Greenland auf 4K UHD Blu-ray im Test: Weltuntergang mit Bass-Alarm

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Bildqualität (75%)

Greenland wurde digital gedreht. Viel mehr Details lassen sich leider nicht angeben. Selbst nach intensiver Recherche war es nicht möglich, echte Details zu filtern. Anhand eines Instagram-Fotos von Dana Gonzalez lässt sich sagen, dass ARRI-Kameras eingesetzt wurden. Welche genau und ob hier mit 2K DI oder 4K Di gearbeitet wurde, bleibt aktuell leider im Verborgenen. Nicht im Verborgenen bleibt die Tatsache, dass HDR10 als Kontrastdynamik eingesetzt wurde und der Film auch im Rahmen von Rec.2020 gemastert ist.

Was die reine Auflösung angeht, so sieht man direkt im Eröffnungs-Shot bei der Skyline von Atlanta nahezu keinen Unterschied. In den ganz feinen vertikalen Linien des Hochhauses im mittleren Bereich vorne lassen sich die Strukturen etwas besser ausmachen, aber da muss man schon mit der Lupe schauen. Und das bleibt in allen relevanten Einstellungen so. Wo man annimmt, es könnte mehr Schärfe in der Tiefe, mehr Details geben, gibt es sie nicht. Lediglich die typischen Artefaktkränze der Blu-ray fallen weg, was die UHD-BD etwas ruhiger und gleichmäßiger erscheinen lässt.

Die UHD-Blu-ray säuft auf dunklen Bereichen leider oftmals etwas ab

Vorteile spielt die Ultra-HD-Blu-ray in ihrer Spitzenhelligkeit aus, was den Explosionen sowie deren orangerotem Schein zugute kommt. Außerdem ist die Kontrastgebung in den hell ausgeleuchteten Szenen besser und dynamischer. Ohne dass helle Oberflächen überstrahlen ist der Hell-Dunkel-Kontrast sichtbar besser. Hautfarben gelingen etwas wärmer und kräftiger, was dem Film gut steht. Die dunklen Szenen allerdings sind nach wie vor zu dunkel. Allerdings wirkt dort die nachträgliche Körnung harmonischer und weniger auffällig. Außerdem sieht man hier nicht (wie bei 103’06) so deutlich das durch den Sensor bei hoher ISO verursachte Farbrauschen.

Leider ist der Schwarzwert in dieser Szene noch schwächer und wirkt flauer. Insgesamt ist die UHD-Blu-ray zwar stimmiger, etwas kontrastdynamischer und in den Feuerszenen auch farblich kräftiger, allerdings sind die Differenzen nicht weltbewegend und das Ausgangsmaterial ist nach der deutlichen Stilisierung in der Postproduktion einfach nicht das Beste. Das Digital Intermediate sieht zudem nach 2K aus, da sich ein echter Detailvorsprung nicht ausmachen lässt.

Greenland [Blu-ray]
Preis: 21,99 €
(Stand von: 2021/09/28 12:59 pm - Details
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Der echte Filmfan bleibt im Heimkino: Das Bild ist besser, der Sound unmittelbarer und die Sitznachbarn angenehmer - Timo rezensiert seit 2002 mit Leidenschaft (fast) durch alle Genres. Aktuelle Rezensionen findest du auf blu-ray-rezensionen.net

5 KOMMENTARE

  1. Unfassbar schlechter Cast…..musste den Film in drei Teilen schauen,so schwer zu ertragen.
    Elendige Dialoge,schlecht gespielt,vorhersehbar bis zum Schluss!Wie man diese Hauptdarstellerin so hochloben kann,bleibt mir ein Rätsel.Aber Geschmäcker sind verschieden,da schaut wohl jemand mit einem anderen Auge auf die Dame.
    Ton und Bild ordentlich!

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