualisieren. Diese Firmware-Aktualisierung bringt auch neue Funktionen wie „Living Decor“ mit sich.
Die Aktualisierung ist bereits in Nordamerika und Asien verfügbar und wird bald auch in Europa erhältlich sein. Die Aktualisierung für Android-TV-Modelle wird voraussichtlich im Oktober 2023 beginnen. Verschiedene Sony TV-Modelle aus den genannten Jahren sind von dieser Aktualisierung betroffen, darunter beliebte Serien wie A9F/AF9, A9G/AG9, A8/A8H, X950G/XG95, X950H/XH95 und X850H/XH85. Die neue Funktion „Living Decor“ ermöglicht es, den Fernseher als Fotoalbum, Uhr oder als Teil der Inneneinrichtung zu verwenden. Das Einstellungsmenü des Fernsehers erhält ebenfalls ein neues Layout, und einige Optionen wurden umbenannt.
Features der Sony Soundbars direkt über den TV steuern
Nach der Aktualisierung können auch kompatible Sony-Soundbars direkt über das Einstellungsmenü des Fernsehers steuern und aktualisieren. Außerdem wird es einfacher sein, Lieblingssender festzulegen. Es handelt sich um eine schrittweise Bereitstellung, daher kann es einige Monate dauern, bis die Aktualisierung auf allen kompatiblen Modellen weltweit verfügbar ist. Die Aktualisierung kann auch über das Einstellungsmenü des Sony Fernsehers gesucht und manuell angestoßen werden. Wer nicht warten möchte, kann sich auf der offiziellen Sony-Support-Website umsehen, um das Update manuell herunterladen und über einen USB-Stick zu installieren (oben verlinkt). Das Update trägt übrigens die Versionsnummer v.6.6053
Willkommenes Update für „ältere“ TV-Geräte
Android 10 nicht die neueste Version von Android für Fernseher, jedoch ist die Version immer noch eine willkommene Aktualisierung, die neue Features freischaltet. Die meisten der Sony-Modelle aus dem Jahr 2023 verwenden bereits Android 10, mit Ausnahme des A95L QD-OLED, der als erstes Sony-Modell den MediaTek Pentonic 1000 Chip inkl. Android 12 verwendet.
Liste kompatibler Sony TV-Geräte:
Android TV | Google TV (LCD)
XG85xx_X85xxG_U8G (55, 65, 75, 85 Zoll)
XG95xx_X95xxG
XH80xx_X80xxH_X81xH
XH81xx
XH85xx_X85xxH_XH91xx
XH95xx_X95xxH Series (49, 85 Zoll)
XH95xx_X95xxH Series (55, 65, 75 Zoll)
Z8H_ZH8
Z9F_ZF9
Z9G_ZG9
Z9H
Android TV | Google TV (OLED)
A8x_A8H
A9F_AF9
A9G_AG9
A9_A9S
Das sind die wichtigsten Feature-Upgrades (v.6.6053):
Einstellungsmenü wird angepasst: Detailmenüs werden jetzt auf der rechten Seite eingeblendet. Das Hauptmenü bleibt permanent auf der linken Seite sichtbar.
Living Decor Feature: Der TV lässt sich als „Bilderrahmen“, „Uhr“ oder Teil eurer Dekoraktion einbinden.
Wecker: Ab sofort können Wecker über die Timer-Funktion aktiviert und die ganze Zeit auf dem TV angezeigt werden (OLED TVs blenden den Wecker nicht die ganze Zeit ein, um Einbrennen zu verhindern).
Kanal-Favoriten einfach definieren: Auf der Fernbedienung im TV-Menü kann der Kanal mit einem Druck auf die „Nach-oben-Taste“ als Favorit definiert werden.
Aktiviere Soundbar- oder Heimkino-System-Steuerung: Ihr könnt eure kompatible Soundbar (HT-A7000, HT-A5000, HT-A3000, HT-A9) jetzt über das Quick-Menü steuern, WiFi-Einstellungen übernehmen (kopieren) und euch über Software-Updates für euer Soundsystem informieren lassen.
Mit „Titanic“ veröffentlicht Disney erstmalig seit 2018 eine 4K UHD Blu-ray, die das dynamische HDR-Format Dolby Vision unterstützt. Womöglich reagiert Disney damit auf die gerechtfertigte Kritik der Community.
„Wunder geschehen immer wieder…“. Nach über fünf Jahren bringt Walt Disney endlich eine neue 4K Ultra HD Blu-ray mit dynamischem HDR-Format (Dolby Vision) heraus. Damit rückt der Film „Titanic“ näher an die US-Version heran, die bereits Dolby Vision neben dem statischen HDR10 unterstützt. Die einzigen verbleibenden Unterschiede liegen nun in den Tonformaten zwischen der englischen und deutschen Synchronisation. Während der Originalton in beeindruckendem Dolby Atmos 3D-Sound vorliegt, beschränkt sich die deutsche Tonspur auf Dolby Digital 5.1. Am 15. Dezember 2023 wird sich zeigen, ob Fans mit der deutschen Synchronisation etwas verpassen oder ob das 3D-Upgrade in der englischen Version den Aufwand wert war.
Titanic: Disney liefert Dolby Vision auf 4K Blu-ray
Zur visuellen Präsentation der „Titanic“ 4K UHD Blu-ray: Die Bestätigung von James Cameron bezüglich der Restaurierung des Films ließ die Fans sehnsüchtig auf die Veröffentlichung in 4K Ultra HD Blu-ray warten. Leider wurde diese Vorfreude etwas getrübt, da Walt Disney seit Jahren eine strikte Politik für die Veröffentlichung von 4K UHD Blu-rays verfolgt. In der Regel werden 4K-Titel lediglich mit HDR10 veröffentlicht. Die einzigen Ausnahmen waren 2018 die Filme „Star Wars: Die letzten Jedi“ und „Black Panther“. Nachdem weitere Titel nicht in Dolby Vision veröffentlicht wurden, bestätigte Disney damals gegenüber dem Forbes-Magazin, dass zukünftige Titel nicht in Dolby Vision gemastert werden würden. Interessanterweise bietet Disney+ hingegen Dolby Vision und Dolby Atmos 3D-Sound auch für deutschsprachige Inhalte an.
Stellt dieser „Sonderfall“ eine Reaktion Disneys auf das Feedback der Community dar, welche sich verhalten gegenüber dem 4K Blu-ray-Release geäußert hatte? Oder möchte man damit die Verkäufe ankurbeln, die wohl auch zu wünschen übrig lassen. Der Film ist in den Amazon-Bestseller-Listen nur relativ weit unten zu finden und verkaufte sich weitaus schlechter, als z.B. ein Remaster von „Avatar“. Oder kein Geringerer als James Cameron pochte auf eine Veröffentlichung, welche den Zuschauern alle zur Verfügung stehenden Features und Standards zur Verfügung stellen sollte. Wir werden es wohl nie erfahren.
Spart bis zu 50 Prozent auf ausgewählte DVDs, Blu-rays und Filme auf 4K UHD Blu-ray! Amazon startet seine 2-für-1-Sparpaket-Aktion! Wir haben für euch alle 4K Ultra HD-Titel herausgefiltert!
Amazon tastet sich so langsam an die Medien-Aktionen heran, obwohl wir uns bereits mitten im Weihnachts-Shopping befinden. Die heute gestartete 2-für-1-Sparpaket-Aktion liefert euch ausgewählte DVDs, Blu-rays und 4K UHD Blu-rays mit einem Preisvorteil von bis zu 50 Prozent an. Wichtig ist, dass ihr Titel auswählt, die in etwa den gleichen Preis besitzen, um euch den maximalen Rabatt zu sichern. Die meisten nachfolgend aufgelisteten Titel kosten zwischen 17 und 22 Euro somit könnt ihr euch Filme für unter 10 Euro holen. Leider ist die Auswahl überschaubar, aber für Neulinge des 4K UHD-Formats, ein guter Anhaltspunkt, um die Filmsammlung zu beginnen oder auszuweiten. Die Aktion ist bis zum 27. November 2023 gültig. Titel können bei hoher Nachfrage aus der Auswahl entfernt werden:
Die Sony PlayStation 5 kommt in einer Revision mit abnehmbarem Disc-Laufwerk auf den Markt. Jetzt gibt es zur Online-Aktivierung positive Neuigkeiten.
So hatten wir schon darüber berichtet: Die Sony PlayStation 5 erhält eine „Slim“-Version. Offiziell nennt Sony den Refresh zwar nicht so, es handelt sich aber eben um eine leichtere und schlankere Variante. Eine weitere Neuerung: Die Digital Edition kann nachträglich doch mit einem optionalen Disc-Laufwerk erweitert werden. Dieses kostet 119,99 Euro. Allerdings müssen die Disc-Laufwerke aller künftigen PS5-Modelle, egal ob ab Werk enthalten oder eben nicht, online aktiviert werden. Ansonsten funktionieren sie nicht.
Doch jetzt erreichen uns gute Nachrichten: Zwar muss das optische Laufwerk vor dem Gebrauch an einer Konsole online aktiviert werden, es kann aber dennoch auch an weiteren Konsolen im gleichen Verfahren online freigeschaltet werden. Die Freischaltungen können sogar parallel laufen. Ihr könnt also etwa das Disc-Laufwerk an einer PS5 koppeln, es dann ausbauen und in eine andere Konsole einbauen, um es dort zu aktivieren und zu nutzen. Baut ihr es dann wieder in die ursprüngliche PS5 ein, ist es dort immer noch gespeichert, muss nicht nochmals online aktiviert werden, und kann weiter verwendet werden.
Die neue PlayStation 5 „Slim“
Weiteres Merkmal der Revision: Eine versteckte Preiserhöhung, da Sony den Ständer zur vertikalen Aufstellung aus dem Lieferumfang gestrichen hat. Der muss separat nachgekauft werden und kostet fortan 29,99 Euro. Immerhin hat man aber den SSD-Speicherplatz von 825 GByte auf 1 TByte erhöht. Der Marge dürfte das nicht schaden, da schnelle SSDs inzwischen deutlich günstiger geworden sind.
PlayStation 5 Slim: In den USA bereits zu haben
Das obige Szenario ist hilfreich für Menschen, die mehrere PS5-Exemplare daheim haben. Dies kann aber auch hilfreich sein, wenn z. B. eine defekte PS5 Digital Edition eingeschickt werden muss und ein Austauschgerät zurückkommt. Glücklicherweise kann ein dazu gekauftes Disc-Laufwerk dann weiter verwendet werden. Offen ist aber, ob es eine maximale Grenze für die Anzahl der mit einem Laufwerk gekoppelten PS5 gibt.
In den Vereinigten Staaten ist die neue Revision der PlayStation 5 bereits zu haben. Hingegen werden in Europa erst Lagerbestände abverkauft. Bei uns soll die neue Version dann in den kommenden Monaten zu haben sein.
Disneys Superhelden-Film „The Marvels“ floppt zum Start im Kino. Wird es jetzt ein Umdenken beim Studio geben?
Die Marktforscher hatten einen schwachen Start für „The Marvels“ vorhergesagt. Doch die Einspielergebnisse der ersten Tage liegen noch unterhalb der pessimistischen Erwartungen: bei weltweit ca. 110 Mio. US-Dollar. Gerade die Starttage sind für solche Blockbuster mit hohen Budgets von enormer Wichtigkeit. So liegen die Produktionskosten bei schätzungsweise 220 Mio. US-Dollar. Um Gewinn zu machen, müsste der Film wohl mindestens 600 Mio. US-Dollar einspielen.
In den USA konnte „The Marvels“ innerhalb der ersten drei Tage nach Start nur 47 Mio. US-Dollar einspielen – das bisher schlechteste Ergebnis überhaupt für einen MCU-Film (Marvel Cinematic Universe). Über die Ursachen kann man viel spekulieren: Einerseits endete der Streik der Schauspieler erst kurz vor dem Kinostart, sodass die Darsteller wie Brie Larson zuvor keine Werbung für den Streifen machen durften. Andererseits bemühte sich Disney auch unabhängig davon ungewöhnlich wenig um das Marketing – als hätte man geahnt, dass nicht viel zu machen sei.
Die letzten Trailer wirkten regelrecht verzweifelt und bemühten Referenzen auf beliebtere MCU-Charaktere wie Iron Man oder Captain America, die nicht mehr Teil des Filmuniversums sind. Man vermutet, dass viele Zuschauer keine Lust auf „The Marvels“ hatten, da der Film im Grunde voraussetzt, dass man zuvor die beiden Serien „WandaVision“ und „Ms. Marvel“ verfolgt hat. Besonders letztere erreichte mutmaßlich aber nur wenige Zuschauer.
„The Marvels“ zeigte alle Probleme des MCUs auf
Am Ende haben wohl viele potenzielle Kinogänger, welche die Serien nicht verfolgt haben, deswegen abgewunken. Doch in den Reviews zum Film werden oft auch die CGI-Effekte kritisiert. Die Storyline soll ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei sein. Beide Mängel wären für Marvel-Kinofilme nichts Neues, doch vielleicht ist genau jenes das Problem: Auf die Dauer hat man zu viele Teile des Publikums abgeschreckt und erhält jetzt die Quittung.
Dazu kommt, dass das Image der Marke Marvel in den vergangenen Jahren gelitten hat. Stand das Franchise früher für garantierte Kino-Hits, hat man das vor allem durch Streaming-Experimente wie „She-Hulk“, „Secret Invasion“ oder eben „Ms. Marvel“ verwässert, die von vielen Fans entweder ignoriert worden sind oder mehr schlecht als recht ankamen.
Der Disney-Chef Bob Iger hatte deswegen schon eingestanden, dass die Marke Marvel überstrapaziert worden sei. Es sieht danach aus, als müsse man beim Haus mit der Maus nun ernsthaft umdenken. Schließlich ist „The Marvels“ nach anderen Flops wie „Indiana Jones und das Rad der Zeit“ ein weiteres Zeichen, dass die Zuschauer den Kinofilmen von Disney immer stärker den Rücken zuwenden.
Amazon arbeitet an einem neuen Betriebssystem, das Android auf Fire TVs, Smart Displays und anderen vernetzten Geräten ersetzen soll. Dies habe ich von mehreren Quellen erfahren, die Kenntnisse über diese Pläne haben, sowie von Stellenausschreibungen und anderen Materialien, die auf diese Bemühungen hinweisen.
Amazon entwickelt Vega, ein neues Betriebssystem, um Android auf Fire TVs und anderen Geräten zu ersetzen.
Die Idee für Vega wurde erstmals 2017 von Amazon-Mitarbeitern erwähnt, aber erst 2019 von verschiedenen Quellen bestätigt.
Zibi Braniecki, ein Experte von Mozilla, arbeitet an Vega und einem Betriebssystem für Smart Home und Automotive.
Der Wechsel zu Vega bietet Vorteile wie schnellere Updates und weniger Konflikte mit Google, aber er erfordert die Anpassung von Apps.
Die Entwicklung des neuen Betriebssystems, das intern unter dem Namen Vega bekannt ist, scheint recht fortgeschritten zu sein. Das System wurde bereits auf Fire TV Streaming-Adaptern getestet, und Amazon hat ausgewählten Partnern von seinen Plänen berichtet, zeitnah auf ein neues Anwendungsframework umzusteigen. Eine Quelle mit Kenntnissen über die Pläne des Unternehmens deutete an, dass Vega bereits im nächsten Jahr auf ausgewählten Fire TV-Geräten ausgeliefert werden könnte.
Amazon entwickelt iOS / Android-Konkurrent
Bereits 2017 sollen Amazon-Mitarbeiter Gespräche mit Chip-Herstellern geführt haben, bei denen die Idee für ein alternatives Betriebssystem und dafür benötigte, angepasste Chipsätze in den Raum geworfen wurden. Diese Begegnungen wurden jedoch erst 2019 von diversen Quellen bestätigt. Aktuell verdichten sich die Hinweise, dass an diesen Gerüchten etwas dran sein könnte. Erst im September dieses Jahres gab es einen Post im Technik-Forum „Blind“, dass Amazon einen „iOS / Android-Konkurrent für alle Geräte und IoT entwickelt“. Der Mitarbeiter erwähnte auch den Codenamen Vega und sagte, dass „der Großteil der OS-Entwicklung bereits abgeschlossen ist“. Derzeit arbeitet das Unternehmen wohl daran, dass Entwickler und Drittanbieter ihre Hardware für „Vega“ fit machen.
Nicht nur Fire-TV, auch smarte Lautsprecher und andere IoT-Geräte (auch von Drittherstellern) sollen bald auf „Vega“ setzen.
Einer von ihnen scheint der ehemalige Mozilla-Ingenieur und JavaScript-Experte Zibi Braniecki zu sein, der Anfang 2022 zu Amazon kam, um an Alexa zu arbeiten. Braniecki wechselte Anfang 2023 zur Device OS-Gruppe und kündigte damals auf LinkedIn an, dass er an einem Betriebssystem der nächsten Generation für Smart Home, Automotive und andere Produktlinien von Amazon Devices arbeite. Vega ist ein webbasiertes Betriebssystem für Smart-Home-Geräte – und mehr. Amazon-Geräte wie Fire TV-Sticks und Fernsehgeräte, Echo Show-Smart-Displays sowie Fire-Tablets verwenden derzeit noch eine abgeleitete Version von Android namens Fire OS.
Fire OS hängt in der Entwicklung hinterher
Für Amazon hätte der Wechsel Vor- sowie Nachteile. Derzeit hängt die Entwicklung von Fire OS der aktuellen Verwendung von Android in Endgeräten hinterher, weil sich Amazon auf die rasche Entwicklung des Android Open Source Project (AOSP) verlassen hat. Dies kommt aber weitaus langsamer voran, wie die Entwicklung der offiziellen Android-Releases. Übrigens, die AOSP-Varianten werden auch für die China-Set-Top-Boxen eingesetzt. Mit einem Wechseln könnte Amazon die Geräte deutlich schneller mit aktuellen Features versorgen. Fire OS 7 basiert derzeit auf Android 9, im Herbst dieses Jahres hat Google bereits Android 14 veröffentlicht, was zeigt, wie weit der Technik-Gigant hinterherhinkt.
Das Fire OS-Betriebssystem wirkt modern, hinter den Kulissen arbeitet jedoch ein uraltes Android 9
Die Nachteile, da sich Fire OS ja an Android anlehnt, war es für App-Entwickler ein Leichtes, ihre Software mit geringen Änderungen auf den Fire OS App-Store zu bringen. Populäre Apps und Updates müssten erst für das Vega-Betriebssystem umgeschrieben bzw. portiert werden. Für Unternehmen würde das einen Mehraufwand darstellen, den sich nicht jeder leisten kann. Die Auswahl an Apps wird sich im Fall eines Wechsels sicherlich nicht mit dem derzeitigen Pool an Software und Games im Fire TV App-Shop messen lassen können.
Amazon möchte Konflikten mit Google aus dem Weg gehen
Ein weiterer Vorteil. Mit Vega vermeidet Amazon auch weitere Konflikte mit Google. Die beiden Unternehmen stritten sich lange Zeit über die Verwendung von Android durch Amazon, wobei Google Hardware-Hersteller zeitweise drängte, keine von Amazon betriebenen Smart-TVs herzustellen. Die Unternehmen einigten sich anschließend darauf, dass Amazon mit TV-Herstellern wie Hisense und TCL zusammenarbeiten darf, aber der Verzicht von Amazon auf Android sollte ihm mehr Kontrolle über seine eigene Zukunft geben.
Der Schauspieler-Streik in Hollywood bleibt weiterhin ungelöst, nachdem die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA das neueste Angebot der Filmstudios und Streaminganbieter abgelehnt hat. Der bereits vier Monate anhaltende Konflikt, betrifft rund 160.000 Schauspieler, Stuntmen und andere Darsteller.
Update: Einen Tag, nachdem die Schauspieler das „letzte Angebot“ abgelehnt haben, haben sich die beiden Parteien wohl doch geeinigt. Danke an Schmusekadser für die Info. Hier waren wir mit den News wohl etwas zu langsam.
Originalbeitrag: Ursprünglich hatten die Studios und Streaminganbieter Optimismus gezeigt und erklärt, sie seien zuversichtlich, eine Einigung zu erzielen, bevor sie ihr „letztes, bestes und endgültiges“ Angebot vorlegten. Jedoch konnten sich die Verhandlungsführer der SAG-AFTRA und der Branchenverband AMPTP nicht auf eine Einigung einigen, da wichtige Punkte weiterhin umstritten sind. Der Branchenverband AMPTP besteht aus Unternehmen wie Netflix, Disney, Warner, Universal, Paramount und Sony, die den Großteil des TV-, Streaming- und Kinogeschäfts kontrollieren.
Schauspieler stellen angeblich zu hohe Forderungen
Scarlett Johansson verklagte Disney und forderte eine Entlohnung für die über Disney+ generierten Einnahmen des Marvel-Blockbusters „Black Widow“ || Bild: Disney / Marvel Studios
Ein Hauptstreitpunkt ist die Neuverteilung der Einnahmen von Streamingplattformen. Die Schauspieler argumentieren, dass sie bei der Vermarktung von Filmen und Serien im Streaming-Segment unzureichend oder sogar gar nicht entlohnt werden. Die Umverteilung, wie von der Gewerkschaft vorgeschlagen, würde die Studios angeblich mehr als 800 Millionen US-Dollar pro Jahr kosten. Ein berühmter Fall, der dieses Problem verdeutlichte, war der Rechtsstreit von Scarlett Johansson gegen die Walt Disney Company wegen der Veröffentlichung von „Black Widow“ auf Disney Plus. Die Parteien einigten sich schließlich außergerichtlich.
Keine Zugeständnisse beim Verhandlungspunkt „Künstliche Intelligenz“
Die Mitglieder der Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA sehen durch Künstliche Intelligenz ihre Arbeit gefährdet
Ein weiterer bedeutender Verhandlungspunkt aus Sicht der Schauspieler betrifft die Verwendung von künstlichen Intelligenzen (KI) oder digitalen Abbildern ihrer Person. Die SAG-AFTRA fordert, dass solche Abbilder nur mit Zustimmung der Schauspieler verwendet werden dürfen, was angesichts der fortschreitenden Entwicklung im Bereich KI für die Darsteller von großer Bedeutung ist. Die Studios sind bisher jedoch nicht bereit, Zugeständnisse in diesem Bereich zu machen.
Dieser Streik markiert den ersten Konflikt der Schauspieler seit 1980 und bis eine Einigung erzielt wird, wird an vielen Hollywood-Produktionen nicht weitergearbeitet. Die Zukunft der audiovisuellen Unterhaltung bleibt vorerst ungewiss, da die Parteien weiterhin um wichtige Fragen ringen.
Ultimea versucht sich mit dem Apollo P40 an einem kostengünstigen „Plug & Play“-Beamer. Was das Full-HD-Modell mit LED-Lichtquelle und 4K@60p-Unterstützung alles kann, verrät euch unser Test!
Als uns das Angebot erreichte, den Ultimea Apollo P40 Beamer zu testen, konnten wir einfach nicht widerstehen. Schließlich hatte uns der Elektronikhersteller bereits mit der Poseidon D60 Soundbar-Kombo positiv überrascht – und das zu einem erstaunlich günstigen Preis! Aber kann Ultimea nicht nur Soundbars, sondern auch Projektionssysteme? Unser Test des Apollo P40 gibt die Antwort!
Unboxing & Design
Das Schallplattenspieler-Design des Ultimea Apollo P40 spricht uns an
Das Auspacken des Ultimea Apollo P40 gestaltet sich zwar nicht ganz so aufregend wie bei der zuvor erwähnten Soundbar, dennoch präsentiert sich die Verkaufsverpackung ansprechend und gewährt einen ersten Einblick in die gebotenen Funktionen. Nachdem wir eine Lasche geöffnet haben, entnehmen wir den Full-HD-Beamer aus der Verpackung, gefolgt von einem kleinen Pappkarton, der das Zubehör enthält. Sobald wir die Schutzfolie vom Projektor entfernen, erleben wir die ersten beiden Wow-Momente. Das Design erinnert stark an einen Plattenspieler und wurde vom Hersteller mit Sicherheit bewusst gewählt. Zudem begrüßt uns bereits die Linsenabdeckung mit einem gewissen Augenzwinkern.
Als Vinyl-Fan sind wir von Ersterem absolut begeistert. Die Tatsache, dass Ultimea an eine Schutzvorrichtung für die Optik gedacht hat, selbst wenn es sich nur um eine kleine manuell vor die Linse zu schiebende Plastikabdeckung handelt, erfüllt uns mit Freude. Dies ist besonders wichtig, da der Ultimea Apollo P40 aufgrund seiner einfachen Montage und kompakten Größe wahrscheinlich häufig den Standort wechseln wird. Selbst wenn sich keine Kinder in der Nähe befinden, ist es unwahrscheinlich, dass die ersten Flecken auf der Linse fernbleiben. Die Abdeckung dient natürlich auch dem Schutz vor Staub und anderen groben Einflüssen, insbesondere beim Transport des Beamers.
Der komplette Lieferumfang des Ultimea Apollo P40 Full-HD-Beamers
In der Pappbox entdecken wir eine Schraube mit einem Kunststofffuß, die es ermöglicht, den Projektionswinkel (Höhe) des Ultimea Apollo P40 anzupassen. Weiterhin finden wir ein HDMI 2.0-Kabel, ein Netzkabel, ein Cinch-auf-Klinke-Kabel sowie die Fernbedienung. Darüber hinaus liegen eine mehrsprachige Bedienungsanleitung und ein Staubtuch bei. Leider sind die benötigten AAA-Batterien für die Fernbedienung nicht im Lieferumfang enthalten.
Der Apollo P40 präsentiert sich in einem ansprechenden Design, selbst wenn die verwendeten Materialien vorrangig aus Plastik bestehen.
Auch wenn es auf unseren Bildern nicht sofort ersichtlich ist, besteht das Gehäuse des Apollo P40 vollständig aus Kunststoff. In dieser Preisklasse wäre ein Metallgehäuse ohnehin übertrieben. Das Besondere daran ist, dass der Beamer dank seiner Farbgebung und dem Design, das an einen Schallplattenspieler erinnert, keinesfalls verstecken muss. Er wird mit Sicherheit neugierige Blicke im Wohnzimmer, Jugendzimmer oder Heimkino auf sich ziehen.
Spezifikationen und Anschlüsse
Hier handelt es sich um einen Full-HD-Beamer mit LCD-Displaytechnologie und einer LED-Lichtquelle. Die native Auflösung des Projektors beträgt 1.920 x 1.080 Bildpunkte, und die maximale Helligkeit wird mit 700 ANSI-Lumen angegeben. Das Kontrastverhältnis wird mit 15.000:1 angegeben. Das Long-Throw-Projektionssystem verfügt über ein Throw-Ratio von 1.4:1 und ermöglicht eine Bilddiagonale zwischen 35 Zoll (89 cm) und 150 Zoll (381 cm) im Bildverhältnis 16:9. Um eine 100 Zoll-Projektion zu erreichen, sollte der Abstand zur Leinwand etwa 3,10 Meter betragen. Im Inneren des Projektors arbeitet ein leistungsstarker MediaTek MT9269-Chipsatz, der auch die Unterstützung von 4K-Signalen mit HDR10 ermöglicht.
Eine Abdeckung aus Plastik schützt die Optik des Apollo P40 von Ultimea
Die Projektion kann sowohl manuell als auch automatisch fokussiert werden und verfügt über eine automatische Trapezkorrektur, um sich optimal an die Leinwand anzupassen. Darüber hinaus steht ein Zoom zur Verfügung, der das Vollbild (100%) auf ein Viertel der ursprünglichen Projektionsgröße (50% Zoom) reduzieren kann. Der Projektor kann sowohl als Front- als auch als Rear-Projektor verwendet werden und sowohl auf dem Boden stehen als auch an der Decke montiert werden.
Anschlüsse auf der Rückseite des Ultimea Apollo P40: HDMI 2.0, AV-Ausgang, Audio-Ausgang (3.5mm Klinke) sowie zwei USB 2.0-Ports
Auf der Rückseite des Projektors finden wir alle verfügbaren Anschlüsse, darunter 1x HDMI 2.0, 2x USB 2.0, einen AV-Ausgang (Klinke auf Cinch) und einen Audio-Ausgang (3,5mm Klinke). Ungewöhnlicherweise befindet sich der Anschluss für das Netzsteckerkabel an der Seite des Projektors. Der Apollo P40 Projektor unterstützt auch WiFi 6 mit 2,4 GHz und 5 GHz sowie Bluetooth 5.1, obwohl diese Funktionen nicht sichtbar sind. Die Fernbedienung wird als „All-Round Remote“ bezeichnet und verbindet sich wahrscheinlich über Bluetooth (BLE) mit dem Projektor. Ein Kritikpunkt an dieser Stelle ist das Fehlen eines zweiten HDMI-Eingangs. Für die Maße und das Gewicht des Projektors geht es hier entlang:
265 x 265 x 105 mm (B x T x H) mit 2.47 kg
Inbetriebnahme & Features
Nach dem Einschalten gelangt man direkt zum Menü / Homescreen des Apollo P40
Im Einleitungssatz haben wir den Ultimea Apollo P40 als „Plug & Play“-Beamer bezeichnet, und sobald man den Projektor einschalten, wird klar, was wir damit meinen. Nach nur etwa 20 Sekunden und einer kurzen Fokus- sowie Trapezkorrektur begrüßt uns bereits das Menü. Es gibt keinen komplizierten Installationsprozess, keine Anmeldung, einfach nichts dergleichen. In der heutigen Zeit ist das fast schon erfrischend. Wenn man beispielsweise eine HDMI-Signalquelle anschließen, kann man sofort loslegen. Das Einzige, was möglicherweise unter den Begriff „Installationsprozess“ fällt, ist die Verbindung mit d Heim-WLAN. Dies ist nur erforderlich, wennFunktionen wie Miracast (für Android), Screen-Mirroring von Apple-Geräten oder die Präsentation/Nutzung von Dokumenten über WPS-Office verwenden möchten.
Fernbedienung des Ultimea Apollo P40 Projektors
Ihr steuert mit der im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung durch das Menü, welche jetzt kein großes Highlight darstellt. Die Druckpunkte der Buttons fühlen sich gut an und mit dem Klickrad inkl. OK-Button navigiert man in gewohnter Manier durch die Menüs. Zudem sind auf der Fernbedienung drei Knöpfe für die automatische Bildkorrektur bzw. manueller Fokus vorhanden. Einziger Kritikpunkt, der „Zurück“- und „Homescreen“-Button sind unserer Meinung nach vertauscht bzw. gehören getauscht. Denn bei anderen Systemen, egal ob Beamer, Media-Player oder TV, ist unten links meist der „Zurück“-Button. Hier muss man sich etwas umgewöhnen.
Der Apollo P40 hat noch mit einigen Übersetzungsfehlern in der deutschen Spracheinstellung zu kämpfen
Nach dem Einschalten wird man auch den Lüfter des Full-HD-Beamers bemerken, der in einer konstanten Lautstärke arbeitet. Aus geringster Entfernung (30cm) messen wir 55 db, aus einem Meter reduziert sich das Geräusch auf rund 40 db. Hörbar, sofern überhaupt kein Audio über den Projektor oder einem externen Soundsystem wiedergegeben wird. Für die Bildwiedergabe und Preisklasse, in der sich der Apollo P40 bewegt, ist das Lüftergeräusch eher gut als okay. Wer den Projektor hinter sich aufbaut und weit vor dem Beamer sitzt, wird das Geräusch sicherlich nicht mehr als störend wahrnehmen. Zum Vergleich: Wir haben vor ein paar Tagen den Test eines kompakten Beamers im gleichen Preissegment abgelehnt, da dieser in jeder Helligkeitsstufe mit mindestens 77 db in den Raum pustete. Ultimea macht hier im gedanklichen Vergleich also vieles weitaus besser.
Ultimea verspricht übrigens eine geschlossene optische Bild-Engine, die 99.99% staubdicht sein soll. Das lässt sich jetzt nicht wirklich prüfen, ob das Gerät die angepriesenen 10 Jahre kein einziges Staubkorn durchlässt. Es ist zumindest ein Faktor, der ebenfalls für den Ultimea Apollo P40 spricht. Denn die LED-Lichtquelle dürfte mehrere Jahre ihren Dienst verrichten und sofern der LCD-Chip und die Optik keinen Schaden nehmen, blicken wir hier auf ein gut nachhaltiges Gerät für unter 250 Euro.
Bildqualität Ultimea Apollo P40
Barbie hat viele grelle Farben und der Apollo P40 von Ultimea kann sie auch darstellen
Die Helligkeitsverteilung und Bildschärfe über die gesamte Bildfläche hinweg können als gut bezeichnet werden. Es hat sich gezeigt, dass es empfehlenswert ist, den Projektor möglichst zentral zur Projektionsfläche aufzustellen, um Unschärfen an den Rändern zu vermeiden. In einigen Fällen haben wir mit manuellem Fokus nachjustiert, um die Bildschärfe optimal einzustellen. Eine besonders bemerkenswerte Funktion ist die digitale Zoom-Funktion, mit der die Projektionsfläche auf bis zu ein Viertel ihrer Gesamtgröße (50% Zoom) verkleinert werden kann, ohne den Projektor physisch verschieben zu müssen. Dabei wird lediglich eine leichte Helligkeitsminderung sichtbar, was unserer Meinung nach eine elegante Lösung ist, insbesondere im Vergleich zu einigen teureren Projektoren.
Um etwa ein Bild mit einer Diagonalen von 80 Zoll im 16:9 Bildverhältnis zu erzeugen, benötigt man einen Abstand von 2,50 Metern zum Projektor. Für eine 100-Zoll-Bildfläche sind es 3,10 Meter, während für die maximale Bilddiagonale von 150 Zoll ein Abstand von 4,70 Metern zwischen Projektor und Leinwand erforderlich ist. In den meisten Heimkino-Umgebungen sollte dies problemlos möglich sein. Und ja, es ist auch möglich, über die 150-Zoll-Grenze
Schwächen bei Details in dunklen Bildbereichen. Bei Dune bleibt der Kontrasteindruck erhalten, jedoch werden Details in dunklen Bildbereichen gerne verschluckt (Apollo P40)
Abgesehen von den Bildkorrektur-Einstellungen gibt es keine Möglichkeiten, die Bildqualität zu beeinflussen. Das ist einerseits sehr benutzerfreundlich, da der visuelle Eindruck nicht durch falsche Einstellungen beeinträchtigt werden kann. Dennoch stellt sich die Frage, ob man mit manuellen Einstellungen für Helligkeit, Kontrast, Farbe usw. in Kombination mit einer hochwertigen Leinwand noch etwas mehr aus dem Ultimea Apollo P40 herausholen könnte. Insbesondere im Hinblick auf den Kontrast hätten wir lieber auf einige Lumen Spitzenhelligkeit verzichtet, um die Darstellung in dunklen Bildbereichen zu optimieren.
Wir wünschen uns ein bisschen Feintuning, z.B. für die Hauttöne bei Barbie (Apollo P40)
Die Angabe zur Helligkeit von rund 700 cd/m² ANSI-Lumen dürfte zutreffen. Für eine beeindruckende Farbwiedergabe und starken Kontrast ist es jedoch unbedingt erforderlich, den Raum abzudunkeln. Diejenigen, die dazu in der Lage sind, werden von der Bildqualität des Apollo P40 positiv überrascht sein, was angesichts seines Preises erstaunlich ist. Bei einem Preis von 269 Euro (meistens mit Rabatt für etwa 210 Euro erhältlich) liefert dieser Beamer einfach eine beeindruckende Leistung. Besonders beeindruckt die Farbhelligkeit des Apollo P40, die sogar einige Geräte in der Preisklasse von über 400 Euro übertrifft. Wenn Sie eine HDR10-kompatible Bildquelle verwenden, werden Sie definitiv einen Zugewinn beim Kontrast feststellen können. Alles in allem gibt es in Bezug auf die Bildqualität wenig zu bemängeln.
Audioqualität
Die zwei 5-Watt-Lautsprecher sind links und rechts an der Seite angebracht (Ultimea Apollo P40)
In aller Kürze: Die Audioqualität des Ultimea Apollo P40 mit seinen zwei 5-Watt-Lautsprechern ist akzeptabel. Für Gaming, Streaming und Musik reicht der Klang aus. Wenn Sie das System jedoch dauerhaft an einem festen Ort nutzen möchten, sollten Sie eine klangliche Verbesserung in Betracht ziehen. Hierbei bleibt uns im Wesentlichen die Möglichkeit, entweder über den 3,5-mm-Klinkenausgang oder per Bluetooth eine Audio-Lösung oder Soundbar anzuschließen. Letzteres erscheint uns als die bessere Option. Wenn Sie den Full-HD-Beamer alleine nutzen, könnte auch das Verwenden eines Bluetooth-Kopfhörers in Erwägung gezogen werden, um Bild und Ton auf ein höheres Niveau zu heben.
Gaming
Der Input-Lag, gemessen mit dem Leo Bodnar Input-Lag-Tester, liegt bei etwa 55 ms. Dies ist absolut akzeptabel und bestätigt unseren subjektiven Eindruck, dass das Bild schnell auf Eingaben der Fernbedienung oder externer Quellen wie dem Apple TV 4K oder der Xbox Series X reagiert. Interessanterweise unterstützt das Gerät nicht nur 1080p mit 50/60 Hz, sondern auch 100 Hz als Signalquelle. Zudem kann es auch 4K UHD-Videosignale mit bis zu 60 Hz verarbeiten. Beim Wechsel zwischen den Signalquellen bleibt der Input Lag nur minimal und überschreitet selbst bei 4K@60 Hz nicht die 60 ms. Daher eignet sich der Ultimea Apollo P40 Beamer nicht nur für Casual Gaming, sondern auch für AAA-Spiele. Der Spaßfaktor lässt sich durch eine große Projektion auf jeden Fall steigern! Ein kleiner Hinweis: Der Projektor kann maximal 1080p mit 60 Hz ausgeben. Dennoch kann sich der Bildeindruck durch eine höhere Auflösung oder Bildwiederholungsrate verbessern – hier kommt das Stichwort „Downscaling“ ins Spiel.
Testfazit Ultimea Apollo P40:
Heimkino-Feeling zum supergünstigen Preis: Ultimea Apollo P40
Der Ultimea Apollo P40 bietet eine überraschend gute Bildqualität in seiner Preisklasse, mit hellen und farbenprächtigen Bildern sowie geringem Input-Lag, was ihn ideal für Gaming und Streaming macht.
Das Design, das an einen Plattenspieler erinnert, und die angedeutete Bluetooth-Lautsprecher-Funktion sind beeindruckend und verleihen dem Beamer eine besondere Note.
Es gibt einige kleinere Kritikpunkte wie begrenzte Anschlüsse, eingeschränkte Einstellungsmöglichkeiten und das Fehlen von Videostreaming-Diensten direkt über das Gerät, aber insgesamt ist der Ultimea Apollo P40 eine empfehlenswerte Lösung für preisbewusste Käufer auf der Suche nach einer guten Projektionslösung.
Im Ultimea Apollo P40 sehen wir eine weiße Leinwand, die darauf wartet, bespielt zu werden. Dieser Full-HD-Beamer mit einer LED-Lichtquelle konzentriert sich auf die optimale Signalverarbeitung verschiedener Quellen und überfordert den Nutzer nicht mit übermäßigen Auswahl- oder Einstellungsmöglichkeiten. Unserer Meinung nach ist es eine kluge Entscheidung, einen Streaming-Player wie den Fire TV Stick oder Apple TV zu verwenden. Selbst als XXL-Gaming-Projektor zeigt der Ultimea Apollo P40 eine beeindruckende Leistung. Wir sind besonders von seinem Design, das an einen Plattenspieler erinnert, und dem angedeuteten Bluetooth-Lautsprecher-Modus begeistert!
Dieses All-In-One-System liefert eine Bildqualität, die in dieser Preisklasse definitiv nicht erwartet wird. Helle, farbenfrohe Videos werden mit geringem Input-Lag auf die Leinwand projiziert, wobei der Ultimea Apollo P40 keine Angst vor hochwertigen 4K@60Hz-Signalquellen mit HDR10 hat. Ein kleiner Abzug erfolgt jedoch beim Schwarzwert und Kontrast, der sicherlich kräftiger sein könnte, aber hier müssen wir nochmals auf den erschwinglichen Preis hinweisen. Wenn Sie nach ähnlicher Bildqualität in der Konkurrenz suchen, müssen Sie deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Es gibt einige kleine Kritikpunkte, wie die begrenzte Auswahl an Anschlüssen (wir empfehlen einen HDMI-Switch) oder die Tatsache, dass Sie keine Videostreaming-Dienste direkt über das Gerät nutzen können. Auch die begrenzten Einstellungsmöglichkeiten und das Fehlen eines App-Shops sind zu erwähnen. Neutral betrachten wir die Qualität des integrierten Audiosystems, für das es jedoch eine Lösung gibt, nämlich eine externe Klanglösung oder eine Soundbar per Bluetooth. Für preisbewusste Käufer, die eine einfache, aber dennoch gute Projektionslösung suchen, ist der Ultimea Apollo P40 definitiv eine klare Empfehlung von uns.
In dieser Woche gibt es wieder hochwertige Neuzugänge bei den 4K UHD Blu-rays zu verzeichnen. Jedoch bilden Filmklassiker wie „Schindlers Liste“, „American Graffiti“ oder „Der Exorzist“ die Mehrheit.
Man könnte die Neuheiten-Situation in dieser Woche auch die „Ruhe vor dem Sturm“ nennen. Denn was uns Mitte/Ende November und vor allem im Dezember auf 4K UHD Blu-ray erwartet, wird nicht nur unsere Filmabende verschönern, sondern den ein oder anderen Geldbeutel ganz schön zum Glühen bringen. Da ist es doch gut, wenn man nicht jede Woche mit einem zu großen Highlight-Katalog überrannt wird. Wir stellen euch nachfolgend die 4K UHD Blu-ray-Neuheiten der Kalenderwoche 45 (06.-12. November 2023) vor.
Schindlers Liste wurde bereits vor mehreren Jahren auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. Die Brisanz des Jahrhundertfilms ist in diesen Tagen wieder mehr als spürbar. Inhaltlich, schauspielerisch und audiovisuell liefert „Schindlers Liste“ alles, was man sich für sein Heimkino wünschen kann. Die Collectors Edition ist gespickt mit Bonusinhalten und interessanten Gimmicks, die sich mit der Erschaffung des Films beschäftigen.
Grand Turismo (Steelbook):
Fans der Rennsimulation-Spiele musste man vom Film „Gran Turismo“ sicherlich nicht überzeugen. Wer nur wenig oder gar keine Berührungspunkte mit dem PlayStaiton-Schwergewicht hatte, der konnte sich ggf. nicht wirklich vorstellen, wie man diesen Film spannend gestalten konnte. Doch wer dem Titel eine Chance gibt, wird positiv überrascht sein. Nicht nur Männer, auch das weibliche Geschlecht kommt bei der spannenden Erzählweise und den großartigen Visuals definitiv aus ihre kosten. Denn „Gran Turismo“ ist nämlich weit weg von einem plumpen Werbefilm!
Ein wilder Ritt durch das Amerika der 60er Jahre von keinem Geringeren als George Lucas (Star Wars). Auch die Schauspieler-Riege, die damals noch recht unbekannt war, kann sich sehen und hören lassen: Ron Howard, Harrison Ford, Richard Dreyfuss oder Candy Clark verleihen diesem Film das gewisse Etwas. Wer mit dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ sowie der Musikkultur der 60er Jahre etwas anfangen kann, sollte „American Graffiti“ nicht verpassen.
Violent Night bekommt ein limitiertes 4K Blu-ray Steelbook spendiert!
„Kevin allein zu Haus“ trifft auf „Santa Clause“ trifft auf „Stirb langsam“. David Harbour (Stranger Things) ist Santa nimmt sich die Zeit, um eine wohlhabende Familie aus den Klauen einer Verbrecherbande zu befreien. Dass die Macher von „Nobody“ und „Bullet Train“ hier am Werk waren, offeriert bereits der Trailer sehr gut. Sicherlich ein Weihnachtsfilm der anderen Art, der aber sicherlich in die Top 10 der besten X-Mas-Titel aufsteigen dürfte.
Um die Promotion des neuen „Der Exorzist – Das Bekenntnis“ etwas zu pushen, hat sich Warner Bros. dazu entschieden, den Filmtitel erneut auf 4K UHD Blu-ray zu veröffentlichen. Diesmal in einem schicken Steelbook bzw. Collectors Edition. Beide Varianten sind bereits flächendeckend ausverkauft und das seit längerer Zeit. Wer Glück hat, bekommt noch ein passendes Angebot bei Ebay präsentiert.
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