Apple Mac Pro: Mächtiger Rechner für die 8K-Videobearbeitung

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Apple Pro Display XDR und Mac Pro
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Apple hat seinen neuen Mac Pro für professionelle Anwender vorgestellt. Der Rechner hat es in sich, denn es werkeln im Inneren Intel Xeon mit bis zu 28 Kernen. Insgesamt birgt der neue Mac vor allem Potential für die Videobearbeitung und die Musikproduktion.


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So setzt der neue Apple Mac Pro auf Workstation-CPUs, bietet bis zu 1,5 TByte RAM auf 12 Slots und kann modular erweitert werden. In diesem Zusammenhang stellte man die Erweiterungskarte Afterburner vor, welche den Mac Pro um noch mehr Grafikleistung beschleunigen kann. Laut Apple sei dank der massiven Leistung die gleichzeitige Wiedergabe von drei 8K-Videostreams im ProRes-Format möglich. Die meisten aktuellen Computer für professionelle Anwender schaffen nicht einmal einen Stream flüssig.

Entsprechend zeigte Apple dann auch auf der WWDC 2019 bei der Präsentation des neuen Mac Pro einige Beispiele, wie die Echtzeit-Videobearbeitung in 8K, bei der in der Vorschau Animationen und andere Bildbearbeitungen sofort flüssig dargestellt wurden. Der neue Mac Pro setzt auf ein Gehäuse aus Aluminium mit einer sehr effizienten Kühlung, die drei mächtige Lüfter an der Vorderseite einspannt und einen zusätzlichen im Gehäuse, um die warme Luft schneller nach außen zu ziehen.

Der neue Apple Mac Pro ähnelt optisch auf den ersten Blick einer Käsereibe

An der Oberseite des Mac Pro sitzen Tragegriffe, um den Rechner schnell im Büro zu transportieren. Optional sind auch Räder unter dem Gehäuse verfügbar. Laut Apple bestehe von allen Seiten Zugriff auf das System, um leicht Komponenten austauschen zu können. Die effiziente Kühlung sorge dafür, dass den Intel Xeon bis zu 300 Watt Leistung zur Verfügung stehen. Die Netzteile liefern bis zu 1.400 Watt.

Apple Mac Pro wird ein kostspieliger Spaß

Als Anschlüsse bietet der neue Apple Mac Pro zweimal Thunderbolt 3, zweimal USB Typ-A, einmal 3,5-mm-Audio und zweimal 10-GBit-Ethernet. Intern stehen acht PCI-Express-Slots stramm plus ein Anschluss mit PCIe x16. Als Grafikkarten stehen AMD Radeon Pro 580X oder sogar Pro Vega II zur Verfügung. Dank der Afterburner-Erweiterung lassen sich bis zu vier GPUs parallel nutzen. Neben den bereits erwähnten, parallelen 8K-Streams reicht die Leistung dann alternativ für 12 gleichzeitige 4K-Streams.

Trotz der massiven Leistung sollen die neuen Mac Pro in der Regel so leise bleiben wie ein Apple iMac Pro. Partner sind bereits Unternehmen wie Adobe, Serif und Black Magic Design. Aber auch Epic mit der UnrealEngine und Unity sind mit von der Partie. Das sorgt dafür, dass auch Spieleentwickler aufhorchen dürften. Bis zu sagenhafte 56 TFLOPS an Grafikleistung kann der neue Mac Pro offerieren. Dazu sei erwähnt, dass macOS ab der neuen Version Catalina auch in Verbindung mit den entsprechenden Macs und Monitoren in 4K HDR und Dolby Atmos unterstützt.

Der Apple Mac Pro in geöffnetem Zustand

Auch für die Musikbearbeitung sind die neuen Mac Pro geeignet: Hier zeigte Apple Demos von Logic Pro X, bei denen über 1.000 einzelne Spuren zum Einsatz kamen und trotzdem noch Puffer vorhanden gewesen ist. Wohlgemerkt geht Apple dabei aber von der höchsten Ausstattung aus. Veröffentlicht wird der neue Apple Mac Pro allerdings erst im Herbst. Preislich startet er bei 5.999 US-Dollar. Natürlich empfiehlt das Unternehmen als Begleiter das neue Pro Display XDR.

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