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Sony PlayStation Studios: Entlassungen bei Bungie, Media Molecule und der Visual Arts Group

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Bei den PlayStation Studios gibt es aktuell mehrere Entlassungswellen. Betroffen sind auch die „Destiny“-Entwickler von Bungie.

Sony hat sich letztere ins Boot geholt, um beim Vorstoß ins Segment „Games as a Service“ auszuhelfen. Doch aktuell setzt man ca. 100 Mitarbeiter vor die Tür – etwa 8 % der Belegschaft. Offenbar geht dies auf die Einnahmen zurück, welche zuletzt um ca. 45 % hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Bungie konnte offenbar bei „Destiny 2“ nicht ausreichend Spieler bei Laune halten bzw. zu Mikrotransaktionen locken.

Namhafte Sony-Spieleschmieden betroffen

Deswegen soll sich auch die nächste, große Erweiterung des Spiels „The Final Shape“ angeblich vom Februar 2024 auf den Juni 2024 verschieben. Doch nicht nur Bungie ist betroffen. Sony hat auch in der Visual Arts Group Stellen gestrichen, welche zuletzt etwa an „The Last of Us Part I“ mitgearbeitet hatte. Selbst Naughty Dog („Uncharted“) ist betroffen. Dort sollen zahlreiche Verträge von Mitarbeitern verkürzt worden sein.

Die neue PlayStation 5 Slim mit optionalem Disc-Laufwerk für die Digital-Version
Die neue PlayStation 5 Slim mit optionalem Disc-Laufwerk für die Digital-Version || Bild: Sony Interactive Entertainment

Weitere Entlassungen betreffen Media Molecule, die für Sony an „Dreams“ und der Reihe „Little Big Planet“ gewerkelt haben. Womit lassen die Entlassungswellen erklärten? In der Corona-Pandemie hat sich die Games-Branche auf einem Höhenflug befunden. Doch aufgrund des Ukraine-Kriegs und der makroökonomischen Auswirkungen, wie der hohen Inflation, sinkt die Konsumfreude der Menschen. Das bekommt auch die Spieleindustrie zu spüren.

PlayStation Studios: Verkaufserfolg für „Spider-Man 2“

Sorgen machen muss man sich deswegen um die PlayStation Studios natürlich nicht. Beispielsweise konnte Sony kürzlich verkünden, dass das just veröffentlichte „Spider-Man 2“ der am schnellsten verkaufte PlayStation-Studios-Titel überhaupt geworden ist. Bereits den ersten 24 Stunden ab Verkaufsstart wurde der Titel mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft. Insomniac Games wird wohl auch nicht ohne Grund bisher bei den Kürzungen außen vor gelassen.

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YouTube sperrt Werbeblocker-Nutzer jetzt international aus

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YouTube geht inzwischen international schärfer gegen Werbeblocker vor. Das Ziel ist es, Ad-Blocker komplett auszusperren.

In den letzten Wochen hatte die Videoplattform bereits damit angefangen, Nutzer von Werbeblockern mit Hinweisen zu bedenken. Dabei handelte sich aber noch um ein Experiment. Bei einigen Usern sperrte man die Wiedergabe komplett, andere konnten die Warnungen einfach wegklicken. Wieder andere erlebten quasi eine Art Countdown und durften sich noch 2-3 Videos ansehen, bevor die Wiedergabesperre griff.

Youtube: Adblocker werden ausgesperrt

Inzwischen rollt YouTube strenge Sperren für Nutzer von Werbeblockern weltweit aus. Wer einen Ad-Blocker nutzt, erlebt wahrscheinlich bereits, dass die Plattform darauf hinweist, dass die Verwendung gegen die Nutzungsbedingungen verstoße. YouTube fordert dann, Werbung entweder zuzulassen oder das kostenpflichtige YouTube Premium zu abonnieren. Ansonsten wird die Wiedergabe von Videos gesperrt.

YouTube will keine Werbeblocker mehr auf der Plattform sehen.
YouTube will keine Werbeblocker mehr auf der Plattform sehen.

Der Kommunikations-Manager Christopher Lawton von YouTube hat das schärfere und inzwischen weltweite Vorgehen gegen Ad-Blocker bestätigt. Letzten Endes will YouTube damit seine Pfründe absichern. So nimmt man immer noch das meiste Geld mit Werbung ein. Premium-Abonnements sind ein verhältnismäßig geringer Teil der Einnahmen. Nutzer von Werbeblockern wiederum verursachen durch ihre Nutzung Kosten, generieren aber keinerlei Einnahmen. Nachvollziehbar, dass man dagegen vorgeht.

YouTube zeigt immer aggressiver Werbung

Doch wir können auch die Nutzer verstehen: In diesem Jahr hat YouTube damit begonnen, immer aggressiver Werbung einzusetzen. Inzwischen sind etwa 30-sekündige Werbeblöcke zu Anfang der Wiedergabe quasi der Standard – und die Werbeclips lassen sich zumeist nicht überspringen. Dazu gesellt sich teilweise alle 5 Minuten Werbung während der Wiedergabe. Das wird einigen Zuschauern, nicht ganz zu Unrecht, offenbar zu bunt.

Insofern ergibt sich da wohl eine Art Kreislauf: YouTube setzt mehr Werbung ein, mehr Nutzer blockieren diese, YouTube geht dagegen vor – und die Entwickler und Nutzer von Werbeblockern suchen nach neuen Methoden. Ein Ende ist nicht abzusehen.

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„Schneewittchen“ („Snow White“): Jetzt doch wieder mit Zwergen

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Disney rudert zurück: Die Realverfilmung zu „Schneewittchen“ soll jetzt doch wieder Zwerge beinhalten. Zumindest geht das aus einem ersten Bild hervor.

Generell hat sich die Live-Action-Neuauflage des Klassikers „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ für Disney zu einem wahren PR-Desaster entwickelt. So tauchten Aussagen der Hauptdarstellerin Rachel Zegler auf, in denen sie ihrer direkten Abneigung gegen das Original Ausdruck verlieh. Zum einen beschrieb sie die Liebesgeschichte als „schräg“ und erklärte als Kind eher Angst vor dem Film gehabt zu haben.

Löst sich Disney jetzt von der WOKE-Kontroverse?

Erste Fotos des Casts verstärkten Spott und Hohn im Netz, da Disney statt der Zwerge „Banditen“ zeigen wollte, die eher an verquere Obdachlose erinnerten. Generell schüttelten die Kritiker den Kopf, die befürchteten, Disney würde aus einem historischen Meilenstein, denn „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ war schließlich der erste, abendfüllende Animations-Spielfilm, ein verdrehtes Remake machen.

US-Konservative wie die YouTuberin Brett Cooper waren mit zynischen Kommentaren schnell zur Stelle und auch Kleinwüchsige waren sich schnell uneins. Während der Schauspieler Peter Dinklage („Game of Thrones“) begrüßte, dass auf Zwerge verzichtet werden sollte, kritisierten andere, kleinwüchsige Schauspieler, dass es hier um Märchengestalten gehe und sich endlich Rollen für Menschen von kleiner Status dadurch böten.

„Schneewittchen“ startet erst 2025

Disney musste dabei zuletzt eine ganze Reihe von Flops im Kino hinnehmen: „Lightyear“, „Arielle, die Meerjungfrau“ oder auch „Indiana Jones und das Rad der Zeit“ blieben allesamt im Kino hinter den Erwartungen zurück. Für „Snow White“ alias „Schneewittchen“ hofft man wieder auf einen Hit. Doch die unglücklichen Kommentare von Zegler machten die Vermarktung alles andere als leicht. Am Ende zeigt das neue Bild aber ebne nun doch wieder Zwerge und einen eher klassischen Look – um die Fans zu besänftigen?

Disney will in "Schneewittchen" offenbar doch Zwerge zeigen.
Disney will in „Schneewittchen“ offenbar doch Zwerge zeigen.

Starten soll „Schneewittchen“ alias „Snow White inzwischen am 21. März 2025. Zuvor war ein Start im Frühling 2024 anvisiert worden. Dies ist offenbar nicht mehr zu halten möglicherweise nicht nur wegen des Schauspieler-Streiks, sondern auch wegen potenzieller Nachdrehs, um doch näher an die Vorlage zu kommen? Regie führt in jedem Fall Marc Webb („The Amazing Spider-Man 2“).

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Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Verbesserung beim Dateimanagement

Amazon verbessert die Rechtevergabe für den Speicherzugriff an seinen Fire TV Stick 4K und 4K Max. Das behebt ein Problem mit Dateimanagern.

Amazon hat seine neuen Mediaplayer Fire TV Stick 4K und 4K Max bereits mit dem auf Android 11 basierenden Fire OS 8 bestückt. Daraus hat sich aber auch ein Problem ergeben: Die Rechteverwaltung hat sich verändert. Bedauerlicherweise hatte es Amazon versäumt, eine Option zu integrieren, bei welcher Nutzer Zugriff auf den gesamten Speicher geben können. Das ist etwa für Dateimanager wichtig.

Glücklicherweise hat Amazon das in den letzten Tagen dank eines Updates behoben. In etwa Fire OS 7 ist es nur möglich gewesen, Apps generell Zugriff auf den Speicher zu geben, oder dies zu verweigern. Ab Fire OS 8 ist es aber möglich, etwa den Zugriff rein auf Mediendateien einzuschränken. Es fehlte aber bisher eine Funktion, um dies auf alle Dateien zu erweitern. Jetzt ist dies wieder möglich.

Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Der Speicherzugriff kann wieder komplett erteilt werden.
Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Der Speicherzugriff kann wieder komplett erteilt werden.

Fire OS Version 8.1.0.1 (Build 1854) enthält jetzt, siehe der Screenshot oben, die Chance, entweder Zugriff auf alle Mediendateien oder wirklich alle Dateien zu vergeben. Zu beachten ist, dass ihr diesen umfangreichen Zugriff nicht direkt in den jeweiligen Apps erteilen könnt, sondern dies in den dedizierten App-Einstellungen regeln. Damit soll verhindert werden, dass Laien aus Versehen zu freimütig Zugriffsrechte verteilen.

Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Angebote nahen

Solltet ihr im Übrigen den aufgefrischten Fire TV Stick 4K oder den Fire TV Stick 4K Max im Auge haben, dann nahen sicherlich bald Angebote. Aktuell kostet das Max-Modell etwa rund 80 Euro. Zur Black Week Ende des Monats könnte aber realistisch gesehen mit einem Preis von 60 Euro zu rechnen sein. So ist unser genereller Rat, Hardware von Amazon nur in Angeboten zu kaufen, da die Preise meistens rasant fallen.

The Mandalorian Staffel 2 jetzt im limitierten 4K Blu-ray Steelbook vorbestellbar!

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Legt eure Beskar-Rüstung an, es geht bald weiter! Die 2. Staffel der Star Wars-Erfolgsserie „The Mandalorian“ erscheint am 19. Januar 2024 im limitierten 4K UHD Blu-ray Steelbook!

Limitiert ist bei der initialen Verwertung von Walt Disney immer so eine Sache. Man muss sicherlich nicht in Panik verfallen, um eine der begehrten Steelbook-Varianten abzugreifen. Freude der Serie und Fans des Star Wars-Universums werden sich aber sicherlich beschweren, wenn die zweite Staffel zu „The Mandalorian“ ebenfalls in einem schicken 4K UHD Blu-ray Steelbook daherkommt. Die Ausstattung gleich sein wie bei der ersten Staffel, bedeutet ein 4K UHD-Master mit HDR10 und deutschem Dolby Digital 5.1 Surround-Sound. Die englische Tonspur dürfte dagegen erneut mit Dolby Atmos 3D-Sound ausgeliefert werden. (4K UHD, HDR10, 2.39:1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Atmos – 19. Januar 2024).

The Mandalorian Steelbook (4K UHD Blu-ray) auf mediamarkt.de The Mandalorian Steelbook (4K UHD Blu-ray) auf saturn.de

Kurzbeschreibung „The Mandalorian“ Staffel 2:

„The Mandalorian“ Staffel 2 ist die mit Spannung erwartete zweite Staffel der beliebten Star Wars-Serie, die von Jon Favreau geschaffen wurde. Sie setzt die Abenteuer des titelgebenden Charakters Din Djarin, auch bekannt als der Mandalorianer, und seine Bemühungen fort, das mysteriöse, machtsensitive Kind zu schützen und zu versorgen, das als „Das Kind“ oder „Baby Yoda“ bekannt ist und in dieser Staffel seinen echten Namen enthüllt wird.

Die zweite Staffel baut auf den Ereignissen der ersten Staffel auf und taucht tiefer in die Star Wars-Lore ein. Es werden neue Charaktere eingeführt und vertraute Gesichter aus dem Star Wars-Universum kehren zurück, was die Vorfreude der Fans steigert. Die Serie behält ihre Mischung aus Action, Spannung und Charakterentwicklung bei, was sie zu einem fesselnden Erlebnis für sowohl Star Wars-Enthusiasten als auch neue Zuschauer macht.

Diese und weitere 4K Blu-ray Neuzugänge findest du in unserem Special! Oder abonniere unseren kostenlosen 4K UHD Blu-ray-Newsletter, um über neue Filme, Serien und Angebote informiert zu werden:

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Oppenheimer geht in den digitalen Vorverkauf (4K, HDR10, Dolby Vision)

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Oppenheimer kann ab sofort digital in bester 4K UHD-Qualität auf Apple TV Plus (iTunes) und Amazon Prime Video vorbestellt werden. Der 4K-Stream erscheint parallel zu den Disc-Varianten am 22. November 2023.

Viele von euch werden den Film bereits auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray vorbestellt und ggf. eine Bestätigung des Liefertermins (22. November 2023) erhalten haben. Oppenheimer ist sicherlich ein Ausnahmefilm, wie es nur wenige gibt. Nicht nur inhaltlich und von der Machart, sondern vor allem, was die Verwertung des Films im Kino und danach im Heimkino betrifft. Denn während viele Filme nach kürzester Zeit bereits digital zum Kauf und Leihe angeboten werden und danach mit Abstand auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray erscheinen, legt Oppenheimer einen Weg ein, der dem audiovisuellen Medium wieder etwas Würde zurückgibt.

Oppenheimer (4K / HDR / Dolby Vision) auf iTunes / Apple TV Plus Oppenheimer (4K) auf Prime Video

Apple TV Plus (iTunes) hat bei Oppenheimer die Nase vorn

Apple TV Plus (iTunes) liefert Vollausstattung für Oppenheimer mit 4K, HDR10, Dolby Vision und Dolby Digital 5.1-Sound
Apple TV Plus (iTunes) liefert Vollausstattung für Oppenheimer mit 4K, HDR10, Dolby Vision und Dolby Digital 5.1-Sound

An diesem Umstand ist Regisseur und Produzent Christopher Nolan sicherlich nicht ganz unbeteiligt. Wie auch Tom Cruise kämpft er für längere Laufzeiten im Kino sowie für eine optimale Darstellung im Heimkino, damit die Zuschauer noch Jahre später die Vision der Filmemacher bestmöglich nachvollziehen können. „Bestmöglich“ bekommt man Oppenheimer übrigens derzeit nur via Apple TV Plus / iTunes vorgeführt. Neben 4K UHD-Auflösung liegt der 3-Stunden-Epos auch mit HDR10 und Dolby Vision HDR ab. Die deutsche und englische Tonspur wird wie auf der Disc in 5.1 Surround-Sound (Dolby Digital 5.1) vorgeführt. Hier muss man also keine Sorge haben, dass man akustisch etwas verpasst. Auf Amazon Prime Video kann der Film derzeit nur in UHD vorbestellt werden. Weitere Infos zu HDR-Formaten oder Tonspuren liegen nicht vor.

Oppenheimer auf Amazon Prime Video kann derzeit nur in UHD (ohne HDR) vorbestellt werden
Oppenheimer auf Amazon Prime Video kann derzeit nur in UHD (ohne HDR) vorbestellt werden
Oppenheimer (4K / HDR / Dolby Vision) auf iTunes / Apple TV Plus Oppenheimer (4K) auf Prime Video

Ihr könnt Oppenheimer auch weiterhin auf 4K UHD Blu-ray vorbestellen. Amazon sowie andere Händler haben noch ausreichen Kontingente von der Standard-Variante. Das limitierte Steelbook scheint dagegen flächendeckend vergriffen zu sein.

Diese und viele weiteren 4K-Neuzugänge findest du in unseren Specials zu iTunes / Apple TV Plus bzw. Amazon Prime Video!

RTL+ sieht sich selbst auf Erfolgskurs

RTL+ befindet sich laut den Verantwortlichen auf Erfolgskurs. Der Oktober 2023 sei der bisher erfolgreichste Monat gewesen.

Allerdings ist spannend, dass RTL zwar seinem Streaming-Angebot RTL+ für den Oktober 2023 seinen bisherigen Allzeit-Rekord bescheinigt, aber keine konkreten Zahlen nennt. Somit muss das in absoluten Zahlen wenig heißen. Zuletzt teilte man etwa im August 2023 mit, dass RTL+ auf mehr als 6 Mio. zahlende Streaming-Kunden komme – Videoland eingerechnet. Hier dürfte man im direkten Vergleich mit anderen Plattformen wie Amazon Prime Video, Disney+ oder auch Netflix vermutlich immer noch im eher kleinen Rahmen unterwegs sein.

Hier geht es zur Paket- und Preisübersicht von RTL+

Besonders beliebt waren laut RTL etwa „Das Sommerhaus der Stars“ als erfolgreichste Staffel eines Formats bisher und „Club Las Piranjas“, das nach nur sieben Tagen in den Top 3 der eigenproduzierten Serien landete. Ebenfalls werde die achtteilige „Harry Potter“-Reihe von den Abonnenten viel abgerufen. Auch die Reality-Krimi-Show „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ sowie die neuen Folgen der Love-Realitys „Are You the One? Realitystars in Love“, „Temptation Island VIP – Versuchung im Paradies“ und „Princess Charming“ kämen gut an.

https://youtu.be/bdgatJ_Qvpg

Klassische RTL-Marken wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Alles was zählt“ oder „Unter Uns“ halten die Abonnenten laut RTL ebenfalls bei Laune. Neben den Video-Inhalten sei auch die Nutzung im Audio-Bereich stark gewachsen. Allein für RTL+ nennt man explizit inzwischen 4,5 Mio. Abonnenten und deklariert sich selbst zum führenden deutschen Streaming-Dienst im Markt.

RTL+ bietet unterschiedliche Tarife an

Als Anbieter bündelt RTL+ Serien, Reality-Shows, Live-Sport, Filme, Musik, Hörbücher, Podcasts und Magazintitel von Gruner + Jahr in einer einzigen App. Mit dem Tarif RTL+ Max (12,99 Euro im Monat) und RTL+ Family (18,99 Euro im Monat) können die User auf über 55.000 Programmstunden an Video- und TV-Entertainment, über 120 Millionen Musiktitel, mehr als 100.000 Hörbücher und Hörspiele, mehrere tausend Podcast-Formate sowie Digitalausgaben der Gruner + Jahr-Magazine Stern, Brigitte, Gala, Schöner Wohnen, Häuser, Couch, Geolino und Geolino Mini zugreifen.

Zusätzlich bietet RTL+ auch einen werbefinanzierten Free-Bereich sowie das günstigere Premium-Paket für 6,99 Euro im Monat an.

Test: John Wick: Kapitel 4 auf 4K UHD Blu-ray: Höhepunkt des einsamen Killers

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Willkommen zurück, Mr. Wick. Entweder liebt man das John Wick-Franchise, oder man kann eben damit nichts anfangen. Wir testen für euch „John Wick: Kapitel 4“ auf 4K UHD Blu-ray und sagen euch, ob sich das Action-Spektakel lohnt!

Inhalt (70%)

Wut, Schuld und Überleben – unter diesen drei Überschriften könnte man die drei ersten Filme des John-Wick-Franchises stellen. Dreimal steht mit dem gleichnamigen Titelhelden ein Keanu Reeves vor der Kamera, der all jene Lügen strafte, die ihn nach der Matrix-Trilogie nur noch in seichten B-Movies sahen. Intensives monatelanges Training vor den Beginn der Dreharbeiten gestellt, zeigte sich der sympathische (und im Feld der Hollywood Größen auch menschlich herausragende) Mime in bester Form, um die teils unglaublich inszenierten Actionchoreografien zu absolvieren.

John Wick ließ die wahrlich nicht schlechten Fights aus 96 Hours alt aussehen, was in den Fortsetzungen allerdings auch mehr und mehr zum Selbstzweck verkam, um die herum eine Quasi-Geschichte geschrieben wurde. Begann es mit einer herausragenden emotionalen Bindung an den Protagonisten im ersten Teil, wurde das JW-Universum in den beiden Sequels immer größer und weltumspannender. Das sorgte natürlich für exotische Schauplätze und ein paar spannende Nebenfiguren, wirkte bisweilen aber auch redundant und überlang. Überlänge ist ein gutes Stichwort, denn John Wick 4 läuft 170! Minuten. Das sind fast drei Stunden und eine Laufzeit, die ansonsten epischem Fantasy oder aber Abschlussfilmen des MCU zuteilwurden. Wir haben es aber mit einem Actionfilm zu tun. Mithin dem Genre, das neben dem Horrorfilm und der Komödie in aller Regel mit der kürzesten Laufzeit auskommt.

Abschied mit schwerem Herzen

Für Fans der Filme ist das natürlich erst einmal ein Grund zur Freude, denn das bedeutet natürlich gleichzeitig mehr Zeit für absurd choreografierte Kämpfe und visuelle Mätzchen. Und davon bietet John Wick 4 in der Tat reichlich. Schon allein der erste groß angelegte Fight in Osaka nimmt sich in Summe fast 30 Minuten. So kommt man dann auch auf insgesamt fast drei Stunden Filmlänge.

Trotz Donnie Yen, der den blinden Kämpfer überzeugend mimt, kann man gewisse Ermüdungserscheinungen in den Actionszenen aber nicht verleugnen. Natürlich ist das immer noch rasant, gut geschnitten und schön choreografiert, aber die wirklich innovativen Ideen fehlen zunächst und sie halten auch ein paar ungelenke und nicht so perfekt wie bisher vollzogene Aktionen bereit. Inhaltlich sind es zudem schon arg viele Bedingungen, die plötzlich wie ein weißer Hase aus dem Hut gezogen werden, um die Geschichte voranzutreiben und doch wieder eine Möglichkeit für die Helden der Geschichte finden, sich zu rehabilitieren. Wirft man dem Film hier vor, dass er diese Winkelzüge nur benötigt, um sich von einer Actionszene zur nächsten zu hangeln, dann kann man das nicht grundsätzlich von der Hand weisen.

Dafür gibt es nach wie vor coole Spielereien. Unter anderem jene mit eingeblendeten Schriften, die schon ein kleines Markenzeichen der Reihe geworden sind. Wenn Caine die Blindenschrift seines Auftrags berührt und sich dabei für den Zuschauer lesbar aufblättert, was dort eingeprägt ist, gehört das zu den netten Einfällen des Films. Dazu gibt es ein paar ruhigere Momente, in denen Dialoge dominieren und ein bisschen philosophische Tiefe angehaucht wird. Das tut dem ansonsten hoch gepaceten Film gut und ist auch gar nicht mal allzu peinlich oder pathetisch.

In den Actionszenen geht’s reichlich dynamisch zu
Darstellerisch gibt’s zum einen Business as usual, wenn Keanu Reeves seinen Wick stoisch wie immer gibt, zum anderen darf ein Ian McShane mal etwas aus der Reserve kommen, wenn auch er Vergeltungsgedanken hegt. Eine charmante Ergänzung ist Shamier Anderson als „Tracker“, während eine ganz bestimmte Figur so gar nicht funktionieren will: Man kann aus einem nichtssagenden Babyface einen Soziopathen machen, vor dem man ernsthaft zurückschreckt und eingeschüchtert ist oder es geht furchtbar daneben.
Bill Skarsgård mag ein ganz passabler Pennywise gewesen sein, mit all der Schminke und dem künstlichen Gebiss. Als Marquis bleibt er leichenblass und ein maximal unterbelichteter Gegenspieler. Warum er diese Macht- und Respektsposition hat; warum alle vor ihm eingeschüchtert sind – die Erklärung dazu bleibt John Wick: Kapitel 4 schuldig. Eine tolle Ergänzung ist Clancy Brown, der im Alter immer mehr Profil entwickelt und hier als „Schiedsrichter“ eine unheimliche Souveränität ausstrahlt.
Final bringt uns das zu Lance Reddick, dem sympathischen Mimen, der mich schon in Bosch begeistern konnte. Die Nachricht von seinem Tod hat mich persönlich ziemlich mitgenommen und spätestens nach 13 Minuten Filmlaufzeit hat man hier einen ziemlich dicken Kloß im Hals. Was im vierten Teil noch mehr als sonst herausragt, ist die atmosphärische Stimmung. Kameraführung und Beleuchtung sind exzellent. Sie heben den Actioner deutlich aus dem Einerlei vergleichbarer Genrevertreter hervor, was auch dadurch unterstützt wird, dass die Filmmusik passend gewählt wurde und auch mal in coole Elektronikgefilde wechselt (67’40).

Bildqualität (90%)

John Wick 4 wurde komplett digital gefilmt. Zum Einsatz kamen die ARRI Alexa LF und die Alexa Mini LF. Vom vorhandenen Material in 4.5K-Auflösung wurde ein 4K-DI gezogen, was die Scheibe zur nativen 4K-Disk werden lässt. Obendrauf gibt’s noch HDR10 und Dolby Vision sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Da Leonine-Titel in den vergangenen Jahren nicht selten sehr dunkel und manchmal auch fehlerhaft gemastert waren, hier zunächst die Entwarnung.

Die Leonine Disk weist keine offensichtlichen Fehler auf und ist mit der US-Disk identisch. Sie ist zwar dunkler gemastert worden, dabei aber nie zu dunkel oder gar mit Versumpfungen kämpfend. Wenn man sich die Scheibe mit der Blu-ray verglichen anschaut, spielt die UHD Blu-ray natürlich ihre Speichergrößenvorteile sowie die höhere Farbtiefe voll aus. Denn die Artefakte, die man über die Blu-ray nicht nur bei Minute 7’40 zu sehen bekommt, sind der 4K-Disk fern.

Die Bilddynamik bringt die UHD Blu-ray besser zur Geltung

Die Auflösung im einfallenden Licht ist perfekt, fängt das leichte Digitalrauschen korrekt ein und bleibt völlig frei von Artefakten. Die etwas weiche bis fast wachsige Optik der Gesichter weicht einem wesentlich plastischeren Look, der wesentlich dreidimensionaler erscheint als über die Full-HD-Scheibe. Schwarzwerte kommen viel knackiger rüber und intensivieren die Kontraste maßgeblich. Wunderbar sind auch die Sonnenaufgänge zu Beginn, die Paris viel eindrucksvoller abbilden und in den Spitzlichtern echte Highlights setzen. Und wo wir gerade beim Eifelturm sind: Dessen feine Details werden sichtbar besser aufgelöst dargestellt und man erkennt schlicht mehr von den Streben und Bauwerkseinzelheiten. Auch Close-ups sehen besser aus und zeigen mehr Falten und Details in den Gesichtern.

Sämtliche Gesichter erscheinen plastischer und dreidimensionaler. Farben sind durchweg kräftiger, was man vor allem bei den Neontönen erkennt, die in der U-Bahn-Station von der Kamera eingefangen werden. Das leichte Digitalrauschen wird außerdem wesentlich homogener eingefangen, was gegenüber der Blu-ray ein weiterer sichtbarer Vorteil ist.

Tonqualität (90%)

Vorbildlich (und bei Anbieter Leonine wahrlich nicht oft der Fall): Schon die Blu-ray liefert Dolby Atmos für beide! Sprachfassungen. Zuletzt lizenzierte Leonine oft die US-Tonspur nicht in Atmos. Welche der beiden Sprachen man auch wählt, sie pumpen ordentlich. Erste Dynamik setzt es beim Getrampel der Pferde nach dreieinhalb Minuten, das von einzelnen Schüssen unterbrochen wird, die wirklich fetzig rüberkommen.

Hört man derartige Tonspuren, weiß man erst einmal, was möglich ist und was bei so vielen Marvel-Titeln der letzten Jahre versaubeutelt wurde. Auch die Fights kommen mit Wucht und teils pfurztrockenen Schlägen rüber, die von entsprechenden Querschlägern ergänzt werden. Die Surrounds werden aktiv einbezogen und der Subwoofer bekommt immer wieder ordentlich zu tun. Beispielsweise auch dann, wenn der Score pumpt (73’57). Stimmen gehen im Actiongewirr dabei nicht unter, sondern sind in aller Regel wirklich gut verständlich.

Neues Gesicht im Franchise: Donnie Yen

Hören wir uns auf der Höhen-Ebene um, so gibt es den ersten deutliche(re)n Effekt während der flatternden Fahnen nach sechs Minuten, die hübsch und hörbar umher wehen. Nach 29’32 gibt’s dann wie aus dem Nichts einen zischenden Pfeil. Darauf folgt atmosphärisches Widerhallen der Schüsse, mit ein paar dedizierten Querschlägern und metallischen Geräuschen. Das wird noch mal intensiver, sobald John auf dem Dach des Hauses nach 32 Minuten eingreift. Das Schöne an den Sounds: Sie stechen heraus und sind exakt/bewusst gesetzt. Kein simples Hochmischen der kompletten Atmosphäre, sondern griffige Geräusche, die das Geschehen wunderbar ergänzen und erlebbarer werden lassen, ohne zu viel zu tun oder es zu übertreiben.

Das macht schon richtig Spaß, wenn man den Weg der Kugeln durch den Raum vom Abfeuern übers Zischen bis zum Einschlag an einer Säule oder ähnlichem nachverfolgen kann. Die Elektroschwankungsgeräusche in der U-Bahn nach 57 Minuten klingen zwar etwas ungewöhnlich, werden aber physisch korrekt ebenfalls auf die Heights gelegt. Klasse ist das permanente Knarzen und Knacksen während der Hinrichtungsszene nach etwas über 70 Minuten, bei dem man den eigenen Nacken unweigerlich anspannt, während man sich in derselben Situation wähnt. Schüsse nach etwas über 80 und wasserfallartige Sound nach etwas über 82 Minuten sind die nächsten 3D-Sounds eines Films, der stets Akzente auf die Heights setzt, ohne diese dauerhaft „zuzumüllen“.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial besteht aus insgesamt elf Featurettes, die sowohl auf der Blu-ray als auch auf der UHD Blu-ray zu finden sind. In mehr oder weniger kurzen (zwischen drei und 20 Minuten) Beiträgen bekommt man die Beziehung zwischen Regisseur und Hauptdarsteller oder auch die Darstellung der physischen Vorbereitungen für den Film aufgedröselt. Natürlich gibt’s auch ein längeres Feature zu Donny Yen, der hier als blinder Killer auftritt und eine asiatische Legende ist. Auch eine aufwändige One-Shot-Sequenz wird analysiert und die Autostunt-Szene bekommt mit zehn Minuten eine ausführlichere Beschreibung. Ungewöhnlich für Leonine: Das Bonusmaterial liefert deutsche Untertitel.

Gesamtbewertung John Wick: Kapitel 4 (83%)

John Wick 4 dehnt das Mögliche des Actionfilms auf ein episches Maß, was nicht immer ausschließlich geglückt ist. Ein bisschen Straffung hier und da, etwas weniger Haudrauf und Schlagsichtot hätten zu weniger Ermüdungserscheinungen geführt, die hier durchaus mal einsetzen. Atmosphärisch ist der vierte Teil allerdings obenauf und es wurde wirklich mal Zeit, dass ein Film den Kreisverkehr rund um den Triumphbogen als Action-Setpiece nutzt – sicherlich mit die spektakulärste Szene des Films. Audiovisuell ist die UHD Blu-ray der Blu-ray überlegen, weil sie Artefakte vermeidet, die über die Full-HD-Scheibe deutlich sichtbar sind. Der Atmos-Sound kann zudem überzeugen und Leonine hat hier gut abgeliefert.

Weitere 4K Blu-ray Tests:

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 15. September 2023 Review am: 21. Oktober 2023
Erscheinungsjahr Film: 2023 Laufzeit: 170 Minuten
Filmstudio: Leonine Distribution FSK: ab 18 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch
Bildformat:
2,39:1 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10, Dolby Vision Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

John Wick Kapitel 4 Trailer:

Test: Guardians of the Galaxy Vol. 3 auf 4K UHD Blu-ray: Rührender Abschied…

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Mit „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ endet vorerst die Geschichte der intergalaktischen Heldentruppe. Wir testen für euch die 4K UHD Blu-ray und sagen euch, ob sich die Scheibe lohnt!

Inhalt (80%)

In einer Zeit, in der (außer dem letzten Spider-Man-Abenteuer) fast jeder Superheldenfilm an den Kinokassen mindestens enttäuschte, nicht selten aber gigantisch floppte, lagen die Hoffnungen 2023 auf dem Haufen wild zusammengewürfelter Sternen-Outlaws. Sie sollten die Phase V nach einer (fast) katastrophalen Phase IV wieder in die Spur bringen. Was 2014 als Überraschungserfolg startete, ging drei Jahre später mit dem zweiten Guardians of the Galaxy Vol. 2 noch erfolgreicher weiter.

Die Gang kommt zum letzten Mal zusammen    Photo courtesy of Marvel Studios. © 2022 MARVEL.

Und auch wenn die Mädels, Jungs, Waschbären (sorry) und Bäume neben Star-Lord innerhalb der Avengers-Filme immer wie ein kleiner Fremdkörper wirkten, versprühen die Soloabenteuer der Crew einen ganz besonderen Charme. Sicherlich nicht zuletzt begründet durch die Regie von James Gunn, dessen anarchischer und nicht selten auch dem Slapstick verwandter Humor aus dem MCU heraussticht, ohne gleich so albern zu werden wie Taika Waititi beim letzten Thor. Gunn ist der Einzige, der es geschafft hat, den künstlerischen und kommerziellen Erfolg seiner drei Filme durch die späteren MCU-Phasen hindurch konstant zu halten. Und schon deshalb gebührt ihm Respekt. Dass er außerdem als federführender Verantwortlicher für ein neues DC-Universum abgeworben wurde, ist da nur konsequent.

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Konsequent ist auch die Erzählung in Guardians of the Galaxy Vol. 3. Denn während der zweite Teil den Humor-Faktor hochschraubte, ohne die Emotionen zu kurz kommen zu lassen, nimmt GotG Vol. 3 eine Abzweigung Richtung Melancholie, Abgesang und Wehmut. Natürlich kommt der Witz nicht zu kurz. Natürlich besteht ein ganz großer Teil des Unterhaltungswertes erneut aus diesem wilden und lang nicht immer harmonischen „unperfekten“ Haufen, zwischen deren Mitgliedern die Dynamik kaum größer sein könnte. Die Streitereien zwischen Nebula und Star-Lord; die Befindlichkeiten von Drax; das Empathische von Mantis und der Sarkasmus von Rocket – all das ist immer noch an Bord und erfreut mit Tempo und Nähe zur nerdigen Fanbase.

Die Gags zünden dabei immer noch weit besser als bei allen anderen Marvel-Titeln der aktuellen (und vergangenen) Phase. Wenn Mantis immer wieder mit der Schwerkraft der Orgosphäre zu kämpfen hat, kann man das Schmunzeln kaum unterdrücken. Die Frotzeleien zwischen Peter und dem Rest der Mannschaft halten nach wie vor gute Zoten bereit und auch in Sachen Situationskomik hält GotG Vol. 3 das Niveau der Vorgänger.

Junger Rocket von Guardians of the Galaxy Vol. 3
Rocket war auch mal jung   Photo courtesy of Marvel Studios. © 2023 MARVEL.

Dennoch beginnt es schon tonal deutlich anders, indem Guardians of the Galaxy Vol. 3 mit einer bedrohlichen Szene eröffnet und dann auf die melancholischen Klänge von Radioheads Creep wechselt. Im Fokus steht in beiden Momenten Rocket, der mit leicht resigniert-gebückter Haltung durchs Bild schlurft, den Text von Creep leise mit murmelnd, bis ein völlig sturzbetrunkener Peter die Eröffnungsszene beendet und die Truppe irgendwie verloren und führerlos scheint. Während es im ersten Teil um Peter und das Verarbeiten der Trauer um seine Mutter ging und der zweite Teil Peters Vater in den Fokus rückte, geht es nun um die inneren Dämonen eines jeden der Crew; um die Bewältigung diverser Traumata, die auch andere Figuren wie Rocket stärker in den Mittelpunkt stellt.

Letztlich geht es um Familie und um die Aspekte, warum dieser Chaos-Trupp trotz aller Unterschiede so sehr zusammenhält. Und all das bekommt James Gunn bewegender, nachvollziehbarer und vor allem weit weniger pathetisch hin als ein Fast & Furious 10. Und wo wir beim Autofetisch-Spektakel sind: Auch die Actionszenen in Guardians of the Galaxy Vol. 3 fallen spannender, abwechslungsreicher, innovativer und gelungener aus. Nach gut zweieinhalb Stunden steht fest: James Gunn kann man kaum vorwerfen, dass das MCU vor sich hin dümpelt. Sein GotG-Abschluss ist ein richtig guter Film geworden.

Bildqualität (85%)

Guardians of the Galaxy Vol. 2 war damals die erste 4K UHD Blu-ray von Anbieter Disney. Das ist mittlerweile sechs Jahre her. Und entgegen der Scheibe von 2017, die nicht mit nativem 4K gemastert wurde, gibt’s nun ein echtes 4K-DI für Guardians of the Galaxy Vol. 3. Und wie schon beim Vorgänger setzten James Gunn und sein Kameramann Henry Braham erneut auf Kameras von Anbieter RED. Zum Einsatz kamen die Komodo, die Monstro sowie die Ranger Monstro und die V Raptor in ihrer IMAX-Ausführung.

Und (meines Wissens nach) erstmalig gibt’s den Film jetzt auch auf Disc im Wechselformat. Das Bildseitenverhältnis variiert demnach zwischen 2,39:1 und 1,85:1 – nichts für Freunde von formatfüllendem Heimkino über Beamer. Was den einen stört, wird den anderen freuen, der sich schon lange fragt, warum das IMAX-Format Disney Plus vorbehalten ist. Disney-typisch ist wiederum, dass lediglich HDR10 auf die physische Disc gelangte, während der Stream mit Dolby Vision wuchern kann. Geblieben ist ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum.

Mantis kommt mit der Schwerkraft nicht so richtig zurecht    Photo courtesy of Marvel Studios. © 2023 MARVEL.

Gegenüber dem Vorgänger ist das Bild allerdings (vermutlich) bewusst etwas weniger knallig geraten. Dem eher düster-melancholischen Ton angepasst, beginnt das Ganze mit erdigen Braun- und vielen Grautönen. Aber selbst wenn es dann bunter wird, wie nach rund 40 Minuten der Fall, wirken die Farben nicht so satt, wie sie technisch sein könnten. Ein etwas schmuddelig wirkender Charakter liegt über dem Geschehen. Es blinkt und blitzt nicht mehr so wie bei Vol. 2. Da außerdem eine leichte Weichzeichner-Filterung über Teilen des Geschehens liegt, könnte die Detailauflösung noch etwas prägnanter sein. Gegenüber der Blu-ray ist die UHD-BD dezent dunkler abgestimmt, was allerdings in vielen Bildbereichen eher von Vorteil ist. So ist das All nachtschwarzer und satter und sehr helle Bildbereiche neigen weniger zum Überzeichnen (Mantis‘ Gesicht bei 69’20).

Farben kommen durch die Bank etwas kräftiger rüber, was schon bei den gelb- und orangefarbenen Raumanzügen nach 34 Minuten sichtbar wird. Die Durchzeichnung fällt auch bei Highlights auf, die von der HDR-Disk souveräner gemanagt werden und auch bei dynamischen Farblichtern noch Details offenbaren, die von der Blu-ray verschwiegen werden. Das Encoding ist noch mal eine Stufe besser und bildet Digitalrauschen harmonischer und gleichförmiger ab. Für die höhere Auflösung der Disk gibt’s zwar nur selten Möglichkeit zur echten Demonstration, da der Film über weite Strecken vor CGI-Hintergründen spielt, aber in einigen Close-ups, auf Raumanzügen oder im Cockpit bei 70’15 gibt es dann durchaus mehr Details zu sehen.

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Tonqualität (70%)

Der Sound von Guardians of the Galaxy Vol. 3 liegt auf der Blu-ray (disneytypisch) in dts-HD-MA für die Originalfassung und Dolby Digital Plus für die deutsche Version vor. Die Hauptfrage natürlich wie bei allen Marvel-/Disney-Titeln der letzten Jahre: Was macht die Dynamik?

Die Antwort: Sie ist okay. Nicht herausragend, aber okay. Das hat man bei Disney-/Marvel-Filmen der letzten Jahre schon deutlich schwachbrüstiger gehört – zumal die deutsche Fassung sogar etwas lauter eingepegelt ist als die englische Tonspur. Wenn beim Angriff von Warlock diverse Male der Tiefbass gekitzelt wird, geht’s sogar erstaunlich weit hinunter. Das gilt auch für die Antriebsschübe nach knapp 18 Minuten und bei 22’12. Derweil sind Dialoge gut eingebettet, aber im Vergleich zu den englischen Stimmen etwas schwach auf der Brust. Die Filmmusik ist abermals toll ausgewählt, hätte aber durchaus gelegentlich noch etwas mehr Dynamik hätte vertragen können. Herausragend ist die Räumlichkeit, die über weite Strecken tolle Surroundeffekte während der Kämpfe oder Einsätze der Raumschiffe auf allen Speakern und im Raum verteilt.

Adam Warlock bringt neue Würze ins Universum   Photo by Jessica Miglio. © 2022 MARVEL.

Beim Sound von Guardians of the Galaxy Vol. 3 gibt’s Disney-/Marvel-typisch Atmos fürs Englische. Auf der regulären Ebene klingt die Atmos-Fassung nur unwesentlich anders als ihr DTS-HD-Master-Pendant. Wechseln wir auf die Höhen-Ebene, so wird diese natürlich auch hier wieder für eine Beimischung des coolen Soundtracks genutzt. Beginnen tut’s allerdings mit bedrohlichem Aufbranden des Scores, wenn eine Hand nach Rocket greift. Innerhalb der Raumbasis gibt es dann immer wieder atmosphärische Umgebungsgeräusche und nach etwa sechs Minuten Rockets Stimme, der kopfüber am Gitter hängt und spricht. Nach neun Minuten bröckelt es dann kurz von oben und die Musik setzt wieder ein. Auch der Raketenantrieb kurz darauf wird über die Heights wiedergegeben und die Kämpfe mit Warlock ebenfalls.

Hier ist direkt von Beginn an ganz gut was los, auf den Deckenspeakern. Die nächste Aktivität ist der Countdown nach knapp 23 Minuten. Sechs Minuten später bricht das Schildkröten-Wesen effektvoll von oben ins Kino hinein und die Durchsage über Lautsprecher nach 40 Minuten ist sehr griffig. Drei Minuten später gibt’s eine Alarmsirene und zwischendurch immer wieder nette Wuschsounds oder akustische Details von den Kapseln an der Wand. Bei 65’13 gibt’s dann mit dem Urschrei den bis dato prägnantesten 3D-Soundeffekt. Cool sind die Laufschritte des Mädchens bei 72’20, die dem Bild entsprechend über die Lautsprecher wandern.

Gerüstet für den Showdown    Photo by Jessica Miglio. © 2023 MARVEL.

Während der Actionszenen nach etwas über 80 Minuten wird der Raum grundsätzlich nach oben erweitert. Entsprechend wirkt das Geschehen größer und epischer, ohne dass dort aber dedizierte 3D-Sounds gesetzt werden. Bei 106’30 während sich die Lichtkegel öffnen, gibt es wieder richtige 3D-Sounds, die kurz darauf von teils regem Actiontreiben während der Weltraumszene gefolgt werden. Der Käfig bei 108’15 ist ein weiteres Highlight und die Durchsagen nach 115 Minuten kommen ebenfalls schön plastisch von oben. Explosionen, Schüsse, ein Gewitter, spratzelnder Funkenschlag und Beastie Boys‘ No Sleep till Brooklyn sind weitere coole Erweiterungen.

  • Deutsch: Doby Digital Plus 7.1 – 75%
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (40%)

Das Bonusmaterial von Guardians of the Galaxy Vol. 3 liegt komplett ausschließlich auf der enthaltenen Blu-ray des Doppel-Disk-Pakets. Selbst der Audiokommentar von Regisseur Gunn hat es nicht auf die UHD geschafft. Die Featurettes beginnen mit „The imperfect family“, das den Erfolg des Franchise von der emotionalen und familiären Seite her betrachtet. In „Creating Rocket Raccoon“ wird seine Geschichte noch näher beleuchtet und man sieht James‘ Bruder Sean, wie er den putzigen Kerl per Motion Capturing darstellt. Eine Gag Reel und acht entfernte Szenen schließen sich an. Nicht eben viel, was hier an Extras geboten wird.

Gesamtbewertung  4K Blu-ray (80%)

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Guardians of the Galaxy Vol. 3 bringt die Geschichte rund um Star-Lord, Gamora, Nebula, Rocket, Drax, Groot und Mantis zu einem würdigen und emotionalen Ende. Viel mehr Figurentiefe, Witz und liebevolle Charakterzeichnung kann man von einem Superheldenfilm aus dem MCU eigentlich nicht erwarten. Und nach den vielen Rohrkrepierern der Phase IV erst recht nicht. Visuell ist es etwas düsterer geworden, was von der UHD Blu-ray mit besserem Kontrast und kräftigeren Farben wiedergegeben wird. Der Ton geht für eine Disney-Veröffentlichung in Ordnung.

Weitere 4K Blu-ray Tests:

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 06. Oktober 2023 Review am: 21. Oktober 2023
Erscheinungsjahr Film: 2022 Laufzeit: 150 Minuten
Filmstudio: Disney FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Panasonic UB9004

Guardians of the Galaxy Vol. 3 Trailer:

 

November Neuheiten auf Amazon Prime Video: Das sind die Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video nimmt im November 2023 wieder neue Filmen und Serien ins Programm auf. Darunter sind auch echte Highlights.

So kommt endlich die Comedy-Serie „It’s Always Sunny in Philadelphia“ mit den Staffeln 1 bis 14 bei Prime Video ins Repertoire. Da haben potenzielle Fans schier unzählige Stunden an Unterhaltung vor sich. Freunde von „Supernatural“ schalten wiederum möglicherweise bei dem Spin-off „The Winchesters“ ein. Obacht: Die erste Staffel ist jedoch zugleich auch die letzte, denn die Serie wurde wieder abgesetzt.

Unter den Filmen kann man sich Tim Burtons „Mars Attacks!“ vielleicht vormerken, denn der schrille Science-Fiction-Spaß unterhält sehr rasant. Auch „Downton Abbey: Eine neue Ära“ wird sicherlich seine Zuschauer finden, bedenkt man die Popularität der Serie. „Buddy, der Weihnachtself“ soll wiederum schon einmal auf die anstehenden Feiertage einstimmen.

Ansonsten empfehlen wir jedem Leser, noch die werbefreie Zeit bei Prime Video zu genießen. Denn ab Januar 2024 verschlechtern sich die Konditionen und der Streaming-Dienst wird als Standard bedauerlicherweise Werbung integrieren. Ihr werdet euch zwar davon freikaufen können, wie hoch der Aufpreis ausfallen soll, ist aber noch unklar.

Amazon Prime Video will weiter unterhalten

Prime Video ist dabei natürlich nur ein Baustein des Prime-Abonnements. Dieses beinhaltet auch monatliche Gratis-Spiele über Prime Gaming, den Premium-Versand ohne Mehrkosten sowie exklusive Rabattaktionen. Auch Amazon Music ist Teil des Dienstes. Zuletzt haben sich die Konditionen jedoch merklich verschlechtert, da etwa, die Amazon.de VISA Kreditkarte wegfällt.

Insofern wird es spannend sein, zu sehen, ob nicht 2024 auch einige Menschen ihr Prime-Abonnement noch einmal überdenken. Denn Preiserhöhungen und Verschlechterungen der Angebotskonditionen sind momentan leider die Regel. Siehe z. B. auch Apple TV+. Dort sind die Preise zuletzt um mehr als 40 % nach oben geschossen. Doch zunächst folgt eine Übersicht der Neuheiten im November 2023 bei Amazon Prime Video. Wir wünschen dennoch viel Spaß beim Streaming!

Serien im November 2023 bei Amazon Prime Video

  • Watzmann Ermittelt | Staffel 4 – ab 1. November 2023
  • Amazing Fabio De Luigi | Staffel 1-3 – ab 3. November 2023
  • Romancero | Staffel 1 – ab 3. November 2023
  • Mrs. Davis | Staffel 1 – ab 10. November 2023
  • 007: Road to a Million| Staffel 1 – ab 10. November 2023
  • The Handmaid’s Tale | Staffel 5 – ab 10. November 2023
  • Devs | Staffel 1 – ab 16. November 2023
  • The Winchesters | Staffel 1 – ab 17. November 2023
  • Twin Love (USA) | Staffel 1 – ab 17. November 2023
  • Amar é Para Os Fortes | Staffel 1 – ab 17. November 2023
  • It’s Always Sunny in Philadelphia | Staffel 1-14 – ab 30. November 2023

Filme im November 2023

  • Manhattan – ab 1. November 2023
  • The Misfits – ab 1. November 2023
  • West Side Story – ab 1. November 2023
  • Time For Me To Come Home For Christmas – ab 1. November 2023
  • How to Be Single -Welcome to the Party – ab 1. November 2023
  • A Christmas Horror Story – ab 1. November 2023
  • Hats Off to Christmas! – ab 2. November 2023
  • Bridget Jones’s Diary – ab 2. November 2023
  • Cyrano – ab 3. November 2023
  • Fell – Ein imaginäres Portrait von Diane Arbus – ab 3. November 2023
  • Wunderschön – ab 4. November 2023
  • Hexen hexen – ab 7. November 2023
  • Hamlet – ab 8. November 2023
  • Pluto Nash – Im Kampf gegen die Mondmafia – ab 8. November 2023
  • The Losers – ab 10. November 2023
  • Mord in Saint Tropez – ab 10. November 2023
  • Mars Attacks! – ab 10. November 2023
  • Die Täuschung – ab 11. November 2023
  • Die Rettung der uns bekannten Welt – ab 12. November 2023
  • Der goldene Handschuh – ab 11. November 2023
  • Buddy, der Weihnachtself – ab 13. November 2023
  • Downton Abbey: Eine neue Ära – ab 14. November 2023
  • R.I.P.D. – ab 14. November 2023
  • Mortal Kombat 2 – Annihilation – ab 15. November 2023
  • My Zoe – ab 15. November 2023
  • Landscape with Invisible Hand – ab 17. November 2023
  • Der Pfau – ab 16. November 2023
  • Der kleine Prinz – ab 17. November 2023
  • Der Pfad – ab 18. November 2023
  • Bottoms – ab 21. November 2023
  • Honig im Kopf – ab 21. November 2023
  • Der Rote Baron – 21. November 2023
  • Kindertransport – ab 23. November 2023
  • Honest Thief – ab 28. November 2023