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Netflix mit Werbung: Verbesserungen für Kunden und Partner bestätigt

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Netflix will seinen werbefinanzierten Tarif verbessern. So hat man sowohl für Kunden als auch für Partner Optimierungen angekündigt.

Werbung steht auf der Liste der Prioritäten bei Netflix ganz weit oben. Deswegen hat man etwa auch in Deutschland sein Basis-Angebot mit Werbung eingestampft. So kann Netflix schon international über 15 Mio. monatlich aktive Abonnenten im werbefinanzierten Tarif zählen. Man rühmt sich da aufgrund der neu hinzugefügten Funktionen auch, der einzige Streaming-Anbieter zu sein, der im werbefinanzierten Abo Downloads anbietet. Zumal man ja die Auflösung in jenem Tarif auf 1080p erhöht hat. Ebenfalls sind hier mittlerweile zwei parallele Streams möglich.

Werbung auf Netflix: Partner freuen sich – Kunden eher weniger

Partnern biete man inzwischen die Chance, Werbespot mit unterschiedlichen Längen von 10, 15, 20, 30 oder sogar 60 Sekunden zu schalten. Auch das Targeting habe man verbessert. So könnten etwa gezielt mobile Endgeräte anvisiert werden, insofern gewünscht. Als Neuerung erlaubt man in den USA zudem ab sofort Sponsorenschaften. Ab 2024 soll dies auch in Deutschland möglich sein.

Netflix ermöglicht jetzt auch Sponsorenschaften.
Netflix ermöglicht jetzt auch Sponsorenschaften.

Dadurch können dann einzelne Unternehmen bzw. Marken z. B. Filme und Serien sponsern. Möglich also, dass euch da in Zukunft so etwas wie „Squid Game – sponsored by Käpt’n Iglo“ erwartet. Auch Sponsorenschaften für etwa Feiertags-Events und Live-Veranstaltungen wird es geben. Den „The Netflix Cup“ tragen etwa T-Mobile und Nespresso mit.

Netflix mit Werbung: Verbesserungen beim Binge-Watching

Ihr sollt auch etwas von den Optimierungen haben: Werbepartner können das neue Format Binge-Ad nutzen und dabei euer Sehverhalten über mehrere Episoden auswerten. Das hat immerhin für euch den Vorzug, dass ihr dann jede vierte Serienfolge werbefrei ansehen könnt. Das ist aber dann natürlich nur bei längeren Sessions relevant, denn es gilt nur beim direkten Ansehen nacheinander.

Ihr habt natürlich weiterhin die Chance, Netflix auch werbefrei zu buchen. Allerdings ist zu bemerken, dass die Streaming-Anbieter immer aggressiver in Richtung Werbung blicken. Bei Amazon Prime Video wird sie deswegen etwa 2024 zum Standard.

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Apple TV+: Darum zerplatzt Apples Streaming-Traum bisher

Apple TV+ hat kürzlich die Preise saftig erhöht. Dabei sind die Zukunftsaussichten der Plattform eher nebulös.

So hat sich Variety den Status Quo einmal genauer betrachtet und attestiert Apple TV+ vor allem ein Manko: den Mangel eines umfangreichen Backkatalogs. Zwar schreibt Apple es sich auf die Fahnen, auf Qualität statt Quantität zu setzen, doch praktisch setzt man das nicht immer um. Jedenfalls sind Produktionen wie „Ghosted“ nicht unbedingt Sternstunden der Qualität und austauschbar mit Netflix Originals wie „Red Notice“ – kurzweiliger, aber rasch vergessener Content.

Apple TV Plus fehlt weiterhin ein Megahit

Dazu kommt, dass es Apple TV+ weitgehend an Meilensteinen fehlt, die wirklich in der Popkultur verankert werden, so wie Amazon Prime Videos „The Boys“, Netflix „Stranger Things“ oder Disney+ mit „The Mandalorian“. In den sozialen Netzwerken werden die Produktionen von Apple TV+ nicht so emsig diskutiert. Auch die Analysten von Nielsen, welche in den USA unter anderem die Einschaltquoten auswerten, sehen hier nur „Ted Lasso“ und „The Morning Show“ bisher als Formate an, die auf Schlag aus dem Dickicht herausstechen konnten.

Apple TV+ weist den kleinsten Katalog der großen Streaming-Anbieter auf.
Apple TV+ weist den kleinsten Katalog der großen Streaming-Anbieter auf.

Apple TV+ weist dabei nicht nur den geringsten Content-Umfang insgesamt auf, sondern selbst der zweitkleinste Anbieter (Disney+) hat dennoch eine zehnmal umfangreichere Bibliothek. Das zeigt, in welchen Verhältnissen wir uns hier bewegen. Nach den jüngsten Preiserhöhungen dürfte es für Apple also sehr schwer werden, Zuschauer langfristig zu binden. Es fehlt sozusagen als Abfederung an der Grundlage.

Apple TV+: Jetzt um mehr als 40 % teurer

So hat Apple TV+ kürzlich eine Preiserhöhung um mehr als 40 % eingeführt – auf 9,99 Euro im Monat. Dies dürfte die Fluktuation beim Anbieter erhöhen. So lassen sicherlich aufgrund der zunehmenden Fragmentierung des Marktes und der steigenden Preise immer weniger Menschen ihr Abonnement „durchlaufen“. Stattdessen abonniert man mal hier und mal da einen Monat. Profitieren kann Apple aber wohl davon, dass Apple TV+ auch Bestandteil der Kombi-Flatrate Apple One ist. Dadurch bleiben einige Nutzer dann doch dauerhaft treu.

Doch um Zuschauer bei Laune zu halten, während der Abstände zwischen den Premieren hochkarätiger Originals, benötigt Apple TV+ eben eine höhere Content-Bandbreite und einen umfangreicheren Backkatalog. Man darf gespannt sein, ob sich da noch etwas tun wird. Derzeit soll Apple TV+ weltweit laut Schätzungen nur 25 bis 40 Mio. Abonnenten haben. Da läge selbst das im Grunde auf den US-Markt beschränkte Hulu höher.

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Sony PlayStation Studios: Entlassungen bei Bungie, Media Molecule und der Visual Arts Group

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Bei den PlayStation Studios gibt es aktuell mehrere Entlassungswellen. Betroffen sind auch die „Destiny“-Entwickler von Bungie.

Sony hat sich letztere ins Boot geholt, um beim Vorstoß ins Segment „Games as a Service“ auszuhelfen. Doch aktuell setzt man ca. 100 Mitarbeiter vor die Tür – etwa 8 % der Belegschaft. Offenbar geht dies auf die Einnahmen zurück, welche zuletzt um ca. 45 % hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Bungie konnte offenbar bei „Destiny 2“ nicht ausreichend Spieler bei Laune halten bzw. zu Mikrotransaktionen locken.

Namhafte Sony-Spieleschmieden betroffen

Deswegen soll sich auch die nächste, große Erweiterung des Spiels „The Final Shape“ angeblich vom Februar 2024 auf den Juni 2024 verschieben. Doch nicht nur Bungie ist betroffen. Sony hat auch in der Visual Arts Group Stellen gestrichen, welche zuletzt etwa an „The Last of Us Part I“ mitgearbeitet hatte. Selbst Naughty Dog („Uncharted“) ist betroffen. Dort sollen zahlreiche Verträge von Mitarbeitern verkürzt worden sein.

Die neue PlayStation 5 Slim mit optionalem Disc-Laufwerk für die Digital-Version
Die neue PlayStation 5 Slim mit optionalem Disc-Laufwerk für die Digital-Version || Bild: Sony Interactive Entertainment

Weitere Entlassungen betreffen Media Molecule, die für Sony an „Dreams“ und der Reihe „Little Big Planet“ gewerkelt haben. Womit lassen die Entlassungswellen erklärten? In der Corona-Pandemie hat sich die Games-Branche auf einem Höhenflug befunden. Doch aufgrund des Ukraine-Kriegs und der makroökonomischen Auswirkungen, wie der hohen Inflation, sinkt die Konsumfreude der Menschen. Das bekommt auch die Spieleindustrie zu spüren.

PlayStation Studios: Verkaufserfolg für „Spider-Man 2“

Sorgen machen muss man sich deswegen um die PlayStation Studios natürlich nicht. Beispielsweise konnte Sony kürzlich verkünden, dass das just veröffentlichte „Spider-Man 2“ der am schnellsten verkaufte PlayStation-Studios-Titel überhaupt geworden ist. Bereits den ersten 24 Stunden ab Verkaufsstart wurde der Titel mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft. Insomniac Games wird wohl auch nicht ohne Grund bisher bei den Kürzungen außen vor gelassen.

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YouTube sperrt Werbeblocker-Nutzer jetzt international aus

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YouTube geht inzwischen international schärfer gegen Werbeblocker vor. Das Ziel ist es, Ad-Blocker komplett auszusperren.

In den letzten Wochen hatte die Videoplattform bereits damit angefangen, Nutzer von Werbeblockern mit Hinweisen zu bedenken. Dabei handelte sich aber noch um ein Experiment. Bei einigen Usern sperrte man die Wiedergabe komplett, andere konnten die Warnungen einfach wegklicken. Wieder andere erlebten quasi eine Art Countdown und durften sich noch 2-3 Videos ansehen, bevor die Wiedergabesperre griff.

Youtube: Adblocker werden ausgesperrt

Inzwischen rollt YouTube strenge Sperren für Nutzer von Werbeblockern weltweit aus. Wer einen Ad-Blocker nutzt, erlebt wahrscheinlich bereits, dass die Plattform darauf hinweist, dass die Verwendung gegen die Nutzungsbedingungen verstoße. YouTube fordert dann, Werbung entweder zuzulassen oder das kostenpflichtige YouTube Premium zu abonnieren. Ansonsten wird die Wiedergabe von Videos gesperrt.

YouTube will keine Werbeblocker mehr auf der Plattform sehen.
YouTube will keine Werbeblocker mehr auf der Plattform sehen.

Der Kommunikations-Manager Christopher Lawton von YouTube hat das schärfere und inzwischen weltweite Vorgehen gegen Ad-Blocker bestätigt. Letzten Endes will YouTube damit seine Pfründe absichern. So nimmt man immer noch das meiste Geld mit Werbung ein. Premium-Abonnements sind ein verhältnismäßig geringer Teil der Einnahmen. Nutzer von Werbeblockern wiederum verursachen durch ihre Nutzung Kosten, generieren aber keinerlei Einnahmen. Nachvollziehbar, dass man dagegen vorgeht.

YouTube zeigt immer aggressiver Werbung

Doch wir können auch die Nutzer verstehen: In diesem Jahr hat YouTube damit begonnen, immer aggressiver Werbung einzusetzen. Inzwischen sind etwa 30-sekündige Werbeblöcke zu Anfang der Wiedergabe quasi der Standard – und die Werbeclips lassen sich zumeist nicht überspringen. Dazu gesellt sich teilweise alle 5 Minuten Werbung während der Wiedergabe. Das wird einigen Zuschauern, nicht ganz zu Unrecht, offenbar zu bunt.

Insofern ergibt sich da wohl eine Art Kreislauf: YouTube setzt mehr Werbung ein, mehr Nutzer blockieren diese, YouTube geht dagegen vor – und die Entwickler und Nutzer von Werbeblockern suchen nach neuen Methoden. Ein Ende ist nicht abzusehen.

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„Schneewittchen“ („Snow White“): Jetzt doch wieder mit Zwergen

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Disney rudert zurück: Die Realverfilmung zu „Schneewittchen“ soll jetzt doch wieder Zwerge beinhalten. Zumindest geht das aus einem ersten Bild hervor.

Generell hat sich die Live-Action-Neuauflage des Klassikers „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ für Disney zu einem wahren PR-Desaster entwickelt. So tauchten Aussagen der Hauptdarstellerin Rachel Zegler auf, in denen sie ihrer direkten Abneigung gegen das Original Ausdruck verlieh. Zum einen beschrieb sie die Liebesgeschichte als „schräg“ und erklärte als Kind eher Angst vor dem Film gehabt zu haben.

Löst sich Disney jetzt von der WOKE-Kontroverse?

Erste Fotos des Casts verstärkten Spott und Hohn im Netz, da Disney statt der Zwerge „Banditen“ zeigen wollte, die eher an verquere Obdachlose erinnerten. Generell schüttelten die Kritiker den Kopf, die befürchteten, Disney würde aus einem historischen Meilenstein, denn „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ war schließlich der erste, abendfüllende Animations-Spielfilm, ein verdrehtes Remake machen.

US-Konservative wie die YouTuberin Brett Cooper waren mit zynischen Kommentaren schnell zur Stelle und auch Kleinwüchsige waren sich schnell uneins. Während der Schauspieler Peter Dinklage („Game of Thrones“) begrüßte, dass auf Zwerge verzichtet werden sollte, kritisierten andere, kleinwüchsige Schauspieler, dass es hier um Märchengestalten gehe und sich endlich Rollen für Menschen von kleiner Status dadurch böten.

„Schneewittchen“ startet erst 2025

Disney musste dabei zuletzt eine ganze Reihe von Flops im Kino hinnehmen: „Lightyear“, „Arielle, die Meerjungfrau“ oder auch „Indiana Jones und das Rad der Zeit“ blieben allesamt im Kino hinter den Erwartungen zurück. Für „Snow White“ alias „Schneewittchen“ hofft man wieder auf einen Hit. Doch die unglücklichen Kommentare von Zegler machten die Vermarktung alles andere als leicht. Am Ende zeigt das neue Bild aber ebne nun doch wieder Zwerge und einen eher klassischen Look – um die Fans zu besänftigen?

Disney will in "Schneewittchen" offenbar doch Zwerge zeigen.
Disney will in „Schneewittchen“ offenbar doch Zwerge zeigen.

Starten soll „Schneewittchen“ alias „Snow White inzwischen am 21. März 2025. Zuvor war ein Start im Frühling 2024 anvisiert worden. Dies ist offenbar nicht mehr zu halten möglicherweise nicht nur wegen des Schauspieler-Streiks, sondern auch wegen potenzieller Nachdrehs, um doch näher an die Vorlage zu kommen? Regie führt in jedem Fall Marc Webb („The Amazing Spider-Man 2“).

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Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Verbesserung beim Dateimanagement

Amazon verbessert die Rechtevergabe für den Speicherzugriff an seinen Fire TV Stick 4K und 4K Max. Das behebt ein Problem mit Dateimanagern.

Amazon hat seine neuen Mediaplayer Fire TV Stick 4K und 4K Max bereits mit dem auf Android 11 basierenden Fire OS 8 bestückt. Daraus hat sich aber auch ein Problem ergeben: Die Rechteverwaltung hat sich verändert. Bedauerlicherweise hatte es Amazon versäumt, eine Option zu integrieren, bei welcher Nutzer Zugriff auf den gesamten Speicher geben können. Das ist etwa für Dateimanager wichtig.

Glücklicherweise hat Amazon das in den letzten Tagen dank eines Updates behoben. In etwa Fire OS 7 ist es nur möglich gewesen, Apps generell Zugriff auf den Speicher zu geben, oder dies zu verweigern. Ab Fire OS 8 ist es aber möglich, etwa den Zugriff rein auf Mediendateien einzuschränken. Es fehlte aber bisher eine Funktion, um dies auf alle Dateien zu erweitern. Jetzt ist dies wieder möglich.

Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Der Speicherzugriff kann wieder komplett erteilt werden.
Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Der Speicherzugriff kann wieder komplett erteilt werden.

Fire OS Version 8.1.0.1 (Build 1854) enthält jetzt, siehe der Screenshot oben, die Chance, entweder Zugriff auf alle Mediendateien oder wirklich alle Dateien zu vergeben. Zu beachten ist, dass ihr diesen umfangreichen Zugriff nicht direkt in den jeweiligen Apps erteilen könnt, sondern dies in den dedizierten App-Einstellungen regeln. Damit soll verhindert werden, dass Laien aus Versehen zu freimütig Zugriffsrechte verteilen.

Amazon Fire TV Stick 4K und 4K Max: Angebote nahen

Solltet ihr im Übrigen den aufgefrischten Fire TV Stick 4K oder den Fire TV Stick 4K Max im Auge haben, dann nahen sicherlich bald Angebote. Aktuell kostet das Max-Modell etwa rund 80 Euro. Zur Black Week Ende des Monats könnte aber realistisch gesehen mit einem Preis von 60 Euro zu rechnen sein. So ist unser genereller Rat, Hardware von Amazon nur in Angeboten zu kaufen, da die Preise meistens rasant fallen.

The Mandalorian Staffel 2 jetzt im limitierten 4K Blu-ray Steelbook vorbestellbar!

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Legt eure Beskar-Rüstung an, es geht bald weiter! Die 2. Staffel der Star Wars-Erfolgsserie „The Mandalorian“ erscheint am 19. Januar 2024 im limitierten 4K UHD Blu-ray Steelbook!

Limitiert ist bei der initialen Verwertung von Walt Disney immer so eine Sache. Man muss sicherlich nicht in Panik verfallen, um eine der begehrten Steelbook-Varianten abzugreifen. Freude der Serie und Fans des Star Wars-Universums werden sich aber sicherlich beschweren, wenn die zweite Staffel zu „The Mandalorian“ ebenfalls in einem schicken 4K UHD Blu-ray Steelbook daherkommt. Die Ausstattung gleich sein wie bei der ersten Staffel, bedeutet ein 4K UHD-Master mit HDR10 und deutschem Dolby Digital 5.1 Surround-Sound. Die englische Tonspur dürfte dagegen erneut mit Dolby Atmos 3D-Sound ausgeliefert werden. (4K UHD, HDR10, 2.39:1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Atmos – 19. Januar 2024).

The Mandalorian Steelbook (4K UHD Blu-ray) auf mediamarkt.de The Mandalorian Steelbook (4K UHD Blu-ray) auf saturn.de

Kurzbeschreibung „The Mandalorian“ Staffel 2:

„The Mandalorian“ Staffel 2 ist die mit Spannung erwartete zweite Staffel der beliebten Star Wars-Serie, die von Jon Favreau geschaffen wurde. Sie setzt die Abenteuer des titelgebenden Charakters Din Djarin, auch bekannt als der Mandalorianer, und seine Bemühungen fort, das mysteriöse, machtsensitive Kind zu schützen und zu versorgen, das als „Das Kind“ oder „Baby Yoda“ bekannt ist und in dieser Staffel seinen echten Namen enthüllt wird.

Die zweite Staffel baut auf den Ereignissen der ersten Staffel auf und taucht tiefer in die Star Wars-Lore ein. Es werden neue Charaktere eingeführt und vertraute Gesichter aus dem Star Wars-Universum kehren zurück, was die Vorfreude der Fans steigert. Die Serie behält ihre Mischung aus Action, Spannung und Charakterentwicklung bei, was sie zu einem fesselnden Erlebnis für sowohl Star Wars-Enthusiasten als auch neue Zuschauer macht.

Diese und weitere 4K Blu-ray Neuzugänge findest du in unserem Special! Oder abonniere unseren kostenlosen 4K UHD Blu-ray-Newsletter, um über neue Filme, Serien und Angebote informiert zu werden:

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Oppenheimer geht in den digitalen Vorverkauf (4K, HDR10, Dolby Vision)

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Oppenheimer kann ab sofort digital in bester 4K UHD-Qualität auf Apple TV Plus (iTunes) und Amazon Prime Video vorbestellt werden. Der 4K-Stream erscheint parallel zu den Disc-Varianten am 22. November 2023.

Viele von euch werden den Film bereits auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray vorbestellt und ggf. eine Bestätigung des Liefertermins (22. November 2023) erhalten haben. Oppenheimer ist sicherlich ein Ausnahmefilm, wie es nur wenige gibt. Nicht nur inhaltlich und von der Machart, sondern vor allem, was die Verwertung des Films im Kino und danach im Heimkino betrifft. Denn während viele Filme nach kürzester Zeit bereits digital zum Kauf und Leihe angeboten werden und danach mit Abstand auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray erscheinen, legt Oppenheimer einen Weg ein, der dem audiovisuellen Medium wieder etwas Würde zurückgibt.

Oppenheimer (4K / HDR / Dolby Vision) auf iTunes / Apple TV Plus Oppenheimer (4K) auf Prime Video

Apple TV Plus (iTunes) hat bei Oppenheimer die Nase vorn

Apple TV Plus (iTunes) liefert Vollausstattung für Oppenheimer mit 4K, HDR10, Dolby Vision und Dolby Digital 5.1-Sound
Apple TV Plus (iTunes) liefert Vollausstattung für Oppenheimer mit 4K, HDR10, Dolby Vision und Dolby Digital 5.1-Sound

An diesem Umstand ist Regisseur und Produzent Christopher Nolan sicherlich nicht ganz unbeteiligt. Wie auch Tom Cruise kämpft er für längere Laufzeiten im Kino sowie für eine optimale Darstellung im Heimkino, damit die Zuschauer noch Jahre später die Vision der Filmemacher bestmöglich nachvollziehen können. „Bestmöglich“ bekommt man Oppenheimer übrigens derzeit nur via Apple TV Plus / iTunes vorgeführt. Neben 4K UHD-Auflösung liegt der 3-Stunden-Epos auch mit HDR10 und Dolby Vision HDR ab. Die deutsche und englische Tonspur wird wie auf der Disc in 5.1 Surround-Sound (Dolby Digital 5.1) vorgeführt. Hier muss man also keine Sorge haben, dass man akustisch etwas verpasst. Auf Amazon Prime Video kann der Film derzeit nur in UHD vorbestellt werden. Weitere Infos zu HDR-Formaten oder Tonspuren liegen nicht vor.

Oppenheimer auf Amazon Prime Video kann derzeit nur in UHD (ohne HDR) vorbestellt werden
Oppenheimer auf Amazon Prime Video kann derzeit nur in UHD (ohne HDR) vorbestellt werden
Oppenheimer (4K / HDR / Dolby Vision) auf iTunes / Apple TV Plus Oppenheimer (4K) auf Prime Video

Ihr könnt Oppenheimer auch weiterhin auf 4K UHD Blu-ray vorbestellen. Amazon sowie andere Händler haben noch ausreichen Kontingente von der Standard-Variante. Das limitierte Steelbook scheint dagegen flächendeckend vergriffen zu sein.

Diese und viele weiteren 4K-Neuzugänge findest du in unseren Specials zu iTunes / Apple TV Plus bzw. Amazon Prime Video!

RTL+ sieht sich selbst auf Erfolgskurs

RTL+ befindet sich laut den Verantwortlichen auf Erfolgskurs. Der Oktober 2023 sei der bisher erfolgreichste Monat gewesen.

Allerdings ist spannend, dass RTL zwar seinem Streaming-Angebot RTL+ für den Oktober 2023 seinen bisherigen Allzeit-Rekord bescheinigt, aber keine konkreten Zahlen nennt. Somit muss das in absoluten Zahlen wenig heißen. Zuletzt teilte man etwa im August 2023 mit, dass RTL+ auf mehr als 6 Mio. zahlende Streaming-Kunden komme – Videoland eingerechnet. Hier dürfte man im direkten Vergleich mit anderen Plattformen wie Amazon Prime Video, Disney+ oder auch Netflix vermutlich immer noch im eher kleinen Rahmen unterwegs sein.

Hier geht es zur Paket- und Preisübersicht von RTL+

Besonders beliebt waren laut RTL etwa „Das Sommerhaus der Stars“ als erfolgreichste Staffel eines Formats bisher und „Club Las Piranjas“, das nach nur sieben Tagen in den Top 3 der eigenproduzierten Serien landete. Ebenfalls werde die achtteilige „Harry Potter“-Reihe von den Abonnenten viel abgerufen. Auch die Reality-Krimi-Show „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ sowie die neuen Folgen der Love-Realitys „Are You the One? Realitystars in Love“, „Temptation Island VIP – Versuchung im Paradies“ und „Princess Charming“ kämen gut an.

https://youtu.be/bdgatJ_Qvpg

Klassische RTL-Marken wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Alles was zählt“ oder „Unter Uns“ halten die Abonnenten laut RTL ebenfalls bei Laune. Neben den Video-Inhalten sei auch die Nutzung im Audio-Bereich stark gewachsen. Allein für RTL+ nennt man explizit inzwischen 4,5 Mio. Abonnenten und deklariert sich selbst zum führenden deutschen Streaming-Dienst im Markt.

RTL+ bietet unterschiedliche Tarife an

Als Anbieter bündelt RTL+ Serien, Reality-Shows, Live-Sport, Filme, Musik, Hörbücher, Podcasts und Magazintitel von Gruner + Jahr in einer einzigen App. Mit dem Tarif RTL+ Max (12,99 Euro im Monat) und RTL+ Family (18,99 Euro im Monat) können die User auf über 55.000 Programmstunden an Video- und TV-Entertainment, über 120 Millionen Musiktitel, mehr als 100.000 Hörbücher und Hörspiele, mehrere tausend Podcast-Formate sowie Digitalausgaben der Gruner + Jahr-Magazine Stern, Brigitte, Gala, Schöner Wohnen, Häuser, Couch, Geolino und Geolino Mini zugreifen.

Zusätzlich bietet RTL+ auch einen werbefinanzierten Free-Bereich sowie das günstigere Premium-Paket für 6,99 Euro im Monat an.

Test: John Wick: Kapitel 4 auf 4K UHD Blu-ray: Höhepunkt des einsamen Killers

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Willkommen zurück, Mr. Wick. Entweder liebt man das John Wick-Franchise, oder man kann eben damit nichts anfangen. Wir testen für euch „John Wick: Kapitel 4“ auf 4K UHD Blu-ray und sagen euch, ob sich das Action-Spektakel lohnt!

Inhalt (70%)

Wut, Schuld und Überleben – unter diesen drei Überschriften könnte man die drei ersten Filme des John-Wick-Franchises stellen. Dreimal steht mit dem gleichnamigen Titelhelden ein Keanu Reeves vor der Kamera, der all jene Lügen strafte, die ihn nach der Matrix-Trilogie nur noch in seichten B-Movies sahen. Intensives monatelanges Training vor den Beginn der Dreharbeiten gestellt, zeigte sich der sympathische (und im Feld der Hollywood Größen auch menschlich herausragende) Mime in bester Form, um die teils unglaublich inszenierten Actionchoreografien zu absolvieren.

John Wick ließ die wahrlich nicht schlechten Fights aus 96 Hours alt aussehen, was in den Fortsetzungen allerdings auch mehr und mehr zum Selbstzweck verkam, um die herum eine Quasi-Geschichte geschrieben wurde. Begann es mit einer herausragenden emotionalen Bindung an den Protagonisten im ersten Teil, wurde das JW-Universum in den beiden Sequels immer größer und weltumspannender. Das sorgte natürlich für exotische Schauplätze und ein paar spannende Nebenfiguren, wirkte bisweilen aber auch redundant und überlang. Überlänge ist ein gutes Stichwort, denn John Wick 4 läuft 170! Minuten. Das sind fast drei Stunden und eine Laufzeit, die ansonsten epischem Fantasy oder aber Abschlussfilmen des MCU zuteilwurden. Wir haben es aber mit einem Actionfilm zu tun. Mithin dem Genre, das neben dem Horrorfilm und der Komödie in aller Regel mit der kürzesten Laufzeit auskommt.

Abschied mit schwerem Herzen

Für Fans der Filme ist das natürlich erst einmal ein Grund zur Freude, denn das bedeutet natürlich gleichzeitig mehr Zeit für absurd choreografierte Kämpfe und visuelle Mätzchen. Und davon bietet John Wick 4 in der Tat reichlich. Schon allein der erste groß angelegte Fight in Osaka nimmt sich in Summe fast 30 Minuten. So kommt man dann auch auf insgesamt fast drei Stunden Filmlänge.

Trotz Donnie Yen, der den blinden Kämpfer überzeugend mimt, kann man gewisse Ermüdungserscheinungen in den Actionszenen aber nicht verleugnen. Natürlich ist das immer noch rasant, gut geschnitten und schön choreografiert, aber die wirklich innovativen Ideen fehlen zunächst und sie halten auch ein paar ungelenke und nicht so perfekt wie bisher vollzogene Aktionen bereit. Inhaltlich sind es zudem schon arg viele Bedingungen, die plötzlich wie ein weißer Hase aus dem Hut gezogen werden, um die Geschichte voranzutreiben und doch wieder eine Möglichkeit für die Helden der Geschichte finden, sich zu rehabilitieren. Wirft man dem Film hier vor, dass er diese Winkelzüge nur benötigt, um sich von einer Actionszene zur nächsten zu hangeln, dann kann man das nicht grundsätzlich von der Hand weisen.

Dafür gibt es nach wie vor coole Spielereien. Unter anderem jene mit eingeblendeten Schriften, die schon ein kleines Markenzeichen der Reihe geworden sind. Wenn Caine die Blindenschrift seines Auftrags berührt und sich dabei für den Zuschauer lesbar aufblättert, was dort eingeprägt ist, gehört das zu den netten Einfällen des Films. Dazu gibt es ein paar ruhigere Momente, in denen Dialoge dominieren und ein bisschen philosophische Tiefe angehaucht wird. Das tut dem ansonsten hoch gepaceten Film gut und ist auch gar nicht mal allzu peinlich oder pathetisch.

In den Actionszenen geht’s reichlich dynamisch zu
Darstellerisch gibt’s zum einen Business as usual, wenn Keanu Reeves seinen Wick stoisch wie immer gibt, zum anderen darf ein Ian McShane mal etwas aus der Reserve kommen, wenn auch er Vergeltungsgedanken hegt. Eine charmante Ergänzung ist Shamier Anderson als „Tracker“, während eine ganz bestimmte Figur so gar nicht funktionieren will: Man kann aus einem nichtssagenden Babyface einen Soziopathen machen, vor dem man ernsthaft zurückschreckt und eingeschüchtert ist oder es geht furchtbar daneben.
Bill Skarsgård mag ein ganz passabler Pennywise gewesen sein, mit all der Schminke und dem künstlichen Gebiss. Als Marquis bleibt er leichenblass und ein maximal unterbelichteter Gegenspieler. Warum er diese Macht- und Respektsposition hat; warum alle vor ihm eingeschüchtert sind – die Erklärung dazu bleibt John Wick: Kapitel 4 schuldig. Eine tolle Ergänzung ist Clancy Brown, der im Alter immer mehr Profil entwickelt und hier als „Schiedsrichter“ eine unheimliche Souveränität ausstrahlt.
Final bringt uns das zu Lance Reddick, dem sympathischen Mimen, der mich schon in Bosch begeistern konnte. Die Nachricht von seinem Tod hat mich persönlich ziemlich mitgenommen und spätestens nach 13 Minuten Filmlaufzeit hat man hier einen ziemlich dicken Kloß im Hals. Was im vierten Teil noch mehr als sonst herausragt, ist die atmosphärische Stimmung. Kameraführung und Beleuchtung sind exzellent. Sie heben den Actioner deutlich aus dem Einerlei vergleichbarer Genrevertreter hervor, was auch dadurch unterstützt wird, dass die Filmmusik passend gewählt wurde und auch mal in coole Elektronikgefilde wechselt (67’40).

Bildqualität (90%)

John Wick 4 wurde komplett digital gefilmt. Zum Einsatz kamen die ARRI Alexa LF und die Alexa Mini LF. Vom vorhandenen Material in 4.5K-Auflösung wurde ein 4K-DI gezogen, was die Scheibe zur nativen 4K-Disk werden lässt. Obendrauf gibt’s noch HDR10 und Dolby Vision sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Da Leonine-Titel in den vergangenen Jahren nicht selten sehr dunkel und manchmal auch fehlerhaft gemastert waren, hier zunächst die Entwarnung.

Die Leonine Disk weist keine offensichtlichen Fehler auf und ist mit der US-Disk identisch. Sie ist zwar dunkler gemastert worden, dabei aber nie zu dunkel oder gar mit Versumpfungen kämpfend. Wenn man sich die Scheibe mit der Blu-ray verglichen anschaut, spielt die UHD Blu-ray natürlich ihre Speichergrößenvorteile sowie die höhere Farbtiefe voll aus. Denn die Artefakte, die man über die Blu-ray nicht nur bei Minute 7’40 zu sehen bekommt, sind der 4K-Disk fern.

Die Bilddynamik bringt die UHD Blu-ray besser zur Geltung

Die Auflösung im einfallenden Licht ist perfekt, fängt das leichte Digitalrauschen korrekt ein und bleibt völlig frei von Artefakten. Die etwas weiche bis fast wachsige Optik der Gesichter weicht einem wesentlich plastischeren Look, der wesentlich dreidimensionaler erscheint als über die Full-HD-Scheibe. Schwarzwerte kommen viel knackiger rüber und intensivieren die Kontraste maßgeblich. Wunderbar sind auch die Sonnenaufgänge zu Beginn, die Paris viel eindrucksvoller abbilden und in den Spitzlichtern echte Highlights setzen. Und wo wir gerade beim Eifelturm sind: Dessen feine Details werden sichtbar besser aufgelöst dargestellt und man erkennt schlicht mehr von den Streben und Bauwerkseinzelheiten. Auch Close-ups sehen besser aus und zeigen mehr Falten und Details in den Gesichtern.

Sämtliche Gesichter erscheinen plastischer und dreidimensionaler. Farben sind durchweg kräftiger, was man vor allem bei den Neontönen erkennt, die in der U-Bahn-Station von der Kamera eingefangen werden. Das leichte Digitalrauschen wird außerdem wesentlich homogener eingefangen, was gegenüber der Blu-ray ein weiterer sichtbarer Vorteil ist.

Tonqualität (90%)

Vorbildlich (und bei Anbieter Leonine wahrlich nicht oft der Fall): Schon die Blu-ray liefert Dolby Atmos für beide! Sprachfassungen. Zuletzt lizenzierte Leonine oft die US-Tonspur nicht in Atmos. Welche der beiden Sprachen man auch wählt, sie pumpen ordentlich. Erste Dynamik setzt es beim Getrampel der Pferde nach dreieinhalb Minuten, das von einzelnen Schüssen unterbrochen wird, die wirklich fetzig rüberkommen.

Hört man derartige Tonspuren, weiß man erst einmal, was möglich ist und was bei so vielen Marvel-Titeln der letzten Jahre versaubeutelt wurde. Auch die Fights kommen mit Wucht und teils pfurztrockenen Schlägen rüber, die von entsprechenden Querschlägern ergänzt werden. Die Surrounds werden aktiv einbezogen und der Subwoofer bekommt immer wieder ordentlich zu tun. Beispielsweise auch dann, wenn der Score pumpt (73’57). Stimmen gehen im Actiongewirr dabei nicht unter, sondern sind in aller Regel wirklich gut verständlich.

Neues Gesicht im Franchise: Donnie Yen

Hören wir uns auf der Höhen-Ebene um, so gibt es den ersten deutliche(re)n Effekt während der flatternden Fahnen nach sechs Minuten, die hübsch und hörbar umher wehen. Nach 29’32 gibt’s dann wie aus dem Nichts einen zischenden Pfeil. Darauf folgt atmosphärisches Widerhallen der Schüsse, mit ein paar dedizierten Querschlägern und metallischen Geräuschen. Das wird noch mal intensiver, sobald John auf dem Dach des Hauses nach 32 Minuten eingreift. Das Schöne an den Sounds: Sie stechen heraus und sind exakt/bewusst gesetzt. Kein simples Hochmischen der kompletten Atmosphäre, sondern griffige Geräusche, die das Geschehen wunderbar ergänzen und erlebbarer werden lassen, ohne zu viel zu tun oder es zu übertreiben.

Das macht schon richtig Spaß, wenn man den Weg der Kugeln durch den Raum vom Abfeuern übers Zischen bis zum Einschlag an einer Säule oder ähnlichem nachverfolgen kann. Die Elektroschwankungsgeräusche in der U-Bahn nach 57 Minuten klingen zwar etwas ungewöhnlich, werden aber physisch korrekt ebenfalls auf die Heights gelegt. Klasse ist das permanente Knarzen und Knacksen während der Hinrichtungsszene nach etwas über 70 Minuten, bei dem man den eigenen Nacken unweigerlich anspannt, während man sich in derselben Situation wähnt. Schüsse nach etwas über 80 und wasserfallartige Sound nach etwas über 82 Minuten sind die nächsten 3D-Sounds eines Films, der stets Akzente auf die Heights setzt, ohne diese dauerhaft „zuzumüllen“.

  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch/Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial besteht aus insgesamt elf Featurettes, die sowohl auf der Blu-ray als auch auf der UHD Blu-ray zu finden sind. In mehr oder weniger kurzen (zwischen drei und 20 Minuten) Beiträgen bekommt man die Beziehung zwischen Regisseur und Hauptdarsteller oder auch die Darstellung der physischen Vorbereitungen für den Film aufgedröselt. Natürlich gibt’s auch ein längeres Feature zu Donny Yen, der hier als blinder Killer auftritt und eine asiatische Legende ist. Auch eine aufwändige One-Shot-Sequenz wird analysiert und die Autostunt-Szene bekommt mit zehn Minuten eine ausführlichere Beschreibung. Ungewöhnlich für Leonine: Das Bonusmaterial liefert deutsche Untertitel.

Gesamtbewertung John Wick: Kapitel 4 (83%)

John Wick 4 dehnt das Mögliche des Actionfilms auf ein episches Maß, was nicht immer ausschließlich geglückt ist. Ein bisschen Straffung hier und da, etwas weniger Haudrauf und Schlagsichtot hätten zu weniger Ermüdungserscheinungen geführt, die hier durchaus mal einsetzen. Atmosphärisch ist der vierte Teil allerdings obenauf und es wurde wirklich mal Zeit, dass ein Film den Kreisverkehr rund um den Triumphbogen als Action-Setpiece nutzt – sicherlich mit die spektakulärste Szene des Films. Audiovisuell ist die UHD Blu-ray der Blu-ray überlegen, weil sie Artefakte vermeidet, die über die Full-HD-Scheibe deutlich sichtbar sind. Der Atmos-Sound kann zudem überzeugen und Leonine hat hier gut abgeliefert.

Weitere 4K Blu-ray Tests:

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 15. September 2023 Review am: 21. Oktober 2023
Erscheinungsjahr Film: 2023 Laufzeit: 170 Minuten
Filmstudio: Leonine Distribution FSK: ab 18 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch
Bildformat:
2,39:1 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10, Dolby Vision Ausstattung:
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John Wick Kapitel 4 Trailer: