Disneys Animations-Hit „Die Eiskönigin: Völlig unverfroren“ wird nur heute auf iTunes und Amazon Video für 3.99 Euro zum kauf angeboten. Auch bei den digitalen Inhalten zeigt sich wieder die Kampf zwischen Amazon und Apple.
Apple bietet in seinen Countdown Angeboten jeden Tag bis Ende des Jahres einen Filmtitel zum Bestpreis zum Kauf an. Amazon macht es dem Mitbewerber nach und unterbietet diesen meist frech um einen Cent. So auch beim heutigen Angebot „Die Eiskönigin: Völlig unverfroren“ in HD-Qualität. Die Feindseligkeiten zwischen Amazon und Apple scheinen kein Ende zu nehmen. Erst während der Ankündigung der neuen Apple-Geräte inkl. dem Apple TV 4K scheint sich die Lage endlich etwas beruhigt zu haben. Amazon Video soll endlich auch auf den TV-Geräten Einzug halten, im Gegenzug werden die Streaming-Player wieder ins Aktive Programm des Amazon Marktplatzes aufgenommen.
In letzter Zeit fühlt es sich aber eher so an, als wäre das Kriegsbeil erneut ausgegraben worden. Von der Implementierung der Amazon Video App lässt keiner der Parteien etwas hören und auch die Apple TV Geräte sind wieder aus dem US-Shop von Amazon verschwunden. Jetzt „bekriegt“ man sich noch bei den digitalen Gütern. Die Kunden sind in diesem Fall Leidtragende und Gewinner zugleich. Zumindest bekommen wir einige Filme zum Bestpreis für unsere digitale Videothek angeboten.
Neue Woche = neue Film & Serien-Aktionen auf Amazon.de! Neben der großen „Film, Games & Musik“-Aktion die noch bis zum Dienstag läuft, starten noch weitere Angebote, die die ganze Woche gültig sind!
Sony Electronics hat einen Markenschutzantrag für ein 8K / HDR Logo gestellt. Das 8K Logo wirft natürlich die Frage auf, wird der japanische Hersteller erste 8K-kompatible TV-Geräte und/oder Projektoren auf der CES 2019 präsentieren?
Update 17-01-2019: Sony hat seinen ersten 8K Fernseher auf der CES 2019 vorgestellt. Wir haben euch alle Informationen zur Master Series ZG9 zusammengetragen!
Rund einen Monat vor dem Start der CES, der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik, kommen immer mehr Details und Pläne der namhaften Hersteller ans Tageslicht. In den goldenen Zeiten des Internets, bleibt auch nichts unentdeckt. Sony Electronics hat sein erstes 8K-HDR-Logo als Wort-Bildmarke eintragen lassen. Der Antrag ist bereits bei allen relevanten Markenschutz-Einrichtungen wie der EUIPO, USPTO und JPO eingegangen. Die Prüfung steht für den europäischen Markenschutz zu diesem Zeitpunkt noch aus, hier sollte es aber keine großen Einwände geben.
Das Logo ist eine Weiterentwicklung des „4K HDR“ Logos, das auf Umverpackungen von Sonys TV-Geräten, Projektoren und auf der Webseite von Sony zu sehen ist. Das Marketing-Team von Sony hat sich auch ein klasse Details einfallen lassen: Das Logo besitzt acht Ecken – genial! Der Markenschutz-Eintrag wurde für „TV-Geräte“ „LED-Displays“, „Smartphones“, „Optische Disc Player“, „Digitale Video-Player“, „Digitalkameras“, „Video-Projektoren“ usw. erteilt. Die Geschäftsfelder decken sich also mit dem des 4K / HDR Logos. Die Begrifflichkeit „Ultra HD“ oder „Ultra High Definition“, wie die korrekte Bezeichnung des UHD-Standards lautet, findet anscheinend wieder keine Beachtung bei Sony.
Während das 4K logo nur vier Ecken hat, hat das 8K Logo natürlich acht Ecken… logisch!
Ein interessantes Detail ist innerhalb des Markenschutz-Antrages zu finden. Während die meisten Hersteller ihre Logos und Wortmarken unter „LCD Displays oder LCD Fernseher“ registrieren lassen, nutzt Sony die Eintragung „Televisions receivers; light emitting diode (LED)“. Setzt Sony ähnlich wie Samsung auf ein Micro-LED-Display mit selbstleuchtenden Pixel? Wir sind gespannt, was Sony auf der CES 2018 präsentieren wird. Vielleicht handelt es sich hierbei auch nur um „vorbereitende Maßnahmen“, sollte die zweite Ausbauphase von Ultra HD bzw. 8K einmal an Relevanz gewinnen.
Mehr Informationen zu 8K
Du möchtest mehr über die nächste Evolutionsstufe des Ultra HD Standards erfahren? HIER findest du alle aktuellen News über 8K. Wenn du dich speziell für 8K Fernseher interessierst, empfehlen wir dir diese Seite.
Als wir die 4K UHD Blu-ray von „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ eingelegt haben, wussten wir noch nicht was uns bei unserem Review / Test erwartet – doch wir wurden freudig überrascht. Schafft es „Valerian“ die neue Bild & Ton-Referenz zu bilden?
Ziemlich genau 20 Jahre nach „Das fünfte Element“ kehrt Luc Besson mit der Adaption der Valerian-und-Veronique-Comics von Jean-Claude Mézières und Pierre Christin zum Sci-Fi-Kino zurück. Ersterer hatte schon beim fünften Element an den Illustrationen mitgearbeitet und Besson seinerzeit gefragt, warum er nicht „Valerian“ und damit was „Richtiges“ inszenieren würde und nicht so einen „bescheuerten Film“. Doch der französische Regisseur sah die Zeit noch nicht gekommen. Erst mit Avatar erschien ihm die Technik ausgereift genug, den äußerst visuellen Film zu inszenieren. Trotz 220 Mio. Dollar Kinoeinspiel muss „Valerian“ nun im Heimkino ziehen, um die Verluste (180 Mio. Dollar alleine die Produktionskosten) zu egalisieren. Und die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Immerhin entwirft Besson hier ein Werk, das optisch nicht nur zum Staunen einlädt, sondern wirklich neue Welten entwirft. Es ist aber auch Besson selbst, dessen Handschrift man einfach erkennen kann. Sein Humor, seine visuellen Ideen und die Art der Schauspielführung – das sind alles Details mit Wiedererkennungswert. Allerdings gibt’s auch eine Menge Innovation. Viele Figuren wirken einzigartig und die Betäubungswaffen der friedliebenden Pearls hat man so auch noch nicht gesehen – auch wenn die Wesen vom Planeten Mül in ihrer Anmut oft an die Na’vi aus Camerons Film erinnern.
Die Pearls sind nur eine der unzähligen beeindruckenden humanoiden Rassen.
Damit Valerian – Die Stadt der tausend Planeten nicht in seiner Optik verloren geht oder aber zum bloßen Computergame verkommt, integriert der Franzose seinen typischen Humor. Der ist manchmal albern (Stadführer auf Kyrion), manchmal typisch französisch, oft aber auch ziemlich charmant. Letzteres vor allem während der Zickereien zwischen den beiden Hauptfiguren. Die Chemie zwischen DeHaan und Delevingne stimmt. Wenn sich die zwei immer wieder zoffen, weil er sich mal wieder als Frauenheld aufspielt und ihr Avancen macht, während sie sämtliche seiner Versuche schlagfertig abcancelt, macht das schon Spaß. Vor allem auch, weil das britische Model in ihrer ersten Hauptrolle absolut überzeugend und cool agiert. Es könnte aber einigen Zuschauern vielleicht etwas zu kindisch vorkommen. Bei einigen Sprüchen muss man sein Fremdschäm-Modul einfach kurz deaktivieren. Sitzfleisch ist aber auf jeden Fall gefragt, wenn man die 137 Minuten an einem Stück durchziehen möchte. Wir empfehlen hier definitiv eine Snack- und Pinkel-Pause ab der Hälfte des Films. Denn nicht jede Kapriole der (eigentlich simplen) Story ist nachvollziehbar oder gar logisch. Viele Dinge werden auch nur eingefleischte Fans der Comics verstehen. Ab und an ist das sogar überflüssig, wie beispielsweise im Falle von Rihannas Show-Auftritt, der einzig der Popularität der Künstlerin dient und Ethan Hawke zu einem extrovertierten Auftritt verhilft. Die stärksten Momente hat Valerian dann, wenn die Pearl von ihrem Schicksal berichten und Commander Filitt seine Version der Geschichte erzählt. Dann kommt auch die Botschaft von Toleranz und für eine Multikulti-Gesellschaft verständlich rüber und zeigt, dass der Film sein Herz am rechten Fleck hat.
Am Kreaturen- und Umgebungsdesign kann man sich bei Valerian kaum satt sehen: Hier ein Megaptors (aka Kirian Devil)
Wer den Genre-verändernden Blockbuster à la „Das fünfte Element“ erwartet, wird leider enttäuscht. Man sollte bei „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“ nicht jede Szene auf die Bessonsche Goldwaage legen. Wer in der Story und den Dialogen kein Heil findet, dem dürfte zumindest Bild & Ton gefallen!
Bildqualität (90%)
Schade, dass man bei einem optisch und visuell derart berauschenden Werk kein natives 4K hinbekommen hat. Valerian wurde zwar mit 3,4K komplett digital aufgenommen, bekam aber nur ein Digital Intermediate mit 2K-Auflösung spendiert. Das liegt hauptsächlich daran, dass die VFX mit 2K gerendert wurden und der Film ja praktisch zu 80% aus visuellen Effekten besteht.
Wären die unzähligen CGI-Effekte ebenfalls in 4K gerendert worden, hätte sich der Titel 100% bei der Bildqualität gesichert
In der Praxis stellt sich allerdings eine Überraschung heraus. Klar ist, dass viele der visuellen Effekte recht weich wirken. ABER, und jetzt kommt die Überraschung: Die Auflösung ist grundsätzlich deutlich sichtbar besser. Die Feinheiten von Schriften kommen ohne Abstufungen aus, feine Pixel-Punkte vermatschen nicht und bleiben definiert. Und selbst wenn man den Film einfach nur anschaut und mal zwischen BD und Ultra-HD wechselt, sieht das Ganze subjektiv klarer und plastischer aus. Natürlich gesellen sich aber auch hier noch die erweiterte Bilddynamik sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum hinzu. Letzterer, das könnte man aufgrund des bunten Films vermuten, könnte es übertreiben. Tut er aber nicht. Im Gegenteil: Man entschied sich offenbar bewusst dazu, die ohnehin schon bunte Welt nicht noch mit dem Farbtopf zu übergießen – und tat gut daran. Hauttöne bleiben natürlich und die roten Farbnuancen tendieren etwas mehr zum kräftigen weinrot. In Sachen HDR ist die UHD von Valerian ein zweischneidiges Schwert: Zum einen vermeidet sie die leicht überstrahlenden Bereiche von sehr hellen Elementen und wirkt deshalb stimmiger. Zum anderen geht sie im Schwarz etwas zu weit runter, was zu leichten Problemen bei der Durchzeichnung führt. Das schon über die BD sichtbare Korn, ist auch hier nicht von der Hand zu weisen, nimmt aber aufgrund der höheren Auflösung dennoch nicht Überhand.
Selbst wenn hier wohl ein 2K Mastering vorliegt, die Qualitätssteigerung zur regulären Blu-ray-Version ist nicht von der Hand zu weisen. Mit ein paar Bonus-Punkten, dürfen wir „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ eine großartige 90% Bewertung geben.
Tonqualität (90%)
Die UHD von Valerian liefert beim Sound für beide Sprachen einen Dolby-Atmos-Ton. Erste 3D-Soundinformationen gibt’s, wenn der Filmtitel sich von hinten ins Bild bewegt und krachend zusammeschlägt. Dass der Film seine Signale korrekt setzt, merkt man, wenn auf dem Planeten Mül die ersten Niederschläge eingehen und das Raumschiff über die Köpfe hinweg zur Bruchlandung ansetzt. Dies alles erfolgt direktional ortbar und mit deutlichen Signalen von oben. Das gleiche gilt für Alex, die Computerstimme, die die Idylle im Holodeck unterbricht und auch später immer wieder den kompletten Raum einnimmt. Und dabei werden nicht die gleichen Geräusche immer und immer wieder genutzt, sondern sehr viel Varianz bewiesen.
Der Dolby Atmos 3D Ton von Valerian ist ein Paradebeispiel für einen guten Soundmix
Was aber viel eindrucksvoller ist, sind die „Kleinigkeiten“ und Details, die andere 3D-Soundspuren oft vermissen lassen. Wenn Valerian und Laureline mit ihren Mitstreitern vor dem Bluthund fliehen, feuert einer der Soldaten bereits mit dem Geschütz, das auf dem Transporter angebracht ist. Das hört man dumpf und dezent von oben, solange sich die Kamera in dem Gleiter befindet. Auch wenn das Viech kurze Zeit später auf dem Dach landet, ist das perfekt ortbar. Gerade solche Feinheiten machen korrektes Soundmastering mit Höheninformationen aus.
In pucto Tonwiedergabe wird fast das Maximum aus dem deutschen Dolby Atmos-Soundmix herausgeholt. Wer ein gut einstelltes 3D-Sound-Setup Zuhause hat, für den ist Valerian Pflicht!
Deutsch Dolby Atmos (90%)
Englisch Dolby Atmos (90%)
Bonus (30%)
Sechs Interviews mit dem Cast und dem Regisseur sowie den beiden Schöpfern der Comic-Vorlage eröffnen das Bonusmaterial von Valerian, das ausschließlich auf der Blu-ray zu finden ist. Das Featurette: „Willkommen im Weltraum“ läuft nur drei Minuten, sodass bei einem so visuellen und effektvollen Film massiv Potenzial in Sachen Bonus auf der Strecke bleibt – schade.
Gesamtbewertung „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ 4K Blu-ray (83%)
Visuell einzigartig, tricktechnisch überzeugend und schauspielerisch sehr gut besetzt – Valerian hat durchaus das Zeug zum Heimkino-Hit zu werden. Zumal das Bild prächtig ist und der Dolby-Atmos-Ton der UHD zu den besten der letzten Monate gehört. Man erkennt auf jeden Fall die Liebe die Luc Besson in den Titel gesteckt hat und so bewegt sich der Film auf einer Augenhöhe mit „Guardians of the Galaxy Vol. 2“, auch wenn uns bei GotG Vol.2 die Story etwas besser „getragen“ hat. Für eine Referenz fehlt eigentlich nur noch ein vollständiges 4K Mastering. Der Ton dürfte aber für den ein oder anderen bereits referenzträchtig sein.
Philips (TP Vision) TV-Lineup in 2018 wird mit großer Wahrscheinlichkeit sechs neue OLED-Modelle und einen neuen Premium LCD-TV beinhalten. Erste Details sind über die WiFi Alliance Datenbank geleakt worden.
Update 25-01-2018: Alle Informationen zu Philips OLED-TV-Lineup aus 2018 findest du HIER!
Update 03-12-2017: Es wurde über über die Datenbank der WiFi Alliance wohl das komplette Philips Lineup geleakt. Entsprechende Listungen wurden wieder entfernt, bzw. von der WiFi Alliance auf „unsichtbar“ gestellt. Neben den nachfolgend beschriebenen Modellen, werden noch folgende Serien für 2018a erwartet: PUN6233 PUT6103 PUT6233 PUT6523 PUT8503 PUS6203 PUS6703 PUS6753 PUS6803 PUS7303 PUS7363 PUS7373 PUS7383 PUS7393 PUS7503 PUS7803 PUS8303 PUS8503 PUS9103 PUS9603. Die LCD-Fernseher sind je nach Serie in Größen von 43 bis 75 Zoll erhältlich.
Eine so frühe Ankündigung hat sich Philips (TP Vision) sicherlich nicht gewünscht. Das neue TV-Lineup von Philips wird nicht zur CES (Januar), sondern meist erst im darauf folgenden März präsentiert. In der WiFi Alliance Datenbank sind nun folgende Modellnummern aufgetaucht: 65OLED973, 65OLED903, 65OLED803, 65OLED873, 55OLED903, 55OLED803 und 55PUS9603. Es fällt auf, dass vor allem bei den OLED-Geräten eine neue Modellnummer-Anordnung genutzt wird. Das die Endzahl für das Jahr steht ist aber gleich geblieben, so stellt die 3 das TV-Lineup aus 2018 dar (2=2017, 1=2016, 0=2015). Die Zahlen davor stehen für die unterschiedlichen Serien. Somit gibt es insgesamt vier neue OLED-Serien (973, 903, 873 und 803). Nicht ganz neu ist der 65OLED973 mit Soundbar, der bereits von Philips selbst für das Frühjahr 2017 bestätigt wurde.
Unter der Top-Serie OLED973 mit 65 Zoll, plant TP Vision wohl eine „abgespeckte“ Variante mit 55 und 65 Zoll. Der 65OLED903 und 55OLED903 dürften sich dabei vor allem durch den Wegfall des Soundbars vom Top-Modell unterscheiden.
Neue „Budget-OLEDs“ von Philips?
Nun soll es 2018 noch zwei weitere OLED-Serien geben, ebenfalls ein „Mittelklasse-Topmodell“ mit Soundbar (65OLED873) und zwei darunter angesiedelte Geräte ohne Soundbar, dafür in zwei verschiedenen Größen (65OLED803 & 55OLED803). Wir glauben, dass es sich hierbei um Versionen handelt, die sich geringfügig in der Ausstattung, dafür etwas deutlicher im Design von den neuen 900er Modellen unterscheidet. Vielleicht sind diese Geräte auch als Nachfolger für den äußerst erfolgreichen Preis-/Leistungssieger 55POS9002 gedacht. Vielleicht erwartet uns in 2018 ja ein wahrer Preiskracher von Philips?
65PUS9603 – Neues Premium-LCD-Flaggschiff
Mit dem 65PUS9603 gedenkt TP Vision alter Zeiten und plant ein neues Premium 9000er Modell für 2017. Wieso man ein LCD-Flaggschiff neben einem einem erweiterten OLED-Lineup auf den Markt bringt, könnte mehrere Gründe haben. Zum einen gibt es verschiedene Nutzergruppen. Bei Kunden, die in sehr hellen Umgebungen fernsehen, kann ein LCD-TV mit direktem LED-Backlight sicherlich einen Vorteil bringen. Zudem hat Philips mit den 55PUS8602 und 65PUS8602 erstmals „QLED“-Luft geschnuppert und möchte vielleicht diese Technolgie weiter verfolgen. Und zu guter Letzt ist die Anschaffung eines neuen TV-Modells immer eine Preisfrage. LCD-Panels werden auch die nächsten 3-4 Jahre noch günstiger sein wie gleichgroße OLED-Panels und so kann man auch den Kundenkreis mit einem etwas kleineren Geldbeutel mit einem Premium TV-Modell bedienen.
Der Philips 65OLED973 wurde schon für das Frühjahr 2018 angekündigt. Die neue Fernbedienung gab es auf der IFA bereits als Prototypen zu sehen
Android 7.0 und Ambilight
Wir denken, dass es vielen bereis klar sein sollte, aber ja: Die Philips Top-Modelle werden auf jeden Fall die Ambilight Technologie unterstützen. Ob es bei Ambilight große Verbesserungen oder Veränderungen gibt, erfahren wir wohl erst zum Philips Presse-Event im März 2018. In den Listungen der WiFi Allianz wird auch noch angegeben, mit welchem WLAN-Chipsatz die Modelle laufen und welches Betriebssystem zum Einsatz kommt. Wie bei den 2017er Geräten, kommt auch bei den neuen OLED & LCD Highlight-Modellen der 715G8579 M0A-Chipsatz zum Einsatz. Als Betriebssystem ist Android TV in der Version 7.0 an Bord. Zur Verarbeitung der Bild- und Tonsignale wird die Unterstützung des P5 Prozessors sicherlich ausgebaut und in noch mehr TV-Serien integriert. Die jüngsten Erfolge gegen die OLED-Mitbewerber zeigen, dass die P5 Pixel Processing Engine durchaus Potential hat.
Philips TV-Modelle 2018:
Philips 65OLED973
Philips 65OLED903
Philips 55OLED903
Philips 65OLED873
Philips 65OLED803
Philips 55OLED803
Philips 55PUS9603
Mehr Überraschungen im Frühjahr 2018
Die ersten Informationen zu Philips (TP Vision) LCD- und OLED-Lineup für 2018 sind durchaus interessant, wir glauben aber, dass der Hersteller für seine Präsentation im Frühjahr 2018 durchaus noch Überraschungen parat hat. Zum einen sind wir gespannt auf die neue Fernbedienung, die als Prototyp bereits auf der IFA 2017 im Einsatz war und die auch in den Promo-Shots des 65OLED973 zu sehen ist. Zum anderen gibt es sicherlich Informationen und Details zur Unterstützung von HLG10+ und HDMI 2.1. Die beiden Standards sind ja eng miteinander verknüpft.
Wir lassen uns aber auch gerne von einer neuen verbesserten Ambilight-Technologie überraschen wie damals mit dem Ambilux TV. Es bleibt spannend und wir freuen uns auf das offizielle Presse-Event von Philips.
Nicht nur neuere Blockbuster-Produktionen machen in 4K eine gute Figur: Gerade Klassiker können von einem Remaster profitieren, wenn das entsprechende Ausgangsmaterial geeignet ist. So feiert etwa James Camerons Welterfolg „Titanic“ in den USA aktuell nach einer 4K-Auffrischung und mit Dolby Vision in Dolby Cinemas erneut seine Premiere. Doch damit soll noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein.
James Cameron gilt seit jeher als sehr an Technik interessierter Regisseur. Denn es ist kein Geheimnis, das Cameron etwa mit „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ anno dazumal den 3D-Hype erst so richtig auslöste. Auch für höhere Bildraten bei Kinofilmen machte sich Cameron rasch stark. Mittlerweile ist 3D zwar nicht mehr so bedeutungsvoll, wie noch vor ein paar Jahren, aber dafür nehmen Ultra HD, HDR und Dolby Vision Fahrt auf. Und das bringt Cameron erneut auf den Plan.
„Wir haben den ganzen Film (‚Titanic‘) in HDR neu aufbereitet – und er sieht fantastisch aus. Wir gehen hier über 70 mm hinaus. Wir erreichen somit ein Format, das alles übertrifft, was man bisher gesehen hat“, gibt sich der Regisseur mehr als euphorisch. Leider ist bisher noch keine Heimkino-Veröffentlichung von „Titanic“ in Ultra HD mit HDR / Dolby Vision angekündigt. Aufgrund des Remasters sollte eine Umsetzung aber eigentlich mehr als nahe liegen.
Auch Arnie soll als T-800 in 4K und HDR neu erstrahlen
Cameron plant aber bereits seine nächsten Schritte: Nicht nur die kommenden, neuen „Avatar“-Filme, sondern auch das Original aus dem Jahr 2009 soll in HDR bzw. mit Dolby Vision veröffentlicht werden. Wann „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ allerdings möglicherweise im Heimkino in 4K mit HDR erstrahlen könnte, ist noch völlig offen. Zudem sollen auch die ersten drei „Terminator“-Filme in 4K mit HDR auf den Markt kommen. Zumindest der zweite Teil erschien ja bereits als Ultra HD Blu-ray im Vertrieb von StudioCanal (hier unser Test).
Terminator 2 auf Ultra HD Blu-ray
Auch wenn James Cameron sich so begeistert gibt, könnte es sein, dass sich seine Fans in Geduld üben müssen: Das Arbeitstempo des Regisseurs ist generell als eher gemächlich bekannt. Deswegen soll beispielsweise auch der nächste „Avatar“-Film erst 2020 ins Kino kommen – mehr als zehn Jahre nach Veröffentlichung des ersten Teils. Trotzdem kann man sich darauf und auf die anderen Remaster-Titel freuen. Zuletzt hat ja erst die Nolan Collection gezeigt, dass der Blick auf 4K-Katalogtitel durchaus lohnt.
Die Microsoft Xbox One X ist die bisher leistungsstärkste Spielekonsole überhaupt. Das Unternehmen aus Redmond hat mit der Konsole aber, nach anfänglichen Problemen, auch einen starken UHD-Blu-ray-Player in petto. Denn genau wie die Xbox One S spielt die Xbox One auch auch Ultra HD Blu-ray ab. Angeblich sollen die Multimedia-Fähigkeiten der Plattform aber noch wachsen. Demnach stehe Unterstützung für HDR10+ in den Startlöchern.
Erstmals die Runde gemacht, hat diese Neuigkeit bereits vor einer Weile. So sollen laut dem klangvoll bezeichneten Reddit-Nutzer „DeadPool2“ sowohl Samsung als auch Microsoft unter der Hand bestätigt haben, dass eine neue Firmware HDR10+ an der Xbox One X einführen werde. Was genau HDR10+ ist, hinter dem vor allem die Südkoreaner von Samsung federführend stecken, haben wir bereits an dieser Stelle erläutert.
So stellt HDR10+ im Grunde eine Art Konkurrenzformat zu Dolby Vision dar. Auch HDR10+ bindet dynamische Metadaten ein, damit sich die HDR-Einstellungen von Szene zu Szene anpassen lassen, statt sie einmal für den gesamten Film setzen zu müssen.
Unterstützung und Content für HDR10+ ist aktuell überschaubar
Demonstrationen auf Messen haben gezeigt, dass dies entscheidende Mehrwerte mit sich bringen kann. Aktuell ist die Zahl der Hersteller, die sich zu HDR10 bekennt, aber noch verhältnismäßig überschaubar. Beispielsweise will Philips 2018 auf HDR10+ setzen. Auch Panasonic hat sich außerdem bereits zu der neuen Technik für dynamische Metadaten öffentlich bekannt.
HDR10+: Samsung, Panasonic und 20th Century Fox
Laut den Kollegen von WindowsReport habe man auf eine Anfrage von Samsung die Bestätigung erhalten, dass die Xbox One X in Zukunft HDR10+ unterstützen werde. Einen Zeitrahmen wollte Samsung jedoch nicht nennen. Microsoft habe jene Aussagen ebenfalls bestätigt.
Profitieren könnten dabei anfangs in erster Linie Besitzer kompatibler Fernseher, etwa der Samsung-UHD-TVs des Jahres 2017, sowie Abonnenten von Amazon Prime Video. Denn Amazon möchte mit seinem Streaming-Angebot HDR10+ unterstützen. Voraussichtlich will man das Feature noch im Dezember 2017 einführen.
Apple erweitert sein 4K Portfolio auf iTunes auf nunmehr 158 Titel. Die jüngsten Zugänge könnten unterschiedlicher nicht sein. Von Klassikern wie „Kevin allein zu Haus“ oder „Versprochen ist Versprochen“ (Arnold Schwarzenegger) bis hin zu „Transformers 3“, „Pets“ und „Baywatch (2017)“.
Zur heißen Phase vor Weihnachten bekommt das 4K Ultra HD Portfolio auf iTunes nochmal ein paar Titel spendiert. Erst vor ein paar Tagen gab es mit „Sing“ und „Dunkirk“ wieder ein paar hochkarätige Neuzugänge. Jetzt widmet sich Apple wieder dem „Katalog-Programm“ und liefert unzählige Klassiker und ehemalige Blockbuster in 4K UHD Qualität, zum Teil mit HDR und Dolby Vision. Einige Titel sind fast schon eine Überraschung z.B. „Edward mit den Scherenhänden“ oder „Butch Cassidy und Sundance Kid“. Andere Filme sind eigentlich längst überfällig, wie „Tranformers“ und„Transformers 3“. Der zweite Teil der Science-Fiction-Action-Arie ist dagegen weiterhin nur in HD-Qualität verfügbar. Es ist aber sicherlich nur noch eine Frage von Tage/Wochen, bis dieser Titel auch in bester Qualität auf iTunes bereitsteht.
Apple startet seinen 2017 Countdown und bietet jeden Tag einen Film zum Bestpreis zum Kauf an. Heute gibt es im iTunes Store „XXX: Die Rückkehr des Xander Cage“ für 4,99 Euro in 4K UHD mit Dolby Vision HDR.
31 Tage – 31 Angebote. Apple erweitert seinen Adventskalender und versorgt euch den ganzen Dezember über mit großartigen Angeboten. Wir sind gespannt was da noch auf uns zukommt. Die Preise sind teils unschlagbar, ebenso die Ausstattung. So findet man bisher bei noch keinem anderen Streaming-Anbieter den Titel „XXX: Die Rückkehr des Xander Cage“ in 4K Qualität mit Dolby Vision HDR vor (auch in HDR10 verfügbar). Alle zukünftigen Blockbuster-Angebote im Rahmen des „2017 Countdown“ findet ihr natürlich hier. Wer sich einen Überblick über alle verfügbaren Filme in Ultra HD Qualität mit High Dynamic Range auf iTunes verschaffen will, dem empfehlen wir unsere aktuelle Übersicht.
UHD Filme können bislang nur über den Apple TV 4K wiedergegeben werden. Voraussetzung ist natürlich ein angeschlossener, kompatibler 4K Fernseher oder Projektor. Auf dem neuen iPhone 8, iPhone X und iPad Pro können die Titel in HD-Auflösung mit HDR genossen werden.
Der Animations-Hit „Sing“ ist ab sofort auch in 4K Ultra HD Qualität mit Dolby Vision HDR auf iTunes verfügbar. Perfekt für einen Familien-Nachmittag mit lustigen Charakteren und guter Musik.
Universal Pictures veröffentlicht so langsam alle Animations-Filme der Illumination Studios (Pets, Minions) in hochauflösendem 4K UHD im iTunes Store. Den Start machte „Ich: Einfach unverbesserlich 3“ der gleich 2 Wochen vor dem offiziellen Disc-Release zum Kauf angeboten wurde. Danach folgten die Vorgänger (Teil 1 & 2) und jetzt „Sing“. Es fehlt eigentlich nur noch „Pets“ und „Minions“ die bislang nur in HD-Qualität vorliegen.
„Sing“ nimmt das Business rund um Musik-Castingshows wie „Americas got talent“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ aufs Korn. Um ein Theater vor dem Ruin zu bewahren, veranstaltet der unbeirrbar, optimistische Koala Buster Moon einen ultimativen Gesangswettbewerb an dem jeder Teilnehmen kann. In gewohnter Illumination-Manier, jagt ein Gag den anderen und die originalen Musikstücke runden den Film perfekt ab.
Wer „Sing“ über Apples Store bezieht, bekommt zudem die iTunes Extras mitgeliefert. Diese beinhalten 3 Minifilme „Gunter Babytittet“, „Liebe auf den ersten Blick“ und „Eddies Life-Coach“, sowie einen Blick hinter die Kulissen der Illumination Stuudios, „Faith“-Musikvideo uvm.