Der Filmmaker Mode hat einen neuen Trick erlernt. Er kann jetzt das Bild an euer Umgebungslicht anpassen.
Der Filmmaker Mode wurde vor einigen Jahren auf Wunsch vieler Filmemacher eingeführt – daher auch der Name. Beispielsweise haben sich große Namen wie Christopher Nolan dafür starkgemacht. In diesem Bildmodus werden alle Bild-Verschlimmbesserer deaktiviert und die Settings angelegt, die eine möglichst originalgetreue Darstellung gewährleisten. Was bereits 2022 auf der CES erstmals präsentiert wurde, wird nun mit Version 1.1 dieser Funktion endlich Wirklichkeit: Es kann auch das Umgebungslicht einbezogen werden.
Filmmaker Mode bezieht eure Beleuchtung ein
Warum ist das sinnvoll? Nun, je nach Umgebungslicht verändert sich auch die Wahrnehmung des menschlichen Auges. Was in einer dunklen Referenzumgebung erstklassig wirkt, kann bei viel Sonnenlicht verwaschen aussehen. Das soll der Filmmaker Mode ab Version 1.1 ebenfalls ins Auge fassen. Er kann dann auf kompatiblen Smart-TVs den Sensor für das Umgebungslicht anzapfen und das Bild entsprechend anpassen. Das erinnert an Techniken wie Dolby Vision IQ oder auch HDR10+ Adaptive.
Die UHD Alliance verriet alle Details zum Filmmaker Mode anno dazumal auf der CES 2020.
Letzten Endes ist es laut der verantwortlichen UHD Alliance das Ziel, den Filmmaker Mode aufzuwerten und mit der neuen Version 1.1 flexibler zu machen. So könnt ihr ihn auch in hellen Umgebungen besser nutzen. Im Ergebnis soll dies sowohl den Zuschauern als auch den Kreativen in die Hände spielen.
Ambient Filmmaker Mode hat bereits erste Smart-TVs erreicht
Auch wenn die meisten TV-Hersteller den Ambient Filmmaker Mode bzw. die Version 1.1 erst ab 2026 einsetzen dürften, so könnt ihr ihn mit den richtigen Fernsehgeräten schon jetzt im Einsatz erleben. LG nutzt den Filmmaker Mode in der neuen Version nämlich bereits für seine aktuellen OLED-Modelle wie die LG OLED C5 und G5.
Netflix bietet nicht nur Filme, Serien und Co. an, sondern auch Games. Die gab es bisher nur für mobile Endgeräte. Doch jetzt kommen sie auch auf den Fernseher.
Das hat der Co-CEO des Streaming-Dienstes, Greg Peters, im Rahmen eines Events in Los Angeles bestätigt. Allerdings hat er keinen festen Zeitrahmen dafür genannt, wann die Games denn auf Smart-TVs und Streaming-Playern aufschlagen sollen. Klargemacht hat der Manager, dass der Fokus auf Partyspielen liegen wird, die man gemeinsam spielen kann. Als Beispiele wurden bereits „Boggle Party“, „Lego Party“ und „Tetris Time Warp“ genannt.
Netflix Games: Bisher nur für Smartphones und Tablets
Bislang hat Netflix seine Spiele nur für Smartphones und Tablets bereitgehalten. Hier sind die Titel Bestandteil der Abonnements, es fallen also keine Zusatzkosten an. Man kann die jeweiligen Games aus dem Google Play Store bzw. dem Apple App Store herunterladen und muss sich nach der Installation mit seinem Netflix-Konto einloggen. Anschließend sind die Spiele ohne Mikrotransaktionen oder Werbung nutzbar.
Netflix Games ist aktuell noch ein Nischenangebot.
Inzwischen hat Netflix jedoch seinen Fokus verlagert. Man setzt nicht mehr auf Indie-Titel, sondern will einerseits Familien und Kinder ansprechen, einzelne Blockbuster anbieten und andererseits vor allem Games veröffentlichen, welche die eigenen Marken wie „Stranger Things“, „Wednesday“, „Squid Game“ und mehr nutzen. Diese Strategie will man offenbar auch am Smart-TV beibehalten.
Steuerung ohne Controller
Für die Bedienung der Netflix Games an Smart-TVs und Streaming-Playern werdet ihr keinen Controller benötigen. Stattdessen dient euer Smartphone als Steuerung. Dafür müsst ihr mit dem Phone nach dem Start des jeweiligen Spiels einen QR-Code scannen. Auch die Spiele für den großen Bildschirm sind dabei ohne Mehrkosten nutzbar. Voraussetzung ist lediglich ein Abo beim Streaming-Dienst.
TiVo ist in den USA synonym mit digitalen TV-Aufzeichnungen gewesen. Doch jetzt endet diese Ära endgültig.
So wie Google als Unternehmen auch zu einem Verb für Internetsuchen geführt hat, kennt man TiVo in den Vereinigten Staaten auch als Synonym für Aufnahmen aus dem Fernsehen. Zeitversetztes Fernsehen bzw. TV-Aufzeichnungen? „I’ll just TiVo it!“, habt ihr vielleicht auch schon in der ein oder anderen US-Serie gehört. Doch mit jener Ära ist nun endgültig Schluss. Denn die Produktion der DVR-Geräte des Unternehmens ist bereits beendet worden.
TiVo fokussiert sich auf sein Betriebssystem
Ganz nett zu wissen: TiVo gehört zum Mutterkonzern Xperi, der auch hinter DTS sowie IMAX steckt. TiVo war ein Pionier und in den USA auch Marktführer im Bereich der digitalen Videoaufzeichnungen bzw. DVR-Produkte. Man hat aber nicht nur die Produktion, sondern auch den Verkauf inzwischen eingestellt. Man hat nach eigenen Angaben auch seine Lagerbestände bereits abverkauft.
Diese Entscheidung beruht natürlich auf einem Wandel der TV-Industrie. Immer mehr Menschen nutzen gar kein lineares Fernsehen mehr und setzen aufs Streaming. Da sind weder Aufzeichnungen möglich, noch werden sie benötigt. Denn der Content steht ja ohnehin zeitlich unabhängig auf Abruf zur Verfügung. Soll wiederum das klassische Fernsehprogramm aufgezeichnet werden, ist das in aller Regel ohne zusätzliche Hardware direkt über den Smart-TVs möglich – entweder auf eine externe Festplatte oder auch in der Cloud.
Auch die Mediatheken haben das Geschäftsmodell von TiVo zerstört
Dazu kommt, dass viele TV-Sender selbst Mediatheken als Apps für Smart-TVs und Streaming-Player offerieren, was den Bedarf noch im Fernsehen etwas aufzunehmen weiter verringert hat. TiVo will stattdessen nun sein Smart-TV-Betriebssystem TiVo OS in den Fokus rücken. Aktuell ist die Plattform allerdings wenig verbreitet und zumeist auf Einstiegsgeräten vertreten.
Man kann TiVo aber sicherlich als einstigen Pionier der digitalen TV-Aufnahmen im Gedächtnis behalten. Ältere US-Fernsehserien werden uns weiterhin daran erinnern, wie dominant die Marke einst in den Vereinigten Staaten gewesen ist.
Wir haben für euch die beliebtesten TV-Angebote aus den Top 100 der Amazon Prime Deal Days herausgefiltert und bewerten diese für euch nach Ausstattung und Preis! Es ist alles mit dabei, von TV-Jahressiegern wie dem Samsung S95F bis zum günstigen Mini-TV mit 43 Zoll von Hisense.
Über die nachfolgende Aufstellung gelangt ihr direkt zu unserer Bewertung der TV-Angebote. Wir sehen uns zum einen den Preis genauer an, ob dieser mit den Mitbewerbern mithalten kann und ob der Preis angemessen ist für das, was der 4K-Fernseher bietet. Die Angebotspreise haben wir euch auch in die nachfolgende Aufstellung gepackt:
Zur Bildqualität des Samsung S95F möchten wir euch gerne auf zwei Vergleichstests verweisen. Es gab zwei „TV-Shootouts“ bei denen Samsungs QD-OLED-TV sich im direkten Duell mit anderen OLED-Fernsehern jeweils den zweiten Platz gemacht hat (Vergleichstest 1 & Vergleichstest 2). Der Preis ist laut Preisvergleichen ebenfalls hervorragend. Mit 1.885 Euro inkl. Versand, gibt es derzeit wohl nur einen Shop, der mit dem Angebot gleichzieht. Bei der Wahl zwischen amazon.de und allesfuerzuhause.de zum gleichen Preis würden wir jedoch eher amazon.de vorziehen. Kaufempfehlung! Übrigens erhaltet ihr in der Mix & Match-Aktion noch 450 Euro Extra-Rabatt, wenn ihr euch für eine passende Soundbar von Samsung entscheidet.
500 Euro Unterschied zum Samsung S95F… wie viel „schlechter“ ist der LG C5 im Vergleich zum Samsung-Modell? Wir finden, der Preisunterschied in der gleichen Zollgröße repräsentiert sehr gut die Qualitätsunterschiede bei der Bildwiedergabe. Man bekommt beim C5 einfach etwas weniger Kontraststärke, etwas weniger Helligkeit, etwas weniger Farbe. Das macht den TV aber definitiv nicht zu einem Ladenhüter, sondern einfach zu einer günstigeren Variante, die mit einer Top-Ausstattung und breiter Unterstützung etablierter Standards glänzt. Nicht umsonst ist die C-Serie die beliebteste OLED-Modellreihe von LG. Amazon unterbietet derzeit auch alle anderen Händler beim Preis bzw. zieht zumindest gleich. Wir haben einmal alle Varianten des C5 mit 65 Zoll verglichen, aktuell kommt niemand an die 1.329 Euro ran! Mit gutem Gewissen: Kaufempfehlung!
Ihr sucht einen günstigen 55 Zoll-Fernseher für Filme, Fernsehen, Streaming und gelegentliches Gaming? Der Hisense 55E7Q lockt mit seinem extrem günstigen Preis von nur 349 Euro. Und ja, günstiger ist derzeit keiner! Für knapp 350 Euro erhaltet ihr einen 4K TV mit 55 Zoll (140 cm), mit QLED-Display und direkter LED-Hintergrundbeleuchtung. 4K-Signale werden mit bis zu 60Hz vararbeitet und mit Dolby Vision und Dolby Atmos sind auch zwei starke Standards mit an Bord. Man spart beim 55E7Q gegenüber dem Straßenpreis gerade mal 20 Euro, aber günstiger wird das Modell vielleicht nie. Für ein kleines Budget definitiv eine Empfehlung!
Samsung QN90F 4K NEO QLED TV mit 65 Zoll (1.439 €)
Vielleicht hat es schon der ein oder andere gemerkt, aber Media Markt und Saturn versuchen, die Preise von Amazon.de derzeit zu matchen. So verwundert es nicht, dass der Samsung QN90F derzeit zum gleichen Preis wie bei Amazon.de angeboten wird. Aber hey, zumindest handelt es sich hierbei um einen vorläufigen Bestpreis! Übrigens erhaltet ihr in der Mix & Match-Aktion noch 250 Euro Extra-Rabatt, wenn ihr euch für eine passende Soundbar von Samsung entscheidet. Was die Bildqualität des QN90F anbelangt, darf man sich gerne noch einmal den LG C5 ansehen. Vielleicht gefällt einem dieser TV etwas besser. Für den QN90F sollte man sich entscheiden, wenn man auch oft untertags den TV nutzt und auch gerne mal das Licht abends beim TV-Genuss brennen lässt. Mit der Mix & Match-Aktion lohnt sich der QN90F definitiv noch mehr! Keine klare Kaufempfehlung, sondern eher eine Bauchentscheidung!
Ein 75 Zoll Fernseher für 499 Euro? Viel günstiger wird man einen Fernseher in dieser Zollgröße wohl nicht bekommen. Es handelt sich hierbei auch um ein exklusives Modell für Amazon.de, somit gewinnt der TV auch den Preisvergleich. Der 4K-TV mit QLED-Farbfilter gibt 4K-Signale mit bis zu 60Hz wieder, oder Full-HD-Signale mit 120Hz. HLG, HDR10 und HDR10+ sind mit an Bord. Dolby Audio (kein Atmos), DTS Virtual: X und DTS:X sind mit an Bord. Das Betriebssystem Fire TV OS muss man mögen, ansonsten spricht nicht viel gegen das XL-Upgrade in eurem Wohnzimmer. Man sollte die Erwartungen an die Bildqualität jedoch etwas dämpfen.
Klein, aber fein – und günstig! Amazon definiert beim 43E6NT einen neuen Tiefstpreis, wobei das Gerät vor mehreren Wochen schon einmal so günstig war. Die perfekte Wahl als Zweit-TV im Hobbyraum, Schlafzimmer, Kinderzimmer oder für die Garage. Triple-Tuner, HDR10, Dolby Vision und DTS Virtual:X sind mit an Bord. Ansonsten wird die Bildqualität des 4K-Fernsehers mit 60 Hz dem Preis angemessen sein. Schnäppchen Tipp!
Auch beim 55 Zoll B5 4K OLED TV ist der günstigste Preis auf Amazon.de zu finden. Früher war die B5-Serie die absolute Empfehlung. Derzeit tendieren aber viele Nutzer eher zu den C-Modellen, sofern sie es sich leisten können. Zumindest bietet der B5 eine weitere Zollgröße in den Amazon Prime Deal Days und ist mit 4K@120Hz, Dolby Vision, Dolby Atmos, webOS, HDMI 2.1 usw. gut ausgestattet. Eine gute Wahl, wenn man genau diese Zollgröße möchte.
Auch hier handelt es sich um ein exklusives Modell für Amazon das mit Fire TV OS läuft. Somit keine Konkurrenz und der beste Preis am Markt. Ein 65-Zöller für 369 Euro klingt sehr fair, dafür ist der TV aber eher mager ausgestattet, was die Unterstützung etablierter Standards betrifft. Filme, Serien, Fernsehen und Streaming werden in 4K-Auflösung mit maximal 60 Hz, HLG und HDR10 unterstützt. Für uns der typische „ach mein TV ist kaputtgegangen, jetzt benötige ich einen günstigen Ersatz“-TV!
Amazon definiert einen neuen Bestpreis für den Hisense 65U7Q! Und wenn man bedenkt, dass der 65-Zöller mit einem 4K Mini-LED-Backlight ausgestattet ist und einen 144Hz-Gaming-Modus für PC, Xbox Series X und PlayStation 5 besitzt, muss man eigentlich nicht viel nachdenken. Der TV liefert für etwas über 600 Euro eine Top-Ausstattung und ist vielleicht sogar die beste Wahl für preisbewusste Gamer, die einen größeren TV suchen!
Amazon schließt eine Lücke in Fire OS. Die hatte es zuvor erlaubt, Fire TV wieder mit Custom-Launchern anzupassen.
Jener Exploit war bereits in der zweiten Septemberhälfte aufgetaucht. Die Ausführung war etwas komplizierter, erlaube es dann bei Erfolg jedoch, wieder eigene Custom-Launcher auf den Streaming-Playern der Reihe Fire TV zu installieren. Auch konnte man damit Amazons App-Blacklists umgehen, System-Apps deaktivieren und automatische System-Updates blockieren. Hat nicht nur auf den Streaming-Sticks des Unternehmens, sondern auch auf den Fire-Tablets geklappt. Doch unvermittelt ist damit auch schon wieder Schluss.
Amazon beseitigt den Exploit
Funktioniert hat das Ganze, weil Nutzer sich über einen Kniff System-User-Rechte sichern konnten. Amazon bemerkte das Spielchen jedoch nach breiten Diskussionen in Communitys und den Medien und ist bereits wieder eingeschritten. Schade, denn damit konnte man sogar auch die Fire TV Ambient Experience auf offiziell gar nicht kompatible Geräte schubsen.
Der Fire TV Cube mit mehr Power, zwei HDMI-Anschlüssen, WiFi 6E und 4K-Upscaling
Inzwischen verteilt Amazon aber ohne viel Tamtam das Update 8.1.5.3 für die Fire TV Stick 4K und Fire TV Stick 4K Max. Dieses hebelt den Exploit komplett aus. Allerdings: Die Lücke konnte auch auf Geräten mit Fire OS 7 genutzt werden – z. B. auf dem Fire TV Cube. Ob auch da bereits eine Aktualisierung eintrudelt, ist derzeit unklar. Früher oder später sollte es jedoch losgehen.
Noch kein Update in Sicht? Dann handelt schnell
Falls ihr noch Interesse daran habt, den Exploit zu nutzen und die Aktualisierung euch bisher nicht erreicht hat, dann trennt den Fire TV Stick in eurem Besitz am besten vom Netz. Führt anschließend den hier beschriebenen Exploit aus und unterbinden zumindest schon einmal die automatischen System-Updates. Dann seid ihr auf der sicheren Seite und könnt auch später noch weiter experimentieren.
Die dänische Luxusmarke Bang & Olufsen (B&O) hat rechtliche Schritte gegen Samsung eingeleitet. B&O wirft dem Konzern vor, dass der kommende Fernseher „HiFi Frame“ – eine gemeinsame Entwicklung von Samsung und Canvas – angeblich das Design des B&O-Modells Beovision Contour verletzt.
Nach Angaben von B&O soll der Verkaufsstart des HiFi Frame – der noch in diesem Jahr erwartet wird – verhindert werden. Begründung: Das Produkt weise „auffallende Ähnlichkeiten“ mit dem Premium-TV-Design von B&O auf. Der HiFi Frame ist aus einer Zusammenarbeit zwischen Samsung und der dänischen Audiofirma Canvas HiFi entstanden, welche ihre Produktkooperation erst vor Kurzem noch auf der IFA 2025 ausgestellt hatten. Es gibt sogar eine limitierte „Art-Edition“ die vom dänischen Künstler Carsten Beck gestaltet wurde und den Charakter eines All-in-One-Unterhaltungssystems unterstreicht. Es verbindet hochauflösenden Klang mit Samsungs Frame-TV-Konzept.
Der Bang & Olufsen Beovision Contour (links) und der Samsung x Canvas HiFi Frame (rechts)
B&O sieht seine Designrechte verletzt
Nach Einschätzung von B&O ähnelt das Aussehen stark der eigenen Designsprache des Beovision Contour, der Soundbar und TV in einem Rahmen vereint. Das Unternehmen wirft Canvas HiFi vor, auf dem Design-Erbe von Bang & Olufsen „mitzureiten“ und verlangt, den HiFi Frame aus dem Handel zu nehmen, sämtlichen Bestand zu vernichten und Schadenersatz zu leisten. Ein formelles rechtliches Schreiben von Claus Barrett Christiansen, Partner der dänischen Kanzlei Bech-Bruun, setzte eine Frist bis zum 1. Oktober 2025 und warnte, B&O werde „notwendige rechtliche Schritte unternehmen, um eine weitere Verletzung zu verhindern„, falls der Forderung nicht Folge geleistet werde.
Heidi Winkler, General Counsel bei Bang & Olufsen, erklärte: „Wie andere Luxusmarken werden wir unsere Rechte immer verteidigen und unsere Marke schützen — und das tun wir in diesem Fall ebenfalls„.
Canvas HiFi weist Vorwürfe zurück
Canvas HiFi weist die Vorwürfe entschieden zurück. Laut deren Anwalt Børge Nielsen seien die Anschuldigungen „äußerst problematisch„. Es sei „unangemessen, dass ein internationaler Konzern wie Bang & Olufsen unbegründete Behauptungen gegen ein kleines dänisches Unternehmen erhebt„. Der Disput hat zudem eine persönliche Ebene: Laust Nielsen, CEO und Mehrheitsgesellschafter von Canvas HiFi, führte bis 2019 ein autorisiertes B&O-Geschäft in Frederikshavn. Er nannte das Vorgehen „brachial“ und meinte, es könne als „gezielte Schikane verstanden werden, die darauf abzielt, einen kleineren Marktteilnehmer zu drangsalieren„.
Canvas und Samsungs The Frame gab es bereits vor dem B&O Beovision Contour
Canvas HiFi betont, dass das eigene Design bereits vor dem Marktstart des Beovision Contour Ende des Jahres 2020 feststand. Nielsen sagt: „Unser Design mit hölzernen Frontpaneelen wurde vor der Produkteinführung von B&O entwickelt, und ich habe Unterlagen, die das belegen„. Der Streit wird zunehmend komplex, da Samsung durch seine Kooperation mit beteiligt ist. B&O argumentiert, der HiFi Frame übernehme „markante Merkmale„, die mit dem Beovision Contour eingeführt wurden, darunter das integrierte Rahmendesign. Nielsen widerspricht dem und verweist darauf, dass das Frame-TV-Design von Samsung älter sei als B&Os Contour. Er ergänzte: „Der Frame ist ein international anerkanntes Design. Unsere Zusammenarbeit integriert lediglich die Audio-Lösung von Canvas — es handelt sich nicht um eine Kopie„.
Obwohl Nielsen gewisse optische Überschneidungen einräumt, beharrt er darauf, die Produkte seien „klar unterscheidbar“ und ist überzeugt, „ein anspruchsvoller Verbraucher kann den Unterschied leicht erkennen„. Er fügte hinzu: „B&O hat viele Jahre lang schöne Produkte hergestellt. Jetzt sind wir mit im Spiel, und wir sollten koexistieren können und uns darauf konzentrieren, großartige Produkte für Verbraucher zu liefern.“
Derzeit ist Canvas HiFi den Forderungen von B&O nicht nachgekommen und setzt die Produktion sowie den Vertrieb des HiFi-Frame fort. Damit dürfte der Konflikt die nächste Stufe erreichen, die wohl einen Kampf vor Gericht in den Ausmaßen „David gegen Goliath“ annehmen dürfte. Bleibt zu hoffen, dass Samsung das dänische Unternehmen vor Gericht unterstützt. Was denkt ihr, hat sich der Geschäftsführer bei seiner Führung eines autorisierten B&O-Geschäfts bereits vom Beovision Contour inspirieren lassen, oder ist es genau andersherum?
HBO Max hat seine Preise in Europa (wieder) erhöht. Das ist auch ein Vorbote für die Preisgestaltung in Deutschland.
So wird HBO Max, der Streaming-Dienst von Warner Bros. Discovery, ja Anfang 2026 auch in Deutschland starten. Die Plattform ist zwischenzeitlich auch als Max bekannt gewesen. Zum Beispiel in den Niederlanden werden die monatlichen Abos wieder einmal kostspieliger. Ähnlich wie die Konkurrenten von Disney+, Netflix oder auch Prime Video bietet HBO Max dabei unterschiedliche Tarife an, die sowohl in ihren Preisen als auch Qualität und Funktionen variieren.
HBO Max erhöht die Monatspreise
Zumindest die günstigste Option, HBO Max Basic mit Werbung, bleibt dabei preislich konstant. Der Einstiegstarif kostet weiterhin 5,99 Euro im Monat. Hier müsst ihr nicht nur mit Werbung leben, sondern auch mit einer maximalen Auflösung von 1080p. Das Standard-Abo ohne Werbung hingegen verteuert sich um 2 Euro – von 9,99 auf 11,99 Euro im Monat. Doch die größte Preissteigerung betrifft, wie so oft, den Premium-Tarif.
HBO Max will die Preise erhöhen und das Sharing eindämmen.
Nur HBO Max Premium beinhaltet 4K Ultra HD als Auflösung HDR bzw. Dolby Vision für das Bild und Dolby Atmos für den Ton. Bisher hat dieses Abo in den Niederlanden 13,99 Euro im Monat gekostet. Doch bei unseren Nachbarn steigt der Preis nunmehr auf 16,99 Euro im Monat. Alle genannten Preiserhöhungen greifen dort für Neu- und Bestandskunden ab der nächsten Abrechnung im November 2025.
HBO Max: Fingerzeig auf deutsche Preise
Wir rechnen damit, dass HBO Max hierzulande zum Start wohl die gleichen Preise anlegen dürfte, wie nach der Erhöhung ab sofort in den Niederlanden. Allerdings ist gut möglich, dass man zumindest zum Launch einige, temporäre Rabatte gewähren könnte, um erst einmal Kunden anzulocken. So hat es beispielsweise ja auch anno dazumal Disney+ gehandhabt, seitdem aber die Preise sukzessive um mehr als 100 % erhöht.
Die beliebten Mini-PCs von Geekom werden zu den Amazon Prime Deal Days mit Rabatten von bis zu 29 Prozent angeboten. Ganz vorn mit dabei: der A8 Max, der High-Performance Mini-PC IT15 und das günstige Einsteigermodell Air12Lite!
Unser Partner Geekom ist natürlich auch bei dem Amazon Prime Deal Days vertreten und spendiert euch Rabatte zwischen 15 und 29 Prozent für seine Premium Mini-PCs. Den höchsten Rabatt gibt es beim leistungsstarken A8 Max-Modell mit R9-8945HS-Prozessor, 32 GB DDR5-Ram und einer superschnellen 2 TB NVMe-SSD. Der A8 Max kostet in dieser Variante nur noch 704,65 Euro (-29% Rabatt). Das gleiche Modell mit R7-8745HS-Prozessor und 1 TB NVMe-SSD gibt es schon für 534,65 Euro.
Der Geekom IT15 ist mit einem der stärksten und modernsten mobilen Intel-Prozessoren ausgestattet
Ebenfalls sehr gut rabattiert ist der Geekom IT15 High-Performance-PC (zum Test) mit Intel Ultra U9-285H-Prozessor, 32 GB DDR5-RAM und ebenfalls 2 TB als NVMe-SSD. Das Modell überzeugt mit seiner hervorragenden Single- und Multi-Core-Performance und ist dank 27 Prozent Rabatt für 1.019,15 Euro zu bekommen. Es gibt aber auch erschwingliche Einstiegsmodelle für das tägliche Surfen im Internet, Beantworten von E-Mails und das Betrachten von Videos auf Youtube usw. Den Geekom Air12 Lite (zum Test) mit Intel N150 CPU, 8 GB-RAM und 265 GB SSD gibt es für schlanke 170,05 Euro!
Im Test: Der Geekom Mini Air12 Lite Mini-PC
Klickt auf den nachfolgenden Link, um auf die Angebots-Seite von Geekom zu gelangen, oder ihr klickt auf die jeweilige Modellbezeichnung in der Tabelle:
Zu den Amazon Prime Deal Days stehen ausgewählte 4K Blu-rays bereits ab 11 Euro zum Kauf! Wir haben die Film-Vorteilsangebote für euch nach Preisen und Ausstattung (Einzelfilme + Collections) für euch sortiert!
Was wären die Prime Deal Days ohne Medienangebote? Entsprechend lässt es sich der Onlinehändler nicht nehmen, beliebte Filme und Collections auf 4K Ultra HD Blu-ray zum Teil deutlich im Preis zu senken! Wir stöbern uns für euch durch die komplette Auswahl und sortieren die Einzelfilmeund Collections nach Preis für euch, damit ihr schnell interessante Titel innerhalb eures Budgets findet. Aber achtet darauf, die Angebote gelten nur solange der Vorrat reicht. Solltet ihr ein Angebot gefunden haben, welches nicht mehr aktuell ist (ausverkauft oder teurer), wäre es nett, wenn ihr dies kurz in einem Kommentar erwähnt, dann können wir den Titel aus der Liste streichen. Danke und viel Spaß beim Stöbern!
PS: Wir werden im Laufe des Tages die Liste noch erweitern. Den aktuellen Stand liest du hier – letztes Update 12:50.
Ihr wollt euch selbst durch das gesamte Angebot stöbern? Dann könnt ihr die Vorteilsliste mit allen reduzierten 4K Ultra HD Blu-rays nachfolgend aufrufen:
Denon hat vor einem Monat das Revisions-Modell AVC-X2850H vorgestellt, welches den AV-Receiver AVR-X2800H DAB im Line-up ergänzt. Das neue Modell bringt mehrere kleine Verbesserungen mit sich und wird von Denon günstiger in den Handel gebracht.
Im Prinzip hat man sich beim Denon den AVR-X2800H DAB nochmals angesehen und versucht, das Modell innerhalb eines bestimmten Rahmens neu zu denken. Dabei herausgekommen ist der Denon AVC-X2850H, der z.B. auf den DAB+/FM-Tuner verzichtet, dafür jedoch mit kleineren Verbesserungen gegenüber des Schwestermodells aufwarten kann. Auf diese möchten wir zuerst eingehen, bevor wir uns den Hauptspezifikationen des AV-Verstärkers widmen.
Denon AVC-X2850H vs. AVR-X2800H – Die wichtigsten Unterschiede
Neu ist beim Denon AVC-X2850H unter anderem die Kanalpegelanzeige in Echtzeit direkt auf dem TV (OSC)
Wie schon erwähnt besitzt der AVC-X2850H keinen DAB+/FM-Tuner mehr. Diesen Umstand werden die meisten Nutzer verkraften können. Gut ist, dass es sich dabei wohl um die einzige „Einsparung“ handelt, die wir beim X2850H erkennen konnten. Neu ist dagegen, dass die Kanalpegelanzeige in Echtzeit auf dem TV-Gerät angezeigt werden kann (Channel Level Monitoring). So kann man z.B. prüfen, ob der Dolby Atmos-Soundtrack auch wirklich etwas über die Höhenkanäle ausspielt, oder eben nicht. Auf jeden Fall ein nettes „Spielzeug“ für Technik-Enthusiasten.
Eine überarbeitete Clock-Ansteuerung der HDMI-Anschlüsse optimiert die Audioübertragungen und sorgt für weniger Jitter
Verbessert wurde auch die Clock-Ansteuerung der HDMI-Anschlüsse mit überarbeitetem Jitter-Management, für eine Verbesserung der Klangqualität mit weniger Audioartefakten. In den Spezifikationen des AVC-X2850H werden jetzt auch HDR10+ und QMS zusätzlich erwähnt, was der Vorgänger wohl auch schon beherrscht. Was der X2800H nicht beherrscht, ist dagegen die parallele Audioausgabe via Lautsprecher und Bluetooth-Kopfhörer zugleich. Eine tolle Option für Leute, die etwas schlechter hören. Auch neu mit dabei: dass man jetzt zwei Audyssey-Einmessungsprofileabspeichern und gegeneinander im OSD vergleichen kann. Zuletzt wurde noch der DAC beim AVC-X2850H benannt. Dabei handelt es sich um einen TI PCM5102A (384 kHz/32-bit mit 4 Känälen). Zuletzt wird der X2850H über 150 Euro günstiger in den Handel gebracht, zumindest wenn man sich am UVP orientiert.
Tuner: X2850H (AVC) ohne Tuner, X2800H (AVR/DAB) mit FM/DAB+.
Channel Level Monitoring (V-Meter am TV): Neu beim X2850H zeigt die Pegel aller Kanäle in Echtzeit im OSD.
Clock/Jitter-Management an HDMI (Pure CTS/“neue Clock”): Beim X2850H erwähnt. Ziel: stabileres HDMI-Clocking, weniger Jitter.
Bluetooth-Transmitter (BT-TX): X2850H kann parallel zu den Lautsprechern an geeignete BT-Kopfhörer senden.
Zwei Audyssey-Profile speicherbar & am OSD vergleichbar: X2850H erlaubt zwei Setups (z. B. 2.0 vs. 5.1.2) und schnellen Umschalt-Vergleich.
DAC konkret benannt: X2850H: TI PCM5102A (384 kHz/32-bit, 4 Kanäle).
Preis (UVP DE, Stand 06.10.2025): X2850H 839 € (DE-Seite). X2800H DAB 1.069 € (DE-Seite). Straßenpreise variieren.
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Weitere Hauptmerkmale des Denon AVC-X2850H
Frontabbildung des Denon AVC-X2850H
Beim AVC-X2850H handelt es sich um einen 7.2-Kanal-Verstärker der 7×125 W an 6 Ohm (bzw. 7×95 W an 8 Ohm) liefert (maximal 150 Watt an einem Kanal). Neben Dolby Atmos (bis 5.1.2) und DTS:X gibt es Dolby Height Virtualization und eine DTS:X-7.1-Verarbeitung. Durchaus praktisch: Das Audio-Postprocessing lässt sich auch auf Dolby-Signale anwenden – z. B. DTS Virtual:X auf einer Dolby Digital 5.1-Spur (Cross-Mixing).
Der Denon AVC-X2850H bietet eine breite Auswahl an Einsatzmöglichkeiten
Der X2850H bringt insgesamt sechs HDMI-Eingänge mit: drei Ports nach HDMI 2.1 und drei nach HDMI 2.0b. Zwei HDMI-Ausgänge arbeiten ebenfalls nach HDMI 2.1. Die 2.1-Schnittstellen unterstützen das komplette Paket: VRR, ALLM, QMS, QFT, eARC, 4K/120 sowie Upscaling bis 8K/60. Das Bildschirmmenü (OSD) läuft in 1080p und Denons AL32 Multichannel Processing ist an Bord. Das 1080p-OSD zeigt detailliert an, welche Ein- und Ausgangssignale anliegen, inklusive kanalweiser Aktivitätsanzeige (VU-Meter bzw. Channel Level Monitoring). Die vier Quick-Select-Tasten an der Front springen nicht nur zur gewünschten Quelle, sondern können zusätzliche Funktionen/Makros (z. B. Audyssey-Modus oder Multiroom-Einstellungen) mit auslösen.
Die Rückseite des Denon AVC-X2850H zeigt das übersichtliche Anschlussterminal inkl. HDMI 2.1-Schnittstellen.
Beim HDR ist alles Relevante abgedeckt: HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision. Dazu kommen die Verwaltung des BT.2020-Farbraums und 4K-Passthrough. Für eine hochwertige Musikwiedergabe ist alles Wichtige mit an Bord, unter anderem Spotify Connect, AirPlay 2, Dual-Band-WLAN, TuneIn-Webradio sowie UPnP/DLNA. Zu den weiteren unterstützten Diensten gehören unter anderem Amazon Music, Deezer, SoundCloud und Tidal. Dateiseitig spielt der Denon DSD 2.8/5.6 MHz, FLAC/WAV/ALAC bis 192 kHz/24-Bit sowie MP3/WMA/AAC ab. Für die Einmessung gibt es Audysseys MultEQ XT, Dynamic Volume und Dynamic EQ. Optional kann man noch die kostenpflichtige Audyssey MultiEQ Editor-App freischalten. Für die Einmessung sehr praktisch: Zwei getrennte Audyssey-Profile können gespeichert werden (z. B. 2.0 und 5.1.2) und direkt miteinander vergleichen.
Denon AVC-X2850H: Preis und Verfügbarkeit
Der Denon AVC-X2850H ist ab sofort in einer schwarzen Ausstattungsvariante für 839 Euro (UVP) erhältlich. Damit ist das Modell fast 200 Euro günstiger als der AVR-X2800H DAB, zumindest wenn man die UVPs gegenüberstellt. Die Straßenpreise weichen da noch extrem ab. Die neue Variante ist derzeit auch nur bei namhaften Elektronikhändlern bestellbar.