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AV1: Neuer Codec konkurriert durch mehr Effizienz mit HEVC (Update)

Der Codec HEVC ist für Streaming-Inhalte in 4K mittlerweile bei den meisten Anbietern der aktuelle Standard. Lediglich Google setzt für YouTube primär auf die offene Alternative VP9. Nun stößt eine weitere, offene Option hinzu: AV1 soll sowohl HEVC als auch VP9 Paroli bieten.

Update 30-04-2018: Facebook, soziales Netzwerk und Mitglied der AOMedia hat auf seiner Plattform mit ersten internen Tests des AV1-Codecs begonnen. Mit einer noch nicht veröffentlichten Version des Chrome Browsers sollen sich bereits die Vorteile der erhöhten Kompressionsrate darstellen lassen. Dabei kommt aber noch eine frühere AV1-Version zum Einsatz. Die offizielle AV1-Release-Version soll folgen, sobald populäre Browser wie Chrome und Firefox den neuen Codec implementiert haben.

Originalbeitrag: Hinter AV1 steckt die Alliance for Open Media (AOMedia). Führende Mitglieder sind Amazon, Apple, ARM, Cisco, Facebook, Google, IBM, Intel Corporation, Microsoft, Mozilla, Netflix und auch Nvidia, deren Shield Android TV (2017) wir kürzlich getestet haben. Die AOMedia bewirbt AV1 als frei von Lizenzgebühren und will den Codec somit sicherlich auch durch die Kostengünstigkeit durchdrücken.

Da große Player in der AOMedia sitzen, wäre beispielsweise gut möglich, dass Amazon AV1 für Amazon Prime Video einsetzen könnte. Die Unterstützung an entsprechenden Geräten könnten etwa Apple, ARM und natürlich Nvidia sicherstellen. Auch VP9 ist wie AV1 im Gegensatz zu HEVC ein offener Codec. Allerdings gibt es eine Debatte darum, ob VP9 bei 4K-Inhalten qualitativ mithalten kann. Deswegen hat sich HEVC bei den meisten Anbietern durchgesetzt.

AOMedia
Die AOMedia steht hinter dem Codec AV1

Netflix hat bereits bestätigt, dass AV1 in Zukunft beim Streaming-Anbieter zum Einsatz kommen soll. Allerdings will man dadurch nicht andere Codecs wie H.264, H.265 und VP9 ersetzen, sondern vielmehr sein Repertoire erweitern. Intern sollen bereits Tests mit AV1 bei Netflix laufen. Der Streaming-Anbieter hat dazu erklärt: „AV1 beweist, dass ein performanter Next-Generation-Video-Codec auch mit einer gebührenfreien Lizenz möglich ist. (…) Netflix ist stolz darauf die AOMedia mitbegründet und gefördert zu haben. Wir werden die Leistung von AV1 für Entertainment-Inhalte unterstreichen – von hocheffizienten mobilen Streams bis hin zu Premium-Varianten mit 4K und HDR.“

Netflix kommt es darauf an seine Streams mit verschiedenen Codecs auszuliefern, damit eine möglichst breite Kompatibilität gewährleistet bleibt. Amazon hat in recht ähnlicher Weise bekräftigt: „AV1 ist eine gebührenfreie und interessante Kompressionstechnik, welche bei Optimierung das Potential hat eine breite Adoption zu erfahren und Kunden rund um die Welt von Vorteil zu sein.“

AV1 im Schnitt um 30 % effizienter als konkurrierende Codecs

Die AOMedia will daher auch damit locken, dass Ultra-HD-Content über AV1 weiterhin in hoher Qualität gestreamt werden könne. Parallel solle aber das benötigte Datenvolumen im Vergleich zu etwa HEVC sinken. Das dürfte auch eine immer größere Rolle spielen, denn bis 2021 rechnen Analysten damit, dass 82 % des Internet-Traffics durch Videostreaming verursacht werden. Eine effiziente Kompression durch Codecs wie AV1 ist daher immer wichtiger. Die AOMedia spricht von einer im Durchschnitt um 30 % effizienteren Videokompression als bei vergleichbaren Codecs.

AO Media
AO Media: Viele große Player und Dienste sind beteiligt

Wie stark und wie schnell sich AV1 durchsetzen kann, hängt aber nun von den Partnern ab. Da hinter der AOMedia viele große Unternehmen mit Marktmacht stehen, kann man hier als Zuschauer aber durchaus optimistisch sein.

BSI warnt vor Sicherheitslücken in Smart-TVs

Mittlerweile sind im Heimkino so gut wie alle Geräte mit einer Online-Anbindung versehen. Das gilt insbesondere für Smart-TVs. Und smart ist im Grunde jeder aktuelle Fernseher. Doch die Internetverbindung ermöglicht nicht nur Firmware-Updates sowie die Verwendung von Apps für beispielsweise Streaming-Anbieter, sondern sie öffnet leider auch Angriffen Tür und Tor.

Entsprechend hat der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, aktuell nochmals vor den Risiken gewarnt, welche Smart-TVs mit sich bringen. „Hersteller und Händler müssen ihrer Verantwortung nachkommen und die IT-Sicherheit bereits bei der Entwicklung und der Inbetriebnahme der Geräte mitdenken.„. Das gibt Schönbohm skeptisch zu Protokoll. Gerade vor Großereignissen wie der anstehenden Fußball-WM würden viele Smart-TVs verkauft. Allerdings seien die Verbraucher in der Regel wenig informiert über die Sicherheitsbedenken, die es bei der Nutzung derartiger Fernseher gebe.

Schönbohm wünscht sich, dass abseits technischer Daten wie 4K und HDR sowie den vorinstallierten Apps auch die Qualität der Sicherheitsvorkehrungen für die Kunden beim Kauf eine Rolle spiele: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die IT-Sicherheit der Geräte in ihre Kaufentscheidung einfließen lassen.“ Sinnvoll sei es etwa, den TV nicht permanent online angebunden zu lassen, sondern die Internetverbindung nur dann zu aktivieren, wenn sie tatsächlich gebraucht werde.

Sprachsteuerungen und Kameras bieten besondere Angriffsfläche

Im Alltag dürfte allerdings kaum ein TV-Nutzer so vorgehen. Zumal die Internetverbindung, sind die Zugangsdaten einmal eingegeben, über die Fernseher in der Regel automatisch hergestellt wird. Parallel rät Schönbohm auf regelmäßige Firmware-Updates zu achten, damit Sicherheitslücken nicht dauerhaft bestehen bleiben. Zudem weist der BSI-Präsident darauf hin, dass auch mit den integrierten Kameras diverser Fernseher sorgsam umgegangen werden sollte. Auch der reflektierte Umgang mit Sprachsteuerungen sei sinnvoll. Schließlich gab es hier bereits in der Vergangenheit Kritik an Herstellern wie Samsung, weil zu viel bzw. zu intransparent mitgehört wurde.

Auch Android TV soll Lücken aufweisen

Gegen die Datensammlungswut von Smart-TVs gibt es ja sogar spezielle Gadgets. Am Ende gilt natürlich für Smart-TVs, was für alle Geräte mit Möglichkeiten zur Datenerfassung bzw. Internetanbindung gilt: Es sollte immer vorsichtig mit den eigenen Daten umgegangen werden. Denn nicht nur die Hersteller hören gerne fleißig mit, um Daten auszuwerten, sondern auch der Missbrauch durch Dritte ist im Zweifelsfall eine Gefahr.

OPPO stellt Entwicklung neuer Produkte ein!

Kein Aprilscherz – OPPO Digital stellt die Produktion und Entwicklung neuer HiFi- und Audioprodukte ein. Nach 14 Jahren habe der Hersteller mit seinen aktuellen 4K UHD Playern den Höhepunkt seiner Performance erreicht. Der Support für existierende Produkte von OPPO soll aber weiter bestehen bleiben.

Auf der offiziellen Webseite von OPPO verabschiedet sich der Hersteller von seinen langjährigen Partnern. Egal ob DVD, Blu-ray oder 4K UHD Disc Player, der in den USA beheimatete Hersteller eröffnete mit seinen Produkten meist die Referenzklasse. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Kunden und die Community, die OPPO tatkräftig bei der Entwicklung und Pflege ihrer Produkte unterstützt haben.

Während sich OPPO langsam aus der Produktion neuer Produkte zurückzieht, werden laufende Modelle weiterhin unterstützt. Garantien gegenüber dem Hersteller bestehen weiterhin und auch Serviceleistungen außerhalb der Gewährleistungsfrist werden noch auf unbestimmte Zeit angeboten. Auch Firmware-Updates werden weiterhin entwickelt und nach den Beta-Phasen über die automatische Update-Funktion der Player verteilt. Die Kunden sollen sich sicher sein, dass der qualitativ hochwertige Service auch weiterhin zur Verfügung steht.

Der OPPO UDP-203 ist einer der ersten 4K Blu-ray Player gewesen, der auch Dolby Vision HDR unterstützt
Der OPPO UDP-203 ist einer der ersten 4K Blu-ray Player gewesen, der auch Dolby Vision HDR unterstützt

Nigel Rich, Managing Director von OPPO Digital UK: Wir können stolz auf unsere Leistungen in den letzten Jahren sein. Zusammen mit den marktführenden Produkten haben wir einen erstklassigen Kundendienst und Support von unseren Büros hier in Norwich zur Verfügung gestellt. Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiter und sehr traurig, dass wir jetzt unsere Türen für immer schließen werden. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um unseren europäischen Distributoren, Händlern und natürlich den Menschen, die OPPO-Produkte in Europa gekauft haben, zu danken. Wir werden weiterhin Produkte innerhalb und außerhalb der Garantie unterstützen und haben Vorkehrungen getroffen, um dieses hohe Serviceniveau weiterhin zu gewährleisten“

Dolby Vision & HDR10+ Updates

Jason Liao, CTO Von OPPO Digital, hat gegenüber hdtvtest.co.uk einige Punkte zur aktuellen Kommunikation klar gestellt. Zum einen wird OPPO nicht einfach vom Markt verschwinden. Die verfügbaren Player, Kopfhörer und Lautsprecher werden auch weiterhin unterstützt. Es wird auch noch an aktuellen und zukünftigen Features gearbeitet. Z.B. wird im Moment eine neue Firmware bei Dolby getestet. Diese soll das Dolby Vision Low-Latency Profile unterstützen und so das Zusammenspiel mit Sonys 4K UHD Fernsehern unterstützen. Man prüft auch, ob der UDP-203 und UDP-205 die dynamischen Metadaten des HDR10+ Standards verarbeiten kann. Im Hintergrund wird also noch mehr als fleißig gearbeitet bei OPPO.

Oppo UDP-203 High-End Player aus 2016 (Dolby Vision via Update)
Bekommt der OPPO UDP-203 vielleicht noch ein HDR10+ Update nachgereicht?

4K Player weiterhin verfügbar

OPPO hat mit dem UDP-203 einen der ersten 4K UHD Blu-ray Player mit Dolby Vision HDR-Unterstützung auf den Markt gebracht. Eine High-End-Version mit einer erweiterten Audio-Sektion kam 2017 unter der Modellbezeichnung UDP-205 auf den Markt. Wer sich noch eines der beliebten Abspielgeräte sichern möchte, kann die aktuellen Geräte noch weiterhin über zertifizierte Fachhändler oder über Amazon.de bestellen.

Wer bedient ab sofort das Premium Player Segment?

Für Heimkino-Enthusiasten stellt sich nun die berechtigte Frage, wer bedient nun das Premium Segment für 4K Player? Die Oppo Abspielgeräte werden sicherlich noch in den nächsten Wochen und Monaten verfügbar sein. Doch was ist, wenn das Kontingent irgendwann erschöpft ist?

Was dem Look & Feel der Oppo UHD-Player am nächsten kommen dürfte, ist der 4K Player CXUHD von Cambridge Audio. Hierbei handelt es sich aber um einen komplett digitalen Player ohne separate, analoge Audio-Sektion. Ansonsten hat der Player die gleiche Ausstattung an Anschlüssen (bis auf die analogen Audio-Ausgänge) und Features (Dolby Vision HDR) wie Oppos Debüt-Player UDP-203.

 

Den Ansprüchen von Oppo kommt Panasonics neuer Player UB9000 vielleicht dann doch etwas näher. Ein neues optimiertes Laufwerk, hauseigener Bildprozessor, neu gestaltetes Chassis, zwei separierte, analoge Audio Sektionen uvm. machen den UB9000 zu einem heißen Anwärter für die Referenz-Krone.

Sony XF70: Günstiger 4K Fernseher ohne Android TV

Mit der XF70 Serie präsentiert Sony neue 4K Fernseher mit günstigen Preisen. Für viele Nutzer ist neben dem Preis aber womöglich noch ein zweiter Faktor für den Kauf entscheidend: Die XF70 TVs verzichten auf die Android TV Plattform.

Die XF70 Serie beerbt die XE70 Modelle aus 2017 und bietet im unteren Preissegment einen guten Einstieg in die 4K UHD Welt. Sony bietet den Fernseher auch in den beliebten Größen 43, 49, 55 und 65 Zoll an. So finden auch Leute mit wenig Platz oder geringem Sitzabstand ein passendes Modell. Die XF70 Modellreihe ist mit der „4K X-Reality Pro“-Engine ausgestattet, unterstützt die MotionFlow Technologie mit 200Hz und einen „Dynamic Contrast Enhancer“. Sonys hauseigene Smart TV Nutzeroberfläche erlaubt den Zugang zu Mediatheken und beliebten Streaming-Diensten wie Netflix, Amazon Prime Video, Maxdome, Youtube usw. 4K Inhalte (3.840 x 2.160) werden auch mit High Dynamic Range (HDR10 & HLG) unterstüzt.

Günstiger Preis, einfaches Design:

Das Design des XF70 4K Fernseher lehnt sich an Optik der darüber liegenden Modellreihen an. Ein relativ schlanker Rahmen findet auf zwei Standfüßen Platz. Diese haben aber einen etwas „billigeren“ Plastik-Look. Auch der Rahmen ist nicht ist nicht in Metall eingefasst. Die Anschlüsse befinden sich allesamt auf der Rückseite des Fernsehers. Leider gibt es noch keine Details, welche Anschlussmöglichkeiten den Nutzer erwarten. Mehrere HDMI-Ausgänge, ein USB-Anschluss sowie ein verbauter Triple-Tuner sind aber auf jeden Fall mit dabei.

Preise & Verfügbarkeit:

Videovorstellung XF70:

Experimentiert Samsung heimlich mit Dolby Vision HDR?

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Auf dem QLED-Workshop von Samsung gab es nicht nur interessante Informationen rund um HDR10+ und die neuen Quantum Dot Fernseher, sondern auch eine interessante Konversation in Bezug auf Dolby Vision HDR.

Die HDR10+ Allianz, bestehend aus Samsung, Panasonic, Philips, Amazon, 20th Century Fox und Warner Bros. arbeitet immer noch fleißig an der Finalisierung des HDR10+ Standards. Das vorgestellte Logo ist noch nicht ganz final, ausgewählte Blu-ray Player aus 2017 sollen ein HDR10+ Update bekommen und die ersten 4K UHD Blu-ray Discs sind für das zweite Halbjahr 2018 angepeilt. Alle uns zugetragenen Informationen werden wir in einem gesonderten Beitrag weiter ausführen. Ein Kommentar des Samsung Verantwortlichen war dann aber dann fast unser Highlight des Workshops:

„Unsere Samsung Fernseher können kein Dolby Vision dekodieren – im Moment“

Halt Stop – „im Moment“? Sichtlich ertappt versuchte Hr. Choi die richtigen Worte zu finden: „Ich weiß nicht, ich weiß nicht genau…“. Sein Kollege eilt ihm zu Hilfe und ruft in die Runde „Wir haben HDR10+“ – kurzes Gelächter. Sein nächster Satz lässt uns aber glauben, dass Samsung eine Implementierung von Dolby Vision zumindest als „Plan B“ in Betracht ziehen könnte:

„Es ist die Entscheidung des TV-Herstellers (ob Dolby Vision unterstützt wird) und wir müssen weitere Optionen für die Zukunft abwägen – eigentlich arbeiten wir noch daran“

Hör sich fast so an, als wäre Samsung dem HDR-Konkurrenzformat nicht ganz abgeneigt. Sollte es Pläne für eine Integration von Dolby Vision HDR geben, kann der koreanische Hersteller diese aber noch nicht enthüllen. Damit würde der stärkste Partner der HDR10+ Allianz „einbrechen“. Samsung muss erst das eigene dynamische HDR-Format an den Start bringen und auf positives Feedback von Filmemachern und anderen Herstellern hoffen.

Zufall? Die Startseite der Dolby Vision Homepage erinnert doch stark an das Demo-Video welches auf der "The Wall" Präsentation lief
Wohl eher Zufall, dass die Startseite der Dolby Vision Homepage doch stark an das Demo-Video auf der „The Wall“ Präsentation erinnert

Drei Premium HDR Standards

Für den Kunden wäre es natürlich weitaus einfacher, wenn es nur ein „Premium-HDR-Format“ neben HDR10 geben würde. Nach Dolby Vision und HDR10+ könnte mit „Advanced HDR by Technicolor“ auch noch ein dritter Mitspieler im HDR-Markt mitmischen.

Was denkt ihr? Hat Samsung bereits den „Dolby Vision-Plan“ in der Hinterhand oder würde der Elektronikhersteller nie einräumen, dass Mitbewerber LG bereits auf das richtige Pferd gesetzt hat?

Mit dem LIRPA Adapter lassen sich Fernseher mit 3D nachrüsten

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Kleine Box, große Hoffnung für 3D-Fans. Der taiwanesische Hersteller LIRPA stellt seinen weltweit einzigartigen 3D Adapter vor. Mit Hilfe der kleinen Box, lassen sich Full-HD und 4K Fernseher mit 3D nachrüsten. Einzige Voraussetzung für die TV-Geräte ist ein Panel mit nativer 100Hz Wiedergabe.

3D Fernseher sind in den letzten 3 Jahren von der Bildfläche der Online-Shops und Fachhändler-Displays verschwunden. 2018 wird wohl das erste Jahr werden, indem kein einziges neues TV-Modell die 3D-Darstellung unterstützt. Fans der dritten Dimension müssen notgedrungen zu einem älteren TV-Gerät greifen, oder sich mit einer Projektor-Lösung anfreunden. Mit dem LIRPA 3D Adapter gibt es aber wieder Hoffnung für das Nischen-Format.

Der Adapter ist recht kompakt und wird zwischen Blu-ray Player (fast alle unterstützen auch weiterhin die Wiedergabe von 3D Blu-rays) und dem Fernseher geschalten. Voraussetzung ist, dass der Fernseher über einen HDMI-Eingang (Version 1.4 oder 2.0) und ein natives 100Hz Panel verfügt. Viele TV-Modelle, vor allem im mittleren und hohen Preissegment, sollten diese Voraussetzungen ohne Probleme erfüllen.

Zwei zusätzliche HDMI-Kabel ist alles was zur Installation des LIRPA 3D Adapters benötigt wird
Zwei zusätzliche HDMI-Kabel ist alles was zur Installation des LIRPA 3D Adapters benötigt wird

3D-Shutterbrillen im Lieferumfang enthalten

Der Adapter ermöglicht wie Darstellung über aktive 3D-Shutterbrillen. Zwei dieser Brillen liegen auch praktischerweise dem Lieferumfang bei. Ebenso ist ein IR-Dongle im Lieferumfang enthalten, der das 3D-Signal mit den Shutter-Brillen synchronisiert. Über die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich diese Verbindung sogar noch „feinjustieren“, damit abweichende Reaktionszeiten zwischen Panel und Brille korrigiert werden können.

Wer einen Full-HD Fernseher besitzt, erhält über den Adapter ein Bild mit 720p Auflösung. ein 4K Fernseher erreicht eine Full-HD 3D-Darstellung. Eine native 4K/3D-Wiedergabe ist natürlich nicht möglich, da auch die Signalquellen auf Blu-ray maximal mit 1.080p vorliegen.

Der Anschluss und Installation der Komponenten soll kinderleicht sein. Der Adapter nimmt den 3D-Videofeed des Players und mischt diese neu, so dass sie mit den aktiven 3D Shutterbrillen genutzt werden kann. Dabei wird abwechselnd ein Bild für das linke und rechte Auge gezeigt.

Preis & Verfügbarkeit

Der 3D Adapter soll in ein paar Wochen ausgeliefert werden. Die „LIRPA 3D ADAPTER BOX“ kann bereits auf Amazon.de (Anzeige) vorbestellt werden. Der Preis ist mit 169,- EUR angemessen für ein Feature, welches man so nicht mehr in einem TV-Gerät findet.

UHD51: Optoma präsentiert neuen 4K UHD Beamer mit 3D

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Der Optoma UHD51 erweitert das 4K Projektor-Portfolio um ein neues Modell mit 4K UHD Auflösung und 3D-Unterstützung. Auch High Dynamic Range (HDR) Videos können dargestellt werden. Der UHD51 ist ab sofort erhältlich und kann im Fachhandel für 1.699 EUR (UVP) erworben werden. 

Mit dem neuen UHD51 steigt die Anzahl 4K-fähiger Projektoren von Optoma bereits auf acht Modelle an. Leider handelt es sich auch bei diesem Gerät um einen „Pixel Shifter“. Bedeutet, dass der DLP Chip keine native 4K Auflösung aufweist sondern die Darstellung der 3.840 x 2.160 Bildpunkte mittels Verschieben einzelner Pixel erreicht. Eine Bildverbesserung ist aber dennoch zu beobachten, da der Chip eine höhere Auflösung als Full-HD aufweist und auf der Leinwand ein detailreicheres Ultra HD Bild dargestellt wird.

Full-HD 3D und 2.400 Lumen

Die Vorteile des neuen Optoma UHD51 sind die PureMotion Zwischenbildberechnung und 3D-Unterstützung in Full-HD Auflösung. Dreidimensionale Inhalte können aber nur mit einer kompatiblen 3D Shutterbrille mit DLP Link vom Zuschauer wahrgenommen werden. Im Gegensatz zu Vorgängermodellen deckt der UHD51 bereits den kompletten rec.709 Farbraum ab. High Dynamic Range Video unter dem HDR10 Standard werden von Optomas UHD Projektor ebenfalls verarbeitet. Die Spitzenhelligkeit wird mit 2.400 Lumen angegeben. Wenn der Projektor jedoch bestmöglich auf 4K & HDR Inhalte eingestellt werden soll, wird sich die optimale Helligkeit sicherlich auf 1.300 bis 1.600 Lumen reduzieren. Eine Abdunklung des Raumes sowie eine gute Leinwand sind für eine optimale Bilddarstellung Pflicht.

Der Optoma UHD51 mit 4K/HDR und Full-HD 3D
Der Optoma UHD51 mit 4K/HDR und Full-HD 3D

Die verbaute Lampe soll im ECO-Modus rund 10.000 Stunden ihren Dienst verrichten. In der höchsten Helligkeitsstufe sind es laut Datenblatt um die 4.000 Stunden. Im Dynamik-Modus bis zu 14.000 Stunden.

Vertikales Lens-Shift & Amazon Alexa

Der Projektor kann dank vertikalem Lens Shift recht flexibel aufgestellt werden. Auch eine Deckeninstallation ist möglich. Der UHD51 sollte horizontal jedoch recht mittig zur Projektionsfläche stehen. Auf der Rückseite finden wir alle wichtigen Anschlüsse wieder. Zwei HDMI 2.0 (HDCP 2.2), ein Ethernet-LAN, VGA sowie ein USB 3.0 und optisch-digitaler Audio-Anschluss sind vorhanden. Auf kabellose Übertragungstechniken wie WLAN oder Bluetooth verzichtet Optoma bei diesem Modell. Über einen Wireless-USB-Dongle (in der UHD51A Variante im Lieferumfang enthalten) kann man den Projektor dann doch kabellos mit dem Internet verbinden Eines der Internet-Features die hervorzuheben wären, ist die Unterstützung des Amazon Alexa Sprachassistenten. Für Präsentationen und Vorführungen hat der UHD51 noch zwei 5 Watt Lautsprecher verbaut.

Zwei HDMI 2.0 (HDCP 2.2), VGA, USB 3.0, digital-optischer Audio sowie ein Ethernet-Anschluss befinden sich auf der Rückseite des Projektors

UHD51 Hauptfeatures:

  • 4K UHD Auflösung und HDR Kompatibilität
  • Amazing Colour – akkurate Rec.709 Farben
  • Licht an, Film ab – 2.400 Lumen und 500.000:1 Kontrast
  • Mit RGBRGB Farbrad und FULL 3D Unterstützung
  • PureMotion – Zwischenbildberechnung
  • Digitale Anschlussmöglichkeiten – 2x HDMI und HDCP 2.2 Support
  • Einfaches Set-Up – vertikaler Lens Shift
  • USB Power – Content über HDMI Dongle streamen
  • Sehr leise – 25dB (typical)
Spezifikationen UHD51
Auflösung 4K UHD
Lampenlaufzeit 10.000 Stunden (Eco)
Gewicht 5,22kg
Kontrastverhältnis 500.000:1
Helligkeit 2.400 ANSI Lumen
Projektionsverhältnis 1.21 – 1.59:1
Lens Shift Vertikal: +10%
Bildgrößen 0.87 – 7.68m (34.1″ – 302.4″) diagonal 16:9
Eingebauter Lautsprecher 2x 5W
Maße 392 x 281 x 118mm (B x T x H)
Anschlüsse 2x HDMI
VGAAudio InAudio OutS/PDIF out12V TriggerUSB-A PowerUSB Service

 

Microsoft plant eigenen Dienst für Cloud-Gaming

Microsoft hat mit der Xbox One X erst Ende 2017 die bisher leistungsfähigste Spielekonsole überhaupt veröffentlicht. Die Plattform ist speziell auf den Betrieb an 4K-Fernsehern ausgelegt. Dennoch planen die Redmonder auch in andere Richtungen. So arbeitet man intern bereits an einem eigenen Cloud-Gaming-Dienst.

Die Konkurrenz von Sony hat in jenem Bereich ja bereits mit PlayStation Now vorgelegt. Über PlayStation Now lassen sich zum Beispiel ältere PS2- und PS3-Titel an der Sony PlayStation 4 spielen. Microsoft möchte sich in jenem Bezug auch auf die Zukunft vorbereiten und hat deswegen Anfang März eine neue Abteilung für Cloud-Gaming präsentiert. Die Leitung übernimmt Kareem Choudhry, der bereits seit 20 Jahren bei Microsoft arbeitet und unter anderem an Outlook, DirectX und der Xbox mitgearbeitet hat.

Dabei geht es aber nicht nur um reines Cloud-Gaming, bei dem die Spiele komplett gestreamt werden, sondern auch um die Einbindung von Cloud-Diensten in regulären Konsolenspiele. Etwa nutzen Entwickler von Ubisoft Microsofts Cloud-Dienste (Azure) für einige Games. Hier will Microsoft ebenfalls noch weitere Entwickler und Publisher zu seiner Cloud locken, um die Basis auszubauen.

Laut Choudhry gebe es ca. 2 Mrd. Gamer in der Welt. Microsofts Ziel sei es, alle davon zu erreichen. Und das wolle man langfristig eben auch über Cloud-Gaming und entsprechende Abonnement-Dienste erreichen. Ein vager Schritt in diese Richtung ist bereits der Xbox Game Pass. Jener kostet 10 Euro im Monat und gewährt Zugriff auf ein breites, digitales Spieleangebot. Titel aus dem eigenen Vertrieb, wie just „Sea of Thieves“, werden bereits zum Launch Teil von Xbox Game Pass.

Microsoft sieht die Zukunft in derartigen Abonnements. Eine Art „Netflix für Videospiele“ hält Microsoft also durchaus für möglich. Allerdings ist der Markt zum jetzigen Zeitpunkt dafür sicherlich noch nicht reif. So konkurriert Microsoft nicht nur mit Sony, welche aktuell mit der PlayStation 4 unangefochtener Marktführer sind, sondern auch mit Nintendo und dessen Switch. Allerdings gibt Choudhry zu bedenken, dass Microsoft Spiele auch an Konkurrenzplattformen streamen könnte. Für die Zukunft hält man sich also alle Optionen offen.

Game-Streaming setzt sich bisher nicht durch

Game-Streaming ist allerdings ein Bereich, an dem schon viele Unternehmen sich die Zähne ausgebissen haben – man denke nur an OnLive zurück. Auch Sony hat seine Bemühungen zurückgefahren und bietet PlayStation Now etwa nicht mehr für Smart TVs an, sondern nur noch für die PS4 und Windows-PCs. Innerhalb der nächsten drei Jahre, will auch Microsoft wohl eine eigene Plattform für Game-Streaming etablieren. Details will man aktuell aber noch nicht rausrücken.

https://youtu.be/0iBesw4oBzc

Wichtig sei es laut Microsoft, dass man seine Partner überzeuge. Zudem müsse die Preisstruktur für die Kunden stimmen. Nun bleibt abzuwarten, was Microsoft noch ganz konkret ankündigen wird. Gerade in Deutschland wird es Game-Streaming ohnehin schwer haben: Bereits für das Zocken in 1080p sind schnelle Internetverbindungen notwendig, die hierzulande leider immer noch nicht überall gewährleistet sind.

April Highlights auf Blu-ray & 4K Blu-ray (Star Wars, Grease, Pitch Perfect)

Wir betrachten mit euch die April-Highlights auf Blu-ray und 4K UHD Blu-ray und geben euch Empfehlungen, welche Titel sich als Zukauf für die heimische Filmsammlung lohnen. Wir haben neben „Star Wars: Die letzten Jedi“ noch ein paar Schätze für euch gefunden.

Zugegeben, die meisten Filmstudios haben ihr Pulver bereits in den Wochen vor Ostern verschossen. Für den April bleibt, zumindest im Bereich 4K UHD Blu-ray, da nur noch wenig übrig. Gerade einmal acht Neuheiten haben wir anhand unserer Komplettübersicht identifiziert. Dafür gibt es noch ein paar interessante Neuzugänge bei den Blu-rays, unter anderem neue Disney Classics (Cinderella, Bambi, Fantasia 2000…), exklusive Steelbook-Editionen diverser Filmklassiker sowie ein paar populäre Serien-Fortsetzungen.

4K UHD Blu-ray Neuheiten:

Das 4K Highilght in diesem Monat heißt „Star Wars: Die letzten Jedi“ von Disney. Das sich bei diesem Titel die Geister scheiden ist uns bewusst. Was die Ausstattung angeht, kann man fast von „Alles was geht“ reden. 4K Master (anscheinend inkl. CGI Effekten),  Dolby Digital Plus 7.1 (leider kein Dolby Atmos) und HDR10 + Dolby Vision. Zumindest was die Bildqualität angeht, haben wir einen neuen Referenz-Anwärter. Über den Inhalt möchten wir gar nicht viele Worte verlieren. Die anderen Titel sind bislang noch mit etwas Vorsicht zu genießen. „Detroit“ oder die „Pitch Perfect“-Trilogie werden nicht unbedingt zu Freudensprüngen bei Filmfans führen. Interessant könnte noch das 4K Remaster von „Grease“ werden:

Exklusive Steelbook-Editionen auf Blu-ray:

Recht schick sind die neuen exklusiven Steelbook-Editionen beliebter Filmklassiker, die es in dieser Ausführung nur auf Amazon.de gibt:

Neue exklusive Steelbook-Editionen beliebter Klassiker auf Amazon.de (erhältlich ab 26. April)
Neue exklusive Steelbook-Editionen beliebter Klassiker auf Amazon.de (erhältlich ab 26. April)

Disney Classics Blu-ray (ab 12. April):

Weitere Disney Classics auf Blu-ray zum kleinen Preis
Weitere Disney Classics auf Blu-ray zum kleinen Preis

Serien auf Blu-ray:

Deadpool Collectors Edition erhältlich ab 30. April
Deadpool Collectors Edition erhältlich ab 30. April

Film-Neuheiten & Klassiker auf Blu-ray:

UHD1 by HD+ überträgt komplette UHD-Serie am Osterwochenende

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Der Sender „UHD1 by HD+“ überträgt alle zehn Folgen der RTL-Eigenproduktion „Sankt Maik“ verteilt über das verlängerte Osterwochenende. Die Serie wird in bester 4K Qualität und High Dynamic Range (HLG) übertragen. 

Der Oster-Brunch ist beendet, der Nachmittags-Spaziergang abgehakt und die Verwandten verabschiedet. Was soll man nun mit dem angebrochenen Tag anfangen? Über das Osterwochenende winkt der 4K Sender „UHD1 by HD+“ ab 20:15 Uhr mit hochauflösender 4K/HDR-Unterhaltung. Die Dramedy-Serie „Sankt Maik“ erzählt die Geschichte des Trickbetrügers Maik Schäfer (Daniel Donskoy) der im fiktiven Ort „Läuterberg“ untertaucht und sich als Priester ausgibt. Mit seiner unkonventionellen Art, tritt er nicht nur in unzählige Fettnäpfchen, sondern begeistert auch im Handumdrehen die weibliche Bewohner des verschlafenen Ortes. Obwohl die Tarnung perfekt scheint, kann Maik seine kriminellen Energien aber nicht ganz unterdrücken und plant bereits einen Coup, um seine Schulden zu bezahlen.

Nur mit HD+ Abonnement

Am Abend wird „Sankt Maik“ jeweils als Doppel- oder Dreifachfolge ab 20:15 Uhr übertragen. Um das Programm empfangen zu können, benötigt der Zuschauer einen 4K Fernseher mit integrierten oder externen DVB-S2 Receiver sowie ein aktives HD+ Abonnement. Sollte der Fernseher auch Hybrid-Log Gamma (HLG) unterstützen, profitiert der Zuschauer zudem vom erweiterten Dynamikbereich (HDR). Den Sender „UHD1“ findet man auf Astra 19.2° Ost unter nachfolgenden Transponderdaten:

UHD1 by HD+ Empfangsdaten

  • Satellit: Astra 19.2° Ost
  • Transponder-ID: 1.035
  • Frequenz: 10.995 Mhz
  • Polarisation: Horizontal
  • Symbolrate: 22.000 kSym/s

Sendetermine für Sankt Maik:

  • Karfreitag, 30. März 2018 ab 20:15 Uhr: Folge 1 und 2 als Doppelfolge
  • Samstag, 31. März 2018 ab 20:15 Uhr: Folge 3, 4 und 5 als Dreifachfolge
  • Ostersonntag, 1. April 2018 ab 20:15 Uhr: Folge 6, 7 und 8 als Dreifachfolge
  • Ostermontag, 2. April 2018 ab 20:15 Uhr: Folge 9 und 10 als Doppelfolge