Sony Bravia XR: TVs wohl mit vollen 48 Gbit/s via HDMI 2.1 – VRR-Update im Herbst

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Der Sony Bravia X90J ist ab sofort vorbestellbar
Der Sony Bravia XR X90J ist ab sofort vorbestellbar

Sony veröffentlicht 2021 seine neuen Bravia XR als LCD- bzw. OLED-Flaggschiffe. Es heißt, dass dabei die volle Bandbreite von 48 Gbit/s für HDMI 2.1 genutzt wird.

Zu diesem Thema gibt es immer mal wieder Diskussionen: Die meisten TV-Geräte, welche aktuell auf HDMI 2.1 setzen, beschränken sich auf 40 Gbit/s. Das ist im Alltag für die Nutzer auch ausreichend, denn relevant wären die vollen 48 Gbit/s im Grunde nur für 8K-Inhalte mit HDR. Deswegen hat LG beispielsweise ab den TV-Modellen des Jahres 2020 ebenfalls diesen Umstieg vollzogen. Die Serien aus dem Jahr 2019 boten noch die vollen 48 Gbit/s. Auch die Spielekonsolen PlayStation 5 und Xbox Series X nutzen nur maximal 40 Gbit/s.

Schenkt man aktuellen Meldungen aus Asien glauben, so sehe es jedoch bei Sonys aktuellen Bravia XR wieder anders aus. Da kündigte Sony ja erst kürzlich die Vorbestellungen der OLED- bzw. auch der LCD-Modelle an. So sollen die Bravia-XR-Modelle volles HDMI 2.1 bei 48 Gbit/s verwenden. Auch zu einem anderen Wermutstropfen gibt es Neuigkeiten: So solle das VRR-Update für die Fernsehgeräte angeblich im Herbst 2021 verteilt werden.

Die Sony Bravia XR A80J sind ab Ende März 2021 bei uns zu haben.
Die Sony Bravia XR A80J sind seit Ende März 2021 bei uns zu haben.

Sind wir ehrlich, dann würden wir Gamern vom Kauf der TVs leider vorerst abraten, bis das Update wirklich verteilt wird. Hier sollte man seine Lehren aus den Kontroversen um Sonys XH90 ziehen: 4K bei 120 Hz wurde als Update nachgereicht, krankt aber an einem weichgezeichneten Bild. Es bleibt also abzuwarten, wie VRR konkret umgesetzt wird und ob es am Ende zufriedenstellend läuft.

TV-Kauf bleibt für Gamer kompliziert

Der Kauf eines neuen TV-Geräts bleibt für Spieler aktuell ein kompliziertes Thema. Denn so gut wie jedes TV-Modell bringt Abstriche mit sich. Beispielsweise wirken die OLEDs von LG fast wie die perfekten Gaming-TVs, auch sie haben aber bei VRR so ihre Probleme, die wohl erst durch die nächste Hardware-Generation des kommenden Jahres komplett behoben werden.

 



QUELLEBilibili
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

10 KOMMENTARE

  1. „Beispielsweise wirken die OLEDs von LG fast wie die perfekten Gaming-TVs, auch sie haben aber bei VRR so ihre Probleme, die wohl erst durch die nächste Hardware-Generation des kommenden Jahres komplett behoben werden.“

    Wobei man auch hier sagen muss, dass jeder andere TV und Monitor davon in gleicher Weise betroffen ist. Nur ist die Raised Black Problematik an den LCDs schwerer zu sehen, weil das Schwarz dort sowieso nie Schwarz ist. Was auch einfach daran liegt, dass auch solche Monitore/TVs keine dynamische Gamma-Anpassung besitzen. Aber selbst dort tritt das Problem auf und auch dieses Near Black Flickering mit VRR lässt sich bspw. bei LCDs sehen.

    Spannend wird es in dem Zusammenhang dann sein, wie die anderen Hersteller bei ihren OLEDs auf das Thema reagieren. Die Panel sind ja gleich. Von daher bleibt auch denen nur ein Workaround via Software.

    • Q90R, einwandfreies VRR, kein Near Black Flickering. Der Dimming Algo ist im Spielmodus alelrdings nicht so aggressiv eingestellt, was da sicher auch einiges kaschieren kann. De fakto sind aber keine Probleme zu sehen

      • Ja, du siehst das Problem halt nicht an dem TV.
        Liegt halt daran, dass es ein LCD ist.
        Und je nach Panelvarianz fällt es dann auch noch mal etwas anders aus.
        Wie bspw. auch bei OLEDs.

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