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LG äußert sich ausführlich zu OLED-Dimming-Problem

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Nach einem Firmware-Update vor einigen Wochen bemängeln viele Besitzer eines LG OLED TVs ein auffälliges Dimming-Verhalten ihrer TV-Geräte. LG Electronics hat sich nun erstmals ausführlich zu den Problemen geäußert. 

Das offizielle Statement von LG Electronics gegenüber dem Forbes-Magazin hat jedoch einige Wochen auf sich warten lassen. Womöglich musste die Kommunikation erst von mehreren Stellen abgesegnet werden. LG äußert sich in seinem Schreiben zu drei Problemen. Neben der verzögerten Helligkeitsanpassung beim Wechsel von bestimmten APLs (Average Picture Levels), adressiert LG auch das Problem der verringerten Helligkeit über Zeit und den Technicolor Expert Modus. Wir haben das Feedback von LG Electronics sinngemäß übersetzt:

APL-Verzögerung (Average Picture Level)

Verzögerung bei der APL-Helligkeisänderung, die besonders offensichtlich wird, wenn sich Szenen zwischen bestimmten APLs ändern: Vielen Dank, dass Sie uns auf das Verhalten bezüglich der Anpassung der APL-Helligkeit aufmerksam gemacht haben. Nach weiteren Untersuchungen fanden wir ein unerwartetes Verhalten der APL-Kurve, das dazu führte, dass Verzögerungen nur in bestimmten Szenen auftreten, die einige Benutzer betreffen. Dieses Verhalten trat jedoch nicht aufgrund der Implementierung der Firmware 4.10.05 auf. Diese Firmware brachte keine Änderung oder Aktualisierung der APL-Kurve mit sich. Vielen Dank, dass Sie die Fälle geteilt haben, die uns nicht bekannt waren. Wir gehen davon aus, dass sie aufgrund einer erhöhten Anzahl von OLED-Nutzern und einer Diversifizierung der Betrachtungsbedingungen dieser Verbraucher aufgetaucht sind. In der nächsten Zeit strebt LG an, Änderungen vorzunehmen, um diese Situation bei 2018-Fernsehgeräten zu korrigieren, einschließlich der Änderung der APL-Kurve.

Fazit: Das Problem ist nicht erst wie vermutet mit einer bestimmten Firmware aufgetaucht, sondern wird wohl aufgrund mehr OLED-Kunden mit verschiedenen Nutzungs-Szenarien erst so richtig in den Fokus geraten sein. Das gute an dem Feedback ist natürlich der letzte Satz, indem LG Electronics ankündigt, diesen Fehler bei TV-Geräten aus 2018 korrigieren zu wollen.

Verringerte Helligkeit über Zeit

Verringerte Helligkeit über Zeit: Wie in der vorherigen Antwort erläutert, wurde ein Update zur Optimierung der Einbrennen-Schutz in bestimmten Situationen durchgeführt. Bei statischen Bildern implementiert LG einen Algorithmus zum Schutz des Bildschirms vor Einbrennen (Burn-In). Diese Funktion reduziert die Bildschirmhelligkeit, wenn ein statisches Bild angezeigt wird. Die Helligkeit wird automatisch auf die vorherige Stufe zurückgesetzt, sobald das statische Bild verschwindet. Dies sollte Verbraucherbeschwerden in bestimmten Situationen verringern, in denen unter bestimmten Betrachtungsbedingungen vorübergehende Geisterbilder auftreten können. Derzeit untersuchen wir jedoch, ob bestimmte Situationen weiter korrigiert werden müssen.

Fazit: LG wird die Szenarien, in denen die OLED-TVs langsam die Bildhelligkeit nach unten korrigieren nochmals überprüfen. Bei statischen Bildinhalten wie z.B. einem HUD bei Videospielen oder der Punktanzeige bei Fußball-Übertragungen werden sicherlich noch weiterhin Abdunklungen des Bildes zu erkennen sein.

Technicolor Expert Modus

Technicolor Expert Modus: LG hat mit Technicolor zusammengearbeitet, um die genaueste Wiedergabe der Inhalte nach Hause zu bringen, wie es die Produzenten in der Postproduktion zu sehen bekommen haben. 

Der Modus wurde von den renommierten Farbwissenschaftlern und -experten von Technicolor und den Bildqualitätsingenieuren von LG erstellt. Der Modus reproduziert die künstlerischen Absichten der Geschichtenerzähler genau wieder und wurde für die Anzeige von Inhalten in einer dunklen Umgebung optimiert, da er von Regisseuren und Kinematografen der Technicolor-Industrie so in führenden Einrichtungen angesehen und genehmigt wurde. Um Inhalte wirklich so zu schätzen, wie sie von den Kreativen angestrebt werden, ist der Modus nicht für die Anzeige in hellen Umgebungen gedacht. Das bedeutet, dass ein Großteil der Subtilität des Bildes verloren geht, wenn Sie auf diese Weise betrachtet werden.

Daher gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem Kinomodus und dem Expertenmodus.

1) Die Standardhelligkeit ist für den Technicolor-Expertenmodus auf 100 Nits eingestellt (zum Vergleich ist der Cinema-Modus 2,5-fach heller).

2) Der Modus hat alle Verarbeitungsvorgänge (Bildqualitäts-Verbesserungprozesse, Objektschärfeverstärker, Adaptive Farbverbesserer, Schärfeeffekt) deaktiviert, um die Arbeitsbedingungen in den Grading-Suites zu simulieren.

3) Betrachter können den Inhalt so betrachten, wie er dem Originalinhalt in 24p erscheint, wenn True Motion deaktiviert ist. Die Deaktivierung von True Motion ist eine Maßnahme, die Hollywood-Regisseure – wie im Artikel unten – gefordert haben, um die künstlerische Vision genau darzustellen zu können.

Technicolor hat nicht nur die Peak-Luminanz eingestellt, sondern auch einen alternativen Weißpunkt ermittelt, der den Unterschied in der Farbwahrnehmung berücksichtigt, der sich auf alle Wide-Color-Displays auswirkt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, LG OLED.

Technicolor-Farbwissenschaftler gehen davon aus, dass diese Weißpunkt-Einstellungen dem für die Erstellung von Inhalten verwendeten D65 nahe kommt und auf dem CIE 1931-Ziel von 0,300, 0,327 und nicht auf dem traditionell verwendeten, aber problematischen 0,313, 0,329 basiert.

Bisher wurden metamerische Korrekturdaten nur für professionelle Bildschirme angeboten. LG OLED-Fernseher bieten als erstes Consumer-Produkt einen Bildmodus mit Metameric-Korrektur. LG ist in diesem Bereich der Forschung führend. Weitere Informationen finden Sie in unserem SID-Whitepaper zu diesem Thema.

Um diese Änderungen zu implementieren, wurden im Update 4.10.05 nur die Standardeinstellungen für den Technicolor-Expertenmodus geändert. Wenn Sie zum vorherigen Firmware-Verhalten zurückkehren möchten, wird dies durch Ändern der Einstellungen für OLED-Licht und Weißpunkt auf die vorherigen Standardwerte von 80 und Warm 2 erreicht.

Fazit: LG hat Änderungen am Technicolor Expert Modus vorgenommen. Diese können aber, wie im letzten Absatz angesprochen, mit zwei kleinen Einstellungen revidiert werden. LG weißt jedoch darauf hin, dass die künstlerische Intension mit den jetzigen Einstellungen näher an der Vision der Produzenten liegt.

Wir werden für euch die Themen weiter im Auge behalten. Es bleibt natürlich im Ermessen von LG Electronics, in wieweit die bestehenden Änderungen „rückgängig“ gemacht werden.

„X-Men“ 4K Blu-ray im Test: Gelungene 4K Restaurierung

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Unser Test zum ersten „X-Men“-Film aus dem Jahr 2000. Fox hat sich um eine hochwertige Restaurierung für die 4K Blu-ray bemüht. So bewerten wir die 4K Blu-ray von „X-Men“!

Inhalt (90%)

Als Bryan Singer im Jahre 2000 mit den X-Men einen hierzulande eher weniger bekannten Comic aus dem Hause Marvel fürs Kino adaptierte, konnte wohl keiner ahnen, dass er damit eine beispiellose Welle an Folgefilmen (basierend auf Comics) lostreten würde. Mit X-Men gelang der Startschuss, der ein MCU ab 2008 erst ermöglichte. Auch die Spider-Man-Adaptionen von Sam Raimi hätte es wohl nicht gegeben. Mit ein Grund für den Erfolg schon des ersten Teils über die Marvel-Mutanten war neben der spektakulären Action vor allem die Figuren- und Storytiefe, die man ansonsten bei Action-/Fantasyfilmen nicht oft geboten bekommt. Singer schaffte es scheinbar mühelos, in knappen 105 Minuten elf wichtige Charaktere (davon zehn Mutanten) zu etablieren und mit genug Eigenheiten und Wiedererkennungswert zu versehen, dass man jedem von ihnen mühelos folgen und sie entweder lieben oder verachten konnte. Wobei: Hier kommt der dritte wirklich herausragende Faktor der X-Filme, der auch den Erstling schon ausmachte. Denn wo es anderen Filmen genügt, ein simples Schwarz/Weiß-Szenario zu entfalten, macht es sich X-Men alles andere als leicht.

Wolverine gespielt von Hugh Jackman - Ja so sah Logan vor dem coolen Vollbart aus
Wolverine gespielt von Hugh Jackman – Ja so sah Logan vor dem coolen Vollbart aus

Erik Lensherr alias Magneto ist alles andere als ein simpler Bösewicht. Seine Motivation rührt aus dem Misstrauen den Menschen gegenüber, das er schon als junges Kind aufgebaut hat, als man seine jüdischen Eltern ins KZ Auschwitz brachte. Für ihn sind nicht die Mutanten die Gefahr, sondern eben die „normalen“ Menschen. Das Gegenüberstellen von Lensherrs Vergangenheit mit der Gegenwart, in der die Menschen/Regierung erneut über Deportationen nachdenkt, macht X-Men zu einem ungewöhnlich tiefgründigen Fantasyfilm. Man darf und soll durchaus mal nachdenken, wie man in der Gesellschaft mit dem Andersartigen umgeht. Xavier, der für die kooperativen X-Men steht, ist ein Mann der Toleranz. Einer, der gute Gründe für ein friedliches Miteinander liefert und davon spricht, dass man sich gegenseitig bereichern kann. Doch bevor wir uns missverstehen: X-Men ist natürlich kein Sozialdrama, sondern ein durchweg unterhaltsames, spannendes und (für die damalige Zeit) tricktechnisch beeindruckendes Actionwerk. Und noch dazu ein famos besetztes. Bis heute kann es als Coup angesehen werden, dass Singer und sein Team es schafften, verdiente Mimen wie Patrick Stewart, Ian McKellen, Bruce Davison oder auch Famke Janssen für den Film zu gewinnen. Von vielen Kritikern seinerzeit naserümpfend wahrgenommen (es sei ihnen verziehen, dass sie sich schwer irrten), war das eben nicht „Perlen vor die Säue“. Und weil Stewart und McKellen noch für weitere Filme des Franchise vor die Kamera traten, scheinen sie die Filme durchaus mit Stolz zu betrachten.

Stolz darf das Casting-Team von X-Men auch über die Besetzung des Australiers Hugh Jackman sein. Der hatte auf seiner Vita bis dato lediglich ein paar Auftritte in Serien und in zwei australischen Produktionen zu bieten. Dass er mit seiner Rolle als Wolverine zur Ikone und zum Sex-Symbol wurde – damit hätte er vielleicht selbst nicht gerechnet. Die Figur des kernigen Adamantium-Krallen-Typs ist ihm allerdings auch perfekt auf den muskulösen Körper geschrieben. Man stelle sich vor, ein Babyface wie Edward Norton hätte … nein, besser nicht. Jackman war am Ende eine Empfehlung seines Freundes Russell Crowe, der den Part zunächst angeboten bekam. Sein „Ersatz“ machte seine Sache aber so gut, die Figur so populär, dass es auch noch Spin-offs mit ihm gab. Vielleicht war es gerade auch das Spröde an seinem miesgelaunten Charakter, dieses raubeinige Macho-Trucker-mit-weichem-Herz-Image, das für eine Bindung an Wolverine sorgte. Demgegenüber gibt Patrick Stewart den entspannten, zuversichtlichen Optimisten mit weichen Charakter-Zügen – eine vorzügliche Kombination. Neben den Grundthemen Toleranz, Vorurteilen und Einsamkeit, die in X-Men behandelt werden; neben den tollen Darstellern und den erstaunlich guten Tricks gibt es außerdem noch rasante Action-Elemente wie den Kampf zwischen Wolverine und Sabretooth oder die Flugsequenz mit dem Jet der X-Men (basierend auf einer Lockheed SR-71). All diese Elemente lassen den Ursprung der Marvel-Mutanten im (Heim)Kino zu einer der besten aller bisherigen Comicverfilmungen werden.

Bildqualität (80%)

X-Men wurde seinerzeit mit Panaflex Panavision Kameras analog auf 35mm Film aufgenommen. Von diesem Material wurde ein echter 4K-Scan angefertigt und per 4K-Digital-Intermediate auf die UHD gebracht. Neben der Tatsache einer nativen 4K-Disk wurde natürlich auch ein erweiterter Farbraum sowie die größere Bilddynamik (hier HDR10) integriert.

Namensgeber der X-Men – Professor X (Patrick Stewart)

In der Praxis sind dann vor allem (und das sehr deutlich) zwei Verbesserungen ersichtlich: Zum einen ist die Auflösung in jeder Einstellung besser. Gerade die Detailtiefe schlägt die Blu-ray um Längen. Aber auch in Close-ups sieht man sofort (und ohne mit der Nase am Screen zu kleben) den Vorsprung. Es schälen sich viel mehr Details heraus. Und wo die BD schlichtweg soft ist, gelingen der UHD bisweilen tatsächlich knackige Aufnahmen. Dazu neutralisiert die UHD in fast jeder Szene die Farben auf ein natürliches Niveau. Der Schnee in den ersten Szenen mit Wolverine ist nun nicht mehr so blau und Hauttöne erhalten ihre Authentizität zurück. Orange-Gelb ist nun nichts mehr und Patrick Stewart sieht richtig gesund aus. Dazu ist vor allem die Farbdifferenzierung wesentlich besser. Wo die BD zuvor oft kaum Unterschiede zeigte, kann man nun viel mehr Nuancen erkennen. Zwar ist auch die UHD noch nicht auf einem Level mit aktuellen Produktionen, gegenüber der BD aber ein absolut lohnenswertes Upgrade.

Tonqualität (85%)

Im Gegensatz zum Bild der Blu-ray hält der Sound von X-Men auch heute noch kritischen Ohren stand. Obwohl wir es fürs Deutsche „nur“ mit regulärem dts zu tun haben (was im Falle von Anbieter Fox aber auch bei aktuellen Titeln noch Usus ist), ist der Ton hinlänglich effektvoll und liefert zahlreiche direktionale Geräusche auf den Rears ab. Beispielsweise wenn Xavier durch Cerebro ein Feedback erhält und zusammenbricht. Ebenfalls cool sind die Sounds, die das Ausfahren von Wolverines Klingen begleiten. Und wenn Toad seine meterlange Zunge ausfährt, rauscht die schon mal überraschend präsent aus dem rückwärtigen Raum am Zuschauer vorbei. Storms stürmische Auftritte beleben dann ebenfalls sämtliche Speaker. Zwar sind die Actionszenen nicht durchweg dynamisch, doch einige Auftritte Magnetos werden von einem tieffrequenten Brummen begleitet, das den Subwoofer durchaus mal fordert.

Wenn Storm (Halle Berry) loslegt, wackeln auch die Boxen
Wenn Storm (Halle Berry) loslegt, wackeln auch die Boxen
  • Deutsch: DTS Digital 5.1 (80%)
  • Englisch: DTS-HD MA 5.1 (95%)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial von X-Men liefert auf der UHD lediglich den bekannten Audiokommentar mit Singer und Brian Peck. Die Blu-ray ist die bisher bekannte mit In-Movie-Featurettes, entfallenen Szenen, Interviews, Storyboards und einigen Featurettes. Neues Bonusmaterial gibt’s nicht.

Gesamtbewertung X-Men 4K Blu-ray (85%)

X-Men hat einem ganzen Genre den Weg geebnet und erst möglich gemacht, was zuletzt in Avengers: Infinity War gipfelte. Schon alleine dafür muss man diesen Film lieben. Dass er nun auf UHD auch noch mit einem deutlich verbesserten Bild daherkommt, macht die Anschaffung/das Upgrade zur Pflicht.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 22. Oktober 2018 Review am: 07. November 2018
Erscheinungsjahr Film: 2000 Laufzeit: 119 Minuten
Filmstudio: 20th Century Fox FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS Digital 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Apple plant wohl eine Konkurrenz für die Amazon Fire TV Stick

Apple hat mit seinem Apple TV 4K bereits eine potente Streaming-Lösung am Start. Allerdings wildert man damit eher im Hochpreis-Segment. Nun soll das Unternehmen eine günstigere Variante abwägen, welche dann mit den Amazon Fire TV Stick und Co. konkurrieren könnte.

So kostet der Apple TV 4K aktuell mit 32 GByte Speicherplatz 199 Euro. Das sind demnach Gefilde, in denen beispielsweise auch die Nvidia Shield Android TV beheimatet ist. Dafür bekommt man mit der Hardware natürlich einiges geboten. So unterstützt der Apple TV 4K neben der Wiedergabe von Ultra-HD-Inhalten mit hoher Auflösung auch HDR10, Dolby Vision und Dolby Atmos.

Offenbar wägt Apple aber eben aktuell ab seinem Apple TV 4K eine preisgünstigere Variante zur Seite zu stellen. Jene würde dann nicht mit Geräten wie der Nvidia Shield Android TV konkurrieren, sondern z. B. mit den Amazon Fire TV oder dem Google Chromecast. Auch das Design soll zumindest grobe Ähnlichkeiten haben, da es sich um einen Dongle handeln würde, der wie die Fire TV Stick direkt am TV hängt.

Der Grund, aus dem Apple wohl über eine derartige Lösung nachdenkt, ist, dass man damit den Einstieg in die geplante, hauseigene Streaming-Plattform erleichtern möchte. Und dieser Plan klingt logisch. Denn sonst ist Apple nicht gerade ein Hersteller, der für Interessen an günstigen Einstiegspreisen bekannt ist. Um einen neuen Streaming-Dienst breiter etablieren zu können, würde die Einführung eines neuen Einstiegsgeräts für das Wohnzimmer aber nahe liegen.

Apples Streaming-Dienst soll 2019 starten

Apple selbst enthält sich offiziell derzeit eines Kommentares zu dem möglicherweise geplanten TV-Dongle. Damit ist auch offen, ob jener Stick 4K unterstützen könnte oder eventuell auf HD beschränkt bliebe. Auch zu seinem Streaming-Dienst lässt das Unternehmen aus Cupertino aktuell nichts verlauten. Gerüchte besagen, dass der Dienst im März 2019 starten könnte – in mehr als 100 Ländern. Darunter soll auch Deutschland sein.

Apple TV 4K
Apple TV 4K: Die aktuelle Streaming-Lösung des Unternehmens

Offen ist noch, wie Apple seine Streaming-Plattform anbieten will. Es könnte sein, dass Apple das Angebot direkt mit Apple Music verknüpft. Auch Eigenproduktionen will Apple offerieren, um damit neue Kunden zu locken. Außerdem will man offenbar Inhalte lizenzieren und verhandelt auch mit Partnern wie HBO („Game of Thrones“) und Starz („Outlander“) um ähnlich wie Amazon Kanäle zum Abonnement zu kredenzen.

„Skyscraper“ 4K Blu-ray im Test: „Stirb langsam“ des 20. Jahrhunderts

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Dwayne „The Rock“ Johnson macht in „Skyscraper“ das was er am besten kann: Den Action-Helden spielen. Unser Test der 4K Blu-ray verrät euch, wie der Film in puncto Story, Bild & Ton dasteht!

Inhalt (70%)

Die Story von Skyscraper kommt euch bekannt vor? Hmm, lasst uns mal überlegen: Hochhaus, einsamer Kämpfer, Familien(angehörige) retten, Terroristen im Gebäude – ein Schelm, wer da an Stirb Langsam denkt. Naja, immerhin haben wir es hier mit dem höchsten je gebauten Wolkenkratzer zu tun und ein Feuer war in Bruce Willis‘ Film ja auch nicht zwingend Hauptfigur. Und weil man Dwayne Johnson irgendwie so richtig auch nichts übel nehmen kann, freut man sich auch hier über einen zünftigen Actionfilm mit hohen Schauwerten.

Einen Film, dessen Logik man allerdings erst gar nicht hinterfragen sollte. Angefangen vom absurd hohen Gebäude über das ach so leichte Eindringen der Bösewichte (entgegen Sawyers vergebener Sicherheits-Höchstnote) bis hin zu den (mehrfach) irrwitzigen Momenten, in denen der Familienvater sich aus abstrusester Gefahr retten kann – ganz abgesehen vom vernachlässigenswerten Grund für dieses Inferno. Nein, Logik oder Schlüssigkeit sind nicht die Sache von Skyscraper. Aber das gibt Regisseur Marshall Rawson Thurber auch gar nicht vor. Wer also sein Gehirn vor dem Drücken der Play-Taste einfach auf Sparflamme oder Standby schaltet, den erwartet Spektakel um des Spektakels Willen. Dwayne Johnson, so könnte man meinen, kann nur noch gigantisch. Von den größten Tiermutanten in Rampage hinüber zum größten Wolkenkratzer aller Zeiten, der auch noch vom bedrohlichsten Feuer aller Zeiten heimgesucht wird. Selbst eine Beinprothese kann seiner Figur dabei nichts anhaben, wenn er von einem Kran geschätzte 40 Meter Distanz überwindet, um in einem der tiefer gelegenen Stockwerke zu landen – Captain America, hier kannst du noch was lernen. Was den Film also ausmacht, sind seine Schauwerte. Die (meist) überzeugenden visuellen Effekte gefallen vor allem im Design und der Innengestaltung von „The Pearl“. Hier hat man sich durchaus Mühe gegeben, ein paar Wow-Momente zu erzeugen.

Wolkenkratzer mit beeindruckenden Features, wie einer 360-Grad-Live-Projektion
Wolkenkratzer mit beeindruckenden Features, wie einer 360-Grad-Live-Projektion

Das Gleiche gilt auch für die Stunt-Choreographie. Dass Johnson ein taffer Kerl ist, weiß man. Dass er gut kämpfen und zulangen kann, während er gleichzeitig beweglich ist, dürfte jeder wissen, der ihn schon mal im Ring gesehen hat. Dennoch schafft er es in Skyscraper noch mal, sich zu steigern. So ist schon der erste Fight mit Ben toll choreographiert – gerade weil man die Körpermasse des Hünen voll einsetzt, um sein fehlendes Bein zu kaschieren. Eine wirklich wuchtige Kampfsequenz. Schön, dass man Dwayne Johnson nicht nur irgendwelche Knalltüten an die Seite gestellt hat. Denn mit Neve Campbel ist eine exzellente Darstellerin mit an Bord, die man (leider) viel zu selten sieht. Sie spielt die Sarah fernab von einer hysterischen Heulsuse, sondern als taffe Kämpferin. Gleichzeitig ist Chin Han als Zhao Long Ji ein hervorragender und zugleich gelassener Ruhepol für den Film.

Tja, und spannend ist der Film zudem halt auch. Leuten mit Höhenangst sei an dieser Stelle eine Warnung ausgesprochen. Denn wenn The Rock in gefühlt 600 Meter Höhe an einem Kran rumkraxelt, ist das nichts für schwache Phobiker-Nerven. Wie überhaupt ein guter Teil des Films mit diesem Szenario eines an einem gigantischen Wolkenkratzer baumelnden Protagonisten spielt. Das ist zwar in der Tat durchweg atemberaubend, aber aus logischer Sicht und in puncto Nachvollziehbarkeit dermaßen drüber, dass es kracht.

Bildqualität (85%)

Skyscraper wurde mit unterschiedlichen Kameras komplett digital aufgezeichnet. Je nachdem, welche der verschiedenen Geräte zum Einsatz kam, variierte die Auflösung am Ausgang zwischen 2.8K und 6.5K. Ob davon ausgehend ein 2K oder 4K Digital Intermediate gezogen wurde, ist allerdings nicht in Erfahrung zu bringen. Aufgrund der Vielzahl an visuellen Effekten sowie der subjektiven Bildqualität ist aber von einem 2K DI auszugehen.
Was jedoch bekannt ist: Die UHD liefert auch einen erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Bilddynamik nach den beiden Verfahren HDR10 und Dolby Vision.

In der Praxis zeigen sich die Gesichtsfarben kräftiger, brauner und in dunkleren (und verschwitzteren) Szenen vielleicht eine Spur zu sonnenbankgebräunt. Dennoch wirkt das beeindruckend. Durch die etwas dunklere Abstimmung des HDR-Bildes kommt Schwarz noch knackiger rüber. Allerdings hat auch die UHD ein paar Szenen, die erstaunlicherweise seltsam grau daherkommen – zumindest per HDR10. Denn Skyscraper zeigt hier mal demonstrativ, dass Dolby Vision in Sachen Kontrast- und Schwarzwerte HDR10 schlagen kann – teilweise um Längen. Wenn man sich die Nachtaufnahmen des in Flammen stehenden Hochhauses anschaut, ist die Blu-ray grau, die HDR10-Variante dunkelgrau und die DV-Umsetzung präsentiert fast perfektes Schwarz. Zwar ist Dolby Vision in den dunkleren Szenen bei Schlagschatten auf Gesichtern im Kontrast arg steil. Doch das geht glücklicherweise nicht so weit, dass Details komplett verloren gehen. In Sequenzen mit stärkerem Helligkeitsanteil ist DV dazu auch noch prägnanter hell, sodass die Dolby-Vision-Fassung hier die beste Wahl ist. Bei den Farben auf neutralen Flächen verändert die UHD den Look der Blu-ray kaum. Die höhere Intensität resultiert hauptsächlich aus dem größeren Dynamikumfang, nicht aus stark verändertem Color-Grading.

Wenn der Wolkenkratzer in Flammen steht kann das dynamische Dolby Vision-Bild so richtig "glänzen"
Wenn der Wolkenkratzer in Flammen steht kann das dynamische Dolby Vision-Bild so richtig „glänzen“

In Sachen Auflösung wird die UHD nicht schärfer, wo die BD ab Einbruch der Nacht nur mittelprächtig aussieht. Allerdings sind die angesprochen Close-ups per 4K-Disk selbst dann noch herausragend gut, wenn man in Betracht zieht, dass es sich vermutlich nur um ein 2K-Upscale handelt. Auch die Außenaufnahme bei 5’11 ist extrem gut aufgelöst – wirkt hier fast wie eine 4K-Dokumentar-Aufnahme. Das Korn übrigens nimmt über die UHD etwas ab – schlicht aufgrund des etwas dunkleren Masterings, das die Unruhen stärker in den Hintergrund drängt. Nicht ganz so schön bei beiden HDR-Varianten: In den intensiven Feuer-Szenen kommen Gesichter dann doch arg heftig kontrastiert daher.

Tonqualität (85%)

Akustisch fährt Skyscraper mit einem Dolby-Atmos-Ton mit True-HD-Kern für beide Sprachen auf. Doch bevor wir die 3D-Soundeffekte näher beleuchten, bleiben wir erst einmal auf der regulären Ebene: Die präsentiert zunächst einmal gut verständliche Dialoge, ist aber von Beginn an bereits sehr räumlich. Wunderbar sind schon die Wusch-Geräusche der Doppel-Helix-Turbinen, wenn der Aufzug an ihnen vorbeifährt. Beim Betreten der „Real Pearl“ gibt es anständig Subwoofer-Unterstützung und die Hall-Geräusche kommen rundherum aus den Speakern. Extrem dynamisch wird es, wenn die Faust aus dem Loch nach dem Hals des Technikers greift und der Score vehement einsetzt.

Wenn der Aufzug nicht funktioniert, muss man auf andere Weise zu seinem Meeting kommen. Dwayne Johnson in der Rolle des Will Sawyer
Wenn der Aufzug nicht funktioniert, muss man auf andere Weise zu seinem Meeting kommen. Dwayne Johnson in der Rolle des Will Sawyer

Das einzige, das man bis zu diesem Zeitpunkt schon etwas bemängeln kann, ist eine leicht dumpfe Darstellung der tieffrequenteren Geräusche. Während die ganz hohen Frequenzen durchaus stimmen, was man beispielsweise beim Einsetzen der Sprinkler-Anlage gut wahrnehmen kann, fehlt es etwas im Mitten-Hochton-Bereich. Das ist auch gut hörbar bei der ersten Schuss-Sequenz in Bens Appartement. Während Räumlichkeit und Druck stimmen, klingt es schlicht etwas muffig. Anspruchsvolle Ohren werden das hören und nicht wirklich gut finden. Dennoch macht der Sound Spaß. Wenn das Feuer durch den Sauerstoff angefacht so richtig Gas gibt und die 96. Etage ihre Fenster fast komplett verliert, drücken die genutzten Effekte mächtig in den Sitz. Ebenso wie der Score es immer wieder tut und die Helikopter durchpflügen dazu dynamisch den Himmel.

Betrachten wir die Atmos-Ebene, so gesellen sich ganz dezente atmosphärische Geräusche schon hinzu, wenn Sawyer ins Krankenhaus eingeliefert wird. Auch der Score zu Beginn von Kapitel zwei gesellt sich leise dazu. Wenn Sawyer mit Zhao in die große Hologramm-Halle eintritt, gibt es sehr stimmigen Hall von den herausfahrenden Monumenten und auch hier kommt der Score wieder von oben. Letzterer wird also immer auch von oben aktiv, wenn das Geschehen dramatischer wird. Cool ist das aber vor allem, weil die Kompositionen in ihren Sounds oft bohrend sind oder Windgeräusche implementieren, um die Story an sich zu spiegeln. Schade hingegen, dass man die Schüsse auf Sawyer nach knapp 30 Minuten nicht auch von oben hört. Immerhin kommen sie von schräg oberhalb der Kamera.

Das man aber hört, sind die automatischen Sprenkler-Anlagen, sowie einige Feuer-Geräusche nach 35 Minuten, die Durchsagen des Computers und die Sirene bei 38’14. Auch die Helikopter, die zwar nicht immer sichtbar, dafür aber sehr hörbar über der Stadt kreisen, werden hübsch von oben dargestellt. Was dann ebenfalls richtig Laune macht, sind die vernehmbaren Winde, die Sawyer um die Nase blasen, wenn er in schwindelerregender Höhe am Kran unterwegs ist. Klasse auch die Querschläger der Projektile, die durchs Treppenhaus fetzen oder das klackende Einschalten der Oberlichter. Richtiggehend erschreckend krass ist das Herabkrachen eines Baumes vertont. Ebenso sensationell ist das absolut vereinnahmende Geräusch der rotierenden Turbine – einer der genialsten Dolby-Atmos-Effekte überhaupt bisher.

  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) – 2D Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (85%) – 3D Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) – 2D Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) – 3D Betrachtung

Bonus (40%)

Im Bonusmaterial von Skyscraper finden sich einige Extras. Es beginnt mit knapp zwölf Minuten an unveröffentlichten sowie weiteren zehn Minuten an erweiterten Szenen. Diesen folgen insgesamt sechs Featurettes sowie der Audiokommentar des Regisseurs. Bei den Hintergrundberichten geht es los mit „Einen Helden verkörpern“. Hier zeigt sich erneut, dass The Rock ein echter Spaßvogel ist. Wer seinem Instagram-Account folgt, weiß, was gemeint ist, wenn er am Set gerne mal rumblödelt. In „Inspiration“ darf Johnson außerdem ein bisschen erklären, was die Herausforderungen für diesen Film waren und wie es war, einen Beinamputierten zu spielen. „Entgegengesetzte Kräfte“ kümmert sich nicht (wie man vermuten könnte) um Sawyers Gegenspieler, sondern stellt Neve Campbell sowie ihren Charakter Sarah vor. „Keine Freunde mehr“ sowie „Kinder in Action“ kümmert sich dann um den von Pablo Schreiber gespielten Ben und die beiden Kids der Familie Sawyer. „Ananas-Pitch“ letztlich ist ein ganz kurzer Abriss von Johnson und Thurber, die noch mal die Filmidee vorstellen. Insgeamt laufen die Featurettes aber gerade einmal knapp 18 Minuten.

Die bösen Terroristen dürfen in einem Wolkenkratzer-Action-Drama nicht fehlen!
Die bösen Terroristen dürfen in einem Wolkenkratzer-Action-Drama nicht fehlen!

Gesamtbewertung Skyscraper 4K Blu-ray (80%)

Filmisch liefert Skyscraper absolut nichts, was man nicht in anderen Filmen schon gesehen hat. Obendrauf gibt’s teilweise übermenschlich-absurde Stunt-Szenen in luftiger Höhe, die man selbst einem Muskelpaket wie The Rock nur bedingt zutraut. Lässt man aber das Hinterfragen sein, liefert der Film durchweg spannende Unterhaltung ohne Längen. Technisch liefert die UHD das bessere Bild – vor allem bei Dolby-Vision-Nutzung. Der Atmos-Sound ist effektvoll, liefert Druck und tolle 3D-Geräusche. Allerdings mufft er etwas im Mitten-Hochtonbereich. Als kleine Entschädigung gibt’s mit den sich drehenden Helix-Turbinen nach gut 72 Minuten eine der absolut stärksten Surround- und 3D-Sound-Szenen aller Zeiten.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 15. November 2018 Review am: 18. November 2018
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 102 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.40:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Skyscraper Trailer:

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„Power“: Serie ist über GigaTV in 4K zu sehen

Immer mehr Serien sind über diverse Kanäle auch in Ultra HD abrufbar. Hinzu stößt nun auch das Format „Power“ des Pay-TV-Senders AXN. In Deutschland bietet GigaTV, eine Plattform des Telekommunikationsanbieters Vodafone, „Power“ nun erstmals in 4K an.

So hält aktuell die fünfte Staffel der Serie „Power“ bei GigaTV Einzug. Erstmals strahlt man das Format nun eben in 4K aus. Dies hat die Plattform von Vodafone diese Woche offiziell bestätigt. Auf anderen Kanälen konnte „Power“ mit der fünften Staffel bereits konsumiert werden. So lief die neueste Runde bereits auf AXN komplett durch. Die letzte Episode der fünften Staffel strahlte man auf dem Pay-TV-Sender in deutscher Synchronisation nämlich am 19. November 2018 aus.

Nun ist die Serie bzw. vielmehr deren fünfte Staffel aber eben zusätzlich komplett über GigaTV von Vodafone zugänglich. Wer Lust hat die neuesten Episoden auf Deutsch anzusehen, benötigt allerdings das HD Premium Paket. Auch die vorherigen Folgen von „Power“ sollten dann über die Mediathek zur Verfügung stehen. Auf AXN startet unterdessen ab dem 26. November 2018 jeweils Montags um 21:50 Uhr ein Re-Run der bisherigen Staffeln. Dort lässt sich die Serie aus den USA aber nur in HD-Qualität ansehen.

In den Vereinigten Staaten läuft „Power“ indessen auf dem dortigen Pay-TV-Sender Starz. In Deutschland sendet eben AXN die Serie bzw. sie ist eben auch bei Vodafones GigaTV zu erspähen. Eine sechste Staffel ist bereits bestätigt bzw. in Produktion gegangen. Nach einem eher mäßigen Start im Jahr 2014 hat sich „Power“ mittlerweile eine feste Zuschauerbasis erarbeitet.

„Power“ kommt im Sommer 2019 mit einer sechsten Staffel

Wer sich nun möglichst schnell die fünfte Staffel zu „Power“ in 4K bei GigaTV ansehen möchte, sollte anschließend Geduld bewahren können. Denn die sechste Runde wird leider erst im Sommer 2019 folgen. Somit kann man sich mit dem Genuss der fünften Staffel ruhig eine Weile Zeit lassen. Denn bis zum Nachschub wird es leider noch eine Zeit lang dauern.

Inhaltlich geht es in „Power“ unter anderem um den Drogendealer James St. Patrick (O. Hardwick), welcher das kriminelle Leben hinter sch lassen möchte, aber damit so seine liebe Mühe hat. Nun gibt es eben auch die Gelegenheit die Drama- / Crime-Serie in 4K zu bestaunen.

QEUS APS 1204 im Test: Superschlanke Lautsprecher für Stereo-Junkies

Der noch unbekannte Hersteller QEUS präsentiert mit dem APS 1204 ultraflache Lautsprecher, die in ihrer Kompaktheit unübertroffen sind. Wir haben das neue 2.1 Stereo-System ausführlich getestet.

Der Aufbau der QEUS APS 1204 Stereo-Lautsprecher kann auf jeden Fall als „einmalig“ beschrieben werden. Uns ist zumindest kein ähnliches Konzept bekannt. Die schmalen Lautsprecher messen gerade einmal 3.8 cm in der Breite und 2.2 cm in der Tiefe. Die Länge beträgt je nach Modell 1 Meter (APS 1003) oder 1.2 Meter (APS 1204).

Die Höhe der Lautsprecher gibt auch die Anzahl der verbauten Magnetostat-Schallwandler vor. In der 1.2-Meter Variante sind vier, in der anderen „nur“ drei verbaut. Beide Varianten sind in Weiß und Schwarz erhältlich. Die Lautsprecher werden mit einem ein ELAC S10EQ Subwoofer (Schwarz) ausgeliefert. Allein für den Subwoofer zahlt man bereits 599 Euro (UVP).

Man glaubt nicht, was für ein Sound aus den schlanken QEUS APS 1204 Lautsprechern kommt...
Man glaubt nicht, was für ein Sound aus den schlanken QEUS APS 1204 Lautsprechern kommt…

Installation des QEUS APS 1204

Installation des QEUS APS 1204 Im Lieferumfang der QEUS APS 1204 ist eine Wandhalterung inkl. Schablone enthalten. Die Lautsprecher können so dezent an der Wand neben einem Fernseher oder Leinwand angebracht werden. QEUS arbeitet auch an Halterungen, damit die Lautsprecher frei stehend im Raum platziert werden können. Die Wandhalterung ist sehr einfach zu montieren, erlaubt es den Lautsprecher einzudrehen und baut nur minimal auf.

Der Aufbau beträgt gerade einmal 22mm. Netter Nebeneffekt der Wandmontage ist, dass fast kein Bafflestep-Effekt (Einbruch des Frequenzgangs durch Beugung um das Lautsprechergehäuse mit anschließender Reflexion und Auslöschung von Schallanteilen) auftritt und die Wand zur Hilfe genommen wird, um möglichst viel Grundton zu erzeugen.

Der Hersteller verspricht in für dieser Preisklasse ungewöhnlich gute Phasenkorrektur. Dies kommt durch das Wandlerkonzept zu Stande – einem Flächenstrahler. Bauartbedingt bündelt der Schall vertikal sehr stark und strahlt horizontal sehr breit ab. Das Abstrahlverhalten wird mit 160° horizontal und mit 40° vertikal angegeben. Unsere Messung zeigt einen Bereich von +-60° horizontal (weiter wurde nicht gemessen) Es ist sehr gleichmäßig sowohl messtechnisch, als auch klanglich deutlich wahrnehmbar.

Das Abstrahlverhalten der APS 1204 Lautsprecher ist sehr breit und gleichmäßig. Dadurch kann es jedoch auch vermehrt zu Klang-Reflexionen kommen
Das Abstrahlverhalten der APS 1204 Lautsprecher ist sehr breit und gleichmäßig. Dadurch kann es jedoch auch vermehrt zu Klang-Reflexionen kommen

Prima ist auch, dass der Lautsprecher keine komplexe Last für den Verstärker darstellt, sondern fast wie ein realer Widerstand angesehen werden kann. Somit ist es egal ob der Lautsprecher an einem normaler Leistungsstärkster oder an einen Röhrenverstärker geklemmt wird. Im Lieferumfang ist natürlich auch eine Frequenzweiche sowie alle benötigten Kabel enthalten, so dass man die Lautsprecher mit nur zwei Lautsprecher-Kabel an den AV-Receiver oder Stereo-Verstärker anschließen kann. Leider gibt es keine anderen Möglichkeiten die Lautsprecher anzuschließen, weder optisch-digital, Cinch oder HDMI.

Frequenzweiche ist verbesserungswürdig

Die Frequenzweiche besitzt Filter erster Ordnung (6db) und hat damit eine perfekte Phasenlage. Unschön ist allerdings der starke Peak bei 315hz und der starke Hochtonabfall ab 8kHz. So spielt der Lautsprecher ohne elektrische Entzerrung weit unter seinen Möglichkeiten, hört sich sehr dumpf und und wenig lebendig an vor allem durch den stark betonten Grundton.

Hier gibt es ab Werk auf jeden Fall noch Luft nach oben. Obwohl das Lautsprechergehäuse sehr schmal und optisch sehr ansprechend ist, kann der Lautsprecher in Sache Lautstärke punkten, da die Membranfläche größer ist, als man im ersten Moment vermutet. So erreicht das System 103db, was für die meisten Wohnräume ausreichen sollte um Musik oder Audiosignale vom Fernseher zu genießen.

ELAC S10EQ Subwoofer

Im Lieferumfang enthalten, der ELAC S10EQ Subwoofer
Im Lieferumfang enthalten, der ELAC S10EQ Subwoofer

Der Elac S10EQ Subwoofer passt hier gut zum Konzept, er besitzt ein Passivradiator und ein 250mm Langhubchassis. Die Leistung wird mit 200Watt RMS und 400Watt in der Spitze angegeben. Der Subwoofer wird per Smartphone/Tabletapp integriert.

Die Elac App hat sich bei unserem Gerät leider nicht auf Anhieb mit unseren Endgeräten verbunden. Es mussten 3 Geräte benutzt werden, um überhaupt auf das Gerät zugreifen zu können. (iPad, iPhone und Android Smartphone) Nur mit dem Tablet hat es dann nach mehrmaligen Reset funktioniert, bei den anderen Geräten war keine Verbindung möglich. Ob der Fehler am Subwoofer, an den Geräten oder der App-Software lag, können wir leider nicht nachvollziehen. Bei einem zweiten Sample hat die Verbindung zwischen Smartphone (iPhone 8s) und dem ELAC auf Anhieb geklappt.

Warum ein Subwoofer nur per App bedient werden kann ist nicht ganz nachvollziehbar, soll den Nutzer aber womöglich dazu bewegen, den Equalizer und die automatische Kalibrierung der App zu nutzen, die am Ende wohl bessere Ergebnisse abliefert. Wenn wir etwas zu bemängeln hätten, dann wäre das der fehlende Netzschalter. Die Anbindung an den QEUS Lautsprecher war dann aber sehr einfach zu bewerkstelligen

Fazit QEUS APS 1204:

Im Großen und Ganzen ist dem Hersteller QEUS ein interessantes Konzept geglückt, das Anhänger finden wird, die Wert auf Ästhetik im Wohnzimmer und auf guten Klang legen. Die unverbindliche Preisempfehlung von 1.299 Euro wirkt auf den ersten Blick recht hoch, wenn man den UVP des Subwoofers von 599 Euro abzieht, bleiben noch 700€ für das Lautsprecher-Paar übrig. 350€ für einen innovativen Lautsprecher mit so gutem Abstrahlverhalten ist definitiv gerechtfertigt.

Ansonsten gehört diese Neuheit auf jeden Fall in die Kategorie „Muss man gesehen und gehört haben“. Richtig eingestellt kann man bei der Wiedergabe von Musik wirklich von Genuss sprechen. Auch in Verbindung mit einem Fernseher oder Projektor macht das 2.1-System durchaus Sinn. Mit den Lautsprechern kommt der Klang nämlich direkt aus der Richtung des Bildes und nicht darunter, wie es oft bei integrierten Down-Firing-Lautsprechern, Center-Speakern oder Soundbars der Fall ist. Für uns ein deutlicher Mehrwert.

Über das Design kann man sich natürlich streiten, aber dezenter wird man einen Lautsprecher nicht installieren können. Noch besser wäre es, wenn der Hersteller noch 1-2 mehr Farboptionen bereitstellt.

Von uns bekommt der QEUS APS 1204 einen Daumen nach oben. Es bleibt aber leider Potential auf der Strecke. Wir hoffen, dass unsere Messungen vielleicht dazu beitragen, dass das Gerät in Zukunft „Out-of-the-Box“ noch etwas besser klingt.

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Ultra HD gibt Vollgas: Bald 10 Mio. TVs in Deutschland verkauft

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In Deutschland wurden bereits beinahe 10 Mio. Fernsehgeräte mit Ultra-HD-Unterstützung verkauft. Anfang 2019 soll jener Meilenstein erreicht sein. Die Verkaufszahlen haben sich dabei in diesem Jahr im Vergleich mit 2017 deutlich gesteigert. Es heißt also wohl freie Bahn für 4K!

So gibt die Deutsche TV-Plattform auf Basis einer Analyse bekannt, dass der Absatz von UHD-TVs 2018 gegenüber 2017 um ca. 32 % angestiegen sei. Der Marktanteil der 4K-Fernseher liege nun erstmals bei über 50 %. Damit ist auch klar, dass die Ära der Full-HD-Geräte sich dem Ende zuneigt. Erfreulich ist auch, dass im Übrigen die Mehrheit der verkauften UHD-Fernseher nicht nur mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflöst, sondern auch High Dynamic Range (HDR) bietet.

Verantwortlich für die gute Entwicklung im UHD-Markt sind zum einen natürlich die sinkenden Preise für Ultra-HD-TVs aber auch der Trend hin zu größeren Bilddiagonalen. So beflügelt der Wunsch nach einem größeren Fernseher oftmals den Kauf. Für das traditionell sehr starke Weihnachtsgeschäft sowie das erste Quartal 2019 rechnet man nun mit ca. 2 Mio. verkauften UHD-TVs. Betrachtet man den Zeitraum von 2014 bis Ende des dritten Quartals 2018, so wurden laut GfK Retail & Technlogy bereits 8,3 Mio. UHD-Flachbildschirme abgesetzt.

Verkäufe Ultra-HD-Fernseher Q1-Q3 2018
Verkäufe Ultra-HD-Fernseher Q1-Q3 2018

Wie man also erkennt, ist UHD relativ schnell im Massenmarkt angekommen. 1080p-Modelle gibt es eigentlich nur noch im absoluten Niedrigpreis-Bereich. Sicherlich wird die Adoption auch durch die gesteigerte Verfügbarkeit von 4K-Inhalten angetrieben. Schließlich bieten nicht nur die Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix immer mehr UHD-Material an. Auch klassische TV-Sender wie RTL preschen voran. Dazu gibt es kostengünstige Streaming-Lösungen wie den Amazon Fire TV Stick 4K.

HDR überzeugt immer mehr Kunden von UHD-TVs

Abseits der schieren Auflösung ist natürlich HDR ein wesentlicher Pluspunkt der neuen Fernsehgeräte. HDR ist vielleicht sogar der entscheidendere Faktor, da der erweiterte Kontrastumfang gekoppelt mit dem erweiterten Farbraum auch bei größeren Sitzabständen seine Vorzüge voll behält.

Verkäufe Ultra-HD-Fernseher in Deutschland kumuliert
Verkäufe Ultra-HD-Fernseher in Deutschland kumuliert

Von den bis Ende des dritten Quartals 2018 verkauften UHD-TVs unterstützen laut GfK Retail & Technology immerhin 74 Prozent HDR10 und 51 Prozent HLG. Marktbeobachter schätzen, dass sich beide Anteile in naher Zukunft stark erhöhen werden. HDR wird nämlich zum Standard selbst an günstigeren UHD-Fernsehern.