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LG Display verkauft seine letzte LCD-Fabrik an TCL CSOT

LG Display verkauft offenbar seine letzte LCD-Fabrik. Abnehmer soll die TCL-Tochter CSOT aus China sein.

Der Kaufpreis soll laut südkoreanischen Medienberichten bei 1,5 Mrd. US-Dollar stehen. Dass TCL CSOT zuschlagen möchte, ist keine Überraschung: Denn die letzte LCD-Produktionsstätte liegt nicht etwa in Südkorea, sondern in Guangzhou in China. LG Display will sich in Zukunft stattdessen auch in etwa dem mobilen Bereich auf OLED-Panels fokussieren.

In trockenen Tüchern ist der Deal aktuell aber wohl noch nicht. Man rechnet aber damit, dass die Transaktion noch 2024 abgeschlossen werden sollte. 2014 hatte LG Display die LCD-Fabrik in China eröffnet. Zu den Kunden zählten jahrelang große TV-Hersteller wie der Mutterkonzern LG Electronics, Samsung, Sony und viele chinesische Anbieter.

Unter anderem gibt es die beliebten OLED-Modelle der C4-Serie (2024) mit Direktabzug
Panels von LG Display werkeln natürlich auch in dem LG OLED C4

LG Display will sich allerdings gänzlich aus dem LCD-Bereich zurückziehen. So lässt sich in jenem Bereich für das südkoreanische Unternehmen kein Geld mehr verdienen, da der Druck durch chinesische Anbieter zu groß geworden ist. Letztere haben den Markt mit LCD-Panels zu Dumping-Preisen überschwemmt. Stattdessen will LG Display etwa die Fertigung kleiner OLED-Panels ausbauen, die in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen können.

LG Display führt aktuell noch im OLED-Segment

Auch im OLED-Bereich baut die chinesische Konkurrenz langsam mehr Druck auf, doch LG Display und Samsung Display haben dort noch einen deutlichen technologischen Vorsprung. Dabei blicken alle Beteiligten aktuell besonders auf den Bereich für kleine und mittelgroße OLED-Panels, da sie höhere Gewinnmargen abwerfen als große Varianten für Smart-TVs.

Natürlich stehen auch schon neue Technologien in den Startlöchern, etwa QDEL, also „echte“ Quantum-Dot-Displays. Auch die betagte LCD-Technologie wird aber wie mit einer eisernen Lunge am Leben erhalten, indem immer wieder neue Kniffe hinzukommen – etwa höherwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen.

„House of the Dragon“: Staffel 2 ist auf 4K UHD Blu-ray vorbestellbar

Warner Bros. Home Entertainment veröffentlicht die 2. Staffel von „House of the Dragon“ am 21. November 2021 auf UHD Blu-ray.

Update I: Mittlerweile ist auch das 4K Blu-ray Steelbook von „House of the Dragon – Staffel 2“ auf Amazon.de vorbestellbar.

Originalbeitrag: Vorbestellungen sind dabei bereits möglich. Amazon.de etwa listet die Season 2 zwar noch ohne ein Produktbild, sowohl die Blu-ray in 1080p als auch die Ultra HD Blu-ray sind aber gelistet und können geordert werden. In den USA ist man schon etwas weiter. Dort erscheinen die Discs nicht nur zwei Tage früher, nämlich am 19.11.2024, es stehen auch schon Bilder zur Verfügung.

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Dabei wird ersichtlich, dass es dort eine Art Sammleredition im Steelbook sowie eine reguläre Amaray-Fassung geben wird. Der zuerst genannten Fassung liegen den Bildern nach zu urteilen auch mehrere Art-Cards sowie ein Booklet bei. Das Steelbook steckt offenbar in einem Pappschuber. Allerdings sammeln Steelbook Kratzer in der Regel so leicht ein wie OLED-TVs Spiegelungen, sodass wir nachvollziehen können, wenn mancher Leser lieber zur Standardversion greift.

Das Steelbook zu "House of the Dragon" Season 2.
Das Steelbook zu „House of the Dragon“ Season 2.

Die zweite Staffel zu „House of the Dragon“ erzählt die Geschichte um den Konflikt von Rhaenyra Targaryen und Alicent Hightower weiter. Wer noch nie von der Serie gehört hat: Es handelt sich hier um ein Prequel zur Fantasy-Serie „Game of Thrones“. Die Season 2 umfasst 8 Episoden und ist gerade abgeschlossen worden. Daher rührt es auch, dass just die Disc-Fassung angekündigt worden ist.

„House of the Dragon“: Season 2 kann schon digital gekauft werden

Wer es nicht abwarten kann, hat jetzt schon die Möglichkeit die HD-Version von „House of the Dragon“ mit Staffel 2 zu erwerben. Bei Apple TV kostet die Season 2 beispielsweise 22,99 Euro. Auch auf anderen Plattformen, wie im digitalen Shop von Amazon, besteht diese Möglichkeit. Die Disc sollte aber deutlich höhere Bitraten bieten und mit verlustfreiem Ton aufwarten. Wer also technisch anspruchsvoller ist und Geduld mitbringt, wartet auf den 21. November 2024.

Die Amaray-Version von "House of the Dragon" Season 2.
Die Amaray-Version von „House of the Dragon“ Season 2.

Im Übrigen listet Amazon.de bislang nur eine 4K-Fassung. Da ist also nicht klar, weil ja Produktbilder fehlen, ob es sich um das sicherlich limitierte Steelbook oder die Standard-Version handelt. Im Zweifelsfall bestellt ihr erst einmal vor und könnt später bei Bedarf immer noch stornieren.

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Google TV Streamer: Preis des Chromecast-Nachfolgers sickert durch

Der Google TV Streamer wird die bisherigen Chromecast-Modelle ablösen. Jetzt gibt es Leaks zum Preis für Europa.

Wir haben ja schon über das kommende Streaming-Gerät von Google berichtet. So soll wohl ein Ethernet-Port an Bord sein und der Google TV Streamer soll sich obendrein wohl auch als Thread-Border-Router im Smart Home nutzen lassen. Als Betriebssystem wird hier natürlich Android TV mit der Oberfläche Google TV dienen. Man rechnet damit, dass das brandneue Gerät am 13. August 2024, gemeinsam mit den neuen Pixel-Smartphones, vorgestellt wird.

Der Google TV Streamer wird dann die Chromecast-Marke endgültig verdrängen. So wurde auch die Casting-Technologie des Unternehmens ja schon von „Google Chromecast built-in“ zu Google Cast umgetauft. An Bord sein sollten bei dem neuen Streaming-Player natürlich Unterstützung für 4K-Auflösung, HDR10, Dolby Vision und auch effiziente Videocodecs wie AV1 und VP-9. Spannend ist aber, dass jetzt auch ein Preis für Europa im Raum steht. Der könnte es dem Gerät allerdings erschweren, seine Käufer zu finden.

Die Fernbedienung des Google TV Streamers.
Die Fernbedienung des Google TV Streamers.

Demnach soll der „Google TV Streamer 4K“, wie das Gerät vermarktet werden könnte, 119,99 Euro kosten. Damit würde man fast in die Gefilde vordringen, in denen eine Nvidia Shield TV oder auch ein Apple TV 4K zu Hause sind. Da Google TV stark mit Werbung verseucht ist, haben wir Zweifel, dass anspruchsvollere Anwender anbeißen. Sparfüchse, die darauf nicht so genau schauen, dürften, greifen vermutlich eher zu Produkten wie einem Amazon Fire TV Stick 4K Max oder einem Roku-Gerät.

Google muss für über 100 Euro einiges mit dem Google TV Streamer 4K bieten

Wir sind gespannt wie Google seinen Google TV Streamer 4K vermarkten wird. Denkbar ist aktuell natürlich auch, dass die Gerüchte falsch liegen. Entsprechend könnte das Gerät am Ende entweder günstiger oder auch teurer auf den Markt kommen. Sollten die Angaben stimmen, dann wäre der Google TV Streamer 4K jedenfalls nahezu doppelt so teuer wie der Google Chromecast mit Google TV, welcher für 69,99 Euro den Besitzer wechselt.

Verfügbar sein, wird der Google TV Streamer 4K dann wohl ab Ende September 2024 sein. Vorbestellungen dürften aber noch im August 2024 anlaufen. Hättet ihr Interesse oder würdet ihr angesichts der aktuellen Informationen eher dankend abwinken?

Paramount+ im September 2024: Neue Filme und Serien bestätigt

Paramount+ hat seine Neuheiten für den September 2024 schon bestätigt. Es geht allerdings überschaubar zu.

Ein Highlight dürfte für viele Leser sicherlich die zweite Staffel der Serie „Tulsa King“ mit Sylvester Stallone sein. Da wird es ab dem 15. September 2024 wöchentlich neue Episoden zu sehen geben. Jüngere Zuschauer und generell Fans von „Spongebob Schwammkopf“ freuen sich vielleicht auch auf neuen Stoff aus der Animationsserie „The Patrick Star Show“.

Vergleicht man aber die monatlichen Neuzugänge bei Paramount+ mit anderen Streaming-Anbietern wie Disney+, Netflix oder Prime Video, dann bleibt es recht überschaubar. Dafür kommt ihr wiederum auch recht günstig an ein Abonnement: waipu.tv hat ja eine Aktion gestartet, in der ihr den Zugriff für 12 Monate quasi kostenlos bekommt. Selbst wenn ihr keinerlei Interesse an waipu.tv habt, zahlt ihr über den Deal weniger, als würdet ihr Paramount+ eigenständig abonnieren. Kann man sich also mal ansehen.

Bemerkenswert ist, dass Paramount+ in Deutschland immer noch keine 4K-Auflösung, HDR10 / Dolby Vision oder Dolby Atmos anbietet. Stattdessen bleibt dies anderen Ländern vorbehalten. Gemeinsam mit WOW von Sky Deutschland ist man technisch also ziemlich zurückgeblieben. Besserung wurde zwar bereits gelobt, getan hat sich aber noch nichts. Zusätzlich zu einem höherwertigen Premium-Abo ist auch ein werbefinanzierter Tarif in Aussicht gestellt worden.

Paramount+: Das seht ihr im September 2024

Es ist generell die Frage, wie lange Paramount+ noch als eigenständiger Dienst in der aktuellen Form bestehen bleiben kann. So gibt es seit der Übernahmeankündigung durch Skydance wieder verstärkt Gerüchte, dass ein Zusammenschluss mit Max von Warner Bros. Discovery anvisiert werden könnte. So hat Paramount+ von allen Streaming-Anbietern wohl die größten Schwierigkeiten damit, die zahlenden Kunden dazu zu bringen, den Dienst möglichst aktiv zu nutzen.

Ob die Neuheiten aus dem September 2024 da helfen werden? Diese Entscheidung überlassen wir euch. Zumindest wünschen wir allen Abonnenten viel Spaß beim Streaming! Unten findet ihr eine Liste mit den für September 2024 bei Paramount+ bestätigten Neuzugängen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von waipu.tv

Neuheiten im September 2024 bei Paramount+

  • Stella. Ein Leben – 13.09.2024
  • Tulsa King: Staffel 2 – 15.09.2024
  • Nothin‘ But a Good Time: The Uncensored Story of ’80s Hair Metal Staffel 1 – 18.09.2024
  • RuPauls’s Drag Race: Global All Stars – 20.09.2024
  • Rubble & Crew – Staffel 2 – 27.09.2024
  • Apartment 7a – 28.09.2024
  • The Patrick Star Show: Season 2 – Bald verfügbar
  • Dora: Season 1 & 2 – Bald verfügbar
  • PAW Patrol Rescue Wheels Season 10 – Bald verfügbar
Hier geht es zum kompletten Angebot von Paramount+

Hisense 98S57: Gaming TV mit 264 Hz und stolzen 98 Zoll

Hisense hat mit dem TV 98S57 einen neuen LCD-Fernseher vorgestellt, der mit 264 Hz Bildwiederholrate arbeitet. Er kommt auf beeindruckende 98 Zoll Diagonale.

Offenbar werden die 264 Hz aber nur bei 1080p-Auflösung erreicht, denn die beiden verbauten Anschlüsse für HDMI 2.1 erreichen maximal 144 Hz bei 4K. Die beiden weiteren HDMI-Ports bleiben bei 4K / 60 Hz stehen. Obendrein ist einer der HDMI-2.1-Ports auch noch für eARC zuständig. Das heißt für euch auch, wollt ihr mehr als einen vollwertigen HDMI-2.1-Zuspieler anschließen, z. B. eine Spielekonsole und einen Gaming-PC, dann benötigt ihr direkt einen Switch.

Laut Hisense erreicht der TV 98S57 mit seiner Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung eine maximale Helligkeit von 1.000 Nits. Es kommen 384 Dimming-Zonen zum Einsatz. Da kann man natürlich nicht mit höherwertigen Mini-LED-LCDs mithalten. Ebenfalls soll das Fernsehgerät 95 % des Farbraums DCI-P3 abdecken. Als weitere Schnittstellen sind unter anderem Wi-Fi 6, Ethernet, Antenne, zweimal USB und natürlich Infrarot bestätigt.

Der Hisense 98S57 kommt in China am 7. August 2024 auf den Markt.
Der Hisense 98S57 kommt in China am 7. August 2024 auf den Markt.

Auch integriert ist ein 2.1-Soundsystem, das einen kleinen Subwoofer einsetzen kann. Ebenfalls wirbt Hisense mit KI-Features. Dadurch sollen sich beispielsweise automatisch Untertitel generieren lassen. In China lässt sich auch eine Sprachsteuerung einsetzen. Verbaut sind zudem ein nicht näher spezifizierter Quad-Core, 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz, was für reichlich Apps ausreichen sollte.

Kommt der Hisense TV 98S57 nach Europa?

Ob Hisense den neuen Fernseher 98S57 auch in Europa auf den Markt bringen könnte, ist derzeit völlig offen. Klar ist, dass das Gerät in China ab 7. August 2024 zu haben sein wird. Dort ist ein Preis von umgerechnet ca. 1.280 Euro bestätigt. In Europa wäre aber wegen der höheren Abgaben und Steuern mit einer deutlich höheren Summe zu rechnen. Seine Käufer würde dieser TV aber vermutlich auch in Deutschland finden. Preissensible Gamer, die sich nach einer besonders großen Diagonale sehnen, könnten da Interesse zeigen.

Samsung deutet stärkeren Fokus auf OLED-TVs und große Diagonalen an

Samsung hat angedeutet, dass man sich in Zukunft noch stärker auf OLED-Fernsehgeräte und üppige Bilddiagonalen fokussieren könnte. In jenem Segment ist man derzeit offenbar besonders erfolgreich.

Samsung kann offenbar im OLED-Segment gut Fuß fassen. Denn im Zuge der Bekanntgabe seiner Finanzergebnisse des 2. Quartals 2024 ließ das Management einige entsprechende Bemerkungen fallen. So rechne man für die 2. Jahreshälfte 2024 damit, dass der TV-Markt sich weiter erhole. Insbesondere QLED- und OLED-TVs sowie Modelle mit größeren Bilddiagonalen werden davon nach Samsungs Meinung profitieren.

Samsung hält an Mix aus QD-OLED und WOLED fest

Das Marketing werde sich daher darauf konzentrieren, Premium-TVs mit großen Diagonalen in den Fokus zu rücken. Primär die bisherigen OLED-TVs des Unternehmens sollen sich dabei wohl zuletzt sehr gut verkauft haben. Das gilt sowohl für die Geräte mit QD-OLED-Panels von Samsung Display als auch diejenigen mit WOLED-Panels von LG Display.

Spiegelungen Ade: Das Glare-Free-Display des S95D QD-OLED-TV verschluckt jeglichen Lichteinfall, für ein Bild ohne Spiegelungen
Spiegelungen Ade: Das Glare-Free-Display des S95D QD-OLED-TV verschluckt jeglichen Lichteinfall, für ein Bild ohne Spiegelungen

Freilich setzt Samsung auch weiterhin auf seine Neo QLED. Diese stehen für traditionelle LCD-TVs mit Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Technisch sind auch LCDs mit Mini LED OLED-TVs aber deutlich unterlegen, da das pixelgenaue Dimming der OLEDs nicht zu erreichen ist. Speziell beim Gaming lauern weitere Nachteile, da die Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung zugunsten geringeren Input Lags stark vereinfacht werden muss.

TV-Absatz profitiert auch von der Fußball-EM

Marktforscher nehmen an, dass auch die Fußball-EM zu den Absatzzahlen im TV-Markt beigetragen hat. Auf 8K will Samsung hingegen wohl weniger den Fokus legen, denn bislang ist dieses Segment deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So fehlt es an 8K-Inhalten und die Geräte können Kunden wegen ihrer höheren Preise, kombiniert mit einem gesteigerten Stromverbrauch, kaum überzeugen.

Wir sind gespannt, ob Samsung 2025 seinen Fokus auf OLED weiter ausbauen wird – z. B. durch neue Modellreihen.

Exakte 24p: Der Kampf gegen 23,976 fps läuft weiter

Filme und TV-Serien werden meist mit 24p gedreht. Allerdings oftmals genau genommen mit exakt 23,976 fps. Das bringt weiterhin ungelöste Probleme mit sich.

Schon seit 2021 gibt es Bestrebungen, ungerade Framerates wie eben 23,976 endlich auszumerzen. Eingeführt wurden diese ursprünglich aus Kompatibilitätsgründen in den Anfangszeiten des analogen Fernsehens. Heute gibt es keine technischen Gründe mehr, an ihnen festzuhalten. Tatsächlich erschweren solche Bildraten die Workflows und oft auch die einwandfreie Wiedergabe im Heimkino.

Es hat unter anderem lange gedauert, bis Geräte mit automatischer Framerate-Umschaltung, wie die Apple TV 4K, sich auf die ungeraden Bildraten eingestellt haben. Auch würde es die Konvertierung zu HFR (High Rame Rate) erleichtern, wenn die ursprünglichen Inhalte in exakt 24p vorlägen, statt in 23,976p. Doch auch drei Jahre nach den Bestrebungen, solche Framerates abzuschaffen, hat sich wenig getan.

Dem Streaming-Bereich sollte es am leichtesten fallen, sich von 23,976p zu verabschieden. Doch schaut man sich neuere Produktionen an, dann setzen immer noch viele Formate auf die „krumme“ Bildrate. Dies gilt etwa für die 3. Staffel von „Bridgerton“, Season 4 von „Stranger Things“ oder auch den Pixar-Film „Elemental“ bei Disney+. Als weiteres, prominentes Beispiel liegt z. B. auch die vierte Staffel von „The Boys“ in 23,976 fps vor.

Apple TV+ und Max halten komplett an 23,976 fps fest

Stichproben von Flatpanels HD zeigen, dass Apple TV+ und Max scheinbar immer noch so gut wie alle Inhalte in 23,976p ausliefern. Bei Prime Video, Disney+ und Netflix ist es hingegen bunt durchgemischt. Einige Formate liegen in glatten 24p vor, andere mit der krummen Bildrate 23,976p.

Warum die vollständige Umstellung auf glatte 24,00 fps stagniert bzw. scheitert, ist unklar. Vermutlich liegt dies schlichtweg an Routine und Nachlässigkeit innerhalb der Industrie.

Nach „Friends“ in 4K: Warner Bros. soll weitere UHD-Serien planen

Warner Bros. hat bereits mehrere Serien als 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlicht. Nach „Friends“ könnten weitere, hochkarätige Titel folgen.

„Friends“ ist mittlerweile auch für den deutschen Markt auf UHD Blu-ray angekündigt worden. Die Disc-Fassung erscheint am 2. Oktober 2024. Es ist davon auszugehen, dass die Sitcom in etwa zeitgleich auch bei digitalen Plattformen wie Apple TV in Ultra HD aufschlagen sollte. Doch was kommt danach?

Warner Bros. wird natürlich auch die 2. Staffel von „House of the Dragon“ auf 4K-Disc umsetzen. Derzeit rechnet man mit der Veröffentlichung für den November 2024. Allerdings gibt es auch Gerüchte um eine 4K-Restaurierung von „The Sopranos“. Hier wissen wir aber nicht, ob dann auch eine Disc-Version geplant sein könnte oder vielleicht eine rein digitale Veröffentlichung erfolgt.

Zumindest kann man von Warner Bros. Home Entertainment am ehesten eine 4K-Fassung auf Disc erwarten. Einige andere HBO-Juwelen wie „The Last of Us“, „Westworld“ oder „Game of Thrones“ hat der Vertrieb ja ebenfalls schon als 4K-Discs veröffentlicht. Auch „Castle Rock“ würdigte man zumindest mit der Season 1 im Ausland mit einer UHD Blu-ray. Bedauerlicherweise ist Staffel 2 dann aber nur noch auf Blu-ray erschienen.

„Sex and the City“, „Euphoria“ und mehr könnten in 4K auferstehen

Über seinen eigenen Streaming-Dienst Max bietet Warner Bros. Home Entertainment z. B. auch die Serien „Hacks“, „Euphoria“ oder „Sex and the City“ in Ultra HD an. Somit wären auch diese Produktionen eigentlich prädestiniert für eine breitere Veröffentlichung im hochauflösenden Format. Man wird aber sicherlich genau beobachten, wie sich die Discs zu „Friends“ verkaufen. Sollte das Set am Markt floppen, dürfte man mit kommenden Serienboxen zurückhaltender sein.

Zumal nicht alle 4K-Discs es nach Deutschland schaffen. „Chernobyl“ ist etwa in den USA als UHD Blu-ray erhältlich, nicht aber in Deutschland. Das liegt aber auch daran, dass die Serie hierzulande von Polyband vertrieben wird.

Prime Video treibt Amazons Werbeeinnahmen in die Höhe

Der Rubel rollt bei Amazon: Dank Prime Video sind die Werbeeinnahmen des Unternehmens deutlich angestiegen.

Insgesamt konnte Amazon seinen Umsatz auf 148 Mrd. US-Dollar erhöhen. Das entspricht einem Anstieg um 10 %, wenn man mit dem Vorjahr vergleicht. Als Nettogewinn nennt man fürs 2. Quartal 2024 13,5 Mrd. US-Dollar – im zweiten Quartal 2023 waren es „nur“ 6,7 Mrd. US-Dollar. Vor allem der Bereich der Amazon Web Services (AWS), also die Cloud-Dienstleistungen des Anbieters, haben für das Wachstum gesorgt.

Spannend ist für unsere Leser und uns, wie viel Geld Amazon mit Werbung verdienen konnte. Die zeigt man ja etwa prominent auf den Startbildschirmen der Fire TV Sticks an. Und auch Prime Video zeigt inzwischen als Standard Werbung. So hat Amazon 12,77 Mrd. US-Dollar mit Werbung dient – das entspricht einem Anstieg von 20 % im direkten Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2023.

Die neue Oberfläche von Prime Video wird ab sofort ausgerollt.
Die neue Oberfläche von Prime Video wird ab sofort ausgerollt.

Offenbar hat es sich für Amazon also bezahlt gemacht, dass man Werbung bei Prime Video eingeführt hat. Zu einer Kündigungswelle scheint das keineswegs geführt zu haben. So sind auch die Umsätze über Abonnements, da ist dann aber etwa auch Amazon Music Unlimited enthalten, um 11 % angestiegen.

Prime Video: Stark dank neuer Serien?

Vielleicht haben sich auch einige Kunden durchgerungen und den Aufpreis von 2,99 Euro im Monat für die Werbefreiheit bei Prime Video berappt. Auch Dolby Atmos und Dolby Vision ruhen inzwischen hinter der Bezahlschranke. Auch neue Hit-Serien wie „Fallout“ dürften Prime Video zum Aufschwung verholfen haben. Dazu zeigt der Anbieter frische Staffeln von „The Boys“ und bald „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht.“

Seit dem 1. August 2024 ist bei Prime Video auch die neue Animationsserie „Batman: Caped Crusader“ zu finden, welche von Bruce Timm stammt. Letzterer war auch einer der Drahtzieher hinter dem Klassiker: „Batman: The Animated Series“.

„Die Sieben Samurai“: Klassiker von Akira Kurosawa als 4K Ultra HD Blu-ray bestätigt

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Der Filmklassiker „Die Sieben Samurai“ erscheint noch 2024 auf 4K Ultra HD Blu-ray! Allerdings fehlt noch eine konkrete Bestätigung für den deutschen Markt.

So hatten wir schon darüber berichtet, dass „Die Sieben Samurai“ in 4K restauriert worden ist und international in einigen Kinos in dieser Qualität neu aufgeführt wurde. Schon bei dieser Ankündigung spekulierten wir, dass auch eine 4K-Umsetzung fürs Heimkino nicht weit sein sollte. Das hat sich inzwischen bewahrheitet. In den USA etwa wird wohl wie erwartet der Vertrieb Criterion im November 2024 eine Disc veröffentlichen. Schon im Oktober 2024 geht es aber in Großbritannien mit einer Veröffentlichung seitens BFI los.

Die Ultra HD Blu-ray von BFI wird den Klassiker von Akira Kurosawa aus dem Jahr 1954 in 2160p mit sowohl HDR10 als auch Dolby Vision beinhalten. Auch wird ein neuer Audiokommentar des Filmkritikers Adrian Martin auf der Disc lagern. Bestätigt sind auch die beiden Boni „Akira Kurosawa: It is Wonderful to Create – Seven Samurai“ (2002, 50 Min.) und „The Art of Akira Kurosawa“ (2013, 49 Min.). Dazu packt man den Original- und Re-Release-Trailer auf die UHD Blu-ray.

Um den Preis etwas hochzutreiben, packt man als Sammleredition noch etwas Klimbim dazu, wie ein doppelseitiges Poster, vier Postkarten und ein Buch. BFI verspricht auch aktualisierte und verbesserte englischsprachige Untertitel. Weitere Extras befinden sich noch in der Bearbeitung und sollen später bestätigt werden.

„Die Sieben Samurai“: Japanische UHD Blu-ray ist bereits verfügbar

Eine japanische 4K Ultra HD Blu-ray zu „Die Sieben Samurai“ ist bereits verfügbar. Von jener ist aber ersten Berichten nach zu urteilen eher abzuraten. Der Vertrieb Toho hat nämlich digitale Rauschreduzierung verwendet, um das Bild zu filtern. Dadurch sind auch Details verloren gegangen und der Film erhält einen künstlichen Look. Somit wartet man besser aus die US- oder eben UK-Veröffentlichung.

Ob und wann „Die Sieben Samurai“ auch in Deutschland auf Ultra HD Blu-ray erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Wir sind sehr gespannt, wären aber auch dem UK-Import nicht abgeneigt.