TCL hat auf der CES 2026 den X11L SQD-Mini LED präsentiert. Dieser Smart-TV nutzt „Super Quantum Dots“, welche RGB Mini LED bereits veraltet wirken lassen.
So hatten wir den TCL X11L SQD-Mini LED bereits vorab aufgegriffen. Er nutzt eine traditionelle Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, also keine mehrfarbige RGB-Mini-LED-Version. Stattdessen verwendet der chinesische Hersteller eine neue Version von Quantum Dots. Somit kann auch dieser Fernseher etwa die Farbräume BT.2020, DCI-P3 und Adobe RGB zu 100 % abdecken – aber ohne die technischen Schwächen, welche etwa LG Display erst kürzlich RGB Mini LED bescheinigt hat.
RGB Mini LED „trickst“ bei der Farbraumabdeckung – Super Quantum Dots nicht
So erreichen LCD-Fernsehgeräte mit RGB Mini LED ihre angegebene Farbraumabdeckung im Grunde nur unter Idealbedingungen, etwa wenn primär eine einzige Farbe auf sehr großen, ununterbrochenen Flächen angezeigt wird – was im Alltag so gut wie nie der Fall ist. Dieses Problem sollen die Super Quantum Dots des TCL X11L SQD-Mini LED offenbar nicht haben. Vielleicht kann man damit also schon eher die QD-OLEDs angreifen?
In China ist der TCL X11L SQD-Mini LED schon erhältlich.
Zumal TCLs X11L SQD-Mini LED einer der allerersten Smart-TVs ist, der Dolby Vision 2 unterstützt. Seine Super Quantum Dots kombiniert dieses Modell übrigens mit einem UltraColor Filter von TCL CSOT. Beeindruckend mutet auch an, dass der Fernseher bis zu 10.000 Nits Spitzenhelligkeit bietet und in der größten Ausführung mit 98 Zoll Diagonale satte 20.000 Dimming-Zonen einsetzt. Auch vier vollwertige Ports für HDMI 2.1 sind an Bord.
Kommt der TCL X11L SQD-Mini LED nach Europa?
Als Plattform des TCL X11L SQD-Mini LED mit Super Quantum Dots dient ab Werk Google TV. Somit steht eine große Bandbreite an Apps zu Verfügung. Auch die KI Gemini lässt sich nutzen. Obendrein unterstützt dieser Smart-TV auch Dolby Atmos FlexConnect für kabellose Lautsprecherverbünde. Ob ihr letzteres benötigt, solltet ihr abwägen, denn die integrierten Speaker von Bang & Olufsen dürften auch nicht von schlechten Eltern sein.
In den USA kommt der TCL X11L SQD-Mini LED mit 77, 85 und 98 Zoll Diagonale in den Handel. Als Preise sind bereits 6.999,99, 7.999,99 bzw. 9.999,99 US-Dollar genannt. Für Europa liegt aktuell leider noch keine Ankündigung vor.
Hisense liefert einen umfassenden Rundumblick auf seine TV-Neuheiten 2026. Während einige Modelle eher als „Fallstudie“ in Bezug auf die Bildqualität zu sehen sind, sind andere wiederum heiße Anwärter für die TV-Krone 2026. Wir stellen euch die neuen Micro-LED, RGB Mini-LED und Direkt-LED-TVs vor und zeigen, welche Modelle bereits Dolby Vision 2 unterstützen.
Hisense lässt seine Technik-Muskeln spielen. Der 163MX Micro-LED-TV liefert modernste Technik auf über 4 Metern in der Diagonalen.
Der Hisense 163MX ist 2026 weniger als „nur noch ein XXL Micro-LED-TV“ zu sehen, sondern eher als „Technik-Studio“ in Bezug auf Farbdarstellung und Bildqualität. Aus diesem Grund konnte sich das Modell auch einen der begehrten „Best of Innovation-Awards“ sichern, die im Vorfeld der CES 2026 vergeben wurden. Hisense setzt beim 163MX Micro-LED-TV (selbstleuchtende Micro-LED-Pixel) erstmals auf eine RGBY-MicroLED-Architektur (Rot, Grün, Blau und Gelb). Der Clou: Der zusätzliche gelbe Subpixel soll die Spektrallücke zwischen 500 und 600 nm schließen, in der herkömmliche MicroLEDs laut Hisense gerne schwächeln. Hisense verfolgt nicht „mehr Farben“ sondern vor allem „korrekte Farben“. Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, der ggf. auch bei den neuen RGB-Mini-LED-TVs Anklang finden könnte.
Der Hisense 163MX Micro-LED-TV stellt eine schicke Option dar, die kahlen Waschbeton-Wände der New Yorker-Lofts sinnvoll zu füllen.
Mit dieser „Optimierung“ unterstützt er Hisense 163MX angeblich bis zu 100% des BT.2020-Farbraums und wäre damit am Nonplusultra der Farbdarstellung angekommen. Neben der womöglich herausragenden Bildqualität hat es sich Hisense natürlich nicht nehmen lassen, alle Komfortfeatures und Standards zu integrieren, welche die Technikwelt so hergeben. Da hätten wir ein ultraflaches Profil mit nur 32 mm Bautiefe, welches mit der „Zero-Gap“-Wandmontage einen ganz besonderen Bildeindruck vermittelt. Unter dem Display ist ein hochwertiges Soundsystem von Devialet untergebracht und Dolby Vision 2 soll auch bereits Unterstützung finden.
Der Hisense 163MX soll 2026 auf Bestellung erhältlich sein. Der Preis des XXL-Boliden wurde noch nicht kommuniziert. Wir vermuten jedoch, wer sich einen solchen Leinwand-TV leisten kann, interessiert sich nicht wirklich für dessen Preis.
Hisense 163MXS (2026, 163 Zoll, 414 cm, Micro-LED, 4K Ultra HD, 4.000 nits, Smart TV Vidaa, Dolby Vision 2)
RGB Mini-LED evo TVs: 116UXS
Der Hisense RGB Mini-LED Evo TV besitzt insgesamt vier Subpixel im Mini-LED-Backlight: Rot, Grün, Blau und Cyan.
Mit dem 116UXS RGB Mini-LED-TV (LCD TV mit Mini-LED-Backlight) versucht sich Hisense bereits an einer Optimierung der recht neuen RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die man „RGB MiniLED evo“ nennt. Die Geräte sind zum Teil deutlich heller als ihre regulären Mini-LED-Schwestergeräte (da weniger Licht durch Farbfilter verloren geht), man möchte jedoch auch bei der Farbwiedergabe das Nonplusultra erreichen. Die Hintergrundbeleuchtung wird dafür mit vier statt nur mit drei Farben aufgelegt. Den roten, grünen und blauen Subpixeln steht beim 116UXS ein zusätzlicher Cyan-Farbpixel (Farbton zwischen Blau und Grün). Angeblich reagieren unsere Augen im Cyan-Farbspektrum besonders empfindlich auf Abstufungen, und mit dem neuen Ansatz möchte Hisense bessere Farbverläufe, natürlichere Übergänge und weniger Übersättigung erreichen. Rund 110% des BT.2020-Farbraums sollen abgedeckt werden.
Trotz aufwendiger Hintergrundbeleuchtung und XL-Format (116 Zoll entsprechen 294 cm in der Diagonalen) kann der 116UXS mit einer geringen Bautiefe von nur 4 cm aufwarten, die mittels einer speziellen Wandhalterung lückenlos an die Wand gebracht wird. Von der Seite sicherlich wahrnehmbar, wer frontal auf den TV blickt, wird aber sicherlich keine Sekunde über die Bautiefe nachdenken. Gesteuert wird das Panel übrigens vom hauseigenen Hi-View AI Engine RGB-Prozessor der über 10.000 Dimming-Zonen parallel ansteuern und abstimmen kann. Dazu gesellt sich mit Dolby Vision 2 einer der interessantesten neuen Standards, der bislang nur für Geräte von Hisense bestätigt wurde.
Auch bei der Audioausstattung lässt sich Hisense nicht lumpen. Ein 6.2.2-Dolby Atmos-Soundsystem von Devialet soll die Klangwiedergabe und Bildwiedergabe in Einklang bringen. Über kurz oder lang wird man auch bei einem Modell wie dem 116UXS über ein akustisches Upgrade nachdenken müssen, da die akustischen Möglichkeiten in einem so schlanken Chassis dann doch begrenzt sind. Es gibt ja glücklicherweise genug Möglichkeiten mit freistehenden WiFi‑Lautsprechern, Soundbars oder einem umfänglichen Lautsprecher-Setup, dass über einen AV-Receiver angesteuert wird.
Der direkte Vorgänger 116UXQ kostete um die 25.000 Euro und wurde zudem in einer 100 Zoll-Variante (100UXQ) angeboten. Ein 100 Zoll-Modell wurde jedoch bislang nicht kommuniziert. Da der Vorgänger jedoch noch allzu alt ist, wird dieser sicherlich 2026 weiterverkauft. Hisense wird entsprechend eine gewisse preisliche Abgrenzung zum Vorgänger einplanen – so unsere Vermutung.
Hisense 116UXS(2026, 116 Zoll, 294 cm, RGBY-Mini-LED, 4K Ultra HD, 10.000 nits, Smart TV Vidaa, HDR Dolby Vision 2)
Hisense 100UXQ(2025, 100 Zoll, 254 cm, RGB-Mini-LED, 4K Ultra HD, 8.000 nits, Smart TV Vidaa, Dolby Vision)
RGB Mini-LED TVs: UR9S & UR8S
Der Hisense UR9S ist das RGB Mini LED-TV-Flaggschiff 2026 (welches auch bezahlbar ist).
Für den Endkunden wird es im TV-Line-up 2026 von Hisense ab der UR9S-Serie erst so richtig interessant (und bezahlbar). Der UR9S setzt auf die neue RGB-Mini-LED-Displaytechnik (LCD-TV mit RGB-Mini-LED-Backlight), welche bei fast allen namhaften TV-Herstellern in der Premium-Kategorie der LCD-Fernseher Einzug hält und als größter Konkurrent für OLED gilt. Wie auch beim 116UXS bildet bei diesem Modell der Hi-View AI Engine RGB-Prozessor das Herzstück, der eine große Anzahl von Dimming-Zonen steuert und so Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.000 nits erreichen soll. Die Farbabdeckung ist mit 100% BT.2020 ebenfalls extrem hoch.
Interessant wird der UR9S 4K-RGB-Mini-LED-TV nicht nur für Heimkino-Anwendungen, sondern auch für die tägliche TV-Nutzung. Denn mit dem „Glare-Free-Anti-Reflex-Finish“ soll der TV auch bei hoher Umgebungshelligkeit die Farb- und Kontrastdarstellung aufrechterhalten können. Die Audioabstimmung übernimmt bei diesem Modell ebenfalls die französischen Audispezialisten von Devialet. Interessant wird es zudem bei den unterstützten Standards. Hier listet Hisense ebenfalls Dolby Vision 2 nebst HDR10+ Adaptive auf. Und mit dem integrierten Pentonic 800-Prozessor sollen zukünftig auch vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse möglich sein. Ein letztes Novum betrifft die Bildwiederholungsrate. 180 Hz soll das Modell bei voller 4K-Videoauflösung erreichen und 300 Hz bei Full HD. Konsolenspieler profitieren hier nicht, aber PC-Gamer können die neue Framerate-Grenze dafür komplett ausreizen – eine starke PC-Hardware vorausgesetzt.
Hisense möchte mit dem UR8S 4K RGB Mini-LED-TV so etwas wie eine Mid-Range-Modellreihe etablieren und RGB Mini-LED für noch mehr Kunden erschwinglicher machen.
Der UR8S ist sozusagen der kleine Bruder des UR9S und teilt mit ihm alle wichtigen Features und Standards. Das System setzt somit ebenfalls auf RGB-Mini-LED und den Hi-View AI Engine RGB-Prozessor und erreicht immer noch imposante Spitzenhelligkeiten von bis zu 3.500 nits bei reduzierter Anzahl der Dimmingzonen. Dolby Vision 2 und HDR10+ Adaptive sind mit an Bord, wie auch der 180 Hz-Bildmodus (4K) sowie die 300 Hz-Verarbeitung bei Full-HD-Videosignalen (nur mit PC). Hinter der „Hi-View AI Engine RGB“ versteckt sich eigentlich der Pentonic 800-Prozessor von Mediatek, der ggf. für vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse sorgt (statt nur für zwei).
Die Unterschiede zum UR9S halten sich wirklich in Grenzen. Der TV wird lediglich etwas weniger Spitzenhelligkeit besitzen und damit etwas bezahlbarer werden. Zudem gibt es den TV zusätzlich in einer einsteigerfreundlichen 55 Zoll-Variante sowie einem 100-Zoll XXL-Modell. Wir sind schon sehr gespannt, wenn die Geräte im 2. Quartal 2026 in den Handel gelangen und welche Preise für diese aufgerufen werden.
Der Hisense U7S Pro ist in China bereits erhältlich. Bild: sina.com.cn
Unterhalb der RGB-Mini-LED-Flaggschiffe sortiert Hisense seine 2026er-Mittelklasse offenbar klarer durch: U7S Pro, U7SE und E8S laufen als „Mini-LED“-Serien (also ohne die UR/UX-RGB-Addition) und differenzieren sich primär über die Leistungsdaten. Beim U7S Pro werden je nach Größe (55, 65, 75, 85, 100 Zoll) bis zu 3.000 Nits genannt und sind damit immer noch hell genug für optimales HDR in Wohnräumen. Der U7SE deckt mit 50 bis 100 Zoll zwar ähnlich viele Diagonalen ab, ist laut Liste aber deutlich konservativer mit 1.400 Nits spezifiziert. Und der E8S wirkt als Einstieg in Hisenses Mini-LED-Welt: 50 bis 85 Zoll, dazu lediglich 600 Nits auf dem Papier.
In der Praxis heißt das: Der U7S Pro dürfte der „Allrounder mit Punch“ werden (Sport, Gaming, HDR-Content), während der U7SE eher die Variante ist, die Mini-LED in große Diagonalen drücken soll, ohne gleich die Maximalwerte mitzunehmen. Der E8S ist dann eher Mini-LED als Kontrast-/Dimming-Upgrade gegenüber Edge/Direct-Lit – aber mit 600 Nits eben nicht als HDR-Überflieger eingestuft. Für Europa ist zudem relevant, dass Hisense seine 2026er-Modelle hierzulande weiterhin mit Vidaa plant und der Start in Q2 2026 erwartet wird (Preise: noch offen).
Den Abschluss bilden die Direkt-LED-TVs der E7S Pro, E7S, A7S und A6S-Serien. Da Hisense im Rahmen der CES den Fokus natürlich auf seine Premium-Modelle legt, ist zu den Einstiegsmodellen derzeit noch nicht allzu viel bekannt. Hier werden wir wohl erst Näheres erfahren, wenn Hisense seine Produktseiten für die 2026-Modelle international ausstattet. Wir berichten sobald wir näheres wissen.
Hisense E7S Pro (2026, Direkt-LED-TV, Smart TV Vidaa, ???)
Amazon spendiert Fire TV (mal wieder) ein Re-Design. Dabei verspricht man auch einen erheblichen Leistungssprung.
So gestaltet Amazon nicht nur die Oberfläche Fire TV für Streaming-Player und Smart-TVs neu, sondern auch die mobile App. Als erste Geräte, kommen die neuen Ember Artline mit dem Re-Design auf den Markt. Laut Amazon erzielt man dabei in einigen Szenarien durch das Update Leistungssteigerungen von bis zu 30 %. Das hängt aber natürlich von den jeweiligen Geräten und der Art der Nutzung ab. Zusätzlich rückt man Alexa+, die überarbeitete KI-Assistentin, mehr in den Fokus. Das betrifft zunächst aber nur die USA, da Alexa+ in Deutschland noch gar nicht verfügbar ist.
Fire TV (2026): Neues UI soll euch Inhalte schneller finden lassen
Laut Amazon erlaubt es die neue Oberfläche von Fire TV, Inhalte deutlich schneller aufzufinden. Zudem spricht man von einer „saubereren Oberfläche“. Daran haben wir jedoch so unsere Zweifel, denn Werbung spielt weiterhin eine zentrale Rolle. Verbessert hat man etwa die Anzeige auf dem Homescreen und die Suche, die nun etwa erlaubt, Inhalte aus all euren Streaming-Apps zu finden – nicht nur von Prime Video.
Das neue Fire TV soll laut Amazon einen „cleaneren“ Look bieten.
Amazon erhöht zudem die Anzahl der auf dem Homescreen anpinnbaren Apps von sechs auf nunmehr 20. Über den Menübutton erreicht ihr nun zudem als Shortcut eure Games, Fotos oder das Ambient-TV-Erlebnis. Ein anderes Shortcut-Panel ist über einen langen Druck des Home-Buttons erreichbar. So steuert ihr z. B. die Audio- und Videoeinstellungen, Ring-Kameras und weitere Smart-Home-Geräte an.
Auch die mobile App erhält eine Frischzellenkur
Wie schon erwähnt, hat Amazon aber auch die mobile App für Fire TV aktualisiert. Die diente bisher in erster Linie als Ersatz-Fernbedienung. Bald könnt ihr darüber aber auch Inhalte suchen und die Wiedergabe starten, eure Watchlist verwalten und mehr.
Auch die mobile App für Fire TV erhält ein Upgrade.
Die neue Oberfläche von Fire TV erreicht im ersten Schritt in den USA ab Februar 2026 die Fire TV Stick 4K Plus, Fire TV Stick 4K Max (2nd Gen) und Fire TV Omni Mini-LED. Im weiteren Verlauf des Frühlings folgen die Fire TV 2, Fire TV 4 und Fire TV Omni QLED. Später sollen natürlich auch Fire-TV-Geräte von Partnern wie Panasonic in den Genuss kommen. Auch in Europa soll die Verteilung dabei im Frühling 2026 beginnen.
Apple TV hat eine breite Auswahl an 4K-Filmen erstmals auf 4,99 Euro reduziert. Das Highlight innerhalb der Filmauswahl bildet auf jeden Fall die komplette „Stirb Langsam“-Filmreihe.
„Stirb Langsam“ ist kein Weihnachtsfilm, das hatte Bruce Willis höchstpersönlich während seines Comedy-Central-Roasts ins Mikrofon getönt. Hervorragend! Denn so können wir uns eine der bekanntesten Action-Filmreihen ohne schlechtes Gewissen zu Gemüte führen. Apple TV unterstützt uns dabei, indem alle vier Teile für jeweils nur 4,99 Euro zum digitalen Kauf angeboten werden, inkl. 4K-Auflösung, HDR10 und HDR10+. Doch damit nicht genug: Es gibt eine erweiterte Auswahl an 4K-Filmen, die erstmals zu diesem Preis erworben werden können. Hervorheben möchten wir hier unter anderem „Ad Astra“ mit Brad Pitt, den Stop-Motion-Animationsfilm „Isle of Dogs“ von Wes Anderson oder das Filmdrama „Lucy in the Sky„.
Die Auswahl der erstmals stark reduzierten Titel haben wir euch vorangestellt. Danach folgen die derzeit beliebtesten Filmbundles sowie die 4K-Filmauswahl, unterteilt in die Preiskategorien 3,99 Euro, 4,99 Euro, 5,99 Euro und 7,99 Euro. Viel Spaß beim Stöbern!
*Klickt auf die Cover, um direkt zu den Filmangeboten auf Apple TV zu gelangen. Für jeden qualifizierten Kauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir unsere Plattform am Laufen halten. Vielen Dank für euren Support!
Amazon steigt in den Markt für Lifestyle-TVs ein. Die brandneuen Emberton Artline greifen daher direkt Samsungs The Frame an.
Blickt man also auf das Design der neuen Smart-TVs, dann erinnert der Bilderrahmen-Stil stark an Samsungs The Frame und ähnliche Modelle. Aus Amazons Sicht kann man mit den neuen Fernsehern, welche z. B. die Reihe Omni QLED ergänzen, seinen hauseigenen Ambient-TV-Modus besser zur Geltung bringen. Der kann bei Nichtbenutzung des TVs bis zu 2.000 kostenlose Kunstwerke als Hintergrundbilder nutzen – plus eure eigenen Aufnahmen von Amazon Photos.
Amazon Ember Artline: Mit HDR10+ und Dolby Vision
Laut Amazon unterstützen die neuen Lifestyle-TVs der Reihe Ember Artline nicht nur HLG und HDR10, sondern auch die beiden dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision. Obendrein verfügen die Fernseher über ein mattes Panel, was Reflexionen und Spiegelungen zugunsten des Bilderrahmen-Looks minimieren soll. Deswegen sind die TVs dann auch nur 3,9 cm dick und somit für die Wandaufhängung prädestiniert.
Amazon bringt neue Lifestyle-TVs der Reihe Ember Artline.
Ein Sensor erkennt dabei, ob ihr noch im Raum verweilt oder diesen bereits verlassen habt. Befindet sich keine Person mehr im Zimmer, deaktivieren die Ember Artline ihre Anzeige, um Strom zu sparen. Freilich spielt auch die digitale Assistentin Alexa eine Rolle. Laut Amazon sind zur Nutzung Fernfeld-Mikrofone direkt integriert, sodass ihr Alexa ohne weitere Smart-Speaker nutzen könnt.
Das kosten die Amazon Ember Artline
Technisch gesehen holt ihr euch mit den Amazon Ember Artline LCD-Fernsehgeräte mit 4K-Auflösung und Quantum Dots, also QLEDs, ins Haus. Dabei kostet die Modellvariante mit 55 Zoll in Deutschland 999,99 Euro. Das größere Modell mit 65 Zoll ist für 1.299,99 Euro zu haben. Noch sind keine Vorbestellungen möglich, man kann sich aber registrieren, um per E-Mail eine Benachrichtigung zu erhalten.
Amazon bietet verschiedene Rahmen für die Ember Artline an.
Im Lieferumfang der Ember Artline ist jeweils ein magnetischer Rahmen enthalten. Es besteht die Auswahl aus zehn Variationen – z. B. verschiedene Holztöne, Feige und Blau. Optional lassen sich zusätzliche Rahmen nachkaufen, falls ihr mehr Abwechslung wünscht.
Seit über 20 Tagen fehlen Premium-Features wie HDR10+ und Dolby Vision auf der Streamingplattform Disney+. Während viele Nutzer den Wegfall ggf. gar nicht bemerkt haben, regen sich viele Premium-Abonnenten über das qualitative Downgrade auf – zurecht!
Weiterhin verfügbar laut Disney: HDR10 / UHD (abhängig von Gerät/Region/Abo).
Eigene Tests: iPhone 15 Pro, Sony Android TV, LG OLED, Samsung Neo QLED (Modelljahr 2025).
Kurzfazit: Auf allen Geräten derzeit keine DV/HDR10+-Option sichtbar.
Update: Vielen Dank für die rege Anteilnahme und die vielen Kommentare! Seit dem Wegfall von Dolby Vision/HDR10+ gibt es anscheinend ein zusätzliches Problem. Mikroruckler bei der Wiedergabe von Filmen und Serien im Abstand von ca. 20-30 Sekunden. Habt ihr solche Probleme ebenfalls beobachtet? Falls ja, schreibt uns doch bitte einen Kommentar, ob ihr Disney+ über die TV-App nutzt (wenn ja, auf welchem TV) oder über einen Streaming-Player (bitte ebenfalls Modell angeben). Dann widmen wir uns diesem Problem in einem gesonderten Beitrag. Vielen Dank für eure Unterstützung!
Es deutet vieles darauf hin, dass Disney+ heimlich an der Bildqualität seiner Streamingplattform schraubt und beraubt seine Abonnenten um Features, die man seit Jahren gewohnt ist. Es geht um die Unterstützung etablierter (dynamischer) HDR-Formate wie HDR10+ (vorrangig für Samsung) und Dolby Vision. Beide Formate stehen seit Mitte Dezember 2025 nicht mehr zur Verfügung. Zu Beginn hat man noch an ein technisches Problem geglaubt, da Disney+ schon des Öfteren mit der Streamingqualität zu kämpfen hatte. Jetzt, über 20 Tage nach den ersten Meldungen, hat sich die Situation immer noch nicht geklärt. Was ist denn jetzt eigentlich Sache?
Disney+ streicht HDR10+ und Dolby Vision (vorerst)
Gegenüber Techbook.de hat sich die Disney+-Sprecherin wie folgt zum aktuellen Status geäußert: „Die Unterstützung von Dolby Vision auf Disney+ variiert je nach Gerät und Region. In Deutschland ist Dolby Vision derzeit nicht verfügbar. Disney+ erkennt automatisch das jeweils beste verfügbare Format basierend auf Gerät, Region und Abonnementtyp; dazu gehören HDR10 und UHD, die beide auf Disney+ unterstützt werden.“.
Disney+ hält sich bei seinen Aussagen wohl bewusst vage, um nicht den Eindruck zu erwecken, man würde den Abonnenten etwas wegnehmen – was bei vielen Nutzern aber genau so ankommt. Auch über Reddit und Co. melden sich immer mehr Nutzer, denen der Wegfall von Dolby Vision und HDR10+ aufgefallen ist. Der Kundenservice lässt einige Abonnenten auch erst ein paar „Troubleshooting-Schleifen“ drehen (versuchen sie xy, dann xz…) bevor man „milde einräumt“ dass die Formate derzeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wir haben nochmals ein Abo für einen Monat abgeschlossen, um zu prüfen, ob sich die Lage mittlerweile erholt hat, oder es vielleicht wirklich nur an einem bestimmten Gerät und oder Region liegt. Das Ergebnis ist leider ernüchternd. Getestet hatten wir auf einem iPhone 15 Pro, einem Sony Android TV, einem LG OLED TV sowie einem aktuellen Samsung NEO QLED TV. Keines der Geräte bekommt bei Inhalten, von denen wir wissen, dass HDR10+ und/oder Dolby Vision vorhanden war, diese auch mit diesen Qualitätsoptionen angezeigt.
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Die Erfolgsserie "The Mandalorian" wurde ebenfalls um HDR10+ und Dolby Vision beraubt (Sony Android TV).
Die Erfolgsserie "The Mandalorian" wurde ebenfalls um HDR10+ und Dolby Vision beraubt (Sony Android TV).
Auch auf dem LG OLED TV gibt es keine Dolby Vision-Option mehr.
Auch auf dem LG OLED TV gibt es keine Dolby Vision-Option mehr.
Star Wars: Die letzten Jedi auf dem Smartphone mit HD und HDR10
Star Wars: Die letzten Jedi auf dem Smartphone mit HD und HDR10
Und zuletzt der Samsung NEO QLED TV aus 2025. Auch hier kein HDR10+ in Sicht.
Und zuletzt der Samsung NEO QLED TV aus 2025. Auch hier kein HDR10+ in Sicht.
Doch wieso macht man so etwas? Die Antwort auf diese Frage wird niemand zu 100 % beantworten können, jedoch ist es möglich, dass sich Disney+ mit diesem Schritt Lizenzierungskosten für das Dolby-Format einsparen möchte. HDR10+ ist dagegen ein lizenzfreies Format, man muss jedoch der HDR10+-Alliance angehören, was Kosten verursachen kann. Ggf. nutzt Disney+ diese Schritte auch als Druckmittel gegenüber den Lizenzunternehmen, um eine bessere Position für Verhandlungen zu erlangen. Das ist aber reine Spekulation. Aus Gründen der Kundenzufriedenheit wählt Disney+ diesen Schritt sicherlich nicht.
Disney+ sichert sich über seine AGBs ab
Disney Plus hat wohl erneut massive Probleme mit den Darstellungen von Inhalten in HDR und Dolby Vision HDR. Diese sind derzeit nicht verfügbar – ob absichtlich oder technisch bedingt, lässt Disney offen.
Im Disney+ Subscriber Agreement räumt sich Disney+ ausdrücklich Spielraum ein, die „viewing quality“ nicht als festen Leistungsbestandteil zu garantieren: Die tatsächliche Bildqualität hängt demnach u. a. vom gewählten Abo, dem jeweiligen Inhalt, Gerät/Software, Standort und der verfügbaren Bandbreite ab. Zusätzlich behält sich Disney+ vor, Funktionen und Leistungsmerkmale („features or functionality“) grundsätzlich jederzeit zu ändern oder auch zu entziehen.
Nur wenn eine entfernte Funktion als wesentlicher Bestandteil des jeweiligen Abonnements einzuordnen ist (Beispiel: ein planrelevantes Upgrade wie 4K statt 1080p), sieht die Vereinbarung typischerweise eine vorherige Information (z. B. 30 Tage) und je nach Konstellation Kündigungs- bzw. Erstattungsmechanismen vor. Letztlich bedeutet das: Der Vertrag liefert Disney+ Argumentationsspielraum, dass einzelne Qualitätsoptionen (wie bestimmte HDR-Formate) nicht dauerhaft zugesichert sind, es sei denn, sie sind klar als zentraler Bestandteil des gebuchten Plans definiert und werden dauerhaft entzogen.
Was kann man tun?
Rechtlich dürfte es für Nutzer schwierig sein, kurzfristig einen Anspruch auf den gewohnten Funktionsumfang umzusetzen. Moralisch gesehen, ist das Vorgehen von Disney definitiv als verwerflich zu sehen. Stetige Preiserhöhungen, die Integration von Werbung, die immer schmaler werdenden Neuheitenlisten und das Einstellen von Features, die Kunden seit Jahren mit der Zahlung ihres teuren Premium-Abonnements erwarten, wirken nicht gerade so, als stünde der Kunde an erster Stelle. Am Ende wird man sich nur mit einer Methode zur Wehr setzen können, und das ist die Kündigung des Abonnements mit zusätzlicher Kommunikation an den Kundenservice mit der klaren Mitteilung, dass man das Abonnement wegen veränderter Qualität (Wegfall HDR10+ und Dolby Vision) beendet hat.
Ich habe für diesen Beitrag Disney+ noch einmal für einen Monat abonniert und werde dieses Abo auch sofort wieder stornieren. Das gibt mir zumindest die Chance, die aktuelle Staffel von „The Bear“ anzusehen, um dem Service dann für unbestimmte Zeit (ggf. für immer) den Rücken zu kehren. Solltet ihr meinem Beispiel folgen wollen, hinterlasst uns doch gerne einen Kommentar. Dann fühlt man sich ggf. nicht so allein in seiner Entscheidung. Und vielleicht wollt ihr euch ja als „Ausgleich“ ein Monatsabo auf Apple TV(+) gönnen. Exklusive Serien und Filme für nur 9,99 Euro im Monat, bei voller 4K-Unterstützung inkl. Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D-Sound. Auf jeden Fall einen Blick wert:
Die Wallpaper OLED-TVs der W-Serie waren für Jahre eine feste Größe im Lifestyle-Segment von LG Electronics. Mit der W6-Modellreihe wird die ikonische OLED-Serie wiederbelebt, die sich dank 2026 Tandem-OLED-Panel und Wireless Connect Box noch schicker und flexibler präsentiert.
Ein vorhergegangener Leak lieferte uns bereits umfängliche Details zum Revival der W-Wallpaper-OLED-Fernseher. Jetzt hat LG Electronics den Lifestyle-TV im Rahmen seiner CES 2026-Präsentation offiziell angekündigt. Nach fünf Jahren Pause (letztes Modell LG WX in 2020) gibt es endlich wieder eine ultraschlanke OLED-Variante, die sich mit einer Bautiefe von nur 9,9 mm und einer ausgeklügelten „Flush-Wandhalterung“ ohne Abstand zur Wand montieren lässt. Der TV wirkt daher eher so, als wäre er in der Wand eingelassen. Kunden können sich zwischen zwei Modellgrößen entscheiden: 77 Zoll (196 cm) und 83 Zoll (211 cm).
W6 Wallpaper-TV mit Tandem-OLED-Panel
Der Zeitpunkt für die Wiederbelebung der Wallpaper-OLED-TVs ist sicherlich nicht zufällig gewählt, denn die Entwicklungen der vergangenen Jahre machen den TV zu einem stabilen, visuell beeindruckenden und flexiblen Stück Technik. So ist der W6 Wallpaper-OLED-TV mit dem neusten Tandem-OLED-Panel mit „Hyper Radiant Color Technology“ und „Brightness Booster Ultra“ ausgestattet, welches eine maximale Helligkeit von etwas über 3.000 nits (bei einem 3% Messfeld) erreichen soll. Das ist schätzungsweise 3,9x heller, als die Lichtleistung des B6-Einstiegsmodells. Wichtig ist auch, dass LG bei seinen neuen Referenz-OLED-Displays viel Arbeit in die Optimierung der Antireflexionsbeschichtung (Perfect Black Technology) gesetzt hat – ein Schwachpunkt der OLED-Technologie, den LG endlich angeht.
Der LG W6 Wallpaper-OLED-TV lässt sich auf fast allen Flächen installieren. Hier sehen wir zudem noch zwei WiFi-Lautsprecher aus der neuen LG Sound Suite!
Zudem ist das 9,9 mm tiefe Display in einem Metallchassis untergebracht, welches dem System Stabilität verleiht und die Installation vereinfacht. Denn die Vorgängermodelle wurden mittels Magnetfolie an die Wand gebracht und die Displays konnten bei unsachgemäßer Nutzung leicht brechen. Die angemerkte „Flush-Wandhalterung“ sollte zudem jedem Endverbraucher ermöglichen, den TV ohne Probleme an die Wand zu hängen.
Die „Zero Connect Box“-Anschlusslösung räumt auf
Die Vorgängermodelle hatten auch noch eine stetige Verbindung zur Soundbase (einer Soundbar-Lösung, die auch die Anschlüsse beherbergte), die beim neuen W6 OLED TV nicht mehr benötigt wird. Vom Display geht nur noch ein Stromkabel aus. Denn die Übertragung der Bild- und Audioinformationen funktioniert drahtlos mittels der „Zero Connect Box„, die in einem Radius von bis zu 10 Metern aufgestellt werden kann. Die Anschlussbox besitzt drei HDMI 2.1-Anschlüsse (nebst TV-Tuner, USB usw.) und ist in der Lage, 4K-Videosignale mit bis zu 120 Hz inkl. HDR, VRR, ALLM und 3D-Audio (Dolby Atmos) zu übertragen – und das ohne merkliche Verzögerung. LG hat es zudem geschafft, die Zero Connect Box deutlich kompakter zu gestalten. Der Würfel, der bei anderen Wireless-OLED-TVs zum Einsatz kam, schrumpft um 35 Prozent und gleicht jetzt eher einem flachen, schicken Mediaplayer.
Die Preise und Verfügbarkeiten der LG W6 Wallpaper OLED TVs sind noch nicht kommuniziert.
Highlight-Features LG W6 Wallpaper-OLED-TV
Design: „Wallpaper“ mit Flush-Wandhalterung, 9mm Bautiefe
Verfügbare Größen:
Konnektivität: Drahtlose LG Zero Connect Box (Entfernung 10 Meter, 35% kompakter)
Panel Technology: Tandem-OLED-Panel mit Hyper Radiant Color Technology
Helligkeit: Bis zu 3.9x heller als konventionale OLEDs (über 3.000 nits)
Netflix übernimmt bekanntermaßen Warner Bros. Discovery. Vorab gibt es bereits schlechte Nachrichten für Kinofans.
Es ist kein Geheimnis, dass der Streaming-Dienst das Kino bestenfalls als notwendiges Übel ansieht. So hatte das Management von Netflix in der Vergangenheit immer wieder durchschimmern lassen, dass man das Kinomodell eher als veraltet einstuft. Der Fokus liegt logischerweise auf der eigenen Plattform, mit welcher man die Kunden direkt zu Hause erreicht. Deswegen überrascht es nicht, dass das Unternehmen offenbar nach der Übernahme von Warner Bros. Discovery das exklusive Kinofenster deutlich zusammenstreichen möchte.
Kinofenster soll auf 17 Tage schrumpfen
Laut aktuellen Medienberichten soll Netflix vorhaben, die Filme von Warner Bros. Discovery im Idealfall nur noch für 17 Tage exklusiv im Kino zu zeigen. Aktuell ist das exklusive Kinofenster mit 45 Tagen deutlich länger. Offiziell bestätigt ist diese Angabe allerdings noch nicht. Der Streaming-Dienst hatte in der Vergangenheit diesbezüglich verlauten lassen, die Filme des Hollywoodstudios weiterhin im Kino mit „verbreiteten Fenstern“ zeigen zu wollen.
Allerdings wäre es nicht überraschend, sollte Netflix mit diesen Aussagen die Kartellwächter beruhigen wollen, um nach dem Durchwinken der Übernahme schnell die Pläne zu ändern. Ähnlich lief es schon etliche Male bei ähnlichen Deals. So beharren einige Quellen darauf, dass Netflix nach Abschluss der Übernahme von Warner Bros. definitiv das exklusive Kinofenster kürzen werde.
Kinobranche steckt in der Krise
Sollte Netflix das Kinofenster tatsächlich auf 17 Tage reduzieren, dann dürfte das die Kinobranche empfindlich treffen. Noch mehr Haushalte dürften sich dann den Kinobesuch sparen, um entsprechende Filme stattdessen zeitnah im Heimkino zu konsumieren. Allerdings müsste diese Kürzung nicht zwangsweise bedeuten, dass die Filme von Warner Bros. nach 17 Tagen direkt bei Netflix im Abo landen. Die Plattform könnte es vorziehen, die Filme zuvor z. B. über Premium-Käufe auszuwerten. Damit hatte etwa Universal während der Corona-Pandemie experimentiert.
Netflix würde entsprechende Anpassungen frühestens ab 2027 durchführen können. Zum einen muss die Übernahme von Warner Bros. Discovery erst in trockenen Tüchern sein. Zum anderen steht die Planung für 2026 bereits.
LG stellt zur CES 2026 seine neuen OLED-TVs vor. Ein Hammer: Die Mittelklasse-Reihe C6 erhält erstmals ein RGB-Tandem-Panel! Allerdings gibt es einen gewaltigen Haken.
So erscheint der LG OLED C6 in diesem Jahr in drei Varianten: C6, C6S und C6H. Nur letztere darf auf ein RGB-Tandem-Panel für verbesserte Farbwiedergabe und höhere Spitzenhelligkeiten setzen. Bedauerlicherweise gibt es die C6H jedoch nur mit 77 bzw. 83 Zoll Diagonale. Wer also in abweichenden Größen ein RGB-Tandem-Panel wünscht, wird doch auf das Flaggschiff G6 blicken müssen.
LG OLED G6 mit „Hyper Radiant Color Technology“
Letzteres bewirbt LG auch mit „Hyper Radiant Color Technology“, ohne diesen Begriff derzeit allzu genau aufzuschlüsseln. Immerhin verspricht der südkoreanische Hersteller, dass die G6 ca. 20 % heller werden sollen, als die Vorgängermodelle der Reihe G5. Zudem setzen sie natürlich ab Werk auf die neue Plattform webOS 26. Diese wird als Update aber auch noch die Vorgänger erreichen.
Laut dieser Übersicht werden nicht nur der G6 und W6 OLED TV, sondern auch der C6 (2026) mit den Hyper Radiant RGB Tandem-Panels ausgestattet.
HDMI 2.2 und Dolby Vision 2 setzt LG für seine neuen Fernsehgeräte im Übrigen nicht ein. Das ist nicht wirklich überraschend. HDMI 2.2 wurde erst in der zweiten Jahreshälfte 2025 als Standard finalisiert, sodass man erst ab 2027 mit ersten Smart-TVs mit dem Standard rechnen sollte. Und zu Dolby Vision 2 hatte sich LG zuvor schon eher verhalten geäußert.
Verbesserte Anti-Reflexionsbeschichtung
LG wird die OLED G6 in den Diagonalen 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll auf den Markt bringen. Bis auf das kleinste Modell nutzen sie alle eine verbesserte Anti-Reflexionsbeschichtung. Diese soll den Graustich vermeiden, den man von QD-OLEDs bei viel Umgebungslicht kennt. Die neuen LG OLED G6 und C6H verwenden den Chip Alpha 11 Gen 3. Im Jahresverlauf sollen sie dank eines Updates erstmals 4K-Gaming mit 120 Hz über Nvidia GeForce Now unterstützen. Obendrein ist Bluetooth ULL (Ultra Low Latency) an Bord, um die Eingabeverzögerung von Controllern zu senken.
Auch sind die neuen LG OLED 2026 bereit für Dolby Atmos FlexConnect und Smart-Home-Standards wie Matter. Es sollen neben den genannten C6 und G6 natürlich auch noch Einstiegsmodelle der Reihe B6 folgen. Die frischen Smart-TVs kommen dabei im Frühjahr 2026 auf den Markt. Zu den konkreteren Preisen und Erscheinungsdaten fehlen noch genauere Angaben. Die reicht LG typischerweise regional zeitnäher zum Launch nach.
Samsung hat im Rahmen seines First Look-Events auf der CES 2026 sein komplettes TV-Line-up 2026 vorgestellt. Unter den Highlights befinden sich ein „Wireless“ QD-OLED-TV (S99H) sowie RGB-Micro-LED-TVs mit Displaydiagonalen zwischen 55 und 130 Zoll.
Samsung präsentiert zur CES 2026 einen Großteil seines TV-Line-ups 2026. Wie in den Vorjahren gibt es wieder eine breite Auswahl mit günstigen Einstiegsmodellen im LCD-Bereich (U7000H & U8000H) bis zu speziellen Lifestyle-Modellen, The Frame und The Frame Pro mit Neo QLED-Displaytechnik (Mini-LED). Danach folgen die 4K NEO QLED TVs mit Mini-LED-Backlight, von denen es in diesem Modelljahr wohl nur zwei Hauptmodelle geben wird (QN70H & QN80H).
Das Premium-Segment im LCD-Bereich übernimmt ab diesem Jahr Samsungs Micro RGB TVs, die bereits zum Auftakt in Modellgrößen zwischen 55 und 130 Zoll angeboten werden. Parallel dazu gibt es wieder neue OLED‑Fernseher mitWOLED-Display S90H und die heiß erwarteten QD-OLED-Fernseher S99H mit der neusten Displaygeneration, die es sogar mit einer optionalen Wireless One Connect Box gibt. Nachfolgend erfahrt ihr noch mehr über die einzelnen Modellreihen:
Samsung setzt 2026 auf seine Micro RGB TVs – hier das Spitzenmodell mit 130 Zoll
Etwas verwirrend ist vielleicht die Namensgebung von Samsungs Flaggschiff-TV „Micro RGB„. Einige Mitbewerber nutzen nämlich den Begriff „RGB Mini LED“, welches die überarbeitete Hintergrundbeleuchtung beschreibt, die jetzt jede Mini-LED in drei Farben (Rot, Grün und Blau) unterteilt und nicht mehr nur eine Farbe (Weiß bzw. Blau) ausgibt. Doch die Namensgebung hat ggf. auch einen technischen Hintergrund. Denn allem Anschein nach, gibt es RGB Mini-LEDs, die aus drei Subpixeln, und solche, die aus neun Subpixeln bestehen. Samsungs nutzt die Variante mit neun Subpixeln, was eine noch feinere Abstufung des Hintergrundlichts und der Farbdarstellung ermöglicht. Später werden wir dazu auf jeden Fall mehr erfahren.
Erhältlich sind Samsungs RGB Micro LED-TVs in Größen zwischen 55 und 130 Zoll.
Für 2026 sind drei Micro RGB-Serien angedacht: Die R95H-Modelle (Flaggschiff mit 4 Größen zwischen 65 und 130 Zoll), die R85H-Serie (Einstieg mit 6 Modellgrößen zwischen 55 und 100 Zoll) und das bereits erhältliche MR95F-Modell, das nur in 115 Zoll erhältlich ist und im Vorjahr angekündigt wurde. Die R95H-Serie besitzt die meisten Dimming-Zonen gemessen an der Displaydiagonale, und ist mit der Wireless One Connect Box ausgestattet (Anschlussbox funktioniert drahtlos mit bis zu 10 Meter Entfernung). Mit der optionalen Zero Gap Wall Mount lässt sich die R95H-Serie lückenlos an die Wand montieren. Zudem kommt bei den Micro-RGB-TVs erstmals die neue „Micro RGB AI Engine“ zum Einsatz, die eine neue Interpretation der Lichtsteuerung ermöglicht. Mehr Detailinfos haben wir euch bereits in diesem Beitrag zusammengestellt.
R95H (2026) – 65, 75, 85, 130 Zoll
R85H (2026) – 55, 65, 75, 85, 98, 100 Zoll
MR95F (2025) – 115 Zoll
S99H QD-OLED-Fernseher: 35% mehr Spitzenhelligkeit und Wireless Connect Box (optional)
Den neuen S99H 4K-QD-OLED-TV gibt es wahlweise mit Rahmen und der Wireless One Connect Box-Anschlusslösung.
Samsung wird 2026 voraussichtlich drei bis vier OLED-Modellreihen an den Start bringen. Geplant sind OLED-Einstiegsserien, die vermutlich S82H, S83H oder S85H heißen werden. Darüber positioniert Samsung die Premium-OLED-TVs der S90H-Reihe mit WOLED-Panel. An der Spitze stehen die neuen Flaggschiffe S95H und S99H: Sie setzen auf QD-OLED-Panels der neuesten Generation, die im Vergleich zu den Vorjahresmodellen eine um 35 Prozent höhere Helligkeit bieten sollen.
Die S99H-Serie hebt sich allerdings nicht nur bei der Bildqualität von den Schwestermodellen ab, sondern auch beim Funktionsumfang. Sie ist „Wireless One Connect Ready“ und kann optional mit einer Wireless One Connect Box sowie einem Dongle für die drahtlose Datenübertragung ausgestattet werden. Visuell hebt sich der S99H übrigens durch seinen auffälligen Metallrahmen ab, der einen gewissen „Gallery-Charme“ versprüht.
Der Samsung S99H ist „Wireless One Connect Ready“. Die Anschlussbox (Bis zu 8 HDMI-Geräte) + Dongle sind somit optional.
Wir wissen noch nicht ganz genau, wie das System funktioniert, jedoch könnten wir uns vorstellen, dass die S99H-Serie ohne die optionale Dongle+Box-Lösung als S95H vermarktet wird. Es wäre schön zu sehen, wenn Samsung mehrere Modellreihen mit Wireless One Connect Ready ausstatten würde. So kann jeder selbst entscheiden, ob er Signale von Fernsehen, Streaming und HDMI 2.1 drahtlos empfangen möchte, was vor allem bei einer Wandmontage von Vorteil ist. Apropos Wandmontage: Für die S99H-Serie steht ebenfalls eine Zero Gap-Wallmount bereit.
Der Samsung S99H 4K QD-OLED-TV erscheint mit Samsungs erweiterter Glare-Free-Technologie.
Samsung soll auch an seiner Glare-Free-Technologie mit mattem Finish gearbeitet haben. Wie gut das Ganze aussieht, werden wir euch wohl erst zur offiziellen Roadshow von Samsung zeigen können, wenn wir die Geräte abfilmen. Übrigens möchte Samsung noch einmal hervorheben, dass trotz der drahtlosen Verbindung die Gaming-Features wie der 165 Hz-Modus, Nvidia G-Sync und AMD FreeSync Premium Pro erhalten bleiben (wie auch für die S90H-Serie).
S99H (2026) – 55, 65, 77, 83 Zoll
Samsung S90H: Jetzt 15 Prozent heller
Zu den WOLED-Modellen der S90H-Serie liegen uns derzeit noch nicht allzu viele Informationen vor. Fest steht: Die Helligkeit soll im Vergleich zu den Vorjahresmodellen um 15 Prozent steigen. Ob die S90H-Geräte darüber hinaus weitere größere Verbesserungen bieten – ähnlich wie die S99H-/S95H-Serien – klären wir in den kommenden Tagen. Außerdem liefern wir euch dann Details zu den OLED-Einstiegsserien, sofern diese auch für den europäischen Markt vorgesehen sind.
S90H (2026) – 42, 48, 55, 65, 77, 83 Zoll
NQ80H und NQ70H: 4K Neo QLED TVs
2026 wird es nur noch zwei 4K NEO QLED-Serien geben, da die Flaggschiff-Modelle sozusagen von den Micro RGB-TVs ersetzt wurden.
Wer einen klassischen 4K-Neo-QLED-TV mit Mini-LED-Backlight (ohne RGB) bevorzugt, wird bei Samsung auch 2026 nicht enttäuscht. Allerdings wird es nur zwei Modellreihen geben, da die bisherigen Flaggschiff-Modelle durch Micro RGB ersetzt wurden. Der Samsung QN80H ist der direkte Nachfolger der QN80F-Serie aus dem Vorjahr, bietet jedoch mehr Dimming-Zonen. Die QN70H-Modellreihe liegt technisch auf einem ähnlichen Niveau wie der Vorgänger QN70F, soll nun aber per DLG einen 288-Hz-Modus (bei Full HD) unterstützen. Zudem werden weiterhin 144 Hz bei 4K-UHD-Auflösung geboten.
Beide Modelle profitieren vom NQ4 AI Prozessor, der KI-Funktionen wie „Vision AI Companion“, „AI Sound Controller“ oder den „AI Soccer Mode“ mitbringt. Unterhalb der Neo-QLED-TVs finden sich dann nur noch die UHD-Einstiegsmodelle der U8000H- und U7000H-Serien, deren Funktionsumfang voraussichtlich vor allem durch die neueste Tizen-OS-Version erweitert wird.
QN80H (2026) – 50, 55, 65, 75, 85, 100 Zoll
QN70H (2026) – 43, 50, 55, 65, 75, 85 Zoll
The Frame & The Frame Pro jetzt mit neuer XL-Größe: 98 Zoll
Den The Frame Pro mit NEO QLED-Display (Mini-LED) gibt es ab diesem Jahr auch in 55 Zoll.
Samsungs Lifestyle-Segment bleibt uns auch 2026 erhalten und wird um weitere Varianten ergänzt. Den Auftakt macht „The Frame“ mit integrierten Anschlüssen: Er ist in 55, 65, 75, 85 und erstmals auch in 98 Zoll erhältlich. Abseits dieser neuen XXL-Option scheint sich jedoch wenig zu tun.
Ähnlich überschaubar fällt das Update bei den kleineren „The Frame“-Modellen in 43 und 50 Zoll aus. Sie setzen weiterhin auf das dünne „Invisible Cable“ und die „One Connect Box“, bringen darüber hinaus aber keine nennenswerten Verbesserungen mit.
Auch bei den „The Frame Pro“-Fernsehern mit Neo-QLED-Panel (Mini-LED-Backlight) und „Wireless Connection Hub“, bleibt es vor allem bei einer Ergänzung im Line-up: Neu hinzu kommt eine zusätzliche Zollgröße. Künftig gibt es ein 55-Zoll-Modell neben den bereits verfügbaren Varianten in 65, 75 und 85 Zoll.
Samsung hat auch 2026 ein wirklich spannendes TV-Line-up auf die Beine gestellt. Das Portfolio wirkt insgesamt etwas straffer, ist dafür aber mit vielen interessanten Neuheiten und Premieren gespickt – darunter auch Micro RGB. Wir sind bereits sehr gespannt auf den Bildeindruck, sobald wir die Geräte erstmals in Augenschein nehmen können. Bis dahin informieren wir euch ausführlich über die einzelnen Produktbereiche und Modellreihen von Samsung.