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8K mit kleinem Push: Warner Bros. hat bereits 20 Filme neu gescannt

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8K bleibt weiterhin eine Nische. Doch Warner Bros. bereitet sich inzwischen auf eine etwas größere Zukunft vor.

So hat das Hollywood-Studio immerhin 20 seiner Titel in 8K neu scannen lassen. Bedauerlicherweise teilt man jedoch nicht mit, um welche Filme es sich dabei genau handelt. Das lässt also Spielraum für Spekulationen. Es soll sich aber vorwiegend um ältere Produktionen handeln, die beispielsweise auf analogem 70-mm-Filmmaterial gedreht worden sind. Denn ironischerweise haben vor allem ältere Filme deutlich mehr Potenzial in 8K zu glänzen, als brandaktuelle Titel.

8K könnte vielleicht Fahrt aufnehmen

Das liegt daran, dass viele Titel zwar mit Auflösungen gefilmt werden, die durchaus 6K oder 8K betragen, aber dann am Ende in der Post-Production nur in 4K oder sogar 2K bearbeitet werden – aus Kostengründen. Viele Filme, unter anderem etwa auch die Trilogie zu „Der Herr der Ringe“ hängen deswegen z. B. im 2K-Zeitalter fest. Lösen ließe sich das nur, würde man die gesamte Post-Production neu durchführen. Das ist den Studios aber natürlich zu kostspielig.

Welche Pläne Kaleidescape konkret für 8K hat, ist noch offen.
Kaleidescape ist z. B. gerade der 8K Association beigetreten.

Anders sieht es mit älteren Filmen aus, die noch auf analogem Filmmaterial produziert und ohne Digital Intermediate vorbereitet worden sind. Dazu zählen etwa Filme aus den 1980er-Jahren oder älter. Im Endeffekt profitieren sie jetzt davon und können deutlicher von höheren Auflösungen profitieren. Denn klassisches Filmmaterial bietet, im Gegensatz zu mit digitalen Kameras gedrehten Produktionen, gar keine feste Auflösung. Somit können auch Abtastungen in 8K sinnvoll sein und Mehrwerte bringen – besonders bei 70-mm-Material.

8K hat noch einen weiten Weg vor sich

Kürzlich ist auch der US-Anbieter Kaleidescape der 8K Association beigetreten, sodass ein wenig mehr Schwung in die Sache kommt, wenn auch nur langsam. So ist es auch ein Problem, dass sich 8K-TVs weiterhin nur schleppend verkaufen. Viele Hersteller bieten gar keine neuen Modelle mehr an. Sony etwa hat gerade bestätigt, dass man sein bisheriges 8K-Flaggschiff in Rente schickt und keinen Nachfolger plant.

Der Sony Bravia XR Z9K bleibt vorerst der letzte 8K-TV von Sony.
Der Sony Bravia XR Z9K bleibt vorerst der letzte 8K-TV von Sony.

Warner Bros. hat zum Scannen in 8K im Übrigen offenbar den Scanner Lasergraphics Director verwendet, der bis zu 13.5K erreichen kann. Für die Produktion von 8K-Inhalten gibt es Kameras wie das neue Pyxis-Modell von Blackmagic Design mit 12K-Sensor oder eine überarbeitete Sony Venice II. Bis man in Hollywood aber das Geld in die Hand nehmen könnte, um die Post-Production auf 8K umzustellen, dürften noch viele Jahre vergehen.

42 Lautsprecher mit Dolby Atmos plus 65-Zoll-Display: Luxus-Auto Mercedes-Benz Vision V

Mercedes-Benz hat einen Luxus-Van der nächsten Generation präsentiert. Der Vision V integriert unter anderem 42 Lautsprecher mit Dolby Atmos sowie einen 4K-Screen mit 65 Zoll.

Beim Mercedes-Benz Vision V handelt es sich um ein Showcase- bzw. Konzeptfahrzeug, das so wahrscheinlich nicht erhältlich sein wird. Vielmehr will der Autohersteller aufzeigen, was technisch möglich ist. Ohnehin handelt es sich hier um ein E-Auto, das nur extrem wohlhabenden Menschen offenstehen dürfte. Es ist darauf ausgelegt, von einem Chauffeur gefahren zu werden, der von den weiteren Insassen durch eine Glaswand getrennt ist. Letztere kann in Gänze oder auch in Fragmenten von transparent auf blickdicht geschaltet werden.

Heimkino für unterwegs

Zentral sind zwei luxuriöse Sitze in der sogenannten „Private Lounge“. In diesem Bereich sind 42 Lautsprecher mit Dolby Atmos sowie ein ein- uns ausfahrbarer Bildschirm mit 4K-Auflösung und 65 Zoll Diagonale integriert. Der Screen kann für den Film- und Seriengenuss oder auch fürs Gaming Verwendung finden. Alternativ dient er zum Arbeiten eben als virtueller Schreibtisch. Oder man sieht sich darauf den Weg des Fahrzeugs an, ohne aus den auf Wunsch blickdichten Seitenfenstern schauen zu müssen.

 

Der Mercedes-Benz Vision V basiert auf der skalierbaren Van Electric Architecture (VAN.EA). Die soll ab 2026 breiter eingeführt werden – auch in Form von Einstiegsmodellen und Familienwagen. Das gezeigte Luxusmodell setzt im Übrigen auch auf Nappa-Leder, weiße Seide und sieben integrierte Projektoren sowie eine Stimmungsbeleuchtung. Letztere kann z. B. auch automatisch das Licht an die Audiowiedergabe anpassen, um für mehr Immersion zu sorgen.

Mercedes-Benz Vision V bietet Luxus pur

Sogar Karaoke-Sessions sind laut Mercedes-Benz locker im Vision V möglich. Das Ganze ist also eine Art Heimkino und Audio-Luxus für unterwegs. Preise nennt der Hersteller natürlich nicht. Selbst abgewandelte Versionen dürften dann wohl eher speziell für wohlhabende Kunden oder Unternehmen in die Fertigung gehen. Für die meisten Privatkunden dürfte der E-Van in dieser Form unerschwinglich bleiben.

8K-Gaming mit 120 Hz: AMD und Samsung demonstrieren die Technologie

Im Rahmen eines Events haben AMD und Samsung eine Demonstration von 8K-Gaming mit 120 Hz präsentiert. Schule machen, wird das Beispiel aber wohl nicht so bald.

Zusammengetan hatten sich für diese erste Demo von 8K-Gaming mit 120 Hz auf einem Fernsehgerät nicht nur AMD und Samsung, sondern auch Maingear. Man nutzte das Spiel „Horizon Forbidden West“ als Material, das auf einem High-End-Gaming-PC gelaufen ist. Allerdings ist das Ganze mit einigen Abstrichen zu versehen. Denn der Titel ist nativ „nur“ mit 5K-Auflösung berechnet und dann zu 8K via AMD FSR hochskaliert worden. Man nutzte dafür eine AMD Radeon RX 9070 XT als Grafikkarte. Vermutlich wurde dafür auch mit künstlicher Frame-Generation gearbeitet.

8K-Gaming wird erst durch KI-Upscaling gangbar

Generell bietet natürlich nicht nur AMD solche Möglichkeiten, sondern auch Nvidia. Letztere haben mit DLSS 4 sogar die Multi-Frame-Generation eingeführt. Diese kann für jeden echten Frame gleich mehrere künstliche Zwischenbilder berechnen. Wichtig ist aber, dass ihr dann zwar visuell eine höhere Bildrate seht, sich die Eingabeverzögerung aber nicht verbessert. Das kann zu einem Bruch zwischen wahrgenommener, flüssiger Darstellung und stotterigem Gameplay-Empfinden führen.

Für die Demonstration kam ein 8K-LCD-TV (Neo QLED 8K) von Samsung zum Einsatz, der extra modifiziert worden ist. Auf diese Weise konnte der via HDM 2.1b das 8K-Signal mit 120 Hz annehmen. Dafür ist die Kompressionstechnik Display Stream Compression (DSC) verwendet worden. Denn sonst hätte die Bandbreite der Schnittstelle nicht ausgereicht. Da wird erst HDMI 2.2 Abhilfe schaffen.

8K-Gaming ist derzeit kein echtes Thema

Auch wenn die Tech-Demo interessant ist, spielt sie praktisch aktuell im Grunde keine echte Rolle. Im PC-Segment etwa orientieren sich viele Gamer noch an 1440p als Auflösung, weil sie statt ultrahoher Auflösungen lieber hohe Framerates von 144 fps und mehr anvisieren. Aktuelle Spielekonsolen hinken da in der Leistung ohnehin hinterher und skalieren teilweise aktuelle Spiele von 1080p als Auflösung hoch.

Samsung zeigt neue Neo QLEDs auf der CES 2025.
Samsung zeigte neue Neo QLEDs auf der CES 2025.

Insofern benötigt man in Triple-A-Spielen für natives 4K bei 30 oder 60 fps mit maximalen Settings bereits einen Premium-Gaming-PC. Denn vor allem Ray- bzw. Pathtracing verlangt massive Leistung. Bis da an Spielen in 8K zu denken sein wird, werden noch sehr viele Jahre ins Land gehen. Statt in die schiere Auflösung investieren Entwickler und Spieler die Hardware-Ressourcen eher in verbesserte Rendering-Technologien.

Netflix putzt das Kino runter: „Überholtes Geschäftsmodell“

Netflix hat es derzeit auf das Kino abgesehen. Der Geschäftsführer winkt ab und bezeichnet es als „überholtes“ Geschäftsmodell.

Kürzlich hatte Netflix ohnehin schon gegen das Kino ausgeteilt und setzt jetzt nochmals einen drauf. Laut dem Geschäftsführer Ted Sarandos handele es sich beim Kino um ein mittlerweile veraltetes bzw. überholtes Geschäftsmodell. Für viele Menschen sei es gar nicht ohne Weiteres erreichbar, da Kinosäle sich nicht unmittelbar in Ortsnähe befänden. Netflix sieht der Manager dabei aber nicht als Zerstörer des Kinos, sondern vielmehr als Retter Hollywoods. Denn man zeige auf, dass der Tod des Kinos nicht mit dem Tod Hollywoods gleichzusetzen sei.

Netflix unterstellt sich wandelnde Bedürfnisse der Zuschauer

Netflix sei laut dem Chef Sarandos ein Unternehmen, das sich direkt an den Kundenbedürfnissen orientiere. Man wolle seine Inhalte so ausliefern, dass es für den Kunden besonders angenehm sei, diese abzurufen. Die sinkenden Einspielergebnisse im Kino würden zeigen, dass der Kunde sich Filme aber mittlerweile eben lieber zu Hause als im Kino ansehe. Studios und Kinobetreiber würden versuchen, hier ein Geschäftsmodell am Leben zu erhalten, das zwar ihren Bedürfnissen entspreche, nicht aber denen der Kunden.

Das könne vielleicht noch eine Weile gutgehen, aber die Hochzeit des Kinos sei verstrichen. Aktuell befänden wir uns laut dem Manager in einer Übergangszeit. Es gebe noch Anhänger des Kinos, doch diese würden altern und gerade jüngere Zuschauer hätten bereits andere Maßstäbe. Zumal vielleicht mancher Großstädter direkt zu einem fußläufig erreichbaren Kinosaal spazieren könne, für viele Menschen sei das aber gar nicht möglich.

Großartige Filme funktionieren auch ohne das Kino

Der Geschäftsführer von Netflix ergänzt, dass großartige Filme auch ohne das Kino ihr Publikum fänden. Die Industrie müsse sich aber an die sich wandelnden Bedürfnisse der Zuschauer anpassen, wolle man diese nicht verlieren. Und das Kino erfülle die Bedürfnisse vieler Zuschauer eben im Jahr 2025 bereits nicht mehr. Dieser Trend könnte sich innerhalb der nächsten Jahre noch deutlich verschärfen.

LG G5 OLED: Software-Update soll Darstellungsprobleme mit HDR10 und Dolby Vision beheben

In einem Vorab-Test des LG G5 OLED Evo TV (2025) wurden mehrere Darstellungsfehler bei dunklen Szenen in Verbindung mit HDR10 und Dolby Vision festgestellt. Ein neues Firmeware-Update Ende April 2025 soll Abhilfe schaffen.

LG Electronics hat mit dem LG G5 OLED Evo TV einen heißen Anwärter für den Referenz-TV 2025 ins Rennen geschickt. Ausgestattet ist der G5 mit dem neuesten OLED-Panel, der mittlerweile 4. Generation, welches nicht mehr auf MLA (Micro-Lens Array), sondern auf zusätzliche Light-emittierende Schichten setzt. Und mit dem Wechsel zum neuen „4-Stack-Design“ haben sich auch einige Darstellungsfehler eingeschlichen, die in den ersten ausführlichen Tests noch sehr prominent waren. Doch Rettung naht in Form eines neuen Firmware-Updates.

LG G5: Neues OLED-Panel – neue Probleme

Wir erklären euch die Unterschiede zu den LG G5 4K OLED Evo TV-Modellnummern G57, G58 und G59.
Mit dem Wechsel des OLED-Panels haben sich auch einige Darstellungsfehler im LG G5 OLED Evo TV eingeschlichen.

Es geht wie so oft um die Darstellung im „Nahschwarz-Bereich“, vorrangig bei Inhalten mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 und Dolby Vision). Der LG G5 OLED Evo TV hat Schwierigkeiten, die dunklen Bildinhalte richtig zu interpretieren, was gleich mehrere Bildfehler zur Folge haben kann. So werden dunkle Bildbereiche heller dargestellt als sie eigentlich sein sollten und zudem wechselt der Schwarzwert innerhalb einer Szene, obwohl dieser stabil sein sollte (Floating Blacks). Statt fließender Übergänge zwischen den dunklen Farbtönen kommt es auch immer wieder zur Bildung von sogenannten Farbstufen (Banding).

Zwischen-Update bringt erste Verbesserungen

Der LG OLED G5 muss ohne DTS auskommen.
Großartige Bildleistung mit Tücken im „Nahschwarz-Bereich“: LG G5 OLED TV 2025

Diese Darstellungsprobleme sind keine stetigen Begleiter, sondern hängen zu 100% von den zu interpretierenden Videosignalen zusammen. So hat der LG G5 z.B. mit dunklen Szenen bei „Aliens: Romulus“ oder „A Quiet Place: Tag Eins“ zu kämpfen. Wer jetzt ausschließlich Animationsserien oder lineares Fernsehen über den G5 rauschen lässt, wird  ggf. nie mit dieser Problematik konfrontiert. Ende März, als die ersten Testexemplare an Redaktionen versendet wurden, traten die Bildfehler noch bei mehreren Signalquellen auf – egal ob 4K Blu-ray Disc oder Streaming. Es machte auch keinen Unterschied, ob Videostreams mit statischem HDR10 oder dynamischem Dolby Vision wiedergegeben wurden. Erfreulicherweise wurden Anfang April schon einige Probleme mit HDR10 bei Streaming dank einer „Zwischen-Firmware“ (Version 33.10.30) behoben.

Finales Update soll Ende April ausgerollt werden

Für die restlichen Probleme stellt LG Electronics schon eine weitere Firmware (Version 33.10.75) in Aussicht. Diese wurde ausgewählten Testern bereits als Beta zur Verfügung gestellt, mit der erneut umfänglich getestet wurde. Es gibt immer noch ein paar Schwachstellen, wie leicht erhöhte Schwarzwerte, allerdings scheint die Performance im „Near-Black“-Bereich im Großen und Ganzen verbessert worden zu sein. Die neueste Firmware soll bereits Ende April 2025 verteilt werden. Wie so oft wird LG Electronics das Update in Wellen verteilen, weshalb nicht ganz klar ist, wann das Update auch für Europa, respektive Deutschland zur Verfügung steht. Wer jedoch diese oder ähnliche Darstellungsprobleme bereits bemerkt hat, darf sich sicher sein: Hilfe naht!

Preisvergleich LG G5 OLED EVO TV 2025:

Den Unterschied zwischen den G5-Modellreihen G57, G58 und G59 haben wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Preisvergleich LG G5 OLED TV:

G57 55''G57 65''G57 77''G57 83''G57 97''G58 55''G58 65''G58 77''G58 83''G59 48''G59 55''G59 65''
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Xbox Cloud Gaming jetzt auch auf Smart-TVs von LG

Das Xbox Cloud Gaming steht ab sofort auch auf Smart-TVs von LG zur Verfügung. Die Xbox-App bringt aber für euch einige Voraussetzungen mit sich.

Dabei deklariert Microsoft das Cloud-Gaming immer noch als Beta, das ist aber seit Jahren der Fall. Um über die Cloud ganz ohne klassische Konsole zu zocken, benötigt ihr jedoch weiterhin einen Controller – sowie ein Abonnement des Xbox Game Pass Ultimate. Herunterladen könnt ihr die notwendige Xbox-Apo an eurem LG-TV über das Gaming Portal an Smart-TVs ab dem Modelljahr 2022 mit webOS 23 oder neuer.

Xbox-App erreicht nicht nur Fernsehgeräte von LG

Dabei kommt die Xbox-App aber nicht nur auf klassische Smart-TVs, sondern auch auf Smart-Monitore mit webOS 24 oder neueren Versionen. Wenn wir auf die Smart-TVs blicken, dann nennt LG auch nochmal konkreter seine OLED-Fernseher von 2022 und 2023 bzw. 2024 und 2025, QNED-, NanoCell- und UHD–Modelle mit mindestens der Firmware 23.20.0.1. Auch die LG StandbyME sollen mit der App fürs Cloud-Gaming bedacht werden.

Über die Xbox-App könnt ihr das Cloud-Gaming ohne Konsole nutzen.
Über die Xbox-App könnt ihr das Cloud-Gaming ohne Konsole nutzen.

Zugreifen könnt ihr im Cloud-Gaming über die Xbox-App bzw. den Game Pass Ultimate beispielsweise auf Titel wie „Avowed“, „Call of Duty: Black Ops 6“ oder auch „South of Midnight“ und viele mehr. Es ist auch möglich, ausgewählte Spiele aus eurer Sammlung zu streamen, selbst dann, wenn sie nicht Teil der Flatrate sind. Ob das funktioniert, hängt aber vom Einzelfall ab.

Samsung bietet ebenfalls die Xbox-App

LG hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, dass die Xbox-App die hauseigenen Smart-TVs erreichen soll. Samsung ist da schon länger versorgt worden, hatte offenbar aber einen zeitlich beschränkten Exklusivdeal mit Microsoft, der inzwischen ausgelaufen ist.

Freilich solltet ihr auch über eine ausreichend schnelle Internetverbindung und ein potentes Netzwerk verfügen, damit das Cloud-Gaming wirklich Spaß bringt. Zumal sich durch die Videokompression die Bildqualität natürlich etwas verschlechtert. Der Zeitpunkt zum Einmotten klassischer Spielekonsolen oder gar Gaming-PCs ist also (noch) nicht ganz gekommen.

Roku bringt neue Smart-TVs, Streaming-Player und sogar Sicherheitskameras

Roku hat nicht nur neue Streaming-Player, sondern euch neue Smart-TVs und Sicherheitskameras vorgestellt. Steht auch ein Launch in Deutschland bevor?

Zunächst bezieht sich die Ankündigung zwar nur auf den US-Markt, aber zumindest die Streaming-Player könnten wir uns auch gut auf dem deutschen Markt vorstellen. Hierzulande scheitert Roku allerdings bisher daran, gegen die Amazon Fire TV Sticks anzukommen, die das Einstiegssegment beherrschen. Denn da sind auch die neuen Modelle Roku Streaming Stick und Streaming Stick Plus zu verorten. Sie kosten in den USA gerade einmal jeweils 29,99 bzw. 39,99 US-Dollar.

Roku Streaming Sticks: Ein Modell für HD und eines für 4K

Dabei beherrscht der Streaming Stick allerdings nur 1080p-Auflösung. Erst das Plus-Modell kann auch mit 4K und HDR Mehrwerte bieten. Roku wirbt damit, dass beide Modelle bis zu 35 % kompakter sollen als vergleichbare Modelle der Konkurrenz. Zudem sollen sie mit einem besonders geringen Stromverbrauch punkten. Im Lieferumfang liegt natürlich auch eine Sprachfernbedienung bei.

Die beiden Roku Streaming Sticks könnten auch noch Deutschland erreichen.
Die beiden Roku Streaming Sticks könnten auch noch Deutschland erreichen.

In den USA sind die beiden neuen Streaming Sticks von Roku bereits ab dem 6. Mai 2025 im Handel zu haben. Zu einem Launch in Deutschland fehlen aktuell eben noch Informationen. Hier sehen wir die Chancen aber höher, als bei den anderen Neuankündigungen, zu denen wir jetzt kommen.

Roku mit neuen Smart-TVs für 2025

So erweitert Roku in den USA auch sein Angebot von Smart-TVs. Etwa erhält die aufgefrischte Pro-Serie jetzt eine werkseitige Kalibrierung. Für die Plus-Modelle hagelt es in diesem Jahr zudem eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Quantum Dots bleiben erhalten und sollen die Farbdarstellung der LCDs optimieren. Der neue Bildmodus „Smart Picture Max“ hingegen soll die Bildqualität von Szene zu Szene optimieren. Die Select-TVs wiederum bieten jetzt im Einstiegssegment Diagonalen von bis zu 85 Zoll. Zuletzt hebt Roku noch einen Bluetooth-Modus hervor, der es erlaubt, frei wählbare Kopfhörer kabellos mit den Smart-TVs für die Audiowiedergabe zu verbinden.

Last but not least bringt Roku in den USA zwei Sicherheitskameras auf den Markt, die beide mit 1080p auflösen und auch über einen Nachtmodus verfügen. Über eine Begleit-App oder die Webansicht lässt sich so kontrollieren, was zu Hause so los ist. Die Cams operieren akkubetrieben und bieten Laufzeiten von bis zu sechs Monaten (Battery Camera) bzw. sogar bis zu zwei Jahren (Battery Camera Plus).

Die beiden Kameras von Roku bieten auch einen Nachtmodus und können generell eine Benachrichtigung über die App versenden, wenn ungewöhnliche Bewegungen auftreten. An Smart-TVs und Streaming-Playern des Unternehmens könnt ihr ebenfalls auf die Kameras zugreifen – sogar auf Wunsch in einem Bild-im-Bild-Modus ohne die Film- und Serienwiedergabe zu unterbrechen. Beide Cams erscheinen in den kommenden Monaten in den USA. Optional bietet Roku auch ein Solarpanel an, das die Laufzeit zusätzlich verlängern kann.

Nebula X1: Dieser 4K-Beamer mit Dolby Vision wird 3.500 ANSI-Lumen hell

Mit dem Nebula X1 bringt Anker einen neuen 4K-Beamer nach Deutschland. Dieser wartet auch mit Dolby Vision sowie einem Audio-Kniff auf.

Allerdings müssen wir direkt warnen, dass der Anker Nebula X1 zwar mit 4K beworben wird, sich aber in die Reihe der Projektoren eingliedert, die mit Pixel-Shifting operieren. Die native Auflösung liegt also wesentlich niedriger. Dafür will dieses Modell mit Triple-Laser-Technik nicht nur 3.500 ANSI-Lumen als Helligkeit, sondern auch Dolby Vision in die Waagschale werfen. Allerdings ist die HDR-Darstellung an Beamern grundsätzlich so eine Sache, da natürlich einzelne Bildbereiche nicht einfach separat abgedunkelt werden können.

Nebula X1 schafft bis zu 200 Zoll Diagonale

Der Nebula X1 von Ankler kann bis zu 200 Zoll Diagonale darstellen und bringt einen Kontrast von 5.000:1 mit. Er soll 110 % des Farbraums Rec.2020 abdecken. Zur vereinfachten Aufstellung kann er im System mehrere Positionen speichern und sich dann bei wechselnden Standorten automatisch danach ausrichten. Zu den Konfigurationsmöglichkeiten zählen Autofokus, automatische Keystone-Korrektur sowie eine Anpassung an das Umgebungslicht.

Der Nebula X1 protzt mit 3.500 ANSI-Lumen.
Der Nebula X1 protzt mit 3.500 ANSI-Lumen.

Da als System Google TV zum Einsatz kommt, stehen auch ohne externe Zuspieler direkt App für z. B. Amazon Prime Video, Netflix und YouTube stramm. Weitere können aus dem Play Store heruntergeladen werden. Es sind aber freilich auch zwei Ports für HDMI integriert – einer davon mit eARC.

Der Audio-Trick des Nebula X1

Kommen wir zum eingangs erwähnten Kniff des Nebula X1: Der Beamer kann über optional erhältliche, kabellose Lautsprecher zu einem System mit Dolby Atmos und 4.1.2-Sound mit 200 Watt erweitert werden. Dabei soll das Betriebsgeräusch des Beamers selbst bei nur 26 Dezibel verbleiben.

Der Nebula X1 ist in Deutschland regulär ab dem 7. Mai 2025 zum Preis von 2.999 Euro erhältlich. Als optionales Zubehör gibt es einen Gimbal-Ständer für 149,99 Euro, die erwähnten kabellosen Speaker für 499,99 Euro, eine Tasche für 99,99 Euro und zwei Karaoke-Mikrofone für 99,99 Euro. Wer bis 6. Mai 2025 vorbestellt, zahlt aber nur 2.499 Euro für den Beamer und bekommt ein Zubehörpaket dazu. Bestellungen sollen bald direkt via Nebula möglich sein.

Olé OLED: Boom in China verschafft Auftrieb

OLED erobert immer stärker den Markt für Premium-TVs. Besonders deutlich zeigt sich das im größten TV-Absatzmarkt der ganzen Welt: China.

So rechnen die Marktforscher von Omdia Research damit, dass 2025 OLED-TVs im Premium-Bereich für satte 78,3 % des Markes stehen werden. 2024 waren es nur 47,2 %. Das würde bedeuten, dass sich hier eine ganz erhebliche Verschiebung von LCDs hin zu OLEDs ergeben dürfte. Die Ursachen dafür sind wahrscheinlich relativ vielfältig und fußen nicht nur auf der technischen Überlegenheit der Technik mit den selbstleuchtenden Pixeln.

LG Display profitiert vom OLED-Boom

Profitieren dürfte laut den Analysten vor allem LG Display, welche an das Gros der TV-Hersteller die entsprechenden WOLED-Panels liefert. Es wäre daher das erste Mal seit vier Jahren, dass der Zulieferer wieder in die schwarzen Zahlen kommen könnte. Zu erwähnen ist aber, dass der Markt für Premium-Fernsehgeräte in China relativ klein ist. Das liegt auch an der Politik der Regierung.

In China entwickelt sich der Premium-Markt hin zu OLED-TVs.
In China entwickelt sich der Premium-Markt hin zu OLED-TVs.

So erhalten Fernsehgeräte in China von der Regierung einen Zuschuss, wenn der Verkaufspreis unter rund 1.200 Euro verbleibt. Diese Grenze überschreiten aber die meisten, höherwertigen OLED-Modelle. Doch in diesem Jahr könnte sich eben eine Kehrtwende ergeben. Das könnte vielleicht auch chinesische Anbieter wie Hisense und TCL dazu bringen, stärker auf die OLED-Technik zu setzen. Aktuell versuchen sie noch, die LCD-Technik mit einer eisernen Lunge namens Mini LED am Leben zu erhalten. Doch die technologischen Grenzen der Flüssigkristalldisplays lassen sich damit natürlich nicht völlig aushebeln.

OLED beherrscht außerhalb Chinas bereits die gehobene Klasse

In Europa und den USA stehen OLED-TVs bereits für über 70 % des Premium-TV-Marktes. Letzten Endes würde China hier also in der Entwicklung nur nachziehen. Den Ton gibt dabei LG Display an, denn jene sind für über 80 % der OLED-Panel-Auslieferungen im Markt für Fernsehgeräte verantwortlich. Allerdings holt auch Samsung Display langsam auf – das Unternehmen liefert QD-OLEDs an Partner.

TCL will mit OLED-Panels aus dem Inkjet-Verfahren den Markt aufmischen.
TCL will mit OLED-Panels aus dem Inkjet-Verfahren den Markt aufmischen.

Auch TCL CSOT will gerne ein Stück vom Kuchen abhaben, muss technisch derzeit aber noch aufholen und Partner überzeugen.

Disney+ im Mai 2025: Neuheiten mit mehr Star Wars und Co.

Disney+ nimmt auch im Mai 2025 natürlich wieder neue Filme und Serien ins Programm auf. Welche das sein werden, verraten wir euch in diesem Beitrag.

Beispielsweise können sich Fans von Star Wars schon einmal auf den 4. Mai 2025 freuen. An jenem Tag startet nämlich die neue CGI-Animationsserie „Star Wars: Geschichten der Unterwelt“. Das Format dreht sich um Charaktere, die ihr aus der älteren Serie „Star Wars: The Clone Wars“ kennen könntet: Den Kopfgeldjäger Cad Bane sowie die Sith Asajj Ventress. Jüngere Zuschauer geben sich dann wiederum vielleicht auch der 1. Staffel der Serie „Arielle“ hin.

Mauer Mai: Content-Flaute bei Disney+

Gehen wir die weiteren Filme, Serien und Shows von Disney+ im Mai 2025 durch, dann empfinden wir das Gebotene aber doch als recht mau. Das gilt doppelt, wenn man bedenkt, dass Bestandskunden mit dem Auslaufen ihres letzten Abozeitraumes eine saftige Preiserhöhung in diesem Jahr verdauen müssen. So kostet der Premium-Tarif nach einer Schonfrist auch für langjährige Abonnenten inzwischen statt ca. 90 nunmehr satte 140 Euro. Da dürfte es bestimmt auch einigen Haushalten zu bunt geworden sein.

Nun gut, ebenfalls zu Disney+ stößt „Little Fires Everywhere“ eine Miniserie mit Reese Witherspoon, die ursprünglich von Hulu produziert worden ist, hierzulande dann aber lange Zeit über Amazon Prime Video angeboten worden ist. Jetzt hat Disney sie sozusagen nach Hause geholt. Da die Produktion aber bereits aus dem Jahr 2020 stammt, kann man sie nur schwer als echte „Neuheit“ bezeichnen.

Streaming-Überfluss: Reicht die Zeit?

Eventuell ist es aber auch einmal keine schlechte Sache, wenn die Streaming-Dienste mit Neuheiten knausern. Das macht es manchem Leser vielleicht leichter, die Abos einzudampfen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Am Ende hat kein Mensch unendliche Zeit zur Verfügung und die Breite der angebotenen Filme und Serien ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Wenn Disney+ da wenig im Programm hat, holt man eben die Filme und Serien der letzten Monate bzw. Jahre nach, die noch auf dem Pile of Shame liegen – oder man widmet sich anderen Hobbys.

Neustarts bei Disney+ im Mai

  • 4. Mai: Star Wars: Geschichten der Unterwelt (Disney+)
  • 14. Mai: Doctor Odyssey – Staffel 1 (Batch 2) (Star)
  • 14. Mai: Abbott Elementary – Staffel 4 (Batch 2) (Star)
  • 15. Mai: „The Secret Lives of Mormon Wives“ – Staffel 2 (Star) (OV/UT)
  • 16. Mai: Matteo Lane: The Al Dente Special (Star) (OV/UT)
  • 19. Mai: Stanley Tucci in Italien (National Geographic)
  • 28. Mai: 9-1-1: Notruf L.A. – Staffel 8 (Star)
  • 29. Mai: FXs „Welcome to Wrexham” – Staffel 4 (Star) (OV/UT)

Neue Katalog-Titel

  • 7. Mai: SuperKitties – Staffel 2 (Batch 2) (Disney)
  • 9. Mai: Niue – Hoffnung für ein Paradies (National Geographic)
  • 14. Mai: Moon Girls Labor – Staffel 1 (Marvel)
  • 21. Mai: Disney Junior Arielle – Staffel 1 (Batch 3) (Disney)
  • 28. Mai: Little Fires Everywhere (Star)
  • 28. Mai: Trafficked: Schwarzmärkte mit Mariana van Zeller – Staffel 1 (National Geographic)
  • 28. Mai: Firebuds – Staffel 2 (Batch 3) (Disney)