Nameless veröffentlicht mit „DOA: Dead or Alive“ und „Fluss der Mörderkrokodile“ zwei B-Movie-Klassiker, die ab sofort in limitierten und nummerierten 4K Blu-ray Mediabooks vorbestellt werden können. Solange der Vorrat reicht!
Zwei B-Movies mit Kultstatus werden von Nameless Medien erstmalig auf 4K Ultra HD Blu-ray in den Handel gebracht. Beide Filme erscheinen in unterschiedlichen Mediabook-Varianten, wobei alle Editionen streng limitiert und durchnummeriert sind. „DOA: Dead Or Alive“ gibt es in vier Versionen, vom italienischen Horrorklassiker „Der Fluss der Mörderkrokodile“ gibt es insgesamt fünf Varianten, wobei eine Edition wohl exklusiv über EYK Media vertrieben wird. „DOA: Dead Or Alive“ präsentiert sich in einem neuen 4K-Master und DTS-HD MA 5.1 Surround Sound in Deutsch und Englisch. Eine HDR-Aufwertung ist bislang nicht bekannt/kommuniziert:
Der italienische Klassiker „Der Fluss der Mörderkrokodile“ basiert ebenfalls auf einem neuen 4K-Master, welches aus einer Abtastung der Originalnegative stammt. Dieses wurde laut Informationen von Nameless auch mit HDR10 aufgewertet. Die deutsche und italienische Tonspuren liegen dafür „nur“ als DTS-HD MA 2.0 (Mono) ab:
Mehr 4K Ultra HD Blu-ray-Neuheiten findet ihr in unserem Special oder ihr lasst euch unkompliziert über unseren 4K-Disc-Newsletter oder neu über unsere Whatsapp-Gruppe informieren!
Der Hersteller Signify hat in der zweiten Jahreshälfte 2025 die Philips Hue Bridge Pro veröffentlicht. Wir haben uns die neue Schaltzentrale für smarte Heimbeleuchtung für euch im Kurztest angeschaut.
Die reguläre Hue Bridge gibt es schon seit vielen Jahren. Sie bleibt auch weiter fester Teil des Angebots von Signify. Doch die Hue Bridge Pro bringt einige Mehrwerte mit sich. So verfügt das neue Modell etwa nicht nur jetzt über Wi-Fi und kann daher flexibler ins Heimnetzwerk eingebunden werden, es wird in Verbindung mit USB-C-Stromversorgung genutzt. Auch unterstützt die Pro-Version die Verwaltung von deutlich mehr Leuchtmitteln, sodass in vielen Haushalten die Notwendigkeit entfallen könnte, eine zweite Bridge zu verwenden.
Mit der Hue Bridge lassen sich etwa „nur“ bis zu 50 Leuchtmittel verwalten, mit der Pro-Variante sind es bis zu 150, also die dreifache Menge. Es können zudem mehr Zubehörgeräte und Szenen Verwendung finden. Zielgruppe sind also Nutzer, die im Smart-Home zu den Enthusiasten zählen und voll im Ökosystem von Signify aufgehen. Dafür steigt aber natürlich auch der Verkaufspreis. Kostet die Standardversion 59,99 Euro (UVP), so liegt die Philips Hue Bridge Pro bei 89,99 Euro. Ob sich dieser Aufschlag lohnt, hängt eben ganz von euren Anwendungsszenarien ab.
Funktion
Hue Bridge Pro
Hue Bridge
Farbe
Schwarz
Weiß
Anschlüsse
RJ45 (Ethernet) + USB-C
RJ45 (Ethernet) + DC-Hohlstecker
Max. Anzahl Leuchtmittel
bis zu 150
bis zu 50
Max. Anzahl Zubehörgeräte
bis zu 50
ca. 1 bis 20
Max. Anzahl Lichtszenen
bis zu 500
ca. 200
Geschwindigkeit Lichtszenen
5× schneller
Basis
Prozessor
1.7 GHz Quad-Core Cortex A-35 CPU/GPU
Ältere Lösung
MotionAware (Lampen als Bewegungsmelder)
Ja
Nein
Netzwerkanbindung
WLAN oder LAN/Ethernet
LAN/Ethernet
Verschlüsselung ZigBee
Gesamtes System
Pro Gerät
Zukunftssicherheit
Ja
Offen
Preis (UVP)
89,99 Euro
59,99 Euro
Die Tabelle oben zeigt euch noch einmal die wichtigsten Eckdaten der Philips Hue Bridge Pro im Vergleich mit dem Standardmodell. Dabei fällt auch eine weitere, neue Funktion auf: MotionAware. Dieses Feature erlaubt es euch, die vernetzten Leuchtmittel als Bewegungsmelder zu nutzen. Voraussetzungen: Im jeweiligen Raum müssen mindestens drei Hue-Leuchtmittel bzw. Lampen zum Einsatz kommen.
Signify verspricht, neben den bereits erwähnten Upgrades, dass die Philips Hue Bridge Pro auch für schnellere Reaktionen im Smart-Home sorgen soll. Tatsächlich konnten wir feststellen, dass Leuchtmittel nach Einbindung des neuen Modells flotter reagieren. Im Übrigen können beim Einrichtungsprozess auch alle Einstellungen von der alten Bridge auf das Pro-Modell umgezogen werden. Dabei werden dann die Leuchtmittel und eingerichtete Szenen und Co. übernommen. Das hat in unserem Test auf Anhieb geklappt. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr die alte Bridge noch während der Einrichtung der Bridge Pro mit dem Netzwerk verbunden haltet.
Links sieht man die Hue Bridge Pro, rechts die „alte“ Standard-Bridge.
Auch im Doppelbetrieb kann man die beiden Geräte nicht verwechseln, da die neue Hue Bridge Pro schwarz ist. Ansonsten sind Form und Größe aber nahezu identisch mit dem älteren Modell. Hinter den Kulissen ein Vorteil für die Sicherheit im Smart-Home: Die Verschlüsselung ist verbessert worden. Was aber eben eine enorme Hilfe ist, ist die Wi-Fi-Schnittstelle. Dadurch muss die neue Bridge nicht mehr direkt in der Nähe eines Routers oder Repeaters platziert werden. In unserem Testzeitraum haben wir die Bridge Pro jedoch weitgehend per Ethernet-Kabel verbunden, um Fehlerquellen auszuschließen. Denn freilich kann die Stabilität theoretisch bei einer kabellosen Verbindung eher schwanken.
Die Hue Bridge Pro lässt sich per Ethernet oder Wi-Fi ins Netzwerk einbinden.
Motion Aware hat im Übrigen bei uns im Test gut funktioniert, wir können aber erklären, dass dies nicht bei allen Anwendern so sein wird. Denn wo eure Bewegungen erkannt werden, hängt direkt von der Platzierung der Leuchtmittel bzw. Lampen ab Die erkennen quasi Veränderungen der kabellosen Signalkette, die durch euren Körper verursacht werden. Mit der Bewegungserkennung könnt ihr dann bestimmte Routinen verbinden. Beispielsweise könnt ihr einrichten, dass eine Lampe sich einschalten soll, sobald ihr den Flur nachts betretet. Da aber eben nur Bewegungen erkannt werden, die sozusagen zwischen zwei Leuchtmitteln bzw. Lampen erfolgen, ist das immer so eine Sache. Ihr könnt euch das wie einen unsichtbaren Stolperdraht vorstellen, der die Meldung im Hintergrund auslöst. Und der muss eben an der richtigen Stelle aufgespannt sein. Nützt euch also z. B. nur was im passenden Szenario.
Die Hue-App ist recht übersichtlich.
Ihr könnt auch mehrere Bridges verwalten.
Aktualisierungen erfolgen automatisch.
Wer also im Smart-Home dedizierte Bewegungssensoren einsetzt, sollte diese nicht zu vorschnell einmotten, denn die werden oft ihre Daseinsberechtigung behalten.
Ansonsten arbeitet die Philips Hue Bridge Pro weitgehend im Hintergrund, genau so, wie sie sollte: Das Beste, was man von so einem Produkt sagen kann, ist, dass man es nicht aktiv bemerkt. Die Bridge Pro nutzt wie die Hue-Lampen und -Leuchtmittel, sodass sie euer WLAN nicht „zumüllt“. In unserem Test hatten wir keinerlei Verbindungsprobleme oder sonstige Auffälligkeiten. Stattdessen stießen wir auf eine erhöhte Reaktionsfreude im Smart Home und konnten MotionAware einsetzen. Dabei gilt: Je mehr Produkte ihr von Hue bereits besitzt, desto mehr werdet ihr von der Bridge Pro profitieren.
Philips Hue Spatial Aware erlaubt noch flexiblere Lichtszenen – nur in Kombination mit der Hue Bridge Pro.
Ehrlicherweise muss man aber auch sagen: Bei kleineren Haushalten muss schon ein großer Hang zur Verwendung von Zubehör und eine Vorliebe zu ausgefuchsten Szenen bestehen, damit die Hue Bridge Pro ihre Mehrkosten rechtfertigt. Aber: Signify liefert inzwischen auch verstärkt exklusive Funktionen für das neuere Modell. Dazu zählen z. B. die neuen Spatial-Aware-Szenen, welche mit der älteren Standard-Bridge nicht mehr möglich sind. Denn dabei werden innerhalb einer Szene verschiedene Einzeleinstellungen für eure Leuchtmittel angelegt – siehe das Bild oben.
Die Hue Bridge Pro lohnt sich für Smart-Home-Enthusiasten.
Insofern verspricht die Hue Bridge Pro mehr Zukunftssicherheit. Wer also sicher sein will, dass er auch solche neuartigen Szenen verwenden kann und auf Funktionsumfang, Sicherheit und Flexibilität im Smart-Home Wert legt, kommt an der Hue Bridge Pro nicht vorbei. Zumal: Bedenkt man die Preise der Hue-Leuchtmittel, dann ist der einmalige Preisaufschlag für die Pro-Version relativ leicht verdaut. Unsere Empfehlung daher im Zweifelsfall: Haben ist besser als Brauchen, sodass die Hue Bridge Pro sich in Zukunft bezahlt machen dürfte.
📺 Panasonic TV-Neuheiten 2026 im Rundumschlag: OLED, QD Mini LED, QLED und klassische LED-Modelle – plus ein Blick auf spannende Prototypen wie RGB Mini LED! 🔥
In diesem Video präsentieren wir euch, was Panasonic für 2026 offiziell angekündigt hat, wie sich die Serien einordnen und wie sich unterscheiden. Ein schneller Überblick präsentiert von Panasonic. Zudem ein Einblick, was Panasonic in Zukunft plant (Prototypen).
Noch im ersten Halbjahr 2026 möchte sich RTL das Sky Deutschland Medienunternehmen einverleiben. Die erste große Hürde für die Übernahme wird derzeit mit der Überprüfung bei der EU-Kommission genommen.
Damit bei der Übernahme von Sky Deutschland durch RTL auch alles mit rechten Dingen zugeht und sich daraus kein wettbewerbsrechtlicher Nachteil für die Mitbewerber ergibt, wurde RTL jetzt bei der EU-Kommission vorstellig. Bei Übernahmen, Besitzerwechseln oder Fusionen großer Unternehmen muss gewährleistet werden, dass sich die neuen Firmierungen keine unfairen Vorteile im Markt sichern oder gar eine Monopolstellung einnehmen. RTL zeigt sich jedoch sehr zuversichtlich, dass der Deal von Brüssel durchgewinkt wird, damit die Übernahme im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden kann. Es soll einen sehr konstruktiven Austausch zwischen der Behörde und RTL geben.
Die zweite große Fusion 2026?
Nach der voraussichtlichen Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount wäre dies bereits die zweite große Fusion im Entertainment-Markt, welche sicherlich auch Auswirkungen auf das Angebot in Europa, respektive Deutschland, hätte. Wie sich das neue Medienunternehmen genau aufstellt, wie die Angebote für Neu- und Bestandskunden aussehen, wird sich wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 zeigen. Fest steht bereits, dass der RTL-Deutschland-Chef Stephan Schmitter für das gemeinsame Unternehmen verantwortlich sein wird.
Sky Deutschland gehört derzeit noch zu Comcast, die auch Eigentümer des Medienunternehmens NBCUniversal sind. Sky Deutschland bereitete den Eigentümern wohl schon seit mehreren Jahren Kopfzerbrechen, da die ehemalige Pay-TV-Größe in den vergangenen 10 Jahren deutlich Federn lassen musste. Früher gab es für Live-Sport, die Fußball-Bundesliga, die UEFA Champions League usw. eigentlich nur das Angebot von Sky. Seit längerer Zeit dürfen Fußball-Lizenzen aber nicht mehr an nur einen Anbieter vergeben werden und mittlerweile gibt es mit Prime Video, DAZN, DYN usw. viele Mitbewerber, die sich um die Rechtepakete bewerben. Zudem kann Sky im Bereich Videostreaming auch nicht wirklich zum Branchenstandard aufschließen. Viele Baustellen, um die sich zukünftig RTL kümmern darf.
Samsung führt noch mehr Werbung in seiner TV-Plattform Tizen ein. Die Neuerungen werden ab sofort innerhalb von Europa ausgerollt.
So spricht Samsung Ads, zuständig für die Integration und die Vermarktung in Tizen, von einem neuen „Immersive Carousel“, das den Homescreen „zieren“ kann. Grundlegend erlaubt es diese Diashow Werbetreibenden, gleich bis zu fünf Werbekacheln miteinander in einer einzigen Buchung zu verbinden. So kann man euch eben Werbeanzeigen mit mehreren, auf Wunsch auch zusammenhängenden Bildern präsentieren.
Samsung Tizen: Der Homescreen wird zur Werbetafel
Das neue Immersive Carousel erreicht rund 70 Mio. Smart-TVs mit Tizen in Europa. Die Kacheln wechseln dabei alle fünf Sekunden, können vom Nutzer aber auch manuell durchkämmt werden. Werbetreibende können die Kacheln entweder zu einer mehrstufigen Anzeige kombinieren oder auch je nach Kachel verschiedene Produkte bewerben. Samsung hebt dabei hervor, dass diese Werbeform besonders attraktiv sein soll.
Samsung baut die Werbung in Tizen massiv aus.
Denn: Die Nutzer von Samsungs Smart-TVs in den fünf größten EU-Ländern rufen den Homescreen von Tizen im Durchschnitt fünfmal am Tag auf. Werbung, die dort platziert wird, kann also mächtig Aufmerksamkeit erhalten. Ob die am Ende immer positiv ausfällt, ist natürlich eine andere Frage. Wir haben den Eindruck, mehr und mehr User sind von dieser Werbeoffensive eher genervt.
Das steckt hinter dem Immersive Carousel
Laut Samsung Ads ist das neue Immersive Carousel vor allem für Entertainment- und Gaming-Marken gedacht, die neue Apps für Tizen bewerben wollen. Allerdings steht diese Werbeform grundsätzlich allen interessierten Firmen offen. Beispielsweise hat so auch schon eine Luxus-Herrenmarke ihre Produkte auf dem Homescreen feilgeboten.
Nun denn, wir gehen davon aus, dass viele unserer Leser diese „neue Funktion“ auf dem Homescreen nicht gerade begrüßen werden. Wundert euch jedenfalls nicht, wenn ihr damit bereits konfrontiert werdet.
YouTube Premium Lite erhält zwei wichtige Funktionen. Dadurch wird das Abonnement endlich zu einem wesentlich attraktiveren Deal.
Als kurze Erklärung: YouTube Premium Lite ist der kleine Bruder von YouTube Premium. Dieses Abo kostet 5,99 statt 12,99 Euro im Monat, bringt aber einige Abstriche mit sich. So fehlt der Musikstreaming-Dienst YouTube Music. Obendrein wird weniger Werbung entfernt, denn in Musikvideos bleibt sie vorhanden. Doch zwei Funktionen, die bisher YouTube Premium vorbehalten geblieben sind, schaffen es jetzt auch ins Lite-Abo.
YouTube Premium Lite: Ab sofort mit Downloads und Hintergrundwiedergabe
Konkret erhält YouTube Premium Lite jetzt die Möglichkeit, Videos für den Offline-Genuss herunterzuladen. Das ist bisher nur im teureren Premium-Abo möglich gewesen. Somit könnt ihr auch als Lite-Nutzer z. B. Videos für eine lange Zugfahrt oder einen Flug offline vorhalten. Obendrein stößt die Chance hinzu, die Hintergrundwiedergabe zu verwenden.
YouTube Premium Lite erhält ab sofort zwei neue Features.
Die Hintergrundwiedergabe ist schnell erklärt. Sie erlaubt es nun auch bei einem Abonnement von YouTube Premium Lite an mobilen Endgeräten, den Bildschirm auszuschalten, sodass Videos sozusagen als ein Audiostream im Hintergrund weiterlaufen können. Auf diese lassen sich dann Videos quasi unterwegs wie einen Podcast anhören.
Das fehlt YouTube Premium Lite weiterhin
Allerdings verbleiben neben YouTube Music noch weitere Funktionen, die im Lite-Tarif nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen etwa die Erstellung eigener Wiedergabelisten, die Möglichkeit zur nahtlosen Wiedergabefortsetzung sowie die Hintergrundwiedergabe von Musikvideos. Letztere ist nicht via YouTube Premium Lite möglich, da Musikvideos weiterhin Werbung enthalten.
YouTube geht dabei immer härter gegen Werbeblocker und VPN-User vor. Kürzlich testete man etwa die Option, Kommentare und Videobeschreibungen für Menschen mit Adblockern zu sperren. Dass man nun versucht, YouTube Premium Lite attraktiver zu machen, ist sicherlich die logische Konsequenz.
HBO Max will dem Passwort-Sharing den Garaus machen. Jetzt hat man weltweite Maßnahmen angekündigt.
In den USA, wo HBO Max ja schon deutlich länger zur Verfügung steht, bietet man bereits sogenannte Zusatzmitgliedschaften gegen einen Obolus an. Das ähnelt der Verfahrensweise von Netflix. Diese Maßnahme will man noch 2026 international nutzen. Wer dann sein Konto bzw. Passwort mit anderen teilen möchte, wird so eine kostenpflichtige Zusatzmitgliedschaft benötigen.
HBO Max: Sharing gehört bald der Vergangenheit an
Welche technischen Maßnahmen HBO Max genau ergreifen will, um das Konto- und Passwort-Sharing zu verhindern, schlüsselt die Streaming-Plattform von Warner Bros. Discovery noch nicht im Detail auf. Man wird da sicherlich ähnlich vorgehen wie die Konkurrenz. Zum einen dürfte man also das Nutzungsverhalten beobachten und zum anderen eventuell erfordern, dass ihr euch regelmäßig in einem heimischen Wi-Fi-Netzwerk anmeldet.
HBO Max gibt es seit dem 13. Januar 2026 in Deutschland.
Letzten Endes geht es HBO Max dabei natürlich um die Maximierung der Einnahmen und das Ausschalten von „Trittbrettfahrern“, die bei Dritten mitschauen, aber kein eigenes Abo betreiben. Noch vor Ende 2026 will man daher seine Anti-Sharing-Maßnahmen weltweit einführen – logischerweise also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Warner Bros. Discovery wechselt den Besitzer
Passenderweise wechselt Warner Bros. Discovery ja bald den Besitzer – und Netflix wird nicht mehr der neue Eigentümer. So ist der Deal mit dem Streaming-Dienst geplatzt, weil doch am Ende Paramount Skydance den Zuschlag erhalten hat. Das heißt sicherlich auf Dauer auch, dass die aktuell noch getrennten Plattformen HBO Max und Paramount+ verschmelzen werden.
Die Fragmentierung im Streaming-Markt hat jedenfalls innerhalb der letzten Jahre stark zugenommen. Parallel versuchen die Plattformen, wie eben auch HBO Max, das Teilen von Konten zu unterbinden, was früher noch stillschweigend geduldet worden ist. Die goldenen Zeiten sind damit schon lange vorbei.
Wir haben die nächste Eskalationsstufe auf Disney+ erreicht. Der Streamingdienst hat nun auch HDR (High Dynamic Range – HDR10) aus seinen Qualitätseinstellungen entfernt und liefert trotz angeblicher 4K Ultra HD-Qualität meist nur Pixelbrei aus. Soll man sich das als Kunde gefallen lassen?
Update: Laut Disney+ ist die Verfügbarkeit von HDR10 wiederhergestellt. Wir konnten dies (Freitag, 27. Februar, ca 10:30 Uhr) noch auf keinem unserer Testgeräte verifizieren. Sollte bei euch HDR10 (ohne VPN) wieder funktionieren, lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Anbei die offizielle Erklärung seitens Disney+:
„Der HDR10 Support wurde auf Disney+ wiederhergestellt. Aufgrund eines Gerichtsverfahrens vor einem deutschen Patentgericht waren wir gezwungen, Änderungen an der Verfügbarkeit einiger Premium-Videoformate vorzunehmen. Wir bedauern sehr, dass dies notwendig war, und teilen die Frustration unserer Kundinnen und Kunden. Wir haben so schnell wie möglich an Lösungen gearbeitet, um den Zuschauerinnen und Zuschauern das bestmögliche Erlebnis entsprechend ihrer Endgeräte und ihrem Abonnement zu bieten.“
Wir sind einfach nur geschockt. Jahrelang wurden die Preise für Disney+ in die Höhe getrieben, Werbung integriert und alles unter dem Vorwand, dass man die Qualität und Vielfalt auf der Streamingplattform aufrechterhalten möchte. In Wahrheit geht es dann wohl eher um den Aktienkurs des Unternehmens. Was sich Disney+ derzeit leistet, sollte man sich als Kunde jedoch nicht mehr gefallen lassen. Erst kürzlich hat Disney+ Qualitätsfeatures wie Dolby Vision HDR, HDR10+ und 3D-Filme aus dem Portfolio entfernt, und jetzt können Filme und Serien nicht einmal mehr mit dem Standardformat HDR10 wiedergegeben werden.
Viele Nutzer melden, dass Filme und Serien im Premium-Abo mittlerweile nur noch in 4K Ultra HD-Qualität abgespielt werden können, jedoch ohne HDR10. Die Bildqualität auf Disney+ nimmt weiter ab und erreicht ein Niveau, wie wir es vielleicht vor 10 Jahren hatten. Mit der erneuten Feature-Kürzung werden die meisten Inhalte komplett unschaubar – zumindest für diejenigen, die auch nur einen geringen Anspruch an die Bildqualität haben, für die im Premium-Abo übrigens 15,99 Euro im Monat fällig sind.
A Complete Unknown (2025) liegt in 4K Ultra HD auf Disney+ ab und sieht absolut grässlich aus.
Das Bild strotzt nur so von Pixel- und Kompressionsfehlern. Bei anderen Inhalten sieht es ähnlich aus.
Mit dem Wegfall von HDR10 hat sich auch noch ein weiteres Problem eingeschlichen. Die Inhalte, die wohl mit einem HDR-Container ausgestattet sind, werden bei der Wiedergabe in 4K Ultra HD mit SDR (Standard Dynamic Range) förmlich zerfetzt. Das Bild ist übersät mit Pixelfehlern und/oder Kompressionsartefakten, welche sich vielleicht durch ein „Downscaling“ vom erweiterten Dynamikumfang auf den Standardumfang eingeschlichen haben. Wir haben mehrere Filme und Serien (die früher in 4K / HDR10 und/oder Dolby Vision HDR zur Verfügung standen) getestet und das Ergebnis war fast überall das gleiche. Getestet haben wir übrigens mit einem Samsung Mini LED TV aus 2025, einem LG OLED TV auf 2024 und einem Sony LCD TV aus 2022. Bei anderen Streamingdiensten wie Amazon Prime Video, Netflix (mussten wir uns einen Account ausleihen) oder Apple TV war die Bildqualität normal.
Disney+ entfernt HDR10-Hinweis auf seiner Hilfeseite
Es könnte sich hierbei natürlich um ein temporäres Problem handeln, jedoch ist mittlerweile bekannt, dass sich Disney+ in einem Patentstreit mit InterDigital befindet, weshalb überhaupt erst HDR10+, Dolby Vision und 3D-Filme entfernt werden mussten. Vielleicht fällt die Übertragung von HDR10-Inhalten auf das gleiche Patent, was die erneute „Kürzung“ bei der Bildqualität erklären würde. Die offizielle Hilfeseite von Disney+ legt nahe, dass es sich nicht um einen Fehler handelt, da die Qualitätsoption „HDR10“ in dem Dokument „Welche Videoformate sind verfügbar?“ nicht mehr aufgelistet wird:
Von der offiziellen Hilfeseite von Disney+ wurde jetzt auch der Hinweis auf HDR / HDR10 entfernt.
Lösung: Disney+ außerordentlich kündigen
Die Kundenkommunikation von Disney+ ist absolut mies. So erfährt man über den Wegfall der Qualitätsfeatures nur über die Medien (z.B. über uns). Auch in diesem Fall gibt es unseres Wissens keine Information in Richtung des Kunden (E-Mail-Postfach nochmal geprüft). Viele haben bereits beim ersten „Kahlschlag“ eine außerordentliche Kündigung bei Disney+ erwirkt (ganz einfach über den Kundenservice), und so konnten nicht nur die monatlichen Premium-Abos, sondern auch die Jahresabos zurückerstattet werden (noch offene Zeiträume). Für uns ist das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, und auch wenn wir den Streamingdienst für unsere Berichterstattung benutzt haben, ist für uns ab sofort Schluss:
Bei solchen Meldungen nimmt die 4K Ultra HD Blu-ray wieder deutlich an Attraktivität zu. Das Disc-Format konnte zuletzt sogar Zuwächse erzielen (Englisch), und wer sich mal nach einer langfristigen Alternative zum Streaming umsehen möchte, darf gerne einmal in unser 4K Blu-ray-Player-Special reinschnuppern:
Netflix hat bestätigt, was ihr im März 2026 so beim Streaming-Dienst zu sehen bekommen werdet. Mit dabei: die 2. Staffel des Serienhits „One Piece“.
„One Piece“ ist eine Manga-Verfilmung von Netflix, die zur Abwechslung tatsächlich sowohl Fans der Manga- und Anime-Reihen als auch Neueinsteiger überzeugen konnte. Das dürfte auch daran liegen, dass der Schöpfer Eiichiro Oda kreativ eingebunden gewesen ist. Im März 2026 startet Staffel 2 der Serie und soll natürlich beim Streaming-Dienst an die Erfolge der ersten Runde anknüpfen.
Netflix spart bei den Lizenztiteln
Interessant ist, dass Netflix im März 2026 jedoch nur drei Lizenztitel neu ins Programm aufnimmt. Offenbar ist man da bezüglich seiner Eigenproduktionen recht selbstbewusst. Für uns sticht da der Film „Peaky Blinders: The Immortal Man“ besonders hervor. Der soll die Serie mit Cillian Murphy nämlich zu einem Abschluss bringen. Wer also die sechs Staffeln bereits verfolgt hat, darf sich noch einmal auf Nachschub freuen.
Ansonsten geht es auch mit der letzten Staffel der Anime-Serie Beastars weiter, die eventuell auch einige unserer Leser verfolgt haben. Netflix kann es nicht lassen und haut auch weiteren Reality-Trash in Form von „Love Is Blind: Das Wiedersehen“ raus. Dafür haben wir zwar wenig Verständnis, doch würde es nicht Abonnenten geben, die es danach dürstet, dann würde man derartige Produktionen ja nicht forcieren.
Streaming im Frühling
Ob Netflix nun mit seinen Titeln für euch passend den Frühling einläuten kann oder ihr euch doch etwas mehr erhofft hättet, bleibt freilich Geschmackssache. Da hat ja jeder so seine eigenen Vorlieben. Immerhin bietet der Streaming-Dienst weiterhin HDR, HDR10+ sowie Dolby Vision. Jene Formate sind beim Rivalen Disney+ allesamt entfallen, wegen eines Rechtsstreits um Patente. Andere Streaming-Anbieter sind davon bislang jedoch nicht betroffen.
Um Netflix mit 4K, HDR, HDR10+, Dolby Vision und Dolby Atmos zu nutzen, benötigt ihr aber natürlich das Premium-Abo. Das kostet aktuell satte 19,99 Euro im Monat. 2 Euro im Monat sparen könnt ihr als Kunden von Vodafone. Da erhaltet ihr einen entsprechenden Rabatt, wenn ihr über den Telekommunikationsanbieter bucht. Doch nun erst einmal: Viel Spaßm mit den Neuheiten im März 2026!
Netflix Serien
Datum
Titel
04.03.2026
Blue Therapy – Paare auf der Couch
05.03.2026
Vladimir
06.03.2026
Boyfriend on Demand
06.03.2026
Hello Bachchon
06.03.2026
Still Shining
07.03.2026
Beastars Letzte Staffel Teil 2
10.03.2026
One Piece: Staffel 2
11.03.2026
Age of Attraction
12.03.2026
Love Is Blind: Das Wiedersehen
12.03.2026
Virgin River: Staffel 7
12.03.2026
Love is Blind: Sweden: Staffel 3
13.03.2026
Jene Nacht
13.03.2026
Fatal Seduction: Staffel 3
18.03.2026
Furies: Staffel 2: Furies: Widerstand
18.03.2026
Nuklearer Notfall
18.03.2026
La primera vez: Staffel 4
19.03.2026
Beauty in Black Staffel 2 Teil 2
19.03.2026
Steel Ball Run JoJo’s Bizarre Adventure
19.03.2026
Unicorn Academy: Enthüllte Geheimnisse
23.03.2026
Inside: Staffel 3
24.03.2026
Ready or Not: Texas
25.03.2026
Heartbreak High: Staffel 3
26.03.2026
Jo Nesbø’s Harry Hole
26.03.2026
Something Very Bad Is Going to Happen
Netflix Filme
Datum
Titel
04.03.2026
Die Waffenruhe
04.03.2026
Banlieusards 3
06.03.2026
War Machine
06.03.2026
Parque Lezama
12.03.2026
Made in Korea
20.03.2026
Peaky Blinders – The Immortal Man
26.03.2026
The Red Line
27.03.2026
53 Sonntage
Netflix Dokumentationen
Datum
Titel
05.03.2026
Ein Freund, ein Mörder – Der Fall Emelie Meng
06.03.2026
Die Dinosaurier
06.03.2026
Der TikTok-Killer
11.03.2026
Louis Theroux: Inside the Manosphere
16.03.2026
The Plastic Detox
20.03.2026
The Rise of the Red Hot Chili Peppers: Our Brother, Hillel
Amazon gibt seine Neuzugänge für Prime Video im März 2026 bekannt. Mit im Gepäck hat man etwa eine neue Staffel des Animations-Hits „Invincible“.
„Invincible“ basiert auf den gleichnamigen Comics von Robert Kirkman („The Walking Dead“). Die Animationsserie erzählt die Geschichte des jungen Superhelden Mark Grayson, der in einer brutalen Welt seinen eigenen Weg finden muss. Unter den Serien könnte aber auch „Young Sherlock noch ein Tipp sein – für Fans des genialen Detektivs.
Prime Video im März 2026: Was geben die Filme her?
Für jüngere Zuschauer gibt es wiederum reichlich Stoff von Dreamworks, etwa in Form des Kurzfilms „Drachenzähmen leicht gemacht: Die guten alten Zeiten“. Dazu gesellen sich auch noch „Madagascar“, „Madagascar 2“ sowie „Madagascar 3: Flucht durch Europa“. Wer mit solchen CGI-Animationsfilmen weniger anfangen kann bzw. zu den älteren Semestern gehört, findet eventuell eher an den beiden Komödien „Zoolander“ und „Zoolaner 2“ Gefallen.
Im Übrigen nimmt Amazon auch einige Liveübertragungen im März 2026 in sein Programm auf. Zu nennen wären in diesem Fall mehrere Basketballspiele der US-NBA. Bedauerlicherweise weicht Amazon jedoch keinesfalls von seinem Werbekurs ab: Seit dem letzten Jahr zeigt der Streaming-Dienst Prime Video deutlich mehr Werbung und bombardiert Zuschauer vor und während Filmen und Serien mit Spots. Es laufen in Deutschland deswegen auch noch mehrere Klagen.
Lohnt sich Amazon Prime 2026 noch?
Ob sich das Prime-Abo also 2026 noch lohnt, sollte jeder für sich entscheiden. Denn ihr könnt euch gegen einen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat zumindest die Werbefreiheit erkaufen. Hinter derselben Paywall schlummert dann auch der Zugriff auf Dolby Vision und Dolby Atmos. Freilich beinhaltet Amazon Prime allerdings mehr als nur das Videostreaming über Prime Video.
So erhaltet ihr als Abonnenten wöchentliche Gratis-Spiele über Amazon Luna, früher Prime Gaming, und könnt exklusive Deals nutzen. Dazu kommt der Premium-Versand ohne Mehrkosten. Insofern nimmt mancher Leser das Gesamtpaket vermutlich weiterhin gerne wahr. Andere haben sich vielleicht über die massive Werbung bei Prime Video so sehr geärgert, dass sie bereits gekündigt haben.
Uns bleibt zunächst nur, euch viel Spaß beim Streaming im März 2026 bei Prime Video zu wünschen! Unten findet ihr die Neuzugänge in Tabellenform.
Serien im März 2026 bei Prime Video
Titel
Label
Staffel
Verfügbar ab
The Good Doctor
7
1. März 2026
Siren’s Kiss
Exclusive
1
2. März 2026
Tribunal Justice
Original
3
2. März 2026
Young Sherlock
Original
1
4. März 2026
The 50
Original
3
9. März 2026
Scarpetta
Original
1
11. März 2026
Invincible
Original
4
18. März 2026
Deadloch
Original
2
20. März 2026
Jury Duty Presents: Company Retreat
Original
1
20. März 2026
The Silent Service
Original
1–2
20. März 2026
Bait
Original
1
25. März 2026
Das Haus David
Original
2
27. März 2026
Filme im März 2026
Titel
Label
Verfügbar ab
Wie ein wilder Stier
1. März 2026
Rain Man
1. März 2026
Safe House – Verrat ist die ultimative Waffe
Exclusive
2. März 2026
Belleville Cop
3. März 2026
Madagascar
6. März 2026
Madagascar 2
6. März 2026
Madagascar 3: Flucht durch Europa
6. März 2026
Sag mir, was Du willst
Exclusive
6. März 2026
Love Lies Bleeding
Exclusive
7. März 2026
Der Meister und Margarita
Exclusive
10. März 2026
Stolen Girl
Exclusive
13. März 2026
Alter Weisser Mann
Exclusive
13. März 2026
Sunrise
Exclusive
14. März 2026
Buch der Drachen
15. März 2026
Drachenzähmen leicht gemacht: Die guten alten Zeiten
15. März 2026
Love, Rosie – Für immer vielleicht
16. März 2026
Verrücktes Madagascar
20. März 2026
Agent Zeta
Original
20. März 2026
Speak No Evil
Exclusive
22. März 2026
Pretty Lethal – Schön tödlich
Original
25. März 2026
The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt