James Bond lebt! Das 25. Abenteuer von Agent 007 hat so einiges hinter sich. Das Projekt stand bislang nicht unter einem guten Stern. Diese erste Vorschau dürfte jedoch eine Beruhigung für die Fans darstellen.
Der Teaser-Trailer zeigt Ausschnitte aus dem Jamaika-Dreh. Zu sehen sind neben Daniel Craig (James Bond) und Regisseur Cary Fukunaga auch alte Bekannte wie Jeffrey Wright (Felix Leitner) oder Lashana Lynch (Nomi). Wird Lashana vielleicht sogar die neue 007?
Das Bildmaterial mach auf jeden Fall Lust auf mehr. Fans werden sich jedoch noch etwas gedulden müssen. Der Filmstart ist erst für den 2. April 2020 anberaumt.
Laut einem Bericht von „Business Korea“ berät Samsung Display final darüber, ob das Unternehmen milliardenschwere Investitionen in die Produktion von Quantum-Dot-OLED Prototypen steckt.
Samsung Display arbeitet bereits seit mehreren Jahren an einem Hybrid aus OLED und Quantum Dot, der die Vorteile der Display-Technologien vereinigen soll. Bereits im April dieses Jahres sollte ein Komitee über die Ausrichtung der TV-Sparte entscheiden. Man verständigte sich jedoch darauf, weitere Tests abzuwarten. Samsung Display kann nicht länger warten und muss die Entscheidung bis Ende Juni/Anfang Juli 2019 gefällt haben. Laut firmennahen Quellen „Hat sich das Unternehmen bereits dazu entschieden den Fokus auf QD-OLED zu verschieben. Es müssen lediglich Details für den Umbau herausgearbeitet werden.“
Erste QD-OLED-Prototypen
Um die Produktion der ersten großflächigen QD-OLED-Prototypen sowie den geplanten Termin der Markteinführung nicht zu gefährden, müsste Samsung Display eine LCD (Liquid Crystal Display) Fertigungsanlage im August 2019 für die Produktion von OLED-Displays umbauen. Die dafür benötigten Produktionsmaschinen müssten im Juli geordert und die LCD-Linie auf dem Asan Campus in Cheonan entsprechend abgebaut werden. Allein dieser Schritt soll eine Investition von rund 2.6 Milliarden US-Dollar nach sich ziehen.
Samsungs QLED LCD Fernseher verkaufen sich gut, im High-End-Marktsegment musste das Unternehmen jedoch Anteile an die OLED-Konkurrenz abtreten.
Serienproduktion soll 2021 starten
Laut Quelle ist Samsung Display dazu bereit große Summen für großflächige QD-OLED-Displays bereitzustellen, da das Unternehmen seinen Investitionsplan nicht länger aufschieben kann. Das Ziel sei die Marktreife und Serienproduktion in 2021. Weltweit verliert Samsung Electronics immer mehr Marktanteile im High-End-TV-Segment an die OLED-Konkurrenz. Mit einem Hybrid bestehend aus blauen OLED-Pixeln (als Lichtquelle + blaue Farbquelle) sowie einen Quantum Dot Farbfilter in Grün und Blau, verspricht man sich eine bessere Displayperformance gegenüber den WRGB (RGB OLED mit weißem Subpixel) Displays von LG Electronics.
Jetzt ist es Gewissheit. Das deutsche Traditionsunternehmen LOEWE stellt seinen Betrieb ein. Bereits zum 01. Juli 2019 soll die Entwicklung und Produktion in Kronach stillstehen.
„Made in Germany“ gibt es nicht mehr – zumindest nicht auf dem Fernseher-Markt. Mit LOEWE stellt einer der letzten in Deutschland produzierenden TV-Hersteller seinen Betrieb ein. Die Mitteilung kam kurzfristig und musste laut Geschäftsführung aus insolvenzrechtlichen Gründen so kurzfristig erfolgen. Voraussichtlich am 01. Juli 2019 wird der Geschäftsbetrieb eingestellt. Die rund 400 Mitarbeiter sollen darüber in einer Betriebsversammlung informiert werden.
LOEWE hatte wohl darauf spekuliert, dass die Gläubiger nochmals ein Darlehen für die Fortsetzung des Betriebs zur Verfügung stellen. Dies sei aber nicht geschehen. Somit fehlt dem TV-Hersteller ganz einfach gesagt das Geld. Ob sich das Unternehmen mit einer weiteren Finanzspritze aus der Krise befreien hätte können, darf jedoch bezweifelt werden. Womöglich hätte sich das Unvermeidbare nur nach hinten verschoben.
Design, Verarbeitung, Bild- & Tonqualität waren bei LOEWE TVs top. Nur der Preis konnte nicht mit der Konkurrenz mithalten
Gehälter sind nicht mehr sicher
Es ist nicht einmal klar, ob LOEWE noch im nächsten Monat die Gehälter zahlen kann. Das ist für die Belegschaft natürlich ein Schlag ins Gesicht, nachdem es Anfang Mai hieß, die Gehälter wären bis Ende Juli 2019 gesichert. Jetzt können die Beschäftigten und die Geschäftsführer nur darauf hoffen, dass kurzfristig ein Investor einspringt um den am Boden liegenden Unternehmen aufzuhelfen.
Zudem hat das Unternehmen Probleme mit der IG Metall. Das die Geschäftsführung im Alleingang versucht hat, eine Sanierung durchzuführen, ist der Gewerkschaft schon recht suspekt vorgekommen. Es wird vermutet, dass der Finanzinvestor Riverrock bewusst Kredite zurückhält um LOEWE komplett ausbluten zu lassen. Mit den Resten, womöglich technischen Patenten sowie der Marke selbst, soll Riverrock dann Gewinn herausschlagen wollen.
Viele Konzepte, wie hier der Concept X, kamen nie in den Handel
Letzter deutscher TV-Pionier nimmt seinen Hut
Wie es auch kommen wird, eine Produktion von TV-Geräten „Made in Germany“ wird es wohl nicht mehr geben. In dem zuletzt ausgearbeiteten Zukunftskonzept der Geschäftsführung, liegen die Kernkompetenzen im Bereich Vertrieb, Marketing, Produktdesign sowie in der Forschung und Entwicklung.
Es ist sehr schade, dass die Geschichte des 1923 gegründeten Unternehmens jetzt zu Ende gehen soll. Es war aber abzusehen, dass man auf lange Sicht nicht mit den großen Mitbewerbern aus Korea, Japan und China mithalten kann. Vor allem der Preisverfall im High-End-Segment, sprich OLED Fernseher, hat LOEWE schwer zugesetzt. Im Bereich Audio konnte das Unternehmen nur schwer Fuß fassen. Vielleicht kommt ja ein ausländischer Investor und vertreibt unter dem Namen LOEWE seine eigenen TV-Geräte. Solche „Zombie-Marken“ gibt es bereits. Hinter einst populären Marken wie Metz oder Nordmende stecken jetzt Unternehmen aus dem asiatischen Raum.
Netflix wird zwar von den meisten Nutzern hauptsächlich an Fernsehgeräten genutzt, doch der Streaming-Dienst kommt auch gerne mal am Notebook, Desktop-PC oder sogar an Smartphones und Tablets zum Einsatz. Für mobile Endgeräte plant Netflix offenbar ein neues Feature – Vibrationen bei Kinofilmen und Serien.
Die Idee ist nicht neu, denn manche Kinos integrieren ebenfalls Vibrationsmotoren in ihre Sitze. Gamer kennen das Rumble-Feature ohnehin von ihren Controllern. Da liegt die Idee also gar nicht so fern auch beim Video-Streaming Vibrationen zur Unterstreichung des Geschehens zu verwenden. Netflix führt hier aber noch keine größere Angelegten Experimente durch.
Vielmehr kamen einige Mitarbeiter auf diese Idee im Rahmen der internen „Hack Days“. Jene sind eine Möglichkeit für Angestellte des Streaming-Anbieters neue Konzepte auszuprobieren. Die meisten werden nicht für die offizielle App umgesetzt, manchmal greift Netflix sie aber tatsächlich auf. Denkbar wäre dann eben, dass beispielsweise bei großen Explosionen in einem Film oder einer Serie die entsprechenden Vibrationen einsetzen.
Nutzbar wäre das Feature aber zwangsweise nicht an Fernsehgeräten, sondern eben nur an Hardware, die man direkt in der Hand hält und somit die Vibrationen auch direkt mitbekommt. Warten wir aber mal ab, ob Netflix diese Idee dann am Ende wirklich umsetzt.
Netflix testet einen Pop-Out-Player
Bei Experimenten ist Netflix immer dabei und so hat man aktuell auch für einige Nutzer einen sogenannten Pop-Out-Player ausgerollt. Dieses Feature ist wiederum an PCs verfügbar. So kann man die Netflix-App ausblenden und in einem kleinen Extra-Fenster dennoch weiter den Videostream laufen lassen. Jenes Mini-Fenster lässt sich dann etwa an den Bildschirmrand schieben. Somit kann man Dokumente und Co. bearbeiten und gleichzeitig weiter Netflix laufen lassen.
Netflix testet einen Pop-Out-Player
Für Menschen, die im Home Office arbeiten, klingt auch das nach einem gar nicht so schlechten Konzept. Oder aber, wenn man gerade Netflix am Notebook nutzt, eben die E-Mails nachschauen möchte, aber den Stream währenddessen nicht komplett pausieren will. Das Fenster mit dem Pop-Out-Player lässt sich auch in der Größe anpassen und im Bildschirm frei verschieben.
Aktuell testet Netflix den Pop-Out-Player mit ausgewählten Nutzern. Ob man das Feature auf lange Sicht für alle verteilen möchte, ist noch unklar. Netflix selbst spricht auf Nachfrage nur von einem Experiment.
Amazon hat seine Neuzugänge für den Juli 2019 bestätigt. Unter anderem könnte die brandneue Eigenproduktion „The Boys“, basierend auf einer Comicvorlage von Garth Ennis, ein Highlight sein.
Doch auch bei den lizenzierten Titeln sind ein paar Höhepunkte im nächsten Monat dabei. Etwa sind bald „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ mit den Staffeln 1-4 wieder bei Amazon Prime Video mit von der Partie.
Es gibt außerdem auch neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Video-Shop von Amazon. Da wäre etwa „Captain Marvel“ als Beispiel zu nennen. Auch „Suspiria“, im Abonnement enthalten, interessiert bestimmt den ein oder anderen Leser. Denn das Horrorthriller-Remake besticht nicht nur durch einen hochkarätigen Cast, sondern auch mit einem Soundtrack von Thom Yorke (Radiohead).
Eine Übersicht über die 4K-Inhalte bei Amazon Prime Video bieten wir weiterhin an dieser Stelle an. Unten sind die neuen Juli-Inhalte beim Streaming-Anbieter in Listen aufgeführt. Viel Spaß beim Anschauen!
Neue Serien im Juli 2019 bei Amazon Prime Video
The Magicians– Staffel 3 – exklusiv verfügbar ab 1. Juli
Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.– Staffel 1-4 – verfügbar ab 5. Juli
The Boys– Staffel 1: Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 26. Juli
Neue Filme im Juli 2019 bei Amazon Prime Video
First Reformed – exklusiv verfügbar ab 01.07.
Jungle – verfügbar ab 01.07.
Brüder – Feinde – exklusiv verfügbar ab 2.07.
The Sun at Midnight – Eine außergewöhnliche Freundschaft – exklusiv verfügbar ab 05.07.
Zuhause ist es am schönsten – exklusiv verfügbar ab 08.07.
Rampant – exklusiv verfügbar ab 08.07.
Action Point – exklusiv verfügbar ab 10.07.
Collateral Terror – Battle for America – exklusiv verfügbar ab 10.07.
Guardians of the Earth – Als wir entschieden, die Erde zu retten – exklusiv verfügbar ab 10.07.
Mein Bester & Ich: Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 11.07.
Mid90s – exklusiv verfügbar ab 12.07.
Zwei im falschen Film – exklusiv verfügbar ab 14.07.
Ultimate Justice – Töten oder getötet werden – exklusiv verfügbar ab 14.07.
Assassination Nation: exklusiv verfügbar ab 15.07.
Dear Dictator – exklusiv verfügbar ab 15.07.
Suspiria: Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 16.07.
Grüße aus Fukushima – verfügbar ab 19.07.
Level 16 – exklusiv verfügbar ab 22.07.
Jupiter’s Moon – verfügbar ab 22.07.
Happy Deathday – exklusiv verfügbar ab 22.07.
Detroit – exklusiv verfügbar ab 23.07.
Bachelors – Der Weg zurück ins Leben – exklusiv verfügbar ab 24.07.
WUFF – Folge dem Hund – exklusiv verfügbar ab 25.07.
Misfit: exklusiv verfügbar ab 26.07.
Pfad der Rache – verfügbar ab 26.07.
Edhels Geheimnis – exklusiv verfügbar ab 28.07.
The House That Jack Built – exklusiv verfügbar ab 30.07.
Offenes Geheimnis – exklusiv verfügbar ab 31.07.
Neue Kids Hghlights im Juli 2019 bei Amazon Prime Video
Knerten 1 – 4 – exklusiv verfügbar ab 1.07.
Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten – exklusiv verfügbar ab 5.07.
BEN – Abenteuer auf der Mäuseinsel – exklusiv verfügbar ab 17.07.
Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon
White Boy Rick – zum Kaufen verfügbar ab 04.07. / zum Leihen verfügbar ab 11.07.
Captain Marvel – zum Kaufen verfügbar ab 05.07. / zum Leihen verfügbar ab 18.07.
Wildlife – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 05.07.
Eighth Grade – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 05.07.
The Wedding Guest – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 08.07.
Was Männer wollen – zum Kaufen verfügbar ab 11.07. / zum Leihen verfügbar ab 25.07.
Alita: Battle Angel – zum Kaufen verfügbar ab 11.07. / zum Leihen verfügbar ab 01.08.
Destroyer – zum Kaufen verfügbar ab 12.07. / zum Leihen verfügbar ab 18.07.
The Sisters Brothers – zum Kaufen verfügbar ab 12.07. / zum Leihen verfügbar ab 26.07.
Club der Roten Bänder – Wie alles begann – zum Kaufen verfügbar ab 15.07. / zum Leihen verfügbar ab 19.07.
Sweethearts – zum Kaufen verfügbar ab 18.07. / zum Leihen verfügbar ab 05.09.
Mia und der weiße Löwe – zum Kaufen verfügbar ab 18.07. / zum Leihen verfügbar ab 01.08.
Free Solo – zum Kaufen verfügbar ab 19.07. / zum Leihen verfügbar ab 02.08.
Wir – zum Kaufen verfügbar ab 19.07. / zum Leihen verfügbar ab 25.07.
Beach Bum – zum Kaufen verfügbar ab 25.07. / zum Leihen verfügbar ab 01.08.
Willkommen in Marwen – zum Kaufen verfügbar ab 26.07. / zum Leihen verfügbar ab 01.08.
Dumbo – zum Kaufen verfügbar ab 26.07. / zum Leihen verfügbar ab 08.08.
Der Amazon Prime Day wirft seine Schatten voraus! Filme & Serien auf Prime Video werden bis zu 50% reduziert und können nur von Prime-Abonnenten gekauft/geliehen werden.
Nachfolgende Kauf-Highlights stehen in der Sektion Film bereit:
Zugegen, die Auswahl sowie die Preise hauen einen noch nicht so ganz vom Hocker. Es lohnt sich aber auf jeden Fall die Komplettlisten einmal durchzustöbern. Einige Titel lohnen sich auf jeden Fall für 3-5 Euro (Kauf).
Sony hat die Ergebnisse einer groß angelegten Studie veröffentlicht. „Die Evolution des Wohnzimmers“ zeigt, welche Rolle die Bildschirmgröße spielt, welche Auswirkungen Streaming-Dienste haben und wie gesellschaftliche Trends das Wohnzimmer prägen.
Sony beauftragte das Marktforschungsunternehmen OnePoll die Studie anzufertigen. Untersucht wurden die Angaben von 6.000 Europäern, mit jeweils 1.000 Teilnehmer aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Belgien. Die Menschheit entwickelt sich stetig weiter. Im Wohnzimmer kann man diese Veränderungen ganz deutlich erkennen. Während in den 60er Jahren der Röhrenfernseher noch in der Schrankwand versteckt wurde, etablierte sich in den letzten beiden Jahrzehnten der minimalistische Look. Ein TV-Board mit Fernseher ist manchen heutzutage oft schon zu viel. Beeinflusst werden die Entwicklungen natürlich von technologischen Entwicklungen und neuen bzw. veränderten Bedürfnissen.
In den 1960ern hatten TV-Geräte eine Diagonale von rund 8 Zoll (20 cm)
Befragte sehen mehr Fernsehen als vor 10 Jahren
Es gibt aber auch Konstanten. So ist die Couch oder der TV-Sessel immer noch der wichtigste Bestandteil eines Wohnzimmers und das seit Jahrzehnten. Der Fernseher folgt gleich auf Platz zwei. Ein Drittel der Studien-Teilnehmer meinten sogar, dass der TV das wichtigste Element sei. Der Fernseher ist und bleibt zentrales Element für Informationsbeschaffung und Entertainment. Daran ändern auch Smartphone, Tablet oder andere technische Spielzeuge nichts. Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, gleich viel Fernsehen wie vor 10 Jahren geschaut haben, vielleicht sogar mehr.
In den 90er Jahren war die Prime Time heilig. Blockbuster Produktionen, neue Serien-Formate und Reality TV kämpften um den 20:15 Uhr-Slot
Es kommt auf die Größe an
Man könnte sagen, der Fernseher wächst mit seinen Aufgaben. In der Anfangszeit des Fernsehens, drängten sich die Familienmitglieder um einen 8 Zoll Fernseher im 4:3 Format. Fast nicht vorstellbar, nachdem fast jedes Tablet einen größeren Bildschirm hat. Früher gab es auch nur wenige Kanäle, die ab einer bestimmten Uhrzeit auch aufhörten zu senden. Heute übernehmen Fernseher neben der Übertragung von Live-TV-Inhalten noch weitere Aufgaben. Der Fernseher fungiert z.B. als Bildschirm für Gaming-Konsolen, als Plattform für Streaming-Dienste oder einfach nur als „Lautsprecher“ für Musikstreaming (z.B. Spotify). Oder er verwandelt sich im „ausgeschaltetem“ Zustand in ein Stück Kunst. Neue Inhalte verlangen nach einer entsprechenden Präsentation. Hochwertig produzierte Serien, High-End Games in 4K/HDR oder Live-Videostreams aus Youtube möchten genossen werden. Dazu gehört auch, dass man Farben und Details auch aus jeder Entfernung erkennt und so vergrößert sich die Bildschirmdiagonale im Durchschnitt um einen Zoll pro Jahr. Wir sind aktuell bei rund 50 Zoll angekommen. 2024 werden des demnach bereits 55 Zoll sein. TV-Geräte ab 70-Zoll, werden in den nächsten Jahren das größte Wachstumspotential prognostiziert.
In den 2000ern zogen die ersten Flachen TV-Geräte in unsere Wohnzimmer ein
Streaming nimmt dem Zuschauer den Zeitdruck
Die Studienteilnehmer verbringen noch mehr Zeit vor dem TV-Gerät, als vor 10 Jahren – im Durchschnitt 15 Stunden pro Woche. Doch nicht nur die Dauer des Konsums, auch das Zeitfenster, wann der Fernseher angeschalten wird, hat sich verändert. Die Prime-Time 20:15 Uhr wird immer weniger gefragt, heutzutage sucht man sich selbst aus, wann was zu laufen hat. Streaming-Angebote bieten dem Zuschauer flexiblen Film- & Seriengenuss. 50 Prozent der Teilnehmer, war es sehr wichtig, dass sie selbst die Sendezeiten bestimmen können, bzw. diese besser mit langen Arbeitszeiten (32 Prozent) vereinbart werden können. Zudem kann man so einfacher mit Freunden oder dem Partner (31 Prozent) sich einen schönen Abend/Nachmittag/Vormittag vor dem Fernseher machen.
Sonys XG95 4K/HDR Full-Array-Local-Dimming TV bedient laut Umfrage den Trend
Sony XG95 4K HDR Full Array TV liegt voll im Trend
Sony hat die Studie natürlich nicht ohne Hintergedanken anfertigen lassen. All diese Erkenntnisse belegen, dass sich Sony mit seiner XG95 Modellreihe mit Diagonalen von 55 Zoll (139) bis 85 Zoll (215 cm) voll im Trend bewegt. Größere Bildschirmdiagonalen, mehr Funktionalitäten, bessere Bild- & Audioqualität und zudem eine viel geringere Bautiefe (6,5 cm) als damalige Röhrenfernseher. Takayuki Miyama, Leiter für TV-Produktplanung und -marketing Sony Europe, betont: „Diese Studie bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Evolution des Wohnzimmers im Laufe der Jahre. Der Fernseher hat zu dieser Verwandlung definitiv eine Menge beigetragen. Sony steht mit seinen Fernsehern seit vielen Jahren an der Spitze der Innovation und die Einführung des XG95 markiert einen wichtigen Meilenstein.“
Ab sofort steht der Raspberry Pi 4 als neues Model B zum Kauf zur Verfügung. Der Preis liegt bei 35 US-Dollar. Diese Version bringt nun auch HEVC-Unterstützung mit und kann 4K-Videos mit bis zu 60 fps dekodieren.
Damit letzteres möglich ist, hat man etwa den RAM auf bis zu 4 GByte LPDDR4-RAM aufgestockt. Es gibt aber auch noch Versionen mit nur 1 oder 2 GByte Arbeitsspeicher. Der bereits genannte Preis von 35 US-Dollar gilt dann auch für die Einstiegsversion mit 1 GByte RAM. Wer den doppelten RAM wünscht, zahlt 45 US-Dollar. Für den Raspberry Pi 4 Model B mit 4 GByte RAM werden dann 55 US-Dollar fällig.
Neuer USB-C Anschluss
Laut den Entwicklern gebe es noch weitere Optimierungen – etwa den Wechsel von USB Typ-A zu dem zeitgemäßeren USB Typ-C. Damit Dual-Display-Verbindungen möglich sind, hat man zudem dem HDMI-Anschluss gegen zwei Micro-HDMI-Ports ausgetauscht. Zudem hat man das Betriebssystem generalüberholt. Auch schickte man die alten Grafiktreiber in Rente und setzt nun auf den Mesa V3D Treiber.
Raspberry Pi 4 Model B mit zweimal Micro-HDMI
Technische Eckdaten des neuen Raspberry Pi 4 Model B
1,5 GHz Quad-Core 64-bit ARM Cortex-A72 CPU
1GB, 2GB, oder 4GB LPDDR4 SDRAM
Full-Throughput Gigabit Ethernet
Dual-Band 802.11ac Wi-Fi
Bluetooth 5.0
Zweimal USB 3.0 und zweimal USB 2.0
Dual-Monitor-Ports mit 4K-Unterstützung
VideoCore VI Graphics für OpenGL ES 3.X
4Kp60 Hardware-Decodierung (HEVC)
Preise: ab 35 US-Dollar
Außerdem veröffentlicht man zeitgleich neues Zubehör für den Raspberry Pi 4 Model B. So gibt es ein Case für 5 US-Dollar, ein USB-Typ-C-Netzteil für 8 US-Dollar und auch einen Adapter für Besitzer des offiziellen Netzteils für den Raspberry Pi 3. Der Adapter kostet nur 1 US-Dollar und macht das Netzteil für Micro-USB-Typ-B dann für USB-Typ-C bereit. Zusätzlich bietet man noch passende Micro-HDMI-Kabel mit 6 Gbps an, welche mit 1 Meter Länge 5 US-Dollar kosten.
Raspberry Pi 4 ist auch als Desktop Kit zu haben
Wer alles auf einen Schlag kaufen möchte, kann für 120 US-Dollar auch ein Raspberry Pi 4 Desktop Kit erwerben. Enthalten sind dann der Raspberry Pi 4 Model B, das Case, das Netzteil, Maus und Tastatur, zwei HDMI-Kabel und der offizielle Beginner’s Guide. Außerdem ist bereits eine microSD-Speicherkarte mit 32 GByte vorinstalliert.
In der Vergangenheit veröffentlichte man auch günstigere Versionen seiner Raspberry Pi. Die Entwickler erklären aber, dass aktuell nicht möglich sei eine Art „Raspberry Pi Model 4A“ auf den Markt zu bringen, da man keine Möglichkeiten habe die Kosten für die gebotene Hardware noch weiter zu senken. Wer wiederum Interesse an dem Raspberry Pi 4 Model B hat, findet auf dieser Unterseite auch Verweise auf die deutschen Vertriebspartner.
Aktuell verdichten sich die Gerüchte zu einer neuen Version der Nvidia Shield Android TV. Ein neues Modell mit neuer Remote und neuem Controller soll schon in den Startlöchern stehen. Außerdem könnte eine Partnerschaft mit Google für den Game-Streaming-Dienst Stadia geplant sein.
Wir hatten ja erst kürzlich darüber berichtet, dass eine neue Nvidia Shield Android TV mit der Bezeichnung „mdarcy“ in der Google Play Developer Console aufgetaucht ist. Zuvor sickerten bereits die Codenamen einer neuen Fernbedienung und eines neuen Controllers durch. Sie sollen intern als „Friday“ und „Stormcaster“ laufen. Nun gibt es ein paar neue Informationen zu der potentiellen neuen Shield.
Wie bereits erwähnt, soll wohl immer noch der SoC Tegra X1 im Inneren werkeln. Offenbar geht Nvidia so vor, um weiterhin zeitgleich Updates für alle Shield-Generationen verteilen zu können und eine Fragmentierung unter den Nutzern zu vermeiden. Dennoch könnte sich die Leistung steigern, denn man geht von höheren Taktraten aus. Ob Nvidia eventuell auch den RAM erweitern könnte, in den bisherigen Shield stecken jeweils 3 GByte Arbeitsspeicher, ist offen.
Auch soll die neue Shield Android TV mit Android 9.0 Pie an den Start gehen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Nvidia dann auch ein entsprechendes Update für die Modelle aus den Jahren 2015 bzw. 2017 (hier unser Test) veröffentlicht. Aktuell sind die Nvidia Shield Android TV noch mit Version 8.0 (Oreo) des Betriebssytems unterwegs.
Nvidia könnte die Partnerschaft mit Google intensivieren
Neue Gerüchte drehen sich nun darum, dass Nvidia für die kommende Shield seine Zusammenarbeit mit Google intensivieren könnte: So wäre die Shield eine bestens geeignete Plattform, um Googles Game-Streaming-Dienst Stadia voranzutreiben. Immerhin bewirbt Nvidia die Shield Android TV auch als Gaming-Plattform und liefert einen Controller mit.
Stadia passt die Auflösung, Framerate und Audio-Qualität an die Internetgeschwindigkeit an
Ob an den Gerüchten etwas dran ist, kann man aber auch in Zweifel ziehen: Immerhin bietet Nvidia mit GeForce Now eine direkte Konkurrenz zu Stadia an. Allerdings steckt jener Dienst seit Monaten erneut in einer Beta, ohne dass sich viele Fortschritte ergeben hätten. Vielleicht denkt man also über einen Strategiewechsel nach? Die Kooperation könnte sowohl für Nvidia als auch Google Sinn ergeben. Noch sollte man die Meldungen aber mit etwas Vorsicht genießen.
Der neue Satellit EUTELSAT 7C wurde am 20. Juni 2019 erfolgreich mit einer Ariane 5 Trägerrakete inn die Erdumlaufbahn befördert. Der Hochleistungssatellit soll Europa und weitere Märkte bedienen.
Die technische Leistung des 3,4 Tonnen schweren Satelliten entspricht 36 Mhz. Wenn bis zum Ende des Jahres 49 Ku-Band Transponder in Betrieb genommen, sollen die Märkte Europa, Afrika, Naher und Mittlerer Osten und die Türkei bedient werden. EUTELSAT 7C wird auf 7° Nord neben dem Satellit EUTELSAT 7B eingesetzt werden und die dynamisch wachsende Position mit einer Zusatzkapazität von 19 Transpondern erweitern. Man möchte der Nachfrage der am schnellsten wachsenden TV-Position mit heute schon über 500 Sendern gerecht werden. Der ursprüngliche Aufgabenbereich des ersten Satelliten EUTELSAT 7A wird dagegen wechseln. Im Rahmen einer Optimierungsstrategie wird das Gerät auf einer anderen Position neue Aufgaben einnehmen.
Die vorhergesagte KU-Band Verteilung im Westen durch den EUTELSAT 7C Satelliten
Rodolphe Belmer, Chief Executive Officer Eutelsat, sagt:“EUTELSAT 7C ermöglicht es uns, die Position 7° Ost weiter zu stärken. Mit den beiden ko-positionierten Hochleistungssatelliten können wir unsere Kunden in diesen sehr dynamischen Märkten bestens unterstützen. Dabei profitieren wir von der hochmodernen Technologie von Maxar und freuen uns über einen weiteren erfolgreichen Start mit Arianespace.”
Der Satellit verfügt zudem über einen eigenen Beam für staatliche Nutzungen für Europa, im Nahen und Mittleren Osten sowie Zentralasien mit an Bord. Für europäische Nutzer weniger interessant ist die Entwicklung südlich der Sahara. Die Kapazität für diesen Raum soll von 22 auf 42 Transponder fast verdoppelt werden. Damit bietet der Eutelsat 7C Satellit Platz für einige Hundert zusätzliche SD, HD und UHD-Sender.