Es gibt noch nicht einmal TV-Geräte und Set-Top-Boxen mit HDMI 2.1 Anschluss, doch die dafür benötigten Kabel sind bereits erhältlich. KabelDirekt hat bereits erste „Ultra Highspeed“-Kabel gelistet!
Wie üblich, dürfen Hersteller von HDMI-Kabel auf der Verkaufsverpackung keine Angaben machen, zu welcher HDMI-Version die Kabel kompatibel sind. Die Bezeichnung „HighSpeed HDMI-Kabel“ ist das einzige was darauf hindeutet, dass dieses Kabel 4K-Inhalte mit bis zu 60Hz und High Dynamic Range (HDR) unterstützt. Doch das ist auch nicht immer der Fall. Vor allem bei längeren Kabeln, bleibt der Bildschirm bei 4K/HDR schon gerne einmal schwarz. Sobald erste HDMI 2.1-Geräte auf den Markt erscheinen, geht die Suche nach kompatiblen Kabeln von vorne los. Unter dem Begriff „Ultra Highspeed“ wird die neue Kabel-Generation geführt, die eine Bandbreite von bis zu 48 Gbit/s unterstützten soll. Wer zukunftssicher einkaufen möchte, kann sich bereits jetzt mit diesen neuen Kabeln eindecken, denn diese sind natürlich auch rückwärtskompatibel und können an Geräten mit HDMI 2.0 und HDMI 1.4-Schnittstelle genutzt werden.
Nur mit einem „Ultra Highspeed“-Kabel ist es möglich, 8K-Signale mit bis zu 60Hz oder 4K Signale mit vollen 120Hz zu übertragen. Natürlich inkl. statischem oder dynamischen High Dynamic Range). Ob die erste Kabel-Generation auch das hält was sie verspricht, werden wir aber womöglich erst im nächsten Jahr erfahren, wenn passende Geräte auf den Markt kommen.
Kompatible Geräte erst Mitte 2019?
Die Produktion der HDMI 2.1 Chipsätze und dazu kompatibler Prozessoren ist gerade erst angelaufen. TV-Hersteller werden sicherlich bereits erste Order platziert haben, bis die Chipsätze jedoch flächendeckend zur Verfügung stehen, wird es aber sicherlich noch bis Sommer 2019 dauern. Selbst wenn erste 8K-Fernseher bereits auf dem Markt erschienen sind, verfügen diese nicht über eine vollwertige HDMI 2.1 Schnittstelle. Für Neuankündigungen auf der CES 2019 ist es aber unabdingbar, dass für die neuen 4K/120p- und 8K-Fernseher eine HDMI 2.1-Schnittstelle zumindest in Aussicht gestellt wird. Wer möchte sich schon mit „alter“ Technik ausstatten, wenn neue Features bereits um die Ecke warten?
HDMI 2.1-Kabel mit bis zu 3 Meter länge
Wie dem auch sei. Wer sich mit neuen HDMI-Kabel eindecken möchte, der kann sich ja überlegen, bereits die neuen „Ultra HighSpeed“-Versionen zu ordern. So ist es zumindest sichergestellt, dass die vollen 18 Gbps der HDMI 2.0 Schnittstelle zuverlässig am Endgerät ankommen. Die Versionen von KabelDirekt sind bislang in 0.5, 1, 2 und 3 Meter erhältlich und kosten ab 15.99 Euro aufwärts.
Netflix hat verkündet, welche neuen Filme und Serien den Streaming-Anbieter bzw. dessen Abonnenten im Dezember 2018 erreichen. Mit dabei sind einige Schmankerl wie „Deadpool“, „Jack Ryan: Shadow Recruit“ oder die Debüt-Staffel von „Sparta“.
Es erscheint noch gar nicht so lange her, dass Netflix die Neuzugänge für den November 2018 bestätigt hatte. Doch nun reicht man bereits die neuen Kandidaten für den Dezember nach. Es sind wieder reichlich neue Filme und Serien für unterschiedliche Geschmäcker mit von der Partie. Auch reicht die Mischung von vielen, frischen Eigenproduktionen bis hin zu zahlreichen lizenzierten Inhalten.
Somit steht dem Streaming über die Feiertage also wohl wenig im Wege. Mit dabei ist z. B. auch ein Weihnachts-Special zur Netflix-Eigenproduktion „Chilling Adventures of Sabrina“. Wir haben wir immer in den folgenden Listen die neuen Inhalte für den Dezember 2018 bei Netflix zusammengefasst. Ergänzend lohnt auch der Blick hierher, wo wir den 4K-Content beim Streaming-Anbieter für euch auflisten.
Neue Filme im Dezember 2018 bei Netflix
https://youtu.be/dwLa1FTzZD0
Battle – 01.12.2018
Crossroads – 01.12.2018
Stealth – Unter dem Radar 01.12.2018
That Demon Within – 01.12.2018
The Big Hit – 01.12.2018
The Bullet Vanishes – 01.12.2018
The Great Magician – 01.12.2018
The Trap – 01.12.2018
Dreizehn – 01.12.2018
Sind wir endlich fertig? – 01.12.2018
Deadpool – 01.12.2018
Legenden der Leidenschaft – 01.12.2018
Legion – 01.12.2018
Jerry Cotton – 05.12.2018
5-Sterne-Weihnachten – 07.12.2018
Balto: Ein Hund mit dem Herzen eines Helden – 07.12.2018
Savages – 07.12.2018
Jungfrau (40), männlich, sucht… – 07.12.2018
El Gran Lebowski – 07.12.2018
Liebe braucht keine Ferien – 07.12.2018
Mogli: Legende des Dschungels – 07.12.2018
Neo Yokio: Pink Christmas – 07.12.2018
Free Rein: The Twelve Neighs of Christmas – 07.12.2018
Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie – 12.12.2018
Saint Amour – Drei gute Jahrgänge – 13.12.2018
Andhadhun – 14.12.2018
Roma – 14.12.2018
Jacques – Entdecker der Ozeane – 15.12.2018
Suffragette – Taten statt Worte – 16.12.2018
Carol – 17.12.2018
Jack Ryan: Shadow Recruit – 17.12.2018
Mona Lisas Lächeln – 19.12.2018
The Bling Ring – 19.12.2018
Burg Schreckenstein – 20.12.2018
Gods of Egypt – 21.12.2018
Ein ewiger Kampf: Leben und Kunst des Stanislaw Szukalski – 21.12.2018
Wilde Kräuter – 21.12.2018
Flashback – Mörderische Ferien – 22.12.2018
Royal Hearts – 23.12.2018
When Angels Sleep – 28.12.2018
After Porn Ends 3 – 30.12.2018
Die Vorsehung – 31.12.2018
Neue Serien im Dezember 2018 bei Netflix
https://youtu.be/uzcDBHjHePk
Sparta: Staffel 1 – 01.12.2018
The Sound of Your Heart: Reboot Staffel 2 – 03.12.2018
Hero Mask – 03.12.2018
Berlin Station: Staffel 3 – 05.12.2018
Case – 07.12.2018
Dogs of Berlin – 07.12.2018
Plan Coeur -07.12.2018
El reculuso – 07.12.2018
Pine Gap – 07.12.2018
The Ranch: Part 6 – 07.12.2018
Das Gelbe vom Ei: Frohes Fest – 07.12.2018
Bad Blood – 07.12.2018
Die Supermonster und der Wunschstern – 07.12.2018
Back Street Girls: Gokudols – 12.12.2018
Final Space: Staffel 1 – 12.12.2018
Wanted: Staffel 3 – 13.12.2018
The Fix – Lösungen für jedes Problem – 14.12.2018
The Protector – 14.12.2018
Fuller House: Staffel 4 – 14.12.2018
Travelers – Die Reisenden: Staffel 3 – 14.12.2018
Die echten Narcos: Series 1 – 14.12.2018
Die härtesten Gefängnisse der Welt: Staffel 3 – 14.12.2018
Amazon bietet über seine Prime Video Channels die Möglichkeit an unterschiedliche Zusatzangebote zu abonnieren. Nun stößt ein Neuzugang hinzu. Denn auch der BBC Player soll jetzt Kunden mit seinen Inhalten locken.
Die staatliche BBC aus dem Vereinigten Königreich ist für zahlreiche international renommierte Produktionen verantwortlich. Etwa hat man Serien wie „Peaky Blinders“, „Sherlock“ oder auch „Doctor Who“ ins Rennen geschickt. Für Mitglieder von Amazon Prime ist der BBC Player mit Inhalten der BBC nun in Deutschland sowie Österreich eine weitere Option um an den Content zu gelangen.
Im Programm hat man über den BBC Player unter anderem Formate wie „SS-GB“, „From Darkness“ und „Inspector Banks“. Aber auch Dokumentarserien wie „Diktatorland“, „Licht und Schatten im Silicon Valley“ und „9/11 – Wahrheit, Lüge und Verschwörung“ beinhaltet das Abonnement des BBC Players. Wie auch die anderen Kanäle, so muss allerdings auch der BBC Player mit einem monatlichen Preis bezahlt werden.
Im Falle des BBC Players fallen monatlich 3,99 Euro für das Angebot an. Es ist nach dem Abonnement monatlich kündbar. Lohnenswert dürfte das Abonnement in erster Linie für große Fans britischer Produktionen sein, die sich aktuell über Amazon Prime Video noch unterversorgt fühlen. 14 Tage können Interessierte den BBC Player auf Wunsch auch kostenlos teste, um sich das Abonnement dann in Ruhe zu überlegen.
Amazon Prime Channels wachsen weiter
Wie man sieht, so wachsen die Amazon Prime Channels weiter. Im Rahmen der Kanäle offeriert Amazon seinen Kunden die Möglichkeit sich quasi ein eigenes Pay-TV-Angebot zu schnüren. Andere Kanäle, die sich dort abonnieren lassen, sind etwa noch für Sportinteressierte der Eurosport Player, StarzPlay mit Inhalten des US-Pay-TV-Senders („Mr. Mercedes“) oder Animax Plus für Freunde der japanischen Animationsfilme und -Serien.
Für die einzelnen Kanäle fällt bei den Amazon Prime Video Channels dann aber jeweils eine zusätzliche, monatliche Gebühr an. Im Falle des BBC Players sind es etwa die erwähnten 3,99 Euro pro Monat. Wer sich also sein Wunschprogramm zusammenstellen möchte, sollte gut auswählen, welche Inhalte er wirklich konsumieren möchte. Sonst kann es schnell ins Geld gehen.
Saturn.de hat seine eigenen Cyber Monday Angebote. Das neue Kaufrausch-Prospekt bietet hochwertige Technik zum Bestpreis. Z.B. die Xbox One S Forza Horizon 4 Bundle für nur 166€ oder den Samsung 55 Zoll NU8009 für schlanke 699 Euro!
In den Haushalten werden die Geräte immer smarter. Selbst Küchengeräte sind mittlerweile oft online angebunden. Leider eröffnet das auch neue Angriffsmöglichkeiten für Kriminelle. Letztere suchen aktuell ihr Heil im Bereich der Smart TVs und Spielekonsolen.
So haben die Analysten von DoubleVerify (DV) ein neues Botnet entdeckt, das Seitenaufrufe und Werbeklicks vortäuscht. Nun könnte man sich fragen, was der Sinn dahinter sein soll, künstliche Klicks zu generieren. Wie im Grunde immer, so geht es ums liebe Geld. Über die vorgetäuschten Smart TVs und Spielekonsolen werden vermeintliche Werbeklicks generiert und so Geld verdient. Eine geschickte Betrugsmasche, die sich schnell für die Kriminellen auszahlen kann, wenn ausreichend Geräte in das Botnet eingebunden sind.
Spannend ist, dass das neue Botnet primär vorgibt, dass die Zugriffe über Smart TVs und Spielekonsolen erfolgen sollen. So täuscht man vor, dass ein Drittel der Page Impressions von Spielekonsolen stamme, während die restlichen zwei Drittel von Smart TVs stammen sollen. Diese Fälscherei unterstreicht im Übrigen auch, dass die Betrüger hier ganz neue Möglichkeiten dadurch erkannt haben, dass immer mehr Fernseher und Gaming-Konsolen online aktiv sind.
Der Betrug mit falschen Werbeklicks zahlt sich in jenem Bereich immer mehr aus, da laut DoubleVerify bereits 50 % der Internetnutzer mindestens einmal die Woche auf Streaming-Dienste oder TV-Apps zugreifen. Entsprechend lohnen sich in diesem Bereich also auch Betrügereien immer mehr. Folgerichtig musste man laut DoubleVerify auch bei der Sicherheit nachbessern. Hier war man in den Bereichen Mobile und Desktop-PCs bereits weiter. Jetzt wachsen aber die Gefahren im Bereich der Smart TVs und ähnlicher Gerätschaften wie Streaming-Boxen.
Kriminelle sind dort aktiv, wo Geld zu holen ist
Die Kriminalität in jenem Bereich dürfte in den nächsten Jahren sicherlich noch wachsen. Wir haben ja erst kürzlich darüber berichtet, dass Smart TVs mittlerweile fast schon omnipräsent sind. Klar, dass dort also nicht nur mehr und mehr Werbetreibende die Kunden erreichen möchten, sondern eben auch Cyberkriminelle Geld wittern.
Sicherlich wird auch irgendwann der Punkt kommen, an dem die Hersteller ihre Smart TVs noch besser gegen Angriffe von außen absichern müssen. Denn das Internet der Dinge bzw. das Smart Home wird als Angriffsziel aufgrund der zunehmenden Verbreitung immer interessanter.
Die Nvidia Shield Android TV ist einer der aktuell vielseitigsten 4K-Media-Player. So unterstützt die leistungsfähige Box natürlich auch Kodi sowie HDR, Dolby Atmos, DTS:X und gängige Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Netflix und YouTube. Bis zum 26. November 2018 fällt der Verkaufspreis ab sofort um stolze 50 Euro.
In unserem Test hat die Nvidia Shield Android TV außerordentlich gut abgeschnitten. So kann diese Streaming-Box deutlich mehr als der Durchschnitt. Aufgrund des potenten Chips Tegra X1 gibt es viele spezielle Spiele wie „Tomb Raider“ für die Kiste. Außerdem beherrscht sie das Game-Streaming über die Plattform GeForce Now. Aktuell ist letztere aufgrund einer Generalüberholung sogar kostenlos nutzbar.
Es gibt also viele Gründe die Nvidia Shield Android TV anderen Playern vorzuziehen. Der Kauf lohnt sich vor allem dann, wenn man beispielsweise auch Plex oder Kodi verwenden möchte und die gegenüber anderen Lösungen vorhandene Mehrleistung entsprechend auch ausnutzt. Wer bisher abgewogen hat zuzuschlagen, erhält nun einen weiteren Fingerzeig. Denn sowohl die Variante mit Fernbedienung und Controller als auch die Version nur mit Remote fallen ab heute 50 Euro im Preis.
Die Preissenkung gilt bis zum 26. November 2018. Nvidia will damit also die Black Friday Week begehen. Im Klartext kostet die Nvidia Shield TV mit Fernbedienung dadurch derzeit nur 149 Euro. Wer das Bundle mit Remote und Controller bevorzugt, zahlt aktuell 179 Euro. Die Normalpreise liegen sonst bei 199 bzw. 229 Euro. Wer also eventuell ohnehin an der Streaming-Box Interesse hatte, erhält damit einen weiteren Anreiz.
Nvidia Shield Android TV fällt um 25 % im Preis
Erhältlich ist die Nvidia Shield Android TV aber nur bei ausgewählten Partner zu dem gesenkten Preis. Nvidia selbst hat uns darüber informiert, dass auf jeden Fall Alternate, Amazon.de, Media Markt und Saturn mit von der Partie sind. Auch bei Cyberport greift die Preissenkung – aber nur auf die Version mit Remote und Controller!
Nvidia Shield Android TV fällt bis 26. November um 50 Euro im Preis
Wie bereits erwähnt, konnten wir mit der Nvidia Shield Android TV nur positive Erfahrungen sammeln. Zumal der Hersteller das Gerät immer noch emsig mit Updates versorgt. Vielleicht ist diese Multimedia-Box also ja zum temporär gesenkten Preis für den ein oder anderen einen Blick wert.
Ein vorläufiges Highlight der Cyber Monday Woche sind die 2018 LG OLED TVs der B8 Serie. Das 55 und 65 Zoll Modell gibt es nur heute (Montag 19.11.) ab 1.199 Euro!
Wenn es etwas mehr Display sein darf, der 65-Zöller mit Alpha 7 Prozessor ist ebenfalls drastisch reduziert und kostet nur 1.899 Euro!
Wir haben Amazons neuen Fire TV Stick 4K für euch ausgepackt und getestet. Was kann der kompakte HDMI-Stick und für wen lohnt sich der 4K/HDR Streaming-Player? Unser Test verrät es euch!
Amazon bringt mit dem Fire TV Stick 4K nicht nur die bereits 3. Generation des schlanken HDMI-Media-Players auf den Markt, der Online-Gigant verschlankt damit auch sein Fire TV-Sortiment. Der Fire TV 4K (Dongle) wird nämlich nicht mehr produziert und auch der Verkauf auf Amazon.de wurde bereits eingestellt. Wer also nach einem Streaming Player sucht, wird neben der ersten Generation des Fire TV Stick (1080p) bald nur noch dieses Modell vorfinden. Sinn macht dieses Vorgehen auf jeden Fall. Der neue Player ist nämlich mit allen wichtigen Features und Standards ausgestattet und so kann der Kunde eigentlich nur noch zum richtigen Gerät greifen. Die Anschaffungskosten von 59.99 Euro sind auch zu verkraften (Fire TV Stick 1. Generation kostet 39.99 Euro).
Fire TV Stick 4K direkt oder mit HDMI-Verlängerung angeschlossen
Im Lieferumfang der Fire TV Stick 4K ist neben dem HDMI-Player inkl. Netzkabel (via. Micro-USB) drei kurze Dokumentationen, eine HDMI-Verlängerung sowie die neue universelle Alexa-Sprachfernbedienung (inkl. Batterien) enthalten. Die HDMI-Verlängerung wird vielleicht von noch mehr Käufern genutzt werden, da der Stick in Größe und Gewicht etwas zugelegt hat. So ist sichergestellt, dass ihr mit dem Stick auch die HDMI-Schnittstelle eures 4K Fernsehers erreicht.
Bevor wir mit Test fortfahren müssen wir aber erst die technischen Details des Fire TV Stick 4K anschneiden. Der Streaming-Stick hat einen HDMI-Ausgang (2.0b) sowie ein Micro-USB-Anschluss (nur für Strom). Über letzteren lässt sich auch der optional erhältliche Ethernet-Adapter anschließen, oder ein OTB-Kabel um zusätzliche Peripherie oder USB-Festplatten mit dem Fire TV Stick 4K zu verbinden (z.B. für Sideloading von Apps). Der Stick unterstützt 4K/60p Inhalte mit High Dynamic Range und zwar in allen geläufigen Formaten (HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG). Ein Dual-Wifi und Bluetooth 4.2 dient zur Kommunikation mit dem Internet und der Fernbedienung. Über die HDMI-Schnittstelle wird nicht nur das hochauflösende Bildsignal, auch Audiostreams wie Dolby Atmos, 7.1 Surround-Sound oder HDMI-Audio-Passthrough mit bis zu 5.1 Kanälen sind möglich.
Im Lieferumfang ist der Fire TV HDMI-Stick inkl. Netzteil, einer HDMI-Verlängerung sowie der neuen universellen Fernbedienung (inkl. Batterien) enthalten.
Das Anschließen des Fire TV Stick 4K ist kinderleicht und man muss eigentlich nur darauf achten, dass der Stick nicht über das Gehäuse hinausragt. Das wäre sicherlich etwas unschön. Die HDMI-Verlängerung macht nicht nur Sinn, wenn der Stick sich nicht direkt mit dem freien HDMI-Anschluss verbinden lässt, sie verbessert auch unter Umständen die Verbindungen zum WLAN und zur Fernbedienung. Wem es also nicht stört, sollte die Verlängerung auf jeden Fall ausprobieren.
Nachdem der Stick angeschlossen ist (natürlich an einem HDMI 2.0-Port mit HDCP 2.2) schaltet man den Fernseher ein, wechselt auf die korrekte Signalquelle und betätigt einmal die Fernbedienung. Nach wenigen Sekunden erscheint auch schon ein Bild das uns erklärt wie man die Fernbedienung mit dem Fire TV Stick 4K „verheiratet“. Das geschieht in unserem Fall nach ein paar Sekunden automatisch und wir können gleich mit der Erstinstallation loslegen. Sprache auswählen, WLAN-Passwort eingeben, Apps vorwählen und installieren. Nach ein paar Minuten ist alles bereit. Sehr praktisch – das Profil des Bestellers ist auf dem Fire TV Stick bereits vorgemerkt. So muss man nur noch das Passwort eingeben – Fertig.
Die Einrichtung des Fire TV funktioniert einfach und intuitiv. WLAN Passwörter werden bei der Eingabe in Reinschrift angezeigt, können aber auch ausgeblendet werden.
Die Fernbedienung ist in ihrem Design und Feature-Umfang endlich dort angekommen, wo man sie schon von Anbeginn hätte haben wollen. Mit einem zusätzlichen An/Aus-Knopf und Tasten für die Lautstärke, lässt sich mit der Alexa Fernbedienung nicht nur der Fire TV Stick 4K, sondern auch der damit verbundene Fernseher und/oder Set-Top-Boxen steuern. Mit der Fernbedienung kommt man sehr gut zurecht.
Die Alexa-Univeralfernbedienung erkannte unsere Testgeräte (LG & Samsung) ohne Probleme. Die Lautstärke und andere Funktionen des Fernsehers liesen sich fortan ohne Probleme steuern.
Nachdem ein kurzes Intro-Video den Käufer über die Features und Besonderheiten des Fire TV Stick 4K aufklärt, landet man auch bereits auf den Home-Screen. Bevor man sich jedoch vom breiten Film- und Serienangebot unterhalten lässt, sollte man erst einmal die Einstellungen des Streaming-Players aufrufen. Es ist nie verkehrt sich einmal durch die verschiedenen Menüs der Einstellungen zu klicken. Neben Einstellungen zu Privatssphäre, Peripherie oder die Alexa-Einbindung findet man hier auch die Möglichkeit die Ausgabe für Bild und Ton zu verändern. Bei den Bildeinstellungen gibt es noch 1-2 Dinge, die man abändern sollte. Zum einen (zumindest in unserem Fall) war die Auflösung auf 1080p voreingestellt. Wir wollen Menü sowie Inhalte aber natürlich in 4K genießen. Deshalb stellen wir die Videoauflösung auf „Automatisch“. Nur mit dieser Eingabe ist es auch möglich, die Funktion „An Originalbildrate anpassen“ auszuwählen. Serien und Filme werden damit in ihrer nativen Bildfrequenz wiedergegeben und es entsteht kein „Seifenopern-Effekt“. Auch die Farbtiefe sollte man auf 10-bit oder 12-bitstellen und bei den Dynamikumfang-Einstellungen „Adaptiv“ auswählen. So wird auch immer das HDR-Format ausgewählt, dass auch in der Quelle vorhanden ist.
Einstellungen für die Videoausgabe inkl. Auflösung, Bitrate, HDR uvm.
Nachdem man die Einstellungen an die technischen Möglichkeiten des Fernsehers und/oder Soundanlage ausgerichtet hat, kann es endlich damit losgehen ein paar Inhalte zu genießen. Ausgangspunkt ist natürlich der Home-Screen. Dieser wird auf allen Fire TV Geräten konsistent gleich dargestellt. Neben Content-Empfehlungen wird auch gerne mal Werbung eingeblendet, was natürlich etwas nervig ist. Man lernt diese aber auch schnell geistig auszublenden. Auf dem Home-Screen werden zudem immer die meist genutzten Apps sowie das Overlay-Menü mit „Meine Videos“, „Filme“, „Serien“, „Apps“ und „Einstellungen“ eingeblendet. Die Menüstruktur eröffnet sich dem Nutzer nach kurzer Zeit von selbst und die Navigation mit der Alexa-Fernbedienung geht wirklich Flott von der Hand.
Der Home-Screen des Fire TV Stick 4K ist übersichtlich und klar stukturiert
Die beliebtesten Apps konnten bereits bei der Erstinstallation ausgewählt und installiert werden. Über den Reiter Apps hat man zudem die Möglichkeit mehrere hundert Apps (Spiele, Streaming, Social Media) zu installieren. Was auf jeden Fall fehlt ist eine funktionierende Youtube-App. Wer die noch im App-Store befindliche Youtube-App installiert und aufruft, wird auf den Silk-Browser verwiesen. Wird Zeit, dass sich die Streithähne Amazon und Google bald mal einkriegen.
Wer nicht direkt in einer der Streaming-Apps seine Serien, Filme und Live-Streams aussucht, der wird sicherlich die integrierte Suche auf dem Fire TV Stick 4K nutzen. Über die Sprachfernbedienung geht das soweit ganz gut, aber auch nicht immer. „4K Filme“ wird dann gerne mal zu „vier k. filme“. Zumindest werden in diesem komischen Fall die passenden Inhalte angezeigt. In der Suche werden auch Inhalte von verschiedenen Streaming-Anbietern, vorrangig Prime Video und Netflix, präsentiert. Was uns seit Jahren nervt und immer noch der Fall ist, die HD und 4K Version eines Films oder Serie werden immer als eigenständige Titel angezeigt. Man kann in den Detailinfos dann nicht sehen, ob es den Content in 4K UHD gibt und muss eine neue Suche starten. Ähnlich ist es auch für deutsche und englische Tonspuren. Hier wird es Zeit, dass die Produkte zusammengezogen werden damit der Nutzer weiß mit welcher Ausstattung er rechnen kann.
Die Sprachsuche ist noch nicht optimal. Hier wird nach „vier. k Filme“ gesucht. Zumindest werden passende Inhalte angezeigt
Wir haben uns ein paar 4K/HDR Serien von Prime Video und Netflix angesehen und es zeichnet sich wieder ein bekanntes Bild ab. Während Netflix-Inhalte meist nach wenigen Sekunden bereits die bestmögliche Bildqualität erreicht haben, dauert es bei Prime Video Filmen & Serien in 4K/HDR zum Teil 2-3 Minuten, bis die maximale Qualitätsstufe erreicht ist. Das ist doch etwas nervig und wir können das nicht so ganz nachvollziehen. Das Problem haben wir jedoch nicht nur beim Fire TV Stick 4K, sondern auch bei integrierten Apps aut den TV-Geräten. Hat sich der Stream einmal „eingerenkt“ ist die Bildwiedergabe aber astrein. Vor dem Start werden auch die Bildwiederholungsrate und HDR-Quelle korrekt eingestellt.
Es dauert gerne mal 2-3 Minuten (5G Netzwerk) bis der Stream die bestmögliche Ultra HD / HDR Qualität erreicht hat
Fazit Fire TV Stick 4K:
Wer einen relativ günstigen 4K Streaming Player mit allen relevanten Features und Standards sucht, für den ist der Fire TV Stick 4K wirklich eine gute Wahl. Wer den Fire TV 4K/HDR besitzt, für den lohnt sich nur das „Upgrade“ wenn man Inhalte auch in Dolby Vision HDR und/oder 60p Wiedergeben möchte. Für 59.99 Euro ist der Fire TV Stick 4K wirklich ein großartiges Stück Technik. Den Aufpreis von 20 Euro im Vergleich zum Fire TV Stick der 2. Generation (1080p) macht das Modell schon wegen seiner verbesserten Fernbedienung wett.
Wer neben Internetstreams auch Inhalte vom Netzwerk wiedergeben möchte, der muss sich jedoch mit dem Thema Sideloader auseinandersetzen um z.B. beliebte Player wie Kodi auf den Stick zu bekommen. Von uns einen Daumen nach oben für Ausstattung, Features und Preis/Leistung. Es ist kein Geheimnis, dass Amazon den Fire TV Stick 4K innerhalb ausgewählter Aktionen im Preis senken wird um die Basis seiner FireOS-Geräte zu erweitern. Wir denken, dass man den kompakten 4K Streaming-Player in Zukunft sicherlich für 39.99 Euro oder vielleicht sogar günstiger erwerben könnte. Warten lohnt sich vielleicht im diesem Fall!
Vor kurzer Zeit fand ein neues Event zum kommenden Standard HDMI 2.1 statt. Doch obwohl HDMI 2.1 ein Quantensprung gegenüber HDMI 2.0 ist und bereits auf der CES 2017 enthüllt wurde, bleibt es derzeit leider bei viel Wind um nichts.
So hab es eine Pressekonferenz in New York City, um Teilnehmende zu den Entwicklungen rund um HDMI 2.1 zu informieren. HDMI 2.1 haben wir mit den wichtigsten technischen Details letztes Jahr in diesem Beitrag ausführlich vorgestellt. Unter anderem unterstützt HDMI 2.1 eARC, 120 Hz, dynamische Metadaten und eine variable Bildwiederholfrequenz (Variable Refresh Rate, VRR). Letzteres könnte langfristig für Gamer ein wahrer Segen sein.
Trotzdem rechnen wir selbst für die CES 2019 noch nicht mit TVs, welche HDMI 2.1 vollständig unterstützen. Warum, das lest ihr hier. So haben viele Hersteller wohl erst Ende Oktober mit den internen Tests zur Kompatibilität begonnen. HDMI soll dabei Übertragungsraten von bis zu 48 Gb/s ermöglichen. HDMI 2.0 ist noch auf 18 Gb/s beschränkt. Letzteres erschien vielen Branchenbeobachtern von Anfang an etwas zu wenig, da 4K-Signale mit HDR und Wide Color Gamut ihren Tribut fordern. Nun steht 8K vor der Tür und man muss den nächsten Schritt wagen.
Leider brachte die jüngste Pressekonferenz aber offenbar immer noch kein Licht ins Dunkel. So verschleppt sich die Einführung der ersten Geräte mit HDMI 2.1 Entsprechend konnte der HDMI Licensing CEO, Rob Tobias, auch mit wenigen Neuigkeiten glänzen. Zudem hat erst ein einziger Chip-Hersteller in Japan damit begonnen Chipsets zu fertigen, die wirklich HDMI 2.1 mit 48 Gb/s unterstützen.
HDMI 2.1 bewegt sich derzeit wenig
Im Ergebnis bleibt nur die vage Hoffnung, dass wir auf der CES 2019 bessere Neuigkeiten zu HDMI 2.1 vernehmen dürfen. Vielleicht kann man auf der Messe in Las Vegas nächstes Jahr im Januar erweiterte Demonstrationen erleben. Beispielsweise wäre es interessant 8K-Videos mit 120 Hz via HDMI 2.1 zu bestaunen. Sollte es mit dem aktuellen Tempo weitergehen, dürfte es aber leider noch eine Weile dauern, bis Fernseher, Beamer, UHD-Blu-ray-Player und Co. mit HDMI 2.1 tatsächlich die Wohnzimmer versorgen.
Wohl immer noch keine echten HDMI 2.1 Fernseher zur CES 2019
HDMI 2.1 wird kommen, das steht seit 2017 fest. Und die Neuerungen sind so vielseitig wie umfangreich. Doch langsam wird es Zeit in die Puschen zu kommen. Und aktuell geht es wirklich nur sehr, sehr langsam voran.
Sprachbefehle sind so etwas von Gestern! Samsung und das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) arbeiten daran, TV-Geräte mittels Gedanken steuern zu können. Das „Projekt Pontis“ soll gelähmten Menschen so ein Stück Autonomie zurückgeben.
In den Therapieräumen wird gerade intensiv gearbeitet. Therapeuten des SPZ, Projektleiter von Samsung Schweiz sowie Forscher der Hochschule Luzern (HSLU) konzentrieren sich gerade auf Probanden, deren Gehirne über Sensoren mit einem Fernseher kommunizieren können. Der Prototyp eines Brain Computer Interface (BCI) ermöglicht die Grenze zwischen Mensch und Maschine zu überbrücken. Das Projekt wurde von einem Filmteam begleitet und dokumentiert (Video am Ende des Beitrages). Dabei werden nicht nur die ersten Erfolge gezeigt, auch die ersten Versuche und die Entwicklung des Prototyps sind Teil des kurzen Videos.
Die Arbeit an dem Prototypen der „Gedankenkappe“
Ziel ist es, Querschnittsgelähmten Menschen wieder ein Teil Selbstständigkeit zurückzugeben, so Bart De Kimpe, Ergotherapeut im SPZ Nottwil. Dabei geht es nicht nur darum den Fernseher selbständig steuern zu können, dem Patient kann damit auch Privatsphäre zurückgegeben werden. So muss nicht durchgehend jemand beim Patienten bleiben um Kanäle zu wechseln, Lautstärken zu ändern oder andere Einstellungen vorzunehmen. Solang die Patienten noch klar sprechen können, ist dies natürlich auch via Sprachbefehl möglich. Wem dies jedoch schwer fällt, hat gegen eine intuitive Steuerung per Gedanken sicherlich keine Einwände.
Welche Hirnströme werden gesendet wenn wir denken „Lauter machen“
Dabei ist die Bedienung eines Fernsehers nur ein „Baustein“ für die Lebensverbesserung der Patienten. Die Technologie kann auch für andere Lebensbereiche angewandt werden. So kann man z.B. Smartphones oder Computer per Gedanken steuern. Emails, SMS oder Whatsapps lesen, schreiben und versenden. Alles unter dem „Deckmantel“ der persönlichen Privatsphäre.
Projekt Pontis – Fernseher mit dem Gehirn steuern: