Xbox Series S ohne UHD-Laufwerk wird angeblich im Mai 2020 enthüllt

9
Microsoft Xbox Series S
Microsoft Xbox Series S: So könnte sie aussehen

Lange Zeit hatte es Gerüchte um eine zweite, neue Xbox aus dem Hause Microsoft gegeben. Nun heißt es, die Redmonder wollten ihre Xbox Series S wohl im Mai 2020 endlich vorstellen.

Zur Xbox Series X kennen wir ja schon alle technischen Details. Das Design der Next-Generation-Konsole hatte Microsoft sogar schon Ende 2019 vorgestellt. Doch vorher gab es immer wieder Gerüchte, dass die Xbox Series X nicht Microsofts einzige Next-Generation-Konsole sein könnte. Angeblich sollte ein zweites, schwächeres Modell mit dem Codenamen Lockhart geplant sein. Nun gibt es eben ein paar neue Informationshäppchen zur Xbox Series S.

Unser Artikelbild zeigt ein Mockup dazu, wie die Konsole möglicherweise aussehen könnte. Angeblich sei hier eine Leistung von 4 TFLOPS anvisiert, was aber sehr merkwürdig klingt und vorherigen Meldungen widerspricht. Denn damit läge die Konsole in der Leistung dann unter der Xbox One X, was es schwer machen könnte, sie Kunden schmackhaft zu machen. Trotz der verhältnismäßig geringen Grafikleistung solle wohl ein NVMe-SSD an Bord sein und auch eingeschränkte Raytracing-Unterstützung sei denkbar. Mit der Vorstellung der Xbox Series S sei angeblich für den Mai 2020 zu rechnen – was zumindest zu den Gerüchten rund um ein neues Online-Event im nächsten Monat passen würde.

Wobei man die 4 TFLOPS mit Vorsicht genießen müsste, denn die Xbox Series S würde ja dennoch von der neuen RDNA-Architektur profitieren, was diese Angabe nicht 1:1 mit den 6 TFLOPS der Xbox One X vergleichbar macht, welche noch die veraltete GCN-Architektur verwendet. Da heißt es dann wohl abwarten.

Xbox Series S könnte ohne ein optisches Laufwerk auskommen

Derzeit klingt es zudem so, als würde die Xbox Series S als günstiges Einstiegsmodell dann ohne ein optisches Laufwerk auskommen. Das wäre eine Sparmaßnahme, um den Preis zu senken. Experimentiert hat Microsoft mit derartigen Strategien ja schon bei der Xbox One S All Digital Edition, die sich aber nach unserem Eindruck keiner besonders großen Beliebtheit erfreut – zu Recht. Aus unserer Sicht ist die Konsole Bauernfängerei, denn am Ende zahlt fast jeder Käufer drauf: Da Spiele an der Konsole nur im Microsoft Store gekauft werden können, muss oft ein Aufpreis bezahlt werden. Denn in den meisten Fällen sind die physischen Ladenversionen günstiger – und bieten auch noch einen Wiederverkaufswert.

Xbox One S All Digital Edition
Die Xbox One S All Digital Edition ist für 229 Euro auf den Markt gekommen

Somit lohnt sich etwa die Xbox One S All Digital Edition wirklich nur für Kunden, welche den Xbox Game Pass abonnieren wollen und Spiele ausschließlich in Sales kaufen. Diese Zielgruppe könnte Microsoft dann ja eventuell auch mit der Xbox Series S abholen.

9 KOMMENTARE

  1. Also wenn an dem wirklich so ist, finde ich die diese Variante als fehlplaziert und macht wenig bis keinen Sinn. Das was aber für mich Sinn ergeben würde, ist wenn Microsoft dabei an einem Handheld denkt und dann wäre es mehr als nur Sinn/Gewinnbringend.

    „Kein optisches Laufwerk“

    „AMD Ryzen Embedded 4TFLOPS“

    „Günstiger als X Series“

    „Der Test, eine Konsole ohne optisches Laufwerk“

  2. Ich hätte mir ja gewünscht, dass es sich bei der Series S quasi um eine One X All-Digital handelt. Allerdings hat selbst die One X mit 6 Tflops mehr Leistung als die Series S (vermutlich 4 Tflops). Müssen die Entwickler also erneut ran und Spiele abstimmen… wenn es überhaupt gemacht wird. Einzig das Verhältnis innerhalb einer Modellserie ist wieder ähnlich.

  3. Kann mir gut vorstellen, dass die Series S sich dann ganz gut im Abo-Modell macht, gebundelt mit einem Game Pass Ultimate wo man ja Zugriff auf über hundert digitale Spiele hat. Das gibt es in den USA ja bereits mit dem Xbox All Access Modell – da zahlt man dann einen monatlichen Beitrag für Konsole und Game Pass Ultimate.

    • Ich denke sogar soweit, sollte eine solche Series S kommen, dass die zwar mit Laufwerk erscheint, sich aber hauptsächlich auf Abwärtskompatibilität fokussiert, den GamePass beinhaltet und neue reine Series-Spiele nur streamen kann.

  4. „Das Design der Next-Generation-Konsole hatte Microsoft sogar schon Ende 2020 vorgestellt“
    Ende 2019 muss das wohl heißen ;D

  5. Solch eine Series S wäre wohl mehr als sinnvoll.
    Allerdings finde ich den Unterschied zwischen 4 TFLOP und 12 TFLOP
    dann doch schon ziemlich groß. Ein wirklich tolles Spielerlebnis kann
    ich mir da nicht vorstellen.

    • Für das „Spieleerlebnis“ spielt die Auflösung doch eine eher untergeordnete Rolle. Ich denke 1440p@60 sollte auch mit nur 4 Tflops möglich sein.

      • Da werden aber auch Texturen und ggf. andere Elemente ein Downgrade erfahren müssen. Was dann wohl für einen deutlich sichtbaren Unterschied zwischen der X und der S sorgen würde. Es wird ja sicherlich nicht nur bei der GPU gespart, sondern auch bei der CPU, dem RAM usw..

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte trage deinen Kommentar ein
Bitte trage deinen Namen hier ein