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Geleakte Infos und Bilder der LG OLED TVs 2026: C6, G6 Gallery und W6 Wallpaper

Zwei Leaks geben uns einen guten Einblick in das LG OLED Line-up für 2026. Wir haben für euch umfangreiche Informationen sowie die ersten Bilder zu den Modellen LG C6, G6 (Gallery) und W6 (Wallpaper).

Die Leaks stammen aus dem avsforum.com (Nutzer 59LIHP) sowie von der chinesischen Videoplattform bilibili.com (BigBearTV) und sind daher mit Vorsicht zu genießen. Die gezeigten Bilder und Details wirken jedoch plausibel – und decken sich in Teilen sogar gegenseitig. Beginnen wir mit dem jüngsten Leak: Er liefert die ersten hochauflösenden Bilder des LG G6 OLED evo im Gallery-Design sowie das Comeback des W6 als Wallpaper-TV. Das Material stammt sehr wahrscheinlich aus einer internen Vorab-Präsentation für Medien – Informationen, die üblicherweise erst rund um die CES 2026 öffentlich werden. Aber nicht jeder hält sich an entsprechende Vereinbarungen. Steigen wir direkt ein:

LG G6 OLED evo TV mit RGB Tandem WOLED-Panel

Starten wir mit dem G6 OLED evo TV, der in den vergangenen Jahren die Speerspitze des OLED-Portfolios markierte. Der Topseller soll in den Größen 48, 55, 65, 77, 83 und 97 Zoll (122, 140, 165, 196, 211, 246 cm) erscheinen und mit dem neuen RGB Tandem WOLED-Panel ausgestattet sein. LG vermarktet dieses Panel offenbar als „Brightness Booster Ultra“ und verspricht eine Helligkeitssteigerung auf das 3,9-Fache regulärer OLED-TVs (B6). Außerdem wurde der α11 AI-Prozessor in die dritte Generation überführt: Laut Leak liefert er eine 5,6× schnellere NPU-Leistung für KI-Anwendungen im Vergleich zum Vorjahresmodell. Besonders relevant ist zudem die Weiterentwicklung der Antireflexionsbeschichtung beim Premium-OLED.

Highlight-Features des LG G6 Gallery OLED TV aus der LG Präsentation
Highlight-Features des LG G6 Gallery OLED TV aus der LG Präsentation

Diese trägt den Namen „Reflection Free Premium“ und soll Reflexionen deutlich reduzieren, ohne dabei die perfekte Schwarzdarstellung des OLED-TVs zu beeinträchtigen – ein möglicher Seitenhieb auf matte QD-OLED-Displays? Ein weiteres Upgrade betrifft Gaming: Über Cloud-Gaming-Dienste soll der G6 4K-Videostreams mit bis zu 120 Hz empfangen können – inklusive aktivem Nvidia G-Sync oder FreeSync Premium Pro. Außerdem plant LG offenbar alternative Rahmendesigns (Bilderrahmen), damit der OLED – vor allem im Art-Modus – stärker wie ein Gemälde wirkt.

Der Vollständigkeit halber listen wir auch kurz die Features und Standards auf, die der G6 unterstützen soll: Dolby Vision, Dolby Atmos, Nvidia G-Sync, AMD FreeSync Premium, 165-Hz-Bildmodus, ALLM, VRR, eARC, QMS, QFT, 4× HDMI 2.1, Miracast, Apple AirPlay 2, Chromecast sowie webOS 26 inklusive Upgrade-Garantie für fünf Jahre. Übrigens: Die Spitzenhelligkeit dürfte sich laut LG-Angaben beim G6 bei etwa 3.300 nits bewegen.

LG W6 OLED evo TV: Wallpaper-TV mit Zero Connect Box

Kommen wir zum Comeback des Wallpaper-OLEDs von LG. Den letzten ultraschlanken Wallpaper-OLED brachte LG 2020 in den Handel (WX-Serie). Jetzt scheint LG – dank neuer technischer Entwicklungen – davon überzeugt zu sein, dass der W6 OLED TV das Line-up 2026 sinnvoll ergänzt. Im Fokus steht ein ultraschlankes OLED-Panel (RGB Tandem OLED bzw. Brightness Booster Ultra) mit einer Bautiefe von nur 9,9 mm. Diese Angabe findet sich nicht nur auf der Feature-Plakette, sondern auch in einer offiziellen LG-Präsentation sowie in einem veröffentlichten Video zum W6 (am Ende des Beitrags). Zum Start will LG offenbar die Größen 77 Zoll (196 cm) und 83 Zoll (211 cm) etablieren.

Highlight-Features des LG W6 Wallpaper OLED TV aus der LG Präsentation
Highlight-Features des LG W6 Wallpaper OLED TV aus der LG Präsentation

Die Highlight-Features des W6 Wallpaper OLED TV decken sich größtenteils mit dem Schwestergerät G6. Dennoch gibt es zwei Alleinstellungsmerkmale, mit denen der W6 punkten will: Zum einen das extrem schlanke Design, das sich dank einer „Flush-Wandhalterung“ bündig und ohne Abstand zur Wand montieren lassen soll – der TV würde dann nur 9,9 mm auftragen (vorausgesetzt, das Stromkabel lässt sich sauber in/über der Wand führen). Um die Kabel auf ein Minimum zu reduzieren, setzt LG zudem auf eine externe Zero Connect Box (Anschlussbox), die die Signalverarbeitung drahtlos zum TV überträgt. Außerdem soll es eine neue Premium-Fernbedienung für den W6 (möglicherweise auch für den G6) geben, die in diesem Bildausschnitt zu sehen ist:

Dazu kommt die typische LG-Premium-Ausstattung mit Dolby Vision, Dolby Atmos, webOS 26, Apple AirPlay 2, Chromecast usw. Ein Unterschied zum G6: An der Zero Connect Box soll es lediglich drei HDMI-2.1-Anschlüsse geben.

LG W6 Wallpaper-TV im Video

Das bereits angesprochene Video zeigt das supers­chlanke Design mit nur 9,9 mm Bautiefe (passt zur Angabe auf der Feature-Plakette) sowie die „Flush-Wandhalterung“. Damit lässt sich der W6 Wallpaper-OLED-TV ohne Abstand zur Wand installieren. Das Video stammt aus einer nicht eindeutig nachvollziehbaren Quelle auf YouTube; Design (passend zu unseren Bildern) und Bildsprache wirken jedoch so, als könnte es von LG selbst stammen.

CES 2026 – Die neuesten Meldungen:

Hisense XR10 angekündigt: 4K RGB-Triple-Laser-Projektor mit 6.000 Lumen und bis zu 300 Zoll

Hisense hat kurz vor der CES 2026 den neuen XR10 4K-Laserprojektor angekündigt. Die ersten Spezifikationen klingen schon einmal überzeugend. So soll das Modell Diagonalen von bis zu 300 Zoll (7,62 Meter) und eine Helligkeit von 6.000 ANSI-Lumen erreichen. Aufhorchen lässt uns auch die Flüssigkühlung des Projektors!

Hisense positioniert den XR10 als Long-Throw-Lösung mit „Lifestyle-Charakter“, die sich im Wohnzimmer, aber auch im Heimkino wohlfühlt. Das Herzstück bildet der TriChroma-RGB-Triple-Laser der für helle und satte Bilddarstellungen sorgt. Dazu ein neuer Installationsfokus mit Automatikfunktionen, die die Aufstellung erleichtern sollen. Preise und Marktstart nennt Hisense bislang nicht – klar ist nur: Auf der CES 2026 soll das Gerät offiziell gezeigt werden.

Hiesense XR10: 6.000 ANSI-Lumen auf 65–300 Zoll inkl. optischer Zoom

Das Design des Hisense XR10 4K-Laser-Projektors erinnert etwas an eine Mikrowelle.
Das Design des Hisense XR10 4K-Laser-Projektors erinnert etwas an eine Mikrowelle.

Der auffälligste Wert ist die Lichtausbeute: 6.000 ANSI-Lumen sind in dieser Gerätekategorie eine Ansage – kombiniert mit einer projizierten Bildgröße von 65 bis 300 Zoll. Damit das nicht nur auf dem Papier gut aussieht, setzt Hisense auf einen optischen Zoom von 0,84x bis 2,0x mit zusätzlichem Lens-Shift, um das Bild vertikal und horizontal verschieben zu können, ohne den Projektor ständig neu positionieren zu müssen.

Spannend für die Praxis ist außerdem die „Installations-Automatik“: Hisense spricht von einer 4-Kamera + Dual-TOF Sensing-Lösung samt „AI-Auto-Adjustments“ (Hurra: AI hat es in die Produktbeschreibung geschafft), die sogar seitliche Projektionen bis +/-15° „verlustfrei“ korrigieren soll. Das klingt nach dem Versuch, die typischen Hürden (schiefe Aufstellung, schnelle Anpassung an neue Räume) technisch zu lösen. Ob das so gut funktioniert, wird man final erst nach ersten Tests beurteilen können.

IRIS-System für 6.000:1 Kontrast und Flüssigkühlung

Hisense XR10: Gut zu erkennen, die ausladende Optik und die Kameras für das Dual-TOF-System und die Autojustierung.
Hisense XR10: Gut zu erkennen, die ausladende Optik und die Kameras für das Dual-TOF-System und die Autojustierung.

Bei der Bildqualität nennt Hisense mehrere Stellschrauben: Ein neues IRIS-System soll Blende und Belichtung dynamisch anpassen, um einen Kontrast von maximal 6.000:1 zu ermöglichen. Dazu werden eine „dramatisch erweiterte“ BT.2020-Farbraumabdeckung sowie eine Speckle-Unterdrückung bis auf 6% in Aussicht gestellt – letzteres ist relevant, weil Laserprojektoren je nach Setup sichtbar körnige Speckle-Artefakte erzeugen können.

Bei einem so kompakten 4K-Laser-Projektor mit bis zu 6.000 ANSI-Lumen muss sich ein Hersteller auch definitiv Gedanken über die Lüftung machen. Hisense setzt laut Ankündigung auf eine „vollständig gekapselte Microchannel-Flüssigkühlung“ (angeblich erstmals in einem Projektor eingesetzt). Ergänzend ist von All-Glass-Optics (u. a. 16 Glaslinsen) die Rede, was Temperaturstabilität und Lichttransmission verbessern soll. Wenn Hisense diese Punkte in der Praxis sauber zusammenbringt, könnte der XR10 genau die Lücke schließen, die viele Nutzer haben: Projektion in groß – ohne das Wohnzimmer in Dunkelheit ertränken zu müssen.

HDMI 2.1, Dolby Vision & Dolby Atmos mit an Bord

Mehr Details zum Hisense XR10 4K-Laser-Projektor erhoffen wir uns zum Start der CES 2026.
Mehr Details zum Hisense XR10 4K-Laser-Projektor erhoffen wir uns zum Start der CES 2026.

Zusätzlich zu den umfassenden Informationen zum Projektionssystem, gibt es auch noch Details, welche Standards der Hisense XR10 unterstützt. Als Erstes hätten wir den Hinweis, dass der Projektor mit HDMI 2.1 ausgestattet ist und entsprechend moderne Wiedergabegeräte voll unterstützt, inkl. hoher Bildwiederholungsraten und ALLM (Auto Low Latency Mode). Eine native 4K-Wiedergabe mit 120 Hz wird aber nicht direkt kommuniziert. Es könnte somit auch sein, dass HFR-Darstellungen (High Frame Rate) auch nur in geringeren Auflösungen (Full-HD) möglich sind. Sicher ist dagegen, dass der 4K-Beamer nicht nur HDR10, sondern auch HDR10+ und Dolby Vision HDR unterstützt. An der Haben-Seite der Audioformate können zudem Dolby Atmos 3D-Sound und IMAX Enhanced verbucht werden. Als Betriebssystem setzt Hisense auf das hauseigene VIDAA U9, welches zusätzliche Features inkl. Amazon Alexa oder Google Assistant mit sich bringt. Offen bleibt derzeit noch die zusätzlichen Anschlüsse und Details zur Konnektivität (WiFi & Bluetooth).

Hisense XR10 Highlight-Features:

  • Der Hisense XR10 nutzt die LPU 3.0 Digital Laser Engine mit vollständig aktualisiertem Chipsatz und reiner RGB-Tripellaser-Lichtquelle (TriChroma).
  • Er erreicht eine maximale Helligkeit von 6.000 ANSI-Lumen und ist damit ausdrücklich für hellere Wohnumgebungen gedacht.
  • Die Projektionsgröße wird mit 65 bis 300 Zoll angegeben.
  • Ein optischer Zoom von 0,84x bis 2,0x soll flexible Aufstellabstände ermöglichen, ohne auf die maximale Bilddiagonale zu verzichten.
  • Der XR10 bietet vertikalen und horizontalen Lens-Shift, sodass sich das Bild verschieben lässt, ohne den Projektor zu bewegen.
  • Für die Optik nennt Hisense 16 All-Glass-Lenses, die Lichttransmission und Temperaturstabilität verbessern sollen.
  • Ein neues IRIS-System passt Blende und Belichtung automatisch an und soll so Kontrast bis zu 6.000:1 ermöglichen.
  • Hisense spricht von einer „dramatisch erweiterten“ BT.2020-Farbraumabdeckung für hohe Farbbrillanz.
  • Die Speckle-Unterdrückung wird mit „bis auf 6%“ angegeben, um Laser-Artefakte sichtbar zu reduzieren.
  • Für konstante Performance in kompaktem Gehäuse setzt Hisense auf eine vollständig „gekapselte Microchannel-Flüssigkühlung“ mit leckresistentem Design.
  • Ein 4-Kamera + Dual-TOF-Sensing-System plus AI-Auto-Adjustments sollen eine verlustfreie Korrektur von seitlicher Projektion bis +/-15° ermöglichen.

Leider noch kein Preis oder Termin

Mehr Infos inkl. des von Hisense veranschlagten Anschaffungspreises und Lieferzeitraums des XR10 4K-Laser-Projektors werden wir entweder im Rahmen der CES 2026, oder in den darauffolgenden Wochen herausfinden.

CES 2026 – Die neuesten Meldungen:

Ultimea Apollo S90 Test: Heimkino-Soundbar mit kräftigem Subwoofer und Surround-Speaker im Praxischeck

Wir haben die Ultimea Apollo S90 für euch unter die Lupe genommen. Während die Apollo S70 in unserem Test vor allem als flexible Desktop-/Monitor-Lösung glänzte, zielt die S90 deutlich stärker auf das Wohnzimmer: Mit separaten Rear-Lautsprechern und einem üppigen, kabelgebundenen 6,5 Zoll-Subwoofer ist das System klar als TV-Erweiterung positioniert. Wir klären euch über alle Vor- und Nachteile des Sets auf!

Lieferumfang und Design

Die Hauptkomponenten der Ultimea Apollo S90-Kombo mit den Lautsprechern und dem 6,5-Zoll Subwoofer
Die Hauptkomponenten der Ultimea Apollo S90-Kombo mit den Lautsprechern und dem 6,5-Zoll Subwoofer

Schon beim Auspacken wird deutlich, dass die Apollo S90 weniger „nur Soundbar“ sein will, sondern als Komplettsystem auftritt. Neben den Front-Komponenten gehören ein Subwoofer, zwei Rear-Speaker, eine Fernbedienung sowie ein umfangreiches Kabel-Set zum Lieferumfang.

Beim Design bleibt Ultimea der funktionalen Linie treu: viel schwarzes Plastik, klarer Fokus auf Zweckmäßigkeit statt Premium-Design. Das ist nicht zwingend ein Nachteil – zumal die S90 über Lichtelemente verfügt, die dem Setup bewusst einen Gaming-Charakter geben. Zudem „verschwinden“ die schwarzen Plastikelemente gekonnt im Kontrast der Lichtdarstellung. Praktisch: Für die Frontsektion sind sowohl längere Verbindungskabel als auch kurze „Steck“-Varianten vorgesehen, je nachdem, ob man die Module als getrennte Lautsprecher platziert oder zur Soundbar kombiniert. Den gesamten Lieferumfang haben wir euch anbei aufgelistet:

Der komplette Lieferumfang der Ultimea Apollo S90 Soundbar + Subwoofer-Kombo.
Der komplette Lieferumfang der Ultimea Apollo S90 Soundbar + Subwoofer-Kombo.
  • Hauptkomponenten
    • Center-Lautsprecher
    • Linke und rechte Lautsprecher
    • 2x Surround-Lautsprecher
    • Subwoofer
  • Netzteil (Center-Lautsprecher)
  • Subwoofer-Stromkabel
  • Optionale Standfüße für Frontlautsprecher
  • HDMI-Kabel
  • Digital-optisches Kabel
  • Stereo 3,5mm auf Klinke (Cinch) Kabel
  • 2x Anschlusskabel für Frontlautsprecher (2 Meter – separater Aufbau)
  • 2x Anschlusskabel für Frontlautsprecher (10 cm – verbundener Aufbau)
  • 2x Kabel für Surroundlautsprecher (6 Meter)
  • Wandmontagesatz + 6x Wandhalterungen
  • Fernbedienung
  • Bedienungsanleitung

Flexible Klanglösung: Audiosystem oder Soundbar

Ihr könnt die Center- und Front-Lautsprecher zu einer flachen Soundbar zusammenstecken.
Ihr könnt die Center- und Front-Lautsprecher zu einer flachen Soundbar zusammenstecken.

Das modulare Konzept kennen wir bereits von der Apollo S70: Dort war der Clou, dass man drei Front-Komponenten entweder getrennt betreiben oder zu einer Soundbar zusammenstecken kann. Die Apollo S90 führt diesen Ansatz konsequent weiter, setzt aber den Schwerpunkt anders: Die „Front“ kann ebenfalls als 3-teiliges System oder als zusammengesteckte Soundbar laufen – der eigentliche Mehrwert entsteht hier jedoch erst durch die zusätzlichen Rear-Lautsprecher und den Subwoofer, die das System zu einer deutlich TV-tauglicheren Lösung machen.

Der Center-Speaker und die Front-Lautsprecher (links/rechts) lassen sich auch getrennt voneinander aufstellen (Ultimea Apollo S90)
Der Center-Speaker und die Front-Lautsprecher (links/rechts) lassen sich auch getrennt voneinander aufstellen (Ultimea Apollo S90)

In der Praxis heißt das: Wer unter dem Fernseher eine saubere, horizontale Einheit bevorzugt, steckt die Frontmodule zusammen. Wer mehr Bühne und breitere Stereobasis will (z. B. bei sehr breiten Lowboards), stellt links/rechts getrennt auf. Und wer wirklich „Surround-Feeling“ sucht, nutzt die Rear-Speaker – damit grenzt sich die S90 unmissverständlich von der eher Desktop-orientierten S70 ab.

Die Audiotechnik der Ultimea Apollo S90

Ultimea Apollo S90 9.1 Soundbar im Ultimea-Shop Ultimea Apollo S90 9.1 Soundbar im Ultimea-Shop

Auf dem Papier ist die Apollo S90 ein 9.1-System mit insgesamt 10 Treibern. In der Mainbar arbeiten sechs 2 Zoll-Treiber plus ein zusätzlicher Treiber (1,7 Zoll × 1,5 Zoll), dazu kommen zwei 2 Zoll-Treiber für die Surround-/Rear-Einheiten sowie ein 6,5 Zoll-Subwoofer.

Wichtig ist dabei die Einordnung: Ultimea bewirbt „9.1“, in der Praxis sollte man solche Kanalangaben in dieser Geräteklasse als Mischung aus echter Kanalzuordnung (Front, Rear, Sub) und Signalverarbeitung verstehen. Genau darauf zielt auch Ultimeas „SurroundX“-Branding ab. Unser subjektiver Hörtest ordnet die 9.1-Angabe als eher optimistisch ein – dennoch sei Raumklang aus mehreren Richtungen klar wahrnehmbar.

Leistung und Grunddaten lesen sich solide: Der Frequenzbereich wird mit 45 Hz bis 18 kHz angegeben, der maximale Schalldruck mit >103 dB. Für typische Wohnräume ist das mehr als ausreichend, sofern man bei der Aufstellung sinnvoll arbeitet (Subwoofer nicht komplett einquetschen, Rear-Speaker nicht auf Kniehöhe verstecken). Ultimea selbst empfiehlt die S90 für Raumgrößen von etwa 30 bis 55 m².

Die Anschlüsse

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Apollo S90 Soundbar.
Die Anschlüsse auf der Rückseite der Apollo S90 Soundbar.

Bei den Eingängen gibt es das übliche Paket für diese Klasse: HDMI-Ausgang (mit eARC/ARC-Handling), HDMI-Eingang (4K@60Hz), optischer Digitaleingang, AUX, USB sowie Bluetooth 5.3. Man erhält somit so ziemlich alles, was man in dieser Preisklasse und Ausstattungsversion erwarten darf. WiFi und die damit verbundenen Komfortfunktionen wie Apple AirPlay, Chromecast etc. sind leider nicht vorhanden. Am wichtigsten ist ohnehin die HDMI-Verbindung. Alle verfügbaren Anschlüsse haben wir euch nachfolgend aufgelistet:

  • 1x HDMI-Ausgang (eARC)
  • 1x HDMI-Eingang (4K@60Hz)
  • 1x USB 2.0 (unterstützt MP3-Wiedergabe, maximal 128 GB Speichermedium)
  • Optisch-digitaler Eingang
  • AUX-Eingang (3,5 mm Klinke)
  • Bluetooth 5.3

Umfassende Equalizer-Einstellungen

Wie schon bei der Apollo S70 (mit ihren App-Presets) setzt Ultimea auch bei der Apollo S90 stark auf Software: Per App gibt es einen 10-Band-Equalizer sowie 121 EQ-Presets, um schnell zwischen Sound-Charakteren zu wechseln. Zusätzlich stehen klassische Hörmodi wie Film, Musik, Stimme, Sport, Spiel und Nacht zur Verfügung – sinnvoll, weil viele Nutzer am Ende genau diese Modi verwenden und nicht dauerhaft an Frequenzbändern drehen. In der Praxis lohnt es sich, mit zwei, drei Presets zu starten (Film/Spiel) und dann nur gezielt nachzubessern. Man darf sich jedoch keine Wunder von den EQ-Einstellungen erwarten. Die physikalischen Grenzen der Treiber lassen sich einfach nicht überwinden.

RGB-/Licht-Elemente liefern Atmosphäre

Mit der Ultimea-App lässt sich das Lichtfeature der Apollo S90 Soundbar auch individuell einstellen.
Mit der Ultimea-App lässt sich das Lichtfeature der Apollo S90 Soundbar auch individuell einstellen.

Ultimea spielt das „Lighting“-Thema bei der Apollo S90 offensiv aus: Die Beleuchtung ist in der Helligkeit anpassbar, und ausdrücklich auch die Surround-Lautsprecher sind „Light-Up“-Speaker, die Atmosphäre ins Heimkinosetup bringen sollen. Das ist Geschmackssache – aber wer ohnehin mit Bias-Light, LED-Strips oder Gaming-Licht arbeitet, bekommt hier ein stimmiges, integriertes Konzept statt einzelner Bastellösungen.

Die Lichtelemente unter dem Subwoofer und den Satelliten-Lautsprechern.
Die Lichtelemente unter dem Subwoofer und den Satelliten-Lautsprechern.

Es gibt übrigens sechs voreingestellte Lichtmodi, von denen primär der Rhythmusmodus und Filmmodus die Inhalte optimal darzustellen scheinen. Über die kostenlose Ultimea-App lässt sich die Lichtausgabe auch manuell festlegen, wer den stetigen Lichtwechsel nicht allzu ansprechend findet.

Audioqualität der Ultimea Apollo S90

Akustisch liefert die Ultimea Apollo S90 einen fairen Klang berücksichtigt man den Lieferumfang und Preis.
Akustisch liefert die Ultimea Apollo S90 einen fairen Klang berücksichtigt man den Lieferumfang und Preis.

Klanglich ist die Apollo S90 dort am stärksten, wo sie auch am häufigsten eingesetzt wird: beim TV- und Filmton. Die Kombination aus Center-Orientierung (Dialogverständlichkeit), zusätzlicher Räumlichkeit durch die Rear-Speaker und dem 6,5 Zoll-Subwoofer sorgt für einen deutlich „größeren“ Auftritt als bei reinen Soundbar-Llösungen. Ultimea bewirbt den Subwoofer mit „Feel every pulse of the bass“. Das ist natürlich eher Marketing – aber der Mehrwert gegenüber einer S70 ohne Sub/Rear ist absolut vorhanden: Explosionen, Musikstücke und Effekte wirken vollständiger und näher am klassischen Heimkino-Audiosystem.

Der 6,5-Zoll Subwoofer ist eine wichtige und richtige Addition zur Apollo-Soundbar-Modellreihe.
Der 6,5-Zoll Subwoofer ist eine wichtige und richtige Addition zur Apollo-Soundbar-Modellreihe.

Bei Musik hängt es stark vom Preset und der Erwartung ab. Für Party-/Background-Musik, Games und Streaming-Konzerte liefert ein solches System in der Regel genug Fundament und Lautstärke. Wer sich jedoch zu den „Audiophilen“ zählt, stößt in dieser Preisklasse naturgemäß an Grenzen (Treibergrößen, Gehäuse, DSP-Fokus). Positiv ist, dass Ultimea euch über 10-Band-EQ und viele Presets mehr Stellschrauben gibt als manche Konkurrenz.

Ein Punkt, den man realistisch einordnen sollte: Die „9.1“-Angabe klingt nach High-End, ist aber – wie oben erwähnt – eher als Gesamtversprechen aus Kanälen plus Signalverarbeitung zu verstehen. Die gute Nachricht: Selbst wenn man die Zahl ignoriert, bleibt ein Setup übrig, das mit Rear-Speakern und Subwoofer spürbar immersiver wirkt als die typische Einstiegs-Soundbar.

Einordnung im Vergleich zur Apollo S70

Die Apollo S70 war in unserem Test die spannendere „Audio-Lego“-Idee für Monitor, Schreibtisch und flexible Aufstellung – preislich aggressiv und als Einstieg in besseres Desktop-Audio überraschend komplett, aber ohne mitgelieferten Subwoofer. Die Apollo S90 verschiebt das Konzept klar Richtung Wohnzimmer:

  • Rear-Lautsprecher + Subwoofer sind hier nicht optionales Beiwerk, sondern der Kern des TV-Upgrades.
  • Die Front bleibt modular, sodass ihr je nach Möbel/TV-Breite „Soundbar-Look“ oder breitere Frontbühne fahren könnt.
  • Atmos-Branding und SurroundX sind stärker auf Film/Serien ausgerichtet als auf reines Desktop-Gaming.

Kurz: Wenn die S70 die clevere, günstige Desktop-Variante ist, dann ist die S90 die „TV-Ausbaustufe“, die aus einem flachen Fernseher-Sound endlich ein volleres Setup macht.

Testfazit Ultimea Apollo S90

Ultimea Apollo S90 9.1 Soundbar im Ultimea-Shop Ultimea Apollo S90 9.1 Soundbar im Ultimea-Shop

Die Ultimea Apollo S90 ist genau dann interessant, wenn ihr ein bezahlbares Komplettsystem sucht, das mehr kann als nur „bisschen lauter“: Rear-Lautsprecher, ein echter Subwoofer und viele App-/EQ-Optionen bringen echten Mehrwert fürs TV-Setup. Gleichzeitig bleibt das modulare Apollo-Prinzip erhalten – ihr könnt die Front als Soundbar betreiben oder breiter aufstellen, je nachdem, was euer Wohnzimmer hergibt.

Man sollte nur zwei Dinge sauber erwarten: Erstens ist „9.1“ in dieser Klasse eher ein Signalverarbeitungs-Versprechen als ein Heimkino-Referenzwert. Zweitens ist Dolby Atmos typischerweise an HDMI gekoppelt – wer also Atmos will, sollte sein Setup entsprechend planen (TV eARC/ARC nutzen, Quellen korrekt ausgeben).

Unterm Strich: Wer von TV-Lautsprechern oder einer einfachen Soundbar kommt, bekommt mit der Apollo S90 ein deutlich erwachseneres, wohnzimmertaugliches Paket – und für Ultimea typisch mit einer Extraportion Licht-Spielerei obendrauf.

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John Wick: Ballerina & Apple TV-exklusive Filme erstmals für nur 4,99 Euro!

Hinter dem vorletzten Adventskalender-Türchen auf Apple TV verbirgt sich heute „From The World Of John Wick: Ballerina“ der erstmals auf nur 4,99 Euro reduziert wurde. Zum gleichen Preis hat Apple TV auch viele seiner exklusiven Filme erstmals im Angebot, darunter „Emancipation“ mit Will Smith, „Greyhound“ mit Tom Hanks, oder „Cherry – Das Ende aller Unschuld“ mit Tom Holland. 

Wer sich den digitalen Kauf von „Ballerina“ bislang verkniffen hat, der sollte spätestens heute zuschlagen. Der Film spielt im John Wick-Universum und wurde seit dem digitalen Release auf Apple TV durchgehend für 13,99 Euro verkauft. Heute reduziert Apple TV erstmalig den Film auf nur 4,99 Euro. Einziges Manko: Im Gegensatz zu den anderen John Wick-Filmen wird „Ballerina“ lediglich in HD-Qualität mit SDR (Standard Dynamic Range) angeboten. Ein Wermutstropfen ist dagegen der Dolby Atmos 3D-Soundmix, der nicht nur im englischen Originalton, sondern auch in der deutschen Sprachfassung abgerufen werden kann. Klickt einfach auf das Cover, um zum Adventskalender-Tagesdeal zu gelangen:

Ballerina kaufen
From the World of John Wick: Ballerina für nur 4,99 Euro im Apple TV-Adventskalender.

Parallel zum Adventskalender-Schäppchen hat Apple TV eine breite Auswahl seiner exklusiven Filme deutlich im Preis gesenkt. Viele Titel werden erstmals so günstig angeboten. Unter den Filmen ab 4,99 Euro findet ihr unter anderem Hochkaräter wie „Killers of the Flower Moon“ mit Leonardo DiCaprio, „Wolfs“ mit George Clooney und Brad Pitt oder „Napoleon“ mit Joaquin Phoenix (Joker). Wir wissen leider nicht, wie lange Apple TV die Filme zu diesen Preisen anbieten wird. Wer sich einen oder mehrere Titel in die digitale Filmsammlung holen möchte, sollte sich entsprechend beeilen. Wer nicht wirklich einen gewissen „Sammelzwang“ seinen Lieblingsfilmen gegenüber verspürt, kann sich die Filme auch kostenlos genehmigen. Vorausgesetzt, ihr habt noch keinen aktiven Account für den Apple TV-Streamingdienst (früher Apple TV+). Dann könnt ihr euch die Filme während des kostenlosen 7-Tage-Gratiszeitraums genehmigen (danach 9,99 Euro im Monat):

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Übrigens: Die Ausstattung ist bei beiden Varianten (digitaler Kauf oder Streaming) die gleiche. In der Regel werden die Filme in 4K Ultra HD-Qualität mit HDR10, HDR10+ und/oder Dolby Vision sowie Dolby Atmos 3D-Sound angeboten. Visuell hebt sich Apple TV definitiv auch von den Mitbewerbern ab.

Reduzierte Apple TV-exklusive Filme:

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Sky und WOW im Januar 2026: Neuheiten mit „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ und mehr

Sky Deutschland hat seine Neuheiten für den Januar 2026 enthüllt. Die neuen Filme und Serien zum Jahresanfang stehen natürlich auch über den Streaming-Dienst WOW zur Verfügung.

Neu mit dabei ist etwa zum Jahresbeginn auch der nächste Dinosaurier-Blockbuster – damit ist freilich „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ gemeint. Wer auf eine Mischung aus Horor, Science-Fiction und Komödie steht, kann sich allerdings alternativ auch mit „M3GAN 2.0“ vergnügen. Und für reichlich Action sollte dann „From the World of John Wick: Ballerina“ mit Ana de Armas in der Hauptrolle sorgen. Keanu Reeves hat allerdings in dem Film ebenfalls einen kleinen Auftritt.

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Sky Deutschland will euch auch mit Dokumentationen bei Laune halten

Wer sich weniger für fiktionale und mehr für auf realen Begebenheiten basierende Unterhaltung interessiert, kann im Januar 2026 bei Sky und WOW beispielsweise in „Elon Musk Uncovered: Das Tesla-Experiment“ hereinschauen. Wie der Name schon sagt, so geht es um den Milliardär und Unternehmer Elon Musk, der nicht nur bei Tesla, sondern auch beim sozialen Netzwerk X oder SpaceX seine Finger im Spiel hat.

Dazu gesellen sich aber etwa auch neue Serienstaffeln zur beliebten Krimiserie „The Rookie“ oder „Nacy CIS: Origins“. Generell kann sich da zumindest das Stöbern lohnen. Ihr müsst auch nicht unbedingt das Pay-TV-Angebot von Sky Deutschland abonnieren. Als Alternative gibt es ja den Streaming-Dienst WOW. Letzteren könnt ihr mittlerweile auch ohne dessen eigene App via Prime Video nutzen. Dort ist nämlich inzwischen ein eigener Kanal für die Filme & Serien gestartet.

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Sky Deutschland: 2026 nahen große Veränderungen

Wie es dauerhaft mit Sky Deutschland und dessen Streaming-Dienst WOW weitergehen wird, muss die Zeit zeigen. Denn 2026 will die RTL Gruppe die Übernahme abschließen. Zumindest langfristig ist dann damit zu rechnen, dass WOW als eigenständige Streaming-Plattform eher Geschichte sein dürfte. Zumindest ist naheliegend, dass RTL vielmehr auf seine eigene App RTL+ setzen wird. Zwei Dienste nebeneinander herlaufen zu lassen, wirkt wenig zielführend.

Zunächst wünschen wir euch aber viel Spaß beim Streaming bzw. Fernsehen mit den Neuheiten im Januar 2026 bei Sky Deutschland und WOW. Wir hoffen, dass da unter den Filmen und Serien etwas für euch dabei ist!

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Serien, Shows & Dokumentationen

  • 01.01. – Im tödlichen Netz – Die Fischerclans von Kap York
  • 01.01. – The Copenhagen Test (Staffel 1)
  • 06.01. – Die PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott (Staffel 1 & 2)
  • 07.01. – Navy CIS: Origins (Staffel 1)
  • 09.01. – The Rookie (Staffel 8)
  • 12.01. – Industry (Staffel 4)
  • 12.01. – Mörderische Schwestern – Blutbad in Dublin (Staffel 1)
  • 13.01. – The Real Manhunter (Staffel 4)
  • 15.01. – Body in the Water: Mörderische Gewässer (Staffel 1)
  • 16.01. – Ponies (Staffel 1)
  • 16.01. – Meine Mutter Jayne Mansfield
  • 16.01. – Ms. Magazine: Provokant. Furchtlos. Revolutionär.
  • 17.01. – Secret Safari: Into the Wild (Staffel 1)
  • 19.01. – Real Murders of Atlanta (Staffel 3a)
  • 20.01. – Unser Hof mit Cheyenne und Nino – Neue Stallgeschichten
  • 23.01. – Becoming Madonna
  • 26.01. – Boss Hai: Kampf der Geschlechter
  • 28.01. – Unknown Serial Killers of America (Staffel 1)
  • 30.01. – Die Joghurt-Shop-Morde von Austin (Staffel 1)
  • 30.01. – Elon Musk Uncovered: Das Tesla-Experiment

Filme im Januar 2026 bei Sky und WOW

  • 01.01. – Jurassic World: Die Wiedergeburt
  • 03.01. – Islands
  • 08.01. – M3GAN 2.0
  • 10.01. – The Family McMullen
  • 16.01. – Die Schlümpfe: Der große Kinofilm
  • 17.01. – Fear Below
  • 23.01. – From the World of John Wick: Ballerina
  • 24.01. – King Ivory
  • 30.01. – Freaky Tales
  • 31.01. – Im Feuer des Krieges

Warner Bros. 2026: Diese Filme erscheinen bald auf 4K Ultra HD Blu-ray

Warner Bros. gehört zu den Studios, die (noch) viele Katalogtitel auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlichen. Inzwischen sind erste Beispiele für 2026 bekannt.

Allerdings muss man sich Sorgen machen. Denn nach der Übernahme durch Netflix ist bedauerlicherweise damit zu rechnen, dass das Interesse von Warner Bros., den eigenen Katalog weiterhin auf Disc auszuwerten, drastisch sinken dürfte. Somit solltet ihr die Veröffentlichungen genießen, solange ihr noch könnt. Durchgesickert sind die kommenden Titel im Übrigen durch einen südkoreanischen Vertriebspartner des Hollywood-Studios.

Warner Bros. plant für 2026 „Gravity“ und mehr in 4K Ultra HD

Unter anderem will Warner Bros. Discovery 2026 „Gravity“ aus dem Jahr 2016 mit Sandra Bullock und George Clooney auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlichen. Der Film ist anno dazumal ein Showcase für 3D-Effekte gewesen. Aber auch Tim Burtons „Mars Attacks!“ von 1996 soll endlich in 4K seinen Einstand geben. Eines unserer persönlichen Highlights wird hoffentlich auch „Interview mit einem Vampir“ aus dem Jahr 1994 sein. In dieser Verfilmung des gleichnamigen Romans von Anne Rice sehen wir Tom Cruise als Vampir Lestat und Brad Pitt als dessen Kamerad Louis.

Viele 4K-Fans werden sich aber sicherlich auch auf z. B. „Magnolia“ von Paul Thomas Anderson freuen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Titel noch keine konkreten Veröffentlichungstermine haben. Sie können also mit etwas Pech auch erst Ende 2026 aufschlagen, das bleibt abzuwarten. Lediglich zu „Ben-Hur“ (1959) und „Die Unbestechlichen“ (1976) steht schon fest, dass die Filme innerhalb des 1. Quartals 2026 auf den Markt kommen sollen.

Keine komplette Veröffentlichungsliste

Beachtet bitte, dass es sich hier ausdrücklich nicht um eine komplette Veröffentlichungsliste von Warner Bros. für 2026 handelt. Es sind einfach erste Katalogtitel, von denen wir nun definitiv wissen, dass sie im nächsten Jahr ihr Debüt auf 4K Ultra HD Blu-ray feiern werden. Es werden aber sicherlich noch weitere Filme hinzustoßen. Obendrein hat Warner Bros. Home Entertainment international auch noch zahlreiche Filme an kleinere Vertriebe wie z. B. Shout!, Criterion oder Arrow Video lizenziert, die ebenfalls unter deren Schirmherrschaft auf den Markt kommen werden.

Folgende Filme sind jedenfalls direkt für den Vertrieb über Warner Bros. für 2026 als Ultra HD Blu-rays bestätigt:

  • Ben-Hur (1959)
  • Die Unbestechlichen (1976)
  • Eraser (1996)
  • Gravity (2013)
  • Mars Attacks! (1996)
  • Interview mit einem Vampir (1994)
  • Vom Winde verweht (1939)
  • Magnolia (1999)

Da die Filme auf Disc in 4K erscheinen werden, könnt ihr als gesetzt ansehen, dass sie auch auf digitalen Plattformen wie Apple TV in 4K Ultra HD aufschlagen werden.

Panasonic bringt mehr Audio-Komfort auf seine Premium-TVs – dank Auracast

Panasonic rüstet seine Smart-TVs auf. Premium-Modelle erhalten ab sofort per Update nämlich die Audio-Funktion Auracast.

Allerdings ist Panasonic nicht der erste TV-Hersteller, der diese Funktion für seine Fernsehgeräte ausrollt. Seit Mitte des Jahres nutzt etwa auch LG bereits Auracast für seine Smart-TVs. Falls ihr mit der Bezeichnung so gar nichts anfangen könnt: Auracast erlaubt es euch, One-to-Many-Verbindungen herzustellen. Kompatible Fernseher können also via Bluetooth mehrere Verbindungen gleichzeitig zu unterschiedlichen Wiedergabegeräten halten.

Auracast hilft Menschen mit Hörschwächen

Hilfreich ist Auracast dadurch z. B. besonders, wenn Menschen mit verschiedenen Hörschwächen gemeinsam das Fernsehprogramm nutzen möchten. Sie können dann unterschiedliche Bluetooth-Kopfhörer verwenden und separat Klang und Lautstärke für sich justieren. Zumal es auch schon Hörgeräte gibt, die zu Auracast kompatibel sind. Denn das ist hier wichtig: Nicht nur der jeweilige Smart-TV, auch die Wiedergabegeräte müssen Auracast bzw. Bluetooth LE Audio unterstützen.

Bluetooth Auracast sorgt für One-to-Many-Verbindungen.
Bluetooth Auracast sorgt für One-to-Many-Verbindungen.

Ihr fragt euch, welche Smart-TVs von Panasonic zu Auracast kompatibel sind? Der japanische Hersteller nennt konkret die Fernsehgeräte Z93A, Z95A, Z90A, Z85A, Z95B, Z90B, W95A, W90A und W95B. Es handelt sich dabei also um die aktuellen OLED- und Mini-LED-Flaggschiffe bzw. die jeweiligen Vorjahresmodelle von 2024. Diese haben auch gemeinsam, dass die Fire TV als Plattform nutzen.

Panasonic empfiehlt schon die passenden Kopfhörer

Laut Panasonic erhalten die genannten Premium-Fernseher noch im Verlauf des Dezembers 2025 die entsprechenden Firmware-Updates. Da die Verteilung schrittweise verläuft, kann es sein, dass einige von euch bereits in den Genuss gekommen sind, während andere vielleicht noch ein wenig abwarten müssen. Da brauch es also nur ein wenig Geduld.

https://youtu.be/NUC5T6grkEQ

Als passende Kopfhörer empfiehlt Panasonic dann auch gleich mal die TWS-Earbuds Technics EAH-AZ100, der eigenen Untermarke. Jene sind nicht nur für Auracast bereit, sondern unterstützen auch aktive Geräuschunterdrückung (ANC), den hochwertigen Bluetooth-Codec LDAC und sogar Dolby Atmos.

Schnüffelei durch Smart-TVs: Texas hat die Schnauze voll und verklagt LG, Samsung, Sony und Co.

Dass Smart-TVs ihre Nutzer regelrecht bespitzeln, ist schon lange bekannt. In den USA strengt ein Generalstaatsanwalt deswegen nun sogar eine Klage an.

So verklagt der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, gleich fünf große TV-Hersteller in separaten Verfahren. Getroffen hat es nicht nur die beiden südkoreanischen Anbieter LG und Samsung, sondern auch die Japaner von Sony sowie die beiden chinesischen Firmen Hisense und TCL. Stein des Anstoßes: Die Technik Automated Content Recognition (ACR). Diese fertigt teilweise mehrmals in der Sekunde im Stillen Screenshots an, um euer Nutzungsverhalten genau zu analysieren.

TVs als Datenkraken – jedoch sind nicht alle gleich

Grundsätzlich sind leider alle Smart-TVs diesbezüglich Datenkraken. Pikant ist daher ein wenig, dass die US-Klage sich nur gegen ausländische TV-Hersteller richtig, den amerikanischen Anbieter Vizio, der ebenfalls Nutzerdaten zusammenrafft, aber ausklammert. Stattdessen will sich der Generalstaatsanwalt von Texas speziell Hisense und TCL genauer unter die Lupe nehmen. Denn beide Hersteller müssten aufgrund der chinesischen Gesetzgebung US-Nutzerdaten bei entsprechenden Anfragen auch an die chinesische Regierung herausgeben.

Hisense verlängert die Herstellergarantie auf ausgewählte Premium-TVs auf 5 Jahre.
Hisense verlängert die Herstellergarantie auf ausgewählte Premium-TVs auf 5 Jahre – um länger eure Daten zu horten?

Entsprechend markig fällt die Ansage aus Texas aus: Einen Smart-TV zu besitzen, sei nicht damit gleichzusetzen, sein Recht auf Privatsphäre an Big-Tech-Unternehmen und ausländische Gegenspieler abzutreten. Das Vorgehen der Hersteller sei irreführend und man werde rechtlich dagegen vorgehen. Die Hersteller würden die User nicht ausreichend aufklären und keine ausreichenden Zustimmungen der TV-Besitzer dafür einholen, deren Daten zu sammeln.

TV-Hersteller verdienen auch nach dem Kauf noch mit euch Geld

Letzten Endes verdienen die Hersteller von Fernsehgeräten mit euch bzw. euren Daten auch nach dem eigentlichen Kauf des Geräts noch Geld. Denn sie nutzen die erhobenen Daten nicht nur selbst, sondern verkaufen jene auch an die Werbeindustrie. In Texas behauptet man dabei, dass die Sammelei auch sensible Nutzerdaten in Gefahr bringe. Etwa könnten durch ACR auch sensible Informationen wie Passwörter, Banking-Informationen und mehr einem Risiko ausgesetzt werden.

Apple TV unterstützt inzwischen Google Cast

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Apple TV unterstützt inzwischen Google Cast für eine bequemere Bedienung. Damit geht man den entgegengesetzten Weg zu Netflix.

So hat Netflix ja kürzlich Google Cast, ehemals Chromecast, aus seiner App ersatzlos gestrichen. Von Apple AirPlay 2 hatte sich der Streaming-Dienst schon vor einigen Jahren verabschiedet. Apple geht nun mit seiner Plattform Apple TV den entgegengesetzten Weg. So hat man für seine Android-App nun Unterstützung für Google Cast implementiert. Das ist durchaus eine Überraschung.

Das bringt euch Google Cast für Apple TV

Damit euch Google Cast etwas nützt, benötigt ihr die App für Apple TV sowohl an euerem Smartphone als auch einem kompatiblen Smart-TV bzw. Streaming-Player. Anschließend könnt ihr dann euer mobiles Endgerät als Fernbedienung nutzen, um die Wiedergabe am großen Bildschirm damit zu steuern. Ihr könnt dabei sowohl einen Mini-Player als auch eine Fullscreen-Oberfläche am mobilen Endgerät beanspruchen. Voraussetzung ist, dass die App für Apple TV an eurem Android-Gerät bereits auf Version 2.2 aktualisiert worden ist. Das Update wird derzeit über den Google Play Store ausgerollt.

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Apple TV unterstützt inzwischen Google Cast.
Apple TV unterstützt inzwischen Google Cast.

Kurze Erklärung: Die App für Apple TV ermöglicht unter Android nur den Zugriff auf den gleichnamigen Streaming-Dienst – ehemals Apple TV+. Ihr könnt darüber aber bedauerlicherweise nicht eure gekauften oder geliehenen Filme und Serien abrufen. Die entsprechende App für Android ist noch einigermaßen frisch, denn sie ist erst im Februar 2025 erschienen.

Apple TV bietet viele Eigenproduktionen

Apple TV lockt euch mit Eigenproduktionen wie „Pluribus“, „Ted Lasso“ oder auch „Mythic Quest“. Das sind aber nur die Serien, dazu gesellen sich Filme wie „Greyhound“ mit Tom Hanks, „Spirited“ mit Ryan Reynolds und Will Farrell oder auch „Killers of the Flower Moon“ mit Leonardo DiCaprio. Zuletzt ist auch noch der Blockbuster „F1“ mit Brad Pitt hinzugestoßen.

Über Google Cast könnt ihr bei Apple TV im Übrigen auch die Lautstärke regeln und mehr. Das kann also schon eine praktische Lösung sein.