PlayStation 5: Teardown der Revision zeigt neue Kühlung und Motherboard

Die PlayStation 5 ist in einer neuen Revision verfügbar. Ein Teardown gibt uns nun Aufschluss über die vorgenommenen Anpassungen der Hardware.

Verantwortlich ist für das Video der YouTuber Austin Evans, welcher die neue Revision der Konsole mit dem Launch-Modell sowie der Revision aus dem letzten Jahr vergleicht. Wir sprechen hier über die neuen Modelle CFI-1202B (PS5 Digital Edition) und CFI-1202A (PS5 mit Disc-Laufwerk). Vergleicht man mit der PS5-Revision aus dem Jahr 2021, dann ist das Gewicht um jeweils 200 bzw. 300 Gramm gesunken. Im Vergleich mit der Launch-Version der PlayStation 5 sind es sogar 500 bzw. 600 Gramm. Die PS5 Digital Edition wiegt also nur noch 3,4 kg und die Disc-Version 3,9 kg.

Woher die Gewichtsreduktion rührt, zeigt Evans im Video: Nicht nur die Kühllösung wurde angepasst, es wird auch ein neues Motherboard verbaut. Außerdem wurde der Einschub für das SSD komplett neu gestaltet. Dabei ist Evans sich sicher, dass Sony durch die Anpassungen der Hardware bei den Herstellungskosten sparen dürfte. Zusammen mit der kürzlich vorgenommenen Preiserhöhung der PS5 könnte Sony also wohl mittlerweile Gewinn mit der Konsole machen.

Allerdings spart Sony nun durch die neue Revision Geld und hat den Preis nach oben geschraubt, parallel, erhöhen sich aber natürlich auch für den japanischen Hersteller in der aktuellen Wirtschaftslage die Kosten für Energie und Logistik. Damit wird es schwer genau zu sagen, wie sich Sonys Bilanz pro Konsole da verändert.

PlayStation 5: Revision mit geringerem Stromverbrauch

Laut Evans benötige die Revision der PS5 immerhin in Spielen teilweise 20 bis 30 Watt weniger Strom – bei identischer Temperaturentwicklung und Lautstärke. Geändert hat Sony an der Kühlung, dass an der Rückseite eine neue Heatpipe verläuft, dafür aber das Heatsink verkleinert worden ist. Es ergibt sich aber auch ein Nachteil: War die CMOS-Batterie zuvor gut erreichbar und damit auszuwechseln, so sitzt sie inzwischen unter dem Heatsink, was den Austausch erschwert.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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3 Kommentare
    • Mich würde eher interessieren ob nun Sony endlich mal das HDMI Port Problem gelöst haben. Denn dies ist einer der wirklich großen Probleme bei der PS5. Ein paar Mal rein und raus gesteckt und schon kann es passieren das der Port bricht. Im Internet häufen sich die Beschwerden deswegen. Der Port soll wohl nur an 2 kleinen Pins angelötet sein, was bei schon wenigen maligen benutzten abbricht.

  1. 20 bis 30watt weniger ist doch mal ne Hausnummer und wer ausser retro „Freaks“ wechselt die batterie und solange bei ebay und co deutlich mehr, als die ach so doll gestiegene uvp verlangt werden kann, bleib ich da mal ganz entspannt 😉

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