Universal: Streaming-Angebot Peacock wird durch zeitexklusive Filme aufgepeppt

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Peacock: Der neue Streaming-Dienst startete am 15. Juli 2020 in den USA

Universal wird seine Filme in den USA künftig maximal vier Monate nach Kinostart zeitexklusiv zum eigenen Streaming-Angebot Peacock schieben. Doch auch sonst stehen einige Änderungen an.

Generell wird es in den USA so aussehen, dass die Produktionen von Universal maximal vier Monate nach dem Kinostart exklusiv beim Streaming-Anbieter Peacock landen, der ja, wie Universal zu NBCUniversal bzw. Comast gehört. Bisher hatte man da ein Abkommen mit HBO Max, das nun bis 2022 auslaufen wird. Nach vier Monaten zeitexklusiven Verweilens bei Peacock dürfen die Filme auch im Pay-TV bzw. bei anderen Streaming-Anbietern laufen.

Doch jenes Zeitfenster ist dann ebenfalls eingeschränkt und dauert zehn Monate an. Danach besteht wieder eine viermonatige Zeitexklusivität bei Peaock. Vereinfacht: Es geht um das „Pay One“-Fenster, das 18 Monate beträgt und besonders lukrativ im Heimkino ist. Von den 18 Monaten sind die Universal-Filme 8 Monate zeitexklusiv an Peacock gebunden – und zwar konkret die ersten und die letzten vier Monate des Pay-One-Zeitfensters.

Betroffen sind davon dann natürlich auch Filme von Unterfirmen wie Illumination Entertainment („Ich – Einfach Unverbesserlich“). Des Weiteren bleibt es dabei, dass zudem exklusive Eigenproduktionen für Peacock in der Mache sind, die generell dauerhaft beim Streaming-Anbieter verweilen werden – so wie eben auch die Disney+ Originals oder die Netflix Originals jeweils exklusiv sind.

Der Streaming-Markt wird heiß umkämpft

NBCUniversal hofft auf diese Weise sicherlich Peacock einen Push zu versetzen. Denn die Konkurrenz im Streaming-Markt wuchert. Disney hat mit Disney+ bisher große Erfolge zu verbuchen und Warner Bros. will es mit HBO Max wissen. Paramount wiederum hat Paramount+ ins Rennen geschickt. Und dann sind da eben noch von Studios unabhängige Anbieter wie Apple TV+, Amazon Prime Video und Netflix. Exklusive Inhalte sind es da eben, die Abonnenten locken und das will man auch bei Peacock vorantreiben.

QUELLEVariety
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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