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DAZN sichert sich Rechte an Spielen der Fußball Bundesliga

DAZN wartet heute mit einer überraschenden Ankündigung auf: Man hat sich Rechte an der Fußball Bundesliga Saison 2019 gesichert. Allerdings gilt das nicht für alle Spiele. Erreicht hat DAZN diesen Coup durch einen Deal mit Eurosport.

Eurosport ist damit als Bundesliga-Sender raus und tritt seine Rechte im Rahmen einer Sublizenz an den Streaming-Anbieter DAZN ab. Letztere hatten schon lange auf die Bundesliga geschielt. Der Deutschland-Chef von DAZN, Thomas de Buhr, gibt sich freilich sehr optimistisch und hat erklärt, dass man Fußballfans in Deutschland und Österreich damit ein vorzügliches Angebot mache.

40 Bundesliga-Spiele inklusive Relegation und Supercup wird DAZN zeigen. Darüber hinaus bringt man in Kooperation mit Eurosport die Sender Eurosport 1 HD und Eurosport 2 HD auf DAZN – ausgenommen bleibt aber der Eurosport Player mit seinen Inhalten. Als Ergebnis der Zusammenarbeit kann DAZN dann aber auch beispielsweise die Olympischen Spiele, drei Tennis-Grand-Slams und den alpinen Ski-Weltcup zeigen.

DAZN wird zum größten Sport-Anbieter im deutschsprachigen Raum

Laut DAZN werde man dadurch mit über 8.000 Live-Events zum größten Live-Sport-Übertragungsdienst im deutschsprachigen Raum. Das alles hat allerdings auch einen Haken: Die monatlichen Kosten für das Abonnement des Streaming-Anbieters steigen von 10 auf 11,99 Euro. Enttäuscht dürften auch Kunden von Eurosport sein, die nun die Bundesliga nicht mehr über den Eurosport Player oder in der App aufrufen können. DAZN will da selbst ran und produzieren.

Eursport gewährt Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht

Abonnenten von Eurosport, die vielleicht speziell wegen der Bundesliga abonniert hatten, erhalten nun ein außerordentliches Kündigungsrecht. Eine E-Mail mit weiteren Informationen sollte bereits bei Abonnenten eingetrudelt sein. Wer das Eurosport-Player-Abonnement direkt über den Apple App Store gebucht hatte, soll direkt in der App weitere Informationen erhalten.

DAZN gibt sich siegesgewiss für den Sommer 2019

Bisher hatte DAZN nur die Highlights der Bundesliga und der zweiten Liga zeigen dürfen. Jetzt geht es schon am 3. August mit dem DFL Supercup los. Wiederum wird man das erste Bundesliga-Spiel am 16. August 2019 zeigen.

Sony Alpha 7R IV: Brandneue Vollformat-Kamera mit 61 Megapixeln, 4K-Video und HDR

Sony hat seine neue Vollformat-Kamera Alpha 7R IV vorgestellt. Es handelt sich laut den Japanern um das weltweit erste Modell mit einem rückwärtig belichteten 61 MP Vollformat-Bildsensor. Natürlich beherrscht die Kamera auch 4K-Video mit HDR.

Die Sony Alpha 7R IV setzt auf den rückwärtig belichteten Exmor R CMOS 35 mm Vollformat-Bildsensor mit satten 61 Megapixeln sowie den BIONZ X Bildprozessor. Sony nennt als weitere Features z. B. Echtzeit-Fokus mit Augenerkennung für Foto- und Filmaufnahmen und einen Modus mit APS-C Zuschnnitt bei 26,2 MP.

Die Kamera unterstützt zudem die Vernetzung über Wi-Fi mit sowohl 2,4 als auch 5 GHz, die PC-Remotefernsteuerung, FTP-Übertragung und USB-Verbindung (3.2). 4K-Videos fertigt die Kamera mit bis zu 30 fps und HDR / HLG (Hybrid Log Gamma) an – ohne Pixel-Binning. Auch verfügt sie über S-Log 3 und eine Unterstützung für HDR-Workflows.

Die spezielle Konstruktion des neuen Sensors soll in Kombination mit einer verbesserten Rauschunterdrückung für sehr saubere Aufnahmen sorgen. Darüber hinaus bietet die Kamera einen Dynamikumfang von 15 Stufen. Auch ein Bildstabilisator mit fünf Achsen darf freilich nicht fehlen. Für den OLED-Sucher nennt Sony eine UXGA-Auflösung bzw. 5,76 Mio. Pixel.

Verbesserungen und neue Features für die Sony Alpha 7R IV

Sonys neue Vollformnat-Kamera setzt auch auf ein verbessertes Fokussiersystem mit 567 AF-Phasendetektionspunkten sowie 425 AF-Kontrastpunkten. Bei Videos soll die Farbgestaltung dank S-Log 2 und S-Log 3 flexibler werden. Ein weiteres Merkmal für Videoaufnahmen ist die neue Digital-Audio-Schnittstelle am Multi Interface Shoe (MI-Schuh) der Kamera, über die sich das neue ECM-B1M Shotgun-Mikrofon für Audioaufnahmen oder das XLR-K3M XLR-Adapter Kit direkt anschließen lässt.

Die neue Sony Alpha 7R IV nietet dank einer Magnesiumlegierung auch Staub-und Spritzwasserschutz. Dadurch sollte sie auch bei schlechtem Wetter für Outdoor-Aufnahmen gerüstet sein. Fast alle Kameraeinstellungen lassen sich zudem nun auf einer Speichersteckkarte speichern und von dieser laden. Auf einer Karte können bis zu 10 Kombinationen gespeichert und in jedes Kameragehäuse desselben Typs geladen werden. In diesem Kontext sinnig: Gleich zwei Speicherkarten können parallel im Gehäuse Platz finden.

Die Sony Alpha 7R IV kann zwei Speicherkarten fassen

Die Sony Alpha 7R IV ist ab Ende August für 3.999 Euro verfügbar. Es erscheint aber auch noch optionales Zubehör. Dazu zählt der VG-C4EM Vertikalgriff mit zwei NP-FZ100 Akkus für 449 Euro, der ab September zu haben sein soll. Dann gibt es noch das ECM-B1M Shotgun-Mikrofon, das ab September für 379 Euro zu haben sein soll. Fehlt noch das XLR-K3M XLR-Adapter-Kit, welche im Handel ab Oktober 2019 für 649 Euro erhältlich ist. Alle weiteren, technischen Daten sind komplett auch auf Sonys Website zu finden.

PRIME DAY – NUR NOCH BIS MITTERNACHT!

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Jetzt ist aber höchste Zeit sich die Angebote des Amazon Prime Day anzusehen! Das „Schnäppchen-Bonanza“ endet nämlich um Mitternacht, genauer gesagt um 23:59 Uhr! Sonst wären es ja Prime Days =D

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AMD Link: PC-Games zu Geräten mit Android TV und Apple tvOS streamen

Wer seine PC-Spiele via Stream am TV genießen will, ohne eine Kabelverbindung zu nutzen, hatte bisher vor allem bei Nvidia einige Optionen. Nun hat AMD aber gekontert und die App für den AMD Link aktualisiert. Das Spielchen funktioniert sowohl unter Android TV als auch unter Apple tvOS.

Eine Möglichkeit PC-Spiele am Fernseher als Stream zu nutzen, ist auch die Nvidia Shield Android TV (hier unser Test). Sowohl über GeForce Now als auch direkt von Gaming-PCs mit Nvidia-Grafikkarten lassen sich entsprechende Streams an der TV-Box nutzen. AMD etabliert nun mit dem AMD Link eine Alternative für Besitzer von Radeon-Grafikkarten.

Die App für den AMD Link unterstützt ab sofort Android TV und Apple tvOS. Das bedeutet, sie ist auch am Apple TV 4K nutzbar. Für Smartphones steht AMD Link übrigens schon seit einer Weile zur Verfügung. Das Streaming an einen Fernseher war bisher aber leider nicht ohne Weiteres möglich. Erst durch ein jüngstes Update stehen da nun neue Möglichkeiten offen.

AMD Link erlaubt es also, PC-Spiele via Stream an Geräte mit Android TV bzw. Apple tvOS weiterzureichen. Dazu muss die Apps aus dem Google Play Store bzw. aus dem Apple App Store erst an den jeweiligen Geräten installiert werden. Außerdem sollte am PC der Wahl die neueste Version der Software Radeon Adrenalin zum Einsatz kommen. Erst Version 19.7.1 fügt nämlich die Unterstützung für das Screen-Mirroring hinzu.

AMD Link bietet aktuell noch wenige Optionen

Viel einstellen kann man aktuell beim AMD Link nicht, denn es gibt nur drei Bereiche. Kompatible Spiele sollte die App automatisch erfassen. Es gibt Bereiche für die Verbindungsaufnahme, das Starten der PC-Spiele bzw. des Streams und eine Media Section, unter welcher sich etwa abgespeicherte Gameplay-Videos aufrufen lassen.

AMD Link ab sofort für Android TV und Apple tvOS

Wer eine AMD Radeon in seinem PC verbaut hat und zusätzlich ein Gerät mit Android TV oder aber Apple tvOS verwendet, kann sich den AMD Link ja einmal ansehen. Die App für tvOS findet sich hier, während hier die Variante für Android TV zu finden ist.

HIER GIBT ES DIE BESTEN PRIME DAY ANGEBOTE! (UPDATE)

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Auf dieser Seite präsentieren wir euch die Top-Angebote des Amazon PRIME DAY 2019. Nicht lange fackeln und Schnäppchen bis zum 15. Juli 2019 um 23:59 Uhr sichern! 

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Rundfunkbeitrag: Diskussionen auch in anderen Ländern

Der aktuelle Rundfunkbeitrag ist immer wieder Gegenstand kritischer Diskussionen. Während die öffentlich-rechtlichen Sender sich als essentiell für die Demokratie betrachten, gibt es Gegenstimmen, welche gerade undemoktratische Strukturen bemängeln. Doch nicht nur in Deutschland läuft die Diskussion über staatliche Programme.

ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Co. wünsche sich ab 2021 einen höheren Beitrag. Dass die öffentlich-rechtlichen Anbieter es nicht so mit dem Sparen haben, ist einerseits bekannt. Andererseits könnte man anführen, dass die Kosten durch die Inflation steigen. Die ganze Sache ist ein zweischneidiges Schwert, da (bis auf wenige Ausnahmen wie Hartz-IV-Empfänger) jeder Haushalt den Beitrag mitfinanzieren muss – ob das Programm nun genutzt wird oder nicht. So hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk mittlerweile ein Relevanz-Problem.

Denn gerade Jugendliche und junge Erwachsen wenden sich immer stärker vom linearen Fernsehen ab und der öffentlich-rechtliche Rundfunk macht ein Programm, das an ihnen vorbeigeht. Als Gegenmaßnahme leisten sich die Sender ein immer umfangreicheres Online-Angebot, das auch auf kommerziellen Plattformen wie YouTube stattfindet. Wie man das bewertet, muss jeder selbst entscheiden.

Doch nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern gibt es öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen. In Norwegen wurde mittlerweile beschlossen, dass das Angebot in Zukunft direkt über Steuern finanzier wird. In der Schweiz wiederum sinkt der Rundfunkbeitrag stark, statt, wie voraussichtlich in Deutschland, zu steigen. In Österreich wiederum stand der ORF schon fast vor dem Aus bzw. einer enormen Verkleinerung. Durch den Bruch der Regierung, werden die Karten dort aber nun neu gemischt.

Öffentlich-rechtliches Programm muss sich fortwährend rechtfertigen

Auch in Frankreich stehen Umstellungen an, denn man will sich die britische BBC zum Vorbild nehmen. So operieren bei unseren Nachbarn France Télévisions und die Hörfunksender von Radio France noch separat, man will sie aber wohl unter ein Dach bugsieren. Auch in Frankreich ist der Rundfunkbeitrag dabei aber deutlich niedriger als in Deutschland. Im Herbst 2019 soll dort ein Reformvorschlag diskutiert werden.

In Italien steht der staatliche Rundfunk Rai stark in der Kritik, da die rechtspopulistische Regierung dort immer stärker die Fäden zieht. In Großbritannien wiederum steht die BBC für Qualität und gilt europaweit eher als positives Beispiel, zumindest was die produzierten Inhalte betrifft – und das obwohl die jährlichen Gebühren ebenfalls niedriger sind als in Deutschland (ca. 172 Euro im Jahr pro Haushalt ab 2020).

In Dänemark steht aktuell ebenfalls eine Umstellung an: Statt mit einer Haushaltsabgabe will man den Rundfunk zukünftig über Steuern finanzieren. Das neue Finanzierungsmodell soll ab 2021 / 2022 gelten. In Norwegen will man schon zum Jahreswechsel 2019 / 2020 ans Werk gehen und auf die Finanzierung des NRK mit Steuergeldern umstellen. In Norwegen lagen die Gebühren sogar höher als in Deutschland und bei mehr als 300 Euro pro Haushalt im Jahr. Die neue Steuer soll bei 170 Euro pro Person liegen und ab dem 18. Lebensjahr gelten.

HARD POWDER 4K Blu-ray im Test: Harter Kerl – mäßiger Film

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Inhalt (70%)

2014 brachte der norwegische Regisseur Hans Petter Moland mit der schwarzen Komödie „Einer nach dem anderen“ einen ziemlich bösen Rache-Actioner ins Kino gebracht, dem schnell ein kleines Kult-Label anhaftete. Wie es so oft geschieht, wird auch Amerika auf solche Filme aufmerksam und denkt darüber nach, sie für das eigene Publikum neu aufzubereiten. Dies durfte nun Moland selbst mit einem etwas größeren Budget und geballter Starpower gleich selbst tun.

Leider wurde der Start des Films von einer als rassistisch gebrandmarkten Äußerung Neesons überschattet, die er während eines Interviews mit der britischen Independent tätigte. Außerdem gab es Ressentiments der Kinogänger gegenüber der von Neeson dargestellten Rolle, die viele als abgeklatscht empfanden. Immerhin hatte der Darsteller durch seine 96-Hours-Filme immer wieder in ähnlich gelagerten Filmen agiert. Doch wer Hard Powder dann doch eine Chance gibt, der wird bald merken, dass hier zwei Dinge komplett anders sind:

Nels nimmt seine Feinde ins Visier

Zum einen ist die Story durchzogen von schwarzem Humor, der vor allem durch sarkastische Sprüche und eben solche Tötungen zum Tragen kommt. Der Tenor ist komplett anders als in den drei Taken-Filmen. Das machen schon Szenen deutlich wie jene in der Leichenhalle, während des Hochpumpens der Liege – typisch trockener skandinavischer Humor.

Zum anderen ist die Geschichte hier komplexer angelegt. Denn es bleibt nicht bei der simplen Rache, die durch das auslösende Ereignis ihren (moralisch scheinbar gerechtfertigten) Gang nimmt und bis zum Ende nicht hinterfragt wird. In Hard Powder hat der Vergeltungs-Feldzug des Nels Coxman Konsequenzen. Und die verschweigt der Film bei allen schwarzhumorigen Einlagen nicht. Coxman, der seine Emotionen nach dem Verlust des Sohnes nicht ausdrücken kann, sucht sein Heil darin, den Verantwortlichen zur Strecke zu bringen – eine komplett andere Reaktion als jene seiner Frau. Und eine, die nicht nur seine eigene Familie (oder was davon übrig ist) zerstören und beeinflussen wird.

Ohnehin ist es erstaunlich, dass man hier vor allem auch die innerfamiliären Dynamiken des Bösewichts beleuchtet. Das Geschehen ist viel öfter bei Viking und dessen Erziehungsproblemen mit dem eigenen Filius als bei Nels und seiner Frau Grace. Weil Tom Bateman den Trevor schön fies gibt und dessen Verzweiflung ob Sorgerechts- und Ernährungsfragen für Lacher sorgt, ist das aber kein Schaden – im Gegenteil.

Viking liest seinem Sohn die Leviten

Obendrauf agiert Domenick Lombardozzi als Vikings rechte Hand „Mustang“ fernab von sonstigen Klischees entsprechender zweiter Männer in der Reihe der Schergen. Und Emmy Rossum (Shameless) gibt eine herrlich prinzipientreue Polizistin ab, die sich gerne mal mit dem erfahrenen und SEHR liberalen Kollegen „Gip“ rauft. Darstellerisch ist also schon mal alles im Lot und der Sarkasmus sitzt an den meisten Stellen pointiert. Außerdem ist das Setting klasse. Gedreht in den kanadischen Rockies kann man sich an den idyllischen Landschaften verschneiter Berge kaum satt sehen. Auch die Schneisen, die Coxman mit dem Schneepflug in die Landschaft schlägt, sind beeindruckend.

Was Hard Powder am Ende etwas fehlt, ist Tempo. Ab und an wirkt der Film etwas redselig und lässt das Pacing vermissen. Bis die unglücklichen Verquickungen zum Chaos führen und das Tempo etwas forciert wird, vergeht relativ viel Zeit. Zeit, die „nur“ mit den drei ersten Rache-Akten von Nels gefüllt wird. Die fallen zwar durchaus originell aus und scheuen auch nicht vor deutlichem Einsatz von Blut zurück, doch insgesamt hätte gerade die erste Stunde etwas mehr Straffung vertragen.

Bildqualität (75%)

Hard Powder wurde digital aufgenommen und lieferte am Ausgang 3.4K, was am Ende einer Auflösung von immerhin ~7.5 Mio. Pixeln entspricht. Nachdem zunächst angenommen wurde, dass das Ganze über ein 2K DI gemastert wurde, lauten die jüngeren Informationen auf ein 4K DI, was den Film zu einem (fast) nativen 4K-Werk werden lässt.
Gesichert kann gesagt werden, dass ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision den Weg auf die Disk gefunden haben.

In dunklen Szenen schwächelt die UHD leider

Gegenüber der Blu-ray fällt der augenscheinliche Unterschied indes sehr gering aus. Gerade in Sachen Color Grading und Bilddynamik kann sich die UHD nicht absetzen. Tatsächlich ist die UHD – sowohl per HDR10 als auch per Dolby Vision – in den dunklen Szenen flacher als die Blu-ray, der Schwarzwert ist schlechter. Erst wenn Helligkeit dazu kommt, wirkt die Kontrastierung etwas dynamischer. Auffällig ist das geringere Korn und damit das einhergehende weniger stark ausgeprägte Farbrauschen in den dunklen Disko-Szenen. Hier ist die UHD tatsächlich besser. Dazu wirkt sie farblich eine Spur neutraler und liefert etwas gebräuntere Gesichter. Die Differenz zwischen HDR10 und Dolby Vision ist hier allerdings fast vernachlässigenswert. Dolby Vision kann sich gegenüber HDR10 nur geringfügig absetzen und hebt Kontraste in mittleren Helligkeiten ein wenig an.

Tonqualität (75%)

Studiocanal ist mal wieder vorbildlich und bereitet schon die Blu-ray mit einem deutschen und englischen Atmos-Soundtrack auf, den die UHD ebenso liefert. Von Beginn an gefällt für beide Sprachfassungen die Dynamik während der Filmmusik-Sequenzen. Der von feinen Geräuschen und druckvollen elektronischen Beats gleichermaßen durchsetzte Score schiebt ordentlich über Subwoofer und Hauptlautsprecher, lässt aber genug Raum für hoch aufgelöste Klänge am oberen Frequenzspektrum. Prägnant gelingen auch die Schüsse, die trocken und druckvoll den Weg ins Heimkino finden.

Nels lässt es knallen

Lauschen wir der oberen Ebene mal etwas konzentrierter zu, so wird diese erstmals aktiv, wenn Nels seine Rede vor Publikum hält und direkt danach das Flugzeug über die Köpfe hinweg fliegt – ein immer wieder gern genommener Soundeffekt. Und zwar einer, der auch nach etwas über 30 und 45 Minuten noch einmal gehört wird. Außerdem gibt es etwas Atmosphäre in der Disko sowie ein hörbares Piepen bei der Fahrt mit Speedo im Aufzug. Zwischendurch bleibt es von oben aber absolut still, da schlicht kein Anlass für 3D-Sounds besteht. Zudem hat man auf die Beimischung des Soundtracks verzichtet, sodass die Heights wirklich ausnahmslos für die wenigen dedizierten Höhen-Effekte genutzt werden – wie beispielsweise dem aufschlagenden Paragliding-Schirm, der zudem hervorragend ausgefadet wird und nicht einfach schlagartig von den Heights auf die untere Ebene übergeben wird.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (40%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (50%)

Im Bonusmaterial von Hard Powder finden sich fünf geschnittene Szenen sowie je ein entspanntes Interview mit Liam Neeson und eins mit Regisseur Hans Petter Moland Das Featurette „Willkommen in Kehoe“ läuft dann knapp eine halbe Stunde, schaut hinter die Kulissen des kalten Drehs und erzählt auch, wie es für die teils gleichen Mitarbeiter des Originalfilms war, den „gleichen“ Film noch einmal zu drehen.

Gesamtbewertung Hard Powder  (73%)

Hard Powder ist von den bisherigen Rache-Filmen des Liam Neeson der ungewöhnlichste und lockerste. Das Tempo hätte allerdings durchweg höher sein dürfen. Action-Szenen sind rar gesät und werden vom außergewöhnlich guten Schauspiel aller Figuren dominiert.
Die UHD punktet mit dem nochmals etwas detaillierteren Bild, das sich allerdings in Sachen Bilddynamik und Color Grading kaum von der Blu-ray absetzen kann und beim Schwarzwert den Kürzeren zieht.

Der Atmos-Sound liefert dazu über die reguläre Ebene eine überzeugende und dynamische Vorstellung ab und wird um ein paar dedizierte und korrekt gesetzte 3D-Sounds ergänzt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 11. Juli 2019 Review am: 14. Juli 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 119 Minuten
Filmstudio: Studiocanal Home FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Hard Powder Trailer:

Deutsche Telekom verteilt Update für MagentaTV an den Media Receivern 401/201 und 601

Die Deutsche Telekom verteilt aktuell Updates für seine Media Receiver 401/201 und 601 mit MagentaTV. So bringt die neue Firmware viele lang erwartete Neuerungen mit sich. Dazu zählt beispielsweise HDMI CEC.

Besitzer eines in Frage kommenden Receivers erhalten die Aktualisierung je nach Einstellung automatisch, denn die Media Receiver können die neue Firmware selbst im Standby-Modus beziehen und ohne weitere Mitteilungen installieren. Wer prüfen möchte, ob das Update bereits installiert wurde, findet die Informationen in folgendem Bereich: Einstellungen> Geräte & System> Systeminformationen> System.

Dort sollte nach der Aktualisierung folgende Software-Version prangen: ACN G4 13.1.61.2 Build #1. Bei der UI-Version sollte es sich um 2.62.7834 handeln. Was ist neu? Unter anderem lassen sich die drei Farbtasten der Fernbedienung nun frei mit Direktzugriffen belegen. So lässt sich beispielsweise die Megathek direkt auf eine Taste bugsieren. Nur die rote Taste bleibt vorbelegt. Zu finden sind die Optionen unter Einstellungen> Geräte & System> Farbtasten.

MagentaTV nun mit HDMI CEC

Außerdem unterstützen die Receiver 401/201 und 601 nun HDMI CEC. Das Feature dürfte unseren Lesern allseits bekannt sein. Es ermöglicht es, beispielsweise die Media Receiver und den Fernseher mit nur einem Tastendruck auszuschalten. Die Funktion muss nicht nur in den Receivern, sondern auch am jeweiligen TV aktiviert sein. Je nach Hersteller variiert dabei die Namensgebung. Sony bezeichnet HDMI CEC etwa als Bravia Sync, bei Samsung spricht man von Anynet+ und bei LG heißt das ganze Simplink.

Weitere Überarbeitungen für den EPG und die Suche

Zusätzlich hat die Deutsche Telekom das Abspielmenü überarbeitet und bündelt nun dort die Funktionen Teletext, Neu starten (Restart), Details, Aufnehmen, Timeshift und weitere Optionen. Öffnen lässt sich das Menü über die OK-Taste.

Der EPG wurde bei MagentaTV überarbeitet

Beim EPG, also der Programmübersicht, gibt es nun die neue Möglichkeit mit den Pfeiltasten vollständig durch die Inhalte zu navigieren. Zudem kann man in der Zeitleiste die Tage Vor- und Zurückblättern. Außerdem wurde die Suche verfeinert und die Funktionen von Zurück- und Exit-Taste angepasst. Die Zurück-Taste führt nun immer einen Schritt zurück in der Navigation. Die Exit-Taste führt wiederum direkt zum Live-TV, wenn man sich vorher in Aufnahmen oder Videos befindet.

Nur noch 2 Tage bis zum größten PRIME DAY aller Zeiten

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Bald ist es soweit! In zwei Tagen startet der Amazon Prime Day. Ganze 48 Stunden läuft das Schnäppchen-Karussell. Wir zeigen euch, welche Angebote bereits jetzt eure Aufmerksamkeit benötigen!

Alles rund um den Amazon Prime Day, sowie alle Angegbote und Schnäppchen findest du auch in unserem Special!

Wer kann mitmachen?

Die Angebote sind nur für Amazon Prime Mitglieder gültig. Wer sich also die großartigen Schnäppchen sichern möchte, sollte rechtzeitig über ein Abonnement nachdenken. Eine Mitgliedschaft lohnt sich aber nicht nur zum Prime Day, sondern bietet das ganze Jahr exklusive Vorteile für Kunden. Dazu zählt unter anderem der kostenlose Premiumversand, PrimeVideo und PrimeMusic. Alle Vorteile für Prime-Mitglieder findet ihr am Ende des Beitrages.

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LG behebt Probleme des OLED65C9 mit der Xbox One

LG hat endlich ein Problem behoben, das in Kombination mit dem OLED65C9 TV sowie der Spielekonsole Xbox One S bzw. Xbox One X aufgetreten ist. So waren beide Konsolen bisher am OLED-TV von LG nur eingeschränkt benutzbar.

So hatte es Probleme gegeben das Bild der Xbox One S und der Xbox One X einwandfrei mit dem LG OLED65C9 TV zu synchronisieren. Dies betraf in erster Linie den Gaming-Modus, der aber natürlich gerade für die Verwendung mit den Konsolen ausgelegt ist. Denn im Gaming-Modus arbeitet alles auf einen möglichst niedrigen Input-Lag hin.

Allerdings funktionierte das Spielchen im wahrsten Sinne des Wortes am LG OLED65C9 TV nicht korrekt, denn das Bild flackerte bei Besitzern. Seltsamerweise trat das Problem nur in Kombination mit den beiden genannten Microsoft-Konsolen auf. Die Sony PlayStation 4 und PlayStation 4 Pro funktionierten in Kombination mit dem OLED wiederum fehlerfrei.

Entsprechend ließ sich das Problem auf den Auto Low Latency Modus (ALLM) und die Variable Refresh Rate (VRR) zurückführen, zwei Features, welche die Plattform von Microsoft unterstützt. Kurioserweise traten die Bugs allerdings auf Messen nicht auf, sondern zeigten sich erst bei Anwendern im Wohnzimmer. So rechneten Betroffene zunächst damit, vielleicht Einzelfälle darzustellen.

LG hat das Problem bestätigt und mit einer neuen Firmware behoben

LG hat das Problem des OLED65C9 TV aber mittlerweile bestätigt und verteilt aktuell eine neue Firmware. um es zu beheben. Mittlerweile berichten Nutzer dann auch, dass die Aktualisierung funktioniere und der Fernseher danach tatsächlich ohne störendes Flackern in Kombination mit den Xbox One S und Xbox One X nutzbar sei.

Nun funktioniert also der Gaming-Modus mit HDR, ALLM und VRR problemlos. Es heißt, dass eventuell noch andere OLED-TVs von dem Bug betroffen gewesen sein sollen. Besitzt ihr also einen aktuellen OLED-Fernseher von OLED und hattet Probleme mit der Xbox One S / Xbox One X, dann haltet unbedingt nach der neuen Firmware Ausschau. In Europa sollte es sich, zumindest am OLED65C9 TV, um die die Firmware 03.50.34 handeln.