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Oculus Quest: Standalone-VR-Brille erscheint im Frühjahr 2019

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Oculus VR hat eine neue Virtual-Reality-Lösung vorgestellt. Die Oculus Quest soll im Frühjahr 2019 auf den Markt kommen und 399 US-Dollar kosten. Sie arbeitet ohne eine Nabelschnur zu PCs und benötigt auch kein Smartphone, um zu funktionieren.

Im Zuge der Ankündigung der Oculus VR hat man auch „Vader Immortal: A Star Wars VR Series“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Episodenreihe, die eine neue Geschichte um Star-Wars-Universum erzählt. Dabei will man die Möglichkeiten der Virtual Reality voll ausschöpfen. Auch „Vader Immortal: A Star Wars VR Series“ soll ab Anfang 2019 zur Verfügung stehen.

Die Oculus Quest setzt auf eine 6DOF-Lösung, also six degrees of freedom. Zudem kommt die VR-Brille mit Touch-Controllern daher. Externe Sensoren werden nicht benötigt. Zum Launch sollen laut dem Hersteller direkt 50 VR-Erfahrungen zur Verfügung stehen. Auch Titel, die bereits von der Oculus Rift bekannt sind, sollen für die Oculus Quest erscheinen. Als Beispiele nennt man „Robo Recall“, „The Climb“ und „Moss“.

Die Oculus Quest wird direkt mit Touch-Controllern ausgeliefert. Letztere sollen die VR-Erfahrungen noch natürlich gestalten. Leider hat man allerdings noch keine internationalen Preise genannt. Wie viel die Oculus Quest in Deutschland kosten könnte, ist aktuell somit noch offen.

Oculus Quest legt bei der Auflösung nach

Nun löst die Oculus Quest mit 1.600 x 1.440 Bildpunkten pro Auge auf. Dabei kommen ähnliche Displays wie bei der Oculus Go zum Einsatz – aber eben mit etwas höherer Auflösung. Zum Vergleich: Die Oculus Rift bietet aktuell 1.080 x 1.200 Bildpunkte pro Auge, die Oculus Go immerhin 1.280 x 1.440 Bildpunkte. Damit der berüchtigte Fliegengitter-Effekt verschwindet, welcher die Pixel sichtbar macht, wären aber noch höhere Pixeldichten notwendig. Die Oculus Quest bietet außerdem 64 GByte internen Speicherplatz.

Laut Oculus VR habe man auch den Sound verbessert. Dadurch will man mit den integrierten Lautsprechern etwa kräftigere Bässe erzeugen. Der Hersteller erklärt, dass man mit der Oculus Quest nun die erste Generation seiner VR-Headsets abgeschlossen habe. Zur ersten Generation zählt man auch noch die Rift für Vernetzungen mit einem PC und eben die Oculus Go, welche sich für Smartphones eignet. Eine neue Genration der Oculus Rift mit 4K-Auflösung soll bereits seit einiger Zeit in Arbeit sein.

NUR HEUTE: 4K UHD Blu-rays ab 14.97 Euro!

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Amazon feiert den Herbst mit seiner „Aktions-Woche“. Zum Samstag sind unzählige 4K UHD Blu-rays ab 14.97 Euro erhältlich, darunter auch „The Revenant“, „Blade Runner 2049“, „Justice League“, „Sicario“, „The Dark Knight Trilogie“ uvm. 

Wählt aus über 72 Titeln eure Lieblingsfilme heraus. Blockbuster wie „Lucy“, „Everest“, „Oblivion“ gibt es bereits zum Mitnahmepreis von 14,97 Euro. Auch Filmsammlungen wie „The Dark Knight Trilogie“ oder „The Purge Trilogie“ sind im Preis reduziert.

Eine Auswahl:

„Freitag Filmabend“ auf Amazon verkommt zu einem schlechten „Prime Deal“

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Amazon bietet Prime-Mitgliedern zehn Filme via Prime Video ab 5.98 Euro zum Kauf an. Weder die Auswahl noch der Preis kann einen vom Hocker hauen und wir trauen den „Freitag Filmabend“ etwas hinterher.

Kennt ihr noch die „Freitag Filmabend“-Aktionen auf Amazon? Zehn ausgewählte Filme für je nur 99 Cent ausleihen (30 Tage gültig und ab Start 48 Stunden verfügbar)? Amazon hat diese Aktion eingestampft und sie in die „Prime Deals“-Sektion geschoben. Bedeutet: In Zukunft sind diese Angebote nur für Mitglieder des „Amazon Clubs“ gültig. Vor zwei Wochen war das „Filme leihen für je 0,99 Euro“ nicht mehr für alle zugänglich. Bei diesem Angebot hat aber zumindest der Preis und der Mix gestimmt. Weil die Aktion wohl nicht zur Zufriedenheit von Amazon gelaufen ist, versucht der es der Online-Riese jetzt mit einem neuen Angebot und hat es laut unserer Auffassung eigentlich verschlimmbessert.

Die Filme können nicht mehr geliehen, sondern nur noch ab 5,98 Euro digital gekauft werden (HD-Versionen). Das ist keine große Ersparnis, da die Filme auf DVD bereits für 1-2 Euro mehr angeboten werden. Die Auswahl ist ok. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Mega-Blockbuster für die breite Masse fehlen jedoch. Wie findet ihr die Aktion. Lohnt es sich hier noch zuzugreifen?

Hier geht es zur Aktion!

„Eddie the Eagle – Alles ist möglich“ in 4K/HDR für 99 Cent ausleihen (iTunes)

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Lust auf etwas leichte Unterhaltung mit Witz? Wie wäre es mit „Eddie the Eagle – Alles ist möglich“ für nur 99 Cent? Der Film kann noch heute für kleines Geld auf iTunes ausgeliehen werden. 

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und porträtiert den britischen Skispringer Michael „Eddie“ Edwards. Mit viel Herz, Schweiß und ein paar gebrochenen Knochen schafft es Eddie zu einer Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Von allen als Versager abgestempelt entwickelt sich „Eddie the Eagle“ mit der Zeit zum Publikumsliebling. Die Story hätte man fast nicht besser schreiben können. Wir hatten jedenfalls viel Spaß mit dem Film (gesehen auf Blu-ray). Die Ultra HD Blu-ray wurde damals für den Titel gestrichen. Auf iTunes bekommt ihr aber die Möglichkeit den Film für nur 99 Cent in 4K/HDR auszuleihen. Voraussetzung ist ein Apple TV 4K Streaming-Player.

Mehr 4K-Filme auf iTunes mit HDR, Dolby Vision und/oder Dolby Atmos, findest du in unserer iTunes-Übersicht.

Erscheint Pixars „Die Unglaublichen 2“ auf 4K Blu-ray?

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Entscheidet sich Disney dafür den neuen Animations-Hits von Pixar „Die Unglaublichen 2“ auf 4K Blu-ray zu veröffentlichen? In den USA wird „The Incredibles 2“ bereits auf 4K UHD Blu-ray angeboten.

Bereits seit dem 27. September 2018 laufen „Die Unglaublichen 2“ in den deutschen Kinos. Der neue Animationsfilm der Pixar-Studios erscheint erst 14 Jahre nach dem ersten Teil in die Kinos. Eigentlich konnte der erste Teil mit einem weltweiten Gesamtergebnis von über 600 Millionen $US an den Kinokassen als Erfolg gefeiert werden. Disney hat sich dann aber doch dazu entschieden, das Franchise ruhen zu lassen. Die „Reifezeit“ hat „Die Unglaublichen 2“ anscheinend gut getan. International konnte der Film bereits über 1.1 Milliarden $US einspielen. In Deutschland und anderen Märkten ist der Film erst in den letzten Tagen angelaufen.

Wartet Disney das Kinoergebnis ab?

In den USA wird der Titel bereits auf 4K UHD Blu-ray angeboten. Normalerweise gibt Disney parallel zum Kinostart die Konfiguration für die Disc-Releases bekannt. Dies ist in diesem Fall noch nicht passiert. Vielleicht wartet Disney das erste Kinowochenende ab um abhängig vom Ergebnis die Disc-Konfigurationen zu bestimmen. Bei einem Erfolg winkt uns vielleicht eine 4K/HDR-Variante (ohne Dolby Vision) des Films. Die Qualität könnte bei diesem Animationsfilm stimmen. Lt. Angaben aus dem Filmvorführer-Forum, gibt es eine 4K-Variante, die für Dolby Cinemas und IMAX zur Verfügung gestellt wird. Da fragt man sich natürlich, wieso nicht alle 4K Kinos (von denen es verdammt viele gibt) nur mit einem 2K Digital Cinema Package beliefert werden? Den Mitgliedern des Forums ist bislang auch kein anderer Fall bekannt, in dem die Premium Kinos mit besseren Filmversionen versorgt wurden.

„Die Unglaublichen 2“ auf 4K Blu-ray

Wir hoffen natürlich auf eine 4K Blu-ray Veröffentlichung von „Die Unglaublichen 2“, es würde uns aber auch nicht wundern, wenn der Titel in Deutschland/Europa ausgelassen wird. So ist es bereits mit den UHD Discs „Cars 3“ und „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ passiert. Die Filme wurden nur in den USA auf 4K Disc angeboten.

„Die Unglaublichen 2“ Trailer:

Rambo 1-3 erscheinen ungeschnitten auf 4K UHD Blu-ray Uncut (UPDATE)

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Rambo I, II und III erscheinen auf 4K UHD Blu-ray in der ungekürzten (uncut) Fassung. Die Kultfilme beanspruchen die 4K-Fernseher und Surround-Anlagen der Action-Fans ab dem 08. November 2018!

Update 28-09-2018: Die 4K Remaster der Rambo-Filme* sind ab sofort auf Amazon.de vorbestellbar. Es können die einzelnen Titel für rund 29 Euro vorbestellt werden, oder man entscheidet sich für die Trilogie im limitierten Steelbook* für 66,72 und zahlt nur rund 22 Euro pro Film. (*Affiliate Links)

Originalbeitrag: Die Rambo Trilogie hat ein anspruchsvolles Remastering erfahren und wird hierzulande von Studiocanal auf 4K UHD Blu-ray in den Handel gebracht. Die Rambo-Filme wurden lt. Angaben des Filmstudios vom Original-Negativ in 4K Auflösung mit 16-bit Farbtiefe in den Technicolor Studios in Hollywood abgescannt. Eclair Paris wurde mit der Restaurierung des Bildmaterials beauftragt worden. Im ersten Schritt wurden offensichtliche Bildfehler wie Kratzern, Verschmutzungen oder Verfärbungen korrigiert. Die unkomprimierten Quelldaten wurden dann einem vollständigen 4K Workflow inkl. Color Grading für DCP (Digital Cinema Package), HDR und SDR (für TV-Übertragungen) unterzogen. Jedes Bild wurde einzeln bearbeitet. Automatische Filter kamen nicht zum Einsatz um die Dynamik des Originals erhalten zu können.

Rambo in 4K/HDR + neues Bonus-Material

Rambo Trilogie in der limitierten 4K UHD Steelbook Edition
Rambo Trilogie in der limitierten 4K UHD Steelbook Edition

Auf der Disc von „Rambo – First Blood“, „Rambo II – Der Auftrag“ und „Rambo III“ erwartet uns somit ein Bild in vollwertiger 4K Auflösung (2160p) mit High Dynamic Range (HDR10) im 2.35:1 Format. Die Tonspuren wurden dagegen nicht angefasst, bieten mit einem verlustfreien 5.1 DTS-HD Master Audio Soundtrack in Deutsch, Englisch und Französisch jedoch die Basis für ein effektvolles Surround-Erlebnis. Dafür gibt es neues Bonus-Material aufgeteilt auf die drei Filme gibt es das Featurette „Rambo und die 80er“ sowie ein Special über die Restaurierung. Dazu gesellt sich das Material wie es bereits auf den Blu-ray Neuauflagen enthalten war.

Die Rambo Trilogie erscheint im 2-Disc-Set in 4K Ultra HD + Blu-ray, auf regulärer Blu-ray sowie als limitierte Steelbook-Edition die mit den Zeichnungen von Jan Feindt gestaltet wurden (nur als HD Blu-ray). Zudem erscheint die Trilogie in einer limitierten 4K UHD Steelbook Edition. Die Filme erscheinen am 08. November 2018. Alle Informationen zu den Filmen sowie Änderungen findest du in unserer 4K Blu-ray Übersicht.

Keine Produkte gefunden.

Hamid: „Und das, was ist das?“
Rambo: „Das ist blaues Licht.“
Hamid: „Und was macht es?“
Rambo: „Es leuchtet blau.“

Preview: Yamahas AVENTAGE High-End AV-Vorstufe CX-A5200

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Yamahas AVENTAGE High-End AV-Vorstufe CX-A5200 wird Ende September an die ersten Vorbesteller ausgeliefert. Grund genug ein genaueren Blick auf das Topmodell zu werfen. In Deutschland hat der Käufer die Wahl zwischen Titan und Schwarz.

Eines vorab, die High-End-Vorstufe ist kein Schnäppchen – sie schlägt mit 2499€ (UVP) zu Buche. Für das Gebotene ist dies aber mehr als fair und mit seiner Ausstattung muss sie sich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Ganz im Gegenteil, sie hat ein Alleinstellungsmerkmal – Yamahas neue Klangtechnologie Surround AI. Sie soll es ermöglichen quasi in Echtzeit (5 Abtastungen pro Sekunde) das Tonsignal zu analysieren und es zu optimieren, um ein stärkeres Mittendrin Gefühl zu ermöglichen. Wie gut das klappt haben wir getestet.

Mit an Board ist auch die Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X. Die kanalbasierte 3D-Technologie Auro 3D hat das Gerät wie vermutet wurde nicht an Board. Was leider nicht mehr funktioniert ist das Crossupmixing bei Dolby Content. Yamaha hat seinem Einmesssystem YPAO genannt, ein Update gegönnt. Beim Einmessen werden die Höhen nun auch in optimierten Räumen nicht mehr stark angehoben und das Bassmanagament wurde verbessert. Dies funktioniert deutlich besser als bei der Vorgängerversion, liegt aber dennoch ein ganzes Stück hinter dem manuellen Einmessen vom Profi zurück.

ESS SABRE PRO Premier DACs

Der Spannungswandler wurde zusätzlich abgeschirmt und wird mit einer Messingplatte beschwert um Vibrationen zu vermeiden
Der Spannungswandler wurde zusätzlich abgeschirmt und wird mit einer Messingplatte beschwert um Vibrationen zu vermeiden

Es wurden zwei der neusten Versionen vom ESS SABRE Pro Premier DAC verbaut. Im CX-A5200 arbeiten sogar zwei ES9026 PRO und verbessern weiter den ohnehin schon exzellenten Rauschabstand des Vorgängers von 98db THD+N (2x ES9016S) auf 106db THD+N. Der Spannungswandler wurde überarbeitet, dazu zählen auch eine dicke Messingplatte, die auftretende Vibrationen unterdrücken soll um Klangeinflüsse und Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren. Insgesamt macht das Gerät einen sehr wertigen Eindruck. Das geht auch aus der Gewichtssteigerung von 1,7kg hervor, die unter anderem der dickeren und steiferen Bodenplatte geschuldet ist.

HDMI 2.0b mit eARC (via Update)

Was beim Verkabeln direkt auffällt, es liegt kein 3 poliges Kaltgerätekabel mehr bei, sondern bei CX-A5200 wurde auf die Masse verzichtet. Der Stecker selbst ist ein Kaltgerätestecker aber nur noch 2 polig. Dies kann weiterhin Stromeinflüsse von umliegenden Geräten reduzieren. Die HDMI-Ausgänge wurde auf insgesamt drei erweitert. Die ersten beiden funktionieren simultan und geben das gleiche Bild aus (z.B. Beamer + Kontrollmonitor). Der 3. HDMI Ausgang kann frei belegt werden mit einer anderen Quelle (2. Zone). Sieben HDMI-Eingänge sollten auch ambitionierten Heimkino-Anwendern ausreichen. Einer der Anschlüsse unterstützt nicht nur ARC, sondern soll nach einem Firmware-Update auch eARC (enhanced Audio Return Channel) beherrschen und kann so 4K/HDR Videosignale mit verlustfreiem 3D-Sound über ein Kabel abgreifen.

Die Anschlüsse auf der Rückseite des Yamaha CX-A5200
Die Anschlüsse auf der Rückseite des Yamaha CX-A5200

Alexa Sprachassistent & Apple Airplay 2

Neuerdings kann man mit der Vorstufe über Alexa kommunizieren. Dies kann praktisch sein, wenn man das Gerät in mehreren Räumen betreiben möchte und in der Küche gerade alle Hände voll zu tun hat. Angebunden werden kann auch Apples Air Play, aktuell noch in der Version 1. Es wurde aber zugesichert, dass Yamaha Apple Air Play 2 per Softwareupdate nachreicht wird. Die Yamaha App für iOS und Android wurde geupdatet, was hier leider noch getrennt aufgerufen werden muss ist die MusicCast App für Yamahas Room Control Technik. Dies soll aber auch bald in die normale Yamaha App integriert werden, was sehr begrüßt werden dürfte.

Das überarbeitete Menü macht einen guten Eindruck. Die Funktionen verstecken sich nicht mehr in zu vielen Untermenüs, das UI wirkt aufgeräumt und strukturiert
Das überarbeitete Menü macht einen guten Eindruck. Die Funktionen verstecken sich nicht mehr in zu vielen Untermenüs, das UI wirkt aufgeräumt und strukturiert
Die neue überarbeitete Fernbedienung von Yamah
Die neue überarbeitete Fernbedienung von Yamah

Die WLAN-Antennen können jetzt nicht nur in 2,4Ghz funken, sondern auch in 5Ghz Technik. Die kabellosen Lautsprecher MusicCast 20 und MusicCast 50 sind als Surroundlautsprecher einbindbar. Was sich auch grundlegend geändert hat, ist das Menü.
Hier geht Yamaha endlich den Weg, nicht jedes Menü in einem Untermenü zu verstecken. Das Menü macht im ersten Moment einen guten Eindruck. Es ist logisch aufgebaut und wirkt sehr strukturiert.

Die neue Fernbedienung macht einen wertigen Eindruck, wenn auch nicht so wertig wie das Vorgängermodell. Sie ist kleiner, leichter und besitzt weniger Tasten, wirkt dadurch aber auch aufgeräumt. Wenn man der alten Fernbedienung nachtrauert, dem sei gesagt, dass diese auch mit diesem Gerät funktioniert. Man muss sie also nur nachkaufen.

Neu ist auch, dass das 21:9 Seitenverhältnis unterstützt wird, dies ist über das Menü auszuwählen. Es gibt auch ein paar Punkte, die wohl dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.
Das sind unter anderem:

  • HDMI und der FBAS-Anschluss an der Front.
  • 8 Scenenspeicher statt 12
  • keine Komponentenausgänge mehr
  • 1 Komponente Eingang weniger
  • keine Farbe Gold in Deutschland
  • analoge Dekoder (Dolby Pro Logic)

Der erste Höreindruck

Eines vorab: Surround AI ist keine typische Marketingmasche, es funktioniert.
Gestern habe ich einige Filme getestet, darunter auch John Wick 1 auf 4K UHD Blu-ray. In dem Film fand ein Schusswechsel statt, bei dem Scheiben zerborstet sind. In der Originaltonspur klirrt es hauptsächlich aus den Frontlautsprechern. Mit Surround AI fühlt es sich an, als würde die Scheibe an der Front zerspringen und die Glassplitter sich langsam in den Raum hinein lösen, als wenn man in einem Hagel stehen würde.

Der Yamaha CX-A5200 eingebettet im HiFi-Rack von Nils. Begleitet von einem Vorschau-Monitor (läuft über den 2. HDMI-Eingang)
Der Yamaha CX-A5200 eingebettet im HiFi-Rack von Nils. Begleitet von einem Vorschau-Monitor (läuft über den 2. HDMI-Eingang)

Auch bei Filmen, bei denen eine Atmosphäre aufgebaut wird ist es üblicherweise so, dass die Frontlautsprecher anfangen und wie eine Rampe die nächsten Lautsprecher dazu kommen. Dies ist mit Surround AI nicht der Fall, man hört den einzelnen Lautsprecher nicht mehr sondern es wird im richtigen Moment etwas umhüllt was für viele richtig scheint. Beim Hörtest haben alle Probanden das Gefühl gehabt es passt und wirkt gleichzeitig nicht aufgedickt oder gar künstlich.

Es ist schwer zu beschreiben, es kann aber empfohlen werden Surround AI mal selbst probe zu hören. Es ist Yamahas „Next Big Thing“. Es macht endlich Spaß das System die arbeitet übernehmen zu lassen, die man vorher hatte mit der Auswahl des DSP Programmes. Oft hat man sich dabei ertappt, wie man im Filmbetrieb das DSP Programm geändert hat, weil man dachte man könnte noch etwas heraus holen. Das macht jetzt alles die AI, und sie macht es so gut, dass man sich zurücklehnen kann.

4KFilme Redaktion: Vielen Dank an Nils Hitschke, der seinen ersten Eindruck vom Yamha CX-A5200 AV-Vorverstärker mit uns geteilt hat. Nils ist mit seiner Firma fm-audio im Bereich Event & Heimkino tätig. Seine Leidenschaft gilt vor allem dem „perfekten Klang“. Er entwirft und baut eigene Lautsprecher Systeme, die auch in seinem Heimkino Skyline Four (hat man vielleicht schon in dem ein oder anderen Fachmagazin gesehen) zum Einsatz kommen.

„Mimi“ erweitert Loewe-TVs mit personalisiertem Premium-Sound

Klang so individuell wie seine Zuhörer. „Mimi“ stattet Besitzer eines Loewe bild-TVs mit personalisiertem Premium-Sound aus. Was sich hinter „Mimi“ verbirgt, könnt ihr hier nachlesen. 

„Man muss nicht alles hören. Aber gut, dass man es kann“. Mit diesem Satz kündigt der deutsche TV-Hersteller einen neuen personalisierten Premium-Sound für alle seine Loewe TVs an (ab Loewe bild 3). An den Namen muss man sich wohl erst noch gewöhnen. Dieser kommt nicht aus der Feder der Loewe-Werbeleute, sondern basiert auf einer App mit dem gleichen Namen. Die Idee hinter der Kooperation ist einfach, aber auch genial. Alle Menschen hören unterschiedlich, bedingt durch Genetik, Alter oder vielleicht sogar durch Verletzungen. Basierend auf über 1 Millionen Hörtests auf der Mimi-App können Nutzer bald auf vordefinierte Hörprofile zugreifen und dadurch das Klangerlebnis verbessern.

Mimi & Loewe

Die Loewe bild 4K Fernseher sind bereits ab Werk mit einer gut durchdachten Soundlösung ausgestattet. Vor allem die Geräte mit integriertem Soundbar bieten satten Klang mit bis zu 120 Watt, aufgeteilt auf maximal sechs Lautsprecher sowie ein Bassreflexsystem. Auf dieser Basis baut die Kooperation zwischen Loewe und Mimi auf. Das persönliche Hörempfinden kann über die App definiert werden. Dieses „Hörprofil“ nutzt die Mimi Defined-Technologie um Audiomaterial in Echtzeit zu analysieren um es so an den Nutzer anpassen zu können. Dabei werden die Anteile des Hörsignals verstärkt oder verändert, bei denen die Wahrnehmung schwächer ausgeprägt ist.

Wie eine „Brille für die Ohren“

Loewe und Mimi möchten ihren Kunden ein optimiertes Klangerlebnis bieten
Loewe und Mimi möchten ihren Kunden ein optimiertes Klangerlebnis bieten

Der Clou an der Sache: Die Audiowiedergabe lässt sich nicht nur für einzelne Personen sondern auch für Gruppen anpassen. Dabei werden Mittelwerte ermittelt um die Klanggefühle für alle Zuschauer optimieren zu können. Wir finden die Kooperation sehr interessant. Zum einen ermutigt es Besitzer eines Loewe bild 4K Fernsehers sich mit dem eigenen Gehör auseinanderzusetzen, zum anderen können Hörschwächen (auch die die einem gar nicht auffallen) korrigiert werden. Am Ende ist „Mimi“ so etwas wie eine „Brille für die Ohren“.

Trailer Mimi Defined:

Abtauchen: Sky-Serie „Das Boot“ erscheint mit Dolby Atmos

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Mit der Serie „Das Boot“ geht Sky Deutschland in die vollen. Die exklusive Eigenproduktion soll lt. einem Bericht der FAZ mit deutschem Dolby Atmos 3D-Ton erscheinen. Doch kann Sky Q überhaupt Dolby Atmos?

Die ersten acht Episoden der Eventserie „Das Boot“ stehen ab dem 23. November 2018 zum Abruf bereit. Abonnenten des Entertainment-Pakets können die ambitionierte Produktion in einem Rutsch „bingewatchen“. Parallel startet die Ausstrahlung auf dem linearen TV-Sender auf Sky 1. Die deutschen Produktion ist kein Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1981 mit Herbert Grönemeyer und Klaus Wennemann. Sky-Serienchef Markus Ammon sagt dazu: „Das fassen wir gar nicht an. Der ist ikonisch, einzigartig“ Es ist eine eigenständige Serie die die Ereignisse auf einem deutschen U-Boot im Jahr 1943 erzählt. Nach insgesamt 105 Drehtagen in vier Ländern mit Aufnahmen in drei Sprachen ist die Sky Exklusive-Serie endlich im Kasten.

Die Produktion erfolgte leider nicht im 4K Ultra HD Format, dafür wartet die Serie mit Dolby Atmos auf. Das U-Boot-Szenario ist natürlich wie dafür gemacht. Unter Wasser ist man von allen Seiten angreifbar. Beklemmende Situationen wie die Explosion einer Wasserbombe über dem Uboot lassen sich so weitaus besser einfangen. Sollte die Produktionsfirma die Verortung der Klang-Objekte gut hinbekommen haben, steht einem klanglichen Highlight nichts mehr im Weg.

„Vertikale Erzählweise“

Produzent Moritz Polter weiß, dass die Zuschauer nach innovativen Techologien wie Dolby Atmos verlangen, ist sich aber auch den Herausforderungen bewusst. Nicht jeder Zuschauer verfügt über ein Heimkino-System das für die „vertikale Erzählweise“ ausgerichtet ist und so darf man die Zuschauer vergessen, die „Das Boot“ mit Surround-Sound oder im Stereo-Ton erleben möchten. So gilt es ein Überladen der Effekte zu vermeiden, damit die Dialoge auch ohne Untertitel gut verstanden werden können.

Sky Q ohne Dolby Atmos

Uns stellt sich nun die Frage, wie Sky die Serien-Episoden mit Dolby Atmos zu seinen Abonnenten transportieren möchte? Über den linearen Sender Sky 1 wird das nicht möglich sein und lt. unserem Kenntnisstand ist der Sky Q Receiver noch nicht für das 3D-Soundformat vorbereitet. Oder Plant der Pay-TV-Anbieter vielleicht ein Update parallel zum Serienstart?

Wer daran zweifelt, dass Sky eine gute Serie auf die beine Stellen kann, der wurde bereits Anfang 2018 eines besseren belehrt. Mit „Babylon Berlin“ hat der Pay-TV-Anbieter bereits einen großen Erfolg vorzuweisen.

Das Boot Trailer:

Fox verkauft Sky-Anteile an Comcast

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21st Century Fox gab bekannt, seine Beteiligung am Pay-TV-Anbieter Sky an Comcast verkaufen zu wollen. Das Unternehmen von Rupert Murdoch hielt bis zuletzt 39 Prozent der Sky-Aktien.

Wenn ich es nicht ganz haben kann, kannst du den Rest auch noch haben. So sieht es wohl aktuell im Tauziehen um den Bezahlsender Sky aus. Nachdem Comcast das Bieterduell um die Mehrheitsanteile von Sky gewonnen hatte, gibt Fox nun seine Anteile zum Kauf frei. Die Beteiligungen sind nochmals um die 15 Milliarden US-Dollar (13 Millionen Euro) wert. Insgesamt müsste Comcast um die 53 Milliarden $US aufbringen um die „volle Kontrolle“ über das Unternehmen zu erlangen. Die Investition könnte sich auf lange Sicht auszahlen. Ohne die Akquisition würde Comcast ins Hintertreffen geraten und könnte sich im Medien-Markt irgendwann nicht mehr mit Konkurrenten wie Disney, Amazon oder Netflix messen.

Disney ärgert sich

Hätte 21st Century Fox das Rennen gemacht, wäre Sky womöglich zu Disney abgewandert. Disney besitzt aktuell 39 Prozent an Fox und plant auch die restlichen Anteile zu übernehmen. Das wäre gutes Sprungbrett für das „Unternehmen mit der Maus“ gewesen. Disney hätte für seinen geplanten Streaming-Service vom Know-How des Bezahlsenders profitieren, und auf dessen breites internationales Kundenportfolio (aus Sicht von Disney) zugreifen können. Die Symbiosen wären für Sky-Abonnenten sicherlich interessant gewesen.