„Herr der Ringe“ und „Hobbit“ Trilogie sowie Mittelerde 6-Film-Collection auf 4K Blu-ray geplant (Update)

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Warner plant wohl eine Mittelerde 6-Film-Collection sowie Trilogien zu den
DER EINE RING von "Der Herr der Ringe" sieht klasse aus, in Deutsch jedoch ohne Dolby Atmos || © Bilder: Warner Bros. – Alle Rechte vorbehalten!

Wie unsere Quelle mitteilt werden die Vertriebspläne für die 4K Restaurationen der „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Spielfilme weiter ausgeweitet. Die 4K Blu-rays sollen als Mittelerde 6-Film-Collection sowie in zwei Film-Trilogien vermarktet werden.

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Update II: „Der Herr der Ringe: Die Spielfilm Trilogie“ und „Der Hobbit: Die Spielfilm Trilogie“ erscheinen am 3. Dezember 2020 auf 4K Blu-ray! Alle Infos dazu hier!

Update I: Wie Warner Bros. mitteilte, gibt es keine bestätigten Informationen von Warner Bros. über die Veröffentlichung einer 4K Kollektion zu den genannten Filmen. Dieses Statement bedeutet jedoch nicht, dass die hier vorgestellten 4K Blu-ray nicht in dieser oder einer abgewandelten Form erscheinen.

Originalbeitrag: Wir beginnen mit der traurigen Nachricht. Wie es aussieht, werden die 4K Remaster aus dem Mittelerde-Universum vom Sommer auf Ende Oktober 2020 verschoben. Die Filme würden somit in der umsatzstärksten Zeit veröffentlicht werden, was im Endeffekt auch Sinn ergibt. Wer hat schon Lust sich im Sommer bei 30 Grad für mehrere Stunden einzuschließen um die „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ Filme nochmals zu erleben? Die zusätzliche Zeit werden hoffentlich in die Restauration gesteckt. Bereits vor längerer Zeit erreichten uns Informationen über die einzelnen Filme auf 4K Blu-ray im Extended Cut. Jetzt scheint sich das Marketing von Warner sich nochmals Gedanken über die Vermarktung des Mega-Franchises gemacht zu haben. Womöglich erscheinen die Filme „nur“ in zwei Trilogien sowie in einer Mittelerde 6-Film-Collection.

Die Komplettedition wäre als 30 Disc Version ganz schön mächtig. Die Mittelerde 6-Film-Collection soll neben dem Extended Cut und Kinofassung zudem eine Bonusdisc (DVD) enthalten. Aus den Disc-Konfigurationen können wir herauslesen, dass die restaurierten 4K Fassungen auf 100GB Discs abbilden wird. Die Filme werden sicherlich auf mehrere Discs aufgeteilt werden müssen. Der zusätzliche Platz (oft werden 4K Filme auf 66GB Discs veröffentlicht) dürfte den Restaurateuren genug Spielraum für ein hochwertiges Remastering inkl. 3D Tonspuren geben. Die Bestätigungen der finalen Konfigurationen stehen jedoch noch aus.

Sobald Warner Home Entertainment die 4K Blu-rays offiziell ankündigt, werden wir natürlich darüber berichten und die Filme in unsere Komplettliste aufnehmen.

Geplante 4K Blu-rays von Warner:

  • Mittelerde 6-Film-Collection (2001-2014)
  • Der Herr der Ringe Trilogie (2001-2003)
  • Der Hobbit (2012-2014)
  • Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)
  • Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)
  • Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)
  • Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (2012)
  • Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013)
  • Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere (2014)

16 KOMMENTARE

  1. Interessant wäre auch zu wissen ob warner bros. die Filme nochmal neu auswerten lässt oder ob sie einfach die 2K/FHD-Versionen hochskalieren. Das wäre sehr ernüchternd, weil das kann mein Fernseher auch.

  2. „Update I: Wie Warner Bros. mitteilte, gibt es keine bestätigten Informationen von Warner Bros. über die Veröffentlichung einer 4K Kollektion zu den genannten Filmen. Dieses Statement bedeutet jedoch nicht, dass die hier vorgestellten 4K Blu-ray nicht in dieser oder einer abgewandelten Form erscheinen.“
    Wollen wir hoffen, dass sie trotzdem rauskommen. Es kann natürlich sein, dass die Leute bei Warner/New Line Home Video auf den Start der Herr-der-Ringe-Prequel-Serie warten. Das war ja z. B. bei Watchmen ähnlich, als die Fortsetzungs-Serie rauskam.

    • 8K sähe besonders beim Herrn der Ringe mit seinen Super-35-Aufnahmen mit Sicherheit schlimm aus. Das wäre wahrscheinlich so, als ob man eine DVD auf einem 4K-TV guckt, also ganz schön schrecklich. Ich glaube daher kaum, dass jemand sowas herausbringen würde.

      • Bloß solltest du Postproduction und stark komprimiertes Endmastering nicht gleichsetzen. Je mehr umkomprimierte Bildinfos vorliegen, egal welche Auflösung, desto mehr kann man damit arbeiten und auch sicherlich für 8K so einiges rausholen. Kosten und Zeit ist da eher das Problem, (wenn man davon absieht ein Produkt anzubieten zudem es kein Abspielgerät gibt^^)

        • Ich glaube kaum, dass das Master, wobei ich annehme, dass hier das DI gemeint ist, an sich komprimiert ist. Das passiert erst, wenn es fürs Kino und vor Allem für Home Video verkleinert werden muss. Filme, die in Super 35 gedreht wurden, machen zwischen der Full-HD und der 4K-Version erfahrungsgemäß keinen bis kaum einen Unterschied, was Bilddetails angeht, außer vielleicht feineres, aber oft auch offensichtlicheres Filmkorn. Letzteres ist bei Super 35 deutlich wahrscheinlicher. HDR kann vor allem durch besseren Kontrast noch zusätzliche Detailtiefe vorgaukeln, aber eine 8K-Version wird nur dann scheinbar mehr Details gegenüber 4K zeigen, wenn das HDR-Verfahren noch stark verbessert wird. Allerdings ist, soviel ich weiß, noch kein HDR-Verfahren mit 14 oder 16 Bit Farbtiefe in der Entwicklung und der BT.2020 bzw. BT.2100 Farbraum ist anscheinend auch nur schwer zu verbessern.

          • Es kommt wie es kommt. Glauben hilft hier auch net weiter. Wenn die Scheiben verfügbar sind, sehen wir ja was es gibt,bzw was und wie alles drauf ist.

            • Stimmt, deswegen ist es falsch, so zu tun, als ob man es wüsste. Es geht mir eben darum, was möglich ist, und was ich gerne hätte.

  3. Falls die überhaupt mit 5 Discs je Film hinkommen: 2x UHD BR, 2x BD, 1x Extras-Disc. Bei der BD-Box sind es sogar 3x DVDs allein für die Extras gewesen. Dies liese sich bestimmt auf eine BD je Film reduzieren, wenn man alles neu in AVC umkodieren würde. Selbst wenn ein Teil davon sogar in HD vorliegen sollte.
    Es ist zwar trotzdem schade, dass der Film weiterhin aufgeteilt wird, aber die Bild- und Tonqualität wird es hoffentlich entschädigen. Lossless-Audio sollte dann natürlich Pflicht sein. Und 3D-Sound hoffentlich nur, wenn es nicht halbherzig zusammengemischt wird.
    Einzig bei Der Hobbit werden einige vergeblich auf HFR hoffen.

    • Man könnte mit 5 Disks pro Film auskommen, wenn die Kinoversionen mit Seamless Branching auf denselben Disks wären wie die Extended Editions.
      „Einzig bei Der Hobbit werden einige vergeblich auf HFR hoffen.“
      Als ob Du mit Sicherheit wissen könntest, ob das vergeblich ist. Die Veröffentlichungen von Billy Lynn (Sony) und Gemini Man (Paramount) sprechen dagegen. Framerates sind kein schlagendes Argument, weil die Unterhaltungsindustrie seit Jahrzehnten Übung darin hat, die zu konvertieren, in den letzten Jahren sogar im Echtzeit.

      • Ich hoffe inständig, dass hier nicht mit so einem Scheiß angefangen wird und irgendwelche „Fake-Frames“ digital erzeugt werden.
        Die beiden von dir genannten Filme wurden mit 60 bzw. 120 Hz aufgezeichnet. Da ist es einfach dies umzusetzen. Ich hoffe deswegen, dass zukünftige HFR-Filme (bspw. Avatar) mit 60 Hz gefilmt werden. Wie es dann für Fernsehen im PAL-Bereich umgesetzt werden soll, ist mir da herzlich egal. Nur von ATSC in den USA ist mir bekannt, dass man die Möglichkeit von variablen Frames hat.

        • Beschleunigung um 1/24 ist immer noch möglich. Das wurde bei der Film-nach-PAL-Konvertierung auch jahrzehntelang gemacht und sollte daher für eine einzige Filmtrilogie kein großes Problem sein.
          Da die späteren HFR-Filme von Ang Lee beide in Vielfachen von 60 gefilmt wurden, sehe ich nicht, warum das z. B. bei den Avatar-Fortsetzungen anders sein sollte. Besser finde ich es auch, aber ein Problem sehe ich nicht. Zwischen den Hobbit-Filmen und dem Billy Lynn Film sind, egal, wie man es sieht über 4 bzw. 3 bzw. 2 Jahre vergangen. Da kann der Unterschied an den damaligen technischen Möglichkeiten liegen.

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