Mit etwas Verzögerung erreicht der Flaggschiff-Fernseher Metz Primus 77 den Fachhandel. Der Premium-OLED-TV mit 77 Zoll Diagonale (195 cm) und twin R-Aufnahmekonzept wird ab 7.999 Euro angeboten. Was man als Kunde dafür bekommt, lest ihr hier!
Euch kommt der Metz Primus 77 doch irgendwie bekannt vor? Das liegt sicherlich daran, dass das Modell bereits auf der IFA 2024 sein Debüt feiern durfte. Die geplante Markteinführung im Frühjahr 2025 hat sich dann aber doch etwas hingezogen, und so bekommen Interessierte erst ab jetzt die Möglichkeit, den Premium-OLED-TV über den Fachhandel zu beziehen. Das Modell mit der Modellbezeichnung Primus 77 FA87 OLED twin R (Twin-Aufnahme-Konzept) wird als Lösung ohne Standfuß für die Wandinstallation für 7.999 Euro (UVP) angeboten. Wer einen Standfuß für ein TV-Möbel oder einen freistehenden Standfuß möchte, der zahlt 8.598 Euro (UVP).
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Primus 77 setzt auf Micro-Lens-Array OLED-Panel

Für diesen Preis bekommt man einen 4K-OLED-Fernseher mit 77 Zoll (195 cm) Displaydiagonale, welcher auf ein OLED-Meta-Panel mit Micro-Lens-Array-Technologie (MLA) aufbaut. Also nicht die allerneueste Technik von LG Display, jedoch hat die MLA-Technik in ihrer kurzen „Lebenszeit“ auch viele Fans gefunden, die die Panels auch der neuen Generation mit RGB-Tandem (4 Stack) vorziehen. Also keine Panik, man bekommt beim Metz Primus 77 immer noch Technik präsentiert, die sich auf dem aktuellen Qualitätsstand eines Premium-OLEDs bewegt. Mit einer Maximalhelligkeit von 2000 nits, einem gar unendlichen Kontrast und einer großartigen Farbdarstellung überzeugt der TV absolut.
Metz Primus 77 ist Wertarbeit „Made in Germany“

Das Display ist eines der Highlights des Metz Primus 77, wobei die Ausstattung und die hochwertige Verarbeitung „Made in Germany“ ebenfalls zum Premium-Aspekt des Fernsehers beitragen. Das Modell wird nämlich in Deutschland gefertigt und setzt auf ein hochwertiges Aluminium-Chassis sowie eine schwingungsfreie MDF-Konstruktion für das ausladende Soundsystem. Wer Wertigkeit und Langlebigkeit schätzt, der bekommt mit dem Metz Primus 77 ein Paradebeispiel dieser Eigenschaften geliefert.
Auf dem aktuellsten Stand ist auch die Auswahl unterstützter Standards und Features. Das Foxxum-Betriebssystem liefert die Basis für den Premium-OLED, welches etwas subtiler und aufgeräumter als die Konkurrenz wirkt. Der große Vorteil ist sicherlich, dass das System nicht versucht, Werbung an jeder Ecke der Nutzererfahrung einzuschleusen. Das System ist auch eher auf den Genuss klassischer Entertainment-Formen wie lineares Fernsehen und die Wiedergabe von externen Signalquellen wie 4K-Blu-ray-Playern und Konsolen ausgerichtet. Daher kann es auch sein, dass die Auswahl an Streaming-Apps bisher nicht den Branchenstandard wiedergibt.
HDMI 2.1, HDR10+, Dolby Vision, 160 Watt Soundsystem uvm.

Dafür kann der Metz Primus 77 4K-Videosignale mit bis zu 120Hz über einen der vier HDMI 2.1-Anschlüsse verarbeiten. HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision werden ebenso unterstützt und mit einem „HDR-Upscaling-Modus“ für SDR-Inhalte abgerundet (MetzVirtualHDR). Dolby Atmos konnten wir nicht in den Spezifikationen ausmachen, dafür Dolby Digital+ sowie aptX für eine verlustfreie Übertragung von Audioquellen via Bluetooth. Auch eARC (enhanced Audio Return Channel) wird an einem HDMI 2.1-Anschluss unterstützt. So lässt sich Dolby Atmos ggf. wenigstens an eine kompatible Soundanlage weiterleiten. Für eine hochwertige „Out-of-the-Box“-Erfahrung bei der Klangwiedergabe steht dem Primus 77 übrigens eine 160-Watt-Soundanlage, bestehend aus 6 Lautsprechern, zur Seite. In der Mitte der Klanglösung ist übrigens das ikonische LED-Display von Metz angebracht.

Die Königsdisziplin des Metz Primus 77 stellt jedoch das reguläre Fernsehen dar. Hier überzeugt der TV mit einem Twin-Tuner-Konzept, das von zwei CI+-Schächten und ausladenden Aufnahmefunktionen begleitet wird. Es ist so z.B. möglich, zwei Programme auf die integrierte 1-TB-Festplatte aufzunehmen, oder man nutzt ein externes Speichermedium via USB. Die Timeshift-Funktion kann dank des Twin-Tuners auch parallel zur Aufnahme genutzt werden. Das Ganze wird dann mit einer hochwertigen, silbernen Fernbedienung (RM19) mit Ziffernblock und Funktionstasten gesteuert, die komplett auf Quick-Buttons für Streamingdienste verzichtet.
Primus 77: Einmaliger OLED-TV ab 7.999 Euro

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Der Primus 77 bildet die Speerspitze im derzeitigen TV-Line-up von Metz ab. Wer einen 0815-Smart-TV mit breiter Unterstützung von Streamingdiensten und Werbeflut im Betriebssystem sucht, für den ist dieser OLED-Fernseher nicht die richtige Option. Wer das klassische Fernsehen immer noch als eine der besten Unterhaltungsformen sieht und vielleicht sogar Lust hat, die ein oder andere Konsole an den TV anzuschließen, bekommt mit dem Metz Primus 77 das derzeitige Nonplusultra geliefert. Der Preis von 7.999 Euro (Wandlösung) oder 8.598 Euro (Standlösung/Tischlösung) ist heftig, aber gemessen an der hochwertigen Verarbeitungsqualität, dem gut klingenden Audiosystem und den TV-Funktionen ggf. gerechtfertigt. Es gibt unserer Auffassung nach auf jeden Fall kein vergleichbares Modell auf dem Markt.


Boah, was für ein Furunkel. Aber über Geschmack darf man ja nicht streiten.
Dieses Konzept mit der eingebauten HD macht doch in Zeiten von Streaming und Internet-TV keinen Sinn mehr. Wer z. B. Magenta oder Waipu nutzt, braucht diese ganzen Tuner und Festplatten gar nicht mehr.
Aha, also weil du sagst das alle über Magenta oder Waipu schauen … Ich glaube nicht das sich Magenta Schauer so einen TV hinstellen werden. Vielleicht mal darüber nachgedacht das das beste TV Erlebnis immer noch über Satellit kommt? Ja, der TV wirk wir aus der Zeit gefallen, aber eben genau da hat er seinen Markt. Ich kenne viele bei den mur Loewe ins Haus kommt.
„Ich kenne viele bei den mur Loewe ins Haus kommt.“
Das sind auch die gleichen Leute die noch auf Produkte mit dem Grundig, AEG, Telefunken und Blaupunkt schwören weil die nicht mitbekommen haben, dass das nur noch ein Sammelbecken für billigsten Chinaschrott ist, nur eben mit einem Namen der Nostalgie erweckt. Gut, Loewe und Metz bauen den Kram hier immerhin noch in Deutschland zusammen. Aber LG & Co. bauen die TVs für den europäischen Markt zum großen Teil auch in der EU zusammen. Von daher ist auch das kein Argument. Die eigentliche Arbeit wird auch bei Loewe und Metz mittlerweile in China gemacht und dann eben Containerweise importiert.
Da kennt ich jemand aus 😉
Ja in der Tat. Ich hab in melner alten Firma den Schrott von Skyworth für Metzt importiert Zwinkersmiley.
du bist so frech die Schreib- Flüchtigkeitsfehler mit ins Zitat zu übernehmen;)
Ich find’s übrigens nicht verwerflich, wenn ein Hersteller seine Zielgruppe gefunden hat, die sich gerne „Statussymbole“ ins Haus holen und bereit sind überproportional zu zahlen (wie die zusammengebastelt werden, ist den Käufern ziemlich ega, da wird auch nicht nachgeforscht oder verglichen.
Wird schon stimmen, was der kleine Premium-Händler über die Unterschiede zur billigen Konkurrenz fabuliert … hauptsache: mein Haus, mein Auto, mein Fernseher:D
„Status“ in Anführungszeichen zu setzen ist sehr gut. Musste schmunzeln, denn genau das trifft es auf den Punkt.
„Status“ in Anführungszeichen zu setzen ist sehr gut. Musste schmunzeln, denn genau das trifft es auf den Punkt.