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Huawei P20 Pro: Aktuell wohl bestes Smartphone für Foto und 4K-Video

Diese Woche hat der chinesische Hersteller Huawei sein neues Smartphone P20 Pro veröffentlicht. Spannederweise könnte dieses Gerät durchaus auch für 4K-Fans interessant sein. So markiert es nämlich direkt bei den Experten für Foto- und Videoqualität, DxOMark Mobile, die absolute Spitzenposition. Sowohl die Foto- als auch die Videofähigkeiten werden als herausragend hervorgehoben.

Es ist daher spannend, dass beispielsweise Samsung für sein Galaxy S9 / S9+ oder Sony für seine neuen Sony Xperia Z2 die 4K-Video-Fähigkeiten deutlich stärker hervorheben, das Huawei P20 Pro aber ohne 4K-Video mit 60 fps und auch ohne HDR dennoch aktuell die höchste Punktzahl in jenem Bereich davonträgt. Doch hier sind zunächst die technischen Daten des neuen Modells:

Huawei P20 Pro

  • Display: 6,1 Zoll, OLED, 2.240 x 1.080 Bildpunkte
  • SoC: Kirin 970
  • RAM: 6 GByte
  • Speicherplatz: 128 GByte
  • Triple-Hauptkamera: 40 + 20 + 8 Megapixel
  • Frontkamera: 24 Megapixel
  • Betriebssystem: Android 8.1 mit EMUI 8.1
  • Akku: 4.000 mAh
  • Schnittstellen: USB Typ-C, Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.2, GPS, NFC
  • Besonderheiten: Fingerabdruckscanner an der Vorderseite, Dolby Atmos, Schutzklasse IP67
  • Maße / Gewicht: 73,88 x 155 x 7,65 mm / 174 g
  • Preis: 899 Euro
Huawei P20 Pro mit neuer Farbe "Twilight"
Huawei P20 Pro mit neuer Farbe „Twilight“

Natürlich kann das Huawei P20 Pro auch 4K-Videos aufzeichnen. Jenes funktioniert allerdings nur mit 30 fps und ohne HDR. Dennoch vergibt man bei DxOMark Mobile die extrem hohe Punktzahl von 98 Punkten für den Video-Bereich. Damit steht das Smartphone hier aktuell vor allen anderen Modellen. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S9+ kam etwa „nur“ auf 91 Punkte für die Videoqualität. Ein Apple iPhone X steht bei 89 Punkten in jenem Aspekt.

Huawei P20 Pro
Huawei P20 Pro wird als Foto-Experte beworben

DxOMark Mobile lobt den hervorragenden Autofokus bei Videos und auch auch von der Stabilisation sehr begeistert. Hier nimmt Huawei nämlich die KI-Techniken des P20 Pro bzw. des SoCs Kirin 970 zur Hilfe. Optische Bildstabilisation ist allerdings nicht an Bord. Stattdessen setzt Huawei auf elektronische Stabilisation. Bei Videos überzeuge dabei auch die Detailwiedergabe und Schärfe, die für ein Smartphone auf einem extrem hohen Level spiele.

xOMark Mobile Huawei P20 Pro
DxOMark Mobile: Huawei P20 Pro liegt vor allen anderen Smartphones

Als Kritikpunkte machen die Kollegen relativ präsentes Kantenflimmern bzw. Treppchebildung aus. Bei sehr hellen Bildinhalten tritt zudem ein Detailverlust ein. Trotzdem überzeuge das Huawei P20 Pro am Ende in der Bildqualität so stark, dass man fast unterstellen könnte der chinesische Hersteller habe eine oder gar zwei Smartphone-Generationen übersprungen.

Huawei P20 Pro: Spitzenklasse bei Foto und Video

Entsprechend sei das Huawei P20 Pro laut DxOMark Mobile aktuell im Reigen aller aktuellen High-End-Smartphones das beste Modell, wenn es um Videoaufnahmen und natürlich Fotos gehe.

Huawei P20 Pro
Huawei P20 Pro kostet in Deutschland 899 Euro

In Deutschland ist das Huawei P20 Pro ab sofort im Handel erhältlich. Es kostet 899 Euro. Die ersten 4.000 Vorbesteller sollen laut Huawei zudem als Dreingabe bei Registrierung die drahtlosen Kopfhörer Bose QC35 II dazu erhalten.

Samsung Fans sind unzufrieden mit QLED-Lineup und starten Petition

Es ist knapp ein Monat vergangen, seitdem Samsung sein komplettes TV-Lineup inkl. der neuen QLED Fernseher mit Quantum Dot Displays vorgestellt hat. Viele Samsung-Fans zeigen sich aber nicht ganz zufrieden mit den neuen Geräten. Speziell das europäische Modell Q8FN unterscheidet sich in einem ganz bedeutenden Detail von den US-Geräten – Zeit für eine Petition!

Selbst wenn die Mehrheit die neuen Features und technischen Veränderungen der 2018 QLED Fernseher begrüßt, gibt es wohl einige Menschen, denen das EU-Modell Q8FN sauer aufstößt. In Europa ist das Gerät nämlich nur mit EDGE-LED-Hintergrundbeleuchtung erhältlich, in den USA hingegen spendiert Samsung dem Gerät eine direkte LED-Hintergrundbeleuchtung. Das könnte Auswirkungen auf Farbwiedergabe, Kontrast und Schwarzwert haben. Vor allem High Dynamic Range (HDR) Quellen sollen sich damit weitaus besser darstellen lassen. In Europa kann man somit nur auf die High-End-Serie Q9FN zurückgreifen die über direktes LED-Backlight verfügt, entsprechend aber mit einer höheren Preisempfehlung angeboten wird.

Petition für Direct-LED Q8FN gestartet

Diesen Misstand möchte man nun mit einer Petition begegnen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels „nur“ um die 155 Unterstützer gefunden hat. In den Kommentaren kann man lesen, dass Kunden gerne einen QLED-TV der Q8FN Serie mit direkter LED-Hintergrundbeleuchtung (mit Local Dimming) möchten, da die Q9FN ihnen zu teuer ist. Doch sollte Samsung die Q8FN-Serie mit besserer Technik und teureren Komponenten ausstatten, müsste der Hersteller natürlich auch die Preise anpassen. Einen Fakt, den die Unterzeichner der Petition wohl einfach ignorieren. Man sollte auch nicht voreilige Schlüsse ziehen. Lt. Spezifikationen sieht es nämlich so aus, als würde die US-Version der Q8FN Geräte mit einer „abgespeckten“ Version des „Full Array Local Dimming“ Backlights ausgeliefert. Es bleibt abzuwarten, ob die Bildqualität im Vergleich zu den darunter angesiedelten Q7 und Q6 Modellen sich wirklich drastisch verbessert.

Das US-Modell Q8FN unterscheidet sich nicht nur im Design, sondern auch in der Ausstattung von der EU-Variante
Das US-Modell Q8FN unterscheidet sich nicht nur im Design, sondern auch in der Ausstattung von der EU-Variante

„Wünsch dir was“-Petition

Immer wieder zeigen sich Kunden unzufrieden mit neuen Geräten ihrer Lieblings-Hersteller. Während vor mehreren Jahren ein Brief an die lokale Niederlassung des Herstellers wohl das höchste der Gefühle war, so startet man heute lieber eine Petition um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Das Petitionen Erfolg haben könnnen, zeigt ein Beispiel aus 2016. Nutzer hatten sich über einen zu hohen Input Lag bei LGs 4K OLED Fernsehern im HDR-Modus beschwert. Für neue Gaming-Erfahrungen wie die Playstation 4 Pro war das ein großes Manko. Eine Petition auf change.org mit knapp 3.700 Unterschriften reichte aus, um Hersteller LG einlenken zu lassen. Kurz darauf verkündet der koreanische Hersteller, dass man an einer Lösung des Problems arbeite und entsprechende Firmware-Updates zur Verfügung stellen werde. Das ist aber wohl ein Paradebeispiel, welches sich so bislang nicht wiederholt hat. Eine weitaus erfolgreichere Petition mit über 17.800 Unterschriften sollte den 3D-Modus auf LGs OLED TVs zurückbringen. Wie wir aber wissen blieben die letzten zwei OLED-Generationen vom Wunsch der Unterzeichner unbeeindruckt (zur Petition).

Was denkt ihr?

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Darf ein Hersteller sein Lineup an die Gegebenheiten und Interessen der unterschiedlichen Märkte anpassen, oder sollte ein Produkt-Lineup weltweit mit gleicher Ausstattung angeboten werden?

DOLBY VISION Update für Sony 4K Fernseher online!

Ja es passiert wirklich! Sony veröffentlicht das lang erwartete, oft verschobene und schon umfänglich diskutierte DOLBY VISION HDR Update für seine 4K UHD Fernseher aus 2016 und 2017. Unterstützte Geräte und Details der neuen Firmware-Version V6.2858 findest du hier!

Die 4K UHD Fernseher der ZD9, XE93, XE94 und A1 (OLED) Modellreihen bekommen ENDLICH das Dolby Vision HDR-Update. Nachdem das Update nach einem „Testlauf“ in den USA bereits zurückgezogen und mehrfach verschoben wurde, können Besitzer eines betreffenden TV-Gerätes endlich die Vorteile der dynamischen Metadaten bewundern. Bislang sollen aber nur Netflix und Amazon Prime Video ohne Probleme funktionieren.

Update mit Hindernissen

LEIDER gibt es aber auch bei diesem Update einen Haken. Wer Dolby Vision Signalquellen über HDMI nutzen möchte, der soll sich lt. Auffassung von Sony mit den betreffenden Herstellern/Anbietern in Verbindung setzen um zu prüfen, ob die Geräte auch problemlos zusammenarbeiten. Das Dolby Vision Profil, das auf den Fernsehern installiert wird verlangt nämlich, dass ein Teil der Verarbeitung vom Abspielgerät selbst übernommen wird. So ist es z.B. noch nicht final geklärt, ob Player wie der Oppo UDP-203 (UDP-205), LG UP970 oder Apple TV 4K auch eine Dolby Vision Darstellung auf Sonys UHD TVs ermöglicht.

Sonys A1 OLED Modellreihe setzt auf "Crystal Sound" Displays
Auch Sonys derzeitiges Flaggschiff, der A1 OLED-TV unterstützt ab sofort Dolby Vision

Neues Dolby Vision Profil auf dem Weg

Auf der Sony Roadshow sagte man uns, dass man bereits ein neues DV-Profil von Dolby erhalten habe, das auch die letzten Kompatibilitäts-Probleme aus der Welt schaffen soll. Der Hersteller möchte aber (verständlicherweise) keinen Zeitraum nennen, wann diese neue Version in einem Firmware-Update integriert wird. Somit ist Sony fein raus, aber der Unmut bei den betroffenen Nutzern wird dadurch auch nicht besser.

Neben der DV-Funktionalität bringt das Update noch einige Verbesserungen mit sich. Diese werden von Sony wie folgt beschrieben:

  • Die Benutzeroberfläche für die Sprachsuche wurde verändert
    Sie können nach Inhalten suchen, während Sie den Bildschirm ansehen. Drücken Sie auf der Fernbedienung auf die Taste [↑], um alle Suchergebnisse anzuzeigen. Blättern Sie dann mithilfe der Richtungstaste durch die Kategorien.
  • Vorstellung des Supports für BBC iPlayer im HLG HDR-Format (nur Großbritannien)
  • Behebt ein Problem, bei dem die folgende Meldung angezeigt wird: „Samba Services Manager wurde beendet“
  • Behebt ein Problem, bei dem ein Geräusch in den Lautsprechern des TVs ein Echo erzeugt, wenn sie an Bluetooth Kopfhörer angeschlossen sind
  • Behebt Wiedergabeprobleme von Amazon Prime, wenn das Video einfriert und ein Problem mit der Lippensynchronität auftritt
  • Behebt ein Problem, bei dem der Home Audio-Verstärker den Eingang nicht automatisch zum TV-Eingang wechselt, wenn die Funktion „BRAVIA Sync Control” verwendet wird
  • Behebt ein Problem, bei dem der Input Selector des TVs nicht automatisch zu dem über HDMI verbundenen Player wechselt, wenn die Funktion „One-Touch-Wiedergabe“ verwendet wird
  • Behebt ein Problem, bei dem Videos der HbbTV-Anwendung vom NPO nicht wiedergegeben werden können (nur Niederlande)
  • Behebt ein Problem, bei dem weiterhin Sound aus der Soundbar kommt, nachdem der Fernseher über die Fernbedienung ausgeschaltet wurde

Das Dolby Vision Firmware-Update V.6.2858 kann auf der Support-Seite von Sony direkt heruntergeladen werden.

Diese Geräte unterstützen die neue Firmware V6.2858:

*Fett markierte Geräte unterstützen Dolby Vision

  • KD-77A1
  • KD-65A1
  • KD-55A1
  • KD-75XE9405
  • KD-65XE9305
  • KD-55XE9305
  • KD-75XE9005
  • KD-65XE9005
  • KD-55XE9005
  • KD-49XE9005
  • KD-75XE8596
  • KD-65XE8599
  • KD-65XE8596
  • KD-65XE8588
  • KD-65XE8577
  • KD-65XE8505
  • KD-55XE8599
  • KD-55XE8596
  • KD-55XE8588
  • KD-55XE8577
  • KD-55XE8505
  • KD-55XE8396
  • KD-55XE8096
  • KD-49XE8396
  • KD-49XE8099
  • KD-49XE8096
  • KD-49XE8088
  • KD-49XE8077
  • KD-49XE8005
  • KD-49XE8004
  • KD-43XE8396
  • KD-43XE8099
  • KD-43XE8096
  • KD-43XE8077
  • KD-43XE8005
  • KD-43XE8004
  • KD-100ZD9
  • KD-75ZD9
  • KD-65ZD9
  • KD-49XD8305
  • KD-43XD8305
  • KD-55XD8005
  • KD-49XD8005
  • KD-43XD8005
  • KD-49XD8077
  • KD-43XD8077
  • KD-49XD8088
  • KD-43XD8088
  • KD-49XD8099
  • KD-43XD8099
  • KD-65XD7504
  • KD-65XD7505
  • KD-55XD7004
  • KD-49XD7004
  • KD-55XD7005
  • KD-49XD7005
  • KD-50SD8005

 

Game of Thrones auf 4K Blu-ray aufgetaucht!

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Game of Thrones soll auf 4K Blu-ray erscheinen! Eine Listung der ersten Staffel im UHD-Format ist bereits auf amazon.fr aufgetaucht. Die hochwertige Produktion von Game of Thrones macht Hoffnung auf einen großartigen 4K Blu-ray Release. 

UPDATE I: Das „Game of Thrones TV Box Set“ ist jetzt auf Saturn.de vorbestellbar. Wie erwartet gibt es die Gesamtedition mit allen acht Staffeln in 4K/HDR Qualität in einer „Standard“ und Steelbook-Variante. Anbei die Links unter denen ihr die TV-Box bestellen können. Mediamarkt.de listet die Titel übrigens ebenfalls, hier kann die Box jedoch noch nicht geordert werden. Die Lieferung der Box soll am 5. November erfolgen:

Update 09-04-2018: Die erste Staffel von Game of Thrones auf 4K UHD Blu-ray kann ab sofort auf Amazon.de vorbestellt werden. Ausführliche Informationen zur Ausstattung der Serie findest du in diesem Beitrag.

Update 29-03-2018: Es gibt erste Informationen zu „Game of Thrones – Staffel 1“ auf 4K Blu-ray. Lt. Planung von Warner Home Video soll der Auftakt der erfolgreichen Fantasy-Serie am 07. Juni 2018 erscheinen. Das Paket besteht aus 4 Ultra HD Discs mit je 100GB (Triple-Layer). Es ist schon einmal erfreulich, dass Warner die regulären HD Blu-rays nicht nochmals beilegt. Mit 10 Folgen zu je ca. 60 Minuten wird es aber sicherlich schwer, drei Folgen auf eine Disc zu bekommen. Viel Platz für Bonus-Inhalte und/oder neue aufwendige Soundmixe ist da leider nicht. Wir lassen uns aber gerne positiv überraschen!

Die ursprüngliche Listung auf Amazon.fr wurde übrigens wieder entfernt. Warner war wohl nicht so erfreut über die verfrühte Kommunikation. Im Google-Cache lässt sich das Angebot aber noch finden. Mit den angegebenen 561 Minuten hat die Staffel den regulären Umfang. Das Bildformat wird mit 1:78:1 angegeben.

Originalbeitrag: Warner Home Video wird die „Game of Thrones“ Saga auf 4K Blu-ray veröffentlichen. Der Fantasy Epos basiert auf den Büchern „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin und ist eine der erfolgreichsten Serien überhaupt. Laut Listung von Amazon.fr soll die erste Staffel am 06. Juni 2018 erscheinen. Zehn Episoden mit einer Gesamtspiellänge von 561 Minuten werden auf insgesamt vier 4K Discs Platz finden. Anscheinend verzichtet Warner auf die Beigabe der normalen HD Blu-ray. Der Preis wird aktuell mit 50,16 Euro angegeben, dabei könnte es sich noch um einen vorläufigen Verkaufspreis handeln. Preis/Leistung würden aber bereits stimmen. Der Umfang der ersten Staffel entspricht in etwas vier bis fünf Filmen in Spielfilmlänge. Vielleicht gibt es auch noch Zugaben, die es so nur in der UHD-Version gibt. Für Deutschland steht leider noch eine Bestätigung seitens Warner aus.

CGI-Effekte aus Deutschland

Warner hat die ersten Staffeln von Game of Thrones bereits auf DVD & Blu-ray veröffentlicht. Kurz darauf, folgten überarbeitete, teils limitierte Fassungen, die die englische Dolby Atmos Tonspur enthielten. Ob sich Warner die Mühe macht und die deutsche Vertonung mit einem objektbasierten Dolby Atmos Soundtrack aufwertet bleibt abzuwarten. Die Produktion der Serie setz übrigens auf visuelle Effekte aus Deutschland. Seit der zweiten Staffel wurden die CGI-Effekte vom Stuttgarter Unternehmen Pixomondo erstellt. Seit der vierten Staffel von Mackevision – ebenfalls aus Stuttgart.

Finale achte Staffel startet Anfang 2019

Die finale achte Staffel von Game of Thrones soll im Frühjahr 2019 starten und endlich auflösen, wer das Spiel um den Eisernen Thron für sich entscheiden kann. Bis dahin hat Warner noch genug Zeit um die ersten sieben Staffeln als überarbeitete 4K Version auf den Markt zu bringen. Zum Abschluss winken dann natürlich nochmals Complete Collections der Blockbuster-Serie.

Jurassic Park 4K Collection zum 25-jährigen Jubiläum aufgetaucht (Update)

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Universal Picture Home Entertainment hat zum 25-jährigen Jubiläum des ersten Jurassic Park Films eine limitierte 4K Collectors Edition angekündigt. Das Box-Set ist bislang aber nur im US-Shop von Amazon zu finden. 

Update 29-03-2018: Die „Jurassic Park 1-3 + Jurassic World – 4 Movie limited UHD Steelbook Collection“ kann ab sofort auf Amazon.de & Co. vorbestellbar. Anscheinend bekommt MediaMarkt.de sogar eine exklusive Version des Pakets. Ausstattung und Design der exklusiven Version sind aber noch offen. Der Preis ist mit 79,99 EUR indes gleich. Nicht günstig, man spart sich aktuell aber um die 30€ gegenüber dem Einzelkauf der 4K Remaster.

Update 08-03-2018: Universal Pictures Home Entertainment bestätigt die 25th Anniversary Collection von Jurassic Park für den deutschen Markt. Das Box-Set erscheint am 31. Mai 2018. Alle vier Filme liegen dem Boxset als 4K Blu-rays mit HDR im Steelbooks bei. Neben einer Aufbereitung des Videomaterials gibt es zudem einen deutschen und englischen DTS:X Soundmix! Es sind auch bereits Informationen zu den Bonus-Inhalten veröffentlicht worden:

  • Ein Besuch bei ILM
  • Kurzfeatures aus dem Archiv
  • Hinter den Kulissen
  • Vergleich: Storyboards und Endfassung
  • Produktionsarchive
  • Rückkehr nach Jurassic Park
  • Kurzfeatures aus dem Archiv
  • Hinter den Kulissen
  • Storyboard
  • Produktionsarchive
  • Deleted Scenes
  • Chris & Colin sprechen über Jurassic World
  • Making-Of Jurassic World
  • Hinter den Kulissen
  • Innovation Center Tour mit Chris Pratt

Originalbeitrag: Lt. Artikeldetails enthält die „Jurassic Park – 25th Anniversary Collection“ alle vier bisher veröffentlichte Filme als 4K UHD Disc + Blu-ray und Code für die digitale HD-Version. Die Discs werden wohl in einem stabilen Digibook Platz finden (seitliche Einschübe). Die Bonus-Inhalte werden komplett auf die Blu-ray-Discs ausgelagert. Die limitierte 4K-Collection kann noch nicht über Amazon.com vorbestellt werden, man kann sich aber für den Erinnerungs-Service eintragen der informiert, sobald der Artikel zur Verfügung steht. Als Erscheinungstermin meldet Amazon den 22. Mai 2018.

Einzel-Filme auf 4K Blu-ray bestätigt

Für Deutschland hat Universal Pictures bereits die Single-Veröffentlichungen der Jurassic Park Filme auf 4K Blu-ray bestätigt. „Jurassic Park“, „Jurassic Park 2 – Vergessene Welt“, „Jurassic Park 3“ sowie „Jurassic World“ kommen hierzulande am 31. Mai 2018 in den Handel. Ob es auch eine Kollektion mit deutschem Soundmix geben wird ist bislang nicht bekannt. Es ist möglich, dass sich ein Händler die limitierte Version „sichert“. Bis dahin heißt es die Füße still halten.

Aktuelle Veröffentlichungen auf 4K Blu-ray und Vorbesteller findet ihr auch in unserer Komplettliste.

Würde sich ganz gut in der Filmsammlung machen: Jurassic Park 4K Collection (US-Abbildung)
Würde sich ganz gut in der Filmsammlung machen: Jurassic Park 4K Collection (US-Abbildung)

Immer Ärger mit Netflix: Verbannt aus Cannes und Kritik von Spielberg

Netflix erntet aktuell kritische Kommentare aus der Filmindustrie. So darf der Streaming-Anbieter mit seinen Filmen 2019 etwa nicht mehr am renommierten Filmfestival in Cannes im Rennen um die Palme d’Or teilnehmen. Zudem hat der Regisseur Steven Spielberg zu Protokoll gegeben, dass die Produktionen von Netflix seiner Ansicht nach nicht für Oscars nominiert sein dürften.

Im Bezug auf Cannes sind die Gründe für Netflix Ausschluß relativ klar: Netflix kann seine Filme, wie auch andere Streaming-Anbieter, zwar dort noch zeigen, sie können aber nicht am Wettbewerb um die Palme d’Or teilnehmen. Das hat der Leiter des Festivals, Theirry Fremaux, offiziell bestätigt. Letztes Jahr konnte Netflix Produktion „Okja“ (auch in 4K verfügbar) noch mit ins Rennen schicken. Der Film gewann allerdings keine Preise.

Die Teilnahme sorgte 2017 für Kontroversen. Laut Fremaux habe man sich 2017 dazu entschlossen Netflix seine Filme zeigen zu lassen, da der Gedanke dahinter gewesen sei, dass jenes den Streaming-Anbieter motivieren könnte die Produktionen ins Kino zu bringen. Der Plan sei aber nicht aufgegangen. Eigentlich müssen Filme, die in Cannes teilnehmen, auch in französischen Kinos veröffentlicht werden. Nun könne man für Netflix keine Ausnahme mehr machen.

Fremaux erklärt, dass die Grenze zwischen Fernsehen und Kino durch Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix verwische. Deren Filme seien weder reine Kino- noch reine TV-Filme, sondern irgendwo dazwischen einzuordnen. In Cannes müsse man aber bedenken, dass es sich um ein Filmfestival handele. Das bedeute zwar, dass man offen für Neues sei, zugleich aber dem Kino verpflichtet bleibe.

Steven Spielberg will Netflix von den Oscars fernhalten

Unabhängig davon hat auch Steven Spielberg etwas Kritik geäußert. Der Star-Regisseur ist der Meinung, dass die Filme von Netflix nicht bei den Oscar-Nominierungen berücksichtigt werden dürften. Auch in diesem Fall trickst Netflix nämlich etwas: Zwar schickt man die Filme ins Kino, es handelt sich aber eher um wenige, limitierte Alibi-Vorstellungen innerhalb sehr kurzer Zeitrahmen. Spielberg bewertet das als Zurechtbiegen der Regeln für die Academy Awards. Folgerichtig bewertet Spielberg Netflix Filme als TV-Produktionen, die gerne für Emmys nominiert sein sollten – nicht aber für Oscars.

Dabei schließt der Regisseur hinter Klassikern wie „Jurassic Park“, „Schindlers Liste“ oder „E. T.“ damit, dass das Fernsehen heute das höchste Niveau erreicht habe, auf dem es sich jemals bewegte. Die Drehbücher seien besser, die Regiearbeiten und auch das schauspieleriche Niveau. Gerade deswegen sei es aber wichtig, auch dem Kino weiterhin seinen eigenen Raum zuzugestehen.

Nvidia Shield Android TV (2017) im Test

Die Nvidia Shield Android TV hat sich seit ihrem Erscheinen im Jahr 2015 zu einer der beliebtesten Streaming-Boxen überhaupt gemausert. Zwar mag der Preis deutlich höher sein, als bei einem Amazon Fire TV oder Google Chromecast Ultra, dafür beherrscht die Kiste von Nvidia aber auch deutlich mehr als „nur“ Streaming. Im Test der zweiten Generation aus dem Jahr 2017 gehen wir den Fähigkeiten der Nvidia Shield Android TV auf den Grund.

Mittlerweile hat natürlich auch die Nvidia Shield Android TV (2017), gerne auch einfach Shield genannt, mehr als ein Jahr auf dem Buckel. Auf der CES 2017 konnten wir die Kiste bereits bewundern. Für eine neue Generation herrscht aktuell aber auch gar nicht zwangsweise Bedarf. Warum? Weil schon die aktuelle Shield im Grunde alle wichtigen Techniken beherrscht, um für 4K und Ultra HD gerüstet zu sein.

So unterstützt die Nvidia Shield beispielsweise bereits seit 2016 die objektbasierten Tonformate DTS:X und Dolby Atmos. Da können sich aber viele, andere Anbieter eine Scheibe abschneiden. Auch HDR10 beherrscht die Shield freilich. Lediglich Dolby Vision vermisst man bei der Shield. Hier hat der Apple TV 4K Nvidias Pendant beispielsweise etwas voraus.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV (2017): Kompakter aber technisch (fast) identisch zur ersten Generation

Die technischen Daten der Nvidia Shied Android TV (2017):

  • SoC Nvidia Tegra X1 (Octa-Core mit 1,9 GHz Takt und 64-bit)
  • GPU Maxwell mit 1.000 MHz und 256 Shadern
  • RAM 3 GByte
  • Speicherplatz 16 GByte (500 GByte bei Shield Pro)
  • Betriebssystem Android TV 7.0 (Nougat)
  • Schnittstellen Bluetooth 4.1, Wi-Fi 802.11 ac, zweimal USB 3.0, Micro-USB, Gigabit-Ethernet, HDMI 2.0, Infrarot
  • Video-Unterstützung Wiedergabe von bis zu 4K-HDR bei 60 fps (H.265/HEVC); Wiedergabe von bis zu 4K bei 60 fps (VP8, VP9, H.264, MPEG1/2); Wiedergabe von bis zu 1080p bei 60 fps (H.263, MJPEG, MPEG4, WMV9/VC1)
  • Videoformate Xvid/DivX/ASF/AVI/MKV/MOV/M2TS/MPEG-TS/MP4/WEB-M
  • Audio-Unterstützung Dolby Atmos- und DTS-X-Surround-Sound-Passthrough über HDMI; Hochauflösende Audiowiedergabe mit bis zu 24 Bit / 192 kHz über HDMI und USB; Hochauflösendes Audio-Upsampling auf 24 Bit / 192 kHz über USB
  • Audioformate AAC, AAC+, eAAC+, MP3, WAVE, AMR, OGG Vorbis, FLAC, PCM, WMA, WMA-Pro, WMA-Lossless, DD+/DTS (Passthrough), Dolby Atmos und Dolby TrueHD (Passthrough), DTS-X und DTS-HD (Passthrough)
  • Besondere Funktionen Nvidia GeForce Now (ehemals GRID), Nvidia GameStream, exklusive Shield-Games („Half-Life 2“, „Metal Gear: Revengeance“, etc.)
  • Maße 98 x 159 x 26 mm
  • Gewicht 250 Gramm
  • Lieferumfang Nvidia Shield Android TV, Shield Controller, Shield Remote, Anleitung, Netzteil, drei Stecker-Aufsätze, USB-Kabel (zur Aufladung des Controllers), HDMI-Kabel
  • Preis 199 Euro (16 GB, Remote Only) / 229 Euro (16 GB, Remote + Controller) / 299 Euro (500 GByte, Remote + Controller)

Auch wenn sich an den technischen Daten der Nvidia Shield seit 2015 im Grunde nichts getan hat, sind die Spezifikationen für eine TV-Box auch 2018 immer noch deftig. Die Leistung ist jedenfalls immer noch mehr als ausreichend für die Multimedia-Funktionen, welche hier im Vordergrund stehen. Während es an der Hardware der Shield keine Neuerungen gibt, zumindest nicht beim Innenleben, hat Nvidia das Äußere einer Schlankheitskur unterzogen. Zudem gibt es einige Veränderungen bei der Fernbedienung und beim Controller. Darauf gehen wir dann auch im nächsten Abschnitt ein.

Ausstattung und Verarbeitung

Spannend ist bei der Nvidia Shield Android TV (2017) natürlich der Vergleich zum Shield-Pendant aus dem Jahr 2015. Denn stellt man die Modelle einander gegenüber, hat sich nur wenig geändert. Ja, die Variante aus dem Jahr 2017 ist etwas kompakter, bringt aber identische Hardware und damit auch Leistung mit. Es fällt sogar etwas weg, nämlich leider der Slot für microSD-Speicherkarten. Jener ist bei der 2015er-Variante noch an Bord. Auch die Software gleicht sich in den Features wie ein Ei dem anderen.

Nvidia Shield Android TV 2017: Controller
Nvidia Shield Android TV (2017): Links der neue, rechts der alte Controller

Abseits der reduzierten Größe der Shield sticht in erster Linie der neue Controller hervor, den man allerdings auch separat für die Shield (2015) nachkaufen kann. Jener kann nun auch ohne Tastendruck zur Sprachsteuerung genutzt werden. Das Desig wurde zudem angepasst. Die Oberfläche des Eingabegeräts sieht nun deutlich „zackiger aus“.

Nvidia Shield Android TV 2017: Fernbedienung
Nvidia Shield Android TV (2017): Links die neue, rechts die alte Fernbedienung

Auch bei der Fernbedienung hat sich einiges getan. Leider muss man in diesem Bezug jedoch eher von Sparmaßnahmen sprechen. Bestand die Remote der Shield (2015) noch aus Metall, so weicht jenes Material nun Polycarbonat. Außerdem ist die Fernbedienung nicht mehr via USB aufladbar, sondern setzt nun auf Knopfzellen. Auch der Kopfhöreranschluss ist der Schere zum Opfer gefallen. Hier hat Nvidia also gespart, statt aufzurüsten. Insgesamt wirkt die neue Fernbedienung dadurch sowohl haptisch als auch optisch durchaus eine Ecke billiger als das Vorgängermodell.

Nvidia Shield Android TV 2017: Remote
Nvidia Shield Android TV (2017): Die Tasten der Shield Remote

Ansonsten sind die Funktionen gleich geblieben: Über den Mikrofon-Button kann man die Sprachsteuerung der Shield aktivieren. Mittlerweile ist das der Google Assistant, welcher in Deutschland aber leider nur über einen eingeschränkten Funktionsumfang verfügt. Über das mittlere Touch-Feld der Remote lässt sich wiederum die Lautstärke regeln. Der große Kreis dient in der Regel dazu Eingaben zu bestätigen. Die Felder drumherum dienen zur Navigation – auch in einigen Games. Darunter findet sich eine Taste für Zurück und um zum Homescreen zurückzukehren.

Für Multimedia-Anwendungen ist die Shield Remote natürlich deutlich angenehmer als der klobige Controller. Letzterer ist eben wirklich nur für große Hände angenehm. Außerdem könnte das digitale Steuerkreuz besser verarbeitet sein. Jenes wirkt etwas hakelig. Nvidia legt aber insgesamt einen soliden Controller vor, der allerdings Nutzer eines DualShock 4 oder Xbox-One-Controllers eher mitleidig lächeln lassen wird.

Nvidia Shield Android TV 2017 6
Nvidia Shield Android TV (2017) mit Lieferumfang

Betonen sollte man abschließend, dass sich am grundlegenden Design der Shield seit der ersten Generation aus dem Jahr 2015 wenig getan hat. Die Maße sind, wie bereits erwähnt, kompakter geworden. Immer noch dominiert aber an der Oberseite die grüne LED, während die Kombination mehrerer, abgetrennter Dreiecke das Design prägt. Zwar besteht die Shield aus Plastik, jenes wirkt aber keineswegs billig. Allerdings zerkratzt der Teil der Oberfläche, welcher im Klavierlack-Look gehalten ist, sehr leicht. Hier wäre der Wechsel zu einer durchgehend matten Oberfläche willkommen gewesen.

Android TV und die Shield Experience

Unser Testmuster der Nvidia Shield haben wir mit dem Shield Experience Upgrade 6.3 genutzt. Jenes ist am 31. Januar 2018 erschienen. So unterstützt die Shield mittlerweile ab Werk etwa Amazon Prime Video – auch mit 4K und HDR. Selbiges gilt auch für Netflix. Sogar über Google Play Filme & Serien stehen mittlerweile an der Shield 4K-Inhalte stramm. YouTube ist auf der Shield ebenfalls vorinstalliert – die Umwege, welche man mittlerweile an den Amazon Fire TV bzw. Fire TV Stick nehmen muss, entfallen hier also.

Die Performance ist wirklich traumhaft: Hier spielt die Shield ihre Stärken gegenüber leistungsschwächeren Dongles wie dem Google Chromecast Ultra oder dem Amazon Fire TV (2017) aus unserem Test vom Oktober 2017. In unserem Test der Shield erlebten wir allerdings manchmal einen kleinen Bug: Die Shield schaltet in unregelmäßigen Abständen mal als Standard die 1080p- statt der 4K-Darstellung an. Zumindest kam das in Verbindung mit unserem Samsung KS8090 mit 55 Zoll hin und wieder vor. Sollten Käufer also im Auge behalten. Ein Reboot behob dieses sehr sporadisch auftretende Problem aber jeweils zuverlässig.

Nvidia Shield Android TV 2017 ES File Explorer
Nvidia Shield Android TV (2017): ES File Explorer ist nur schwer zu steuern

Mit dem Controller durch die Menüs zu navigieren klappt im Übrigen zwar zuverlässig, das recht klobige Eingabegerät weicht aber im Idealfall natürlich der Fernbedienung. Fummelig wird es nur in manchen Apps wie dem ES File Explorer. Jenen haben wir zum Upload unserer Screenshots genutzt. Hier rauft man sich rasch die Haare, weil die Oberfläche an der Shield absolut nicht für eine Fernbedienung geeignet ist. Dafür kann aber Nvidia freilich nichts, sondern man müsste den App-Entwickler rügen.

Die Nvidia Shield Android TV (2017) hat dabei größere Ambitionen als die meisten anderen Streaming-Kisten. Deswegen wundert es nicht, dass neben beispielsweise Amazon Prime Video, Netflix, YouTube und Co. auch direkt Plex vorinstalliert ist. Wer es darauf anlegt, kann sich in Verbindung mit Nvidias Kiste einen eigenen Multimedia-Server für Zuhause anlegen.

Google Play Store Nvidia Shield 2017
Der Google Play Store an der Nvidia Shield Android TV (2017)

Auch der Zugriff auf Google Play ist, wie eingangs erwähnt, an der Shield möglich. Wer nun die volle Breitseite an Android-Apps erwartet, guckt jedoch in die Röhre. Vielmehr sind es eben ausgewählte Anwendungen, welche für Android TV optimiert wurden, die man hier erblickt. Etwa der erwähnte ES Datei Explorer, die Mediatheken diverser TV-Sender oder auch Kodi. Viele Apps kann man aber eigenmächtig via Sideload installieren, wenn man sich die APK herunterlädt. Jene sind dann aber freilich weder für Android TV noch für die Shield optimiert, so dass man experimentierfreudig sein sollte.

Nvidia GeForce Now: Die Shield wird zur Konsole

Wer nicht nur die Absicht hat mit so einer Streaming-Box Multimedia-Fähigkeiten zu verwenden, sondern auch das ein oder andere Spielchen zu wagen, der ist an der Shield aktuell definitiv am besten aufgehoben. Seien wir ehrlich: Am eher bescheidenen Controller des Amazon Fire TV ein paar alternde Android-Games zu zocken, ist alles andere als eine Offenbarung. Auch wenn der recht klobige Controller der Nvidia Shield keinesfalls an den DualShock 4 der PS4 oder den Controller der Xbox One heranreicht, ist der ein ordentliches Eingabegerät. Was aber mehr überzeugt als der Controller an sich, ist die Vielfalt von Spielen, die an der Shield über gleich mehrere Kanäle zur Verfügung stehen.

Nvidia Games
Nvidia Games: Umfangreiches Spieleangebot an der Shield

So gibt es nämlich den Breich für die Nvidia Games. Hier kann man als Nutzer Spiele käuflich erwerben. Es gibt aber auch kostenlose Titel wie etwa „Golf Star“, „Modern Combat 5: Blackout“ oder den Fun-Racer „Beach Buggy Racing“, der sich lose bei Nintendos Reihe „Mario Kart“ bedient hat. Unterteilt sind die einzelnen Spiele nach schier endlosen Unterkategorien wie „Top free Android“, „Top Paid“ oder auch „Shield Remote“, also einfache Games, die sich auch ohne Controller mit der Fernbedienung steuern lassen.

Wer aber nicht einfach Casual Games zocken möchte, verfügt an der Nvidia Shield ebenfalls über zahlreiche Optionen. Denn zum einen gibt es spezielle Shield-Portierungen wie „Tomb Raider“, „Metal Gear Rising: Revengeance“ oder auch „Trine 2: Complete Story“. Jene werden lokal auf der Shield berechnet. Wer allerdings möchte, kann zum anderen auch GeForce Now abonnieren. Der erste Monat ist kostenlos, anschließend fallen 9,99 Euro im Monat an.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV (2017): Das sind die Anschlussmöglichkeiten

Über GeForce Now sind zum einen einige Spiele kostenlos, zum anderen kann man aber Titel auch gegen einen Obolus Titel erwerben. Die Games werden via GeForce Now allerdings gestreamt. Sprich Nvidia berechnet die Games für den Nutzer in weiter Ferne auf entsprechenden Systemen und auf der Shield taucht grob gesprochen ein interaktiver Video-Feed auf. Damit das Zocken in 1080p mit 60 fps möglich wird, sollte allerdings eine schnelle Internetverbindung vorhanden sein: 50 Mbit sind zu empfehlen. Im Idealfall ist die Shield zudem via Ethernet mit dem Router verbunden – nicht drahtlos via Wi-Fi.

Nvidia Shield Android TV 2017 BB Racing
Nvidia Shield Android TV (2017): Das kostenlose Game „Beach Buggy Racing“

Wer mit langsamerem Internet unterwegs ist, muss sich mit 720p und 30 fps begnügen – das versetzt einen dann ein wenig in die Zeiten der PS3 und Xbox 360 zurück. Will man im Jahr 2018 eigentlich nicht mehr so haben. Somit kann die Nvidia Shield für Leute mit schnellen DSL-Leitungen allerdings durchaus eine Alternative zu einer Spielekonsole sein. Jedoch muss man sich dann eben mit dem Angebot von GeForce Now begnügen. So haben wir das Gefühl, dass Nvidia das Angebot früher besser pflegte. Denn die Anzahl der aktuellen Games nimmt eher ab. Es lassen sich aber Spiele wie „The Witcher 3: Wild Hunt“, „Mad Max“ oder auch „No Man‘s Sky“ via Gamestreaming zocken.

Shield erlaubt auch Streaming über den Gaming-PC

Das PC Master Race mag nun über die Gaming-Optionen der Shield schmunzeln. Schließlich kann man an potenten Gaming-PCs schon in 4K zocken. Quad HD, also 2.560 x 1.440 Bildpunkte als Auflösung, sind mittlerweile selbst für Mittelklasse-Rechner der Standard – und liegen somit immer noch über den maximalen 1080p von GeForce Now. Zumal hier natürlich noch die Videokompression die Bildqualität schmälert. Trotzdem ist GeForce Now zumindest eine Alternative für diejenigen, die ohnehin nur selten zocken und 1080p ausreichend finden.

So halten sich die Latenzen in Grenzen: Das Gameplay fühlt sich zwar natürlich nicht an wie an einem Monitor mit 144 Hz, G-Sync und leistungsfähigem Gaming-Rechner, aber auffallende Lags bleiben aus. Ab und zu geht mal ein Frame unter, doch generell ist die Qualität schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Cloud-Gaming handelt. Die Zielgruppe lässt sich aber dennoch schwer definieren. Das hat wohl auch dafür gesorgt, dass Nvidia und Partner zu GeForce Now in den letzten Monaten nur selten aktuelle Spiele hinzugefügt haben.

Nvidia GameStream
Nvidia GameStream: Lokales Streaming vom PC zur Shield

Core-Gamer werden jederzeit einen PC, eine Xbox One X oder eine PS4 Pro vorziehen. Gelegenheitsspieler wiederum dürften von den 9,99 Euro pro Monat plus den zusätzlichen Kosten für die einzelnen Spiele abgeschreckt sein. Immerhin: Kauft man via GeForce Now ein Game, erhält man neben der Streaming-Fassung auch einen Steam-Key für die reguläre PC-Variante des jeweiligen Titels.

Alternative: Auch vom PC aus lassen sich lokal Spiele an die Shield weiterreichen. Wirklich unkompliziert funktioniert das ab Werk aber nur dann, wenn auch eine Grafiklösung der Reihe Nvidia GeForce im PC der Wahl werkelt. Auch mit einer AMD Radeon gibt es allerdings Mittel und Wege – etwa die App Kinoconsole. Installiert man die App sowohl an der Shield als auch am jeweiligen PC mit AMD-Grafikkarte, funktioniert das Streaming ebenfalls. Allerdings gibt es Einschränkungen, denn die Titel müssen XINPUT sowie die Steuerung über einen Controller unterstützen.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV (2017): Anschlüsse der alten und neuen Version im Vergleich

So oder so sollte man sich aber fragen, ob es so viel Sinn ergibt, lokal die Spiele vom PC zur Shield zu streamen. Denn eine bessere Lösung liegt auf der Hand: einfach den PC direkt via HDMI an den TV anschließen und fertig. Somit dürfte der Kreis der Anwender, welche vom PC aus via Streaming Games an die Shield weiterreichen möchten, wohl eher klein ausfallen. Zumal eben auch das Streaming über Nvidia-Grafikkarten nur dann wirklich verzögerungsfrei klappt, wenn sowohl der PC als auch die Shield via Kabel ins Netzwerk eingebunden sind.

Video-Streaming an der Nvidia Shield Android TV

Mehrfach erwähnt: Die Nvidia Shield Android TV (2017) hat im wahrsten Sinne des Wortes einiges auf dem Kasten, wenn es um Streaming geht. Denn dank Android TV besteht Zugriff auf Google Play – das fehlt zwangsweise dem Apple TV 4K und natürlich auch den Amazon Fire TV. Letztere bieten ja auch auf YouTube nur noch Zugriff über Umwege – sprich den Browser. Eine native App glänzt aktuell durch einen Zwist mit Google durch Abwesenheit. Da kann die Shield ebenfalls punkten. Inhalte stehen mit 4K und HDR über diverse Anbieter zur Verfügung, so dass man hier Zugriff auf sehr viel Ultra-HD-Content erhält.

Nvidia Shield 2017 Dashboard
Nvidia Shield Android TV (2017): Das zentrale Dashboard

Anfangs mussten Besitzer der Shield dafür leider auf eine App für Amazon Prime Video verzichten und konnten sich in diesem Bezug nur via Sideload behelfen. Jene Zeiten sind aber schon länger vorbei. Mittlerweile ist Amazon Prime Video auf der Shield direkt vorinstalliert. Netflix ist ebenfalls ab Werk bei der Shield vorhanden, wodurch im Grunde die wichtigsten Streaming-Plattformen abgedeckt sind. Dazu kommen die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sender. Maxdome fehlt hingegen beispielsweise. Hier kann man allerdings die Smartphone-App via Sideload auf die Shield hieven. Die Bedienung ist dann suboptimal, aber zumindest funktioniert die Anwendung.

Nvidia Shield 2017 YouTube
Nvidia Shield Android TV (2017): Die App für YouTube

Der hohe Preis der Shield ergibt sich aber im Grunde durch die anderen Mehrwerte dieser 4K-Streaming-Box. Denn außerhalb des reinen Streamings über populäre Apps lassen sich an die Shield auch externe Festplatten anschließen und mit dem Gerät quasi wie mit einem Mediaserver bzw. Multimedia-PC arbeiten. Über Kodi und Plex steht dann der Verwaltung auch größerer Medienbibliotheken nichts mehr im Wege. Als Ergebnis eignet sich die Shield natürlich auch für diejenigen, die einfach eine möglichst große Vielfalt an Streaming-Apps nutzen möchten. Aber richtig profitieren diejenigen, deren Ambitionen etwas höher gesteckt sind und in Richtung Mediaserver gehen.

Nvidia Shield 2017 Amazon Prime Video
Nvidia Shield Android TV (2017): Amazon Prime Video als vorinstallierte App

Schade ist, dass der microSD-Kartenslot gestrichen wurde. Letzteren bot die Shield (2015) noch, was das Abspielen lokal gespeicherter Inhalte auch über diese Option ermöglichte. Schade, dass Nvidia jenes für die Shield (2017) gestrichen hat. Bleibt eben die Option via USB 3.0 externe HDDs oder auch SSDs zu verbinden.

Zu erwähnen bleibt für die technisch versierten Nutzer noch, dass die Shield, wie auch die Xbox One und PlayStation 4, Probleme mit der korrekten Wiedergabe von 24p-Streams hat. Das ist ein verbreiteter Fehler über den wir an dieser Stelle im Dezember 2017 ausführlich berichtet haben. An der Shield lässt sich das Problem im Gegensatz zu anderen Plattformen immerhin durch manuelles Eingreifen umgehen.

Sonstige Anmerkungen

Nvidia integriert über das Betriebssystem direkt die Option Screenshots anzufertigen oder Livestreams via Twitch zu starten. Hier hat man sich durchaus von den Sony PlayStation 4 und Microsoft Xbox One inspirieren lassen – auch wenn die Gaming-Fähigkeiten der Shield über die Jahre mehr und mehr in den Hintergrund gerückt sind. Deswegen ist vielleicht eher für Multimedia- und 4K-Fans interessant: Auch eine Verbindung mit der beliebten Fernbedienung Logitech Harmony ist möglich. Ein vorgefertigtes Profil existiert bereits.

Nvidia Shield 2017 Einstellungen
Nvidia Shield Android TV (2017): Einige der Einstellungen

Auch Chromecast, ehemals Google Cast, funktioniert reibungslos über die Shield. Dadurch kann ein Anwender etwa an einem Android-Smartphone ein YouTube-Video starten und es via Chromecast übergangslos am auch Fernseher wiedergeben bzw. dort weiterschauen. Funktioniert nicht nur mit YouTube, sondern auch mit Netflix, Google Play Filme / Serien, Google Play Musik und Google Fotos sowie ausgewählten, anderen Apps.

Lobenswert erwähnten sollte man zum Schluss auch unbedingt Nvidias Umgang mit Updates: Der Hersteller versorgt die Shield regelmäßig mit Aktualisierungen, welche nicht nur die jeweiligen Android-Sicherheitspatches beinhalten, sondern auch vielfach neue Funktionen ergänzen. Diese Art des Supports erlebt man nicht oft bei Anbietern von Streaming-Boxen. Dadurch hat sich die Shield seit den Anfängen im Jahr 2015 immer mehr gemausert und kann noch heute im Bereich der Software-Betreuung an Platz 1 gesetzt werden.

Fazit

Die Nvidia Shield Android TV (2017) ist definitiv kein notwendiges Upgrade für Bestandskunden. Jene haben abseits der kompakteren Maße und der neuen Hands-Free-Möglichkeiten des Controllers keinen sinnvollen Grund umzusteigen. Im Gegenteil, denn sie büßen den microSD-Kartenslot ein. Wer allerdings neu in der großen, bunten, weiten Welt der Streaming-Boxen ist und auch mit den Mediaserver-Funktionen sowie Kodi liebäugelt, ist bei der Shield nahezu perfekt aufgehoben.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV: Unten die alte, oben die neue Generation

Das ist auch der Fall, weil die Versorgung mit Updates seitens Nvidia vorbildlich ist. Hier kann aktuell kein anderer Hersteller ansatzweise mithalten. Einen Vergleich unterschiedlicher Streaming-Boxen findet man aber zur Übersicht bei uns auch hier. Leider verkommen die Gaming-Boni der Shield wiederum mehr und mehr zu einem Stiefkind. Denn Nvidia fügt GeForce Now immer weniger aktuelle Titel hinzu. Das Streaming-Abonnement für 9,99 Euro monatlich lohnt sich deswegen kaum.

Sehr wohl lohnt sich die Shield für diejenigen, welche sorglos alle wichtigen Streaming-Optionen an einem Gerät nutzen möchten und auch auf die erweiterten Möglichkeiten über Kodi und Plex Lust verspüren. Dank der Leistung der Shield, welche der Konkurrenz von beispielsweise Amazon und Google deutlich überlegen ist, laufen das System und Apps flüssiger. Außerdem bietet die Shield eine Flexibilität, welche beispielsweise die Fire TV vermissen lassen. Dadurch, dass man Android-Apps via Sideload aufspielen kann, gibt es viele Möglichkeiten zu experimentieren.

Nvidia Shield Android TV 2017
Nvidia Shield Android TV (2017): Eine Streaming-Box, die sich lohnt

2015 war die Nvidia Shield Android TV mit ihrer 4K-Unterstützung quasi einer der Pioniere. Doch auch die Neuauflage von 2017 hat dank etlicher Updates mit neuen Funktionen nichts von ihrem Reiz verloren. Der im Vergleich hohe Preis sorgt lediglich dafür, dass die Nutzer, die wirklich nur Videos streamen wollen, den Kauf abwägen sollten. Insgesamt ist die Nvidia Shield Android TV (2017) aber weiterhin die vielleicht beste Rundum-Sorglos-Streaming-Lösung, die gerade für 4K-Fans immer noch absolut lohnt.

Freenet TV zeigt diese HD-Sender bald via Satellit

Freenet TV ist ab dem 28. März 2018 nicht mehr nur wie bisher über DVB-T2 HD, sondern endlich auch via Satellit zu empfangen. Dafür setzt man auf Astra 19,2° Ost. Es handelt sich weiterhin um ein Pay-TV-Angebot, welches in erster Linie die HD-Varianten der bekanntesten, deutschen Privatsender umfasst.

Zum Empfang ist also weiterhin ein CI+ Modul notwendig, um die Sender auch folgerichtig zu entschlüsseln. Zum Start wird Freenet TV via Satellit dann folgende Programme in HD anbieten:

  • DisneyChannel HD
  • DMAX HD
  • Eurosport1 HD
  • Insight TV
  • Kabel 1 HD
  • MTV HD
  • Nickelodeon HD
  • Nitro HD
  • n-TV HD
  • PRO7 HD
  • PRO7 MAXX HD
  • RTL HD
  • RTL2 HD
  • SAT1 HD
  • SAT1 GOLD HD
  • SIXX HD
  • Sport1 HD
  • Super RTL HD
  • Tele5 HD
  • TLC HD
  • VOX HD
  • Welt HD

Laut Freenet TV sei für die Zukunft auch eine Erweiterung des Angebots um weitere Programme eingeplant. Allerdings gibt es für Satelliten-Freunde einen Wermutstropfen. Denn die Sender werden nur als 1080i mit H.264-Codec empfangbar sein. Via DVB-T2 HD hingegen kommt das Signal als 1080p mit der höherwertigen Codierung als HEVC / H.265 beim Empfänger an.

Freenet TV Logo
Freenet TV bald via Satellit in 1080i

Freenet TV via Satellit kostet 5,75 Euro pro Monat

Freenet TV nutzt dabei die Frequenzen, welche bereits für HD+ in Verwendung sind. Damit die einzelnen Sender verschlüsselt bleiben, setzt man schlichtweg auf eine zusätzliche Verschlüsselungskennung für das Irdeto-System. Allerdings benötigt man für Freenet TV keine zusätzliche Smartcard. Die Nutzer-ID ist stattdessen nämlich direkt in das Empfangsmodul integriert.

Zahlen sollen interessierte 5,75 Euro im Monat für den Empfang. Es besteht Kompatibilität zum bereits verfügbaren Modul für Freenet TV CI+. Das Modul an sich kostet im Handel 79,99 Euro. Alternativ kann man sich auch mit Receivern behelfen, welche Freenet TV quasi bereits direkt integrieren.

Freenet TV Satellitenreceiver von TechniSat:

Der erste lieferbare Satellitenreceiver mit Freenet TV Unterstützung kommt übrigens aus der Schmiede des deutschen Herstellers TechniSat. Der DIGIT S4 freenet TV kann bereits auf Amazon.de und Co. bestellt werden.

Sky Go, Sky Ticket & Sky Kids App ab 1. April in der gesamten EU nutzbar

Sky Deutschland weist darauf hin, dass alle Abonnenten ab dem 1. April Sky Go, das Sky Ticket sowie die Sky Kids App nicht nur innerhalb von Deutschland, sondern in der gesamten EU benutzen können. Das bisherige Geoblocking fällt also weg. Das ist allerdings kein freiwilliges Geschenk von Sky, sondern auf die EU-Portabilitätsverordnung zurückzuführen, welche ab dem 1. April 2018 in Kraft tritt.

Laut der EU-Portabilitätsverordnung müssen Streaming-Anbieter sicherstellen, dass EU-Bürger bei vorübergehendem Aufenthalt in einem anderen EU-Land als jenem, in dem der eigene Wohnsitz liegt, dennoch uneingeschränkt auf ihre Inhalte zugreifen können. Entsprechend musste also auch Sky Deutschland für Sky Go, das Sky Ticket sowie die Sky Kids App reagieren. Sky bewirbt das ganze zwar geschickt als „Ostergeschenk“, passt seine Bedingungen aber im Grunde gezwungenermaßen an die Gesetzeslage an.

Für die Abonnenten bleibt der Vorteil natürlich gleich: Auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise sind die entsprechenden Inhalte von Sky Deutschland unterwegs abrufbar. Das können Spiele der Bundesliga, aus der UEFA Champions League oder auch eine Folge der Lieblingsserie oder die aktuellsten Hollywoodblockbuster sein. Freilich gilt das alles aber, daran ist zu erinnern, nur bei einem vorübergehenden Aufenthalt im Ausland. Wer also auswandern will, kann sich nicht dauerhaft den Zugriff für ein anderes EU-Land sichern.

sky-ultra-hd
Sky: Ultra HD steht leider nicht über die mobilen Apps zur Verfügung

Ab 3. April können sich Fußballfans ja bereits auf die Viertelfinalspiele der UEFA Champions League und der UEFA Europa League mit dem FC Bayern München und RB Leipzig bei Sky freuen. Selbst wer in diesem Zeitraum im EU-Ausland unterwegs ist, behält also die Zugriffsmöglichkeit. Das gilt z. B. Auch für die am 6. April startende Sky Original Production „Der Grenzgänger“, welche bei Sky Atlantic HD ihren Einstand geben wird.

Neben Sky auch andere Streaming-Anbieter von EU-Portabilitätsverordnung betroffen

Als einfachste Abrufmöglichkeit bietet sich wohl Sky Go als App für Smartphones und Tablets aber auch Windows-PCs an. Aber auch über die App für Sky Kids besteht Zugriff auf den ensprechenden Content – in diesem Fall eben für die jüngeren Zuschauer. Auch wer das Sky Ticket gebucht hat, freut sich ab 1. April über den Zugriff im Ausland. Los geht es hier mit Preisen ab 9,99 Euro.

Sky ist freilich nicht der einzige Anbieter, der sich ab dem 1. April 2018 nach der neuen EU-Portabilitätsverordnung richten muss. Sie gilt auch für Amazon Prime Video, Netflix, Spotify und Co.

Test: DC Comics „JUSTICE LEAGUE“ auf 4K Blu-ray

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Wir haben für euch die neue 4K Blu-ray „Justice League“ getestet um zu sehen, ob die „Vollausstattung“ mit Dolby Vision und Dolby Atmos auch das hält was sie verspricht. Unsere Eindrücke zur jüngsten DC-Comics-Verfilmung findet ihr hier!

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Inhalt (70%)

Was die von Marvel können, können wir schon lange und spätestens mit dem extrem erfolgreichen Wonder Woman war klar, dass man das lange geplante Gipfeltreffen der DC-Superhelden realisieren würde. Und das, obwohl es schon 2007 – also sogar weit vor den Kollegen von Marvel – Pläne für einen Justice-League-Film gab. Die Dreharbeiten begannen dann im direkten Anschluss an jene von Wonder Woman und wurden ebenfalls von Unwägbarkeiten begleitet. So gab Zack Snyder im finalen Stadium der Produktion bekannt, dass er sich aus familiären Gründen (Suizid der Tochter) zurückziehen würde. An Bord kam kein Geringerer als Joss Whedon, der seinerzeit die Konkurrenz der Avengers inszeniert hatte. Es darf sich also durchaus die Frage gestellt werden, ob sich der düstere und erschlagende Erzählstil des Zack Snyder mit dem lockeren Ton eines Joss Whedeon verträgt. Dem Publikum schien es jedenfalls durchaus Probleme zu bereiten, denn mit einem weltweiten Einspiel von 660 Mio. Dollar ist er zwar solide gelaufen, aber eben auch der schwächste aller DC-Extended-Universe-Film.

Die Justice League bestehend aus Batman, Wonder Woman, Cyborg, Flash, Aquaman und Superman (nicht im Bild) sieht "wild zusammengewürfelt" aus, harmoniert aber wunderbar zusammen
Die Justice League bestehend aus Batman, Wonder Woman, Cyborg, Flash, Aquaman und Superman (nicht im Bild) sieht „wild zusammengewürfelt“ aus, harmoniert aber wunderbar zusammen

Was direkt auffällt: Justice League, obwohl ja eine Zusammenkunft mehrerer Helden, läuft (ohne Abspann) gerade mal 108 Minuten. Das ist im Vergleich zu den (Kino)Laufzeiten von Batman v Superman (142 Minuten) geradezu ein Kurzfilm. Whedons ließ den fast fertigen Film zu großen Teilen umarbeiten und kürzte ihn um gut eine Stunde. So weit zu einigen der Produktionsumstände. Wie aber sieht es nun mit dem fertigen Film aus? Liest man sich den Inhalt oben durch und hat mit dem DC-Kosmos nichts am Hut, kann einem durchaus mal durch den Kopf schießen, was dieser „Quatsch“ denn eigentlich soll: Amazonen, Atlanter, Cyborgs und eine Herrschar von Paradämonen. Das ist im DC-Universum deshalb durchaus immer etwas kritisch, weil sich die Figuren und Macher stets ziemlich ernst nahmen. Sie ersetzen den Humor und das Selbstironische der Marvel-Kollegen mit einem düsteren Look und ebensolchen Figuren. Zack Snyder, der zwar diesen Look kreiierte und dem Extended Universum damit seinen Stempel aufdrückte, neigt dazu, Charaktertiefe und Meta-Ebene mit Bombast und Zeitlupen-Einstellungen perfekt choreografierter Kämpfe zu übertünchen.

Patty Jenkins hatte in ihrem Wonder Woman gezeigt, dass man den düsteren Look aber durchaus mit Witz und Tempo anreichern kann. In Justice League nun folgt man diesem eingeschlagenen Weg. Ob das ein sarkastischer Spruch Batmans gegenüber Aquaman ist, ob der ihm wenigstens Atlantis zeigen könne oder nette Popkultur-Verweise. Gerade die Zickereien zwischen Arthur Curry und Bruce Wayne lockern den Film aber immer wieder auf. Sie zeigen, dass Jason Momoa ein absoluter Gewinn für das Franchise ist und vollkommen zurecht einen eigenen Film erhalten wird. Abseits vom wesentlich lockereren Ton des Films, weiß aber auch die Action zu gefallen. Wenn Wonder Woman die Geiseln vor den Salven aus der Maschinenpistole rettet, weiß man, warum Zack Snyder Superslowmotions liebt – sie sehen einfach toll und spektakulär aus. Richtig großartig ist auch der Überfall Steppenwolfs auf die Amazonen geraten. Justice League schafft es in der Szene, viel Emotionalität zu schüren, wenn sich die Amazonen mit all ihrer Wendigkeit und ihren Tricks nach Leibeskräften gegen den Koloss wehren – eine der besten Actionszenen im DC-Universum überhaupt. Nur hin und wieder wirkt es mal ein bisschen wie eine lose Abfolge von Nummern, was ebenso wie ein paar wirklich schwache Dialoge, der etwas hoppladihop beendete Showdown sowie der eher zu einem romantischen Drama passende Score zu den Mankos von Justice League gehört.

Wirklich ärgerlich allerdings ist das offensive und völlig unnötige Product Placement eines schwäbischen Autobauers.

Nach dem großen Erfolg des Solo-Abenteuers "Wonder Woman" (Gal Gadot) war klar, es wird einen großen Justice League Auftakt geben
Nach dem großen Erfolg des Solo-Abenteuers „Wonder Woman“ (Gal Gadot) war klar, es wird einen großen Justice League Auftakt geben

Bildqualität (80%)

Justice League wurde vornehmlich auf 35mm Film gedreht. Nur wenige Aufnahmen wurden digital aufgenommen. In welcher Auflösung das Filmmaterial gescannt wurde, konnte leider nicht in Erfahrung gebracht werden. Es würde aber auch erst einmal keinen Unterschied machen, denn die VFX wurden lediglich in 2K angefertigt und für das Digital Intermediate skalierte man ohnehin auf 2K herunter. Die UHD liefert also kein natives 4K-Material, sondern nur ein Upscale – zumindest was die Effekte betrifft. Gedrehte Szenen sind eigentlich ein „Downscale“ und bieten eine bessere Qualität als ein natives 2K Bild. Dazu kommt sie mit erweitertem Farbraum und HDR (Dolby Vision). Schaut man Justice League auf einer HDR10-Kette an, könnte man fast meinen, es herrschen umgekehrte Vorzeichen. Denn wo in der Regel die UHD mehr Dynamik und kräftigere Farben zeigt, ist die 4K-Disk hier eher auf Ausgewogenheit und Natürlichkeit aus. So erscheinen Spitzlichter per Blu-ray etwas zu harsch in einem zu hohen Kontrast. Die Hautfarben kommen bei der UHD wesentlich natürlicher und weniger „überdramatisch“ rüber.

Das Dolby Vision Bild liefert ein etwas "lebendigeres" Bild und erlaubt höhere Lichtspitzen und mehr Details in den dunklen Bildbereichen - Im Bild Aquaman (Jason Momoa)
Das Dolby Vision Bild liefert ein etwas „lebendigeres“ Bild und erlaubt höhere Lichtspitzen und mehr Details in den dunklen Bildbereichen – Im Bild Aquaman (Jason Momoa)

Dafür sind die Kontraste etwas reduziert und es wirkt im Schnitt ein klein wenig grauer. Wer aber bisher oft die UHD stehen ließ, weil sie ihm zu dramatisch aussah, der findet hier vielleicht genau die Scheibe, die seinem Geschmack entspricht. Über eine Dolby-Vision-Kette gilt der schwächere, gräulichere Kontrastumfang vor allem für Szenen mit viel Hell-Dunkel-Anteil. Wohingegen vornehmlich helle Szenen etwas mehr Dynamik und lebendigere Farben liefern und vor allem dunkle Sequenzen sichtbar mehr Power haben. Hier kommt ein wahrnehmbar stärkeres Schwarz zum Tragen und Spitzlichter sind ebenfalls satter. Dolby Vision macht aus der UHD von Justice League zwar auch keine Referenzscheibe, sieht aber im Schnitt harmonischer aus als die HDR10-Variante. In punkto Schärfe kann das hochskalierte 4K-Material durchaus noch etwas mehr Detailtiefe herauskitzeln. Zwar wird auch das Korn etwas feiner, weil’s nun mal echtes Filmkorn ist, dennoch wirkt das Bild insgesamt plastischer. Bei verschiedenen Details wie Schriften oder dem Geschichten erzählenden Gesicht von Jeremy Irons lässt sich der Auflösungsvorsprung durchaus auch aus der Entfernung ausmachen.

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Tonqualität (90%)

Erfreuliches beim Ton: Warner hatte zuletzt schon bei mehreren Titel bewiesen, dass man gerne 3D-Sound integriert. Und auch Justice League macht hier keine Ausnahme. Sowohl die deutsche als auch die englische Fassung kommen mit Dolby Atmos. Doch bevor’s nach oben hin räumlich wird, langt die erste Szene mit Batman schon mal kräftig zu. Der Sub wird bereits gefordert und die Surrounds liefern glaskare direktionale Effekte. Nach etwa drei Minuten gesellt sich dann der Score auch etwas aus der Höhe hinzu. Gleich weiter geht’s mit den Stimmen Waynes und seines „Begleiters“, die über Alfreds Kommunikationssystem in die Zentrale dringen – und zwar richtig deutlich von oben. Während Wonder Womans erstem Auftritt in der Bank bekommen dann wieder die regulären Speaker gut zu tun und dürfen gemeinsam mit dem Subwoofer während der Superslowmotion für Druck und Dynamik sorgen – klasse (9’47). Die Kugeln flitzen an ihr vorbei und wenn ihre Unterarmschutz-Beschläge die Geiseln vor dem Tod retten, klirrt es fein aufgelöst aus den Speakern.

Die Stimme von Batman (Ben Affleck) ist ein gutes Beispiel, wie gut der Dolby Atmos Sound "abgemischt" ist. Kräftige, klare Stimme. Auch Alfred ist durchaus gut verständlich.
Die Stimme von Batman (Ben Affleck) ist ein gutes Beispiel, wie gut der Dolby Atmos Sound „abgemischt“ ist. Kräftige, klare Stimme. Auch Alfred ist durchaus gut verständlich.

Weitere 3D-Sound-Infos gibt’s wenn die Mutterbox der Amazonen gestohlen wird. Der Energiestrahl, der sich von oben herabsenkt, bringt die Heights (oft ja kleiner dimensionierte Lautsprecher) durchaus an ihre Dynamikgrenzen. Manchmal sind es zudem die kleinen und feinen Geräusche, die den Atmos-Sound von ansonsten üblicherweise zugematschten Tonspuren unterscheidet. So hört man beispielsweise ganz feine Blitzgeräusche, bevor Victor Stone auf Diana Prince trifft. Allerdings kann Justice League natürlich auch bombastisch. Beispielsweise in der ersten Auseinandersetzung mit Steppenwolf, wenn der Crawler zum Einsatz kommt und jede Art von Luftsprüngen oder Umherfliegen für direktionale Sounds aus allen Richtungen sorgt. Oder wenn kurz darauf der Tunnel unter Gotham Harbor quietschend zusammenbricht. Bei den Stimmen macht die Disk nichts falsch. Batmans leicht verzerrtes Organ hat richtig Volumen und auch Alfred kommt mit tollem Klangfarbe. Von Dumpfheit keine Spur. Alles klingt sauber und korrekt. Ebenso wie die Stimme von Sigrid im Titelsong „Everybody Knows“.

Bonus (70%)

Insgesamt acht Featurettes bietet das Bonusmaterial von Justice League: Die „Rückkehr von Superman“ zeigt zwei verschiedene Varianten seiner Rückkehr. „Die Entstehung der JL“ bezieht sich auf die Comic-Hintergründe aus den 60ern und „Das Herz der Justice League“ geht mehr auf die ikonischen Eigenschaften der Figuren ein. „Die Technologie der JL“ nimmt sich acht Minuten Zeit, um die Gadgets von Batman zu erklären oder auch auf Flashs Supergeschwindigkeitsmodus. In „Die neuen Helden“ stellt uns Ray Fischer, der Darsteller von Cyborg, die neu hinzugekommenen Figuren vor. Auch der Bösewicht bekommt sein Porträt – und zwar in „Steppenwolf“. Das läuft zwar nur drei Minuten, lässt aber auch Cieran Hinds, die Originalstimme des computeranimierten Gegners zu Wort kommen. Das Kern-Featurette „Hinter den Kulissen“ ist in vier Teile aufgegliedert, die sich den verschiedenen Elementen des Films widmen und auch einzelne Szenen analysieren. Insgesamt schlägt hier eine Laufzeit von 15 Minuten zu Buche. Zu guter Letzt gibt es noch ein zehnminütiges Feature über die Kostüme des Films.

Gesamtbewertung Justice League – 4K Blu-ray (80%)

Justice League mag nicht der ganz große Wurf sein, hängt allerdings den überladenen Batman v Superman meilenweit ab und unterhält bis auf wenige Makel durchweg auf einem guten Niveau. Die Entschlackung und Kondensierung aufs Nötigste tat dem Film gut und trägt unverkennbar Joss Whedons Handschrift. In Anbetracht des unterhaltsamen Ergebnisses ist es schon etwas schade, dass der weltweite Erfolg die Erwartungen nicht erfüllt hat. Denn einen zweiten Teil hätte man durchaus gerne gesehen. Vielleicht tragen ja die Abverkäufe der Blu-ray/UHD dazu bei, die Meinung des produzierenden Studios noch mal zu ändern. Denn dessen technische Qualität ist vor allem beim Sound uneingeschränkt sensationell gut. Beim Bild ist es dann Geschmacksache, ob man den intensiveren Look der Blu-ray oder den harmonischeren der UHD bevorzugt.

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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 29. März 2018 Review am: 27. März 2018
Erscheinungsjahr Film: 2017 Laufzeit: 120 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1.85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Justice League Trailer: