Samsung Display erhöht die QD-OLED-Produktion um 30 %

Samsung Display erhöht laut aktuellen Berichten seine QD-OLED-Produktion um 30 %. Die Zukunft der Technologie bleibt vorerst aber offen.

So konnte Samsung Display die genannte Steigerung der monatlichen Produktionsmengen nicht etwa durch neues Equipment erreichen, sondern durch eine Optimierung seiner Verfahren. Es wird quasi weniger Zeit benötigt und daher kann man in der gleichen Zeit wie vorher schlichtweg mehr QD-OLED-Panels vom Band laufen lassen.

Zum Einsatz kommen die QD-OLED-Panels derzeit in Gaming-Monitoren von Samsung und Alienware sowie Fernsehgeräten von Samsung und Sony. Namentlich sind das die Samsung S95B sowie Sony Bravia XR A95K. Allerdings sind diese Fernsehgeräte aktuell im direkten Vergleich mit den W-OLEDs von LG Display zwar in einigen Bereichen technisch überlegen, kosten im Handel jedoch auch deutlich mehr.

A95K QD-OLED-TV 2022 Sony
Sony präsentiert mit dem A95K den weltweit ersten QD-OLED TV auf der CES 2022 || Bild: Sony

Deswegen ist auch offen, ob die Verkaufszahlen bisher zufriedenstellend ausfallen. Zumal die hohe Inflation die Kauflust der Menschen in vielen Ländern eher dämpft. Deswegen soll der Mutterkonzern von Samsung Display, Samsung Electronics, auch noch keine Entscheidung zu weiteren Investitionen getroffen haben. Letztere wären notwendig, um die Produktionskapazitäten deutlich zu erweitern.

Samsung QD-OLED: 2023 mit weiteren Diagonalen

Es heißt zumindest, dass Samsung Display an seine Partner im nächsten Jahr weitere Diagonalen liefern wolle. Gemeint sind damit neue Größen von 49 und 77 Zoll. Aktuell gibt es die QD-OLED-Panels nur mit 55 und 65 Zoll für Fernsehgeräte. Für Monitore stellt Samsung Display bisher nur Varianten mit 34 Zoll her. Allerdings handelt es sich hier noch um unbestätigte Gerüchte, sodass es abwarten heißt.

Samsungs OLED TV S95B erhältlich in 55 und 65 ZollIm 18. TV-Shootout (Vergleichstest) von Value Electronics konnten sich die QD-OLED Fernseher von Sony und Samsung jedenfalls schon gegen die Mitbewerber-Geräte durchsetzen und LGs W-OLED in die Schranken weisen.

QuelleThe Elec
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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3 Kommentare
  1. Aber die Preisanpassungen seitens Samsung gibts doch schon längst.
    Lediglich Sony möcht seine Käufer glauben machen, er dürfe so viel teurer sein.
    Etwas okay, da ja auch minimal besser als der Samsung, aber nicht Unmengen teurer, sorry.

    • Das kann dir noch nichtmal Samsung Display sebst beantworten. Bei LG hat es 7 Jahre gedeuaert bis die ersten OLEDs mit 83 Zoll auf dem Massenmarkt ankamen.
      Samsung muss vorallem erstmal eines machen -> mit den Preisen runter damit man zu LG konkurrenzfähig wird, 50-100% teurer als die Konkurrenz ist viel zu viel.

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