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Apple Music und Apple TV+: Konzert-Streams ab sofort mit Dolby Atmos und Dolby Vision

Apple geht mit der Zeit: Man bietet mittlerweile Streams von Konzerten in 4K, mit Dolby Vision sowie Dolby Atmos über Apple Music und Apple TV+ an.

Apple bietet schon eine ganze Weile Auftritte diverser Künstler auf Abruf via Apple Music und Apple TV+ an. Jetzt geht man mit seinen Live Sessions in eine neue Runde – mit Dolby Atmos und Dolby Vision sowie 4K-Auflösung. Es handelt sich dabei um die zweite Staffel dieser sogenannten Live Sessions. Den Anfang macht dabei in der neuen Runde ein Auftritt von Ed Sheeran.

Apple hatte da schon in der letzten Woche den Livestream im Angebot, doch auch aus der Konserve könnt ihr hereinschauen. Bis zum 9. Juni 2023 habt ihr Zeit, um euch den Gig anzusehen. Generell verspricht Apple, im Rahmen seiner Live Sessions „die größten Stars“ ins Boot zu holen – und offensichtlich auch die bestmögliche, technische Qualität für Zuschauer zu bieten.

In Staffel 1 der Apple Music Live Sessions waren Harry Styles, Billie Eilish, Alicia Keys, Lil Durk, Mary J. Blige, Luke Combs und Wizkid mit von der Partie. Unterschied zur Season 2: Damals hielten die Konzerte nur bei Apple Music Einzug. Jetzt holt man auch Apple TV+ ins Boot, was die Zielgruppe noch einmal deutlich vergrößern sollte.

Apple setzt auf höchste, technische Qualität

Apple bietet auch via iTunes bzw. über die Apple TV App eine sehr gute Bitrate und Komprimierung, sodass es sich meistens lohnt, Filme und Serien, will man denn digital zuschlagen, eher dort zu kaufen als bei der Konkurrenz. Wir sind daher überzeugt, dass auch die neuen Live Sessions technisch überzeugen sollten.

Zumal es zusätzlich zu den Auftritten an sich auch Bonusmaterial gibt. Das sind etwa Behind-the-Scenes-Aufnahmen. Informationen zu den Setlists und weitere, exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Da wünschen wir allen Fans viel Spaß beim Zuschauen bzw. Zuhören!

Sony Pictures Entertainment stellt den Vertrieb von Discs in Deutschland ein

Eine Enttäuschung für Anhänger der Disc: Der Vertrieb Sony Pictures Entertainment stellt den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

Eine große Überraschung ist das angesichts der Strategie des Unternehmens nicht. Auch aus anderen Märkten wie Italien hat Sony Pictures Entertainment sich bereits zurückgezogen. Das bedeutet aber nicht, dass die Titel des Unternehmens dort oder bei uns nicht mehr erscheinen würden. Vielmehr sucht man sich regionale Partner, welche die Filme und Serien dann unter Lizenz veröffentlichen dürfen. Auch für unsere Breitengrade hat Sony sich da jemand auserkoren.

Sony Pictures Entertainment stellt aber zunächst selbst bereits ab dem 30. Juni 2023 den Vertrieb von DVDs, Blu-rays und auch Ultra HD Blu-rays in der DACH-Regiom, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ein. Wer als Partner einspringt? Das ist Plaion Pictures (ehemals Koch Media). Hier stehen sogar schon die ersten Veröffentlichungen fest. Denn etwa wird man am 5. Oktober 2023 den Titel „The Pope’s Exorcist“ vertreiben. Auch den Titel „Die drei ??? – Erbe des Drachen“ nimmt Plaion Pictures ab dem 26. Oktober in sein Repertoire auf.

„Sisu – Rache ist süß“ wird ebenfalls im Vertrieb von Plaion Pictures erscheinen – und zwar am 9. November 2023. Dennoch ist es natürlich ein schlechtes Zeichen für den schrumpfenden Disc-Markt, dass mit Sony Pictures Entertainment ein großer Player hierzulande die Segel streicht. Insbesondere, da der Vertrieb für seine wirklich hochwertigen Disc-Veröffentlichungen bzw. Ultra HD Blu-rays bekannt ist.

Ultra HD Blu-ray – wohl das letzte optische Heimkino-Format

In den nächsten Jahren dürften die Verkaufszahlen von DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays sicherlich stetig abnehmen. Die meisten Menschen zieht es mittlerweile schlichtweg zum Streaming. Vor allem die verhältnismäßig hochpreisigen UHD Blu-rays erreichen nur noch Enthusiasten und Sammler. Daher ist auch nicht mehr mit einer 8K-Disc zu rechnen, auch wenn es bereits Discs mit ausreichend Speicherplatz gibt.

Im Übrigen ist auch Warner Bros. Home Entertainment nicht mehr selbst in Europa aktiv. Man teilt sich vielmehr den Vertrieb seiner Titel mit Universal Pictures. Da hat man es so geregelt, dass Universal die Warner-Titel in Europa veröffentlicht. In den USA ist es umgekehrt und Warner ist auch für die Universal-Titel zuständig. Das hat man ebenfalls so gehandhabt, um die Kosten zu senken.

Bang & Olufsen Beovision Harmony: OLED-TV jetzt auch mit 97 Zoll Diagonale

Bang & Olufsen bringt seinen Beovision Harmony jetzt auch mit 97 Zoll Diagonale auf den Markt. Als Basis dient ein WOLED-Panel von LG Display.

Grundsätzlich ist diese OLED-Reihe nicht neu, denn Bang & Olufsen vertreibt kleinere Modelle schon eine ganze Weile. Bisher kam man da maximal auf ein Modell mit 88 Zoll – dafür jedoch mit 8K-Auflösung. So kann der Beovision Harmony mit 97 Zoll zwar die Diagonale erhöhen, steht aber „nur“ bei 4K. Dies geht aber nicht auf eine Entscheidung von Bang & Olufsen zurück. Vielmehr bietet der Zulieferer LG Display keine 8K-OLED-Panels mit 97 Zoll Diagonale an.

Denn im Wesentlichen sind die Fernsehgeräte von Bang & Olufsen angepasste LG OLED G3 – in der Bildqualität sind sie also absolut identisch. Was angepasst wird, ist die Software. Obendrein setzt Bang & Olufsen auf ein eigenes Lautsprechersystem, das sich ähnlich Schmetterlingsflügeln entfalten kann. Unterstützung finden natürlich auch moderne Features wie HDMI 2.1 – mit ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate), eARC und 4K bei 120 Hz. Ebenfalls unterstützt man Dolby Vision und Dolby Atmos.

Bang & Olufsen setzt auf einklappbare Flügel für den Beovision Harmony.
Bang & Olufsen setzt auf einklappbare Flügel für den Beovision Harmony.

Die integrierten Lautsprecher kommen auf satte 450 Watt Leistung. Verbaut sind dafür ein 1-Zoll-Tweeter, zwei 2,5-Zoll-Fullrange-Treiber, ein 4-Zoll-Midrange-Treiber und zwei 4-Zoll-Woofer. Das ist überaus mächtig für einen Fernseher. Ebenfalls ist ein Modul für 7.1-Surround-Sound integriert, über das per Kabel acht separate Beosound-Lautspecher angeschlossen werden können – und acht WiSA-kompatible, kabellose Beosound-Speaker.

Bang & Olufsen Beosound Harmony: 97 Zoll sind ein teurer Spaß

Bang & Olufsen bringt den Beovision Harmony mit 97 Zoll Diagonale zu einem Preis in den Handel, der sich gewaschen hat: 59.000 Euro soll das TV-Gerät kosten. Es stehen die Farbvarianten Aluminium, Schwarz und Gold zur Wahl. Das neue Modell mit der üppigen Diagonale ergänzt die bereits verfügbaren Beovision Harmony mit 65, 77, 83 und 88 Zoll. Bestellbar ist das neue TV-Modell laut dem Hersteller ab dem 15. Mai 2023.

QD-OLED: Samsung Display will die Herstellungskosten um 30 % senken

Aktuell sind die QD-OLED-TVs von Samsung noch teurer als viele vergleichbare WOLED-Modelle. Doch Samsung Display will offenbar die Herstellungskosten um 30 % senken.

Derzeit fertigt nur Samsung Display QD-OLED-Panels und liefert sie bisher an den Mutterkonzern Samsung Electronics bzw. dessen TV-Sparte Samsung Visual Display sowie Sony. Größte Konkurrenz ist LG Display. Letztere liefern ihre WOLED-Panels an sowohl LG Electronics als auch weitere Partner wie Panasonic, Philips und abermals natürlich Sony. Bislang fällt es Samsung Display schwer, weitere Partner zu gewinnen.

So sind Meldungen um QD-OLED-TVs von TCL ins Leere gelaufen. Sollte es Samsung Display aber tatsächlich gelingen, die Herstellungskosten der Panels um 30 % zu drücken und man würde die Preisvorteile auch an Partner weitergeben, könnte sich da etwas anbahnen. Angeblich strebt Samsung Display an, die Einsparungen noch 2023 zu erreichen.

Das Tizen OS Betriebssystem ist mittlerweile ein Vollbild-Menü und gewährt Zugriff auf wichtige Streamingdienste und alle Signalquellen
Das Tizen OS Betriebssystem ist ein Vollbild-Menü und gewährt Zugriff auf wichtige Streamingdienste und alle Signalquellen

Wie will Samsung Display die Kostensenkungen erzielen? Zum einen soll höherwertiges Equipment zum Einsatz kommen und zum anderen will man eben als Ergebnis eine deutlich bessere Panel-Ausbeute erreichen. Weniger Ausschuss, bedeutet am Ende, dass pro erfolgreich gefertigtem Panel weniger Kosten einberechnet werden müssen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten soll Samsung Display mittlerweile in seiner Fertigungsstraße in Asan bereits eine Ausbeute von fast 90 % erreichen. Zudem will man die Auslastung erhöhen, was ebenfalls mehr Effizienz bei der Produktion verspräche.

Samsung Display will Partner mit günstigeren QD-OLED-Panels überzeugen

Angeblich kostet ein QD-OLED-Panel mit 65 Zoll derzeit an Herstellungskosten etwas weniger als 1.100 US-Dollar. Im Jahresverlauf will Samsung Display diese Summe auf weniger als 750 US-Dollar drücken. Danach könnte sich der Preisverfall aber verlangsamen. Bis 2026 könnten vergleichbare Panels auf ca. 600 US-Dollar fallen.

LG hat eine neue Cashback-Aktion gestartet.
LG Display bietet als Konkurrenz WOLED-Panels an.

Doch auch die Herstellungskosten der LG-WOLED sollen parallel sinken. Ein Exemplar mit 55 Zoll und evo-Technologie soll 2023 ca. 400 US-Dollar kosten und bis 2026 bei weniger als 200 US-Dollar stehen. Geht man auf 65 Zoll sollen es 2023 500 US-Dollar sein. LG behält demnach noch eine Weile den Preisvorteil auf seiner Seite.

PlayStation VR2: Ab sofort auch im regulären Handel zu haben

Die Sony PlayStation VR2 ist ab sofort auch abseits von PlayStation Direct erhältlich. Zuschlagen könnt ihr etwa auch bei MediaMarkt, Saturn und Amazon.de.

So ist die PlayStation VR2 zwar bereits Ende Februar 2023 erschienen, war bisher in Deutschland aber ausschließlich direkt über Sony bzw. PlayStation Direct verfügbar. Zu den Verkaufszahlen gibt es bisher nur inoffizielle Meldungen, man kann aber annehmen, dass sie überschaubar geblieben sind. Andernfalls hätte Sony mehr die Werbetrommel gerührt. Auch größere Spieleankündigungen sind ausgeblieben, sodass die PS VR2 so vor sich hin existiert und in der Gaming-Community nach unserem Eindruck bisher wenig Staub aufgewirbelt hat.

Laut Analysten von etwa der IDC und Bloomberg blieben die Auslieferungsmengen der PlayStation VR2 bisher wohl weit hinter Sonys Erwartungen zurück. Zum einen dürfte das daran liegen, dass die hohe Inflation die Konsumfreude allgemein bremst. Zum anderen ist die PS VR2 teurer als eine PlayStation 5 und damit kein Zubehör, das man „mal eben“ mitnimmt. Auch fehlt es der Plattform an echten Must-Have-Titeln, die Gamer begeistern könnten. Vorwiegend sind aufgebohrte Portierungen bereits verfügbarer Spiele erschienen.

Ist die PlayStation VR2 also ein Flop? Es ist noch zu früh, das zu sagen. Vielleicht waren Sonys Erwartungen auch schlichtweg zu hoch. Aktuell sieht es wohl danach aus, dass die Verkaufszahlen in etwa auf einem Niveau mit der ersten Generation im vergleichbaren Zeitraum liegen. Angesichts der vergrößerten Gaming-Community wäre das nicht gerade ein Grund zum Feiern für die Japaner, aber auch kein Grund, die Segel zu streichen.

PlayStation VR2: Ab sofort bei Amazon.de und Co.

Wollt ihr jedenfalls nicht via PlayStation Direct zuschlagen, so könnt ihr die PS VR2 mittlerweile beispielsweise auch via Amazon.de, bei MediaMarkt, Saturn und weiteren Händlern erwerben. Das VR-Headset nutzt OLED-Displays mit HDR-Unterstützung und 4K-Auflösung. Obendrein gib es gegenüber der ersten Generation komplett neu aufgezogene Controller. Zur Nutzung der PlayStation VR2 benötigt ihr jedoch eine PlayStation 5. Zu anderen Plattformen ist das Gerät nicht kompatibel.

YouTube ergreift Maßnahmen gegen Werbeblocker

 YouTube finanziert sich über Werbung. Um sich abzusichern, greift man da jetzt härter durch und sperrt teilweise Nutzer von Werbeblockern aus.

Google hat dabei jedoch erklärt, dass es sich von offizieller Seite aus noch um einen Test handele. Das Experiment führt jedenfalls dazu, dass ihr einen Hinweis zu sehen bekommt, sobald ihr die Videoplattform im Web mit einem Ad-Blocker aufsucht. Ihr habt den keine Chance mehr, diesen Hinweis auszublenden. Wollt ihr die Plattform nutzen bzw. Videos bei YouTube konsumieren, müsst ihr den Werbeblocker erst abschalten.

Als Alternative wird euch ein Abonnement von YouTube Premium vorgeschlagen. Da müsst ihr natürlich monatlich zahlen, könnt die Plattform dann aber werbefrei verwenden. Offen ist jetzt, ob Google diese Maßnahmen gegen Werbeblocker bald dauerhaft ausrollen wird, oder es doch bei einem kleinen Test bleibt. Das dürfte davon abhängen, wie sich die ganze Sache entwickelt.

YouTube sperrt Nutzer mit Ad-Blockern aus.
YouTube sperrt Nutzer mit Ad-Blockern aus.

Letzten Endes sind mehr und mehr Anwender von der Werbung bei YouTube genervt, das sie immer aggressiver wird. Zum einen wären da ohnehin die Clips, die es vor und während eines Videos zu sehen gibt. Dazu arbeiten viele Kanäle mit Sponsoren, deren Werbung sie direkt in ihre Videos einbeziehen. Klar ist aber natürlich auch, dass sich die Plattform und die Content-Ersteller finanzieren wollen.

YouTube bietet auch Kanal-Mitgliedschaften und mehr an

Einige Kanäle setzen dabei auch auf die freiwillige Unterstützung ihrer Fans durch z. B. Patreon oder auch direkte YouTube-Kanal-Mitgliedschaften. Zudem werden Channels an den Einnahmen aus YouTube Premium beteiligt. Wie handhabt ihr dies denn? Nutzt ihr YouTube mit Werbung, habt ihr Premium abonniert oder ist bei euch ein Werbeblocker im Einsatz? Findet ihr Googles Schritte gerechtfertigt?

Home Electronics: Markt rutscht im ersten Quartal 2023 deutlich ins Minus

Der Markt für Home Electronics ist in Deutschland im ersten Quartal 2023 um 4,9 % ins Minus gerutscht. Lediglich im Bereich der Unterhaltungselektronik sieht es noch gut aus.

Der Markt für Home-Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX (Home Electronics Market Index), liegt im ersten Quartal 2023 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum mit 4,9 Prozent im Minus. So wurde in den Monaten Januar bis März 2023 in Deutschland ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp 11,4 Milliarden Euro erreicht. Der Bereich Consumer Electronics, für unsere Leser wohl der spannendste Bereich, wies einen Umsatz von knapp 7,3 Milliarden Euro auf. Das entspricht einem Minus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente unterschiedlich: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Plus von 2,4 Prozent auf etwas mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz. Privat genutzte Telekommunikations-Produkte erreichten bei einem Rückgang um 1,8 Prozent rund 3,4 Milliarden Euro Umsatz. Die privat genutzten IT-Produkte entwickelten sich weiterhin negativ und erzielten knapp 1,8 Milliarden Euro, ein Minus von 15,0 Prozent.

LG Display verschiebt den Bau eines neuen OLED-Werks.
LG kann weiter mit seinen OLED-TVs punkten.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Quartal 2023 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von 795 Millionen Euro (-12,0 Prozent) erzielt. Die verkaufte Stückzahl sank um 12,6 Prozent auf rund 1,1 Millionen TV-Geräte. Dem gegenüber stieg jedoch der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte leicht an – um 0,7 Prozent auf 715 Euro. Dies spiegelt erneut den allgemeinen Trend im TV-Segment hin, der zu höherwertigen Modellen geht.

PlayStation 5 rettet den Bereich für Unterhaltungselektronik

Das Home Audio Segment verzeichnete einen Umsatzrückgang von 8,0 Prozent auf 215 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von 408 Millionen Euro (+9,1 %) verzeichnete die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör erneut einen Umsatzanstieg. Einen großen Umsatzzuwachs erzielten im ersten Quartal 2023 die Spielekonsolen mit einem Plus von satten 133 Prozent auf 264 Millionen Euro.

Sony wägt ab, NFTs in das PlayStation-Ökosystem zu integrieren.
Sonys PlayStation 5 ist ein echter Kassenschlager.

Schon andere Berichte haben da klar gezeigt, dass der oben genannte Anstieg einzig und allein auf die verbesserte Verfügbarkeit der PlayStation 5 und die nach wie vor hohe Nachfrage zurückzuführen ist. So sind die Verkaufszahlen sowohl der Xbox Series X|S als auch der Nintendo Switch zuletzt vielmehr zurückgegangen.

Nach Abonnentenverlust: Disney entfernt Inhalte von Disney+

Disney+ hat im letzten Quartal 4 Mio. Abonnenten verloren. Der Konzern führt einen Strategiewechsel durch und zieht bald einige Inhalte aus dem Angebot ab.

Disney musste also in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 für sein Streaming-Angebot einen Abonnentenverlust von 4 Mio. hinnehmen. Auch im vierten Quartal 2022 verlor man Kunden, sodass es jetzt das zweite Quartal in Folge ist. Allerdings gibt es nicht nur schlechte Nachrichten: Man konnte die Verluste mit dem Streaming-Geschäft nämlich drücken – um 400 Mio. US-Dollar bzw. 26 %.

Am Ende des ersten Quartals 2023 stand Disney+ bei weltweit 157,8 Mio. Abonnenten – doch an der Börse rechnete man mit 163,17 Mio. Abonnenten, blieb also hinter den Erwartungen zurück. Viele der verlorenen Abos gehen dabei aber auf ausgelaufene Bundles zurück, die Disney in einigen Regionen mit Hotstar geschnürt hatte. Gleichzeitig kündigt Disney Maßnahmen an, um seine Streaming-Strategie gehörig umzustellen.

Demnach werde man in naher Zukunft einige Inhalte von Disney+ entfernen. Damit sind wohl Filme und Serien gemeint, die man anderweitig lukrativer vermarkten könnte. Welcher Content genau betroffen sein wird, ist aber aktuell noch offen. Ebenfalls will man die Produktion neuer Filme und Serien insgesamt zurückfahren. Diese Einschnitte werden aber erst ab 2024 greifen.

Disney+: Die goldenen Zeiten sind vorbei

Klar wird, dass The Walt Disney Company weniger Priorität auf Disney+ legen wird, weil die ganze Sache aktuell im Kampf mit anderen Anbietern wie Paramount+, Apple TV+, Netflix, Amazon Prime Video und Co. noch Geld verbrennt. Auf Abonnenten wirkt das vielleicht zunächst enttäuschend: Alte Inhalte sollen herausfallen, weniger neue hinzukommen. Sollte Disney sich allerdings ernsthaft um ein höheres Qualitätsniveau bemühen, wäre dies durchaus hinnehmbar.

Laut dem Disney-CEO Bob Iger habe man letzten Endes zu viele Produktionen ins Portfolio aufgenommen, die nicht auf ausreichend Gegenliebe bei den Abonnenten gestoßen seien bzw. keine Neukunden gewonnen hätten. Man habe viel ins Marketing investiert, aber das habe ich schlichtweg nicht bezahlt gemacht. Daher sei ein Umdenken erforderlich. Besser sei es, wirklich hochkarätige Titel entsprechend in Szene zu setzen, als zu hart zu streuen.

Panasonic wagt 2023 den Sprung von Android TV zu Google TV

Panasonic wechselt 2023 von Android TV zu Google TV. Freilich bleibt aber auch die hauseigene Plattform My Home Screen weiterhin im Einsatz.

So kennen unsere Leser Panasonic im TV-Bereich vermutlich vorwiegend für ihre eigene Software. Doch bei Einstiegs- und Mittelklasse-Modellen setzen die Japaner auch auf Android TV – hier haben sie dazu auch eine Website geschaltet. Dies gilt insbesondere auch im Ausland, wie beispielsweise auf dem indischen Markt. 2023 will man nun zwar Android TV als Betriebssystem beibehalten, aber zum Launcher Google TV wechseln.

So ist Google TV kein eigenes Betriebssystem, sondern setzt eben auf Android TV auf. In Indien hat man da bereits konkret die TV-Modelle MX850, MX800, MX750 und MX700 vorgestellt. Es handelt sich hier jeweils um LCD-TVs der Einstiegs- und Mittelklasse mit Google TV. Aber auch in Europa sind da Ableger denkbar, denn M-Modelle, wie die MZ2000, vertreibt man auch in unseren Breitengraden.

Panasonic will von Android TV zu Google TV als Oberfläche wechseln.
Panasonic will von Android TV zu Google TV als Oberfläche wechseln.

Die Ankündigung der neuen TV-Modelle von Panasonic ist für Mitte Juni angesetzt. Man kann damit rechnen, dass der Hersteller für seine höherwertigen Fernsehgeräte, speziell die OLEDs, weiterhin My Home Screen einsetzen wird. Für die günstigeren LCD-Modelle ist aber sehr wohl der Einsatz von Google TV denkbar. In Indien dient da im Übrigen Android TV als im Hintergrund als Basis.

Panasonic mischt technisch vorne mit

Panasonic ist unter den TV-Herstellern in den letzten Jahre etwas ins Hintertreffen geraten, da LG, Samsung und Philips bzw. Sony weitgehend die Debatte bestimmen. Wir finden das im Grunde schade, denn in Sachen Bildqualität spielt Panasonic immer ganz vorne mit. Zum Nachteil ist dem Hersteller gereicht, dass die eigene Plattform My Home Screen nie so recht Fahrt aufnehmen konnte, wenn man mit webOS, Tizen oder eben Android TV / Google TV vergleicht.

Auch beim Umstieg von Android TV zu Google TV ist Panasonic etwas spät dran: Andere Unternehmen wie Philips, Sony, TCL oder auch Xiaomi waren da schon schneller zur Stelle.

XGIMI: Neue Beamer kombinieren LED und Laser in einer optischen Einheit

Die Projektor-Spezialisten von XGIMI wollen einen Durchbruch erzielt haben. Sie kombinieren erstmals im Beamer-Bereich LED und Laser in einer Optical Machine.

XGIMI ist unseren Lesern sicherlich bekannt, denn über die Beamer des Unternehmens haben wir bereits berichtet. Was schreibt sich der Hersteller jetzt als Meilenstein auf die Fahnen? Während Projektoren bis dato entweder auf LED oder Laser als einzelne Lichtquelle setzen, ist es XGIMI mit der Dual-Light-Technologie gelungen, die Vorteile beider Lichtquellen zu kombinieren. Die Technologie basiert auf zwei Lichtquellen, die mit sechs Wellenlängen arbeiten und auf 278 patentierten Technologien basieren.

LED hat die Stärke, dass eine hohe Farbtreue bei guter Augenfreundlichkeit erreicht werde. Die Helligkeit lasse aber zu Wünschen übrig. Wiederum ist es bei Laser-Beamern so, dass die Helligkeit sehr hoch ist, die Farbtreue passt, aber das schmale Wellenlängenband das Seherlebnis für die Augen unangenehm macht. Die neue Kombination beider Techniken soll die Vorteile ausspielen und die Nachteile negieren. Der Einsatz des Lasers gleiche die Mängel der LED aus und sorge für eine ultrahohe Farbskala und Helligkeit. Der Einsatz der LED gleiche wiederum die kurze Bandbreite des Lasers aus, sodass das natürliche Lichtspektrum länger und ohne Ermüdung der Augen betrachtet werden kann.

Die Optik des XGIMI MoGo Pro Plus
Die Optik des XGIMI MoGo Pro Plus

Der durchschnittliche Delta-E-Wert liege laut XGIMI bei Verwendung der Technik bei etwa eins, ähnlich wie bei professionellen Farbmonitoren. Die meisten Flachbildfernseher liefern einen Delta-E-Wert zwischen zwei und drei und der durchschnittliche Farbstandard für Projektoren liegt zwischen sieben und acht. Dieser niedrige Wert der neuen Technik werde laut XGIMI aber nicht nur im Labor, sondern auch im Heimkino Set-up erreicht.

XGIMI: Erste Beamer mit Dual-Light-Technologie bald im Handel

Die XGIMI-Dual-Light-Technologie kann eine Helligkeit von 2.300 ISO-Lumen gewährleisten. Im Gegensatz zu Dreifarben-Lasern, die ein Bild erzeugen, das oft als matt und unscharf empfunden wird und zudem mit dem Problem der Farbsäume zu kämpfen hat, das Text und Grafiken grell und unscharf erscheinen lässt, ist das kontinuierliche Farbspektrum der XGIMI-Dual-Light-Technology dem natürlichen Lichtspektrum sehr ähnlich, behauptet XGIMI.

Die Technologie kommt nach Angaben des Unternehmens bereits in den ersten Produkten zum Einsatz und wird in Kürze auf dem europäischen Markt eingeführt.