Amazon hat die Neuheiten für den Mai 2026 bestätigt. Sowohl unter den Filmen als auch unter den Serien verbergen sich so einige Kracher. Allein die Filmauswahl mit über 60 Neuzugängen hält so einige Top-Titel für euch bereit!
Beispielsweise startet Ende Mai die Serie „Spider-Noire“ aus dem Spider-Man-Universum. Die Hauptrolle spielt niemand Geringeres als Nicolas Cage. Und das ist nicht alles, was Amazon Prime Video an Serien auffährt. So geht es etwa mit der zweiten Staffel der Serie „Citadel“ genauso weiter wie mit Staffel 3 der Serie „Good Omens“. Letztere basiert auf einer gemeinsamen Geschichte von Neil Gaiman und Terry Pratchett.
Amazon Prime Video „transformiert sich“ im nächsten Monat
Obendrein hat Prime Video im Mai 2026 gleich mehrere Filme der „Transformers“-Reihe ins Programm aufgenommen. Auch der Ableger „Bumblebee“ stößt hinzu. Martialisch wird es jedoch auch in diversen Filmen aus dem Monsterverse wie beispielsweise „Godzilla vs. Kong“ oder auch „Kong: Skull Island“. Zusätzlich sind unter den Lizenztiteln auch noch Klassiker wie „Charlie und die Schokoladenfabrik“ oder „Inception“.
Wer auf deutschen Humor steht, insofern man an die Legende glaubt, dass es so etwas gibt, kann sich „LOL: Last One Laughing“ mit der nunmehr 7. Staffel für den 14. Mai 2026 vormerken. Letzten Endes wirkt die Auswahl im nächsten Monat beim Streaming-Dienst durchaus breit. Denkt jedoch daran, dass ihr bei Prime Video bedauerlicherweise als Standard Werbung ertragen müsst – es sei denn ihr kauft euch für 2,99 Euro zusätzlich im Monat frei.
Welche Titel sind eure Highlights?
Hinter der erwähnten Paywall warten dann auch Dolby Vision und Dolby Atmos auf euch. Beides hat der Streaming-Dienst nämlich aus der Standard-Option entfernt. Dennoch finden wir die Streaming-Neuzugänge im Mai 2026 bei Amazon Prime Video durchaus beachtlich. Vor allem ist da eine ziemlich bunte Mischung an Lizenztiteln zusammengekommen, die sich sehen lassen kann. Fox, Paramount und Warner Bros. sind offenbar nur allzu gerne bereit, gegen das passende Kleingeld weiterhin ihre Titel zu Prime Video zu reichen.
So oder so hoffen wir, dass da etwas euren Geschmack trifft. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß beim Streaming mit den neuen Filmen und Serien im Mai 2026 bei Prime Video!
Der Samsung S90H OLED TV 2026 bringt ein Upgrade mit, das man im hellen Wohnzimmer sofort bemerkt: ein mattes Anti-Reflexions-Display, das Spiegelungen sichtbar reduziert und die OLED-Bildqualität alltagstauglicher machen soll. In unserem Hands-on-Test zeigen wir, warum der neue S90H für Samsung mehr als nur ein Modellwechsel ist – und ob „matt“ wirklich der entscheidende Vorteil gegenüber der OLED-Konkurrenz sein kann.
So entstand unser Hands-on: Wir konnten den Samsung S90H OLED TV 2026 über rund eine Stunde in einem vorbereiteten Vorführraum ausprobieren, inklusive Tests bei hellem Umgebungslicht, Tizen OS, Gaming-Funktionen, AI Soccer Mode Pro und Soundbar-Wiedergabe mit Samsung Q-Symphony.
Einleitung
Samsung schickt 2026 mit dem S90H den Nachfolger des extrem starken OLED-TVs S90F ins Rennen, der bei der Stiftung Warentest mit den Noten „Gut“ (1,7) für die Bildqualität und „Sehr gut“ (1,3) bei der Tonqualität abgeräumt hat. Die Stärken des Vorgängers bleiben dem S90F natürlich erhalten, darunter die hohe Bildqualität, eine starke Gaming-Ausstattung, das flotte Tizen OS-Betriebssystem und die optimale Auswahl an Apps und Komfort-Features. Mit einer bestimmten Änderung möchte Samsung den neuen OLED-TV nicht nur besser machen, sondern auch deutlicher von den Mitbewerber-Modellen abgrenzen, und zwar mit einem matten Display. Das Überraschende: Im Hands-on fiel uns das matte Display nicht sofort als „matt“ auf – sondern vor allem dadurch, dass Spiegelungen im hellen Raum kaum störten. Bislang war die Oberflächenbeschichtung nur den teuersten Modellreihen (mit QD-OLED und WOLED gemischt) vorbehalten. Nun schafft es das Hardware-Feature in einer optimierten-überarbeiteten Version auch in die Mid-Range-Serie S90H (WOLED-Display). In Kombination mit der sehr hohen Spitzenhelligkeit, der präzisen Farbdarstellung und starken HDR-Leistung, welche bereits in ersten Tests bestätigt wurden, bleibt der Samsung S90H OLED-TV ein absoluter Tipp fürs Heimkino und brilliert jetzt auch in hellen Wohnzimmern. Wir durften uns über eine Stunde mit dem neuen OLED-TV von Samsung beschäftigen und möchten euch hier unsere Erfahrungen mitteilen:
Das Design des Samsung S90H OLED TV 2026 konzentriert sich primär auf das hochwertige Bildqualität des OLED-Panels.
In einem eigens für den Hands-On-Test des Samsung S90H eingerichteten Raum konnten wir uns einen ersten Eindruck vom OLED TV verschaffen. Es war ein wenig wie Liebe auf den ersten Blick, und auch die nähere Betrachtung des OLED‑Fernsehers enttäuschte uns nicht. Als Erstes fällt der Blick auf die großartige Bilddarstellung, dass es nicht viele Komponenten gibt, die vom Display ablenken könnten. Das extrem schlanke Panel misst gerade einmal um die 4 mm, welches das Display in einen minimalistisch-schicken Metallrahmen einfasst. Blickt man frontal auf den Bildschirm, fällt auch der minimale Rahmen um den aktiven Bildbereich nur minimal ins Gewicht. Der zentrale Standfuß wirkt trotz hohem Kunststoffanteil hochwertig und hebt das Panel um mehrere Zentimeter nach oben, damit vor dem OLED‑TV auch hochwertige Soundbars Platz finden, ohne ins Bild zu ragen. Auch positiv zu erwähnen ist die saubere Kabelführung, die primär in Kombination mit einer Soundbar zu tragen kommt.
Das 4mm schlanke Panel des Samsung S90H verschwindet fast, wenn man den TV von der Seite betrachtet.
Trotzdem wirkt das Panel des Samsung S90H OLED TV, welches in einem schlanken Metallrahmen eingefasst ist, sehr stabil.
Der Standfuß des Samsung S90H 4K OLED TV setzt sich aus einem stabilen Metallfuß und einer Plastikabdeckung zusammen. Diese wirkt aber auf keinen Fall minderwertig.
Auf der Rückseite des OLED‑TVs im unteren Bereich kann der S90H seine schlanke Linie von 4 mm nicht mehr ganz halten. Irgendwo muss die ganze Technik auch hin. Neben dem Bildprozessor und den Anschlüssen beherbergt der Aufbau auch zusätzliche Lautsprecher, unter anderem, um die Höhenkanäle von Dolby Atmos besser darstellen zu können. Insgesamt wirkt der S90H sauber verarbeitet und funktional konzipiert und dürfte auch bei einer Wandmontage so einiges hermachen. Spaltmaße oder ein verzogenes/verbogenes Display konnten wir nicht erkennen.
Perfekter Aufbau für ein „Ambilight-Upgrade“
Der Technik-Aufbau des S90H auf der Rückseite unten beherbergt die Anschlüsse, den Bildprozessor und alle anderen technischen Komponenten.
Zusätzlich findet man Lautsprecher für die Höhenverarbeitung von Dolby Atmos-Signalen bzw. das Upmixing von Surround-Soundquellen (Samsung S90H)
Die glatte OLED-Rückseite liefert unserer Auffassung nach übrigens die perfekte Oberfläche, um darauf eine Hintergrundbeleuchtung anzubringen, z.B. einen Philips Hue Gradient Lightstrip. Kombiniert mit einer Hue Bridge und der Hue Sync TV-App (kostet 2,99 Euro im Monat oder einmalig 129,99 Euro) lässt sich der TV ganz einfach um ein Ambilight-Feature erweitern, welches nicht nur Signale von externen Quellen, sondern auch integrierte Streaming-Apps, sowie Gaming-Quellen und Musik verarbeiten kann. Zudem lassen sich damit auch externe Hue-Lampen ansteuern und in das Lichtspiel einbinden – ein Feature, welches ich seit mehreren Monaten nutze und nicht mehr missen möchte.
Alleinstellungsmerkmal „Matt“ lässt die Konkurrenz zittern
Wir haben erst im Laufe unseres Hands-On-Tests gemerkt, dass der Samsung S90H OLED TV mit einem matten Display ausgestattet wurde.
Kommen wir direkt zu der Verbesserung, die den Samsung S90H nicht nur von seinem direkten Vorgänger, sondern auch von der Konkurrenz abhebt: das matte OLED-Display. Samsung „experimentiert“ bereits seit mehreren Jahren mit der Kombination OLED + matt und versucht damit, eine der größten Schwächen der OLED-Displaytechnologie auszumerzen. Denn der hervorragende Bildeindruck, den die Displaytechnik mit selbstleuchtenden, organischen Pixeln in dunklen Umgebungen transportieren konnte, wurde bei Tageslicht oder sehr hellen Lichtumgebungen durch Spiegelungen und Reflexionen schnell zunichtegemacht.
Beim Samsung S90H mit mattem Display heißt es „Vorhang auf“! Helle Umgebungen kontert der OLED mit satten Farben, knackigen Kontrasten und einem sehr guten Schwarzwert.
Und genau hier macht der Samsung S90H definitiv etwas richtig. Uns ist z.B. erst nach rund 15 Minuten aufgefallen, dass das 2026-Modell mit einem matten Display ausgestattet ist, und zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Vorhänge des Vorführraums bereits zur Seite gezogen. Spiegelungen werden wirksam reduziert und eintreffendes Licht wird optimal zerstreut. Das müssen wir nicht messen, das können wir subjektiv beurteilen.
Auch in diesem Extrembeispiel, zeigt sich der Samsung S90H fotografiert im Winkel zum hell erleuchteten Fenster, weitestgehend unbeeindruckt von eintreffendem Licht.
Blickwinkelstabil und relativ unbeeindruckt durch einfallendes Licht: Der Samsung S90H mit mattem Display.
Die ersten Versuche von Samsung, OLED-Fernseher mit matter Oberfläche zu etablieren, hatten noch einen gewissen „Kompromiss-Charakter“. Die Oberfläche konnte störende Lichteffekte deutlich reduzieren, dunkle/schwarze Bildbereiche konnten jedoch ins Gräuliche abrutschen. Diesen Mittelweg müssen Kunden beim Samsung S90H nicht mehr gehen. Nur in extremen Situationen erkennt man eine Verfärbung in den dunklen Bildbereichen, die dann leicht in die Farben Grau/Magenta umschwenken. Im direkten Vergleich mit den meisten OLED-Mitbewerbern oder Mini-LED-TVs mit glänzender Oberfläche (Glossy) wird der S90H in der Kategorie „Anti-Reflexion“ und „Anti-Spiegelung“ definitiv als Sieger hervortreten. Wir freuen uns sehr über diese scheinbar kleine, aber notwendige Optimierung, die Samsung vorgenommen hat.
Bildqualität: Was verraten uns die ersten Messungen des S90H?
Die Bildqualität des Samsung S90H 4K OLED TV legt auch dank des matten Displays noch einmal zu.
Wie schon erwähnt, konnte sich der Vorgänger des Samsung S90H OLED-Fernsehers bereits über eine gute Bewertung der Stiftung Warentest freuen. Wir gehen davon aus, dass das neue Modell diese Wertung nochmals toppen könnte, sofern sich die Testparameter in diesem Jahr nicht allzu sehr ändern. Der OLED-Fernseher von Samsung wirft seine Schatten bereits in diversen Testberichten voraus. Diese attestieren dem Modell eine sehr präzise Farbdarstellung und eine saubere Helligkeitsabstufung bei HDR‑Darstellungen, die Spitzenlichter sowie dunkle Bildbereiche optimal hervorhebt.
Vor allem bei HDR-Content offenbaren sich die Stärken des Samsung S90H.
Die Spitzenhelligkeit konnte etwas gesteigert werden und soll nunmehr bei 1.550 cd/m² liegen, der DCI-P3-Farbraum wird mit rund 98,5 Prozent fast komplett abgedeckt. Auch die Graustufen-Darstellung und Farbgenauigkeit ab Werk (Bildmodus Movie oder Filmmaker Mode) wurden mehrmals hervorgehoben. Entsprechend kann man sich als Kunde eine professionelle Kalibrierung des Samsung S90H einsparen, da die Unterschiede nur marginal wären und bei der Farbdarstellung mit dem bloßen Auge nicht erkennbar.
Ein kleines Manko bleibt dem Samsung-Modell jedoch erhalten und das ist die fehlende Dolby Vision-Unterstützung. Filme und Serien sehen mit HDR10 und HDR10+ auf dem TV hervorragend aus und auch beim Streaming wird man keine großen Nachteile zwischen HDR10 und Dolby Vision feststellen können (da hier Dolby Vision meist nur in einem Enhancement-Layer über HDR10 gelegt wird). Jedoch möchten wir dieses fehlende Feature auch nicht unter den Tisch kehren.
Größenauswahl, Maße und Preise (UVP) der Samsung S90H OLED-TVs:
Modellnummer
Größe Zoll / cm
Maße (B x H x T)
mit Standfuß
Preis (UVP)
GQ42S90H
42 Zoll / 107 cm
934 x 606 x 206 mm
1.699,- Euro
GQ48S90H
48 Zoll / 122 cm
1069 x 685 x 265 mm
1.799,- Euro
GQ55S90H
55 Zoll / 139 cm
1225 x 773 x 265 mm
2.399,- Euro
GQ65S90H
65 Zoll / 165 cm
1444 x 896 x 265 mm
3.199,- Euro
GQ77S90H
77 Zoll / 196 cm
1718 x 1058 x 359 mm
4.599,- Euro
GQ83S90H
83 Zoll / 211 cm
1851 x 1133 x 359 mm
7.199,- Euro
Tizen OS: Schnell, intuitiv und (leider) mit KI
Die Tizen OS-Nutzeroberfläche des S90H OLED TV. Samsung-Freunde finden sich hier sofort wohl.
Das Home-Menü des Samsung S90H mit Tizen OS eröffnet sich uns als perfektes Sprungbrett, um in die jeweiligen Bereiche abzutauchen. Egal, ob man die zuletzt aufgerufene Signalquelle, eine neue App, ein Videospiel oder ein Komfort-Feature aufrufen möchte – mit Tizen OS ist man flott und intuitiv unterwegs. Dabei achtet Samsung darauf, die Features und Apps in die korrekten Tabs zu packen, damit der eigentliche Homescreen nicht zu überfüllt wirkt. Auf der Hauptseite oben links finden wir die Nutzerverwaltung, die Suche, Screen-Mirroring und die Einstellungen. Daneben die Zugänge zu Live TV (Internet TV), dem Gaming-Hub, einem Daily-Tab der einem täglich Inspiration für Spaß, Selbstentwicklung und Sport bietet, und zuletzt den Zugang zu allen verfügbaren Apps. Dazwischen haben wir noch eine Funktionstaste für den AI-Assistenten, der auch über eine entsprechende Taste auf der Fernbedienung abgerufen werden kann.
Über das anpassbare Quick-Menü erreicht ihr die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten des Samsung S90H mit nur wenigen Klicks.
Die Bedienung des Samsung S90H ist uns so einfach von der Hand gefallen, dass wir nicht allzu lange im Home-Menü und den Einstellungsmenüs verbracht haben. Einstellungen für Bild und Ton sowie das Zuschalten von Features haben wir größtenteils über das Quick-Menü umgesetzt. Eigentlich gibt es bei der Menüführung und der Auswahl der Funktionen und Features nichts zu meckern.
Im Reiter „Daily“ bekommt man Inspirationen für spaßige Aktivitäten, Sport und Apps, die das Leben komfortabler gestalten.
Oben die Fernbedienung des Samsung S90H OLED TV mit AI-Assistent-Taste und Solarpanel auf der Rückseite.
Eine Anmerkung zum Tizen-OS-Betriebssystem hätten wir dann aber doch noch. Samsung versucht (wie so ziemlich jeder andere TV‑Hersteller auch), seine Fernseher mit allerlei KI/AI-Features vollzupacken. Von schlauen Bildoptimierern, über eine Live-Übersetzung von Untertiteln, bis zu einer Dialogsteuerung, mit der sich Kommentatoren oder Dialoge unabhängig von Soundeffekten und Musik in der Lautstärke verändern lassen. In der Technikwelt denkt man derzeit KI=Gut bzw. KI=Besser. Wir sind eher überzeugt, KI war noch nie wirklich KI und einen durchgehenden Vorteil für den Normalverbraucher konnten wir bisher nicht finden, ohne dass er zu aufgesetzt wirkt. Einzig so etwas wie die Live-Übersetzung mit Untertiteln liefert den Kunden einen wirklichen Mehrwert, sofern es wirklich funktioniert. Man könnte dieses Feature aber auch ohne KI-Bezug (vielleicht sogar noch erfolgreicher) vermarkten. Was uns zu einem Punkt führt, den wir gegenüber Samsung auch bemängelt haben.
Die Rückkehr des Fußball-Bildmodus jetzt mit „Intelligenz“
So sieht ein Fußballspiel aus. Der Samsung S90H mit deaktiviertem AI Soccer Mode Pro (AI Fußball-Modus Pro)
Wir können uns gut vorstellen, dass die Mitarbeiter von Samsung nicht wirklich Lust haben, dieses Feature auch nur anzusprechen. Die Führungsriege wird den neuen „AI Soccer Mode Pro“, sprich den neuen KI-unterstützten Fußball-Bildmodus Pro, dagegen für eine ganz tolle Idee halten. Wir können uns noch schwach an die Zeiten erinnern, als ein Fußball-Modus bei den meisten TV-Geräten von Samsung enthalten war, welcher die Bilddarstellung jedoch ins Lächerliche zog. Überstrahlende Farben, ein neongrüner Rasen und so grelle Trikots, dass sich zum größten Teil keine Details mehr auf dem Stoff ausmachen ließen. Und genau dieser Bildmodus ist wieder zurück – dieses Mal eben mit künstlicher Intelligenz.
Von intelligenter Bildanpassung ist hier nicht viel zu sehen. Eher wurde die Farbbrillanz auf Maximum gedreht ohne weitere Bildparameter anzupassen. Visuell verschlechtert der „AI Soccer Mode Pro“ das Nutzererlebnis deutlich.
Die KI ist aber leider saudumm. Während der „AI Soccer Mode Pro“ in Bezug auf die Audiowiedergabe von Fußballbegegnungen noch einen Sinn ergibt (Kommentare, Stadionsound etc. lassen sich unabhängig voneinander steuern), muss man bei der Bildwiedergabe doch an dieser angeblichen Intelligenz zweifeln. Die KI erkennt nämlich, ob es sich um ein Fußballspiel handelt, und schaltet sich entsprechend auch nur dann zu. In unserem Testballon schaltete sich der Bildmodus immer zu, sobald er ausgewählt wurde. Mit einer kleinen Overlay-Animation wurde die Aktivierung des „AI Soccer Mode Pro“ bestätigt und kurz darauf starrten wir auch wieder auf diesen neongrünen Rasen, den wir eigentlich nie wiedersehen wollten.
Ja, wir verstehen, dass man zur WM 2026 als TV-Hersteller noch so etwas wie einen „Kicker“ benötigt, der „AI Soccer Mode Pro“ bietet in seinem aktuellen Umfang keinen Mehrwert, sondern verschlimmbessert das visuelle Fußballerlebnis. Übrigens haben die Verantwortlichen von Samsung unser Feedback aufgenommen und möchten dieses auch weiterleiten. Denn bei einer so frühen Präsentation neuer TV-Modelle kann es auch zu Ungereimtheiten kommen, die in der finalen Version im Handel schon korrigiert sind. An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank für die Möglichkeit, den S90H vorab zu testen, und für die Aufnahme unseres Feedbacks.
Gamer kommen voll auf ihre Kosten
Der Game-Hub erlaubt es auch ohne eine Konsole Videospiele an einem Samsung Smart TV mit Tizen OS zu spielen. Alles was man dafür benötigt, ist ein kompatibler Controller.
Für Gamer ist der Samsung S90H beinahe ein Selbstläufer. Vier HDMI-2.1-Anschlüsse, 4K mit bis zu 165 Hertz, VRR, AMD FreeSync Premium und Nvidia G-Sync – das ist eine Ausstattung, bei der praktisch kein Wunsch offenbleibt. Dazu kommt ein extrem geringer Input-Lag der je nach Bildmodus bei unter 6 ms liegen soll. Wir haben einmal einen kleinen DSE-Test (Dirty Screen Effect) laufen lassen und konnten hier weder Schlieren noch Helligkeitsunterschiede feststellen – was bei einem OLED-Display auch zu erwarten war.
Keine Schlieren oder DSE (Dirty Screen Effect) auf dem Samsung S90H (das Ghosting des Eishockeyspielers kommt von der Kamera).
Dazu gesellen sich die typischen OLED-Stärken – auch beim Gaming: perfekte Schwarzwerte, extrem schnelle Pixelreaktionen und eine hervorragende Blickwinkelstabilität. Wer also nicht nur Filme und Serien schauen, sondern auch PS5, Xbox oder Gaming-PC anschließen will, bekommt hier einen der spannendsten OLED-TVs des Modelljahres 2026, der Konkurrenzgeräten in nichts nachsteht.
Insgesamt gibt es vier HDMI 2.1-Anschlüsse am Samsung S90H OLED TV.
Dass die Anschlüsse zur Seite und nach unten ausgerichtet sind, vereinfacht in vielen Situationen die Verkabelung mit dem Samsung S90H.
Audioqualität: Perfekt, nur mit einer Samsung-Soundbar
Die HW-Q995GH 11.1.4-Kanal Dolby Atmos Soundbar greift 2026 wieder nach der „Referenz-Krone“.
Der Vorgänger des Samsung S90H wurde von der Stiftung Warentest in der Kategorie „Audioqualität“ sogar mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Man darf schwer davon ausgehen, dass Samsung die Klangqualität entweder gleich gelassen oder optimiert hat. Entsprechend darf man sich auf einen hochwertigen Out-of-the-Box-Sound bei Samsungs OLED-Bestseller 2026 einstellen. Wir müssen euch jedoch nicht erklären, dass die akustischen Möglichkeiten eines solch kompakten Fernsehers an ihre Grenzen stoßen. Zufriedenstellenden Tiefenbass oder eine einnehmende Surround-Klangebene wird man aus dem TV leider nicht herauskitzeln können. Für dieses „Problem“ bietet Samsung wie jedes Jahr wieder hochwertige Soundbar-Lösungen an.
Das überarbeitete Subwoofer-Design (kompakter Würfel) mit zwei 8-Zoll-Treibern gefällt uns weitaus besser, als das alte Design.
Ganz vorn mit dabei: die hier gezeigte Samsung HW-Q995GH 11.1.4-Kanal Soundbar (2026) mit dualem Subwoofer und Rücklautsprechern, die wir in Kombination mit dem Samsung S90H OLED-TV antesten durften. Bei diesem Modell handelt es sich um den direkten Nachfolger der HW-Q995GF aus dem Vorjahr (hier geht es zum Test) die nicht nur von uns, sondern auch von vielen anderen Redaktionen als Referenz-Soundbar-System eingestuft wird. Seit Jahren dominiert Samsungs 900er-Serie die Soundbar-Bestenlisten, und mit der HW-Q995GH (2026) wird sich das auch nicht ändern.
Die HW-Q995GH Soundbar lässt sich direkt über einen kompatiblen Samsung Smart TV, mit der Fernbedienung oder Funktionstasten an der Soundbar steuern.
Im Verbund TV+Soundbar (Q-Symphhony) klingen die Komponenten am besten. Man kann die Soundbar aber auch losgelöst vom TV nutzen.
Integrierter TV-Sound ist schön und gut, möchte man die Audioqualität auf das gleiche Niveau wie die visuelle Qualität des Samsung S90H heben, ist eine Soundbar-Lösung (bevorzugt von Samsung) einfach Pflicht. Der Wechsel zwischen TV-Sound und der HW-Q995GH 11.1.4-Kanal-Soundbar offenbart, wie viel Potenzial man verschenkt, sollte man nur auf die integrierte Soundanlage des Fernsehers zugreifen. Noch besser klingen TV + Soundbar jedoch im Verbund über das Q-Symphony-Feature, welches die Klangwiedergabe der beiden Komponenten aufeinander abstimmt. Zudem lässt sich die Soundbar auch drahtlos mit dem Samsung S90H verbinden und behält dabei die Fähigkeit, Dolby Atmos 3D-Soundformate wiederzugeben. Und mit den Rear-Lautsprechern schafft es das System, eine hervorragende Surround-Ebene zu schaffen und auch die „akustische Glocke“ mit den Höhenkanälen für Dolby Atmos besser zu schließen.
Die Rear-Lautsprecher de r HW-Q995GH Soundbar sorgen für einen überzeugenden Surround-Sound und unterstützen die Klangglocke für Dolby Atmos-Wiedergaben.
Übrigens: Erst im vergangenen Jahr hat Samsung das Design des drahtlosen Subwoofers verändert. Statt eines doch recht klobigen XL-Subwoofers kommt die Samsung HW-Q995GH jetzt in einem kompakten und visuell ansprechenden „Würfel-Design“ um die Ecke. Das geringere Volumen des Woofers kontert Samsung geschickt mit zwei aktiven 8-Zoll-Treibereinheiten, um das gleiche Klangniveau wie der Vorgänger-Subwoofer zu erreichen. Samsung dürfte sich auch gerne einmal ein überarbeitetes Design für seine Referenz-Soundbar überlegen, die seit Jahren mit dem gleichen, etwas langweiligen Akustik-Mesh-Look daherkommt. Da dürfte es doch mittlerweile andere Möglichkeiten geben, den Klangriegel visuell etwas mehr in Richtung Lifestyle zu bewegen.
Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026 um 18:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Gut zu wissen: Mit der HW-Q995GH-Soundbar verliert man keinen HDMI 2.1-Anschluss am TV, da die Soundbar über einen HDMI-Eingang sowie einen -Ausgang verfügt (4K-HDR-Passthrough). Wer sich für den Samsung S90H entscheidet, sollte sich auch eine passende Samsung-Soundbar leisten.
Die 4K Blu-ry X-Men auf dem Samsung S90H 4K OLED-TV (2026)
Der Samsung S90H 4K OLED TV (2026) in der Perspektive.
Der Samsung S90H OLED TV 2026 gibt euch das „Mittendrin-Gefühl“.
Der Samsung S90H OLED TV 2026 hinterlässt nach unserem Hands-On einen richtig starken ersten Eindruck und könnte sich zu einem der spannendsten OLED-Fernseher des Jahres entwickeln. Vor allem das matte Display ist weit mehr als nur ein kleines Ausstattungsdetail, sondern ein echter Mehrwert für alle, die ihren OLED-TV nicht ausschließlich im abgedunkelten Heimkino nutzen möchten. Spiegelungen werden effektiv reduziert und auch im hellen Wohnzimmer bleibt der typische OLED-Bildeindruck mit satten Farben, starken Kontrasten und sehr gutem Schwarzwert erhalten. Dazu kommen eine hohe Spitzenhelligkeit, präzise Farbdarstellung, eine starke HDR-Performance und ein extrem schlankes, hochwertig verarbeitetes Design. Auch Tizen OS präsentiert sich gewohnt schnell, übersichtlich und umfangreich. Gamern bekommen mit vier HDMI-2.1-Anschlüssen, 4K mit bis zu 165 Hertz, VRR, FreeSync Premium, G-Sync und niedrigem Input-Lag beinahe die Vollausstattung geboten.
Ganz ohne Kritik kommt der Samsung S90H aber nicht davon. Die weiterhin fehlende Dolby-Vision-Unterstützung bleibt ein unnötiger Makel, auch wenn HDR10 und HDR10+ auf diesem TV hervorragend aussehen dürften. Die KI-Funktionen wirken stellenweise eher aufgesetzt als wirklich hilfreich, und der neue AI Soccer Mode Pro ist in seiner aktuellen Form hoffentlich nur ein unfertiger Ausrutscher, der bis zum Marktstart noch entschärft wird (oder vom Nutzer ignoriert wird). Beim Ton liefert der Fernseher voraussichtlich eine gute bis sehr gute Grundqualität, doch wer das volle Heimkino-Erlebnis möchte, kommt auch beim S90H kaum an einer hochwertigen Soundbar vorbei. Idealerweise aus dem Samsung-Portfolio mit Dolby Atmos und Q-Symphony. Letztlich wirkt der Samsung S90H OLED TV 2026 aber wie eine konsequente und sinnvoll verbesserte Weiterentwicklung des ohnehin starken Vorgängers. Sollte Samsung den Preis attraktiv gestalten und kleinere Software-Schwächen bis zum Verkaufsstart ausbügeln, dürfte der S90H für viele Nutzer der vielleicht ausgewogenste OLED-TV im Samsung-Line-up 2026 werden.
Technische Spezifikationen Samsung S90H OLED TV:
Modellserie
Samsung S90H OLED TV 2026
Größen
42, 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll
Display-Technologie
OLED mit selbstleuchtenden Pixeln
Auflösung
4K Ultra HD mit 3.840 x 2.160 Pixeln
Bildwiederholfrequenz
Bis zu 165 Hz VRR, 100 Hz nativ
Antireflexbeschichtung
Glare Free (matt)
Bildprozessor
NQ4 AI Gen3 Processor
HDR
OLED HDR+, HDR10+ Adaptive, HDR10+ Gaming und HDR10+ Advanced
Bild-Features
4K AI Upscaling Pro, AI Motion Enhancer Pro, Real Depth Enhancer, HDR Brightness Optimizer, Auto HDR Remastering Pro und Filmmaker Mode
Gaming-Features
Motion Xcelerator 165 Hz, VRR, ALLM, FreeSync Premium Pro, G-SYNC, HGiG, Game Bar, Game Motion Plus und Super Ultra Wide Game View
HDMI
4 x HDMI mit 4K/165-Hz-Unterstützung auf HDMI 1 bis 4
Weitere Anschlüsse
2 x USB-A, LAN, optischer Digitalausgang, CI+-Slot, Antennen-/Kabel-/Sat-Eingänge
HDMI eARC
Ja
WLAN / Bluetooth
Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3
Smart-TV-System
Tizen Smart TV mit Bixby, Alexa-Unterstützung, Samsung TV Plus, Webbrowser, SmartThings Hub, Matter Hub und Apple AirPlay
Multi-View
Bis zu 2 Videos gleichzeitig
Audio
2.1-Kanal-Lautsprechersystem mit 40 Watt Ausgangsleistung
Audio-Features
Dolby Atmos, Object Tracking Sound Lite, Q-Symphony, Adaptive Sound Pro und 360 Audio
TV-Empfang
DVB-T2/C/S2, analoger Tuner, HbbTV 2.0.4 und CI+ 1.4
Design
Laser Slim Design, 4-seitig nahezu rahmenlos, Front in Graphite Black, Standfuß in Satin Silver
Komfort-Features
EPG, PVR-Aufnahme über USB, IP Control, Anynet+ HDMI-CEC und automatische Energiesparfunktionen
Die Marke Philips bringt die smarte Beleuchtungstechnik AmbiScape nicht nur auf Smart-TVs. Auch Gaming-Monitore kommen ab sofort in den Genuss.
So hatten wir AmbiScape als Technik für Smart-TVs der Marke Philips ja schon aufgegriffen. Diese Funktion ermöglicht es euch, die Ambilight-Hintergrundbeleuchtung der Fernseher mit smarter Beleuchtung im Raum zu synchronisieren. Dies realisiert man über den offenen Smart-Home-Standard Matter. So kann das ganze Zimmer passend zum Geschehen auf dem Bildschirm erstrahlen. Jetzt erreicht AmbiScape auch die Monitore der Reihe Philips Evnia.
AmbiScape setzt auf Matter
Wichtig zu wissen: Dass AmbiScape auch für Monitore kommt, ist nicht selbstverständlich. Denn hinter den Smart-TVs der Marke Philips steckt TP Vision, bei den Monitoren ist es jedoch MMD. Die Funktionsweise ist identisch: Die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms passt sich den Spiel- und Videoinhalten farblich an und dies wird dann auch mit smarten Lampen und Leuchtmitteln via Matter synchronisiert.
Dank 4-seitigem Ambilight und AmbiScape nimmt die Immersion in den Content deutlich zu. Der Philips OLED911 hat beides.
Diese Synchronisation funktioniert am Ende also mit smarten Beleuchtungssystemen, die zu Matter kompatibel sind – zum Beispiel Philips Hue von Signify. Somit lässt sich die Immersion, etwa beim Gaming, potenziell deutlich steigern. Das Evnia-Display wird Teil des gesamten Raumkonzepts und steht nicht mehr isoliert auf dem Schreibtisch.
Philips Evnia Precision Center ist die Voraussetzung
Nutzen könnt ihr die Funktion mit allen Evnia-Monitoren, die zum Philips Evnia Precision Center kompatibel sind. Zudem benötigt ihr eben smarte Beleuchtung mit Matter-Kompatibilität. Dann kann sich die Beleuchtung im gesamten Raum in Echtzeit an die Bildschirminhalte anpassen und synchronisieren. AmbiScape ist als Funktion kostenlos, setzt aber das Philips Evnia Precision Center zur Steuerung voraus.
Das Beleuchtungsverhalten und die Profile lassen sich über das Philips Evnia Precision Center verwalten. Dieses muss mindestens in der Version 1.9 installiert sein. Es steht ab sofort zur Verfügung.
Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026 um 18:07 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026 um 18:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026 um 18:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. August 2026 um 18:07 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Samsung arbeitet an einem 3D-Display der nächsten Generation. Dieses soll nahtlos zwischen 2D- und 3D-Darstellung wechseln können.
Der neue 3D-Bildschirm soll Blickwinkel von 100 Grad ermöglichen und spannungsbasiert zwischen 2D- und 3D-Darstellung wechseln können. An der Entwicklung ist auch der externe Hersteller Postech beteiligt. Der entwickelte Screen ist aufgrund fortgeschrittener Technologien besonders dünn und nutzt Lichtfeld-Technik. Es handelt sich um ein autostereoskopisches Display. Brillen sind also ausdrücklich nicht notwendig.
Neuartige Linsen sorgen für schlankere 3D-Displays
Es gab zwar schon vorher Versuche, Lichtfeld-Displays für die 3D-Darstellung einzusetzen, aufgrund der notwendigen Linsen kamen dabei aber zum einen recht dicke Geräte heraus und zum anderen haben sich sehr enge Blickwinkel von gerade einmal 15 Grad ergeben. Dazu kamen niedrige Auflösungen, weil Echtzeit-Eye-Tracking-Systeme notwendig sind. Die Neuentwicklung von Samsung und Postech leidet nicht unter den genannten Schwächen.
Samsung hat ein neues, autostereoskopisches 3D-Display entwickelt.
So hat man eine Technik entwickelt, die je nach Status zwischen konkaven und konvexen Linsen wechseln kann. Es handelt sich um eine Art Meta-Struktur, welche die Beschränkungen bisheriger Varianten aushebelt. Zu beachten ist aber, dass man dazu eine wissenschaftliche Abhandlung im renommierten Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht hat, aber noch keine Marktreife erzielt worden ist.
Hat 3D noch eine Chance?
Entsprechend zeigen Samsung und Postech was technisch im Bereich autostereoskopisches 3D möglich ist. Ob darauf basierend aber jemals Produkte entstehen, ist völlig offen. Denn da spielen natürlich weitere Faktoren, wie die Herstellungskosten, eine entscheidende Rolle. Zumal es am Markt kaum Kundeninteresse an 3D gibt. Die Technik ist längst in eine kleine Nische abgerutscht. So existieren zwar beinharte Fans, die noch Blu-ray 3D kaufen, kein Streaming-Dienst setzt aber, abseits von Sonderaktionen für die Apple Vision Pro, auf 3D.
Derzeit dominieren mehrere Sony-Filmsammlungen die Apple TV-Verkaufsscharts, die ihr über den digitalen Kauf auch in eure Mediathek aufnehmen könnt. Zu den Highlights zählen unter anderem die „The Equalizer“-Trilogie für nur 9,99 Euro, die „Spider-Man 8-Film-Collection“ für nur 29,99 Euro oder vier „Bad Boys“-Filme für nur 14,99 Euro!
Viel weiter möchten wir gar nicht ausholen, denn die reduzierten Filmsammlungen von Sony Pictures und deren Töchterstudios sprechen eigentlich für sich selbst. Dazu gesellen sich noch ein paar Collections von anderen Filmstudios, die ebenfalls nach eurer Aufmerksamkeit verlangen:
Reduzierte Filmsammlungen von Sony Pictures & Co.
Klickt auf das jeweilige Cover um zur entsprechenden Filmsammlung auf Apple TV zu gelangen. Ggf. kommt ihr auf einen der Einzeltitel und findet die Filmsammlung dann weiter unten in der Artikelbeschreibung nochmals zur Auswahl!
Samsung ist für seine regelmäßigen Rabattaktionen wohlbekannt. 2026 geht man einen Schritt weiter: Die neuen Micro-RGB-LCDs starten direkt mit Cashback.
So nimmt der neue LCD-Fernseher mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung direkt an einer Cashback-Aktion teil. Für die größte Ausführung mit 85 Zoll Diagonale winken direkt 900 Euro nachträgliche Rückzahlung. Doch zusätzlich sind auch noch die Mittelklasse-Mini-LED-Modelle, Lifestyle-TVs sowie Soundbars wie die QS95H Teil der Aktion.
Samsungs „Launch Offer 2026“ läuft bis 17. Mai 2026
Samsungs Cashback-Aktion läuft unter dem Titel „Launch Offer 2026“ bis einschließlich 17. Mai 2026. Ihr müsst also das jeweilige Aktionsgerät vor dem letzten Stichtag gekauft haben. Die neue Promotion ist kombinierbar mit „Made for Germany“. Somit könnt ihr auch noch zahlreiche, kostenlose Streaming-Gutscheine mitnehmen. Als Zentrum der Cashback-Deals sieht Samsung selbst eben den Micro RGB R95H. Dieser 4K-LCD-TV mit seiner RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung macht einiges her.
Daneben sind auch die Sound-Neuheiten Music Studio 5 und 7 sowie die All-in-one-Soundbar HW-QS9GH Teil der Aktion. Wichtig ist, dass ihr auf einen deutschen Modellcode bei allen Geräten achten solltet. Sogenannte Grauimporte aus dem europäischen Ausland nehmen nämlich ausdrücklich nicht teil.
Auch Samsungs neue Mini-LED-TVs nehmen teil
Samsung führt seine neuen Micro-RGB-LCDs direkt mit einer Cashback-Aktion ein.
Teil der Cashback-Deals sind auch die neuen Mini-LED-TVs, welche 2026 ohne Quantum Dots auskommen. Daher werden sie auch nicht mehr als Neo QLED beworben. Zudem mischen bei der Aktion auch noch die Lifestyle-TVs der Reihen The Frame und The Frame Pro mit. Und auch der flexibel versetzbare Movingstyle ist dabei. Dieser Smart-Monitor lässt sich dank eines rollbaren Bodenständers und des integrierten Griffs leicht von Raum zu Raum verschieben.
Nach dem Kauf habt ihr im Übrigen noch bis zum 28. Juni 2026 Zeit, um euch für die Aktion unter diesem Link zu registrieren. Dabei ist es unter anderem notwendig, die Seriennummern anzugeben und eure Bankkontodaten zu hinterlassen. Die Cashback-Erstattung erhaltet ihr dann üblicherweise innerhalb von 45 Werktagen. Jeder Haushalt kann maximal mit jeweils zwei Aktionsgeräten pro Produktgruppe teilnehmen. Unten findet ihr alle teilnehmenden Geräte von Samsung in der Tabelle.
Samsung Launch Offer 2026: Diese Geräte sind dabei
GEEKOM A5 Pro jetzt mit 100€ Rabatt: Der kompakte Mini-PC mit AMD 7000-Series Prozessor, 16 GB RAM und 512 GB SSD fällt dank Rabattcode auf seinen bislang tiefsten Preis von nur 399 Euro. Wer einen günstigen Mini-PC für Office, Homeoffice, Streaming und den Alltag sucht, bekommt hier ein richtig spannendes Angebot.
GEEKOM startet eine neue Deal-Aktion für den GEEKOM A5 Pro. Im Fokus steht die beliebte Konfiguration mit AMD Ryzen 5 7430U, 16 GB RAM und 512 GB SSD – ein kompaktes Set-up für Büro, Multitasking, Homeoffice, Medienwiedergabe und alltägliche Produktivitätsaufgaben. Besonders interessant: Mit dem Rabattcode ME100FF spart ihr direkt 100 Euro. Damit sinkt der Preis von regulär 499 Euro auf nur noch 399 Euro. Für einen Mini-PC mit AMD 7000 Series CPU ist das ein wirklich starker Deal. Hier geht’s direkt zum Angebot:
Gerade für Nutzer, die keinen großen Desktop-PC unter oder auf dem Schreibtisch stehen haben möchten, ist der GEEKOM A5 Pro eine spannende Alternative. Das kompakte Format macht ihn flexibel einsetzbar – etwa als Arbeitsrechner im Homeoffice, als platzsparender Familien-PC, als Streaming-Zentrale im Wohnzimmer oder als Zweitrechner für Studium und Alltag. Trotz der kompakten Bauweise bekommt ihr ein komplettes Windows-System, das wenig Platz benötigt und dennoch moderne Alltagsleistung bietet.
Wer wissen möchte, was der Geekom A5 Pro so leistet, kann dies in unserem Testbericht nachlesen.
Spezifikationen GEEKOM A5 Pro (R5-7430U / 16GB / 512GB):
Prozessor:
AMD Ryzen 5 7430U
Prozessor-Serie:
AMD 7000 Series
Arbeitsspeicher / RAM:
16 GB DDR4
SSD:
512 GB NVMe PCIe Gen 3
Anschluesse:
1 × USB 3.2 Gen 2 Type-A (Rückseite)
1 × USB 2.0 Type-A (Rückseite)
1 × USB 3.2 Gen 2 Type-A mit Power Delivery (Vorderseite)
1 × USB 3.2 Gen 2 Type-A (Vorderseite)
2 × USB 3.2 Gen 2 Type-C mit Power Delivery (Rückseite)
1 × 3,5 mm Kopfhöreranschluss (Vorderseite)
1 × RJ45 (Rückseite)
2 × HDMI 2.0 (Rückseite)
1 × DC-Eingang (Rückseite)
1 × Powerbutton
1 × SD-Kartenleser
Wi-Fi / Bluetooth
Wi-Fi 6 / Bluetooth 5.2
Regulärer Preis:
499 Euro
Preis mit Rabattcode:
399 Euro
Rabattcode:
ME100FF
Unterm Strich: GEEKOM A5 Pro + AMD 7000 Series + 16 GB RAM + 512 GB SSD für nur 399 Euro sind ein starker Deal. Durch den 100€ Rabattcode landet der Mini-PC auf einem richtig attraktiven Preisniveau – und genau deshalb dürfte das Angebot für viele interessant sein, die gerade einen kompakten und günstigen Rechner suchen.
Paramount+ hat seine Neuheiten für den Mai 2026 bestätigt. Wie gewohnt ist das Neuheitenangebot des Streamingdienstes eher überschaubar. Ob sich das mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery ändern wird?
So wirkt die Liste mit den neuen Filmen und Serien auf den ersten Blick beeindruckend. Das liegt aber vor allem daran, dass Paramount+ die einzelnen Starttermine neuer Serienepisoden separat aufführt. Konzentriert man sich auf die einzelnen Titel, ergibt sich doch eher ein eingeschränkteres Bild. Immerhin startet aber z. B. Mitte des nächsten Monats mit „Dutton Ranch“ ein neues Spin-off zur Erfolgsserie „Yellowstone“.
Auch die vierte Staffel der Serie „From“ kredenzt euch im Mai 2026 neue Episoden. In die ebenfalls vierte Runde geht auch „SkyMed“. Wer es eher auf Filme abgesehen hat, muss in der Liste der Neuzugänge bei Paramount+ schon eher mit der Lupe auf die Suche gehen. Immerhin findet sich die Neuverfilmung von „The Running Man“ beim Streaming-Dienst. Der Film basiert auf einer Geschichte von Stephen King.
In den 1980er-Jahren wurde der Stoff bereits einmal mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle verfilmt – seinen Part übernimmt im neuen Anlauf Glen Powell. Regie hat bei diesem Action-Reißer Edgar Wright geführt. Im Kino ist „The Running Man“ zwar gefloppt, doch vielleicht erhält der Streifen ja im Heimkino eine zweite Chance?
Paramount+ wird als eigenständige Streaming-Plattform in absehbarer Zeit ohnehin entschwinden – haargenau wie HBO Max. Denn Paramount Skydance hat bereits bestätigt, dass die beiden aktuell noch getrennten Dienste nach Abschluss der Übernahme von Warner Bros. Discovery zu einem einheitlichen Service verschmelzen werden. Allerdings wird sich das noch etwas hinziehen, schließlich muss der Deal durch die zuständigen Kartellwächter durchgewinkt werden.
Jüngere Zuschauer können sich im Übrigen bei Paramount+ auf neue Episoden von „SpongeBob Schwammkopf“ freuen. Vielleicht ist ja generell auch etwas für euch dabei? Wir wünschen jedenfalls viel Spaß beim Streaming im Mai 2026 mit den Neuheiten bei Paramount!
Sony will euch das Offline-Zocken etwas madig machen. So hat man an der PlayStation 5 bereits eine neue Gängelung eingeführt.
Update (30.04.2026):
Inzwischen hat Sony erklärt, dass die Validierung der Lizenz nur einmalig nach dem Kauf erfolgt und danach nicht alle 30 Tage wiederholt wird. Offenbar handelt es sich dabei um einen Hebel, um zu verhindern, dass jemand ein Spiel kauft, offline durchzockt und dann als angeblich nicht verwendet zurückgeben möchte. So erfolgt der Übergang von einer temporären, validierungspflichtigen Lizenz zu einer langfristigen mutmaßlich innerhalb der ersten 14 Tage nach Kauf.
Originalartikel:
Nach einem System-Update im März 2026 ist es mittlerweile notwendig, dass ihr euch zum Offline-Spielen von gekauften Games aus dem PlayStation Store alle 30 Tage online anmeldet. Dadurch werden die Lizenzen validiert. Tut ihr das nicht, dann lassen sich die jeweiligen Titel nach 30 Tagen nicht mehr starten. Das gilt dann so lange, bis ihr wieder online geht.
PlayStation Store: Ihr besitzt nichts
Diese Maßnahme erinnert daran, dass ihr beim „Kauf“ im PlayStation Store kein Spiel, sondern nur eine Nutzungslizenz erwerbt. Diese kann euch unter bestimmten Umständen auch wieder entzogen werden. Discs haben da tatsächlich noch Vorteile, denn die können euch Sony oder die Publisher nicht so einfach aus den Händen reißen. Allerdings seid ihr auch da inzwischen auf Day-One-Patches, zusätzliche Downloads und Co. angewiesen. Offline geht also auch da mittlerweile nicht mehr viel.
Sony erhöht die Preise seiner PlayStation 5.
Letzten Endes muss man realistisch auch sagen, dass wohl fast alle Spieler ihre PlayStation 5 innerhalb von 30 Tagen mehrfach online schicken. Praktisch wird Sonys Anpassung also wohl kaum echte Auswirkungen haben. Dennoch handelt es sich um einen unschönen Schritt, der die Rechte der Gamer an gekauften Titeln ein Stück weiter beschneidet. Zumal Sony auch gerade erst die Preise der PS5 deutlich erhöht hat.
Spiele-Archivierung wird immer schwieriger
Ebenfalls erschweren es solche Kniffe Spiele-Historikern, Games langfristig für die Nachwelt zu erhalten. Spiele aus der 8- oder 16-bit-Generation etwa könnt ihr noch heute problemlos auf Original-Hardware starten und zocken. Das wird mit aktuellen Titeln immer schwieriger. Zieht z. B. ein Publisher bei den Servern den Stecker, kann es bei Multiplayer-Titeln düster aussehen. Das betrifft aber auch Singleplayer-Titel, wenn wichtige Patches plötzlich fehlen.
Am Ende gibt es allerdings immer weniger Ausweichmöglichkeiten. Am PC ist so eine noch der Kauf über GOG.com. Da könnt ihr Spiele DRM-frei komplett herunterladen. An der PlayStation 5 sind zwar noch Discs kaufbar, aber schon die PS5 Pro verfügt ab Werk nicht mehr über ein optisches Laufwerk. Auch der PlayStation 6 dürfte dieses wohl fehlen.
In Europa gewinnen Smart-TV-Plattformen wie Titan OS an Boden. In den nächsten Jahren dürften daher Google TV und Co. deutlich Marktanteile einbüßen.
So nehmen die Marktforscher von Omdia Research an, dass aufstrebende Smart-TV-Plattformen wie Titan OS, V (ehemals VIDAA) und TiVo ihre Marktanteile in Europa von 21 % (2025) auf 28 & (2030) vergrößern werden. Vor allem Android TV und Google TV müssen im Zuge dieser Verschiebung wohl Federn lassen. Ein gewisser Paradigmenwechsel hat in diesem Bezug ja schon stattgefunden Denn die Marke Philips stellt etwa ihre LCD- und OLED-Flaggschiffe in diesem Jahr von Google TV auf Titan OS um.
Darum wenden sich Partner von Google TV ab
Dass sich einige Hersteller von Google TV abwenden, hat gute Gründe. Vor allem schreckt immer stärker ab, dass etwaige Werbeeinnahmen am Ende bei Google landen und nicht bei den TV-Anbietern. Dazu kommt, dass Google den Partnern keine Anpassungsmöglichkeiten des Erlebnisses einräumt. Das war anno dazumal etwa auch der Grund, aus dem sich Panasonic nach dem Abschied von My Home Screen für Fire TV statt Google TV entschieden hat.
Google TV könnte in den nächsten Jahren zunehmend Marktanteile verlieren.
Vor allem Werbeeinnahmen werden für die Hersteller von Fernsehgeräten jedoch immer wichtiger. Durch Werbung direkt im Betriebssystem und in FAST-Plattformen scheffeln sie auch nach dem eigentlichen TV-Verkauf weiterhin Geld. Da bieten V, Titan OS und TiVo deutlich mehr Chancen. Beispielsweise kann Hisense mit seiner eigenen Plattform in die eigene Tasche wirtschaften, was die Werbung betrifft. Im Gegensatz zu Google teilt man mit Lizenznehmern die Werbeeinnahmen. In Europa haben dabei Titan OS und TiVo sogar weitgehend unbemerkt ihre Kräfte vereint und vermarkten gemeinsam ihr Werbeangebot. Dadurch haben sie gegenüber Werbetreibenden eine bessere Position.
Google TV gilt als sehr Hardware-hungrig
Zudem gilt Google TV unter Herstellern als recht Hardware-hungrig. Zum einen kann das dem Image bei Kunden schaden, wenn die Performance mal wieder zäh ist. Zum anderen ergeben sich daraus höhere Herstellungskosten, weil leistungsfähigere Chips sowie mehr RAM notwendig werden. Das liegt auch daran, dass Google TV native Android-Apps verwendet.
TiVo, V und Titan OS haben allgemein eine Linux-Basis gemeinsam und die Verwendung von Web-Apps. Darum sind die performanter und benötigen weniger leistungsfähige Komponenten. In Zeiten steigender Kosten für Hardware, auch durch die Speicherkrise, horchen die Hersteller da auf. Ergebnis: Omdia rechnet damit, dass 2028 etwa in Europa zusammengenommen 11,9 Mio. Smart-TVs mit V, Titan OS und TiVo in die Auslieferung gehen dürften. Ab da dürfte es weiter aufwärts für diese Plattformen gehen.