DJI Osmo Pocket: 4K/60p Cam mit Gimbal für die Hosentasche

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DJI präsentiert mit der DJI OSMO Pocket eine handliche 4K/60p Kamera mit Gimbal-Bildstabilisierung
DJI präsentiert mit der DJI OSMO Pocket eine handliche 4K/60p Kamera mit Gimbal-Bildstabilisierung

DJI ist kein Unbekannter, wenn es um Drohnen für 4K-Videos geht. Jetzt stößt ein neues Produkt zur Riege: die DJI Osmo Pocket. Offiziell bestätigt ist diese Kamera erst seit gestern Abend und verspricht einiges.


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So handelt es sich bei der DJI Osmo Pocket mal zur Abwechslung nicht um eine Drohne mit 4K-Unterstützung, sondern um eine Art Actionkamera. Der Clou ist, dass DJI jene direkt mit einem stabilisierenden Gimbal ausliefert. Dass derlei Accessoires einen großen Einfluss auf die Videoqualität haben, konnte unser Test des Zhiyun Smooth 4 unterstreichen.

Auch wenn DJI vielen wohl für seine Drohnen wie die neuen Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom ein Begriff ist, so hat der Hersteller auch noch in anderen Bereichen seine Finger im Spiel. Gimbals bietet DJI beispielsweise auch unter der Marke Ronin an. Die neue Kombination aus Actionkamera und Gimbal, die DJI Osmo Pocket, soll offenbar direkt mit den Modellen von GoPro konkurrieren. Letztere hatten im September mit der GoPro 7 eine neue Actionkamera mit 4K-Video vorgestellt.

DJI Osmo Pocket
DJI Osmo Pocket zeichnet 4K-Videos mit 60 fps auf

Die DJI Osmo Pocket soll laut aktuellem Stand der Dinge einen 1/2,3-Zoll-Sensor verwenden. 12 Megapixel wären die Auflösung für Fotos. 4K-Videos soll das kleine Stück Hardware mit bis zu 60 fps aufzeichnen. Außerdem gibt es an der Rückseite einen Touchscreen zur Bedienung. Natürlich soll sich die Kamera aber auch über eine App fernsteuern lassen. Hier soll es sich um eine komplett neue Entwicklung namens DJI Mimo für Apple iOS und Android handeln.

DJI Osmo Pocket Kamera soll für 359 Euro in den Handel kommen

Die DJI Osmo Pocket soll auch verschiedene Modi anbieten, um das Filmen zu erleichtern. Darunter ist die Möglichkeit Zeitraffer-Aufnahmen zu erstellen, Panorama-Bilder oder mit ActiveTrack zu arbeiten, um Objekte automatisch zu verfolgen. Die Kamera misst nur ca. 12 cm und kann spannenderweise für seine 4K-Videos bis zu 100 Mbit/s anlegen, was für eine gute Kompression sorgen sollte. Mit einer Akkuladung sollen ca. 90 Minuten Betrieb möglich sein. Die Laufzeit erhöht sich wohl auf etwa zwei Stunden, wenn nur mit 30 fps ans Werk gegangen wird.

DJI Pocket Lifestyle
Die DJI Osmo Pocket benötigt nur wenig Platz

Aufnahmen lassen sich wahlweise via Wi-Fi (langsam) oder kabelgebunden per USB an PCs weiterreichen. Es gibt als Zubehör auch eine wasserdichte Hülle bzw. eine optional erhältliche Schutzhülle mit einem Zusatzakku. Jener soll die Laufzeit um zwei Stunden verlängern. Der Lieferumfang fällt dabei wohl nicht so üppig aus, dabei ist erst einmal nur ein Adapter, um das Smartphone anzukoppeln. Dafür gibt es separat z. B. Adapter, um externe Mikrofone anzuschließen, ein Hardware-Rad zur Bedienung zu verwenden oder ND-Filter zu nutzen. Der Kauf einer leistungsfähigen microSD-Speicherkarte ist für 4K-Videos natürlich ebenfalls Pflicht.

DJI Osmo Pocket im Einsatz
DJI Osmo Pocket im Einsatz

Wer also nach einer neuen Actionkamera sucht, die direkt einen Gimbal integriert, kann die DJI Osmo Pocket ja eventuell im Auge behalten. Man darf auf die ersten Tests und Meinungen zum Gerät gespannt sein.

DJI Osmo Pocket: 4K/60p Cam mit Gimbal für die Hosentasche
5 (100%) 4 Bewertung[en]
QUELLEEngadget
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

3 KOMMENTARE

  1. Sehr interessant, könnte meinen Gimbal mit iPhone ablösen. Dazu müssen aber erstmal die ersten Tests (vor allem Bildqualität) erscheinen.
    Wenn die Kamera besser als das des iPhone X und der GoPro Hero 7 ist, dann ist das Teil gekauft…

    • Genau mein Gedanke 😉 Schwachstelle der Osmo-Kameras war aber meist nicht die Bildqualität, sondern der Sound. Es lassen sich via Adapter jedoch externe Mikrofone anstecken. Vielleicht bekommen wir das Gerät ja mal zum Test.

      • Das wäre super! Ja, Audioqualität ist ebenso wichtig. Die ersten YouTube Videos haben mich vom Sound her aber noch nicht überzeugt.

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