LG Gaming Shelf: Neue Oberfläche soll den Samsung Gaming Hub ausstechen

LG führt mit dem Gaming Shelf eine spezielle Oberfläche an seinen aktuellen TVs ein. Darüber will man das Cloud-Gaming hervorheben.

Das neue Gaming Sheld erreicht LCD- und OLED-TVs ab webOS 6.0. Somit steht die Oberfläche für Fernsehgeräte aus den Jahren 2021 und 2022 stramm. Im neuen UI will LG, ganz ähnlich wie Samsung mit seinem Gaming Hub, Funktionen, Apps und Inhalte für Spieler bündeln. So startet im September 2022 Blacknut für die LG-TVs und im November 2022 soll Utomik folgen.

Auch ausgewählte Titel von Nvidia GeForce Now stehen über das Gaming Shelf zur Verfügung. LG gibt dabei an, dass man die Funktionalität des Gaming Shelfs sukzessive ausbauen werde. Etwa werde auch durch zukünftige Updates die Möglichkeit nachgereicht, über jene Benutzeroberfläche auf Google Stadia zuzugreifen. Grundsätzlich steht Stadia ja schon für aktuelle Fernsehgeräte von LG zur Verfügung.

LGs Gaming Shelf ist eine Alternative zum Samsung Gaming Hub.
LGs Gaming Shelf ist eine Alternative zum Samsung Gaming Hub.

Ihr erreicht das Gaming Shelf an kompatiblen TVs direkt über den Homescreen. Wir sehen darin einen schnellen Konter auf Samsungs Gaming Hub. Schließlich vermarktet LG seine TVs sehr offensiv für Spieler. Allerdings wird man da noch mit einigen Apps nachziehen müssen. Samsung hat sich ja beispielsweise für seinen Gaming Hub auch schon die Xbox-App an Land gezogen.

Gaming: Immer wichtiger für TV-Hersteller

Gamer sind generell eine beliebte Zielgruppe, gelten sie doch als zahlungsbereit. Zumal immer mehr Menschen an Konsolen und PCs zocken. LG begriff diesen Trend sehr früh, wodurch man als einer der ersten Hersteller überhaupt an seinen TV-Geräten auf HDMI 2.1 setzte – bereits ab den Fernsehern des Jahres 2019. Mit seinem Gaming Hub schaltete Samsung jedoch schneller, sodass LG in diesem Bezug wohl Aufholbedarf witterte, den man jetzt umgesetzt hat.

Blacknut startet im September an LG-TVs.
Blacknut startet im September an LG-TVs.

Im Übrigen bindet LG an seinen Smart-TVs mittlerweile auch einen NFT-Marktplatz ein – vorerst jedoch nur in den USA.

QuelleLG
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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1 Kommentar
  1. das ist ja jetzt erst im Aufbau interessant wird es ja erst in zwei, drei Jahren, wenn Firmen wie LG oder Samsung usw damit Geld machen wollen, glaubt doch keiner das die auf Dauer sowas umsonst zur Verfügung stellen. Da werden dann Abo Preise oder Werbung eingespeist, wo man dann wahrscheinlich z.B. mit einem Nvidia Shield billiger fahren wird. Der Konsolen oder Smart TV Boxen Tod wird so schnell nicht kommen, weil die TV Hersteller da zu gierig sind.

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